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Gear Swifts Poncho Umbauten - nun incl. Armlingen und flexiblen Befestigungen
Linnaeus und 2 andere reagierte auf Blickpunkt für Thema
Ich denke, so richtig passt der folgende Text ggf. nicht zu MYOG, weil ja nicht wirklich was eigenes erschaffen wird aber sollte die Einordnung nicht passen, verschieben die lieben Admins den Beitrag sicher an eine passendere Stelle. Nachdem ich lange mit Regenjacke und -hose oder auch mit Regenjacke plus Regenschirm unterwegs war, wollte ich dem Thema Poncho eine Chance geben und bin bei einem DCF-Poncho gelandet. Das Konzept Poncho gefällt mir deshalb so gut, weil ich so nicht nur mich selbst sondern auch meinen Rucksack trocken halten kann, da ich den Rucksack gerne mit im Zelt habe, was eben besonders gut funktioniert, wenn er trotz Regen trocken geblieben ist. Trotzdem soll der Text keine Ponchowerbung an sich sein. Ich denke, hier hat jeder die für sich passende Regenlösung gefunden und muss daher nicht „bekehrt“ werden. Es geht vielmehr darum, eine Anregung für diejenigen zu geben, die sich einen Poncho zulegen wollen, aber genau wie ich, mit der EINEN problematischen Ponchosache hadern: den fehlenden Ärmeln. Fehlende Ärmel am Poncho sind im Sommer und bei warmen Temperaturen vermutlich wenig problematisch. Da kann man dann seine Ärmel hochkrempeln oder hat ohnehin ein T-Shirt an und dann werden die nackten Unterarme eben nass. Finde ich nicht schlimm. Aber grade in der kalten Jahreszeit ist das für mich keine Option und ich möchte auch nicht, dass die Klamotten unterm Poncho an den Ärmeln nass werden, da ich sie ja u.U. auch noch im Camp oder sogar im Schlafsack nutzen möchte/muss. Leider gibt es aber nicht grade viele Ponchos mit Ärmeln und wenn, sind sie (mir) zu schwer. Das einzig mir bekannte Produkt im UL-Segment kommt von Rockfront aus der Ukraine, wiegt in der kleinsten Variante allerdings auch gut 200 g und das Packmass (zumindest wie es auf den Fotos aussieht) ist mir zu groß. Hier nun kommt mein kleines Bastelprojekt ins Spiel. Ausgangspunkt ist der DCF-Poncho von Gear Swifts (das Modell „Nikoll’s DCF Poncho“ in 0.55OZ/YD² und den Maßen 230 x 136 cm für 81 g) sowie ebenfalls von Gear Swifts die Armlinge „Dyneema Rain Sleeves“ für 21 g. Die Armlinge kommen mit jeweils einem DCF-Patch und einem kleinen Band, mittels deren man den Armling innen am Poncho befestigen kann. Mir persönlich schien diese Lösung aber zu frickelig und auch zu unpraktisch. Der Gedanke dahinter ist sicher nicht verkehrt, weil man die Armlinge so eben auch wieder abmachen kann, wenn man sie nicht braucht (im Sommer z.B.). Für mich selbst war dieser Gedanke aber nicht relevant, weil die Armlinge mit 21 g so leicht sind, dass ich hier keine große Gewichtsersparnis sehe, wenn sie weg sind. Außerdem finde ich trockene Arme auch im Sommer nicht ganz sooo schlimm :-) Ich habe daher die Armlinge innen am Poncho mittels DCF-Tape verklebt und die Klebeenden mit Ultra-Tape verstärkt. Dabei habe ich aber jeweils nur einen Teil (ca. 60 %) der Armlinge am Poncho verklebt, damit noch Luft zum einfachen Ein- und Aussteigen bleibt und zusätzlich steht das Material nicht zu sehr unter Spannung, als wenn alles verklebt wäre. Das klappt ziemlich gut, muss ich sagen. So sind die Armlinge nun immer