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Ultraleicht Trekking

Ultralight & Fotografie


dermuthige

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Moin!

Da draußen ist es schön – und das lohnt sich festzuhalten. Ob mit dem Smartphone, einer Sony RX100, oder auch der Vollformat-Kameraausrüstung inklusive verschiedener Objektive, Stativ und Filter.

Ich dachte mir, ich richte mal diesen Faden für alle der letzteren Truppe ein! Für diejenigen, die UL unterwegs sind, aber ihre ambitionierte Kameraausrüstung nicht missen wollen. Leute, die gut und gerne extra an Fotozeugs schleppen, was manch andere als Basisgewicht tragen.

Es gibt uns, die Leichtwanderer und Schwerfotografen. Aber Info, wie wir es machen, ist immer schwer zu finden. Jetzt nicht mehr! Dieser Faden dient der Inspiration, für Fragen und Antworten, zum gemeinsamen Austausch. Also los!

Um den Anfang zu machen – das hier ist mein Setup:
https://lighterpack.com/r/h9mrip

3,33kg. Oder sogar 4,35kg, wenn das ganze Astrokit mit soll. Uff, schwer? Ja, aber auch uff, damit läuft’s!

OT: Um vom Lesefluss nicht abzulenken, die genaue Erklärung als OT:

Leichtere Vollformat-Kamera gibt’s eigentlich nicht. Und ist mir für Astro wichtig, sonst würde ich zu Fuji umschwenken. Ich schieße gern abstrakt, klein, fern – daher das (erstaunlich “leichte”!) 100-400mm. 24-105mm für den Rest, ultrawide ist trotz Landschaft nicht meins. Das 50mm für die Sterne, auch wenn das Astrokit nicht mit kommt, ich liebe Astro. Stativ muss, für Astro und Wasser, Filter auch für Wasser. Einzig L-Bracket und Shutter kann ich mir vorstellen zurückzulassen, aber hey, sie machen das Leben so viel leichter. Und achso, ich drucke und will verkaufen, geht also nicht nur aufs Mobilgerät. Das große Übel: Regen tut meiner Kamera weh. Brauch ich also noch’n Regenschirm für Regentage?

Jetzt seid ihr dran. Ich hab auch direkt ein paar Fragen:

  • Wie sieht eure Foto-Ausrüstung aus?
  • Wie löst ihr das Batterieproblem? Viele mitnehmen, und/oder Powerbank? Ladet ihr Batterien mit der Powerbank direkt in der Kamera oder übers Ladegerät?
  • Wie transportiert ihr eure Kamera? Wie greift ihr unterwegs darauf zu?
  • Was tut ihr bei Regen? Einfach keine “moody” Bilder? Ist die Kamera wetterfest? Habt ihr eine Regenhülle oder einen Schirm dabei?
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Solar, Powerbank und zwei Akkus. Kommt aber alles auch auf die Tour an.

Kamera habe ich beim Wandern eigentlich immer umhängen, falls nicht in Schlafsack / Jacke / Pulli eingewickelt im Rucksack.

Besonderen Regenschutz für die Kamera habe ich nicht dabei, manchmal aber unabhängig davon einen Schirm.

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vor 21 Stunden schrieb Trinolho:

Kannst Du das Stativ denn vielleicht als Centerpole für den Aufbau von Pyramiden-Zelte benutzen? Wegen Multiuse... :-)

Das ginge bestimmt! Da wäre die Frage aber wohl eher, ob sich das Stativ als Trekkingstock eignet. :D 

Alternativ könnte man 2-3 Trekkingstöcke über einen speziellen Aufsatz in ein Stativ verwandeln. Wie z.B. hier auf /r/ultralight diskutiert. Kommt mir vor allem, wenn's nachts und kalt ist, etwas frickelig vor – aber da wir hier im UL-Forum sind, sollte ich der Idee vielleicht noch mal Beachtung schenken :P

Am 8.4.2022 um 21:39 schrieb T-Travel:

Solar, Powerbank und zwei Akkus.

Das finde ich ganz spannend. Was hast du da denn für ein Solar-Ladegerät?

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Wenn auch nicht UL, Respekt vor Deinen fotographischen Ambitionen!

