Patirou
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Bei der Micropur Kur oder auch mit Javel geht es ja nicht um den entkeimen des Filters, sondern um das lösen eines Biofilms, der sich auf der unreinen Seite automatisch ausbildet. Auf der reinen Seite des Filters ist, ausser krasser Fehlmanipulation, keine Entstehung eines Biofilms zu erwarten (einerseits weil Bakterien schon weg sind, andererseits weil der Biofilm auch mechanisch weggetragen wird, während er auf der unreinen Seite an die Membran gepresst wird). Der Artikel von @heff07 zeigt eindrucksvoll, wie wirksam die Filter sind, auch in Gebieten wo die Trinkwasserversorgung massgeblich durch eine schlechte Siedlungsentwässerung behindert wird. Ursprünglich wurden die Filter gerade für diesen Einsatz entwickelt - dass einige Outdoor-Freaks so geil drauf werden hat wahrscheinlich niemand gedacht
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OT: Die komplette Verbrennung erfordert aber weitaus höhere Temperaturen, als andere, nicht aromatischen Kohlenstoffe. Dies kommt von der Benzen-Grundstruktur, die chemisch und thermisch überaus stabil ist (wegen der alternierenden Doppelverbindung innerhalb des Zyklus) : Aromatische Kohlenwasserstoffe – Wikipedia Selbst normale KVA's kriegen die nicht Rückstandslos verbrannt, deshalb werden Sie in normalerweise spezielle Anlagen gebracht (u.a. die Zementindustrie, die höhere Temperaturen braucht). Bei Verbrennungen bei zu niedrigen Temperaturen entstehen dann die sogennanten PAK (polyaromatische Kohlenwasserstoffe - also eine Verbindung von diesen "Sechsecken"), die kriegt man so gut wie gar nicht weg. Gemein nennt man es dann auch Russ (oder in DE geschrieben Ruß - um ein verwechseln mit einer Volksgruppe zu vermeiden ) Richtig ist, dass die ganzen Aromatischen Sachen oft krebserregend sind. Benzen wurde meines Wissens nach ganz aus dem Markt genommen (oder nur noch in ganz speziellen Applikationen zugelassen)
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Ich gehe hier jetzt mal vom Saisongedanke aus, mit mehreren kleinen Wochenendtouren bzw. Tagesausflügen, eventuell eine grössere mehrwöchige Tour, ich würde empfehlen: Am Anfang der Saison in Betrieb nehmen : Rückspülen einmal mit Javel-Lösung, einmal mit Zitronensäure-/Essig-Lösung, einmal normal. Über die Saison nicht austrocknen lassen, vor und nach jeder Tour mit Hahnwasser Rückspülen. Eventuell Mitte Saison mal das ganze Programm (wenn man z.B. merken würde, dass die Leistung nachlässt). Zwischen den Touren nicht austrocknen lassen (in einen geschlossenen Behälter mit Wasser am Boden. Wenn man viel Härte im Wasser hat, könnte man mit Demineralisierten Wasser nach einer Tour spülen, vor einer Tour immer mit normalen Trinkwasser. Am Ende der Saison das volle Programm durchziehen. (wie Anfang). Am Ende noch mit demineralisierten Wasser Rückspülen. Entweder trocken oder nass einlagern. (ich persönlich lagere Sie nass)
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Schwebeteilchen sind aber um einiges grösser und werden komplett hinausgefiltert. "Freischwimmende" Viren werden in beiden Fällen nicht herausgefiltert. Aber wie gesagt, ich würde da nicht so einen Klamauk machen, da zumindest in unseren Gefilden das Risiko relativ klein ist, rein durch die Art, wie sich ein Virus vermehrt. Schwebstoffe – Wikipedia Schwebstoffe sind zwischen 0.2 und 0.7 mm Ich meinte wenn man nach dem Schöpfen direkt den Filter auf den Beutel/Flasche schraubt.
