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Ultraleicht Trekking

iPhone 14 Reihe ab Dezember mit Satellitennotruf


Dingo

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Hallo zusammen,

Apple hat ja mal wieder die Melkkuh in neuester Generation vorgestellt.

Interessant ist nun die Implementierung eines auf Sateliten (Iridium?) basierenden Notrufsystems.

Das Smartphone hat hier auch preislich Satelitenhöhe erreicht.

Und doch. Der Notdienst, die Unfallerkennung und die Kameras lassen mich überlegen den Invest zu tätigen. Zudem hat man 2 Jahre keine Abokosten.

Auch ein inreach kostet um die 350 Euro, dazu das Abo. Das inreach ist natürlich robuster und der Akku haltbarer. Das Smartphone hat man dafür meist immer dabei und es erfüllt mehr Funktionen.

Frage: Auch das inreach muss auf einen Sateliten ausgerichtet sein, um Notrufe abzusetzen. Richtig?

Nachteil bei der Applelösung ist neben dem Ausrichten des Gerätes auch kein One Button does it all, sondern man muss 5 Einordnungen auswählen und bestätigen.

Bearbeitet von Dingo
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  • Dingo änderte den Titel in iPhone 14 Reihe ab Dezember mit Satellitennotruf

Ich würde weiterhin ein Inreach mitnehmen, wenn ich mich wirklich darauf verlassen möchte. Denn wenn man in Schwierigkeiten kommt, ist gerne mal der Akku vom Smartphone leer. Außerdem hat man dann für 100g extra ein separates, robustes Gerät. Anders mag es sein, wenn es nicht 100% sicher sein muss, z.B. als zusätzliche Kommunikationsmöglichkeit in deutschen Wäldern, wo ja auch nicht immer Handynetz ist.

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Das sehe ich ähnlich wie @waldradler: neben der Akkuthematik kommt noch dazu, dass du beim Iphone unbedingt ein noch ualbwegs intaktes Display brauchst, um das noch bedienen zu können. Bei meinem Glück mit Smartphones sollte ich mich darauf nie verlassen, oder aber das Phone in einem Pelicase transportieren...

Also für mich wäre das nur "nett" für Touren, auf die ich nicht extra ein PLB/Inreach mitnehmen würde.

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Nicht dass wir uns missverstehen. Mein Leben würde ich davon nicht abhängig machen wollen.

Dennoch ein nice to have feature, wenn ohnehin ein Neukauf ansteht.

Finde die Bedienung nur umständlich. Gerade bei Schock, multiplen Traumata etc.

Ein System, das erkennt dass ich in Not bin und daraufhin handelt fände ich trotz Fehlerquote spannender.

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Werde ich mir sicher holen sobald die Schweiz auch abgedeckt wird. Leider gibt es da noch keine Hinweise. Für die Alpen sehr interessant. Das wäre mir auch genügend als SOS Option. Einen inreach werde ich mir nicht zulegen. 

 

Habe als langjähriger Androider fast nur positives zu berichten über das iPhone, abgesehen vom Preis.

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Apple hat schon was - der Bedienungskomfort, Stabilität usw. spricht echt dafür. Aber bei den mittlerweile echt astronomischen Preisen bin ich einfach raus... Das letzte war glaube ich ein (gebrauchtes) iPhone 4. Handys sind Alltagsgegenstände, fallen runter, gehen verloren usw. - 1000 Eier+ sind mir dafür echt zu viel...

Dieses Notrufsystem wäre für mich allein kein Kauf-/ bzw Upgradegrund und allenfalls ein nice to have feature. Wenn ich mich in Regionen bewegen würde, die ein PLB verlangen, wäre das bei mir definitiv ein dediziertes Gerät - wie auch bei der Navigation, wenn der Ausfall des Handys kritisch ist...

Ich würde den Anwendungsbereich dieses Features zB bei trailrunning/MTB Touren in zivilisierter, nicht zu einsamer Umgebung als zusätzliche Sicherheit sehen wenn man eh ein Handy aber eben nicht den ganzen Gerätefuhrpark mitnehmen will...

