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Patirou

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Alle erstellten Inhalte von Patirou

  1. Ich dachte das Li-Akkus eine höhere Anzahl von Ladezyklen zulässt als ein NiMH-Akku, und dass diese die Spannung über einen Zyklus halten. Ist dem etwa nicht so ? Die Eneloop sprechen übrigens von 500 Ladezyklen, die Paleblue vom Ersatz von 1000 Batterien... Wie vergleichbar das ist, kann ich jetzt nicht beurteilen. Laut Spezifikation ist die Eneloop bei 1.2 V und die Paleblue bei 1.5 V. Hier der direkte Vergleich : https://www.digitec.ch/de/comparison/5691944-16256354 (Achtung, Preise in CHF) Gibt es sowas ähnliches auch als 2 Schacht ? Ich habe nur die Nitecore UL2 die ich auf die Schnelle finde, schlägt aber auch wieder mit 22 CHF zu buche. https://www.digitec.ch/de/s1/product/nitecore-ui2-1-stk-14500-16340-18650-ladegeraet-ohne-akku-akku-ladegeraet-12850518 Was bedeutet das ?
  2. Hoi zusammen, ich habe ein Garmin 64s was ich weiterhin behalten will, und suche nach einer geeigneten Stromversorgung (2xAA Batterien). Smartphone finde ich nicht so cool weil a/ soll im Rucksack bleiben als Backup b/Tastennavigation ist doch um einiges einfacher wenn es regnet/Handschuhe getragen werden c/Ich habe die Tendenz dann noch andere Sachen auf dem Smartphone zu machen ("könnte ja noch schnell das checken") Bis jetzt habe ich das Garmin-Powerpack, aber das geht langsam in Richtung Lebensende (keine 8h Lebensdauer mehr bei Navigation und Tracking). Bei meiner Suche bin ich auf folgendes gestossen : https://www.digitec.ch/de/s1/product/pale-blue-4er-pack-aa-4-stk-aa-1560-mah-akku-akku-ladegeraet-16256354?gclid=CjwKCAjwrdmhBhBBEiwA4Hx5g9g__oo9alLn_NblQRMbSCilGqx6oegMuAUKJQHwcMkW27cDh8yfahoCxrMQAvD_BwE&gclsrc=aw.ds Das sieht eigentlich ziemlich ideal aus, auch gewichtstechnisch. Könnte Nachts die Batterien an den Kabeln mit der PB laden, inkl. AAA Batterien für Stirnlampe (wenn gebraucht) und tagsüber hätte ich dann die Akkus Einsatzbereit (mit 2 Reserveakkus für den Fall der Fälle). Sind auch Li-Akkus und keine NiMh, dass heisst die Lebensdauer sollte doch um einiges höher sein. Meine Frage: Hat jemand im Forum Erfahrung mit den Dingern/spricht irgendetwas gegen die Beschaffung wenn man sich das anschaut. Merci vielmal!
  3. OT: Wegen Indien : Da ich dort gelebt habe (und familiäre Bindungen habe) noch ein kleiner Einblick. In erster Linie geht es hierbei nicht nur um Bürokratie (die lästig ist, gebe ich zu), sondern eher um die militärische Sicherheit. Von Europa halt schwer vorstellbar, wenn man seit 30 Jahren frei auf dem ganzen Kontinent bewegen kann und der Krieg in weiter ferne ist, aber in Indien ist man halt mit den grossen Nachbarn in einem Dauerkonflikt, der immer auch gewaltsam ausbricht (Pakistan - China). Die Grenze ist halt schwer bewachbar ist (und wo nun halt die interessanten Gebirge liegen). Deshalb auch das Verbot von Satellitengestützten Kommunikationsgeräten. Von inneren Spannungen ganz zu schweigen die jederzeit in sehr grosse Gewalt ausbrechen kann (Progrom Gujarat in 2002). Ich habe persönlich auch mehrmals erlebt, dass die ganze Belegschaft gebeten wurde, zu Hause zu bleiben - letztendlich