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Ultraleicht Trekking

waldradler

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Alle erstellten Inhalte von waldradler

  1. Also ich würde mich diesen Bedenken anschließen. Du hast ja nicht immer Wald da oben und dann kann starker Wind von allen Seiten kommen, der den Regen unter das Tarp bläst. Ein ringsum geschlossenes System ist da schon ganz gut. Ich habe mir eine Tür an mein Tarp angebaut und es an der anderen Seite nach unten gespannt, sodass es ringsum geschlossen war. Das war auch nötig.
  2. Hi @Simseon, ich war letztes Jahr im Sarek und habe einen Bericht inklusive Packliste geschrieben, dann kannst Du es mal vergleichen (hier). Deine Liste sieht eigentlich ganz gut aus. Nur ein paar Kleinigkeiten fallen mir auf: - Daunenjacke und Hoodie ist eigentlich doppelt gemoppelt. Eine Wärmeschicht reicht, Du hast ja auch noch den Merino-Longsleeve. Darüber dann noch die Regenjacke als dritte Schicht und gut ist. - Eine Regenhose würde ich definitiv mitnehmen. Ggf. auch leichte wasserdichte Überzieh-Handschuhe für die Fleece-Handschuhe. Denn wenn Regen kommt, dann auch Wind und Kälte. - Ein Kompass ist eigentlich unnötig. Die Karte reicht. Zur Not hat man einen Kompass im Handy. - Die Faltflasche kann man weglassen. Ich hatte auch eine dabei und habe sie nie gebraucht, denn man findet alle paar hundert Meter frisches Wasser und muss daher nichts über längere Strecken transportieren. Es reicht eine Wasserflasche. Der Wasserfilter ist auch überflüssig, da das Wasser in den kleinen Bächen normalerweise frisch und sauber ist. Die Geschwindigkeit im Sarek kann man nicht vorausplanen, da dort meist keine Wege sind, sondern man über Stock und Stein muss. Viel Spaß da oben!
  3. Der "Mann im Wald" hat dazu vor längerer Zeit mal eine Serie auf Youtube gemacht (Waldrecht nach Bundesländern). "Sacki" glaube ich auch. Daraus ist es mir in Erinnerung. Selbst recherchiert habe ich es aber nicht, das darfst Du gerne anhand der hessischen Gesetzesmaterialien nachholen (bekommt man die?), dann können wir weiter diskutieren
  4. Underquilt und Topquilt sind die beste Lösung, wenn man ausschließlich in der Hängematte schlafen will. Herstellerempfehlung: Hammockgear aus den USA. Eine Hängematte mit Einschub für eine Isomatte würde ich nur dann nehmen, wenn ich auch ab und zu auf dem Boden schlafen will.
  5. Wozu dienen denn diese gesetzlichen Verbote? Wenn es wirklich nur darum ginge, die Natur zu schützen, dann wäre das ja in Ordnung, aber es geht doch auch darum, die wirtschaftlichen Interessen der Campingplatzbetreiber zu schützen, und außerdem die Interessen der Jäger, die dann Nachts ungestörter sind (siehe Hessen). Und da hört für mich das Verständnis auf. Denn das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist ja erlaubt, und die beste Erholung ist ein guter Nachtschlaf.
  6. Hier ist ein Bild von einer Ecke innen. Ich habe wie gesagt zunächst das "Oberteil" fertig genäht und dann mit der Bodenwanne verbunden. Ich habe alles mit falschen Kappnähten genäht (also den Stoff rechts auf rechts oder links auf links aufeinander legen, wobei eine Kante die andere um 7 mm überlappt, dann einmal nähen, dann die längere Kante um die offene Kante herum falten, die Stoffbahnen aufklappen, und noch einmal nähen). Das sieht dann so ähnlich aus wie eine Kappnaht, ist genauso stabil, und man muss nicht, wie bei einer Kappnaht, die beiden Stoffbahnen vorher aneinander fixieren.