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Patirou antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Suunto Kompass würde ich mir anschauen, alles dabei was man braucht um sich zu triangulieren. Ich bevorzuge zu den ganz leichten die mit Spiegel, erleichtert die Arbeit und erhöht die Präzision ungemein in meiner Erfahrung. -
Ist gehupft wie gesprungen, statt auf die Porengrösse sollte man lieber auf die LogZahl achten. Ob jetzt eine 0.2 Micron (Platypus) oder 0.1 Micron (Sawyer) verbaut ist, spielt für Bakterien und Protozoen keine Rolle, und beide sind für Viren eh zu grob. Platypus : Log 6 für Bakterien, Log 3 für Protozoen Sawyer : Log 7 für Bakterien, Log 6 für Protozoen Sieht jetzt nach grossem Unterschied aus, ist es aber in der Realität nicht. In beiden Fällen ist das Risiko grösser durch eigenes Versagen sich zu infizieren (man fasst sich x-Mal am Tag ins Gesicht, verunreinigte Nahrung etc.) zu infizieren. Szenario;: Du schöpfst mit Wasser mit der Flasche/Beutel und kommst mit der Hand dabei in Kontakt mit dem "unreinen" Wasser. Mit der gleichen Hand hantierst Du dann ohne weiteres den Filter, auch auf der sauberen Seite (also ich habe noch keinen gesehen, der penibel darauf achtet). In beiden Fällen ist der Filter für Viren zu grob, sind in der Nordhalbkugel aber eh meist kein Problem, meist nur bei Überschwemmungen. In einem Überschwemmungsgebiet würden beide Filter versagen. (sowieso der Supergau für jede Siedlungsentwässerung/Trinkwasseraufbereitung). Da ist mir der Integrity-Check um einiges wichtiger.
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Vollständig inert sind beide nicht (sonst würden Sie u.a. ja nicht brennen). Beide kommen jedoch meines Wissens nach ohne Weichmacher (v.a. Phtalate) aus. Ich bin jetzt jedoch kein Spezialist für Polymere und mein Wissen liegt jetzt schon 10 Jahre zurück. Bei PE ist jedoch das Problem, das Fette/Öle relativ schwierig zum entfernen sind. Ich bin mir nicht sicher, ob es bei PP auch so ist. Vorteil beider Verbindungen : Sie sind zu 100% Recyclebar, haben eine sehr hohe Lebensdauer und können am Ende ohne giftige Gase/Schlacke verbrannt werden, dass heisst eine Entsorgung über normalen Hausmüll ist kein Ding. Beide sind jedoch biologisch nicht abbaubar, Sie zerfallen in der Natur als Mikroplastik. Dem pflichte ich bei. Auch deren Entsorgung ist z.T. problematisch.
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Kann übrigens von der anderen Seite auch passieren mit einem Unterdruck (wenn das obere Teil sich nicht zusammenziehen bzw. keine Öffnung hat. Pentair (Hersteller von Hollow-Fibern und ganzen Modulen der ersten Stunde) sagt ganz klar nicht austrocknen lassen, sondern in einer desinfizierenden Lösung lagern (nicht oxidative Desinfektion). Letztendlich geht es ja ganz klar darum, dass sich keine Kristalle bilden und das jegliche Mikrobiologie entfernt wird. Vor der jeweiligen IBN müssen die Filter natürlich wieder vollständig genässt werden, was einige Zeit dauern kann (so ca. 1 Tag wenn ich auf Reddit rumschaue. Was in so einem Haushaltsfilter wie der Sawyer easy möglich ist, ist auf einer Grossanlage (Kosten von Herstellung demineralisiertes Wasser) nicht so einfach, und das finanzielle Risiko ist natürlich ganz anders. So ein Sawyer Filter (oder die Konkurrenten) kosten in der Produktion ein paar Dollar, wenn überhaupt, ob man da jetzt einen früher oder später austauschen muss oder nicht - who cares. Auf einer Grossanlage sieht es natürlich ganz anders aus, da wird alles getan, um Sie möglichst lange am Leben zu halten, um die Lebenszykluskosten tief zu halten. BTW bei der Recherche bin ich auf Platypus gestossen. Habe schon davor gehört, aber Ihre Möglichkeit zum Integrity Check ist ganz cool, wahrscheinlich einzigartig. Hollow Fiber Membranen gibt es erst seit den 60ern, und Sie wurden ganz klar nicht für Wanderer entwickelt... Das kam sicherlich erst ein paar Jahrzente später. Sawyer hat Ihren ersten Filter 2001 und so was ähnliches wie den mini/squeeze 2005 auf den Markt gebracht. Also 80 Jahre sind ein bisschen übertrieben für diese Technologie.