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Interessant. Manch einer sorgt sich um Akku und Robustheit. Dabei werden hier im Forum oft ganz andere Risiken bewusst in Kauf genommen um leicht zu sein;-)

Das Apfelphone ist schon ziemlich robust. Outdoorcases gibt es zur Not auch. Und Akku ist ja generell ein Thema.

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vor 36 Minuten schrieb Dingo:

Interessant. Manch einer sorgt sich um Akku und Robustheit. Dabei werden hier im Forum oft ganz andere Risiken bewusst in Kauf genommen um leicht zu sein;-)

spannend wären tatsächlich in diesem Zusammenhang ein paar technische Daten. Bei PLB ist mir bekannt, dass es eine Weile (mehrere Stunden) brauchen kann, bis der nächste Satellit über einen rüberfliegt und das Signal aufnimmt. Das ist vielleicht eine Extremkonstillation. Aber je nachdem wie viel Akku die Funktion im Iphone frisst, könnte das aus meiner Sicht eine wichtige Rolle spielen. Ich kann mir vorstellen, dass das für ein Smartphone schon ein deutlicher Stromverbrauch sein könnte. Aber das sind nur Mutmaßungen und meine Technik-Neugier ist geweckt ;)

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Prinzipiell: Ich bin selbst nach langer Android Zeit von Huawei auf das iPhone 13 Pro gewechselt und sehr zufrieden damit. Denke auch, dass ich damit wohl auf lange Sicht im Apple Universum bleiben werde.

 

Bezüglich des 14ers würde ich persönlich aber insbesondere wegen der kommenden USB-C Thematik aktuell noch warten mit dem Upgrade. Zumindest für mich wäre allein der "richtige Anschluss" den Wechsel wert, denn diese ganze Adapter- und Kabelthematik ist einfach nur lästig.

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vor einer Stunde schrieb Dingo:

Interessant. Manch einer sorgt sich um Akku und Robustheit. Dabei werden hier im Forum oft ganz andere Risiken bewusst in Kauf genommen um leicht zu sein;-)

OT: Ich schrieb ja dass ich mich für ein richtiges Notrufsystem entscheiden würde, wenn ich zu dem Schluss käme so etwas zu brauchen...

vor 23 Minuten schrieb tib:

spannend wären tatsächlich in diesem Zusammenhang ein paar technische Daten. Bei PLB ist mir bekannt, dass es eine Weile (mehrere Stunden) brauchen kann, bis der nächste Satellit über einen rüberfliegt und das Signal aufnimmt.

Das stimmt. Bei den auf See eingesetzten Systemen (cospas sarsat) kann es bis zu 4 Stunden dauern bis ein Satellit das Signal aufnimmt. Das ist aber wahrscheinlich der Extremfall in den Polarregionen. Man muss aber erstmal sicher wissen welche Systeme das iPhone nutzt, um das vernünftig sagen zu können... OT: Die Polkappen sind glaube ich gar nicht abgedeckt, falls jemand da mit dem UL Gepäck und dem iPhone hin möchte... Duck-und-weg ;-) 

Bearbeitet von mochilero
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vor 3 Stunden schrieb zhnujm:

Aufgrund der Beschreibung in dem Link oben würde ich nicht von Iridium ausgehen sondern von Globalstar.

 

Deine Annahme ist richtig, siehe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Globalstar

https://en.wikipedia.org/wiki/Globalstar#Collaboration_with_Apple,_Inc.

https://en.wikipedia.org/wiki/IPhone_14#Satellite_connectivity

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Bin mal gespannt wann die Androiden nachziehen. Würde mich auch interessieren welche Art von Hardware da intern benötigt wird. Ggf. gibt es irgendwann ein satelitennotruffähiges Handy standardmäßig und man schließt dann bei Bedarf (anstehender Urlaub o.Ä) einfach einen Vertrag mit Globalstar.

OT: Im Moment bin ich mit meiner McMurdo EPIRB (Boot, nicht Wandern) gut bedient denke ich. Hat den Riesenvorteil dass es keinerlei laufende Kosten/ Abos usw. hat.

Bearbeitet von Christian Wagner
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OT: Als Denkanstoss gebe ich jedem, der sich für ein Apple-Produkt interessiert, mal mit auf den Weg, sich damit auseinanderzusetzen, wie Nachhaltig die Apple-Produkte sind (Reparatur, Nachrüstung und Recycling). Und wie angemessen der Preis ist (Gewinnmarge) sowie was Apple mit seinen Gewinnen macht...

