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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 15.01.2026 in allen Bereichen

  1. Guten Tag allesamt, … tzzz… da habe ich ja was angezettelt… 🙂 Auf mehrfachen Wunsch einige Erläuterungen zu meiem Leben in Einfachheit und mit weitgehender Eigenversorgung, auch beim Strom. Ausgangspunkt ist für mich unabhängig und mit dem, was ich tatsächlich brauche, zu leben… Brauchen tue ich für meinem Körper Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Das ist nicht anders als beim UL-Trekking. Dabei will ich weder von meiner eigenen Gier, als auch nicht von der Gier von anderen (wie z.B. Stromanbietern) abhängig sein… Also war der erste Schritt, alles wegzulassen, was ich nicht oder kaum brauche. Sowie zu überlegen, wie ich das Wenige mit geringstem Aufwand realisieren kann… In der Stromversorgung war und ist für das Wenige für mich eine 12V-Solaranlage. Ich begann im Jahre 1998 mit einer 50 Wp-Anlage, erweiterte bald auf 100 Wp, dann auf jetzt ca. 200 Wp. Der Strom wird in zwei 100 Wh-Solarbatterien gespeichert. Als Überbrückung der dunklen Abschnitte im Winter (etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar, abhängig von der Anzahl der dennoch auftretenden Sonnentagen) gibt es noch eine 30 Wp-Anlage mit zwei 100 Ah-Autobatterien. Die 30 Wp ermöglichen insbesondere eine Erhaltungsladung der Autobatterien und den Betrieb eines Netbooks (wie gerade jetzt)… Als Strom-Verbraucher habe ich Akkulampen (mittels USB aufladbar), Stirnlampen, Mini-Staubsauger, Handy, Diskman, Taschenradios, MP3-Player, mobilen DVD-Player… Also keine Großverbraucher… Im Bereich des Handwerkerns gibt es bei mir Handarbeit (HANDwerk hat ja goldenen Boden, oder... 😉 ) ... Heizung mittels Holz aus dem eigenem Wald (Benzinkettensäge, Spaltung per Axt und Keil)… Trinkwasser aus einer Quelle (in Kanister tragen)… Regenwasser als Brauchwasser (im Winter auch mal aus dem Bach wegen Einfrierens der Regentonnen, Transport in 60 l-Behälter mittels Schubkarre)... Lebensmittel-Kühlung (oder auch für Powerbanks) im Keller (im Sommer max. 10 Grad)… Kochen mittels Küchenhexe (Oma’s Holzofen, mal fragen... 🙃 )… Eine 12 V- Sufflopumpe (Bootszubehör) gibt es auch (kaum im Einsatz, derzeit sowieso defekt)… Einige Powerbanks mit 10.000 mAh, 20.000 mAh, 26.400 mAh (im Sommer mittels der Solaranlage geladen) garantieren eine Winter-Reserve für Kleinverbraucher wie Handy u.a. (s.o.)… Sollte es (alle paar Jahre im Winter mal vorkommend) zu wenig Nachlade-Strom aus der Solaranlage geben, kommt ein kleines Notsromaggregat/ Stromerzeuger (800 W, benzinbetrieben) zum Nachladen der Solarbatterien (Kfz-Ladegerät 10 A) zum Einsatz… Die ätesten Solarpanele sind jetzt 27 Jahre im Einsatz, noch funktionsfähig. Im Sommer, will ich mal nachmessen, was jedes einzelne an Spannung und Strom noch so bringt… Solarbatterien halten 10 Jahre etwa, oder etwas länger, je nach Nutzung (Lade-Entladetzyklen)… Mehr fällt mir derzeit nicht ein… Zu meiner Motivation sei noch gesagt: Antrieb für mich ist SEIN… nicht nur DASEIN….... LEBEN eben... 😇 Alles nix Besonderes sagt sich Ein.Plattfüssler
    4 Punkte
  2. Denke mal die üblichen Survival Kurse sind mehr oder weniger uninteressant. Was durchaus Sinn machen kann wenn man wirklich weit Abseits der zivilisation unterwegs ist (damit meine ich nicht einen Wanderweg im Harz 🤣) wäre ein Erste hilfe Kurs speziell für Outdoor.
