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Ultraleicht Trekking

Patirou

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Alle erstellten Inhalte von Patirou

  1. OT: Nie habe ich eins kaputt gehen sehen, und alle in meinem Umfeld haben eins und gehen nicht zimperlich damit um. Was habt ihr denn mit den Dingern gemacht ? Meins ist neuerer Bauort (jedoch mit Olivholzgriff) und mit Edelstahl statt C-Stahl, und hat auch schon über 20 Jahre auf dem Buckel (so ab die 10 kriegt jeder sein eigenes). OT: Der Konsens in Frankreich ist, dass es sehr Situationsbezogen gehandhabt wird. Theoretisch ist nach Gesetzestext das mitführen jeglicher Messer verboten. Es gibt aber weisende Urteile. Holst Du es für das Picknick raus, wird niemand was sagen (gleiches gilt für Angler, Jäger etc.). Wichtig dabei ist, dass Du es nicht Zugriffsbereit hast (also im Rucksack verstaut o.ä.). Trägst Du jedoch ein Messer jeglicher Art sichtbar am Körper/Rucksack in der Metropole und/oder einer Touristenattraktion hast Du relativ schnell 4 Herren/Damen im Tarnanzug und Sturmgewehr an der Backe.
  2. Mein Opinel n°8. Als Franzose hat jeder in der Familie eins und die kommen immer mit um den saucisson oder Käse zu Leibe zu rücken. Wir haben sogar noch die von meinem Urgrossvater - unkaputtbar die Dinger !
  3. Super Projekt. Hätte ich die Zeit, würde ich so ein Projekt sofort angehen. Leider bin ich mit verschiedenen Übernahmen und anderem (also Jobmässig + Feuerwehr u.ä.) so eingebunden, dass ich gar nicht die Zeit habe mich derart einzulesen (wie ich es z.B. beim wandern über Jahre machen konnte), dass in einer mir angepeilten Zeit was anständiges zusammenkommt. Daher der andere Ansatz, ich möchte jetzt eher was was von Grund auf funktioniert, und wo ich schnell mal zu was komme und loslegen kann. Mir ist klar, dann muss ich halt jemanden bezahlen, der diese Arbeit für mich macht.
  4. Hoi zusammen, besten Dank für alle eure Inputs. Übers WE werde ich ein paar Händler abklappern, um mal zu sehen, was so im Angebot ist und zum Probefahren. Alle eure Kommentare haben mir sehr geholfen, mal einen Pfad in den Fahrraddschungel anzusetzen, und gewisse Vorstellungen zu schärfen. Jetzt geht es erstmal an probieren über studieren ! Jup, das Prozedere kenne ich. Von dem was ich jetzt sehe, sind die Endpreise CH/DE relativ gleich, wenn nicht sogar leicht günstiger in der Schweiz auf den ersten Blick. Ich könnte vermutlich noch ein bisschen mit der MWST rausholen. Ist halt ein Aufwand, vor allem wenn es mal zu einem Garantiefall kommen würde... Daher würde ich erstmal hier in meiner Umgebung suchen, ob ich ein gutes Angebot kriege.
  5. Ui, in diese Richtung könnte ich mir das vorstellen - leider nicht verfügbar - in der Schweiz nicht mal als Produkt sichtbar... Damn it !
