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Ultraleicht Trekking

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Dr_M_Akellos

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf RaulDuke in Fakeverkäufer Kleinanzeigen   
    Hahahahaha, da sind regelmäßig Betrüger unterwegs.
    Es vergeht keine Woche, seit mehr als drei Jahren, an denen ich nicht mindestens einen melde!
    Immer wenn jemand etwas verkauft, was angeblich neu oder neuwertig ist und der Preis weniger als die hälfte des Neupreises liegt, ist es ein Betrüger!
    Jedenfalls wurden die Anzeigen immer gelöscht.
    Wenn man jemanden meldet und man möchte eine E-Mail Bestätigung, dann muss man vorher einfach eine Konversation starten, mit dem Verkäufer.
    Dann bekommt man, im Falle einer Löschung, eine E-Mail, die vor dem Verkäufer warnt!
    Ich habe mehrere, dauerhafte Suchanfragen, beim Kleinanzeiger und schaue täglich nach…
    Ich kaufe dort auch regelmäßig Sachen, aus dem UL Bereich und bin noch nie reingefallen. Aber man muß sich halt im Griff haben. Sieht das Angebot zu gut aus, ist immer Vorsicht geboten.
    Auf jeden Fall würde ich immer, vor dem Kauf, eine Konversation starten, mit dem Verkäufer. Fragen zum Produkt stellen, fragen, ob er Forumsmitglied ist, etc… Ich kaufe natürlich auch bei nicht Forumsmitgliedern, aber bei so einem „gespräch“ verraten sich viele, vor allem dadurch, das sie solche Fragen meistens gar nicht beantworten. Kann natürlich auch jemand sein, der keine Lust hat, zu Antworten, aber dann hat er eben Pech gehabt, das ich seinen Kram nicht kaufe.
    Ich zahle übrigens in 90% der Fälle, sogar mit Paypal Friends & Family, bin aber, wie oben schon erwähnt, noch nie einem Betrüger aufgesessen.
    Bei 10€ Artikeln, kann man davon ausgehen, daß sie keine Betrüger sind, aber mehrere Hundert Euro, für Rucksack, Zelt oder Quilt, da muss man halt vorsichtig sein!
    Aber der Kleinanzeiger ist und bleibt meine häufigste Bezugsquelle, für „neues“ Gear.
    Mehr als 8 Rucksäcke, 2 Quilts, oder je mehrere Zelte, Tarps, Meshshelter, Luftmatratzen, etc… und diversen Kleinkram.
    90% davon habe ich dann, nach kurzem Ausprobieren, wieder weiterverkauft.
    Übrigens meistens, ohne einen € Wertverlust!!
  2. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf Brise in Fakeverkäufer Kleinanzeigen   
    Nur zur Info: zur Zeit sind einige wechselnde Fakeverkäufer mit  Durstonzelten auf Kleinanzeigen unterwegs. Teilweise werden die gleichen Bilder benutzt. 
  3. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf jakob-ineurope in DIY Ultraleichter 45‑L‑Rucksack   
    Vielleicht hat hier jemand etwas davon, der selbst ein eigenes Design macht. Vor dreißig Jahren wurde ich in Irland von einem Rucksackhersteller eingeladen, der damals einen ultraleichten Rucksack entwerfen wollte, etwas, was zu diesem Zeitpunkt noch neu war. Verschiedene Leute, darunter auch ich, suchten damals nach Konzepten. Ich bin mir sicher, dass mein 45‑Liter‑Rucksack – vollständig wasserdicht und relativ komfortabel – mit seinen 200 Gramm der leichteste überhaupt war. Kürzlich habe ich noch eine Version davon in DCF und Dyneema gefertigt, um näher an die 100 Gramm zu kommen. Aber ich bin mir auch sicher, dass es der am wenigsten kommerzielle Rucksack war. Die Idee bestand darin, eine Ridge‑Rest‑Isomatte (die noch jemand nutzt?) groß aufzurollen und das Material in der Hohlfalte zu verstauen. Die Steifigkeit der Ridge‑Rest sorgte für eine gute Gewichtsübertragung.

    Die beiden Klettverschlüsse an der Oberseite dienen einem abnehmbaren Deckelfach. Das sieht dann ein bisschen aus wie eine Frisbee.
     
