@Anhalter
Also meine persönlichen Erfahrungen, was den Camino del Norte angeht, sind zwar schon zwanzig Jahre alt, aber das es wenig reine Pilgerherbergen gebe, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen!
Wir sind damals in Santona gestartet und haben unsere erste Etappe in zwei Hälften geteilt, da es unsere erste Fernwanderung überhaupt war. In dem Strandort, wo wir halt gemacht haben, gab es keine Pilgerherberge.
Den gesamten Rest, bis nach Santjago, haben wir jede Nacht in reinen Pilgerherbergen geschlafen! 90 Prozent der Fälle entweder 5-6€ Festpreis oder gegen Spende!!
Einzig zwei Stadte haben wir mit Bussen umfahren, da es uns natürlich nicht um Ablass der Sünden ging, sondern um schöne Erlebnisse. Wir fanden und finden auch heute noch, das es unschön ist, Kilometer lang durch Städte zu laufen. Also könnte es sein, das z.B. in Gijon keine Herberge gab und wir es nicht mitbekommen haben.
Mir fällt gerade ein, das wir in Llanes eine private Pension genommen hatten, da wir damals frisch verliebt waren und uns dringend ungestört, um unsere Lendengegend kümmern mussten…
Und in Ribadassella gab es nur eine Jugendherberge, wo wir einen niedrigeren Pilgerpreis zahlen mussten, als die herkömmlichen Touristen.
Aber den gesamten Rest der Strecke gab es damals non Profit Pilgerherbergen!