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Das ist richtig, man geht davon aus, da das jedoch immer der Fall ist und die Korngrösse vergleichbar ist, kann man das Verhalten von einer Kolonnengrösse auf die andere schliessen. Hmm das musste ich noch nie. Man musste Sie eventuell noch länger eintauchen um Sie zu benetzen. Ich hatte aber auch nur mit Hollow-Fiber zu tun. Nicht nur Härtebildner, sondern alle Mineralien. Und ja die Zitronensäure würde ich auch nicht drin lassen, da Nährstoff Ich würde das so machen : Mit Javel Rückspülen (Typisch 200ppm Javel sehe ich so auf gängigen Datenblättern). Egal ob PVDF oder PES. Mit Zitronensäure oder Essig-Lösung rückspülen (der Kalk löst sich) - da geht es einfach um den pH absenken, aber nicht zu weit (pH>1). Man braucht da aber auch nicht viel, pH von 2/3 sollten eigentlich locker reichen. Mit distilliertem Wasser gründlich rückspülen um alles rauszutragen. Ja nicht die Zitronensäure/Essig zurücklassen (Nährstoffe) Distilliertes Wasser hat zwei Effekte : Keine Mineralien (um korrekt zu sein, ganz wenige) - beim trocknen bleibt nichts zurück Distilliertes Wasser ist ein relativ gutes Disinfektionsmittel : Zellen brauchen ja nicht nur Nährstoffe im klassischen Sinn (C/N/P) sondern auch Salz. Des weiteren kann durch die plötzliche Differenz von Salzkonzentration innerhalb der Zelle und ausserhalb der Zelle zu einer Explosion/Implosion der Zellmembran kommen, da auf einmal ein osmotischer Druck über diese herrscht. (rasche Salzgehaltsschwankungen auf Industriellen Kläranlagen sind ein echter Killer für die Biologie) Kenne ich auch so, wobei das wird ja beim Hersteller gemacht. NF und RO Membranen werden dann noch in Natriumbisulfit-Lösung eingelegt, da diese ja sehr empfindlich auf Oxydation sind - aber für uns jetzt nicht relevant. Meines Wissens nach sind PES-Membranen eher neu und teuer . Es würde mich sehr erstaunen, wenn Sawyer das verbaut hätte gegenüber den klassichen PVDF Membranen.
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OT: dafür kann es aber auch andere Gründe geben: Anderer Zeitpunkt, andere chemische Komposition des Wassers und dadurch hat das Wasser gar nicht so die Hausleitungen angegriffen. Das Trinkwasser kann sich je nach Ursprung sehr schnell ändern (Regen oder Trockenheit, wie werden die verschiedenen Trinkwasserquellen in einem System untereinander genutzt, da man oft hat man eine Mischung verschiedener Quellen, Temperatur usw.) Die Grenze ob Wasser eine Eisenleitung mit Zink angreift und es herauslöst ist sehr marginal. Man kann z. B. zwei unter diesem Gesichtspunkt unbedenkliche Wasser mischen und bekommt mit der Mischung korrosives Wasser. Das darf man nicht unterschätzen. Es kann natürlich auch sein, dass der Zink einfach herausgefiltert wurde, da hätte es Sand statt Aktivkohle dann auch getan. Ohne das Einzugsgebiet genau zu kennen, kann ich da aber nichts weiteres dazu sagen. Ich würde eher schauen, die Hausleitungen Mittelfristig zu ersetzen, wenn Du weisst, dass Sie ein Problem sind (die zugänglichen auf jeden Fall). 2 Punktmessungen sind auf jeden Fall nicht Aussagekräftig. Gerne, und da bleibe ich dabei, Membranen austrocknen zu lassen, ist in meinen Augen nicht die beste Sache, aus den oben genannten Gründen. Mit Chemie Rückspülen und am Ende noch mal einen Spülgang mit destillierten Wasser und dann einlegen erscheint mir die beste Lösung (danach natürlich dunkel lagern) für eine möglichst lange Lebensdauer. Wichtig dabei ist das Rückspülen und nicht nur einlegen. So nebenbei, Trinkwasser ist nicht steril und beinhaltet bakteriologisches Leben.