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So wie ich das System verstanden haben, ist es eine reine Notfallkommunikation. Das Inreach ist da viel flexibler (Beliebige Adressaten, Presets, Wetter etc). Auch ist es mechanisch robust, der Akku hält lange etc. Das Apple-System ist aus meiner Sicht einfach ein Bonus (wenn was passiert besser als nichts mit dabei zu haben), aber als robuste Notfallösung untauglich.

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vor 2 Stunden schrieb Gibbon:

wie Nachhaltig die Apple-Produkte sind (Reparatur, Nachrüstung und Recycling). Und wie angemessen der Preis ist (Gewinnmarge)

Und was wäre die bessere Alternative - Leichtere kleinere Smartphones mit effizientem Powermanagement ordentlich Leistung, guter Kamera und aktueller Firmware/ Apps gibts nicht so viele. iPhone SE 144g und 13 mini 140g - sind die leichtesten mir bekannten.

Ich hab mir mal das "Fairphone" von nem Kumpel angeschaut. Nein danke - Das teil ist nach 1,5 Jahren komplett hinüber dagegen läuft mein 3 Jahre altes iPhone noch wie an Tag 1. Ahja - Softwareupdates gibt's bei Apple auch länger als bei den meisten anderen Herstellern. 

So gesehen - spricht wenig in meinen Augen für ein anderes Produkt, aber ich lass mich gerne eines besseren belehren. Bin seit Jahren am wechseln. Blackberry - Android - Apple - Android - Apple :grin: 

 

Die Satellitenkommunikation als Option bei den Geräten der neuen Generation finde ich eine super Sache. Könnte auf vielen Touren potentiell das Inreach bei mir ersetzen (nochmal 100g gespart). Insofern bin ich sehr gespannt wie sich dieser Service bewährt. Wenn sie noch den Wetterbericht und die 2 Wege Kommunikation (von mir aus auch iPhone zu iPhone per Satellit hinbekommen zahle ich gerne den gleichen Preis wie bei Garmin im Monat. Gerne auch als Jahres Abo. 

Am 16.11.2022 um 13:51 schrieb Dingo:

Auch das inreach muss auf einen Sateliten ausgerichtet sein, um Notrufe abzusetzen. Richtig?

Jein - Du brauchst Sichtkontakt zum Himmel. Die Antenne wird etwas besser sein als das was im iPhone Platz findet. In der Praxis hat es teils schon Minuten bis Stunden bis zum versenden einer Nachricht gebraucht. Dann ging es wiederum einige Male praktisch sofort. Das Gelände spielt halt auch eine erhebliche Rolle. 

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vor 20 Stunden schrieb Craftsman:

Und was wäre die bessere Alternative - Leichtere kleinere Smartphones mit effizientem Powermanagement ordentlich Leistung, guter Kamera und aktueller Firmware/ Apps gibts nicht so viele. iPhone SE 144g und 13 mini 140g - sind die leichtesten mir bekannten.

Ich hab mir mal das "Fairphone" von nem Kumpel angeschaut. Nein danke - Das teil ist nach 1,5 Jahren komplett hinüber dagegen läuft mein 3 Jahre altes iPhone noch wie an Tag 1. Ahja - Softwareupdates gibt's bei Apple auch länger als bei den meisten anderen Herstellern. 

So gesehen - spricht wenig in meinen Augen für ein anderes Produkt, aber ich lass mich gerne eines besseren belehren. Bin seit Jahren am wechseln. Blackberry - Android - Apple - Android - Apple :grin: 

OT:

Ein besseres Phone werde ich dir nicht empfehlen können. Ein nachhaltigeres und fairer Produziertes schon. Neben dem Fairphone gibt es noch das Shiftphone, ist eine Deutsche Firma. Akku und Displaytausch können da ohne Mondpreise selber durchgeführt werden, Google freies Android ist möglich.