  6. Carbon sehe ich jetzt für mich nicht. Einfach zu teuer - und keine Lust noch extra Schutzfolie nachzudenken. Am Ende soll es funktionieren. Das mit dem Pinion-Getriebe sieht ganz nett aus, aber beim Preis musste ich leer schlucken Ich glaube hier ist einfach der Effekt : ich habe noch keinen Ferrari gefahren und will es eigentlich auch nicht, und solange ich nicht weiss wie es sich anfühlt, ist es auch gut so (ich weiss ja nicht, wieviel besser es ist) 😛 Zu meinem jetzigen 350 EUR Decathlon Bike ist wahrscheinlich eh alles so krass besser, dass ich gar nicht weiss wie schnell man mit dem Rad überhaupt unterwegs sein kann. Vielleicht noch zum Preisrahmen, ich könnte mir max. 1500 CHF (ungefähr das gleich in EUR) vorstellen, nur für das Bike. Mehr möchte ich nicht ausgeben, einerseits wegen dem Diebstahl-Risiko (obwohl in der Schweiz nicht so ein Thema... was da für Räder am Bahnhof stehen und nicht mitgenommen werden... da würde man in DE feuchte Augen kriegen). So von dem was ich jetzt höre, würde ich wirklich so einen Crossover suchen : irgendwas zwischen Reiserad und Gravelbike mit Alu-Rahmen, wo ich halb UL durch die Weltgeschichte fahren und ich auch im Arbeitsalltag nutzen kann (also mit Schutzblech und Licht). Am besten mit einem kleinen Gepäckträger hinten wo ich meinen Rucksack draufschnallen kann (passt ja jetzt schon alles rein) und (eventuell) Gabeltaschen/Lenkertache vorne. Den Rahmen würde ich für das Wasser frei halten wollen. Das wäre jetzt so meine Vorstellung, die sich natürlich noch entwickeln kann. Grosse Frage für mich, gibt es sowas schon mehr oder weniger prêt-à-porter von der Stange, oder muss ich mir das bei einem Händler konfigurieren lassen ?
  7. Also erstmal danke für die Zeit, die Ihr euch nehmt. Meine Unsicherheit rührt erst mal daher, dass die Preise doch glatt ins astronomische steigen können (also alles über 1000 CHF/EUR wirkt auf mich schon fast astronomisch). Ich habe einfach noch nie soviel für ein Sportgerät ausgegeben. Aber klar, wahrscheinlich muss ich erstmal ausprobieren, am Besten wahrscheinlich über den Gebrauchtmarkt. Andere Frage : gibt es einen Hersteller der vielleicht etwas so dazwischen macht ? Ein Gravelreiserad, dass schon "sportlichere" Ausführung hat, aber Schutzblech, Gepäckträger hinten, Nabendynamo mit Licht mitliefert ? Oder macht man das mit seinem Fahrradhändler aus, der das dann präpariert ?
  8. hmm google spuckt nichts anständiges aus.... was ist das ?
  9. Hallo zusammen, einige von euch sind ja auch Radtouren-Gewerbe unterwegs, und ich würde gerne euer Wissen abholen. Ich spiele seit einiger Zeit meinen Aktionsradius durch einen Drahtesel zu erweitern und mal was neues auszuprobieren. Grundsätzlich habe ich schon eine UL-Ausrüstung die einiges hergibt. Für den Arbeitsweg und den täglichen Einkauf benutze ich schon täglich das Velo. Dafür habe ich so das günstigste Decathlon Rad welches seit fast 10 Jahren treuen Service leistet. Für längere Radtouren ist es jedoch eher nicht geeignet (vor allem vom zulässigen Gesamtgewicht). Von verschiedenen Fahrradherstellern, habe ich relativ wenig Ahnung. Gefühlt habe ich den Eindruck, dass sich da viel getan hat (z.B. fährt ja gefühlt jedes neue Stadtrad mit Scheibenbremsen), was natürlich auch auf die Preise niederschlägt. Bei vielem habe ich doch den Eindruck, dass man das nicht wirklich braucht. Meine Rahmenbedingungen sind: Einsatzgebiet Asphaltiert und Feldweg/Schotterweg, eher Abseits der Zivilisation wo man auch mal mehrere Tage ohne Resupply auskommen möchte (in Europa wahrscheinlich immer möglich, ich habe aber kein Bock jeden Tag in einen Laden zu gehen) Gedacht wären auch mehrwöchige Touren, wo ich vielleicht 2-3 Tage essen mitnehme, vielleicht auch mehr Ich wiege selbst schon zwischen 90-95 kg. Ob jetzt das Velo 2 kg mehr oder weniger hat, spielt bei meinem