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Weil das eine anderes Reaktionsprinzp ist. Aktives Chlor wird auf Aktivkohle über eine Oxydoreduktion abgebaut und nicht adsorbiert. Die Kohle dient in diesem Fall als Katalysator und nicht als Adsoprtionsmaterial. In diesem Fall sind auch andere ECBTS vorausgesetzt (in Grossanlagen wird bei Oberflächenwasser =Seen/Flüssen eine Vordisinfektion gemacht, dann der Rest Aktivmittel über einen Chlorfilter gejagt und dann erst durch eine UF-Membran - um eben Biologisches Scaling vorzubeugen und gleichzeitig zu verhindern, dass die Membranen durchgängig mit Oyidationsmittel=Disfinektionsmittel belastet werden). Für Adsorptionen von organischen Spurenstoffen werden 20-30 Minuten EBCT empfohlen, die auf grosstechnischen Pilotanlagen "erkoren" wurden, um 80% einer Bandbreite von Tracer-Substanzen zu eliminieren (Spurenstoffelimination im Abwasser ist in der Schweiz schon gesetzlich verankert). Und in so einer Grossanlage hat man viel mehr Kontrolle über hydraulische Kurzschlüsse usw. Der ist anders aufgebaut, aber die Membran selbst drinnen ist chemisch genau die gleiche. UF-Membranen sind bis auf wenige Keramikmodelle alle in der Grundstruktur gleich (alle kochen nur mit Wasser), was sich ändert ist zum einen die Qualität der Porenverteilung (je genauer und kleiner desto teurer) und vor allem der Aufbau des Moduls selbst (und da ist meistens der sehr grosse Qualitätsunterschied - eine Membran herstellen kann jeder "Depp", das Gesamtsystem ist schwierig). OT: Für das Verständnis: So eine Membran sieht ja aus wie eine Spaghetti, die innen hohl ist. das Wasser geht durch die Membran (von innen nach aussen oder aussen nach innen, beide Prinzipien existieren) und wird dabei gefiltert. Die Spaghettis sind in allen Membranen (bis eben die Keramiksachen relativ gleich. Diese werden dann gebündelt und dann in ein Modul eingebaut. Ich hab jetzt nie so ein Sawyer Modul aufgeschnitten, aber ich gehe davon aus, dass in so einem Ding ein paar Spaghettis eingebaut sind und die genügend Platz haben, ein bisschen Spiel für thermische Ausdehnung usw. und sofort. In einem industriellen Modul ist das ganz anders, das wird vollgepackt bis zum geht nicht mehr (wird ja auch alle halbe bis ganze Stunde zurückgespült), straff eingezogen, da darf sich nichts bewegen. Jeder quadratcentimeter Platz zählt, damit möglichst viel Fläche pro Modul erreicht wird. Ist cool für platzsparende Anlagen (für was es mal entwickelt wurde), dementsprechend sind Sie jedoch auch empfindlicher. Daher die im Datenblatt Garantieeinschränkungen die viel härter sind - auch weil es da um viel mehr Geld geht. (hier mal ein Bild wie eine Grossanlage aussieht : Vier Jahre Dauer-Härtetest bestanden - Qualität der inge-UF-Module überzeugt Chinesen zum Wiederholungskauf - openPR - da werden tausende Module gebaut und die Fläche, die dimensionierungsentscheidend ist, ist relevant). Als Idee, so ein Modul kostet so um die 500 -1000 Euro wenn ich mich recht erinnere, und es werden z.T. tausende in so einer Grossanlage verbaut. So jetzt wieder zu unseren Sawyer : wenn der Filter trocknet, bleiben die ganzen Salze zurück, welche im Wasser gelöst sind (kennt Ihr ja von den Wasserflecken auf nicht getrocknetem Geschirr oder Fahrrädern etc.) Diese Kristalle sind mikroskopisch sehr scharf. Daher würde ich nicht empfehlen einen Sawyer austrocknen zu lassen, vor allem da im Wasser Eventuell nur, wenn dieser vorher mit distilliertem Wasser zurückgespült wurde (dann bleibt auch nichts auf der Membran zurück). Jetzt gebe ich @khyal recht, es wird vermutlich nicht direkt zu einem Failure