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Ultraleicht Trekking

T-Travel

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  1. Und wie sehen die Möglichkeitne aus, wenn du nicht in ein Flugzeug steigst? Irgendwann halt schon. Wenn das reichste 1% für 99% des Co2 Ausstoß verantwortlich ist, wird das Bemühen um die Reduktion des eigenen Fußabdrucks zur Farce, solange man nicht selbst zu den 1% gehört. Oder wie man heutzutage womöglich sagen würde: Zum virtue signaling. Da kann es dann schon sinnvoll werden, erstmal die anderen, bzw. "das System" anzuklagen, auch wenn man sich selbst eine Flugreise gönnt. Ganz soweit sind wir noch nicht, aber wir gehen wohl in die Richtung, dass Apelle an die Eigenverantwortlichkeit bei einem Großteil der Menschen einfach falsch adressiert sind. Was bringt individuelle Sparsamkeit, wenn alleine Erhalt der Infrastruktur und Lifestyle der Superreichen schon mein Co2 Budget frisst? Klar, global betrachtet, ist man auch als nicht-reicher Deutscher schon reich. Trotzdem: Die Urlaubsreise des Ottonormal-bürgers einmal im Jahr ist imho nicht die Drehschraube, über die es sich zu diskutieren lohnt.
  2. OT: Ja ne, denn das führt deine Argumente zum sinnlosen. Die Wahrheit der Aussage "Menschen brauchen tierische Produkte für eine gesunde Ernährung" oder von mir aus auch "Die Menschheit kann sich nicht vegan ernähren" ändert nichts an der fehlenden Gültigkeit des von mir kritisierten Arguments, da erstere Aussage schlicht nicht in dem Argument vorkommt und letztere lediglich als Konklusion. Du kannst jetzt gerne weiter andere Argumente präsentieren, welche dieselbe Konklusion der Notwendigkeit von Fleischkonsum stützen, das ändert daran aber auch nichts. Mach doch einen eigenen Thread auf, wenn du das Thema vegane Ernährung thematisieren willst, dann wird der Thread hier, der eigentlich ja ums fliegen geht, nicht mehr weiter von uns zugemüllt. Und ich kann mich dann direkt aus der Diskussion raushalten, da ich an deinen Argumenten für eine nicht-vegane Ernährung nicht interessiert bin. Damit will ich nicht sagen, dass du Unrecht hast, lediglich, dass ich keine Lust habe, mich in die Diskussion darüber reinziehen zu lassen, weil ich ein Argument dafür nicht schlüssig fand.
  3. Die Menschheit kann sich nicht vegan ernähren, weil der Großteil nicht an eine solche Ernährung angepasst ist und somit Gesundheit und Leistungsfähigkeit einbüßen wird. Ob das stimmt, sei mal dahin gestellt. So oder so ist es ein ganz anderes Argument, als das von mir kritisierte.
  4. OT: Interessante Argumentation. Man könnte auch sagen, die Menschheit kann sich nicht vegan ernähren, weil dann diejenigen verhungern, die tierische Produkte essen Die Frage ist, welche der Grünlandflächen man auch als Ackerfläche nutzen könnte. Das sich nicht jeder vegan ernähren kann, wenn man den Großteil der Fläche dafür nutzt, Tiere zu halten, ist wohl klar. Bei der Frage nach dem Methanausstoß darauf zu verweisen, dass das kein Problem sei, sofern die Rinderpopulation nicht steigt, was sie zumindest in Deutschland nicht tue, ist auch etwas fragwürdig. Ich kenne mich damit nicht aus, aber eine schnelle Google Suche hat folgende Grafik hervorgebracht: https://www.researchgate.net/figure/Global-animal-stocks-for-1900-1950-2000-and-2050-for-cattle-A-pigs-B-and-sheep_fig2_51130812 Demnach stehen wir in Deutschland, bzw. Europa ziemlich alleine da, was nicht-steigende Rinderpopulationen angeht. Und im Rest der Welt vervielfachte sich die Rinderpopulation.