ist jedoch nichts passiert. Was Korruption angeht, ist es ein Problem, in dem Hinblick auf Permits aber weniger. Da hat die Regierung viel Arbeit geleistet (Preise sind öffentlich einsichtbar, die Telefonnummer einer Anti-Korruptionsstelle ist überall angebracht etc.). Schlimmer sind die privaten Tour-Operators, die versuchen unvorbereitete Touristen über das Ohr zu hauen. Oft ist es aber so, dass der Preis für Ausländer höher ist als für die Einheimischen - was für mich absolut OK ist. Sprache : wenn der Inder von Trekking spricht, ist meistens eine Tagestour, höchstens eine Wochentour gemeint. Sonst kann ich nur zustimmen, in Himachal Pradesh ist das Angebot sehr schön (selbst dort gewesen). Einfach Manali aussen vor lassen, da es sehr überlaufen ist, aber in den Seitentälern gibt es schon sehr viel zu entdecken. Für lange Trekkingtouren fehlt einfach die Infrastruktur (es fängt schon mit genauen Karten an-wahrscheinlich auch aus dem oben genannten Grund, keine Wanderwege die markiert sind usw.). Nationalparks sind nur mit Guides betretbar (um das LNT durchzusetzen und es dadurch auch viel einfacher ist, Wilderer aufzuspüren). Sonst ist Leh-Ladakh auch noch ein sehr guter Tipp (war noch nicht dort). Soll sehr sicher sein, das Problem ist der akute Wassermangel sobald man sich in die Höhe begibt (man kann laut Karten mehrere Tage ohne Quelle/Wasserstrom/Schneefeld marschieren). Ich kann auch die Ghats in Südindien empfehlen, war diesen Winter dort, da ist die Trekkinginfrastruktur aber noch weniger da. Geht auch nur, wenn man sich einer Gruppe anschliesst (war bei meinem letzten Besuch in der Region vor 4 Jahren auf jeden Fall so) Auch nicht zu unterschätzen : das Wildleben ist um einiges aggressiver als wir es bei uns gewohnt sind. Einfach so ein Zelt aufschlagen ist einfach nicht. Der Elefant merkt wahrscheinlich gar nicht mal wie er rübertrampelt und es war schon ein komisches Gefühl, als der Jaguar/Panther auf einmal vor der Tür des Hauses steht und nicht sehr gutmütig aussah. Die meisten Pfade in Indien sind auch noch Wildtierwege. Distanzen zwischen Ortschaften sind in diesen Gebieten oft auch nicht innerhalb eines Tages einfach so zu erledigen. Als Tour kann ich empfehlen mit dem Zug von Delhi bis nach Chandigarh, dann weiter mit dem Bus bis nach Leh. Das wird ist schon ein Abenteuer für sich Ist ab Mitte/Ende Mai möglich, davor ist der Rohtang Pass, die einzige Landverbindung zwischen Himachal und Ladakh noch zu. Am wichtigsten : man muss viel Zeit mitbringen bzw. nicht zu viel vornehmen. Vieles braucht viel mehr Zeit als gedacht und auch Reisezeiten sind viel länger (Autobahn max. Durchschnittsgeschwindigkeit 60 km/h - alles andere rechnet mit 30-50 km/h - im Himalaya zum Teil sogar weniger). Noch eines zu bedenken : Diese Länder haben andere Probleme, als sich um die Befindlichkeiten einiger UL-Trekker zu kümmern. Und unter anderem haben Sie ein anderes Gesamtbild als wir. PS: Wenn jemand Tipps und Tricks für Indien braucht, gerne per PN. Kenne nicht alles, aber kann sicherlich aushelfen.
  4. OT: Boah bin ich froh in der Schweiz zu leben, hier kommt nur die 7.7% MWST und ein bisschen Gebühr drauf... (auf den Preis exkl. MWST vom Herkunftsland).