kommen, da auch nur eine relativ kleine Elimination für eine Membran garantiert wird, aber die Lebensdauer der Membran sicherlich verlängern (und vor allem, es ist ja relativ simpel und mit kleinem Aufwand machbar). Das bringt überhaupt nichts. Aktivkohle ist für Schwermetalle nichts. Dazu braucht es NF-Membranen, Fällung + Filtration oder selektive Ionentauscher für Schwermetalle. Am Besten ist es jedoch, eine dünne Kalkschicht im häuslichen System zu haben. Aktivkohle ist ideal für apolare gelöste Stoffe. Schwermetalle in löslicher Form lassen sich damit kaum herausnehmen. Problem bei den Haushaltsanlagen ist, dass diese nicht anständig gewartet werden und dann ein Nährboden für Mikrobiologie sind : Wasserbehandlung im Haushalt: Wasserfilter und Wasserfilteranlagen | Verbraucherzentrale.de
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Da in gängigen Auslegeordnungen für Grossanlagen, welche ich selbst geplant und in Betrieb genommen habe, eine EBCT (empty Bed Contact time) von mindestens 30 Minuten gefordert wurde, um eine korrekte Elimination von organischen Spurenstoffen zu erreichen, würde ich das eher als Marketinggag als irgendetwas anderes erachten. Für die 30 Minuten ist natürlich die Zeit heranzuziehen, wo das Wasser in direktem Kontakt mit dem FIlter ist, nicht die Zeit, wo es in der Flasche ist. Das sagt aus, dass der Kohlefilter mit Partikeln verschlossen wurde, ob die Aktivkohle dann noch Adsorptionskapazität hat, steht auf einem anderen Blatt (wir wollen ja gelöste organische Spurenstoffe entfernen). Eventuell wird der Kohlefilter von der Adsoprtionskapazität so überdimensioniert, dass es sicher hält. Übrigens, es gibt sehr viele organischen Spurenstoffe, die sich mit Adsorption auf Aktivkohle nicht eliminieren lassen. Alles in allem ist das für mich nur Ressourcenverschwendung. Denkt dran, die Kohle muss irgendwo herkommen (entweder aus einem Steinbruch in China oder einer Kokosnuss-Monokultur in Indonesien). Wegen Reinigung UF-Membranen: In Grossanlagen wird immer mit Disenfektionsmittel (für Biofilm-Eliminierung, meistens Javel) und Zitronensäure (Rücklösung von Salzen) gearbeitet. Das kann man auch im Sawyer /BeFree machen). Wichtig ist, dass auf Anlagen die Lösung Rückwärts durch die Membran gedrückt wird - sonst hat man das Problem, dass das Scaling (benutzter Fachbegriff) nur Oberflächlich behandelt wird, insbesondere wenn das Zeug schon wirklich festgesetzt ist. Man könnte das auch mit dem Sawyer machen, mit dem Befree ist es vermutlich schwieriger schwieriger. Der Filter darf ja nicht austrocknen. Problem ist dass die Calcium/Magnesium Kristalle auf mikroskopischer Ebene Messerscharf sind, und somit die Poren beschädigen können. Danach würde ich nicht mehr auf eine Zuverlässige Elimination wetten. Am Besten im distillierten Wasser einlegen in einer geschlossenen Behälter o.ä., dann ist auch der Bakteriologische Befall während der Ruhezeit kein Problem (Bakterien können im distillierten Wasser nicht überleben - auf jeden Fall die gängigen nicht). Hier noch ein Datenblatt zu UF-Membranen - k.A. welche BeFree/Sawyer genau verbauen, aber alle Hersteller kochen auch nur mit Wasser. Datasheet R21 0-9UFC.pdf
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Patirou antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Falls das nicht klappt, direkt am Flughafen ? Vlt nicht die günstigste Version, aber Du bist sicher nicht der erste, der ein Ladegerät braucht... Auf den Flughafen-Seiten sind normalerweise alle Shops aufgelistet, die es da so gibt, inkl. Kontakt-Emails. -