     
  4. Gefällt mir!
    Hi zusammen,
    neulich hatte ich schon einmal eine einfache Tragehilfe für Kinder vorgestellt. Sie wird über Karabiner unten am Schultergurt des vorhandenen Rucksacks und oben mit Gurtschnallen ebenfalls am Schultergurt eingehängt. Zielgruppe sind Kinder, die nicht mehr dauerhaft in der Kraxe sitzen oder das kleine Geschwisterchen hockt in der Kraxe und das Große braucht auch mal 20 Minuten Tragepause.
    Kommerziell bekommt man das für 70-90 € plus Versand und Zoll aus den USA unter dem Namen Trail Magik Kid Carrier.
    Ganz schön teuer für ein Tuch mit 2 Gurten. Auf Reddit habe ich zwei MYOG-Anleitungen gefunden und selber umgesetzt.
    Link1
    Link2
    Materialien (alle von Extremtextil):
    - Cordura 330den, 1m
    - Gurtband Polyester 15 mm, 4 m
    - Gurtschnallen 15 mm
    - Micro Karabiner, 62 mm, 150 kg
    - Garn: Alterfi S80 Polyester
    - Nähnadel: Jeans 90
    Ohne Nadel und Garn ca. 36 € inkl. Versand.
    Durchführung
    1. Schnitt: Ziel war ein Quadrat-Tuch mit Maßen mit ca. 35x35 cm. Ich habe den Stoff zweilagig gefaltet und an den Seiten jeweils 1 cm Puffer gelassen. Also ein Rechteck von 37 x 72 cm ausgeschnitten.
    2. Oben und unten (an den langen Seiten des Rechtecks) den Stoff mit Zickzack-Stich versäubern. 
    3. Tuch mittig falten und an den zusammengefalteten Seiten zusammennähen. Anschließend einmal umstülpen. Man hat nun eine Röhre genäht bzw. ein zweilagiges Quadrat. 
    4. Als nächstes jeweils 2 m des Gurtbandes rechts und links in der Röhre am Rand doppelt durchführen, sodass sich unten eine Schlaufe bildet mit ca. 15 cm Länge.
    Oben die Gurtschnalle wie auf den Bildern shcon einmal einhängen, um die passende Gurtlänge zu finden (die oben herausschauenden Gurtenden sind unterschiedlich lang, Ein Band endet bei der oberen lila Klammer, das andere wird komplett durch beide Teile der Gurtschnalle geführt. 
    5. Dann oben und unten mit Geradestich die 2 Lagen Gurtband zwischen den 2 Lagen Cordura vernähen. Dazu habe ich ein Rechteck mit einem Kreuz darin zweimal abgenäht. Auch die Schnalle wird auf diese Weise angenäht und das Gurtende zweimal umgeklappt und mit Geradestichen vernäht, sodass es nicht mehr durchrutschen kann.
    6. Unten in der Schlaufe mit Geradestich 3 Nähte setzen, sodass 4 Segmente entstehen, in denen der Karabiner je nach gewünschter Länge eingehängt werden kann. 
    7. Auf beiden Seiten jeweils von oben nach unten mit Geradestich neben dem Gurtband die Corduraseiten vernähen, sodass das Gurtband nun seitlich eingeschlossen ist.
    8. Auch oben und unten vernähe ich nun die beiden Cordura-Lagen mit Geradestich von einer zur anderen Seite.
    9. Dann lege ich an der unteren Seite jeweils 10 cm von der Seite entfernt eine 1 cm breite Falte und nähe dort ebenfalls ein Rechteck mit Diagonalen drauf (im oberen Foto ist das noch nicht vernäht). 
    10. Damit ist der Trail Magik Nachbau fertig aber ich habe noch zwei persönliche Änderungen ergänzt. Zuerst einen kleinen Dinosaurier aufgebügelt (fehlt noch auf den Fotos) und schließlich noch ein ca. 10 cm langes Gurtband zu einer Schlaufe aufgenäht. Diese Schlaufe möchte ich benutzen, um dem Kind das Tuch engegen der eigentlichen Nutzung wie einen Rucksack anzuziehen und im abschüssigen Gelände etwas mehr Sicherheit durch Einhängen einer Reepschnur zu bekommen. Das ist natürlich kein Klettergurt und wird als solcher auch nicht genutzt also steinigt mich bitte nicht. Ich sehe es als Add-On auf Touren, auf denen der Kleine keinen Klettergurt dabei hat nach dem Motto: die beste Absicherung ist die, die man dabei hat. Auf geplanten Klettersteigen, Gletscher, Hochalpines Gelände besser direkt das dafür ausgelegte Equipment nutzen. 
    Erfahrungen zur Nutzung kann ich in Bälde teilen. 
  5. Gefällt mir!
    Hi all,

    anläßlich daß mal wieder in Köln Obdachlose vom Ordnungsamt geräumt worden sind, die weitab von Wohngebieten in einem Wäldchen neben einem Industriehafen mit Zelten übernachtet haben und deren wenige Habseligkeiten vernichtet wurden (Bericht Express)...

    Möchte ich mal Eure Aufmerksamkeit auf NGOs richten, die in vielen Städten die Obdachlosen unterstützen (die gerade jetzt im Winter eine harte Zeit haben) die können immer irgendwelche Outdoor-Ausrüstung brauchen und auch wenn wohl niemand sein zum Verkauf ausgemustertes DCF-Zelt o.A. spenden wird, hat vielleicht der ein oder Andere noch andere einfache Ausrüstung rumliegen oder kann sich vorstellen, einen Teil seiner Verkaufserlöse zu spenden.

    In Köln leisten da unter Anderem die Strassenwächter sinnvolle Unterstützung, derartige NGOs, wo Ihr Ausrüstung usw abgeben könnt, gibt es in vielen Städten.
     
  6. Gefällt mir!
    Nun ist auch nitecore mit im Game und ich denke mit 22g zu dem Preis sehr solide unterwegs:
    https://www.nitecore.de/nitecore-ap01-minipumpe/nc-ap01
  7. Gefällt mir!
    Ach Tom ist halt sehr vorsichtig in seinen Aussagen bzw traut seiner Pumpe weniger zu, als sie kannm, was ja im Vergleich zu dem völlig übertriebenen Werbungsgewäsch manch anderer Hersteller z.B. aus CN sehr fair / angenehm ist.

    Er hatte mir damals auch geschrieben, daß die Pumpe Schwierigkeiten mit den Klymit Matten hätte (die haben ja deutlich aufwendiger gestaltete Kanäle), konnte ich jetzt in der Prxis nicht so nachvollziehen, benutze die ja mit meinen fetten Klymit-Matten und habe noch die Tage die Pumpe mit einer anderen Klymit-Matte getestet.

