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Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
khyal und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
Was ich für meine drei Zelte (zweimal Tarptent einwandig und einmal MSR doppelwandig) ganz schnell sagen kann: je mehr Luft zirkuliert, desto weniger Kondensation habe ich. Daher lasse ich nach Möglichkeit so viel Tür(en) offen wie möglich. Insofern mal ja, je winddichter, desto mehr Probleme. Das Problem ist bei diesen neuen, maximal gedämmten Häusern ja das Gleiche. Da muss man ja höllisch auf richtiges Lüften achten, um Schimmel vorzubeugen. Selbes Prinzip. 😉2 Punkte -
Evazote pur: welche Dicke für welchen Temperaturbereich?
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Old School für Thema
Ich bin nur mit EVAs unterwegs, mit 2cm, 1cm oder kombiniert. Bequemlichkeit ist die eine Sache, für mich kein Thema weil ich auch Zuhause hart ohne Matratze schlafe, Isolation ist die andere Sache. Rein von dieser Seite reicht im Sommer, wie @RaulDuke schon sagte die 4mm, 1cm finde ich persönlich für Mitte Frühjahr bis Anfang Herbst die StandardEVA. Spätherbst bis frühes Frühjahr nehme ich die 2cm. Diese reicht mir locker bis unter den Gefrierpunkt bis -5. Dabei kommt es jedoch auf die Feuchtigkeit im Boden an. Wenn trocken geht's deutlich tiefer als mit Schnee drunter, klar, wenn unter der Matte durch die Körperwärme der Schnee schmilzt und die Matte "im Wasser liegt", leitet dieses die Wärme deutlich mehr ab als auf trockenem Boden. Auf Schnee kommt 2cm plus 1cm zum Einsatz, wobei nicht beide die volle Länge haben sondern nur unter Torso bis Mitte Oberschenkel doppelt liegen.2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
GirlOnTrail reagierte auf khyal für Thema
Rainbow & Double Rainbow gehören ja seit vielen Jahren zu den beliebstesten Zelte im UL-Bereich Da immer wieder zum Aufbau, Tuning, Nutzung unter heftigeren Bedingungen Fragen kommen, oder Mancher durch"suboptimale" Nutzung ein etwas schlechteres Nutzungserlebnis hat, kann man ja mal die Tips zusammentragen, die helfen, es perfekt zu nutzen. Vorweg, ich habe Rainbow und später Double Rainbow (bei mir noch die Si-Nylon-Version) teilweise unter recht heftigen Bedingungen (z.B. Sierra de Cazorla) auch bei viel Wind, Regen, Schnee, Eisregen benutzt und die Zelte haben es gut mitgemacht. Nur kurz zur Einordnung, im Vergleich zu guten anderen Zelten wie z.B. Scarp, StratoSpire, Slingfin Portal / Crossbow, gibt es natürlich auch Nachteile, oder für nicht zu windexponierte Touren ziehe ich heute in der Gewichtsklasse des DR & Liner ein Lunar Duo 2024 vor, würde heute, was das DR betrifft, vielleicht auch eher ein Double Rainbow DW kaufen, aber hier soll es ja um Tips für das (Double) Rainbow gehen, sowas lieber an anderer Stelle diskutieren Was ich bei Beiden geschätzt habe, war der schnelle Aufbau und die für ein 1-Bogenzelt der Gewichtsklasse sehr gute Windstabilität, wenn man die Abspann-Möglichkeiten nutzt. Ich hatte zuerst das Rainbow, habe