  5. Ich bin mit dem Gossamer Two bei 100 km/h Wind auf dem Bergkamm im Jura gezeltet und es hat gehalten (kam ziemlich plötzlich ohne Vorwarnung auf). Dabei musste ich z.T die kleine Stein/grosser Stein Methode verwenden, da der Untergrund felsig war (ca. Hälfte der Abspannpunkte) Das einzige Problem was ich sehe, ist Nylon-Zelt + Feuchtigkeit, und es aus dem Zelt zu kriegen wenn man es morgen verpacken muss. Daher ist vielleicht was aus Dyneema top, aber halt auch sehr teuer. Daher würde ich sagen, müsste locker für den WHW langen, vor allem da es dort auch immer Unterkünfte auf dem Weg gibt, falls es wirklich mal sehr schlecht wird (und im April müsste nach meinem Stand der Kenntnis auch was spontan frei sein, da die Hochsaison erst im Mai/Juni anfängt, aber die Erfahrung ist nun auch schon ein paar Jahre her). BTW es gibt auf dem Weg 2 Hütten auf dem Weg die relativ praktisch gelegen sind, eine kurz nach Rowardennan, und eine zwischen Inversnaid und Inversnaran (wenn ich mich richtig erinnere). Für eine kleine freiwillige Spende kann man seine Matte und Schlafsack ausbreiten. Habe ich in Rowardennan gemacht und es gab sogar die Möglichkeit den Kamin anzufeuern.
  6. OT: Persönlich finde ich Approach Schuhe auch immer eine schöne Wahl. Sind zwar ein bisschen schwerer, bringen aber im Felsigen Gebiet doch viel (vor allem an Langlebigkeit). Den hier bin ich noch am austesten, aber selbst mit meinem Übergewicht und Misshandlung in Wüste, Dschungel und Stadt in Indien sieht er fast wie neu aus (nachdem er abgestaubt und gereinigt wurde). https://www.lasportiva.com/en/tx4-man-multicolor-17wbp
  7. Ja es fehlt der Zusatz "resistent sind". Ist irgendwie abhanden gekommen, danke für das aufgreifen: "Der Nachteil von Natriumhypochlorit ist, dass manche Bakterien resistent sind (u.a. einige E.coli Stränge, Kryptosporiden), die in der Natur schon eher vorkommen (v. allem in der Landwirtschaft)." Leider scheint es, dass ich es nicht mehr anpassen kann. Sorry fürs späte reagieren, war on tour.
  8. Meines Wissens nach schmeckt nicht die Hypochloritsäure (das aktive Molekül) selbst, sondern die Abbauprodukte aus der Oxidation (Chloramine o.a. Chorverbindungen). Daher ist das kein Garant für Überdosierung, sondern nur, dass es (teilweise) gewirkt hat. Es ist nicht die Säure, sondern die humine selbst (organisches Material) welches oxidiert und somit weniger Chlor für die eigentliche Disinfektion übrig lässt. Huminstoffe sind durchaus Säuren (nicht alle), wodurch das Wasser auch sauer ist, das ist jedoch nicht der Grund der verminderten Disinfektionsleistung.
  9. Als Wasseringenieur würde ich immer eine UF-Membran nehmen. Diese sind am sichersten (natürlich mit sicherer Handhabung, dass heisst vor allem nicht einfrieren und nur mit sauberem Wasser rückspülen). Micropur oder Bleiche sind beides Natriumchlorit (NaClO) einerseits stabilisiert (Micropur) oder unstabilisiert (normale Bleiche/Javel aus dem Supermarkt, meistens 5%). Der entscheidende Vorteil von UF-Membranen ist, dass Sie wirklich alles rausholen, ausser ein paar kleinen Viren (Noroviren z.B.). Diese Viren sind jedoch in der freien Natur nicht relevant, ausser bei Überflutungen (da dann Exkremente in die freie Natur gelangen). Ich gehe mal davon aus, dass keiner hier Wanderungen in Flutgebieten machen möchte. Der Nachteil von Natriumhypochlorit ist, dass manche Bakterien (u.a. einige E.coli Stränge, Kryptosporiden), die in der Natur schon eher vorkommen (v. allem in der Landwirtschaft). Übrigens ist Natriumchlorit im sauren Wasser effektiver (da es dann in der HClO Form ist und nicht in ClO- Form, wobei die HClO Form oxidativ wirkt). Auch ist die Anwendung schwieriger, ist das Wasser sauer oder basisch, sind Huminstoffe drin, usw. Dass heisst, meistens wird dann total überdosiert, was auch nicht gerade gut ist (vom Geschmack erstmal nicht zu reden). Was Chemikalien betrifft (Nitrat bei Landwirtschaft, Schwermetalle) : es gibt keinen Filter, der das unter Feldbedingungen anständig rausholt. Aktivkohle Filter sind m.E. nur Makulatur. Im Labor vlt. ganz schön, aber sicher nicht unter Feldbedingungen. Zum Vergleich, in einer TW-Aufbereitungsanlage spricht man von Kontaktzeiten Wasser-Aktivkohle von min. 10-20 Minuten, das macht kein Aktivkohleaufsatz. Ausserdem sind die sofort so beladen, dass da alles nur noch durchrauscht. Das gute ist, meistens sind diese Stoffe im Wasser nur in niedrigen Konzentrationen anzutreffen (also ich würde auch nicht Flussabwärts bei Regenwetter aus einem offenen Gewässer schöpfen, wohin die Kanalisation entlastet oder direkt nach einem Gülletank), welche nicht akut gefährlich sind, sondern nur bei chronischem Genuss.