    Was nun das Nachblasen betrifft, mit einer elektrischen Pumpe, die für größere Volumen geeignet und die nicht sackschwer ist, wird man nicht den Druck erzeugen können, daß kein Nachblasen erforderlich ist.
    Ich habe ja auch div Packraft-Pumpen, die einen deutlich höheren Druck als ne Zero oder ne Alpenflow erzeugen können und bei allen ist etwas Nachblasen mit dem Mund erforderlich. 

    Ich seh den Vorteil der elektrischen leichten Pumpe darin, daß ich weder mit einem Pumpsack rumfummeln muß, was gerade bei Schlechtwetter oder vielen Dornen usw, daß es im Zelt statt finden muß, imho sehr umständlich / nervig ist, noch ich ewig lang mit dem Mund rumpusten muß.

    Sondern ne leichte Pumpe drauf klemme, sie ein bisschen laufen lasse, währtend gleichzeitig mein Wasser gefiltert wird und ich den Kochkram vorbereite und dann zum Schluß nach Abziehen der Pumpe 1,5 - 2,5 Atemzüge nachblase...da finde ich es dann auch rel Wurscht, ob das nun ein halber Atemzug mehr oder weniger ist...wichtiger ist mir dann, daß die Pumpe bewährt / ausfallsicher ist.
  8. Danke!
    Dr_M_Akellos reagierte auf whr in Ultralight & Fotografie   
    Je nachdem. Entweder RX100 VII in einer D-Res 20 AW am Schultergurt, oder, wenn Ultra-Heavy, die Fuji XT-2 mit Linsen aus der Sammlung je nach Bedarf in einer Apex 110 AW oder 140 AW, mit DIY-Aufhängung am Rucksack so, dass die Tasche auf dem rechten Unterbauch aufliegt. Das 110 g leichte stabilisierte 15-45 ist dann auf jeden Fall dabei und tagsüber Standard. "AW" bedeutet integrierte Regenhülle.
    Jeweils 2 Akkus, nachladen aus der Powerbank nachts in der Kamera (kein Ladegerät nötig), Powerbank je nach Tour tagsüber solar nachgeladen mit dem weißen Panel auf dem Rucksack.
    Carbon-Ministativ mit Novoflex-Kopf bei Bedarf - bin nicht so der Selfie-Fan. Fließendes Wasser mit ND8 und 1/10 s geht stabilisiert noch ganz gut aus der Hand.
    Beispielbilder mit XT-2 und Samyang 12/2.


