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Ultraleicht Trekking

Dr. Seltsam

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Über Dr. Seltsam

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  1. Trocknen von Ausrüstung in feuchten und regenreichen Klima

    Wie viel man nachts schwitzt, ist zum großen Teil genetisch bedingt. Deshalb haben manche überhaupt keine Probleme mit Daune in feuchten Gebieten, während das für andere schnell in die Hose gehen kann. Du scheinst alle Möglichkeiten, deinen Schlafsack trocken zu halten oder trocken zu bekommen, zu nutzen. Wenn das nun nicht, wie von Konradsky angedeutet, an minderwertiger Daune liegt, scheint mir die einzige Lösung zu sein, die Isolation zu wechseln: Entweder behandelte Daune oder Synthetik.
  2. SPOT Gen3 Messenger im Test

    Hast du die 114 Gramm selbst gewogen?
  3. Bein-Kombi bis -15 °C - Was nutzt ihr?

    "Armeekleidung ist ultraleicht und Kunstfaser macht krank." - Das UL-Forum 2017, kurz vor dem endgültigen Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit.
  4. Autarke Touren

    Zum Thema Staffelung des Essens, sodass man anfangs weniger, später mehr mitnimmt: Das mag zwar dem Hungergefühl entsprechen, rein physiologisch halte ich das aber für sinnlos. Deshalb habe ich das auch wieder geändert, nachdem ich die Methode vor 2-3 Jahren (zum Beispiel im Sarek) noch angewendet habe. Dass das Hungergefühl käme, weil der Körper keine Reserven mehr hat, halte ich auch bei den meisten hier (inkl. mir) für unwahrscheinlich. Bis ca. 6 % Körperfettanteil kann der Körperfettanteil ohne gesundheitliche Risiken runtergehen, das dürfte den wenigsten auf Tour schon gelungen sein. Psychologisch kann diese Staffelung natürlich trotzdem Sinn machen. Die umgekehrte Variante, anfangs mehr, später weniger, klingt für mich plausibler: Nicht nur wird der Rucksack (und die Fettpolster) leichter, auch verliert man zwangsläufig Muskelmasse, wenn man im Kaloriendefizit ist, die dann auch wieder keine Energie frisst. Habe von der Variante aber noch nie gehört, vielleicht übersehe ich da was. Ich nehme mittlerweile 500 g Essen pro Tag (2756 kcal) mit. Das habe ich bisher erst 8 Tage am Stück gemacht (nur durch eine Waffel unterbrochen), bis dahin war das aber ohne Leiden gut machbar, auch an Tagen mit bis zu 11 Stunden Wandern. Ob das für 21 Tage geht, weiß ich nicht, für 14 aber bestimmt. Auch achte ich mittlerweile nicht mehr nur auf die Kalorien, sondern auf ein vernünftiges Verhältnis von Kohlenhydraten, Fett und Proteinen. Die ersten beiden ungefähr im Verhältnis 1:1, Protein ca. 1g pro kg Körpergewicht. Als ich noch wortwörtlich pures Fett gegessen habe, einfach um möglichst viele Kalorien zu haben, hatte ich immer nach der Tour das Gefühl, recht viel Muskelmasse am Oberkörper verloren zu haben, Körperfett hingegen weniger. Mit der neuen Variante scheint es umgekehrt zu sein, was nach meinen (laienhaften) Verständnis der Stoffwechselprozesse auch Sinn macht. Ob das nun von der reinen Effizienz besser ist, weiß ich nicht (dürfte von der Muskelzusammensetzung jedes Einzelnen abhängen), aber ich seh nach ner Tour auf jeden Fall besser aus. Die Fettverbrennung lässt sich übrigens auch trainieren: Lange Einheiten im niedrigeren Pulsbereich, gerne mit schon etwas entleerten Glykogenspeichern und ohne sich während dem Training Nahrung zuzuführen. Ich habe vor einiger Zeit schon mal darauf hingewiesen, aber das hier dürfte die beste online verfügbare Quelle zum Thema Ernährung auf langen Wanderungen sein: Pack Light Eat Right
  5. Wir brauchen Moderatoren!

    OT: Dazu würde zum Beispiel gehören, im Einsteiger-Forum keine festen, klobigen Schuhe für schlammige Wege zu empfehlen. Meinetwegen können wir's dann aber auch gut sein lassen, mir wird das OT langsam unangenehm.
  6. Wir brauchen Moderatoren!

    OT: Davon hab ich bei dem abschreckenden Negativbeispiel, das ich missbrauche, halt nichts mitbekommen.
  7. Wir brauchen Moderatoren!