Die Einsatzbereiche und Qualitätsansprüche lassen wohl keinen Raum für Gewichtseinsparung. Großer Brennweitenbereich mit zwei Zoomobjektiven und einer Festbrennweite, Stativ für Langzeitbelichtungen, Vollformatgehäuse und das ganze Zusatzequipment für die Astrofotograhie und die Stromversorgung, das addiert sich. Die Anzahl der Akkus scheint erstmal reichlich bemessen, aber offensichtlich ist der LP-E17 an der RP eher weniger ausdauernd. Ich weiss jetzt nicht, was denn die Langzeitbelichtungen so an Strom benötigen und ob das Move Shot Move eine eigene Stromversorgung hat oder sich das über die Kamera speist.

Ich selbst nutze eine Fuji xt-30 mit einer 18-55mm-Linse, eine modifizierte Tasche für den Schultergurt (siehe Thread Kameras schützen von Mars am 13.November 2021 in Ausrüstung). Da weder Gehäuse noch Objektiv angedichtet sind und auch die Tasche nicht wasserdicht ist, ist es immer so ein Eiertanz, wieviel Feuchtigkeit ich meiner Ausrüstung zumute. Bisher ist alles gut gegangen, aber wie nah ich mich der Belastungsgrenze genähert habe, bleibt ungewiss. Ein Tuch zum trocknen habe ich griffbereit und wenn's so richtig regnet wandert die Kamera in der Rucksack. Einen Schirm zum Fotografieren finde ich eher unpraktisch, bei Windstille und einer Befestigungsmöglichkeit des Schirms am Schultergurt hat's auch schon mal geklappt. Ein Prototyp für eine Art Regendach aus Moosgummi in ungefähr DIN A5, welches mittels zweier Elastikbänder für Handgelenk und Zeigefinger an der rechten Hand befestigt wird, wird demnächst ausprobiert. Die Peak Design Shell habe ich eine Weile noch an der 7D genutzt, war mir aber vom Handling nicht sympahtisch. Die Anzahl der Akkus ist abhängig von der Länge der Tour, der Attraktivität des Gebiets, der Geduld der Mitwanderer, meiner Lust zu fotografieren und der Möglichkeit zum Nachladen. Hier habe ich noch kein genaues Maß gefunden, bis zu drei Akkus packe ich ein. Ich lade lieber im Ladegerät als in der Kamera. 

Ich (und andere vielleicht auch) wäre mal sehr an ein paar Beispielbildern interessiert, möchtest Du nicht eine Kostprobe einstellen oder kann man die irgendwo sehen?

Liebe Grüße

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Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen, @Nitram!

Den anderen Thread hatte ich noch gar nicht gesehen, danke dafür. Ich wusste doch, hier tummeln sich noch mehr Leute mit Kamera rum :)

Meine zwei großen Fragezeichen aktuell sind der Regenschutz und die Batterien. Würde mich freuen zu hören, wie dein Moosgummi-Dach funktioniert! Ich werde demnächst den Regenschirm am Schultergurt testen, aber das sind ja doch ein paar mehr Gramm. Alternativ überlege ich, mir so ein „rain sleeve“ mit Löchern für die Arme zu nähen.

Batterien bei der RP – tja, da muss ich auch erst noch testen, wieviele ich wirklich brauche. Hier in der Liste hab ich schon ein wenig nach Angst gepackt mit Hinblick auf meinen Kungsleden im September, sodass ich, falls sich am Ende der rund 10 Tage Nordlichter auftun, die sicher auch einfangen kann. Gerade nachts in der Kälte wollen die Batterien ja nicht immer so lange. Das Move Shoot Move hat übrigens einen eigenen Akku, den Tracker nehme ich allerdings nur auf kürzeren Reisen mit oder wenn Astro im Fokus steht.

Die Fuji XT-30 finde ich eine schöne Wahl. Ich muss zugeben, ich bin dank Astro direkt mit Vollformat in die Fotografie eingestiegen und kann selber gar nicht so gut bewerten, wieviel Unterschied es macht oder ob es reichen würde, einfach ein paar mehr Bilder zu stacken. Wäre einen Test wert. Die RP ist leicht, aber es geht noch leichte :D 

Am 15.4.2022 um 21:45 schrieb nitram:

Ich (und andere vielleicht auch) wäre mal sehr an ein paar Beispielbildern interessiert, möchtest Du nicht eine Kostprobe einstellen oder kann man die irgendwo sehen?