  9. Danke!
    Dr_M_Akellos reagierte auf skullmonkey in Ultralight & Fotografie   
    @moyashi Ich mach mal hier weiter mit der Kamera   Es gibt ein Video dazu => 
    Und dann zu den Fragen von @dermuthige:
    Wie sieht eure Foto-Ausrüstung aus? Hier könnte so ein tolles Top-Down Foto sein, wo man das alles sieht  Ist es aber nicht, daher:
    Sony A7 III ist meine Hauptkamera im Moment. Die A7R IV ^^ war nur geliehen. Ich weiss nicht ob ich mir das Nachfolgemodell meiner Kamera oder die nächste A7R kaufen würde, oder die A7S... 
    Das 24-70 mm f/2.8 GMaster Objektiv und das 12-24 mm f/2.8 GMaster Objektiv sind die zwei Objektive die ich am meisten dabei habe. Ich würde gerne was längeres dabei haben, aber es wird dann schnell sehr teuer und auch schwerer. Tele ist für einige Sachen toll, aber die 70 mm sind in der Regel genug für mich. 
    Ich verpacke alles in den zwei HMG Camera Pods, habe fünf extra Batterien dabei, ein Carbon Stativ, einige Filter, ein Rode Mikrofon für Audio, und Sachen um die Linsen sauber zu bekommen. 
    Dazu kommt die DJI Drone, für Video + Foto. Ist für was ich mache doch sehr wichtig, und mit der Air 2S habe ich da auch ein sehr kompaktes Setup gefunden. Je Nach Tour habe ich dann auch noch eine GoPro HERO dabei, inkl. extra Batterien und etwas Zubehör.
    Wie löst ihr das Batterieproblem? Viele mitnehmen, und/oder Powerbank? Ladet ihr Batterien mit der Powerbank direkt in der Kamera oder übers Ladegerät? Ich habe in total 6 Batterien für die Kamera dabei, das langt bei mir bis zu 10 Tage draussen ohne aufladen. Ne Powerbank habe ich auch mit, die benutze ich aber fürs Telefon + Uhr, könnte aber auch die Kamera wieder etwas aufladen. Ich nehme oft ein Ladekabel mit wenn ich weiss das ich in der Zivilisation an einer Steckdose vorbeikomme.
    Wie transportiert ihr eure Kamera? Wie greift ihr unterwegs darauf zu? Peak Design Capture Clip V3! 
    Ich habe auch beide HMG Camera Pods, die sind Wasserfest und idR sind in einer die Linse drin, in der anderen alles an Zubehör (falls dies nicht in einem Goruck Täschen sind).
    Was tut ihr bei Regen? Einfach keine “moody” Bilder? Ist die Kamera wetterfest? Habt ihr eine Regenhülle oder einen Schirm dabei? Kamera ist wasserfest und bleibt bei leichtem Regen auch draussen am Capture Clip. Moody Bilder mache ich schon, entweder mit der richtigen Kamera oder der GoPro. Schirm habe ich keinen dabei.
    Gewichts-technisch könnte man wahrscheinlich vieles von dem auch heutzutage mit dem iPhone oder ähnlich machen, ausser halt solche Sachen: 
    Das muss dann jeder selbst wissen, ich trage das Gewicht jedenfalls gerne   
  10. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf izi in Zenbivy Nachbau   
    Das Zenbivystem gefällt mir gut, war mir aber einfach zu teuer. Deswegen habe ich mich an einem Nachbau versucht. Die Stoffe sind alle der 10D von Adventureexpert. Für Quilt und Bettbezug.   Für den Bettbezug habe ich mir erst ein Modell gebastelt. Erst ganz klein und dann mit einem Reststoff etwas größer und mich dann der Passform angenähert. So hat es am Schluss ausgeschaut. Da ich zwei verschiedene Matratzen nutze, die Seatosummit Etherlite (10 cm hoch) und die Naturehike 5.0 (13 cm hoch). sollte es möglichst auch für beide nutzbar sein. Deswegen die Kurzversion. Aber unten mit den Gummis dran, da ich mich beim Schlafen sehr viel hin und her drehe und ich sonst befürchte, dass das ganze schnell nach oben wandert. Das ist das Ergebnis: Es wiegt 95 g.   Bisher nutze ich einen Quilt von Aegismax. Er hat 190 gramm Daunenfüllung. Damit ging es letztes Jahr im Juni in Englang gut. Dieses Jahr möchte ich aber im September und bin mir nicht sicher, ob das ausreichen wird. Für mich kann er auch ein ganzes Stück kürzer sein. Deswegen hab ich die gleichen Weiten wie beim Aegismax genommen, das ganze aber um 15 cm gekürzt.   Als Designvorlage und auch Anleitung nutzte ich diesen Beitrag von Stitchbackgear. Die Kastenabstände sind 25 cm x 25 cm.   Das ganze wurde erst auf ein Transparentes Nähpapier aufgetragen, genau in den Abmessungen des Quiltes. Ich habe keinen Roller um das auf den Stoff zu übertragen. Deswegen kam am Anfang und Ende jeder Linie ein kleines Loch, dann wurde das Papier auf den Stoff gelegt und mit einem Stoffstift die Punkte gemalt. Anschliessend diese wieder verbunden. Das hat ganz schön lange gedauert. Den Innenstoff ist um 1 cm schmäler zugeschnitten. Das war das zweitnervigste.   Eigentlich wollte ich die Anbringungen für den Gummi genauso wie beim Zenbivy machen - das ist mir aber erst wieder nach dem Zuschnitt eingefallen, wo das ganze im Stück vor mir lag. Eigentlich hätte ich die Aussenseite 3-teilig zuschneiden müssen, um das so machen zu können. Deswegen war nun meine Alternative innen an den Stellen, wo die Aufhängung hin soll, Verstärkungen aufzubügeln. Dann habe ich aus dem 10D Stoff kleine Schlaufen gelegt und diese dann festgelegt. Dadurch kommt der Gummi.   Die Stege sind angenäht ca. 7,5 cm hoch, das hätte etwas weniger sein können. Dafür wurde das Mosikotnetz von Extremtextil verwendet.   Das Nähen den Stege auf der Innenseite ging gut. Hilfreich war hier auch, dass sich das Malerkrepp wirklich gut vom Stoff hat abziehen lassen. Laut Anleitung wäre der nächste Schritt, das Annähen der Stege auf der Aussenseite, das aufwändigste. Das empfand ich nicht so. Das ging auch relativ zügig von statten.   Und dann hat mein Hirn mal wieder nicht mitgespielt. Ich war mir beim RV einnähen sicher, dass Orange die Innenseite ist. Ist aber nicht so. Das hab ich erst gemerkt, wie ich den RV das erste Mal geschlossen habe und festgestellt habe, dass die Aufhängungen für meine Gummis innen liegen. Jetzt ist das Aufmachen und Schliessen zwar etwas doof, doch beim Probeliegen bisher hat der Schieber innen nicht gestört. Hoffe, das bleibt so. Die Gummis hatte ich noch vor dem RV einnähen angebracht. Einen davon zweimal hintereinander falsch herum ... Der Stoff hat das Trennen gottseidank gut überlebt.   Oben dann bis auf eine ca. 10 cm lange Öffnung zugenäht, vorher noch das Zugband angebracht. Das ganze ist nicht  mittig sondern auf eine Seite hin versetzt, damit man es zugezogen nicht direkt im Gesicht baumeln hat.     Zum Abschluss der wichtigeste und für mich nervigste, am lang dauernste Abschnitt. Das Einfüllen der Daune. HAbe dafür die 850 Cuin von Extremtextil verwendet. 250 g. Zuallerest wurde in die Öffnung oben eine abgeschnittene 2-L Flasche eingeklebt, damit ich einen guten Trichter hatte. Die Daune kommt in einem extrem prall gefüllten Kissen. Dort wurde oben die Naht ein kleines Stück aufgetrennt, gerade so weit, dass ich mit der Hand reingekommen bin. Davor hab ich mich schon in unseren kleinsten Raum, das Gästeklo auf den Boden verzogen... Dann mit der Hand in den Beutel, den schon direkt über den Trichter und dann gleich runterstopfen. Und wenn eine gewisse Menge drin war, den Quilt gut schütteln, damit sich die Daune verteilt. Das zieht sich. Sobald der Beutel dann auf die Hälfte geschrumpft war, habe ich ihn an den Trichter geklebt und versucht es über Schütteln reinzubekommen. Ging nur sehr sehr sehr langsam. Man musste viel mit der Hand nachhelfen. Als ich die 250 g minus ? drin hatte, war aufgrund der hohen Stege doch noch gut Platz. Ich hatte noch ca 40 g einer 850er China Daune übrig, wo ich letztes Jahr was ausprobiert habe. Davon habe ich dann noch ca. 30 g hinein bugsiert. Da ist dann der Qualitätsunterschied gut aufgefallen. Ist zwar preislich gar nich so viel weniger als der Extex (da war ja Daune leider sehr lange nicht lieferbar), aber sie war viel flusiger. Auf jeden Fall war ich über 3h damit beschäftigt und am Schluss sehr genervt und das Gestell schmerzte ... Dann nur noch oben zu nähen und fertig ist der Quilt . Er wiegt 490 g und ich vermute die Komfortemperatur bei ca. 2 Grad basierend auf der Lofthöhe. Das hier ist der Loft.   Bevor ich fortfahre muss ich die Kamsnaps noch oft auf und zu machen - aktuell gehen sie noch sehr streng und ich hab jedes Mal das Gefühl, jetzt reissen sie gleich aus. Mit der Zeit lockert sich das aber. Sollte es aber wirklcih noch aufspringen, dann lieber noch zu Hause, wo ich es schnell ersetzen kann. Und im September darf sich die Kombi auf dem SWCP bewähren.   So schaut es zusammengehängt aus:   Die Kosten waren ca. 50 Euro für die Stoffe und Haken. Gummis und Kamsnaps hatte ich zu Hause. Und 90 Euro für die Daune. Also doch deutlich günstiger. Nur die Arbeitszeit darf ich halt nicht rechnen. Es werden mindestens 25 h auf 2 Monate verteilt gewesen sein.