  5. Ich vermute ja, dass hinter der Ablehnung des Fliegen die Autolobby steckt. Anders lässt sich das kategoriale Ablehnen mancher für mich nicht nachvollziehen. Selbst wer seinen individuellen Fußabdruck reduzieren will, damit das letzte Perzentil eben noch etwas länger auf ihren Yachten und Weltallausflügen Spaß haben kann, bevor der Planet für uns endgültig hinüber ist, sollte dafür doch bessere Stellschrauben finden können, als die Wahl des Fortbewegungsmittel im Urlaub. Das nimmt ja teilweise schon absurde Züge (pun not intended) an, wenn auf Fliegen kategorisch verzichtet, aber dann vom tollen vanlife Urlaub erzählt wird, bei dem alleine oder zu zweit mit alten Bussen tausende Kilometer zurückgelegt werden. Sehe das auch eher so wie die Systemkritiker hier. Die Umweltkrise ist in erster Linie eine Energiekrise. Ob man mit dem Zug ein mal im Jahr tausend Kilometer zurücklegt oder diese fliegt ändert daran praktisch nichts. Auch die Veränderungen durch den Markt, also innerhalb des Systems, sehe ich als vernachlässigbar an. Im Gegensatz zum Veganismus Beispiel, da scheint es tatsächlich nennenswertes Einsparpotential zu geben. Peta titelt, nicht ganz unbiased vermutlich: "Studie: Vegane Welt kann die CO₂-Emissionen um 68% senken". Da hätte die Menge der Individuen natürlich auch im aktuellen System eine gewisse Macht zur Änderung. Der globale luftverkehr hingegen trägt sagen wir mal 3.5% zur globalen Erwärmung bei (https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2020/03/20200903_der-globale-luftverkehr-traegt-3-5-prozent-zur-klimaerwaermung-bei.html ). Jetzt ist die Frage aber ja schon nicht, ob geflogen oder daheim geblieben wird, sondern ob geflogen oder anders Kilometer gemacht werden. Dann gibts ja nicht nur zivilen Luftverkehr, usw.. Den Einfluss des (nicht einmal) jährlichen Urlaubsflug kann ich mir daher problemlos gering genug reden, um ohne schlechtes Gewissen in Urlaub fliegen und dem bösen Kapitalismus die Schuld an der Krise geben zu können. Wie schon oben beschrieben waren es ja auch die entsprechenden Akteure des Kapitalismus, die überhaupt uns einflusslosen Opfern der Krise versuchen die Schuld zuzuschieben, um das System und dessen big Player vor der Revolution zu schützen. Fliegen hat daher ja schon fast etwas revolutionäres Kommt halt auch einfach selten genug vor, dass ich fliege, im Schnitt der letzten 20 Jahre weniger als ein mal pro Jahr.
  6. OT: Gibt es tatsächlich tausende Berichte darüber, dass Personen wegen falschem Schuhwerk oder mangelnder Kondition nicht gerettet werden konnten, oder eher tausende Berichte, dass Personen aus diesen Gründen überhaupt gerettet werden mussten? Kleiner Unterschied. Und wenn das Wetter eine Rettung nicht zulässt, weil der Heli z.B. gar nicht erst los kann, ist es halt einfach zu berichten, dass auf Grund des Wetters keine Rettung möglich war. Wenn jemand nicht gefunden wird und später stellt sich heraus, dass derjenige Jagdkleidung anhatte, weiß man halt trotzdem nicht, ob er auch deswegen nicht gefunden wurde. Von daher vielleicht wenig verwunderlich, dass das nicht im Bericht aufgeführt wird. Das man in Signalfarben besser gesehen wird ist wohl eine unstrittige empirische Erfahrung, dass gesehen-werden bei der Rettung entscheidend ist, sollte wohl auch unstrittig sein. Wenn dann noch die Menschen, welche andere Menschen sagen, dass entsprechende Kleidung hilft, ist das für mich Evidenz mit ausreichend vielen Händen und Füßen, auch wenn man den Effekt nicht genau quantifizieren kann. OT: Edit: Das es nicht unmöglich ist, mit gedeckter Kleidung gefunden zu werden sagt doch real überhaupt nichts aus.
  7. Das wars dann wohl mit der vermeintlichen Marktlücke. Aber stimmt, bei Jagdbekleidung habe ich das auch schon öfter gesehen. Kennt jemand eine halbwegs leichte Jagd Jacke oder einen Fleece? Stelle ich mir eigentlich auch abseits der Berge ganz praktisch vor beim Reisen. Bin zwar auch lieber unauffällig unterwegs, aber wenn man mal nachts an einer Straße entlang laufen muss o.ä. könnte sich das Feature schon lohnen. Kommt man aber wahrscheinlich leichter weg, wenn man eine leichte Windjacke in Signalfarben mitnimmt.