EInsatzgebiet wohl keine wesentliche Rolle. Von der Fitness bin ich eher gut unterwegs, obwohl ich wegen mehreren externen Faktoren doch Muskelmasse gegen Fett ausgetauscht habe (jedoch dabei Gewicht verloren habe). Fahrstil : eher entspannt aber lang, wobei ich aber schon gemerkt habe, dass einige Muskeln im Gesässbereich noch gestärkt werden müssen , im Flachen halte ich mit meinem jetzigen Rad, was nicht auf Geschwindigkeit getrimmt ist, um die 25-30 km/h. Viel schneller brauche ich es glaube auch nicht. Ich möchte nicht unbedingt nur Kilometer fressen. Meine Erfahrung mit Dropbar sind eher gering, kann es mir aber vorstellen mich daran zu gewöhnen. Frage wäre eher : muss ich das überhaupt oder reicht mir ein normaler Lenker. Meine UL Ausrüstung zu Fuss bin ich um die 4kg, dazu muss man wohl noch ein bisschen Werkzeug rechnen, aber den Rucksack abziehen. Andererseits denke ich, dass durch den niedrigeren Einfluss des Gewichts ich mich vermutlich nicht an der untersten Comfortgrenze bewege und ich mir vermutlich den ein oder anderen Luxusgegenstand leisten möchte (z.B. Buch o.ä., vielleicht auch eine Unterhose/T-shirt mehr). Mir wäre Robust wichtiger als Gewicht, Preis wichtiger als Performance. Wenn es halt nicht so windschnittig oder leicht ist, egal. Dann mach ich halt weniger oder muss stärker in die Pedale treten. Meinen sportlichen Ehrgeiz lebe ich woanders aus. Wo ich jetzt angekommen bin : Ein Touring Rad in die Richtung Click wäre wohl das richtige vom "Fahrgefühl" her wohl das richtige. Ich habe jedoch das Gefühl, dass die Packoptionen doch ein bisschen übervorhanden sind (mit 2 Gepäckträgertaschen müsste ich eigentlich ziemlich gut hinkommen, mein Rucksack hat ja auch nur knapp 40L). Ich suche eigentlich was, wo alles schon durchdacht ist und ich in einem Schwupps kaufen kann. Ich möchte jetzt nicht viele Einzelteile zusammenkaufen und dann bei mir montieren. Ok jetzt zu meinen Fragen: Auf was muss man besonders achten ? Was ist muss, was ist schnickschnack (Ja ich weiss, schwierige Frage) Riemen oder Kette ? Kann man das hintere Getriebe mal austauschen für eine andere Übersetzung (falls mich mal in der Zukunft der Ehrgeiz für eine Passstrasse packt). Was wäre so der Gewichtsrahmen für ein Touringrad ? Das oben eingesetzte ist jetzt mal bei 16 kg. Sicherlich nicht leicht, aber schockt mich jetzt nicht unbedingt Hersteller die man ins Auge fassen sollte ? Wie erweiterbar ist den so ein Rad. Kann man da relativ flott was Upgraden oder eher mühsam (z.B. besseres Getriebe, leichtere Gepäckträger usw.) Eventuell doch ein Gravelbike ? Für mich würde das wohl weniger Comfort, dafür mehr Leistung (sprich km/Tag) heissen. Oder habe ich das was anderes übersehen ? Was mich beim Gravelbike ein bisschen nervt: das Touringrad hat schon Schutzbleche, Licht, Gepäckträger und all das Zeugs, die Gravelbikes die ich jetzt gesehen habe sind eher nackt. Ihr seht, viele Unsicherheiten bei mir. Ich bin noch in der Findungsphase, und würde wie gesagt, erst mal die grobe Richtung für mich klären. Besten Dank im Voraus für eure Inputs.
  10. Frage zum Xmid 1 und Xmid pro 1 : ist das jeweils ein voll getrenntes IZ ? Auf manchen Fotos sieht es so aus, auf manchen nicht. Sinn der Frage : kann ich ein Solid Inner nachkaufen wenn ich es irgendwann doch mal bräuchte (vor allem beim Xmid Pro).
  11. Hoi, das tönt auf jeden Fall gut. Nahe Konstanz wäre für den Schweizer die Anreise ideal, und soweit ich weiss ist es auch von Deutscher Seite gut mit dem ÖV erschlossen. Aus Österreich ist es vermutlich schwieriger (oder gibt es eventuell Fährverbindungen) ? Sonst gibt es im Südschwarzwald auch ein paar coole Pfadiheime mit angrenzender Campier-Wiese die sich für ein Weekend- Treff eignen könnten, sind ÖV technisch jedoch meist miserabel zu erreichen. Stammtisch am Bodensee draussen auf einen Grillplatz ?
