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Ultraleicht Trekking

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  1. Wenn ich das alles so lese...ich trau mich ja kaum noch, mein Feuerzeug wiederzubefüllen.😱 Meine Güte... Ich befülle seit Jahren meine Schraubkartuschen neu, z. T. sind die acht- bzw. zehnmal neu befüllt. Ich belasse es aber auch bei Butangas. Wie beim Feuerzeug eben. Unspektakulär, und mit etwas tricksen funxt das auch noch bei Kälte. Propan/Butanmischungen lass ich aufgrund unterschiedlicher Dampfdruckkurven die Finger von. Wollte ich dass unbedingt, würde ich mir eine Mappgaskartusche holen, die sind stabiler. Gibt's n ganzes Tutorial dazu im Bushcraft Forum. Muss ich aber nicht, mir reicht Butan. Und da ist es nun wahrlich nicht so, dass sie wie Nitro Glyzerin nur darauf warten, schief angeguckt zu werden, um endlich zu explodieren.
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  2. OK, muss man aber nicht unbedingt nachmachen. Die einfache Art ist, die Kartusche am Körper bzw. nachts im Schlafsack zu tragen/deponieren. Ansonsten hab ich auch schon einen Streifen dünnes Kupferblech als Wärmeleit -Fühler mittels Schlauchschelle an die Kartusche geflanscht, der obere Teil des Blechs war dann in der Flamme. Leitet die Hitze an die Kartusche weiter, so dass auch bei ziemlichen Minusgraden das Gas wirklich noch vergast. Wie gesagt, muss man nicht unbedingt nachmachen; ist zugegebenermaßen ein bisschen "dem Teufel ein Angebot machen". Man muss schon ziemlich mit der Breite (und Stärke) des Kupferblechs herumexperimentieren, um das Optimum rauszufinden - heiß genug zum Vergasen, aber noch kühl genug, um die Kartusche nicht zu überhitzen. (War damals ziemlich Rüdiger-Nehberg- geprägt; ich hab da noch viel blödere Dinge ausprobiert🤪)
    4 Punkte
  3. Hi all, wir hatten ja als Modteam vor etlichen Jahren die Umgangsweise mit dem Thema (daß es im Forum aus Sicherheitsgründen nicht erwünscht ist) von den vorherigen Mods sozusagen geerbt und solange es nur die nicht geprüften / zertiifizierten Teile aus CN gab, fanden wir das auch gerechtfertigt. Inzwischen hat sich aber die Situation etwas geändert, die Outdoorläden in D verkaufen dafür geprüfte bzw zertifizierte Items. Andererseits gibt es auch beim Umfüllen Einiges zu beachten, damit es nicht gefährlich wird. Dieser Thread soll nun dazu dienen, das zu sammeln, damit man jeweils via Link auf diesen Thread hinweisen kann, wenn entsprechende geprüfte bzw zertifizierte Adapter die bei Outdoorhändlern in D oder woanders in der EU angeboten werden, erwähnt werden. Ich habe das aus anderen Threads zusammen gezogen, in denen etliche User auf Ursachen bzw den sicheren Umgang hingewiesen haben...vielen Dank an diese User (das ist eine ganz schön lange Liste, deswegen pinge ich sie hier nicht einzeln an) Lagerung Gas(kartuschen) Sollte so gelagert werden, daß bei Undichtigkeiten das Gas "abfließen", sich mit der Umgebungsluft verdünnen kann und nicht als Blase zu einem zündfähigen Gemisch sammeln kann, Keller ist da eher ungünstig und gibt aus dem Grund auch immer wieder Explosionen oder Brände auf Booten oder in WW. Das Ventil sauber halten Bei jeder Schraubgas-Kartusche ist eine Abdeckkappe dabei, um bei "Nichtbenutzung" das Ventil abzudecken, damit nicht Fremdkörper wie Sandkörner o.A. in das Ventil eindringen können, was zu Undichtigkeiten und entsprechend ausströmenden Gas führen kann. Die Kappe sollte, sobald nichts Anderes mehr auf das Ventil aufgesetzt ist, aus dem Grund aufgesetzt werden. Wem die Kappe als ULer zu