dabei und der für mich größte Nachteil eines Ponchos ist behoben. Außerdem habe ich noch die für mich zu kurzen Bänder in der Mitte des Ponchos ausgewechselt mit kleinen Karabinern, die sich deutlich leichter befestigen und lösen lassen als die Originallösung ohne Karabiner. Da mir außerdem der Bereich, wo man die Arme durchsteckt, zu groß und luftig war, habe ich hier selbstklebendes Klett angebracht und den Bereich so halbiert. So passt das für mich deutlich besser. Am unteren Abschluss habe ich ebenfalls einen kleinen Karabiner mit Bändchen angebracht, so dass man den Poncho bei Bedarf auch unten leichter und flexibler schließen kann als mit den bereits vorhandenen Druckknöpfen. Ich hoffe, man kann die Modifikationen auf den Fotos gut erkennen. Die beiden Fotos im getragenen Zustand sind vor dem Umbauten entstanden (Wie das mit den Armlinge gemeint ist, sieht man aber trotzdem ganz gut auch ohne die Verklebung.). Hier sieht man auch ganz gut, dass zumindest für mich die vorhandenen Befestigungen um den Bauch etwas zu eng und an dem Beinen viel zu eng waren. Das sitzt nun alles etwas lockerer, kann bei Bedarf aber auch enger gestellt werden. Im Originalzustand ging hier leider nur eng. Was man allerdings sagen muss, dass sich durch die Verklebungen der Poncho nun nicht mehr komplett ausklappen lässt. Da ich das selbst allerdings nicht mache und das Modell auch kein Tarp-Poncho ist, ist das für mich nicht relevant. Trotzdem wollte ich es nicht unerwähnt lassen. In der Summe aller Umbauten wiegt der komplette Poncho statt original 81 g + 21 g nun incl. aller Klebebänder und extra Karabiner nur 108 g. Damit ist diese Komplettlösung sogar noch leichter als meine leichteste Berghaus Regenjacke mit 113 g und schützt trotzdem deutlich mehr als die Regenjacke. Der Poncho kostet in der 0,55 DCF Variante 228 EUR, die Armlinge 69 EUR. Das ist nicht günstig, das ist mir klar. Für mich selbst ist die Kombi das aber wert und das Geld landet bei einer kleinen Outdoorfirma aus Europa. Ich selbst lege den Poncho so zusammen, dass er in die Bodentasche meines Rucksackes passt. So habe ich ihn immer zur Hand, ohne den Rucksack absetzen zu müssen, was für mich ggü. der Regenjacke ein weiterer Vorteil des Ponchos ist. Vielleicht hilft die Idee ja jemandem weiter. Ein Wort zum Schluss: Wer mit so einer Lösung unterwegs ist, sollte sich auf den ein oder anderen Blick anderer Menschen einstellen, um es mal vorsichtig auszudrücken Mich selbst stört das nicht. Das muss ja aber nicht jedem so gehen.3 Punkte -
Hallo liebe Wander- und UL-Community, für meine eigenen Bedürfnisse habe ich quasi ein LighterPack 2.0 gebaut! Nach und nach sind Funktionen dazu gekommen, die ich nun einfach teilen möchte, weil ich mir sicher bin, dass es doch auch dem ein oder anderen gefallen wird. Und keine Sorge: Es ist absolut 100 % kostenlos! Hier einmal mein Komoot Profil falls jemand denkt ich bin/war gar kein Wanderfreak :) https://www.komoot.com/de-de/user/398067465804 Nun bin ich Papa von einer 10 Monate alten Tochter und erstmal an einem Ort gebunden. Das Wandern kommt leider deutlich zu kurz. Ich habe aber die Zeit genutzt und die App eigentlich entwickelt, weil ich über viele Jahre selbst unglaublich viel wandern war und für das Wandern total gelebt habe. Mein Pensum ist dabei wohl einfach