Abgesehen davon ist es fast egal, ob ein Telefon zwei,vier oder sechs Jahre hält. Am End of Life sollte es recycelt werden bzw. wertvolle Materialien wieder gewonnen werden können. Laut einer Bloomberg Reportage hat Apple 2016 alle seine alten Iphones noch Shreddern lassen....bei 150 bis 230 Millionen verkauften Geräten pro Jahr eine Menge Sondermüll. Zwar entwickeln die jetzt Prototypen Roboter für die Demontage und Wiederverwertung, nach über 2,5 Milliarden verkauften Iphones und mehr als 500 Milliarden Gewinn in den letzten 15 Jahren meiner Meinung nach etwas zu spät.

Und ganz aktuell: In Zheng­zhou haben Tausende der Iphone-Produzierenden Mitarbeiter von Foxcon gegen die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen dort protestiert und sich eine Auseinandersetzung mit der Polizei geliefert. Wegen der wiederholten Unruhen dort wird das Iphone 14 wohl erst ab Januar lieferbar sein..

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Wie sieht es mit der Zwei-Wege-Kommunikation über die "Notfallfrequenz"  beim Iphone aus? Akkulaufzeit? Wie reagiert das Display bei schlechtem Wetter auf die Eingaben? Wenn ich das richtig aufgefasst habe, sind 5 Arbeitsschritte zum absetzen eines Notrufs wichtig. Mein Fazit ----> in dem Fall nicht zu gebrauchen

Entweder brauche ich was für den Notfall oder eben nicht. Welche Daten übermittelt denn dieser Notruf via Iphone und welche Rettungskette soll dann ausgelöst werden?

 

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vor 2 Stunden schrieb Carsten K.:

Wie sieht es mit der Zwei-Wege-Kommunikation über die "Notfallfrequenz"  beim Iphone aus? Akkulaufzeit? Wie reagiert das Display bei schlechtem Wetter auf die Eingaben? Wenn ich das richtig aufgefasst habe, sind 5 Arbeitsschritte zum absetzen eines Notrufs wichtig. Mein Fazit ----> in dem Fall nicht zu gebrauchen

Entweder brauche ich was für den Notfall oder eben nicht. Welche Daten übermittelt denn dieser Notruf via Iphone und welche Rettungskette soll dann ausgelöst werden?

So wie ich das verstanden habe, muss mal diese Infos zuvor hinterlegen... Ist beim Inreach aber nicht unbedingt anders, für die SOS-Funktion hinterlegt man auch die Notfallkontakte u. dgl.

Nicht auf Notruf beschränkt zu sein ist meiner Meinung nach der Vorteil des inReach. Wenn ich z.B. später oder woanders rauskomme, kann ich dies melden. Im Notfall bin ich von aussen erreichtbar (z.B. Unfall von Angehörigen), da bei jedem Einloggen z.B. bei abendlicher Positionsmeldung auch Meldungen empfangen werden können.

Und eben: was ist, wenn ich im Regen irgendwo runterfliege... oder im Fluss Baden gehe? Überlebt mein Phone das überhaupt? Das inReach ist recht robust, und überlebt auch kürzeres Versenken im Wasser (IPX7), oder Stürze auf Steinboden.

Ich selbst bin kein "Vielkommunizierer" - ich will das gar nicht. Aber selbst Abends den Übernachtungsplatz per Preset durchzugeben, bietet schon zusätzliche Sicherheit. Und sei's nur, dass das Ausbleiben einer solchen Meldung für Angehörige bedeutet, dass etwas *nicht* so ist, wie es sollte (erfordert natürlich Absprache: Bei mir bedeutet das, Alarm zu schlagen. Der Suchbereich ist dann Aufgrund der letzten Position und der vereinbarten Route schon etwas eingegrenzt)

Am 23.11.2022 um 17:26 schrieb Craftsman:

Jein - Du brauchst Sichtkontakt zum Himmel. Die Antenne wird etwas besser sein als das was im iPhone Platz findet. In der Praxis hat es teils schon Minuten bis Stunden bis zum versenden einer Nachricht gebraucht.

Minuten ja, Stunden bei mir nie. Ich habe mein Inreach normalerweise ausgeschaltet. Wenn ich einen Preset absende, dann mit Position. Das bedeutet, dass das inReach zuerst einen GPS Fix benötigt. Dies ist in meiner Erfahrung der Schritt, der am längsten dauert (da erst der Almanach mit der Position der Satelliten heruntergeladen werden muss [vom GPS Satellit, nicht via Iridium]. Das dauert im Wald z.B. schon mal, und hoch im Norden nochmals länger da dort die GPS Abdeckung schlechter ist. Beim Handy ist das besser, da es normalerweise den Almanach übers Mobilnetz holt [sog. A-GPS]). Sich im Iridium-Netz einzuloggen geht danach normalerweise recht fix.