  12. Das oder den Kreislauf in Schwung kann was bringen. Mein Verständnis eines Laien ist : Bei Kälte probiert der Körper, die wichtigsten Teile (Torso + Kopf warm zu halten) und priorisiert diese entsprechend. Das heisst, es wird nur das nötigste an Blut unter die Hautoberfläche und die Extremitäten geliefert, welche dann leicht abkühlen. Es wird dann aber auch keine warme Grenzschicht im Schlafsack aufgebaut, welche von der Dämmung zurückgehalten wird -> Der Körper hat immer noch das Gefühl es ist kalt, und lässt die Körperoberfläche weiterhin kühl. Das gleiche für die Matte : Wenn die Oberfläche des Körpers kühler ist, wird weniger Wärmestrahlung emmittiert (Die emittierte Strahlung nimmt mit der Potenz 4 zur Temperatur zu), kann diese auch weniger reflektiert werden. Es entsteht ein Teufelskreis, der durchbrochen werden kann, indem man Ihn durch ein paar Übungen dazu zwingt, genau das zu tun. Die Technik mit der Wärmeflasche geht in die gleiche Richtung : man gibt dem Körper das Gefühl der Wärme, damit die Körperoberfläche warm wird und somit die warme Grenzschicht im Schlafsack erstellt werden kann. Beides setzt natürlich voraus, dass die Dämmung des Schlafsacks und der Matte ausreicht, die Wärme einzustauen (Loft bzw. R-Wert) Eher zu einer Vertikalen (Warme Luft steigt, kalte Luft sinkt, wenn die Matte zu grosse Kammern hat, entstehen Konvektionszellen, welche den Wärmetransport beschleunigen) Von dir nicht, das liegt in der Konstruktion der Matte, die so aufgebaut werden muss (kleinräumige Kammern), um die Konvektionszellen zu verhindern. Hier ist ein Optimum zu finden -> Weniger Kammern = Weniger Gewicht, jedoch besserer Wärmetauch durch Konvektion = schlechtere Dämmung. Ich will hier nicht sagen, dass die jetzt diskutierte Matte schlecht ist, es geht nur darum, die Grundlagen zu erstellen woher das Problem kommen könnte. Laut R-Wert sollte die Matte sicher reichen, also entweder Du hast ein Montagsmodell erwischt (der Mattenaufbau stimmt nicht), oder dein Körper überreguliert bei Kälteempfinden, und schafft es daher nicht, die Warme Schicht in der Isolation aufzubauen. Da Du auch bei den vorherigen Matten Schwierigkeiten hattest, die eigentlich für den Gefrierpunkt reichen sollten, würde ich mal auf das zweite tippen. (Andererseits sagst Du auch, der Schlafsack wäre warm genug, was wieder dagegensprechen würde).
  13. Ist bei Matten, die u.a. mit Metallbeschichtungen Arbeiten (meistens Alu wenn ich richtig informiert bin) nie der Fall. Bei reinen Lumas ist eigentlich immer eine solche Schicht eingebaut, da diese die Hauptfunktion tragen (die Luftdicke selbst trägt eigentlich relativ wenig zur Dämmung bei, da Sie sich in der Matten zu Konvektionszellen formt und somit den Wärmetransfer sogar beschleunigt. Die Alu-Beschichtung ist dafür da, die Wärmestrahlung wieder zurückzuspiegeln. Wenn die nun der kalten Seite zugewandt ist (also vom Körper weg), gibt es auch nicht viel zum zurückstrahlen...
  14. Der Stevenson Weg in Frankreich ? Ab Alès und dann schauen wie weit man kommt. https://www.chemin-stevenson.org/choisir-ses-etapes/ Ich habe nicht mehr alles präsent, aber um die Jahreszeit sollte es eigentlich ideal sein. Nur für das Essen würde ich das sofort wieder machen 😍 Kleine Info für die mit Kids : Man kann das auch mit Esel machen, alle Familien die ich gesehen habe, fanden das genial.