Hehe, also eine Website ist gerade im Aufbau. Bis dahin habe ich ein paar Bilder auf Instagram zu sehen :) 

https://www.instagram.com/jacobmuthphoto/

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Vielen Dank für die einmaligen Bilder. Da treffen sich offensichtlich Leidenschaft, Talent und gutes Equipment.

Die Erfahrungen mit dem Moosgummidach werde ich noch mitteilen, könnte aber dauern.

Schirm mit Wind wird schwierig.

Wenn Du ohnehin mit Stativ und Langzeitbelichtungen beschäftigt bist, könnte sich tatsächlich der Handlingaufwand eines etwas aufwändigeren "rain sleeves" lohnen.

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  • 3 Wochen später...

Hallo zusammen,

vielen Dank für den Thread, ist sehr interessant. Auch wenn ich grundsätzlich (noch) nicht UL unterwegs bin, interessiert mich das Thema Fotografie mittlerweile auch. Bin noch sehr neu und gerade erst dabei mich mit dem Thema auseinander zu setzen, da helfen solche Threads enorm.

Ich hab mir für Wanderungen den Peak Design Capture Clip geholt und mal getestet, finde ich sehr angenehm. Jetzt bin ich noch auf der Suche nach einer Lösung für Transport im Rucksack. Da kann ich die Kamera ja schlecht einfach reinwerfen. Habe mir verschiedene Lösungen von Lens-Aid (Tasche oder Tuch) angeschaut oder überlegt, ob ich die Kamera ggf. einfach in vorhandene Klamotten einwickeln kann. 

 

 

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Capture Clip finde ich auch toll! Plane ich auf Tour zwar nicht mehr zu nutzen, kommt aber auf kleineren Ausflügen zum Einsatz. Kenne nur die V3 und bin voll damit zufrieden, hatte aber auch nie eine V1 oder V2 in der Hand.

Hab Kamera und Objektive früher auch in Kleidung eingewickelt, geht klar, wenn du gut drauf aufpasst. Sonst kann beim unachtsamen Rucksack-Auspacken auch mal was wegrollen :D Wenn du nur die eine Kamera dabei hast, ist das vermutlich völlig fein und die leichteste Lösung. Sobald du aber ein extra Objektiv und weiteren Krimskrams dabei hast, lohnt sich vielleicht eine extra Tasche. Ich hatte lange Zeit eine Tenba BYOB 10, die ist toll, aber schwer, darum hab ich mir letztlich selbst eine Tasche genäht. Die kann ich mir zwischen die Schultergurte spannen und spare somit gleichzeitig den Capture Clip ein. Siehe hier:

 

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Deine Tasche hab ich schon entdeckt. Stand jetzt bin ich aber mit einer Kamera und einem Objektiv unterwegs, da reicht mit der Capture Clip für den Großteil der Zeit und für den Rest kommt die Kamera in den Rucksack. 

 

OT: Basierend auf meiner Erfahrung mit Hobbies, die mich wirklich fesseln, wird die Kameraausrüstung aber eh massiv wachsen. Dann wäre eine separate Tasche wahrscheinlich irgendwann unumgänglich. Aber bis dahin muss ich mich erstmal mit dem ganzen Thema Fotografie auseinandersetzen. Ist ja doch sehr umfassend.

Noch mehr OT: Was haltet ihr eigentlich von den gängigen Online-Fotokursen? Lohnt sich sowas? Bei mir in der Umgebung gibt es leider aktuell keine Angebote für Fotokurse "vor Ort".

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vor 18 Stunden schrieb D13:

Noch mehr OT: Was haltet ihr eigentlich von den gängigen Online-Fotokursen? Lohnt sich sowas? Bei mir in der Umgebung gibt es leider aktuell keine Angebote für Fotokurse "vor Ort".