schwer ist, kann natürlich auch eine andere leichtere Ventilabdeckung verwenden. Vorsichtiges Ausblasen kann auch nicht schaden. Wie bekommt man möglichst viel Gas aus der zu entlerenden Kartusche in die zu Füllende Letztendlich verbinden entsprechende Adapter nur die beiden Gaskartuschen, wenn nun beide Kartuschen dieselbe Temperatur haben, erfolgt (nur) ein "Druckausgleich" wenn man nun z.B. eine halbvolle 450 g Kartusche mit einer leeren 90 g Kartuche verbindet, haben wir 225 g Gas, die sich gleichmäßig in die beiden Kartuschen verteilen d.h. anschliessend sind in der 90 g Kartusche 225 g / (450+90) * 90 = 37,5 g Gas. Wenn man lieber mehr Gas in die zu Füllende bekommen möchte, kann man das über ein Temperaturgefälle erreichen, also die zu Füllende abkühlen, die "Gasgeber-Kartusche" in Maßen aufwärmen z.B. zuhause kann man Kühlschrank & warmes Wasserbad verwenden, unterwegs kalten Bach, Körperwärme, aber bitte nicht Lagerfeuer, stundenlang in strahlender Sonne stehen lassen. Wie verhindert man, die Kartuschen zu überfüllen Zuhause mit Waage ist das rel easy, man sollte das Leergewicht der zu füllendenden Kartusche kennen bzw wiegen und während des Füllvorgangs das Gewicht inkl Gas überprüfen und darauf achten, daß man max 90% der ursprünglichen Gas-Füllmenge einfüllt z.B. 100 g Gaskartusche, die leer 98 g wiegt, sollte max dabei auf 188 g Gesamtgewicht gefüllt werden. Unterwegs kann man das mit einer "Wasserskala" überprüfen, die sollte man eh verwenden, wenn man unterwegs z.B. überprüfen will, wieviel Gas man noch in seinen Kartuschen hat, wie man die herstellt, habe ich ja schon häufiger im Forum beschrieben, bei manchen US-Kartuschen ist die auch aufgedruckt. Das Risiko, daß das Ventil, was nicht auf Dauernutzung ausgelegt ist, durch Verschleiß undicht wird Die Schraubkartuschen haben im Gegensatz zu z.B. den großen Campinggastflaschen kein auf Dauernutzung ausgelegtes Kugelventil, sondern ein wesentlich einfacher aufgebautes Ventil, daß eben darauf ausgelegt ist, sicher während der Nutzung der "Gas org Füllung" zu schliessen. Wenn wir nun mal bei einer 450 g Kartusche (meiner Meinung nach sind beim jeweiligen Hersteller die Ventile bei den verschiedenen Kartuschengrößen gleich, aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren) ausgehen und daß im Schnitt pro Nutzung 12 g Gas verbraucht werden (3/4 l Wasser kochen), wären das 38 Öffnungs / Schließvorgänge, da ja da noch bestimmt eine Sicherheitstoleranz einkalkuliert ist, ist meine Vermutung, daß auch die doppelte Anzahl an Vorgängen noch sicher wäre. Danach ergäbe sich, daß man bei einmaliger Auffüllung einer 450er Kartusche, 2-3 maligen Aufüllen einer 220 g Katusche noch im "sicheren" Bereich wäre, aber das beruht halt alles auf meiner Vermutung, daß in den kleineren Kartuschen das Ventil baugleich zu den Größeren ist. Natürlich wird es da mit Sicherheit auch nochmal Unterschiede zwischen geprüften, zertifizierten Marken-Kartuschen wie MSR,. Optimus, Primus usw einerseits und nicht geprüften, nicht zertifizierten Kartuschen, die auf anderen Wegen in die EU kommen, geben, die ich jetzt nicht so empfehlen würde. nicht maßhaltige Kocher hat nur indirekt mit dem Thema zu tun, aber hat auch Einfluß darauf, inwieweit durch Benutzung evtl das Ventil geschädigt / undicht wird. Bei imho "guten" Kochern wird beim kocherseitige Aufschraubventil das Gewinde mit CNC usw "aus dem Vollen" gefräst, was für eine hohe Masshaltigkeit sorgt, bei vielen CN-Kochern (auch für den EU Markt Umgelabelten) ist das wesentlich einfacher produziert, es wird