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Ultraleicht Trekking

waldradler

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Alle erstellten Inhalte von waldradler

  1. Hat jemand Erfahrungen mit dem "Staff" von Zpacks, einer Art Carbon-Wanderstab? Siehe hier: https://zpacks.com/products/carbon-fiber-staff @khyalhatte vor zwei/drei Jahren mal einen Review dazu angekündigt, aber bisher habe ich noch keinen gefunden Ich suche noch eine Aufstellstange fürs Mid, da wäre man hier mit 232 g doch ganz gut bedient. Treckingstöcke benutze ich bisher nicht, aber vielleicht kann man sich ja daran gewöhnen, wenn man erst mal mit einem anfängt... Zpacks schreibt, die Spitze aus Titan sei unverwüstlich, was schon erstaunlich ist, wenn man liest, dass die Spitzen bei Treckingstöcken nach wenigen 100 km abgenutzt sind.
  2. Ja, das ist die Reißverschluss-Meterware! Damit kann man eigentlich alles machen außer Jacken (dafür braucht man die "teilbaren").
  3. 1) Reißverschluss auf richtige Länge abschneiden, auseinanderziehen. 2) Die beiden Hälften des Reißverschlusses an je eine Querkante des Stoffes "rechts auf rechts" legen. 3) Von der (linken) Stoffseite aus knapp absteppen (also relativ nah an den Zähnen). 4) Stoff wenden (von den Zähnen wegklappen) und noch einmal von der anderen (also rechten) Stoffseite aus absteppen, diesmal etwas weiter weg von den Zähnen. 5) Schieber einfädeln, Reißverschluss schließen. 6) Die übrigen Nähte der Tasche nähen, dabei die Reißverschlussenden mit absteppen, damit er sich nicht öffnen kann.
  4. Nicht so voreilig: Ich habe vor einem Monat zum ersten Mal die Zahnbürstenkürzung wissenschaftlich untersucht und mit Erschrecken festgestellt, dass der Griff mehr wiegt als die eigentliche Bürste!
  5. Vielen Dank! Den Winterrucksack von @Andreas K. kenne ich natürlich, auch seine Ergänzungen, dass er auf die ursprünglich geplanten HDPE-Platten verzichtet hat. Vielleicht nähe ich dann in der Tat mal einen neuen Rucksack mit VX21-Rückenteil. Das Material kenne ich noch gar nicht. Mein Rucksack ist komplett aus dem 90g Zeltboden - das ist etwas leichter und hat bis jetzt auch super gehalten.
  6. Danke für die Info, sieht ja ganz gut aus! Vor allem nur Fisch, Olivenöl und Salz drin, sonst kein Unsinn. Und auch nicht dieses fiese Sonnenblumenöl. Ich habe sonst immer Fischdosen dabei, was natürlich ein paar Gramm Mehrgewicht bedeutet, daher werde ich mal den türkischen Supermarkt checken.
  7. Hallo @Morgood und @Christian Wagner, interessante Diskussion! Ich habe vor ein paar Jahren einen ganz ähnlichen Rucksack genäht (musste schon schmunzeln, als ich den Schnitt von Schulter- und Hüftgurt hier sah - das Forum ist eben eine super Quelle Den Rücken habe ich ebenfalls mit dem 3D-Netzgewebe versehen, das hat sich gut bewährt. Es sorgt für etwas Belüftung im Sommer (natürlich nicht so viel wie ein Rucksack, der vom Rücken absteht, aber das will man hier ja gar nicht) und macht den Rücken auch weniger rutschig. Die innere Versteifung macht mir allerdings nach wie vor Sorgen. Eigentlich funktioniert dieser Sack nur im Burrito-Style. Aber wer will schon immer eine 9mm-EVA benutzen? Ich habe daher auf der Innenseite eine weitere, flache Art Tasche aus leichtem Stoff zwischen Schultern und Hüfte angenäht, in die ich einen Quilt stopfen kann, oder auch die Neoair - siehe hier auf dem Foto, der Rucksack ist nach innen gewendet: Aber das reicht zur Versteifung nicht aus. Lastübertragung auf die Hüfte funktioniert damit nicht richtig. Habt Ihr eine andere Idee? Feste Gestänge aus Alu oder Carbon will ich eigentlich vermeiden.
  8. waldradler

    Projekt "West"

    Danke für den Bericht und super dass du dich von dem Regen nicht unterkriegen lässt!
  9. Wirklich ein schöner Bericht, und tolle Bilder! Wie lange dauert der AZT insgesamt? Das ist vielleicht eher planbar als die ganz langen Fernwanderwege?
  10. Eine Frage an alle Huarache-Bastler (im Kurze Frage-kurze Antwort-Thread ist wohl keiner ): Welche Sohlenplatte ist denn am steifsten? Ich möchte nämlich nicht, dass der Vorderteil oder die Ferse sich stark wellen und "schlappen". Schwanke momentan zwischen der "Cherry" in 6 mm und der "Claw" in 4,5mm.
  11. An die Huarache-Bastler: Welche Sohlenplatte ist denn am steifsten? Ich möchte nämlich nicht, dass der Vorderteil oder die Ferse sich stark wellen und "schlappen". Schwanke momentan zwischen der "Cherry" in 6 mm und der "Claw" in 4,5mm.
  12. Ich hatte eine Unterhose von F-Lite, die hat's nicht so gebracht (Bundnaht ging auf, Passform war nicht gut). Weiterhin gerne nutze ich das T-Shirt "Code Merino". Das fällt eher klein aus (habe hier XL, sonst nur L).
  13. waldradler