OT: Hab nie einen Online-Fotokurs belegt. Aber auch keinen "vor Ort". Es gibt soooo viel Material online, zum Beispiel YouTube, damit kann man das Handwerk (sprich: Einstellungen, grobe Kompositions-"Regeln", etc.) wunderbar erlernen. Am Ende zählt denke ich die eigene Erfahrung, deinen Stil und Geschmack kann dir eh niemand beibringen. Rausgehen, Fotos machen, sich kontinuierlich verbessern. Und wenn du dann genau weißt, wo du noch unzufrieden bist, kannst du immer noch gezielt nach Kursen oder Tutorials gucken, um dich da zu verbessern. Also, meine Meinung. :)

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Am 5.5.2022 um 15:22 schrieb D13:

Noch mehr OT: Was haltet ihr eigentlich von den gängigen Online-Fotokursen? Lohnt sich sowas? Bei mir in der Umgebung gibt es leider aktuell keine Angebote für Fotokurse "vor Ort".

OT: Ich kann @dermuthige nur beipflichten: Spare Dir das Geld und schaue lieber mal in ein gutes Buch hinein, zum Beispiel diverse Bergfotografie-Bücher etc...

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Super Thema! Ich habe noch keine optimale Lösung für mich gefunden.

Interesse eher Landscape und Astrofotografie.

Kamerasetup:

Ich hatte in Schottland eine Sony RX100 III dabei, leicht, lichtstark, mir mittlerweile aber zu langsam und den optischen Finder nutze ich da garnicht weil mir zu kompliziert mit diesem Rein/Raus.

BTW, hab kein einziges Astrofoto in Schottland gemacht, war meistens schon vor 2000 im Zelt und habe versucht zu pennen, wobei Schottland wohl eh nicht ideal ist wegen dem Wetter und der häufig vorhandenen Wolken. ;-)

Dann habe ich mir eigentlich für das Reisen eine Nikon Z6II geholt mit mehreren F4 Objektiven 14-200mm, aber ich werde mit dem Setup bisher nicht so Recht warm. 

Erst hatte ich eine Hüfttasche von Coseyspeed, mit der das Setup Einhand gut funktioniert, aber die Tasche wiegt schon 500gr und ich bilde mir ein, dass zusammen mit der Cam dieses einseitig höhere Gewicht meinem Bewegungsapparat nicht gut tut. Also von Hyperlite Mountaingear die Kameratasche besorgt die man vor die Brust schnallen kann. Passt zwar alles und ist auch leicht, aber so bequem wie bei der Coseyspeed ist das nicht.

Nun stehe ich vor meinem Te Araroa Trip wieder vor der Überlegung, was tun?

Wenn es die Nikon Z6II werden sollte möchte ich auf alle Fälle ein 2.8er haben, wahrscheinlich ein 24-70. Das von Nikon ist allerdings Recht teuer, daher eventuell das von Tamron, wobei da dann noch der FTZ Adapter zukommen würde. Und ganz leicht ist das Setup gegenüber der Sony natürlich auch nicht, aber wäre schon ein geiles Setup. :)

Plan C ist die FujiX100V mit nem Weitwinkel Adapter. Die wäre leichter und kompakter als die Nikon, hat dann allerdings Festbrennweite und ist kein Vollformat. Dafür wetterresistent, gegenüber der Sony und ehrlich gesagt reizt mich, dass da nicht 10000 Funktionen/Möglichkeiten gibt wie bei ner Cam mit Wechselobjektiv, hab aber auch Schiß dann zu limitiert zu sein.

Oder halt gar kein weiteres Geld ausgeben und mit der Sony RX100 III wieder los. Jaaa, ist kompliziert. :D

 

Batterie:

Bisher ein 10000 Powerbank, evtl. switche ich wegen Handy, GPS und Cam noch auf das 20000, oder 2-3 Akkus mitnehmen. Würde wahrscheinlich den Akku in der Cam laden von der Powerbank und Ladegerät für Zusatzakkus mitnehmen und die dann nutzen wenn Feststrom da ist.

 

Transport:

Siehe oben, momentan Coseyspeed oder HMG Cameratasche, wobei die Sony auch in die HMG Brusttasche passt.

 

Wetter:

Entweder ist die Cam wetterfest (Nikon/Fuji)oder halt wetterfeste Tasche (HMG Camtasche oder Coseyspeedtasche zum Bsp.)
Momentan noch einen Euro Regenschirm für Regen aber auch für extreme Sonnentage.

 

Bearbeitet von Oska
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