Da ich in der Schweiz lebe und eher viel mit Auslandswährungen zu tun habe, kann ich Revolut sehr empfehlen. Mit dem Gratiskonto kommt man schon sehr weit. Ich würde es nie als Hauptkonto benutzen, aber wenn man es als Art Prepaid-Karte benutzt ist kann man da sehr viel Geld sparen. Vorteile: Kontoführungen in einem Haufen Gängiger Währungen. Wechseln von Devisen zum Interbanking-Kurs (im Gratiskonto bis ca. 1000 E pro Monat, danach mit einer minimalen Gebühr) Cash bis ca. 200 E im Ausland Eine digitale Wegwerfkarte für Onlinekauf Digitale Karten die man mit GooglePay integrieren kann Physische Karten kriegt man relativ flott mit Post, das digitale Konto ist aber innerhalb ein paar Minuten eröffnet (kostet einen kleinen Obulus). Für mich ist der grösste Vorteil das Wechseln von Devisen ohne Gebühren mit einem Wisch. (die Limiten reichen bei mir meist immer aus, und selbst mit Gebühr ist es immer noch um einiges günstiger als "normale" Debit- und Kreditkarten der klassischen Banken.
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Ultraleichtes Ladegerät für 2 Mignon (AA-) Akkus gesucht!
Patirou antwortete auf Katerchen's Thema in Ausrüstung
Bekommt man den noch ? Eine Google-Suche lässt vermuten dass er nicht mehr erhältlich ist... -
OT: Nur als nebensächlicher Hinweis, die Terminologie ist hier falsch. In einer Windmaschine ist die Strömung auch turbulent (Reynolds Nummer > 3-4000). Laminar ist bei sehr tiefen Reynolds Nummern von < 2000, die fast nie erreicht werden (dazwischen ist ein transientes System). Bei Luft mit einer dynamischen Viskosität und einer typischen Länge von 2 m wären wir um 0.01 m/s oder 0.05 km/h, also eigentlich immer turbulent. Was Du meinst ist die Gleichmäßigkeit der Strömung, wo der "normale" Wind mit Böenspitzen auftaucht, auf Grund von Hindernissen auch Wirbel entstehen die man so in einer Windmaschine nicht hat (ausser Sie werden künstlich erzeugt, alles machbar - da aber eine Stunde Windmaschine ein halbes Vermögen kosten, wird das bei solchen Tests sehr selten gemacht). Reynolds number - Wikipedia
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Jup, ziemlich krass was hier gerade abgeht, v.a. nachdem es vor gut einer Woche schon mal ganze Passstrassen weggeschwemmt hat...
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Was hast Du genau vor ? Generell würde ich mir der @zopiclon Liste anschliessen, ein Not-Bivy kostent 20 € und wiegt 150 g. Wenn Du jedoch immer einfache Wege betrittst, immer einen Rückzug antreten kannst, dann kann man darauf verzichten. Da Hüttenwanderung glaube ich nicht. Und das ist schon nicht das gleiche. Ich musste es einmal benutzen weil ich das Wetter falsch eingeschätzt hatte bzw. es sich anders entwickelt hat, als es vorgesehen war, und das Zelt allein hätte es nicht gebracht (plötzlicher Temperatur-Sturz im Sommer, ich konnte auf einmal nicht mehr vor und zurück weil der Weg sich vereiste und musste mich "eingraben"). v.a. braucht man auch keinen Schlafsack mit dem Not Bivy (der ja wegen Hüttentour auch nicht vorhanden ist). DIe Zelt Lösung ist sicher besser als gar nichts (schon mal um nicht nass zu werden), aber es wird einen nicht warm halten (ausserdem will ich das Zelt nach einem Einsatz nicht sehen, und für eine einmalige Sache ist es ein bisschen Schade um das Geld). Aber wie gesagt, es hängt davon ab was man macht. Die meisten werden sicherlich ohne durchkommen und nie brauchen. Vor allem weil Sie auch nie in das Gelände gehen, wo man es brauchen könnte, da ein geordneter Rückzug immer möglich ist. EDIT : so eine Nacht im Bivy war kein Spass, seitdem agiere ich auch viel umsichtiger und verlasse mich mehr auf das Bauchgefühl als auf die Wettervorhersage.