    2 Punkte
  3. Ich habe meinen Bandit noch etwas gepimpt. Die Shockcord über der Netztasche habe ich gegen eine dünne ZPacks getauscht, was das Gewicht um die Hälfte reduziert. Die gesparten Gramm habe ich genutzt um die Sitzmatte als Rückenpolster ebenfalls mit ZPacks Shockcord (3,4mm) zu befestigen. So habe ich einen sinnvollen Platz für die Sitzmatte, ohne Mehrgewicht, gefunden. Oberen beide Bilder >>> vorher Unteren Bilder >>> nachher
    2 Punkte
  4. Nur schon mal fix als Heads-Up, bin noch am Arbeiten... Es ist mir eine Freude, daß es 2026 mit den Fernwander-Tagen weiter geht... 4.9. - 6.9.2026 gleiche Location Aber diesmal ein ganzes Wochenende, mehr Teilnehmer-Tickets zu günstigeren Preisen, größer, bunter, schöner Mehr Details in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit habe, zu schreiben... Ich fand es dieses Jahr klasse und freu mich drauf, nächstes Jahr wieder dabei zu sein...
    1 Punkt
  5. OT: Ich kann keinen Schimmel feststellen, habe aber auch fast ganzjährig zwei Fenster mindestens auf Kipp und somit immer eine gewisse Luftbewegung durch die Räume. Denke auch das die Schimmelbildung potentiell um so höher ist je mehr Dämmung vorhanden ist. "Mein" Haus ist nicht gedämmt und ich hoffe das bleibt auch so ... dazu aber jetzt bitte keine Grundsatzdiskussion!!
    1 Punkt
  6. Da bleibt man dann auch garantiert alleine und ungebetener Besuch wird automatisch abgewehrt....
    1 Punkt
  7. Ich denke Sachen wie Wetterkunde, Orientierung, Erste Hilfe ... werden bei solchen Wildniss-Kursen eher nicht trainiert. Da solltest du genau schauen was der Kurs beinhaltet und ob das Sinn für dich macht. Vielleicht wäre da eher ein alpiner Basiskurs beim DAV etwas.
    1 Punkt
  8. Die Lofoten sind großartig und The Long Crossing (soweit wir darauf gelaufen sind) hat großen Spaß gemacht! Tolle Blicke, raue Landschaft, Schlafplätze fernab von anderen Menschen, schöne Tiersichtungen. Aber auch sehr anstrengend: Es heißt schon was, dass ich bei Nordlicht die Kamera nur locker aus dem Handgelenk aus dem Zelt gestreckt habe, statt aufzustehen. Ich ärgere mich noch heute. "Wanderwege" sind hier halt nicht zwangsläufig Wanderwege (und Rando-Lofoten, die die Route zusammengestellt haben, warnen auch, dass es kein leichter Weg ist). Kurz bevor wir da waren, gab es sehr starke Regenfälle. Teilweise war die gesamte Gras- und Wurzelschicht von der Bergflanke abgespült und wir mussten uns einen steilen Weg über den blanken/nassen/glatten Fels suchen. Ansonsten durchaus viele Trampelpfade. Viel bergauf, viel bergab. Wir sind hauptsächlich den Teil über Moskenesøya und Flakstadøya gelaufen. Nach rund 7/8 Tagen haben wir den Weg abgekürzt, da wir körperlich völlig fertig waren (hätten mal einen Ruhetag machen sollen!) und das Wetter deutlich nachgelassen hat. Daher haben wir nur die ersten beiden großen Inseln zu Fuß überquert, danach gab es noch ein paar Tagestrips. Wir sind im Süden gestartet. Wir hatten für 5 Tage das Essen komplett dabei. Dann sind wir eh durch Reine gekommen, da die Fähre nur dorthin und ein paar Stunden später wieder weiter zum Kerkfjorden fuhr. Dort haben wir im Coop Prix Frühstück und Snacks nachgekauft sowie Instant-Noodles fürs Abendessen. Davon haben wir nur die Nudeln verwendet, die weiteren Gewürze und Zutaten für unsere Abendrezepte (inklusive Nüssen/Parmesan/Pinienkernen und sowas) hatten wir vorher separat zusammengemischt und für die gesamte Reise dabei. Das gleiche anschließend im Bunnpris von Ramberg und Leknes. Wir sind von Hamburg über Olso nach Bodø geflogen, von dort mit der Fähre weiter nach Moskenes. Auf dem Rückweg sind wir mit dem Schnellboot von Svolvaer zurück nach Bodø.