  8. Einfach die Signalfarbe zur Standardseite machen und dann wechseln, wenn man sich verstecken will. War aber auch nur halb ernst gemeint.
  9. Kleidung mit Tarnfarben auf der einen und Signalfarben auf der anderen Seite scheint die Marktlücke zu sein.
  10. Hast du nen Link oder Modellnamen?
  11. Wieso beläss du es nicht einfach bei dem Hinweis, dass es sich bei den Temperaturangaben nicht um Komforttemperatur handelt, sondern um Limit Temperatur? Damit wäre alles gesagt, was dem TO nutzen kann, ohne, dass der Eindruck entsteht, dass hier wieder rumgeprollt werden muss, dass einige XYZ nicht verstehen, was doch UL ABC ist. Ja, auf der Alpkit Produktseite des Schlafsacks ist eindeutig angegeben, dass es sich um die Limittemperaturangabe handelt. Zwar erst "irgendwo im Text", aber wo soll man es auch sonst machen, wenn nicht im Text? So zu tun, als ob ganz klar wäre, dass das Zeug nur dafür ausgelegt wäre, dass man damit genau einen Ultramarathon oder was auch immer möglichst leicht überlebt, ist aber auch nicht besser. Der Schlafsack wird als "reliable" beworben, mit Bildern, die eher nach Glamping aussehen, als irgendwelchen sportlichen Extremleistungen. Wie die Firma heißt ist dabei jawohl auch völlig egal, man kann auch mit einem Marathon im Firmennamen Camping zeug herausbringen. != Meant for ultra races != meant for mountain marathons
  12. Die USB Buchse bei den kleinen schwarzen ist bei mir nach paar Tagen abgefallen. Empfehle also sorgsam zu sein beim Packen. Vielleicht auch vorsorglich etwas Kleber spendieren oder die Position von dem Teil markieren, dann kann man es auf Tour wieder einfacher festkleben im Fall der Fälle. Glaube zumindest, dass das Problem war die richtige Stelle zu treffen, aber weiß auch nicht mehr so genau, wie es unter dem Teil aussieht und ich wie ich das wieder zusammen bekommen hatte.
  13. Falls nicht, dann besser keine Carbonstöcke in den Bergen, weil sie dort zu schnell brechen? Was sollte dann die Diskussion, was anderes hat @Jever doch auch nicht behauptet.
  14. Danke an alle für die Tipps. Eine stärkere Lampe und auffällige Kleidung fehlt mir zur Zeit wohl noch.
  15. Moin, ich ziehe gerade aus dem flachen Schleswig Holstein nach Salzburg und suche jetzt einerseits Tourenvorschläge in der Umgebung und anderseits Tipps zum Verhalten in den Bergen, insbesondere was das Nächtigen im sogenannten "alpinen Ödland" betrifft. Die Touren sollten dann auch bevorzugt mit draußen schlafen sein statt in Hütten. Länge am besten zwischen Tages- und Wochenendtour. Dann stellt sich noch die Frage, ob jemand gute Infos zum Vorbereiten für das Zelten oder Biwackieren im alpinen Ödland hat. Zum Zelten finde ich wenig Infos, welche über die rechtlichen Aspekte (u.a. in Salzburg scheinbar legal) hinausgehen und Tipps zum Wandern helfen da nur bedingt oder sind zu unspezifisch. Wetterbericht im Auge behalten z.B. ist ja klar, aber wie lange im Voraus ist der zuverlässig bei welcher Höhe? Man liest ja auch öfter, dass das Wetter in den Bergen ständig umschlagen kann und auch im Sommer plötzlich meterhoher Neuschnee liegt. Ab welcher Höhe gelten so Warnungen? Das alpine Ödland geht bei 2000m ca. wohl los und es gibt nur zwei Berge über 3500m in Salzburg. Ich denke da sollte es möglich sein Schlafplätze zwischen 2000m und 3000m zu finden. Ist man da überhaupt schon in dem Bereich, in dem "alles" passieren kann oder ist das noch recht gut vorhersehbar? Gibt es Empfehlungen für Wettervorhersagen und/oder historische Daten für bestimmte Höhen? An Ausrüstung habe ich eine Art Lunar Solo Klon, einen wasserdichten Bivacksack, einen Daunenquilt mit Komfort um die 5 Grad und einen KuFa Schlafsack mit 7 Grad Komfort, eine Ven 2.5 Isomatte und eine Faltmatte. Ich bitte um Nachsicht, falls die Fragen für Menschen aus höheren Lagen doof sind