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Kommt drauf an was Du machst, alles was bis T3 ist sollte mit Trailrunnern ok sein. Dadrüber hängt es sehr von dir ab. Ich kann sonst noch Zustiegsschuhe sehr empfehlen, das wäre meine Wahl (in meinem Fall die LaSportiva TX4). Da Du erstes Mal Alpen schreibst, würde ich Dir empfehlen, auf T3 zu beschränken. Aber ich habe ja keine Ahnung wie Höhensicher Du bist daher schwierig zu sagen.
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Die Tagestouren in Schweizmobil, mit den Filtern solltest Du was anständiges bekommen. SchweizMobil, das nationale Netzwerk für den Langsamverkehr | Sommer Falls mit dem ÖV unterwegs, kleiner Tip es gibt den Swisspass für Touristen (in der Flex Version - heisst Anzahl Tage innerhalb eines Intervalls oder normal, jeden Tag). Musst schauen, ob es sich für Dich lohnt. Swiss Travel Pass – the All-in-one-Ticket for Switzerland | SBB Und sonst muss ich mich leider @Kay anschliessen, falls das bald sehr bald ist (so bis Mitte/Ende Juli mindestens) sieht es ziemlich schwer mit Hochgebirge, und unter anderem im Wallis aus. Dieses Wochenende war wieder Unwetter, und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Schnee bald verschwindet (Tipp mal Zermatt und News ein).
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Das Teil wiegt 1.1 kg in der Nacktversion ! Und ich will SMS schicken, den ganzen anderen Schabernack brauche ich nicht wenn ich auf Wanderung bin, das kann bis zum nächsten Ort warten. Ich sag jetzt nicht, dass es unnütz ist, aber für den UL-ThruHiker ist das nicht geeignet Für mich überhaupt nicht das gleiche wie das Garmin inkl. Notrufknopf, wo direkt eine professionelle Notfallorganisation angeschrieben wird. EDIT: und das Teil soll auch noch 600 USD kosten, wenn man gleichzeitig ein Abo unterzeichnet.
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Nicht nur dafür, Du müsstest dann bei der Verarbeitung sehr trockene Luft reinblasen, damit die Feuchtigkeit beim Temperatursturz später nicht kondensiert. Beispiel : du nähst das Ding bei 21°C bei ca. 70% Luftfeuchtigkeit, wenn jetzt die Temperatur auf 0°C sinkt, dann kondensiert es im Schlafsack. Luftfeuchte - Luftfeuchtigkeit – Wikipedia
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Sehe ich nicht unbedingt so. Jetzt wird Elektronik in allen Geräten verbaut, welche für die meisten unerheblich ist und nicht gebraucht wird, statt dass nur die Leute, die es wirklich brauchen bzw. wollen (wir machen das alle hier ja als Hobby), es sich dazuzukaufen. Bedeutet für mich v.a. mehr Ressourcenverschwendung, daher bin eher gegen "Einbau auf Vorrat" in Millionen von Endgeräten die es gar nicht brauchen. Noch als Referenz, die Extraktion von Erzen wird, auch wegen der Explosion der Elektronik, in den nächsten Jahrzehnten mehr aus der Erde geholt werden soll, als über die gesamte Menschheitsgeschichte.
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Meines Wissens nach sollte es kein Problem sein, das Bakterium muss direkt in die Blutbahn rein (z.B. sind direkte Mensch zu Mensch-Ansteckungen dadurch ausgeschlossen). Anscheinend braucht es auch ein paar Stunden, bis der Erreger von der Zecke überhaupt in die Blutbahn übertragen wird (12-24h). Regelmässiges gründliches absuchen hilft daher schon sehr.
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Genau, und wenn es geht noch ein bisschen Luft mit einschliessen, was dann einen "Gegendruck" aufbaut (wie ein aufgeblasener Ballon). Wenn es richtig schifft muss man eventuell mal nachschauen wie es sich hält.