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  9. Ich bekomme ja immer wieder Taschen bzw Stirnlampen zur Begutachtung / Rep auf den Tisch, deren User aus ihrer Sicht einen nicht reparablen Schaden an ihrer Lampe festgestellt haben, daß entweder das Licht der Lampe in den höheren Leuchtstufen flackert, oder sich erst gar nicht in die höheren Leuchtstufen schalten läßt. In allen Fällen ist es dieselbe Ursache : Kein technischer Defekt der Lampe ! Letztendlich war vermutlich die Ursache Verunreinigungen durch die Finger o.Ä. Also konkret die Akkus werden mit den Fingern angepackt, wenn sie gegen einen Vollen ausgetauscht werden, oder der Akku zum externen Laden entnommen wird. Dabei landet auch entsprechende Stoffe bzw Verunreinigungen von den Fingern auf den Endpolen der Akkus, dadurch entstehen Übergangswiderstände, bei höheren Stromstärken (Leuchtstufen) entsteht dadurch an diesen Stellen Spannungsabfall und damit Wärme, wodurch die Oxidation dort verstärkt wird, also noch größere Übegangswiderstände usw Irgendwann ist der Übergangswiderstand so groß, das einerseits die Stromstärke zu sehr begrenzt wird und andererseits zu wenig Spannung an der Elektronik ankommt. Die Batteriepole sehen dann z.B. so aus (sorry, Bilder leicht unscharf) Die Beseitigung ist eigentlich easy, man muß nur die Pole reinigen, das geht am Besten mit einem entsprechenden Reinigungsstift für Kontakte z.B. Diesem, nach Reinigung funktioniert die Lampe wieder einwandfrei. Da ein derartiger Stift nur ein paar € kostet, empfehle ich, sich wirklich dafür einen derartigen Stift zu besorgen und nicht mit z.B. Schleifpapier dran rumzudocktern
    1 Punkt
  10. Was auch super als Reinigungsmittel funzt: diese alten Radiergummis mit 2/3 rot und 1/3 blau (blau damals zur Reinigung von Typen einer Schreibmaschine, Jüngere sehen mal in Wikipedia nach, was das war 😁). Genau diese blaue Seite ist super zum Beseitigen von Kontaktkorrosion. Glücklich schätze sich, wer sowas noch besitzt. Glasfaserradierer sind auch möglich, aber weniger empfehlenswert, weil damit gerne Schutzmetallisierungen (z.B. Versilberung/Vergoldung o.ä.) zerstört werden (danach korrodieren sie nur noch schneller).
