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Ultraleicht Trekking

Yassoumuelli

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  1. Tarptent Rainbow ist super und bietet für dich massig Platz. Als Gebrauchtkauf sicher keine schlechte Einsteigeroption. Da kannst du auch bei schlechtem Wetter deine gesamte Ausrüstung ins Zelt holen und dich organisieren. Die beiden anderen sind sicher auch top, du brauchst aber einen Trekkingstock und eventuell etwas mehr Skill im Aufbau. Ich nutze die X-Lite und bin sehr zufrieden. Wenn du die Z-Lite mitnehmen willst, dann hole dir die X-Lite vielleicht in Small. So hast du ein sehr flexibles Setup. Beim Rucksack wird es am Ende wahrscheinlich auf um die 50l hinauslaufen. Hier musst du dich fragen, ob du schon den Schritt zu frameless wagen willst (ich bin ihn vor einem Jahr gegangen und finde es super!) oder eben doch einen Rucksack mit Rahmen brauchst. Osprey Exos (Frauenmodell heißt Enja glaube ich) gibt's immer wieder günstig und gebraucht... Aber auch Bonfus, Atompacks haben UL-Rucksäcke mit Frame.
  2. Ich weiß da was. Ja, es gab eine Preissteigerung um ca. 50 Euro (beziehe mich da auf den Ultralite). Generell beobachte ich eine Preissteigerung um diesen Wert bei den High-End-Produkten bei jeder neuen Batch. Ein weiteres Beispiel ist das Bonfus Duos.
  3. Auch ich habe leider keine Tipps für dich, aber Erfahrungen, was das Mitnehmen der gesamten Ausrüstung angeht. Ich bin damals auf einer ähnlichen Route unterwegs gewesen, wie ihr und habe meine gesamte Wanderausrüstung während der Zeit in SOA mitgeschleppt, bevor es dann nach NZL ging. Das war manchmal nervig, aber nicht wirklich tragisch, denn ihr werdet ohnehin selten längere Strecken zur Fuß mitsamt Rucksack zurücklegen, da man wahlweise mit TukTuk, Taxi, Bus, Bahn oder gemietem Auto/Moped von A nach B kommt und dort in aller Regel ins Hostels/Hotels eincheckt. Insofern schleppt man nie so wirklich lange und bringt seine Sachen vor Stadtspaziergängen usw. irgendwo unter. Außerdem können Zelt und Co. ja nicht so schwer sein, da du hier ja im UL-Forum bist
  4. Mai und September sind für mich die besten Monate auf Kreta. Für die hohen Lefka Ori ist der September sicher die beste Zeit. Juli und August sind zu heiß, das verdirbt einem wirklich die Wanderlaune. Du kannst dir auch ohne die hohen Berge eine Fernwanderung zusammenstellen, musst aber vom E4, der auf Kreta ohnehin kein wirklich durchgehender Fernwanderweg ist (es gibt ihn in der Theorie, aber viele Abschnitte sind schlecht markiert, vom Straßenbau zerschnitten) hier und da abweichen. Aber das stört überhaupt nicht, denn er gibt unzählige Möglichkeiten. Du wirst es auch im April sicher nicht bereuen und möglicherweise, wie ich, immer wieder kommen. Hike your own hike! :)
  5. Hey Robert, ich werde ebenfalls im April auf Kreta sein und zwangsläufig ist man da auf dem E4 unterwegs. Es gibt aber auch noch viel, viel, viel mehr. Der Südwesten, also der Bereich zwischen Paleochora und Sfakia einschließlich Lefka Ori ist eine gute Wahl zum Wandern, auch im April: die Quellen laufen, es ist grün, es ist nicht zu heiß, auf mittleren Höhen blüht die Natur. Im April wirst du aber, es sei denn du hast entsprechende Ausrüstung, auf die ganz hohen Berge (1500m+) verzichten müssen, denn da wird noch Schnee liegen. Das Bild von 2018 oben zeigt eine Schneelage nach einem sehr sehr schneearmen Winter. Der aktuelle Winter war "normal", das heißt, es wird eher mehr Schnee liegen als auf dem Bild. Insbesondere der Montane-E4 quert dabei eine Bergwelt, die an Einsamkeit kaum zu überbieten ist. Dort oben wird dich im Zweifel niemand finden, wenn dir was passiert. Außerdem handelt es sich um ein Kalksteingebirge mit Dolinen und Sinklöchern. Man muss wissen, wo die sind, sonst wird es gefährlich. Die Lefka Ori sind nicht im engeren Sinne, alpinistisch anspruchsvoll, aber muss sie kennen, denn die Abgeschiedenheiten unterscheidet das Massiv deutlich von anderen viel bewanderten Hochgebirgen. Ich habe dort schon bei Sommertouren über 48 Stunden keine Menschen gesehen. Schon im Hochsommer ist darüber hinaus z.T. das Auffinden der Wegspuren schwierig. Der E4 ist zwar markiert, aber eben häufig nur durch auf Steinen gemalte Markierungen, die unter dem Schnee nicht zu sehen sind. Mein Tipp: Besorg dir die Anavasi-Karten (Samaria-Sougia und Lefka Ori) oder such dir entsprechenden Tracks aus dem Lefka-Ori-Forum (Link wurde oben gepostet) raus und mach den Küsten-E4 zwischen Paleochora und Sfakia und darüber hinaus dann noch Wanderungen "auf halber Höhe", etwa auf dem Plateau von Anopolis oder eine Rundtour auf den Papoures von Agia Roumeli aus (Etappenziel des Küsten-E4). Auch die von cergol vorgeschlagene Wanderung durch die Agia Irini Schlucht ab Sougia ist zu empfehlen, genauso wie das Omalos-Plateau. Samaria wird meist zwischen Mitte-April / Anfang-Mai geöffnet, das könnte knapp werden. Genieß trotzdem deine Zeit, die tollen Strände, die Gastfreundschaft und das Essen und vor allem die Tatsache, dass du viele Stellen der Insel für dich ganz alleine hast und beinahe überall zelten kannst (Nachfragen bei örtlichen Tarvenenwirten lohnt sich ) Kalo dromo!