ein ganzes Stück größer als das, was man so als normal bezeichnet gewesen. Den Three Passes Trek in Nepal in 6 Tagen zum Beispiel. Deswegen habe ich zu den Standard-GPS-Daten, die man so findet, quasi immer noch weiter recherchiert und mir halt meine eigenen Notizen gemacht. Ich wollte ja einfach genau wissen, wo es noch Wasser gibt oder wie weit ich heute praktisch noch laufen kann, bevor ich mein Zelt aufbaue. Gleichzeitig habe ich mein Equipment für die Tour bisher mit LighterPack erfasst. Nun ist LighterPack ja aber wohl deutlich in die Jahre gekommen und ich wollte einfach etwas Modernes, Mobiles und mit ein paar mehr Funktionen. Aus genau diesem Grund habe ich mich nun entschlossen, einfach ein Tool zu bauen, das ich für die Planung von echten Mehrtagestouren absolut benötige. Ein LighterPack 2.0 quasi! Equipment verwalten, Packlisten/Wanderungen erstellen, Etappenplanung (Notizen) und Checkliste! So ist LevityList entstanden - https://levitylist.com/ Ich würde mich über euer Feedback freuen, registriere dich, teste es und ich freue mich über ehrliches Feedback. Kannst du dir vorstellen LevityList aktiv zu nutzen? Wie findest du die Funktionen? Wie ist die UX? Vermisst du etwas? So sieht eine geteilte Liste/Wanderung aus: https://levitylist.com/shared/08d6cb084fcdf6d165af0f105fbc6ea7 LevityList - Features Übersicht Die ultimative Packlisten-App für Outdoor-Abenteurer. Organisiere deine Ausrüstung, plane deine Trips und optimiere dein Gewicht. 📦 Ausrüstungsverwaltung - LighterPack Import: Importiere deine bestehenden LighterPack-Listen mit einem Klick - Digitale Gear-Datenbank: Verwalte deine gesamte Outdoor-Ausrüstung an einem Ort - Smart Kategorien: 12 vordefinierte Kategorien mit Emojis für schnelle Übersicht - Gewichts-Tracking: Automatische Berechnung von Basis-, Verbrauchs- und Gesamtgewicht - Flexible Einheiten: Wechsel zwischen g, kg, oz und lb - Multi-Select: Wähle mehrere Items gleichzeitig aus und füge sie zu Listen hinzu - Detaillierte Item-Infos: Speichere Name, Marke, Modell, Gewicht, Preis, Kaufdatum und Notizen - 🥾 Trip-Planung - Unbegrenzte Trips & Listen: Erstelle so viele Packlisten wie du möchtest - Smart Organisation: Automatische Sortierung nach geplanten, vergangenen und zeitlosen Listen - Trip-Details: Speichere Datum, Location, Dauer, - Gewichtsübersicht: Sehe auf einen Blick Basis-, Worn- und Consumable-Gewicht - Pack-Fortschritt: Visueller Fortschrittsbalken zeigt was bereits gepackt ist - Trip duplizieren: Erstelle Kopien deiner bewährten Listen für neue Touren - 📋 Packlisten-Management - Interaktive Packliste: Hake ab was bereits im Rucksack ist - Smart Kategorisierung: Items automatisch nach Kategorien gruppiert und nach Gewicht sortiert - Gewichtsverteilung: Visueller Pie-Chart zeigt wo dein Gewicht steckt - Mengen anpassen: Ändere die Anzahl von Items direkt in der Liste - Worn-Tracking: Markiere getragene Kleidung separat vom Basisgewicht - Items hinzufügen: Wähle aus deinem Inventar oder importiere direkt aus LighterPack - Liste teilen: Generiere einen teilbaren Link für deine Packliste - Etappen-Notizen: Speichere wichtige Infos zu deinem Trip 🌐 Listen teilen LevityList - Pack Smart. Travel Light.1 Punkt
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TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?