dann aber später auf das Double Rainbow gewechselt, dadurch hatte ich einerseits das Kondenswasser-Problem bei nassen Wetter an der Rückwand (eher für große bzw stämmige Leute ein Problem) gelöst und ich bevorzuge auch sehr 2 Eingänge, in die eine Apsis Rucksack, Schuhe, Regenzeug usw, die Andere ist zum Kochen und rein/raus frei. Außerdem hat es beim "Klassiker", dem 180 Grad wechselnden Wind an den meisten Abenden am Berghang (wenn Du nicht zu weit oben bist, zuerst Hangaufwind, wenn die Sonne weg ist, geht der Wind ins Tal) bzw entsprechend an der See mit auf und ablandig usw oder eben eine lokale Düse, die zeitweise von einem stärkeren ueberregionalen Wind "überdeckt" wird, den Vorteil, daß Du fix die Eingangsseite wechseln kannst. Auch nach Starkwind / Sturm hatte ich keinerlei Beschädigungen wie aufgezogene Nähte oder Schlimmeres. Wichtig ist es ,bei viel Wind mit 4 Spannschnüren abzuspannen und daß dann der Bogen längs zum Wind steht, siehe Markierungen, dann steht es für die Gewichtsklasse sehr stabil, noch weiter kann man das perfektionieren, wenn man den rel weichen Easton-Bogen gegen gegen einen aus DAC-NSL-Featherlite-9 mm-Elementen ersetzt, das ist deutlich steifer und dabei noch etwas leichter. Wenn nun das Zelt in starkem Wind steht, kann man durch entsprechendes Einstellen der Spannbänder das ganze Zelt auf dem Bogen verschieben, um z.B. am Luv-Ende eine tiefere Abdeckung zum Boden zu haben. Ein Verkürzen der Eck/Apsidenspannschüre hilft auch. Der Boden sollte dann natürlich in Wannenform eingehängt sein. Die 4 Ecken sollten dann immer gut gespannt sein, dann hängt auch nicht in der Mitte am Eingang die Wanne durch, wie man das schon mal auf Bildern sieht. Was bei weniger Wind echt nett ist, ist die "Vordach-Variante" zu benutzen d.h. Eingangsreißverschluß auf, mit dem zusammengerollten Materialstück verbinden und beide Türhälften auf der unteren Ecke über Trekkingstöcke (oder waagerecht zu Bäumen) abspannen, dann hat man einen weit offenen, aber überdachten Eingang, in dem man auch bei Regen mit sehr viel Platz noch deutlich besser Kochen kann usw Dem trauere ich echt hinterher und habe mir das dann bei anderen Zelten mit "Minitarps" realisiert, aber da ist es halt serienmäßig1 Punkt -
[Suche] Wanderweg Europa Nationalpark
laufnaso13 reagierte auf Wasserratte für Thema
Hallo ihr Lieben, ich suche für den nächsten Urlaub Inspiration für Wanderwege in Europa. - Dauer ca. 1-4 Wochen - wenig Zivilisation und viel Weite (lieber Aussicht als ununterbrochen dichter Wald) - Wanderhütten zur Not auch okay, aber lieber Zelten - mag grüne, saftige Landschaft (also weniger Pyrenäen-mäßig) Bisherige Touren, die mich begeistert haben: Jotunheimen (Norwegen), Peaks of the Balkan (Albanien, Kosovo, Montenegro), Rila Gebirge (Bulgarien), Tushetien Gebirge (Georgien), Andere Touren, die mir zu touristisch waren; Triglav Nationalpark (Slowenien), West Highland way (Schottland) Was könnt ihr noch so empfehlen?1 Punkt -
Evazote pur: welche Dicke für welchen Temperaturbereich?