  11. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf dee_gee in Therm-a-Rest NeoLoft Sleeping Pad   
    Ich bin grad zufällig digital drüber 'gestolpert':
    Therm-a-Rest NeoLoft™ Sleeping Pad,
    https://www.thermarest.com/de/produkte/isomatten/neoloft-isomatte/neoloft.html
    In Größe Regular Wide mit 0.85 kg gar nicht mal sooo schwer.
    Sieht ganz gemütlich aus.
    Aber selbstredend zuuu schwer, um das Teil im Thread "Neue Ultraleicht-Ausrüstung" zu verlinken.
     
  12. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf RaulDuke in Vorstellungsthread   
    @Freja Moin Moin!
    Mach dir nix draus, das dir Etappen über zwanzig Kilometer zu anstrengend sind.
    Mir geht es nach Jahren immer noch so, das alles über 25Km mir zu lang ist. (mit Ausnahmen)
    Es gibt die Asketen, die Spirtler und die Genusswanderer, ich gehöre definitiv zu den letzteren!
    Vieleicht du auch!
  13. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf MadCyborg in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Ich glaube nicht neu, aber hier noch nicht bekannt/genannt: Eine 50-g-Notregenjacke aus dem Fahrradbereich.
    https://gotygu.com/de/produkt/jacke-regen-schild/
    Ich habe keine Erfahrung mit der Jacke, oder Tygu allgemein. Bin über den MTB-News-Vorstellungsartikel von heute darauf gestoßen. Vielleicht bemerkenswert, vielleicht Schrott, vielleicht stimmt das Gewicht einfach überhaupt nicht...
  14. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf RaulDuke in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    @Shabeel
    Fizan kompakt bekommst du online häufig für 50-60€ und die wiegen nur 150g pro stück!
  15. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf Wander Schaf in Ultraleicht für Kinder   
    Ja, das ist ein Thema, dass man in einigen Bereichen einfach nicht ändern kann... denn es wäre sicher ein geringer Teil an Leuden, die ihr Kind mit einer Berghaus Regenjacke ausstatten würden, weshalb auch Hersteller kein Interesse daran haben (Teuer, nicht robust=wichtig bei Kindern, Kind trägt sie einmal, dann raus gewachsen, lässt sich nicht verkaufen, weil vermutlich kein Mensch aus den eben genannten Gründen so viel Geld ausgeben möchte). 
    Seit er 6 ist, trägt mein Sohn den Rucksack von Decathlon. Der wächst mit, ist stabil am Rücken, robust, verhältnismäßig leicht und zudem auch günstig. 
    Darin ist einer meiner Schlafsäcke (Komfort bis 2 Grad, um die 600 bis 700g), seine Kuscheltiere, Klamotten. Isofaltmatte hängt unten am Rucksack - Heck schwenkt aus, aber hat sich dran gewöhnt. 
    Regenjacke ist auch von Decathlon. Ja, ist nicht atmungsaktiv, aber  soll ja nur Regen abhalten, ca 160g. Eine leichte Fleece-Jacke, gibt es theoretisch auch bei Decathlon, ebenso eine Zip-Off Wanderhose, die er Anfangs gut fand, mittlerweile ist er auch auf normale kurze Hose von Adidas umgestiegen, bewegt sich allerdings auf das doppelte Alter zu, da bilden sich dann auch schon eher Schnittmengen zu Kinder- und Erwachsenenklamotten. 
    Zu Beginn ist er in Merell Barfuß-Schuhen gelaufen, waren auch leicht. Alle anderen Wanderschuhe, waren einfach schwer und steif. Irgendwie nicht so doll für Kinderfüße. Nachdem die Qualität der Schuhe echt übel wurde und nach nicht mal 50km richtig am Arsch waren, sind wir auf Altra Damenschuhe umgestiegen. 
    Regenhose, ja... hatten wir eine, ich weiß aber nicht mehr woher. Mit entsprechender Größe, dann auf Rock umgestiegen, kann man auch selbst basteln.
    Zur kalten Jahreszeit hatte er die Innenjacke dieser Winterjackenkombi dabei. Im Zwiebelprinzip mit Tshirt, ggf Longsleeve, zur Not noch Fleecejacke... sehr warm. Ich weiß nicht, mehr was die wiegt, aber ich bin mir sicher, dass sie unter 300g wiegt.
     