  10. Nicht das gleiche Zelt, aber das mit Stöcken und Wind ist kein Problem. Das wichtigste ist das richtige Abspannen und wenn möglich, das Profil absenken. Ich (Idiot) habe bei Böen bis zu 120 km/h (laut Wetterbericht) auf einem Höhenzug gepennt und das Zelt hat gehalten. Der Wind kam für mich überraschend. Die Heringe noch mit Steinen gesichert und es hielt. Irgendwann habe ich trotzdem abgebrochen weil a/irre Laut und daher nicht wirklich erholend, und das wäre in anderen Zelten wahrscheinlich auch so und b/der Wetterbericht sagte noch mehr Wind voraus. Konnte dann weniger exponiert weitergehen und alles gut. PS : war mit dem Gossamer Gear 2 unterwegs, also auch nicht das Zelt mit dem windschnittigsten Profil.
  11. Hoi, ein Thema wo Ihr aufpassen solltet, wenn Ihr so ein Telefon kauft : in manchen Ländern ist Satellitenkommunikation im Zivilen Bereich ohne grossen Aufwand verboten und kann in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. In Europa (ausser Georgien) und USA nicht der Fall (wo sich wahrscheinlich die meisten von euch tummeln), aber ich wollte es nur gesagt haben.
  12. Patirou antwortete auf Beitrag im Thema in Einsteiger
    Hallo zusammen, Patrick hier, 33 Jahre alt, deutsch-franzose und wohne zur Zeit in der Schweiz. Ich arbeite zur Zeit als Betriebsleiter auf einer mittleren Kläranlage. Ich wandere seit Ewigkeiten und habe als Muli mit ca. 16 und 25 kg Gesamtgewicht angefangen. Damals wusste ich es einfach nicht besser im Stile "ich geh' wandern also brauche ich Wanderstiefel". Das Gute ist, das Zeug hält ewig (habe auch noch meinen 75 L Rucksack und anderes). In der Zwischenzeit habe ich dann mal von UL gehört, vor allem aus dem US-Raum und damit durchgestartet. Jetzt bin ich bei ca. 5 kg Basisgewicht mit einem 35 L Kumo Rucksack, und stosse so an die Grenzen. Wo ich Schwierigkeiten habe, ist leichtere Ausrüstung zu finden weil ich nicht alles aus den US kaufen will. Ich bin meistens einmal im Jahr für 1-2 Wochen unterwegs (mehr geben die Ferien im Moment nicht her). Alle 2 Jahre bin ich mal 4 Wochen in Indien unterwegs, da meine Frau von dort kommt (dort bei der Arbeit kennengelernt). Meist eher klassisch, wandern ist dort nicht so ganz einfach (Naturgefahren, nicht immer sicher, wenig gesicherte Wanderwege) und meist nur mit Guide machbar. Die letzten Touren, die ich eher im UL-Moduswaren die Wutachschlucht, der Jura-Höhenweg in der Schweiz (leider musste ich ihn bei der Hälfte abbrechen wegen Sturm über mehrere Tage), sonst eher Wochenendtrips in den Schweizer Alpen und Mittelgebirge. Nebenbei bin ich auch auf dem FIRE-Weg und könnte dann in 3-4 Jahren längere Touren machen.

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