  6. Ja, leider ist ein Flug ohne entsprechende Zeit obligatorisch. Eine Alternative zur Anreise ist die Fähre ab Piräus über Nacht nach Chania oder Heraklion (Dikti-Gebirge ist ebenfalls traumhaft!). Generell gefällt mir der Mix aus Natur, Kultur, Mentalität, Begegnungen mit Menschen (Einheimischen, wie anderen Wanderern), Tavernenbesuchen. Es ist authentisch, eine ganz tolle Möglichkeit, eine Insel wandernd zu erleben. Ich höre jetzt auf zu schwärmen, sonst ist es bald komplett überlaufen ;-)
  7. Ich werde den Küsten-E4 auf Kreta mit seinen wunderbaren Nebenwegen ins Rennen. Ende Oktober beginnt die Off-Season und einige Tavernen sind geschlossen, aber das Meer ist noch warm. Es ist wenig los und man kann nahezu an jedem Strand sein Zelt aufstellen. Die Sfakioten sind da sehr locker, solange man ihnen mit Freundlichkeit und Respekt begegnet. Paleochora - Sougia - Agia Roumeli - Agios Ioannis - Aradena - Loutro - Chora Sfakion und wenn es etwas anspruchsvoller werden soll und das Wetter stimmt kann man über Ammoudari und das Niato-Plateau in die Levka Ori (Weiße Berge), eine einzigartige Hochwüste mit Gipfeln über 2400m. Der erste Schnee fällt meist erst Mitte/Ende November.
  8. @Jever empfiehlt landauf, landab diese Sohlen (korrigiere mich bitte): Foot Active Sport Es gibt sie auch in einer "Ultralite"-Variante: Foot Active Ultralite Kalo dromo!
  9. Auf der HRP hatte ich im Juli 2021 keine Probleme mit Hütehunden. Hier und da stehen mal Pottoks, Kühe, Schafe, Ziegen auf ihren Weiden, manchmal stehen sie auch im Weg und gucken etwas skeptisch, dann umgeht man sie. Die Hunde sind meist mit den Hirten unterwegs, sodass ich keine Probleme bekommen habe. Da habe ich auf Kreta schon "bösere" Hunde erlebt und selbst diese wichen zurück, wenn man ein Bisschen mit dem Trekkingstock wedelt. Das soll keine vollständige Entwarnung sein, aber auf der HRP habe ich die Viehweidehaltung (bis auf manch nervigen Zaun) nie als Problem wahrgenommen.
  10. Ich habe mich nicht auf die Hütten verlassen, sondern meist im Zelt geschlafen. Die Hütten sind häufig eher zugig (zu mehreren Seiten offen) und nicht selten an recht exponierten Stellen, super für ein Zielbierchen mit Ausblick, aber eben nicht optimal in Sachen Wetterschutz. Man merkt, dass sie eher Tagestouristen als Pausenorte dienen sollen und nicht als Schutzhütte für Fernwanderer konzipiert sind. Lohnenswerte Hütten gibt es rund um Braubach (Hütte am Diekholmer Berg ist sehr neu, zwar auch offen, aber breite, komfortable Bänke; Hütte an der Hindenburghöhe hat nen Mörderblick, aber eben kaum Wetterschutz). Partyvolk würde ich bei dem eher ungemütlichen Wetter zur Zeit nicht erwarten, zumindest hatte ich damals im März stets ruhige Nächte und die Gassigänger am Morgen haben freundlich gegrüßt.
  11. Hallo, schließe mich Fabian an. Von der Wegbeschaffenheit absolut machbar, ab und zu rutschig, ab und zu matschig, aber generell unproblematisch. Habe den Rheinsteig mal Anfang März gemacht (da hatte ich allerdings großes Wetterglück mit viel Sonne). Es ist, bis auf die "Highlights" an Wochenenden (Loreley, Erpeler Ley, Marxburg, Feindliche Brüder usw.) wenig auf den Wegen und in den Dörfern los. Abends ohnehin gar nicht. Ich bin die Etappen etwas versetzt gelaufen, sodass ich Abends im Ort einen Resupply hatte und bin dann noch einige Kilometer auf den Weg, um mir ein ruhiges Plätzchen zum zelten bzw eine Schutzhütte zu suchen. Gab nie Probleme. Insgesamt habe ich den Offseason-Rheinsteig als lohnenswerte Wanderung in Erinnerung, allerdings, wie gesagt, bei tollem Wetter.
  12. Die Gewichtsersparnis wäre schon ein guter Grund für einen Titantopf, rund 100g gehen da weniger bei 900ml
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