    1 Punkt
  11. Gestern Nachmittag kam endlich der Rucksack an und ich bin spontan los auf den lokalen Steig. Waren jetzt nicht so viele Kilometer insgesamt (gestern 10, da ich erst in der Dämmerung starten konnte und heute nochmal 25km) aber die ersten Eindrücke gefallen mir. Die gute Nachricht vorneweg: Ich habe keine Druckpunkte auf den Schlüsselbeinen. Dafür aber etwas Schmerzen/Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Ich habe da aber eher die Trekkingstöcke als Ursache im Verdacht. War das erste Mal generell mit welchen unterwegs und bin dementsprechend noch nicht so geübt und mein Körper ist den Bewegungsablauf noch nicht gewohnt. Denke mit etwas Training wird sich das bessern. Die Gummischnur über der Fronttasche habe ich direkt als Befestigung für das Rückenpolster umfunktioniert und dort meine 3mm EVA Matte eingespannt (habe die statt dem Sitzkissen eingepackt weil Nachts -4C angekündigt waren). Die war auf Grund der Größe (200x50cm ungefaltet) doch eher dick (ca. 2-3cm) aber hat soweit gut funktioniert. Durch meinen langen Torso und dem dicken Polster bin ich mit den Schultergurten fast am Limit. Am meisten überrascht war ich vom Gurtband um die Hüfte. Das hat erstaunlich viel Last von den Schultern genommen und auch auf den Hüftknochen merke ich keine Druckpunkte. Auch das Volumen ist mehr als ausreichend. Mit einer Tagesration war der Rucksack nur bis zur Höhe der Schultergurte gefüllt mit noch ordentlich Platz nach oben. Denke 3-4 Rationen bekomme ich vom Volumen her locker gepackt, ist dann nur die Frage obs vom Gewicht irgendwann ans Limit kommt.
    1 Punkt
  12. khyal

    Erklär mir die Evazote!

    Ich finde es wichtig, darauf hinzuweisen, daß nur der Name Evazote bzw die Materialbezeichnungen EV30/50 geschützt sind. EVA nicht, inzwischen wird EVA von vielen Händlern / Produzenten für irgendwelche Billigmatten verwendet, um den Eindruck zu erwecken, es wären die besseren Evazote-Matten. Natürlich gibt es auch schon mal Händler, denen die Provblematik nicht klar ist und die EVA eine tolle Abkürzung für Evazote finden, also heißt es, genau hinsehen. Ein wenig könnten wir dazu beitragen, daß es klarer bleibt / wird, indem wir den Begriff EVA im Forum gar nicht mehr verwenden (habe ich ja schon in div Threads, wo er verwendet wurde, drauf hingewiesen). Ich finde die 4 mm Matten prima und verwende sie viel, allerdings nicht als Zeltteppich oder Footprint, sondern auf Mattenbreite zugeschnitten entweder in Kombi mit ner anderen Evazote oder Luftmatte. Dazu haben sie Backup-Funktion, Anti-Rutschmatte und zum Draussen rumlungern, von so Kleinkram, daß man immer mal Streifen abschneiden kann, um etwas zu Polstern usw, ganz zu schweigen. Dioe Exped finde ich nicht so hipp, weiches EV30 und liegt nie plan durch das Längsfalten. Als Grundmatte wuerde ich entweder die GossamerGear Folding Thinlight 1/8" Insulation Pad nehmen oder die Thinlight 4mm Insulation Pad, bekommt man ja Beides in D. Wenn Evazote drauf, eine Exped Flexmat Plus in M oder XS, ansonsten halt ne KLymit, TAR, Exped Luftmatte.
    1 Punkt
  13. Ich nutze eigentlich für alles 80er Alterfil Polyestergarn. Das ist reißfest genug für Rucksäcke aber dennoch fein genug für kleinere 10den Stöffchen. Sehr wichtig ist es, dass die Nadeldicke zur Fadendicke passt: 80er Garn mit 80er Nadel 70er Garn mit 90er Nadel Bei Garn heißt es je niedriger die Zahl, desto dicker (Meter pro 1g), bei Nadeln beschreibt die Zahl den Umfang an der dicksten Stelle, also je höher die Zahl, desto dicker die Nadel. Für alle möglichen feinen und beschichteten Stoffe (also alles was der ULer so verarbeitet) eignen sich Microtex Nadeln. Viel Spaß und schöne Grüße Micha
    1 Punkt
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