  15. Als günstige Jacke für den täglichen gebrauch ? (ich nehme mal an es geht um diese :https://www.decathlon.ch/de/p/wanderjacke-herren-leicht-wasserdicht-mh500/_/R-p-301681?mc=8785245 ) Ist meine tägliche mit dem Velo zur Arbeit-Jacke. Benutzt wird Sie für alles im täglichen Leben, vom Einkaufen bis zum Holz hacken (Garten, Spaziergang, Kanutour usw.), und Sie sollte mindestens 5-10 Jahre halten (ist bei meinem Vorgänger-Modell so gewesen). Danach hat sich die Membran langsam rausgelöst. Wenn es kalt wird (wie jetzt bei Schnee) ziehe ich bei Bedarf noch eine Daunenjacke drunter. Ich persönlich bin beim Wandern vom Poncho auf die Regenjacke + -hose umgestiegen. Bei Wind ist der Poncho einfach nicht schön (und je nach Weg auch einfach nicht praktikabel wenn man als grosses Segel wo man die Füsse nicht sieht rumläuft). Die Jacke wenn möglich mit Arm Zippern zur besseren Durchlüftung, und dann das normale Iso-Kram wie bei Dir. Eine reine Windjacke habe ich mal bei einer Tour getestet, habe aber nie den Sinn dahinter ganz verstanden... Wenn es wirklich bläst, muss halt die Regenjacke dran glauben, das ist aber sehr selten dass ich das brauche.
  16. Auf der Swisstopo-App sind Wanderwege bis T3 in rot und ab T4 in blau eingezeichnet (auf der oben verlinkten Karte den Filter "Wanderwege" anklicken). So mancher gestrichelter Weg ist dann auch schon T4 (zwischen T3 und T4 ist die Grenze Bergwandern zu Alpinwandern). Die Bewertungen auf hikr.org sind meistens zutreffend, die meisten Routen sind ja mehrmals beschrieben und dadurch ergibt sich meistens ein guter Schnitt.
  17. Aso, habe mich da verlesen, ich habe Schweiz und Via Alpina gesehen und dann natürlich nur auf die Schweiz bezogen (mir war auch nicht bewusst, dass es die Via Alpina so noch ausserhalb gibt).
  18. Hoi, danke für den Tip. Leider hat es mit den Merino shorts von Decathlon in verschiedenen Grössen leider nicht geklappt. Immer dieses einrollen. Mein Problem - si enden bevor der Dickste Umfang meiner Oberschenkel erreicht ist, und rutschen daher immer hoch bzw. rollen sich irgendwann ein. Wahrscheinlich ist das meiner Karriere als Amateur-Rugby Spieler geschuldet... Die anderen schaue ich mir gerne mal an (langsam habe ich eine Sammlung an Boxer shorts, die sich sehen lässt ). Gut, dass man Sie auch noch im Alltag anhaben kann.
  19. Hoi ich bin mit der gleichen Fragestellung konfrontiert. Ich würde sagen, die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu muss man erstmal wissen: - Das Mobilfunknetz in der Schweiz ist ausserordentlich gut. Ich habe bis jetzt relativ selten wirklich keinen Empfang gehabt. - Die Via Alpina ist relativ gut besucht. Es gibt kaum Abschnitte wo du sehr allein bist. Daher stellt sich die Frage, ob es das Gerät für die Schweiz wirklich braucht. Wenn Du nicht vor hast, in absehbarer Zukunft in die Situation zu kommen es wieder zu gebrauchen, würde ich sagen, dass das inReach ein Overkill ist. Falls Du jedoch sehr abgelegene Touren planst, sieht es vermutlich wieder anders aus. Für die Navigation und Planung gibt es sonst top Apps für Karten (schweizmobil oder Swisstopo, wobei die Schweizmobil auf Swisstopo Karten basiert, halt extra für Wanderungen (Querverlinkung zu ÖV, Übernachtung etc.). Edit: auch am Desktop verwendbar. Zu den zwei Optionen konkret, ich persönlich habe mir auch die Frage gestellt, wobei ich das inReach mini mit einer Uhr kombinieren würde. (Also entweder 67i oder inReach mini mit Uhr, und in beiden Fällen noch ein Handy mit). Mein Problem ist, dass sobald ich das Handy rausnehme bei mir die Versuchung gross ist, noch andere Sachen zu machen, als nur den Weg zu finden. Ich bin auch noch nicht ganz schlüssig. Ich warte vermutlich auf das pendant etrex32 mit einem i. Ich glaube da würde ich sofort zuschlagen.