EldenStars reagierte auf Blickpunkt für Thema
Ja. Mach das mal so. Mir ist noch nie ein Groundsheet verrutscht. Man liegt ja mit seinem Gewicht drauf und das Zelt steht ja hoffentlich auch halbwegs waagerecht.1 Punkt -
Erste Hüttenübernachtung im Juni
khyal reagierte auf fettewalze für Thema
https://www.coburgerhuette.at/die-schlafplaetze/ Wobei mich noch nirgends jemand aufgrund der Benutzung eines Quilts oder Schlafsackes rausgeschmissen hat. Nachts kann es je nach Hütte, Belegung etc ziemlich kalt im Schlafquartier werden (~15°C). Beheizt werden die Schlafräume grundsätzlich nicht. Also vor dem Schlafengehen dickere Klamotten und nicht benutzte Decken griffbereit legen, damit man nachts nicht lange suchen muss. 😉 Ohropax sollte man auch immer einstecken!1 Punkt -
Erste Packraft-Tour Femundsmarka/Rogen - Ausrüstung gewichtsoptimieren
Alpinestars reagierte auf SvenW für Thema
Ich würde bei der Hose nicht ausschließlich aufs Gewicht achten. Im Juli dürfte es indort recht Mückig sein, die Hose sollte schon dick genug sein das die Biester da nicht durchkommen.1 Punkt -
Erste Packraft-Tour Femundsmarka/Rogen - Ausrüstung gewichtsoptimieren
Alpinestars reagierte auf Gams für Thema
Nimm eine Waage zum Shoppen mit 😊 Du meintest doch du machst viel Sport. Ist da keine lange Sporthose dabei? Dann lass einen Midlayer daheim. Dann hast du einen Midlayer + Daunenjacke dabei. Das sollte doch reichen. Ok. Das Zelt braucht zwei Stöcke.1 Punkt -
Gear Swifts Poncho Umbauten - nun incl. Armlingen und flexiblen Befestigungen
Blickpunkt reagierte auf kra für Thema
OT: Ist doch ne Luxus-Variante. Du glaubst nicht was man aus großen Mülltüten und Einfachklebeband alles machen kann☺️1 Punkt -
Erste Packraft-Tour Femundsmarka/Rogen - Ausrüstung gewichtsoptimieren
Alpinestars reagierte auf Gams für Thema
Hier mal meine Anregungen (ich habe keine Erfahrung mit Packraft und Angeln) Rucksack Schuhe: solange die noch gut sind und du gut damit zurecht kommst würde ich die erst etwas später austauschen Hose: ist das die leichteste Hose die du schon besitzt und für den Zweck geeignet ist? Midlayer: brauchst du den Midlayer 2x? Trekking Stöcke: reicht dir ein Stock? Handtuch: ev. gegen Vileda Geschirrtuch tauschen? Hygiene: Produkte in kleine Dosen (z.B. Apotheke), Dropper (z.B. Amazon) etc. umfüllen. Zahnputztabs. Zipper Beutel. Bambus Zahnbürste. Reisegrößen. Sonnenbrille + Kappe einpacken? PET Flaschen1 Punkt -
@EldenStars Natürlich gehört die Tyvek Plane unters Zelt! Sonst haste zwar die Matte geschützt, aber nicht den Zeltboden. Die meisten UL Zelte haben ja einen sehr dünnen Nylonboden, da würde ich mir schon überlegen, den zu schützen. Anders bei meinem DCF Boden, beim TT Protrail. Da kannst du einfach einen Reperaturpatch drauf kleben, wenn da mal ein Löchlein entstehen sollte. In dem Fall nehme ich nur das 3mm Foam Pad mit. Ansonsten immer beides. Die Tyvekplane gegen Durchstich und das Foampad als Notunterlage, falls die Luma mal aufgibt. Tyvekplane Simpleuse, Foampad Doubleuse, da ich sie in Pausen als Sitzpad, oder gar als Liegefläche nutze. Die zusammen 230g nehme ich gerne in Kauf, bin aber auf der sicheren Seite und habe es bequem! (Mein Baseweight ist übrigens in den 3 guten Jahreszeiten, trotzdem unter 5Kg)1 Punkt
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OT: Och, zum Dran-Gewöhnen kann man ja erstmal mit einem Low Budget Mülltüten-Regenrock losziehen. Da sieht man auch den ein oder anderen "Blick". 😉1 Punkt
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OT: Darum schlepp ich immer ne Kiste Bier mit1 Punkt