  7. Liebe Nähfreunde, wir hatten letztes Jahr einmal diskutiert, ob man einen Windschutz-Bivy braucht und woraus man ihn nähen kann (dieser Thread). Da man den EE Recon Bivy leider nicht mehr bekommt, habe ich ihn mir nachgebaut und er hat sich seitdem bestens bewährt. Daher hier eine kleine Anleitung für Euch: 1) Der Boden besteht aus DCF mit 34 g/m2, ein Stück von 256,5 cm Länge, 121,5 cm Breite am Kopf und 101,5 cm Breite an den Füßen. Die Außenkanten werden dann 15 cm breit nach innen umgefaltet: 2) Anschließend werden die vier Ecken gefaltet, wobei die Spitze nach außen zeigt. Entlang der Senkrechten habe ich die Ecken dann mit DCF-Klebeband festgeklebt und in diese Klebefalz einen Streifen HD-PE als elastische Verstärkung mit eingeklebt. Anschließend habe ich die Spitze abgeschnitten und zwei Schlaufen aus DCF angeklebt, an denen man dann Abspannschnüre befestigen kann. Die Ecken stehen auf diese Weise schon ganz gut von allein und man kann sie zusätzlich für einen optimalen Aufbau noch mit einer durch beide Schlaufen gezogenen Schnur am Boden abspannen: 3) Die beiden Seitenteile bestehen aus Ripstop-Nylon mit 27 g/m2 (dieses hier) und Moskitonetz mit 25 g/m2 (dieses hier). Aus dem Nylon habe ich zunächst ein Dreieck und eine geschwungene Form geschnitten, aneinander genäht und dann mit Moskitonetz ergänzt: Die Maße hier sind 67 cm (linke Kante), 53 cm (rechte Kante) und 120 cm (untere Kante), jeweils ohne Nahtzugaben. Im Nachhinein würde ich den niedrigen Teil im Gesichtsbereich etwas höher schneiden, damit man weniger Wind ins Gesicht bekommt. 4) An die rechte Kante kommt dann noch je ein Viereck (53x46x75, ohne NZG). Anschließend wird im Bereich des Moskitonetzes ein Reißverschluss eingenäht (YKK 3C, Schieber auf beiden Seiten). Im Bereich der Vierecke werden diese einfach zusammen genäht. Wo der Reißverschluss endet, habe ich noch eine kleine Gurtbandschlaufe angenäht, daran kann man den Reißverschluss beim Zumachen festhalten. 5) Am Fußende wird sodann ein kleines gleichschenkliges Dreieck (kurze Seiten 46 cm, lange Seite 70 cm) eingenäht, am Kopfende ein großes Dreieck (67 cm und 90 cm). In das Fußdreieck habe ich später noch ein Loch mit Moskitonetz für bessere Belüftung eingenäht. Wo die Dreiecke die Firstnaht treffen, wird je ein Tanka mit Gurtbandbefestigung (sowas zum Beispiel) festgenäht. Durch diese Tankas habe ich dann jeweils ein Stück Gummischnur gezogen, an deren Ende ein Haken ist. Damit kann man das Bivy dann vorne und hinten abspannen. Die Verstellung der Spannung geschieht über die Tankas. 6) Zum Schluss wird das nun fertige Oberteil ringsherum an das Bodenteil angenäht. Im Einsatz sieht der Bivy dann wie folgt aus: Er hat sich sowohl letztes Jahr in Schweden als auch auf Touren hierzulande bewährt. Man hat innen ausreichend Platz, um sich wohlzufühlen (bin 1,87 m lang), fast wie in einem kleinen Innenzelt. Der Wind wird ausreichend abgehalten, sodass der Windchill deutlich reduziert wird. Mücken, Zecken und anderes Geviech werden zuverlässig ausgesperrt. Der Einstieg durch den mittigen Reißverschluss klappt problemlos dank der geringen Höhe und der flexiblen Abspannseile. Durch den hohen Moskitonetzanteil und den unbeschichteten Oberstoff hatte ich nie Kondensprobleme. Ach ja, das Wichtigste zum Schluss: 239 g.