  20. Das würde mich sehr wundern. Ein Weg ist nicht einfach mal so, was man entfernt. Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich die meisten Leute für solche verwaltungstechnische Abläufe nicht interessieren. Als Geschäftsführer von einem Abwasserverband kann ich ein Lied von singen. Konkret läuft es meistens so : irgendwer stellt einen Antrag. Antrag wird geprüft und rechtlich bewertet sowie veröffentlicht (meistens in irgendeinem Gemeindekäseblatt) wenn rechtlich ok. Und wenn sich niemand wehrt, wird Antrag angenommen. Tja, ein klarer Fall von Wanderwege werden von privaten Interessen gefördert und nicht durch die öffentlichen. (Und es kann auch sein, dass die Schleife für den Anschluss ÖV war ?). Andererseits, so lange die Karte gut ist und der andere Weg eingezeichnet ist, kann man ja diesen nutzen und wird nicht gezwungen, die Schleife zu laufen... Das Problem, wie Wanderwege entstehen, hat jetzt aber nicht wirklich was damit zu tun, ob man jetzt eine anständige Karte bekommt oder nicht. Solange alle Wege eingezeichnet sind, kein Problem. Ja habe ich auch schon gemerkt (mitten auf dem Schluchtensteig "kein Winterdienst"-Schild - Habe ich jetzt auch nicht erwartet). Aber wieder, hat jetzt mal nicht viel mit dem Thema zu tun. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass wir in unseren Ansichten so weit entfernt sind. Es werden hier aber viele Themen vermischt. Ziel für mich ist es : Es gibt eine Karte, die für alle verfügbar ist, qualitativ hochwertig (alle Wege drin, klassifiziert usw.), welches moderne Tools zulässt (Routen zeichnen, .gpx tracks erstellen inkl. export, mit ÖV Layern verknüpfen usw.). Und eine Garantie, dass sie korrekt sind wäre nicht schlecht (hatte mit so mancher OSM-Karte eine Überraschung). Ehrlich, sieh dir mal die Schweizmobil an und sag mir, du würdest dass nicht auch für D wünschen. Eine möglichst grosses Angebot von schon "vorgekauten" Wanderwegen, die ohne grosses zutun abrufbar sind für die "Normalos" (Leute auf dem Spaziergang, der normale Weit-Wanderer usw.). Damit wäre das Wildtrampel gebot eingehalten Merkst Du nicht, dass ich eben versuche kein neues Gesetz zu schaffen. Mein Vorschlag zielt doch eben darauf ab, statt einem Gesetz ein qualtitativ hochwertiges Gegen-Angebot zu schaffen, welches das Problem lösen soll, in dem man an die Wurzel des ganzen geht. Wie Wege entstehen und wie der Raum genutzt wird, steht für mich erstmal auf einem anderen Blatt. Und Raumnutzungsordnungen werden meines Wissens nach öffentlich gemacht (hat aber erstmal nichts mit Verfügbarkeit von Karten usw. zu tun). Problem ist, wie vorher angesprochen das mangelnde "organisierte Interesse" in der Bevölkerung. Damit meine ich, das niemand sein lokales Blättli genau liest oder mal schaut, was lokal passiert. Ganz ehrlich, wer war von euch schon mal an einer Gemeindesitzung/Landratssitzung/ oder gar einer Kommissionssitzung mit dem Thema Raumordnung ? Ist alles öffentlich, auch in D. Das Publikum ist meist jedoch sehr überschaubar (und meistens von einem fortgeschrittenen Alter im Nimby-Modus bzw, früher war alles besser geprägt - vor allem im ländlichen Raum mit viel Eigenheim).