ein Stück abgeschnittene Gewindehülse in das Ventil eingeschlagen/gepresst, da gibt es nun verschiedene Fehlerursachen (Länge Gewindehülse, wie tief sie eingeschlagen / eingepresst wird) die entweder dazu führen können, daß das Kartuschenventil nicht komplett oder nicht geöffnet wird (gerade wenn nicht maßhaltiges Kocherventil auf nicht maßhaltige Kartusche trifft) oder eben umgekehrt, der "Öffnungsstift" im Kocherventil das Kartuschenventil zu tief eindrückt, das kann u.U. zum Verkanten des Kartuschenvbentils oder Undichtigkeiten führen. Ich empfehle daher nur Kocher, bei denen das Gewinde gefräst ist, aber auch darüber kann man natürlich verschiedener Meinung sein. Gasgemisch Die üblichen Schraubkartuschen haben meist neben div Butan einen Anteil von "nur" 20-25% Propan, keinesfalls sollte man auf die Idee kommen, Schraubgaskartuschen mit "wilden" Adapter-Konstruktionen z.B. aus großen grauen Propan-Flaschen zu befüllen, da reines Prpan deutlich druckstabilere Kartuschen bzw Flaschen braucht. So jetzt seid Ihr dran, ich habe bestimmt Sachen vergessen, unklar dargestellt o.A., oder Ihr seid anderer Meinung, daß ich bei Punkten Bullshit erzähle o.A..... Her damit Ich habe aber eine klare Bitte, bitte bleibt beim Thema, damit es übersichtlich bleibt, z.B. keine Kocher oder Umfüll-Adapter-Diskussionen, die auf einzelne Modelle o.A. bezogen sind usw
    2 Punkte
  4. Tja, eine "kurze Suche im Internet" ist ja geradezu der Garant dafür, eine Entscheidung "basierend auf Fakten" zu treffen. 😏 Da du schon so ein abstruses Raucherbeispiel gebracht hast, schäme ich mich auch nicht, da mitzuhalten. Eine kurze Suche nach Unfällen mit Autos im Internet bringt mich unweigerlich zu der Entscheidung, besser überhaupt nicht mehr am Straßenverkehr teilzunehmen. Stay at Home, if you want to live, wie Arnold sagte. Oder so ähnlich. Alle, die hier lesen und schreiben, sind schon groß. Die können das Folgende: schon ganz allein. Ich muss die weder erziehen noch beschützen. Und ich hab niemanden zu irgendetwas aufgefordert oder an obiger Entscheidungsfindung gehindert. Ich hab lediglich meine Meinung kundgetan.
    2 Punkte
  5. Ich finde deinen Beitrag nicht besonders gelungen, noch besonders witzig. Es gibt wohl auch Menschen die ein Leben lang rauchten und nicht an Lungenkrebs gestorben sind usw. Ob man dann Rauchen glorifizieren muss, stell ich Jedem frei. Besser ist eine Entscheidung basierend auf Fakten zu treffen. So kann jeder sein individuelles Risiko selbst beurteilen und eine halbwegs vernünftige Entscheidung treffen. Mir reicht jedenfalls eine kurze Suche im Internet nach Unfällen mit Gaskartuschen um fest stellen zu können, dass, entgegen deiner Verharmlosung, es trotzdem immer wieder zu schweren Unfällen kommt....
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  6. Klar kann man vor dem Einhängen des IZ 2 Abspannleinen in Luv einhängen, die man zum Schluß, wenn man das AZ ca 1 - 1,5 min später drüber zieht, wierder entfernt. Aber es geht auch gut direkt mit den Abspannschlaufen des AZ, das ist die Methode, die ich benutze, wenn ich das Portal in starkem Wind aufbaue und auch eher als obige Methode empfehle : In Luv AZ vor das IZ legen, die 2 Bodeneckschlaufen des AZ in die Haken des IZ hängen, die beiden untersten Haken des IZ ins Gestänge haken, die jeweiligen Ringe / Knebel des AZ oberhalb ums Gestänge schliessen, das ist alles in ca 30 sec erledigt. Nun kann man die entsprechenden Abspannschlaufen / Leinen des AZ zum Abspannen gegen Luv nutzen, liest sich vielleicht kompliziert, aber ist easy.