  8. Dann würde ich keinen Schlafsack, sondern einen Quilt nehmen, aber das ist Geschmackssache. Eine Soft-Tyvek-Hülle um den Schlafsack kann den Tau darauf konzentrieren und auf diese Weise den Schlafsack schonen. Kondenswasser lässt sich nur mit einem VBL verhindern, aber das braucht man bei Plustemperaturen eigentlich nicht. Dann kondensiert nämlich nichts im Schlafsack, sondern verdunstet. Dafür brauchst Du dann doch ein Tarp! Generell ist es wahrscheinlich schwierig, einen Schlafsack zu finden, der ohne alles funktioniert. Ist der Oberstoff vom Schlafsack wetterfest, dann ist er nicht mehr hinreichend atmungsaktiv. Vielleicht kannst Du Dich doch damit anfreunden, ein Tarp und ggf. einen Windschutz-Bivy (sind bei mir zusammen 492g) mitzunehmen? Hatten wir hier mal diskutiert: Man muss es dann ja nicht unbedingt benutzen. Sind die Nacht und der Lagerplatz dann wirklich trocken, macht man eben Cowboy-Camping ohne alles. Aber wenn es Luftzug, Luftfeuchtigkeit oder Nieselregen gibt, kann man flexibel darauf reagieren.
  9. Ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem, Entzündung der Achillessehne wegen Überlastung (zu viel Wandern auf einmal). Die Entzündung ist relativ schnell wieder weggegangen, aber die Verdickung der Achillessehne hat noch Monate lang angedauert! Zum Glück habe ich hier in Frankfurt einen super Sportmediziner gefunden, der echt Ahnung davon hat. Entscheidend geholfen hat mir dann der Aufbau der Achillessehne durch gezieltes Dehnen: 3x täglich 20 Mal die Ferse an einer Stufe langsam über den Nullpunkt hinaus absenken und wieder aufrichten. Das trainiert die Sehne, sodass sie nach und nach wieder das gesunde, feste Sehnengewebe bildet und nicht das unnormale verdickte Gewebe. Generell sind Sehnen aber eben Körperteile, die sehr langsam wachsen, da sie relativ gering durchblutet werden, sodass man viel Geduld braucht. Lohnt sich aber!
  10. Am Fluss entlang ist es zwar flach, aber auch immer etwas voller. Mehr Leute, mehr Verkehr, mehr Industrie. Ich bin 10 Jahre lang von Köln/Bonn aus in die Eifel oder in den Westerwald gefahren, das sind wunderschöne Ecken, wo man die Natur für sich hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache, ob man Hügel mag. Wenn Ihr den Rhein sehen wollt, ist das natürlich auch fein, dann würde ich wie geplant nach Koblenz fahren und mit Nahverkehrszügen zur Nebenzeit zurück fahren. Dort kann man das Rad dann mitnehmen. Ansonsten ist die Ruhr auch ein schöner Fluss mit einigen landschaftlich attraktiven Passagen. Dann wären Deine Freunde schon wieder etwas Richtung Norden gefahren und kämen leichter zurück nach Hause.
  11. Hallo @Antonia2020, da hatten wir wohl die gleiche Beschäftigung im Winter! Im Januar habe ich auch Apex-Isosocken genäht und das kurz für Euch dokumentiert. Das Schnittmuster habe ich selbst gemacht, es besteht aus drei Teilen (links, rechts, unten). Hier als PDF in Schuhgröße 46: a.pdfb.pdfc.pdf Das ganze mit Nahtzugabe auf leichtem Nylonstoff (unbeschichtet) ausschneiden. Die je drei Teile für die Außensocken dann auf Apex 67 legen und auch das ausschneiden, anschließend zu einem Socken zusammennähen: Die Teile für die Innensocken ohne Futter zusammennähen: Anschließend den Innensocken in den Außensocken stopfen, per Hand an ein paar Stellen der "Sohle" an den Nahtzugaben zusammennähen und zum Schluss noch oben zusammennähen und einen Kordelzug anbringen. Fertig! Insgesamt nur 70g!