  21. Das hat jetzt erstmal nichts mit dem Prinzip selbst zu tun. Ich habe ja nicht gesagt dass die Karten qualitativ minderwertig sein sollen. Wie gesagt, in anderen Ländern kriegen Sie es ja hin, staatlich Karten aufzulegen, wo (fast) alles eingezeichnet ist (und das was fehlt hat meistens einen wirklich guten Grund). Persönlich kann ich mich nicht erinnern, in der Swisstopo Karte Fehler gefunden zu haben ( @Jever : wie stehst Du zur Qualität, ich meine Du nutzt Sie auch ausgiebig). Jetzt wäre es mal spannend herauszufinden, wieso die Wege herausgenommen worden sind, die du angesprochen hast. Habt Ihr da mal nachgefragt ? Es könnte ja sein, dass man mehr Platz der Natur lassen wollte. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, ist die Eifel ja zum Teil auch Naturschutzgebiet (o.ä., es gibt ja mehrere Formen), da kann sowas mal verfügt werden (meistens geht es jedoch erst durch Vernehmlassungen). Das muss natürlich transparent und nachverfolgbar gemacht werden, und das geht meiner Meinung nach viel einfacher digital. Vielleicht ist es auch unabsichtlich passiert (auf dem Orthophoto nicht mehr genau sichtbar, wurde von der Software nicht richtig übernommen, Fehler bei der Datenübertragung, falsch klassifiziert etc.). Im digitalen Bereich können fehlende Wege auch einfacher gemeldet und korrigiert werden. Mit einer Papierkarte wird es schwieriger. Des weiteren haben wir haben ja das Glück, das wir in einer Demokratie und in Friedenszeiten leben, somit können wir a/ uns einbringen wie das Land genutzt wird, und b/ es gibt relativ wenig gute Gründe, falsche Karten bzw. für die Orientierung wichtige Details wegzulassen. Das ist ja auch einer der Gründe, wieso Karten in anderen Ländern so schwierig zu bekommen sind (ich kenne jetzt einfach mal das Beispiel Indien - obwohl da tut sich auch was). Noch als Anmerkung, dein Use-case auch anders (und ich bin mir sicher auch dein Verhalten) als 95% der Bevölkerung. Es geht ja in erster Linie darum, den Weekend Warrior abzuhalten, irgendeinen Komoot Track abzulaufen, den er ohne zu prüfen aus dem Netz genommen hat und sich dann auch noch unmöglich verhält, wenn man Ihn freundlich darauf hinweist, dass er jetzt nicht da sein sollte. Wenn man dem jetzt ein Angebot gegenüberstellt, wo alle Wanderwege eingezeichnet wären, dazu noch eine möglichst breite Bibliothek an Vorschlägen (damit eben nicht alle auf der gleichen Wanderautobahn landen), wäre das Problem zu 99% schon erschlagen. Und Du hättest eine qualitativ hochwertige Wanderkarte, wo Du deine eigenen Routen zusammenstellen könnten. Für mich wäre das viel besser, als das Spielfeld privaten Anbietern zu überlassen (ok die Basiskarten sind Ehrenamtlich, aber zum Gesetzgebungsprozess wird jetzt Komoot eingeladen, der höchstwahrscheinlich andere Interessen hat als die Wanderer und die ehrenamtlichen). Einfach zu sagen, die staatlichen Karten sind scheisse und qualitativ minderwertig und deshalb machen wir unser eigenes Ding ist meines Erachtens nicht der richtige Weg und man macht es sich zu einfach. Jetzt wird es diskutiert, bringt euch ein ! Das ist jetzt eine Einfalltür wo das korrigiert werden kann. Viele von euch sind vielleicht im DAV, ruft euren lokalen Wanderverein an usw. (Am Ende ist die Devise : der Staat sind wir !). Wenn Ihr die Gelegenheit sausen lässt, dann seit Ihr selbst schuld.