Die SOS-Funktion des inReach habe ich noch nie verwendet. Aber ich nehme mal an, dass es den Notruf schon absetzt, BEVOR ein GPS-Fix vorhanden ist.

Bearbeitet von ULgeher
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vor 2 Stunden schrieb ULgeher:

So wie ich das verstanden habe, muss mal diese Infos zuvor hinterlegen... Ist beim Inreach aber nicht unbedingt anders, für die SOS-Funktion hinterlegt man auch die Notfallkontakte u. dgl.

Nicht auf Notruf beschränkt zu sein ist meiner Meinung nach der Vorteil des inReach. Wenn ich z.B. später oder woanders rauskomme, kann ich dies melden. Im Notfall bin ich von aussen erreichtbar (z.B. Unfall von Angehörigen), da bei jedem Einloggen z.B. bei abendlicher Positionsmeldung auch Meldungen empfangen werden können.

Und eben: was ist, wenn ich im Regen irgendwo runterfliege... oder im Fluss Baden gehe? Überlebt mein Phone das überhaupt? Das inReach ist recht robust, und überlebt auch kürzeres Versenken im Wasser (IPX7), oder Stürze auf Steinboden.

 

Minuten ja, Stunden bei mir nie. Ich habe mein Inreach normalerweise ausgeschaltet. Wenn ich einen Preset absende, dann mit Position. Das bedeutet, dass das inReach zuerst einen GPS Fix benötigt. Dies ist in meiner Erfahrung der Schritt, der am längsten dauert (da erst der Almanach mit der Position der Satelliten heruntergeladen werden muss [vom GPS Satellit, nicht via Iridium]. Das dauert im Wald z.B. schon mal, und hoch im Norden nochmals länger da dort die GPS Abdeckung schlechter ist. Beim Handy ist das besser, da es normalerweise den Almanach übers Mobilnetz holt [sog. A-GPS]). Sich im Iridium-Netz einzuloggen geht danach normalerweise recht fix.

 

Bei mir ist das InReach normalerweise an. Das Tracking, also die Standortübermittlung, nicht intern, stelle ich je nach Gelände zwischen 10 Minuten oder 1 Stunde. Also ist schon mal bekannt wo ich unterwegs bin und auch die Richtung. Und dann kann man ja "Hin und Her" schreiben im Umfang einer SMS. Und auch im Notfall kann man kommunizieren. Man kann also schon übermitteln, ob man einfach nur nicht mehr weitergehen kann, aus welchen Gründen auch immer oder ob man die Hilfe schneller braucht. Das muss gar nicht über die "SOS-Taste" gehen, sondern geht auch ganz normal über Textnachricht. 

Ich verwende das InReach bei jeder Tour und kann sagen, dass es zuverlässig arbeitet. Am Anfang braucht es ein paar Minuten, deshalb schalte ich es rechtzeitig mit freiem "Blick" zum Himmel ein. 

Die Geschichte mit dem Iphone halte ich für ein Gimmick.  

Fürs InReach gäbe es sogar einen Tauchbehälter:

https://www.garmin.com/de-DE/p/642729 

 

Wo landet eigentlich der Notruf des Iphone? Das könnte ja auch interessant sein. Und wie wird darauf reagiert, wenn man Art und Umfang nicht kennt. 

Ich bin da gerade darüber gestolpert. Da scheint man zumindest Erfahrung damit zu haben und ich muss mich im Fall der Fälle nicht durch ein paar Eingaben am Display quälen. Das meiste sind wohl Notrufe aus medizinischen Gründen. Da hat man eher weniger Zeit denke ich . 

https://backpackinglight.com/hiking-and-backpacking-injuries-and-other-medical-issues-dominant-inreach-sos-incidents/

Und ne Gegenüberstellung:

https://backpackinglight.com/apple-iphone-14-vs-garmin-inreach/

 

Bearbeitet von Carsten K.
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