    Hygiene und Geschirr kann man Analog zum eigenen Zeug einpacken. Im Grunde sind es nur Klamotten und die großen 4, die von den Erwachsenen abweichen - doch Isomatte und Schlafsack, habe ich nie speziell etwas für Kinder gewählt. So beschränkte es sich auf Rucksack und Klamotten. Bei den Klamotten war es mir wichtig, dass sie im Alltag auch Gebrauch finden konnten, denn sie wachsen einfach schnell raus. Falls Decathlon, dann am besten eine Nummer größer wählen, es fällt dort meist sehr klein aus. Schön auch, dass sie mittlerweile einen Rückaufservice anbieten (Second-Handshop), sofern man das Zeug nicht anderweitig los werden sollte - allerdings sind das meist Klamotten, die second hand sehr gut weiter zu reichen sind - was bei Nischenprodukten nicht so gut geht.
     Insgesamt findet sich dann schon etwas. Viel Zeug trägt man als Erwachsener halt zu Beginn noch mit und passt das ans Alter an. Wasser z.B. Geht gut ins Gewicht. Zu Beginn ist man halt selbst der Packesel. Später kommt auch mal die ein oder andere Flasche mit dazu, die wir beide auch immer zu erst leeren, damit das Gewicht nicht zu lange drauf bleibt.
     
  16. Gefällt mir!
    https://www.tradeinn.com/trekkinn/de/mountain-hardwear-airmesh--langarm-t-shirt/140343077/p?utm_source=google_products&utm_medium=merchant&id_producte=141191141&country=de&gad_source=1&gclid=Cj0KCQjw7ZO0BhDYARIsAFttkCil5rsSzgH9EqVuRZdWyFLuyG7v_i8vS70FCvocc4FGUDn2a2HcYlgaAlT9EALw_wcB&gclsrc=aw.ds
     
    Den nutze ich als Pullover. Der ist sehr stabil. 
    Ansonsten: Unterhemd, sun Hoody, airmesh/alpha, kufa Weste, Regenjacke und wenn es kalt werden könnte noch ne puffy dazu. 
     
  17. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf Knight_Saber in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Decathlon hat jetzt wohl neu eine Minimal Edtion aufgelegt und es gibt hier auch ein kleines leichtes Zelt (Trekkingzelt Kuppelzelt - MT900 Minimal Editions 1 Person ), zufällig ein Review vom Robert Klink bei Youtube gesehen.
    https://www.decathlon.de/p/trekkingzelt-kuppelzelt-mt900-minimal-editions-1-person/_/R-p-343262?mc=8771195
    Man kann natürlich auch noch was optimieren um weiter Gewicht zu sparen, der Preis liegt bei 150€ und ist noch verfügbar.
  18. Gefällt mir!
    Dr_M_Akellos reagierte auf HolyMole in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Minimalgewicht 756 g
    Außenzelt 20D Sil/PU Polyester
    Zeltboden 40D Sil/PU Nylon
    Kling ja erstmal super.
  19. Danke!
    Ich möchte die Powerbank Klarus K5 vorstellen, hier die Herstellerseite:
    KLARUS K5 leichte, wasserdichte Powerbank aus Kohlefaser – KLARUS Store (klarustore.com)
    Es handelt sich um eine 10.000mAh Powerbank im Carbonfasergehäuse mit laut Hersteller 157g Gewicht, einem USB A Ausgang und einem USB-C Ein/Ausgang.
    Unterschiede zur Nitecore NB10000 sind die andere Gehäuseform, eine Kapazitätsanzeige in %, minimal höhere angegeben Leistungsdaten sowie eine Abdichtung nach IP68, was sogar Untertauchen der Powerbank ermöglichen soll. (Nitecore NB10000 hat IPX5 also Spritzwasserschutz)
    Meine Klarus K5 Powerbank wiegt 156g, meine Nitecore NB10000 Gen 2 wiegt 152g)
    Das Gehäuse gefällt mir erheblich besser als das eckige Gehäuse der Nitecore. Ob es Stürze besser verkraftet mag ich nicht testen.
    Die weiße Beschriftung ist auch erheblich besser zu lesen (evtl. mal am Flughafen von Relevanz?)
    Ein Gehäusevergleich inkl. erfolgreichem Wasserbadtest wurde auf youtube schon veröffentlicht:
    Die Prozentanzeige finde ich im Vergleich zu den 3 LED der Nitecore eine super Sache und war für mich zusammen mit IP68 ein Kaufgrund
    Die Prozentanzeige funktioniert, ist aber in Bezug auf die abgegeben Wh nicht ganz linear, die oberen 50% entsprechen mehr Energie als die unteren 50%. Dokumentiert und grafisch dargestellt habe ich das nicht, das war mir doch zu aufwändig.
    Die Anzeige könnte nachts im Zelt zu hell sein, sie ist beim Laden oder Entladen immer an. Rotes PVC Klebeband hilft gut beim "dimmen".
    Solarladung mit meinem 5V max 5W Lixada Panel funktioniert erwartungsgemäß, wie effektiv kann ich im direkten Vergleich nicht gut testen, geht jedenfalls auch bei wechselnder Bewölkung.
    Der low current Entlademodus funktioniert auch, zumindest mit meinen CO2 Messgerät, das nur kleine Strommengen braucht und hin und wieder einen Impuls und normale Powerbänke abschalten lässt.
    Ladung habe ich bisher nur mit 12V gemessen, da gingen 3,64Ah rein, was 43,68Wh sind und 113% der aufgedruckten Kapazität von 38,5Wh entspricht.
    Für die Entladungsmengen habe ich eine kleine Tabelle gemacht und die Nitecore NB10000 im Vergleich dazu.
    Der Hersteller gibt die Zellkapazität mit 38,5Ah an (3,85V und 10.000mAh) und bei 5V und 1A eine Entlademenge von 6400mAh (alles exakt identisch zu den Herstellerangaben der Nitecore NB10000)
    ich habe dazu eine elektronische Last verwendet, 5V über USB-A und 12V über USB-C mit einem gechipten Kabel. Evt wäre es sinnvoll, das noch anders herum auch zu messen, aber dazu fehlen mir im Moment die geeigneten Kabel. bei den Wh sind die Stecker- und Kabelverluste mitgemessen. Die Nitecore NB10000 hat schon eine Handvoll Zyklen und 4 Wochen Wüstenhitze hinter sich. Die Messausrüstung ist nicht professionell, also nicht über Unterschiede in der zweiten Nachkommastelle philosophieren.