mtb_squirrel reagierte auf DerLandstreicher für Thema
Durch diverse Angaben hier und anderswo bezüglich der Wärmeleistung von Evazote Matten bin ich verunsichert. Da wird teilweise geschrieben, dass eine 20 mm Evazote für den Wintereinsatz bis teilweise unter -20 Grad Celsius geeignet ist, obwohl sie es doch nach ihrem R-Wert von 2,6 gar nicht sein kann - theoretisch jedefalls. Ich interessiere mich eher für den Sommer und kann nicht so recht glauben, dass die vie gepriesene 4 mm Evazote hier ausreichend sein soll und orientiere mich eher in Richtung 9-10 mm. Passt das in etwa? Wer ist hier ausschliesslich mit Evazote (also ohne aufgelegte Luftmatte) unterwegs und kann seine Erfahrungen teilen?1 Punkt -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel reagierte auf khyal für Thema
Wenn man dafür Trekkingstöcke nutzt, einfsch mit Griffen nach unten verwenden. Ja nasses Zelt vor dem Einpacken abtrocknen lohnt sich, man kann bei üblichen UL-Zelten ca 250 g Gewicht gegenüber abschütteln sparen, ob es nun bei guten Markenzelten wie z.B. Tarptent Si-Nylon oder Si-Poly ist, hat bei mir, wenn ich es nachgemessen habe, keinen Unterschied gemacht. Was DCF betrifft, kann ich zwar nicht mit Werten von TT DCF Zelten dienen, da ich nie DCF Zelte kaufen würde, die es nur im dünnen .55er DCF gibt, habe aber genügend Werte von Zpacks Zelten wie Duplex / Triplex Classic...am DCF hing im Schnitt im Vergleich 1/3 Kondenswasser, also nur ca 80 g. Ach wenn ersthaft Wind auf kommt, muß Du das Zeltja eh am Boden mit Heringen verankern, da kannst Du Dir auch das Gefummel mit den Stöcken sparen...einfach Eck & Apsidenheringe setzen und bei viel Wind noch die in meinem TO-Bild markierten Abspannschlaufen auf dem Gestängekanal für 4 Abspannschnüre nutzen.1 Punkt -
[BIETE] HMG Southwest 55L Small, Gossamer Gear The Two
RaulDuke reagierte auf Outdoorfetischist für Thema
Fehlerhafter Aufbau (zu wenig Spannung auf dem Innenzelt) und dann hat das Mesh sich im Reißverschluss verhakt.1 Punkt -
[Suche] Wanderweg Europa Nationalpark
Wasserratte reagierte auf CommyTaldwell für Thema
Bin diesen Sommer den Padjelantaleden gewandert (Kvikkjokk nach Ritsem). Erfüllt eigentlich alle deine Anforderungen bis auf die Dauer; ich war nach genau einer Woche durch. Allerdings kann, wenn man erstmal im Pajelanta ist, munter durch die Landschaft kreuzen und z.B. noch den Sarek oder den Nordkalottleden mitnehmen (würde ich nächstes Mal auch unbedingt machen, damit sich die relativ lange Anreise auch lohnt).1 Punkt -
Verhältnis: Körpergewicht vs. Rucksackgesamtgewicht
Blickpunkt reagierte auf GeteiltesLight für Thema
Ja Danke erstmal. Die Berechnungen sind das schwierige und ziemlich Kraut und Rüben... das ist auch sehr individuell und es gibt ne Menge Formeln. Ich wiege 102kg und kann es immer noch schwer abschätzen was ich verbrauche haha. Ich arbeite immer mal wieder an dem Tool, habe aber auch aktuell nicht den Anspruch dass alles komplett ist.1 Punkt -
Rucksack für Wintertouren Exped lightning 45/60
Frankenstein reagierte auf HEB für Thema
ich nutze diesen hier und bin bisher recht zufrieden. Allerdings ist der auch nicht knarzfrei https://3fulgear.com/product/packs/yue-4510-ul-backpack/1 Punkt -
Ultraleichtes Trinkgefäß zum genießen
khyal reagierte auf sevenfifty für Thema
Bei kurzen Touren benutze ich den selben 750ml Toaks, den ich zum „kochen“ benutze. In Verbindung mit Instantkaffee mal ganz ok. Für längere Touren wünsche ich mir doch was anderes und das darf (ich habe ordentlich an der restlichen Ausrüstung abgespeckt) auch minimal Mehrgeeicht bedeuten. Mir schwebt aktuell als Trinkgefäß die wildo Falttasse (24g) mit einem GSI Drip Filter (11g) vor. Jemand hier mit entsprechenden praktischen Erfahrungen?1 Punkt -
Cape Wrath Trail April 2016
Wasserratte reagierte auf Christian_Kiel für Thema
Die wirksamsten Mittel gegen Midges heißen April und Mai. Sie sind kostenlos.1 Punkt -
Mein Kernpunkt ist, dass es eigentlich egal ist, weil kein System einen wirklich nennenswerten Effekt hat, weswegen das für mich kein Kriterium ist. So zumindest meine Erfahrung. Vielleicht merken Menschen, die stärker schwitzen als ich, da auch stärkere Unterschiede.1 Punkt