    OT: Klingt für mich alles arg hypothetisch, und die Aufweichung der Grenze wird am Ende von Leuten genutzt, die mit 13 kg zwei Tage lang durchs Elbsandsteingebirge wandern und das als UL sehen möchten. Falls hier aber wirklich jemand mal bei 0 Grad durch die Alpen wandert und dann noch eine Tour durch die hochsommerliche Camargue dranhängt, fände ich die Ausrüstungsdiskussion interessant. Könnte mir vorstellen, dass das unter 10 Pfund (meinetwegen übrigens auch 5 kg) zu schaffen ist.
  8. Wir brauchen Moderatoren!

    OT: Das ist hier aber ein Trekkingforum ... Und auch bei Touren, die zwischen 0 und 35 Grad alles haben, kann man recht problemlos unter 10 Pfund bleiben, du schreibst ja selbst, dass du das schaffst.
  9. Wir brauchen Moderatoren!

    OT: @martinfarrent Was wäre denn deiner Meinung nach eine Trekkingtour, die so anspruchsvoll ist, dass man nicht mit 10 Pfund Baseweight auskommt? Für mich wären das Touren mit Packraft, Gletscher- oder Sicherungsausrüstung oder bei zweistelligen Minustemperaturen, eventuell noch welche in Bärengebieten und meinetwegen ab 2 Wochen Autarkie. Davon lese ich hier allerdings eher selten. Ich bezweifle auch, dass Dani sich über einen Tourenbericht beschweren würde, in dem jemand die Brooks Range mit 6 kg Baseweight durchquert. Wer auf Touren unterhalb dieser Anforderungen mehr als 10 Pfund mitnimmt und das auch in naher Zukunft nicht ändern will, sollte sich in diesem Forum meiner Meinung nach einfach etwas zurückhalten.
  10. Bein-Kombi bis -15 °C - Was nutzt ihr?

    In Bewegung trage ich eine dünne lange Unterhose (Rohan Ultra Silver, 76 g) und eine Hose aus 35g-Pertex (62 g), dazu Socken und Gamaschen, die die gesamte Wade abdecken. Das reicht mir, wenn's nicht allzu heftig windet. Wenn ich lange Zeit bei zweistelligen Minustemperaturen bewegungslos bleiben wollte, würde ich mir auf jeden Fall ne "Puffy"-Hose einpacken, die dann aber zum Laufen totaler Overkill wäre.
  11. Dieses Forum ist nicht dazu gedacht, dein persönlicher Notizblock zu sein, sondern zum Austausch. Der findet in diesem Faden aber nicht statt. Erbstwursts Monolog wird zwischendurch für 21 Beiträge nicht unterbrochen. Die fertige Liste, die angeblich mal dabei herauskommen soll, ist auch explizit nicht für das Forum/UL-Trekker gedacht, sondern für Leute, die wie Erbswurst motorisiert oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Stadt zu Stadt fahren und zwischendurch im nahe gelegenen Wald Survival spielen.
  12. Kleines Notfall-Handy - Vorstellung und Test

    Ob das noch zeitgemäß ist, hängt doch vor allem davon ab, wie lange ich bis zur nächsten Auflademöglichkeit unterwegs bin und wie intensiv ich die verschiedenen Funktionen nutze. Ich kann mir jedenfalls jede Menge Touren vorstellen, in denen ein Smartphone ohne Powerbank nicht reicht, um damit zu navigieren, gelegentlich zu kommunizieren und noch für Unterhaltung zu sorgen. Ich nutze das gleiche Handy, bei mir hat es den Kältetest aber leider nicht bestanden. Hatte es auf einer Wintertour die Nacht über bei ca. -20 Grad außerhalb des Schlafsacks und es am Morgen angestellt, danach reagierten die Tasten nicht mehr richtig und ich hab die Tastensperre nicht mehr rausbekommen - auch nicht nach einer warmen Nacht in der Hütte. Hat dann erst, nachdem ich es 3 Tage zu Hause liegen hatte, wieder einwandfrei funktioniert. Ansonsten bin ich aber zufrieden - und auf der nächsten Wintertour kommt es dann mit in den Schlafsack, bevor es eingeschaltet wird.
  13. Der "Kurze Frage, kurze Antwort"-Thread

    Ich war mit denen unter anderem auf dem Cape Wrath Trail, Hornstrandir und in den Alpen und trage sie auch mehrmals wöchentlich im heimischen Wald: https://www.decathlon.de/laufschuhe-run-one-grip--id_8379978.html?searchedText=kalenji+ekiden+one+grip
  14. [Biete] Cuben Duomid + Cuben Inner

    Erledigt.
  15. [Biete] Cuben Duomid + Cuben Inner

    370 €.
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