    Nun, die Grafik ist recht aufschlussreich. Die Klarus K5 kann zwar wie versprochen hohe Leistungen liefern, allerdings sinkt dabei der Wirkungsgrad doch rapide, so dass das im Outdooreinsatz eher nicht zu empfehlen ist.
    Bei 5V 1A werden die Herstellerangaben fast erreicht und auch Entladeleistungen bis ca. 10W funktionieren noch gut.
    Die hohen Leistungen von 15W bzw. 18W kann die Nitecore auch nicht wirklich gut, aber die Klarus ist hier nochmal deutlich schlechter, insbesondere 12V und 1,5A ist schlecht. Die Messung bei 12V und 1,5A habe ich zur Sicherheit sogar nochmal wiederholt mit nahezu identischem Resultat.
     
    Gleichzeitiges Laden und Entladen geht, aber bei meinem Test nur mit reduzierter Leistung und den Wirkungsgrad weiß ich auch nicht. Auch die Nitecore verhält sich da ähnlich. da gibt es aber gefühlt hunderte Optionen, wie man das kombinieren kann, die probiere ich nicht alle durch.
     
    Fazit: Ich finde sie gut, auf Schnellladung aus dieser Powerbank werde ich aber weitgehend verzichten (können/müssen). Gehäuseform und -Verarbeitung ist aus meiner Sicht viel schöner als bei der Nitecore, man gewinnt die %-Anzeige und die IP68 Abdichtungen, hat 4g Mehrgewicht und die Leistungsdaten sind minimal schlechter (bei Schnellentladung deutlich schlechter.)
    Die Klarus K5 wird außen gemessen etwas weniger heiß als die Nitecore NB10000 im Schnellentlademodus, was aufgrund des schlechteren Wirkungsgrades erstmal unlogisch erscheint. Wie es intern aussieht weiß ich natürlich nicht. Wärmeverteilung von außen:

    Zur Alterung der Zellen kann ich logischerweise nichts sagen. Wie üblich bei längeren Nichtgebrauch eher im unteren Ladezustand und kühl lagern sollte helfen, ebenso das Vermeiden (hoher) Ladeströme bei kaltem Akku. Auch wenn Anbieter im Netz (z.B. Amazon) irgendwo mit Funktion bis -20°C werben so würde ich das bei Li-Ionen Zellen hoher Energiedichte immer nur auf das Entladen beziehen, nie auf das Laden.
    Im eisigen Winter die Powerbank beim Laden besser in die Sonne legen, ansonsten natürlich immer in den Schatten! Schnellladen bei Kälte für zu Lithium plating an der Anode. Eine der besten Möglichkeiten vergleichsweise sichere moderne Li-Ionen Zellen doch noch zum brennen bekommen zu können (und meistens irgendwann später)
    Da die Klarus K5 idR auch etwas billiger ist würde ich diese empfehlen, es sei denn man will die hohen Leistungen nutzen. dann die Nitecore NB10000. Bei beiden würde ich aber bei begrenztem Energievorrat empfehlen, das Smartphone besser langsam als schnell zu laden.
    MfG
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    Dr_M_Akellos reagierte auf Roiber in Der 66-Seen-Wanderweg rund um Berlin im Winter   
    Vielen Dank für diesen Kurzbericht! Tolle Fotos, wie @wilbo schon bemerkte, auch dafür vielen Dank! 
    Ja, klar, es ist Brandenburg, dessen Charm nicht so gefällig ist, wie jener der Alpen, des Schwarzwalds oder der Sächsischen Schweiz. Ich bin nicht alle Etappen gelaufen, aber die gewählten haben mir sehr gut gefallen. Die eine oder andere auch im Winter. Ich fand's zu allen Jahreszeiten toll - jede hat ihren eigenen Reiz. Auch im Sommer einsam. Zwei Etappen zusammen gefasst auch für Overnighter prima geeignet.
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    Dr_M_Akellos reagierte auf Sören in Der 66-Seen-Wanderweg rund um Berlin im Winter   
    Um in Bewegung zu bleiben, bin ich diesen Winter den 66-Seen-Rundweg um Berlin etappenweise gelaufen. Die insgesamt 416 km lassen sich in etwa 17 Tagestouren aufteilen, jeweils mit einer Länge von 18 bis 34 km. Fast alle Etappen starten und enden an einem (Regional-)Bahnhof und sind eigentlich immer in maximal unter zwei Stunden Fahrt ganz gut und entspannt von Berlin aus zu erreichen. An drei Orte im Osten gelangt man jedoch nur von Montag bis Freitag per (Schul-)Bus. Immer wenn ich Zeit und Lust hatte, bin ich also zu einem Bahnhof gefahren, die Strecke gelaufen und habe mich am Zielort wieder in eine Bahn gesetzt, um in meinem Bett zu schlafen. Hat auch alles super, trotz diverser Streiks, geklappt, bis auf einen Abend, an dem ich jwd gegen 22:30 Uhr am Bahnhof ankam, um zu bemerken, dass ich nun auf einen Schienenersatzverkehr angewiesen bin, der mich nach einem Schlenker in den Spreewald 6 Stunden später in Berlin ankommen ließ 🙃
     