  16. Ich will auch keinem die Freude an seinem rahmenlosen Rucksack nehmen, lediglich noch eine alternative Meinung einbringen. Rahmenlose wurden ja hier im Thema schon empfohlen und auch sonst im Forum oft, daher gehe ich davon aus, dass dem OP bekannt ist, dass viele damit zufrieden sind. Gerade einem Anfänger würde ich aber empfehlen sich nicht allzu sehr darauf zu versteifen, sondern beides in Betracht zu ziehen. Zumal ich deinen G4-20, zumindest wenn mit der Rückenplatte genutzt, ja fast schon eher in die Kategorie mit Rahmen stecken würde. Zumindest ist er so schwer GG Gorilla oder Mariposa wiegen z.B. ähnlich viel und haben einen entfernbaren Rahmen (~80g...) und eine Rückenplatte, die man immer noch gegen die Isomatte tauschen kann bei Bedarf.
  17. Anderseits kostet ein Rahmen was, höchstens 200g? Wenn der Rest sehr leicht ist, stören die (mich) auch nicht und je schwerer der Rest wird, desto mehr lohnt sich der Rahmen. Dazu kommt dann noch, dass man beim Packen einfach alles reinschmeissen kann, ohne Burrito Style o.ä. Ist mir mit Rahmen daher mittlerweile lieber.
  18. Wird aber schwer mit unter einem Kilo und erschwinglich. Kommt natürlich auch drauf an, was du unter erschwinglich verstehst. Ein nicht-freistehendes Zelt mit separatem Inner wiederum wäre wohl kein großes Problem, gerade aus China. Da hast du dann nen luftigen Insektenschutz, der auch solo verwendbar ist unter einem Dach oder bei gutem Wetter. Das Lanshan 1 ohne "Pro" im Namen hatte glaub ich ein getrenntes Inner und andere Marken bieten auf Aliexpress ähnliche Zelte an, die Namen wechseln da aber auch immer, bzw. habe ich da nicht den Überblick, um etwas zu empfehlen.
  19. Zusätzliche Schweißproduktion wäre doch sogar gut, mit dem Argument trinken die Warmwasserfans doch auch ihre Heißgetränke bei Hitze
  20. Das ist doch ein Mythos. Oder zumindest sind die Meinungen unterschiedlich genug, um mir nicht das kalte Getränk zu versauen https://www.uni-giessen.de/fbz/fb11/institute/physiologie/lehre/alltag/trinken
  21. Ich trage grundsätzlich weite Hemden, sobald es einigermaßen warm ist. Kann man aufknöpfen und hat dann eine gute Belüftung. Ist dann kühler als ein Shirt, auch wenn es ein Langarmhemd ist. Habe allerdings auch noch keine Wunderstoffe probiert, die einen aktiv kühlen sollen. Hemden kann man auch über Fleece o.ä. ziehen als Windjackenersatz. Da ich das quasi immer am Körper habe, ist mir da auch nicht ganz so wichtig, wie schwer das ist. Da ist mir der Komfortgewinn schon was wert. Taschen am Hemd finde ich auch sehr praktisch, vor allem Innentaschen. Kragen wurde ja auch schon erwähnt. Und es geht natürlich nichts über kalte Getränke bei Hitze!
  22. Schlafsack wäre ja mit einem Biwacksack in selbigem, da würde sich das Problem also nicht unbedingt stellen. Eine Polycro Unterlage z.B.: kann man aber natürlich trotzdem mitnehmen und wiegt nicht viel. Tarps sollte es eigentlich auch deutlich unter 500g geben, da kenne ich mich aber nicht aus. Sollte es aber im Forum genug Beiträge geben.