    Biewack-Sack

    Die grundsätzliche Diskussion um den Nutzen eines solchen Tyvek-Bivies hatten wir gerade hier etwas aktueller geführt: Wenn es Dir nur um die weiße Farbe des Tyveks geht: Ich fühle mich damit ganz wohl, denn gerade im Wald ist es sehr nützlich, wenn man vom Jäger gesehen wird...
  14. Wenn Du ein Paket mit bestellten Haushaltswaren öffnest und spontan denkst: "Wow, da hat mir der Versender kostenlos eine UL-Isomatte beigelegt!" (Größe: 1,80 x 0,35, Gewicht 53 g )
  15. Buddelt man Bärlauchzwiebeln nicht im Herbst aus?
  16. Es ist echt witzig, dass der Übergang von Bivy zu Zelt fließend ist und alle Varianten hier im Forum schon durchprobiert wurden.
  17. Das ist ja eine tolle Konstruktion, Hut ab! Habe ich noch nie so gesehen.
  18. Jetzt mag ich Trashcraft! Es ist kreativ und gewinnt den Nachhaltigkeitsaward. Wie wird denn der Anfasser für den Topfdeckel konstruiert? Ist das einfach ein Stück Kordel mit Knoten? Fällt das nicht in die Tasse hinein?
  19. Keine Ahnung, Komoot habe ich nur einmal benutzt und dann wieder gelöscht. Aber Du kannst Dir die GPX-Tracks ja einfach anschauen (TXT-Datei) und dann siehst Du, wie viele Punkte sie enthalten. Mit GPX Track Editor oder Garmin Basecamp kann man sich das auch grafisch anzeigen lassen.
  20. Das kann durchaus normal sein. Meist geht man ja nicht eine Gerade entlang, sondern viele Kurven. Je mehr Punkte der Track aufweist, desto genauer ist er daher und desto länger wird die Gesamtstrecke. Wenn manche GPX-Tracks nur wenige Punkte haben, dann ergibt das - bei gleichem Start und Ziel - eine kürzere Gesamtstrecke als bei anderen GPX-Tracks, die genauer sind. Meiner Erfahrung nach ist es ausreichend, wenn man ca. alle 100 m einen Punkt macht.
  21. Sag ich ja, es kommt auf die konkrete Umgebung an. Insgesamt hatte ich nur den Eindruck, dass zu viel Angst vor Quellwasser und zu großes Vertrauen in die Filterleistung eines Membranfilters besteht. Aber da kann ich mich auch täuschen. Wenn ich das erste Mal an Durchfall erkranke werde ich berichten
  22. Das Foto ist nur hier fürs Forum zur Illustration. In echt laufe ich ja durch die Landschaft und sehe dann, was um die Quelle herum so geschieht. Außerdem habe ich meine Karte, auf der ich die weitere Umgebung betrachten kann. Aber klar, wenn man im Gebirge ist, dann ist die Humusauflage und damit die Filterwirkung nur dünn, und wenn dann oberhalb einer Quelle viele Tiere weiden, könnte ich mir vorstellen, dass das Wasser nicht mehr sicher ist. Im normalen Mittelgebirge, wo nur ein paar Rehe herumlaufen und eine dicke Humusschicht das Oberflächenwasser filtert, hätte ich weniger Bedenken.
  23. Interessant dass wir hier unterschiedliche Sichtweisen haben! Es geht ja um Wasserfiltern in Deutschland, und da fließen eben die meisten kleinen Bäche auch mal durch ein Dorf oder durch eine landwirtschaftliche Fläche. In den Dörfern weißt Du eh nicht, was so alles eingeleitet wird. Von den Feldern kommen dann Dünger, Gülle, Pestizide usw. hinzu, das ist alles Chemie, die der übliche Sawyer-Filter nicht herausfiltern kann (da bräuchte man dann zusätzlich Aktivkohle usw.). Ich schleppe in der Tat in den letzten Stunden des Tages oft 3,5 kg Wasser mit mir herum, erinnere mich aber auch nicht an Situationen, wo man das hätte vermeiden können, wenn ein Filter zur Hand gewesen wäre.
  24. Ein Wasserfilter ist meiner Meinung nach der am meisten überschätzte Ausrüstungsgegenstand. Wahrscheinlich haben die Amerikaner einfach große Angst vor allem was direkt aus der Natur kommt? Aus größeren Bächen oder Flüssen kann man ja auch mit Filter nicht trinken, da sie durch die Landwirtschaft oder durch Ortschaften fließen. Der Einsatzbereich eines Filters ist also lediglich der kleine Bach, der aus der Natur kommt, bei dem man aber nicht direkt bis an die Quelle heran gehen kann. Das ist mir ein zu schmaler Einsatzbereich, daher habe ich nie einen dabei. Meistens findet man ohnehin sauberes Leitungswasser oder aber man nutzt richtige Quellen in der Natur, aus denen man auch ohne Filter trinken kann. Hier z.B. der "Wurzelbrunnen" im Odenwald diesen Januar:
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