  12. Zu diesem Thema kann ich auf meine UL-Fahrradtaschen von 2017 verweisen: Sie sind immer noch in Gebrauch!
  13. Genau, dafür ist dieses Forum da Also los: - Gaskocher durch Myog-Spirituskocher ersetzen - Heat Pouch durch Myog-Windschutzscheibenabdeckungs-Pouch ersetzen - Water Bladder durch PET-Flaschen ersetzen - Lighter geht auch lighter (BIC mini) - doppelte T-Shirts und Unterwäsche weglassen - Gaiters weglassen oder durch leichtere ersetzen - Lampe und Batterie durch Nitecore NU25 ersetzen - Messer geht leichter (siehe oben) - 90g Schuhbänder hört sich viel an - sind die aus Stahl? - Whisky in PET-Flasche füllen - Handtuch weglassen, man trocknet auch im Wind von allein - Medizin 750g ist absoluter Overkill - Du willst ja in Mitteleuropa laufen, nicht in Sibirien. Eine Miniflasche Octenisept, ein paar Pflaster und zwei Verbandpäckchen reichen völlig aus. - Zahnbürste absägen - Zahnpaste durch Denttabs in benötigter Anzahl ersetzen - Outdoor Shower und Deo Creme weglassen - zwei Solarpanels?? In der Regel sind eine kleine Powerbank und ein Ladegerät in Mitteleuropa sinnvoller.
  14. Ich bin mit der Gore Shakedry Trail (198g) sehr zufrieden.
  15. Ja, da funktioniert wohl nur die Gewissensberuhigung: Ein Wanderurlaub ist trotzdem noch umweltfreundlicher als ein Roadtrip mit dem Auto. Langfristig kann man hoffen, dass die Industrie sich der Thematik annimmt und biologisch abbaubare Gummimischungen entwickelt.
  16. Bin 2018 mit den Merell Trailgloves über den Watzmann gestiegen. Eigentlich kein Problem, nur der Abstieg durchs Geröll war etwas schwierig. Man kann sich an alles anpassen.
  17. Ich würde die Grenze durchschnittlich bei etwa 0°C ansetzen. Je nach den sonstigen Faktoren, die hier genannt wurden, sind es dann 5° mehr oder weniger. Zusätzliche Faktoren sind auch noch Schlafposition und Untergrund: Wenn man auf der Seite schläft, drückt sich die Matte an Schultern und Becken ordentlich zusammen. An diesen Stellen wird es dann durchaus kühl von unten. Ich habe bei richtigen Minusgraden eine 5 mm EVA drunter gelegt, dann ist es wieder gut. Es hängt aber auch stark vom Untergrund ab - auf dem betonierten Boden einer Waldhütte ist es deutlich kälter als auf den Fichtennadeln des Waldbodens nebenan.
  18. Der Sticky verhindert in seiner jetzigen Formulierung, dass jemand von seinen Erfahrungen berichtet. Das ist schade, denn es macht doch einen großen Unterschied, ob jemand nur einmal etwas genäht hat, was für ihn persönlich zufällig gut funktioniert hat, oder ob jemand schon viele Sachen genäht hat, die diversen Leuten gefallen haben, und seine Aussagen damit auf einem viel breiteren Erfahrungshorizont basieren. Wenn es rechtliche Bedenken gibt, helfe ich gerne bei der Prüfung.
  19. waldradler

    Farbe Zelt

    Im Wald bei Nacht laufen normalerweise keine Verbrecher herum. Wohl aber Jäger. Ich mache daher sogar ein Blinklicht an mein Zelt, damit man es auch bei Dunkelheit sieht. So unterschiedlich kann man Gefahren beurteilen...
  20. @SteintanzDanke für die Einschätzung! Aber dann ist es wohl eher ein Midlayer als ein Baselayer. @hans im glueckDie Länge finde ich bei Woolpower klasse - wenn ich das Shirt jetzt in kleiner nehme, dann werden die Ärmel zu kurz.
  21. Liebe Winterwanderfreunde, eine kurze Frage zum Baselayer: Das soll ja eigentlich eng anliegen, um Schweiß weiter zu transportieren. Nun habe ich mal die Serie anprobiert, die Woolpower für kältere Temperaturen empfiehlt, und festgestellt, dass die überhaupt nicht am Körper anliegen, sondern eher locker herum schlackern (wie ein normaler Pullover): https://woolpower.se/en/shop/product/crewneck-200/ Es ist schon merkwürdig, dass die Passform hier so grundlegend anders ist als bei der Lite-Serie (die ist an Bauch und Rücken, aber auch an den Armen enger, und liegt bei mir gut passend eng an). Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Woolpower 200 als Baselayer gemacht?
  22. Das Shirt ist ein ziemlicher Klopper: 245g in Größe XXL.
  23. Danke für den Tip! Das passt tatsächlich. Gewicht des Shirt mit Stehkragen in XXL ist 149 g.
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