  23. An Regenzeug holt der Bivypack Nutzer einfach dasselbe mit, wie derjenige mit der getrennten Lösung und man kann es bei dem Vergleich wegkürzen Aber ja, müsste man ausprobieren, das weiter theoretisch zu beleuchten bringt wohl nicht viel. Habe auch nicht gesehen, dass wir hier im myog Bereich sind, bevor du das erwähnt hast. Von daher halte ich mich dann jetzt lieber etwas zurück mit der Diskussion von kaufbaren Lösungen, welche ich noch nicht einmal besitze :D
  24. Am Rücken ist so ein Netz, sollte kein großes Problem sein imho. Das Material wird sich ja auch nicht vollsaugen, sollte also leicht trocken zu wischen sein. Regenbekleidung braucht man mit dem Rucksack ja auch, wenn man die durch ein Gatewood Cape o.ä. ersetzen will, bleibt nur noch die Frage, was leichter ist. Leichter Rucksack + Inner / Bugbivy / Groundsheet / Moskitonetz /.... (+Liner?) müsste unter 450g liegen um die integrierte Lösung zu schlagen. Denke das wird schon eng bei den meisten. Zumindest, wenn man mehr als nur ein Groundsheet oder Moskitonetz unter dem Tarp haben will. Wenn man es schafft, hat man dafür dann womöglich mehr Komfort. Dafür bietet der Rucksack halt auch schon alleine eine Notunterkunft, falls das Tarp wegfliegt oder was auch immer. Je mehr ich darüber nachdenke, desto attraktiver erscheint mir das Teil eigentlich, zumindest für manche Touren. Beim Trampen könnte ich mir das z.B. auch gut vorstellen, um irgendwo unauffällig auch mal bei schlechterem Wetter schlafen zu können. Allerdings bin ich mittlerweile von Poncho bzw. GWC auf Zelt umgestiegen, da hält sich der Nutzen dann wohl in Grenzen.
  25. Sehe das Problem nicht, wenn es morgens wirklich noch nass ist, zieh ich halt Regen- oder Windjacke an. Edit: Netz- bzw. Außentaschen hat das Teil auch, kannst dein nasses Zelt also auch draußen ranhängen. Mit kompletten Zelt macht der Rucksack aber natürlich weniger Sinn, Tarp in die Außentasche passt aber doch. Das Teil sollte natürlich so atmungsaktiv sein wie versprochen, wobei nur andere Materialien als Vergleich angegeben sind, aber keine Werte. Wenn man dann aber tatsächlich keinen oder zumindest wenig Kondens hat, ist das doch eine feine Sache. Scheint am Fußende auch eine recht große Öffnung zum Lüften zu haben, kann mir schon vorstellen, dass Kondens kein riesiges Problem ist. Hätte ich das Geld (oder wäre zumindest so oft draußen, wie in diesem Forum :D), würde ich mir das zumindest mal anschauen. Für 450g bekommt man einen 40l Rucksack mit Tragegestell (allerdings ohne Hüftgurt, wenn ich das richtig sehe), Bugbivy und für den Notfall sogar eine regenfeste Unterkunft. Dafür spart man sich dann, womöglich noch den Liner für den Rucksack. Ponchotarp z.B. dazu und man ist schon reichlich flexibel. Als Vergleich mal Poncho/GWC + Rucksack + Bugbivy und Bugbivy mal mit 200g veranschlagt. Dann muss man mit dem Rucksack schon unter 250g kommen, wenn man leichter sein will. Wäre vielleicht möglich, aber ich denke die wenigste haben tatsächlich so leichte Rucksäcke in der Größenordnung. Sollte der Liner im Rucksackbivy dann tatsächlich überflüssig sein, wird es nochmal sportlicher. Interessant wäre vielleicht auch noch das Gestell aus dem Rucksack zu entfernen. Das Netz kann man auch irgendwo anbinden und beim Tragen hält sich der Komfortgewinn vermutlich auch in Grenzen, bzw. kann mit Isomatte oder ähnlichem auch erreicht werden. Dann wäre der Rucksack womöglich unter 400g, dafür einen wasserdichten bivy / bugbivy schonmal integriert zu haben, fände ich schon interessant. Edit: Über die Forumssuche finden sich auch einig ewenige Beiträge zum bivypack, mindestens ein User aus dem Forum hatte den wohl mal.
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