    Mehr oder weniger markiert ist der Weg mit einem namensgebenden blauen Punkt auf weißem Grund, ein GPS-Track sei aber für schnelleres Vorankommen zu empfehlen. Unterwegs findet man meist zumindest ein Café und/oder Restaurant. Habe ich fast nie genutzt, da es an den meisten Bahnhöfen einen Supermarkt gibt, aber theoretisch bräuchte man keinen Proviant einpacken.
    Die Strecken sind.. nun ja, man läuft durch Brandenburg. Abwechslung und fordernde Ertüchtigung stehen hier nicht im Vordergrund. Dafür schafft man viele Meter in kurzer Frequenz inmitten gerasterter Kiefernwälder, über Feld und Mark, entlang und vorbei an Bundesstraßen und „Hier ist keine Hundetoilette"-Schildern in Vorgärten. Ich habe jetzt nicht nachgezählt, aber die stattliche Anzahl von 66 Seen scheint doch recht großzügig gewählt zu sein. So manchen Tümpel nicke ich aber wohlwollend ab und die gefühlt wenigen Male, an denen ich überhaupt in die Nähe des Ufers eines großen Sees komme, kann ich mir vorstellen, wie schön es jetzt hier zu einer wärmeren und sonnigeren Jahreszeit sein mag.
    Dafür habe ich die über 400 km für mich alleine. Während sich im grauen Berlin die Menschen über die Straßen schlurfen und drängeln, begegnet mir maximal alle zwei Etappen eine Bäuerin hoch zu Ross.
      
    Für Interessierte ist es schwierig einzelne Etappen zu empfehlen, da sie sich größtenteils doch sehr ähneln. Mir gefällt per se alles in und um Potsdam, der zugefrorene Havelkanal im Westen war toll und die südlichen Abschnitte um Wünsdorf-Waldstadt empfand ich als recht abgelegen und dunkel am Abend, nördlich rund um Wandlitz dafür eher viel Straße und Wohngebiet, der Bötzsee bei Strausberg im Osten bekommt offiziell die Auszeichnung „Schönster See“! 🐳 
      
    Tipp: Macht es nicht wie ich und lauft die Etappen wild durcheinander. So stellte sich natürlich kein wirkliches Rundweg-Gefühl ein. Offizieller Start ist am Luisenplatz in Potsdam und es ist sicherlich ein schönerer Moment, wenn man diesen wieder nach einer Weile jubilierend erreicht.
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    Dr_M_Akellos reagierte auf nierth in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    nur am Berg oder auch in der Ebene? Meine Erfahrung mit Schlaufen ist, dass ich sie umso wichtiger finde, je flacher das Gelände ist und je schneller ich dadurch unterwegs bin. Am Berg sind meine Bewegungen eher langsam und ich umgreife die Griffe fest um mich abzustützen/stabilisieren/hochzuziehen. In der Ebene habe ich mehr die Langlaufbewegung bei den Stöcken, da sind Schlaufen für mich Pflicht.
    Darüber hinaus (als Gedankenanstoß): Ein Fizan Compact wiegt 158g und kostet knapp über 50€ als Set. Wenn man da die Schlaufen entfernt und die Teller nicht montiert kommt man vermutlich auf dasselbe Gewicht
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    Dr_M_Akellos reagierte auf khyal in Zpacks Arc Haul Ultra - Ähnliche Rucksäcke ?   
    Jede Wette, dass Du noch nie nen Arc Haul Ultra in den Haenden hattest, naeher live angeschaut hast...

    Das Design ist absolut nicht basic, sondern sehr aufwendig, hat z.B. extrem viele Einstell / Anpass-Moeglichkeiten, die Konstruktion des Leiterrahmens ist nicht so bruchgefaehrdet wie z.B. bei Vargo, die Lastuebertragung auf den Hueftgurt ist durch den aufgenaehten Tunnel, durch den der Rahmen laeuft, hervorragend, Riesen-Zubehoer-Palette, die seit dem Ultra verwendeten Vierkant-Laengsstreben sind gegenueber den frueheren Rundstreben eine gute Verbesserung, was auch das Tragen von hoeheren Gewichten z.B. bei groesserem Re-Supply-Abstand moeglich macht usw usw
    Die Frauen-Version mit den mehr geschwungenen, schmaleren Schultergurten ist gerade fuer kleinere Frauen mit schmalen Schultern klasse
    Und dass man den normalen in 3 verschiedenen Volumen und Rueckenlaengen (wobei ja die Rueckenlaenge nochmal im Bereich von 8 cm fein einstellbar ist) bekommen kann, ist auch nett...
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    Ist jetzt kein Klon des Arc Hauls, aber vielleicht ist der Kakwa55 mit dieser Modifikation eine Möglichkeit? Traggestell ist sehr gut, und mit dem Kragen kommst du locker auf 60+ Liter wenn's sein muss...
     
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    Dr_M_Akellos reagierte auf RaulDuke in Aller Anfang ist schwer...   
    Der Gorilla wiegt ungefähr das, was du in deiner Liste hast, aber inklusive des Sitpads!
    D.h. das extra anzuführen ist unsinn!
     

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