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  7. Beschädigte/Verdellte Kartuschen nicht weiter nutzen _KEINE_ Zündquellen in der Nähe/dem Raum, während man damit hantiert. Inklusive Handy und alle anderen Elektrogeräte ohne Atex. Am besten nur draußen, an einem gut belüftetem Ort. Das Gas ist bei normalen Raumtemperaturen schwerer als Luft, aber bei austritt unter Druck kann es sicher auch einiges an Höhe machen. Deswegen der Keller eine schlechte Idee
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  8. Mein Sohn hat den Bach Molecule 50l Rucksack in Grösse L bei seiner Körpergrösse von 1m84cm und 74kg. Das Tragegestell lässt sich herausnehmen was wir getan haben. Nach dem Herausnehmen des Tragegestells ist er mit und ohne Rucksack auf die Waage gestiegen und es gab einen Unterschied von 900g. Jetzt hab ich auch die Deckeltasche abgenommen und gewogen. Sie wiegt 124g. Also kann man den Rucksack bis auf etwa 800g abspecken. Das Rückenpolster kommt meinem Sohn bis zum 7. Halswirbel und wenn er den Hüftgurt anzieht sind die Bänder viel zu lang. Er findet aber Rückenpolster und Hüftgurt trotzdem sehr bequem. Ich habe ihn auch eine Weile beladen getragen und kann das nur bestätigen. Aber für mich ist das L mit meiner Körpergrösse von 1m70cm zu gross, zumal ich auch nie 50l herumtrage. Der Rucksack ist zwar immens aber kann auch klein zusammengerollt werden. Was praktisch ist, es gibt eine Hüftgurttasche in der ein Handy reinpasst, so kann man ohne den Rucksack auszuziehen Fotos schiessen oder auf der Karte navigieren. Ich denke, dass der Rucksack ausgezeichnet ist für jemanden der einen ultraleichten Rucksack haben will und der Ausrüstung und Profiant für mehrere Tage bequem tragen will. Er hat den Rucksack mit Sommertrekkingausrüstung für die schweizer Berge, 2-er Stangenzelt (etwas ähnlichem wie das Hubba Hubba Zelt) und Proviant für 2 Tage nicht vollgekriegt.
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  9. Bei meinem rechten großen Zeh löst sich gerade der Nagel mit einem eingetrockneten Bluterguss darunter. Ist noch ein Andenken aus meiner Wanderung in Schweden mit Trailrunnern. An der Schuhgröße liegt es nicht alleine. Ich trete gerne mal mit der Vorderkante gegen Wurzeln oder Steine. Mein Schuh mit dem ich unterwegs war was ausreichend größer um während des Wanderns Luft zu haben, aber das kann er dann auch nicht mehr kompensieren. Aber größer sollte der Schuh trotzdem sein, da sich das Volumen des Fußes bei längeren Wanderungen vergrößert. Und der Nachteil bei Trailrunnern ist, dass diese im Gegensatz zu Wanderschuhen äußere Stösse nicht so gut abfangen wegen dem dünnen Material. Ich hatte keine blauen Zehen in Neuseeland mit Wanderschuhen. Noch eine Anmerkung, es kann sein, dass Du für deinen Zehen zu schnell unterwegs bist. Gerade am Anfang einer Wanderung kann es sinnvoll sein, erstmal gemächlicher los zu gehen um das Gesamtsystem auf die Belastung vorzubereiten.
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  10. GeteiltesLight

    Andere Wanderer

    Es war die Panik und Kälte 😜
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  11. Zum Thema Regen: Ich war letzten Mai drei Wochen lang in Schottland unterwegs und es hat nur an einem einzigen Tag geregnet. Im März kann das natürlich anders aussehen, aber ich will damit ausdrücken, dass das Wetter vielleicht doch manchmal besser ist als man erwartet. Was mir noch aufgefallen ist: Ich würde in jedem Fall entweder ein GPS Gerät mitnehmen, oder am besser noch Karte und einen ordentlichen Kompass. Die Probleme, die man bekommen kann, wenn das Handy nicht funktioniert auf so einem Trail muss ich hier wahrscheinlich nicht weiter ausführen. LG
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