  22. Sollte hier nicht angesetzt werden ? Ich meine detaillierte Karten hat der Staat (also jeder deutsche Staatsbürger) ja sowieso (also ich hoffe es - wie plant man denn sonst Eingriffe ?). Das bisschen Arbeit um einen Output zu schaffen, der auf Wanderer bzw. andere Outdoorsportarten zugeschnitten ist, macht den Fisch nicht fett, und würde einen riesigen Mehrwert schaffen. Frankreich hat es, die Schweiz hat es... wir sind 2023, ganz Europa wird digitalisiert, ganz Europa ? Nein! Ein von unbeugsamen Teutonen bevölkertes Land hört nicht auf, der Digitalisierung Widerstand zu leisten. (Sorry,konnte es mir nicht verkneifen) https://map.geo.admin.ch/?topic=ech&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&layers=ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege&lang=de&layers_opacity=0.8&catalogNodes=687,702&E=2609237.84&N=1198517.44&zoom=3 https://ignrando.fr/fr/ Beides als App verfügbar, Planen, teilen und vieles mehr- und zwar auf offiziell geprüften Karten, wo Fehler direkt gemeldet werden können. In der Schweiz werden sogar temporäre Sperrungen dargestellt. Was will man mehr ? Zusätzlich noch ein Angebot an Wandertipps, und hopps sind die Bedürfnisse von über 95% der Bevölkerung erschlagen, und keiner verrirt sich mehr auf einen Privatweg... (Anscheinend gibt es da eine Initiative "Wanderbares Deutschland", aber was dauert es so lange und wozu braucht es private Partner ?) Und kommt mir nicht mit Föderalismus. Die Schweiz ist viel dezentraler organisiert und bekommt es trotzdem hin. EDIT: ich weiss, ich wiederhole mich, aber meiner Meinung nach wäre es schön, wenn sich die deutsche Wander-Community sich beim Bund dafür einsetzen würde. OSM ist zwar schön und gut, aber der Kollaborative Einsatz von Freiwilligen hat halt irgendwann seine Grenzen. Und wie gesagt, die Karten gäbe es ja schon - man müsste nur den Output schaffen...
  23. Wegen der Puffy : für mich war bei meinem Kauf die hier das beste Preis/Leistungs/Gewicht-Verhältnis : https://www.haglofs.com/fr/outlet/lim-essens-jacket-men-6049522C5 in L bin ich bei 186g nachgewogen. Kombiniert mit einem leichten Fleece (200g Stufe) und einer Regenjacke bin ich damit gut auch in Minusgraden, Schnee und Wind unterwegs. So bis -10°C sollte passen.
  24. Wäre der richtige Weg nicht, nach Schweizer Vorbild eine qualitativ hochwertige Wanderkarte zu erstellen, die für alle öffentlich einsehbar und Nutzbar wäre, inkl. Wandervorschläge ? Dann wäre allen geholfen. Tracks können immer noch ausgetauscht werden (machen das eh nicht nur Wanderfreaks wie wir, die eher aufpassen), Tagesausflügler bekommen schöne Routen in null-komma-nichts angeboten, und durch das mehr oder weniger sichtbar machen kann man auch den Ansturm steuern... etc. https://www.swisstopo.admin.ch/de/karten-daten-online/karten-geodaten-online/swisstopo-app.html Ich mein ich kann auf dem Ding Karten und Luftbilder anschauen. Das Wanderwegenetz ist auch drauf und in Kombination mit Schweizmobil ist es genial (Anreiseplanung mit Öffis integriert, Webseiten zu Übernachtungsmöglichkeiten noch nicht Top, aber es wird immer besser. Eigene Tracks kann ich auch erstellen/aufzeichnen. Und das alles durch Steuern finanziert (und wahrscheinlich durch Anwender, die Spezialfunktionen brauchen wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft und andere) Man kann sogar Touren mit QR-Code teilen ! Und sehe gerade, dass es hier eigentlich schon gesagt wurde. Einfach mit einem Beispiel illustriert. Das Hauptproblem ist doch, dass die meisten Blind irgendwelchen Vorschlägen aus dem Netz folgen. Wenn dem gegenüber ein qualitativ hochwertiges niederschwelliges (einfach zu bedienen etc.) Angebot erstellt, wäre die Sache doch schon geregelt.
  25. Sonst, ich bin bis ca. Solothurn gelaufen, falls es Fragen hat. Leider nicht ganz, da ich wegen Sturm und Schmerzen abbrechen musste.
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