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York

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von EnjoyHike erhalten in Wie man verhindert, seine Powerbank zu schrotten   
    Nutze seit ca 3 Jahren mein Smartphone mit USB-C Anschluss, ohne in irgendeiner Form besonders Acht darauf zu geben. Die Schnellladefunktion funktioniert weiterhin tadellos. Daher stellt sich mir gerade die Frage, warum das bei einer Powerbank, die ich nur auf Tour und damit deutlich seltener nutze, anders sein sollte. 
    Klar Sand ist immer Endgegner, aber bei halbwegs achtsamen Gebrauch und Transport im Elektro-Beutel sehe ich das Problem nicht wirklich. Habt ihr denn schon so viele Geräte USB-C Anschluss aussortieren müssen?
    Also nicht falsch verstehen, finde solche Threads, die die Lebensdauer von Ausrüstung verlängern, immer interessant. USB-C habe ich eben aufgrund meiner Smartphone-Erfahrung nie als gefährdet gesehen
  2. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.   
    Es gibt auch Wanderröcke aus Kufa oder Daune. Evtl auch sowas um das Schlafsetup zu pimpen?
    Edit: Wobei es ja so klingt, als würdest du deine Puffy nicht standardmäßig im Quilt nutzen. Dann würde ich tatsächlich einfach die hernehmen. Bin meist auch so unterwegs, dass ich mehr Isolation für den Oberkörper als für die Beine dabei habe. Die Puffy habe ich schon einige Male um die Oberschenkel gelegt 
  3. Gefällt mir!
    Hallo Zusammen,

    ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später.

    Motivation
    Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen.

    Bestellung/Lieferung
    Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025.

    https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/

    Verarbeitung
    Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen.

    Veränderungen / Verbesserungsvorschläge
    Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen
    Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung.

    Zwischenfazit
    Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen.

    Wie geht’s weiter?
    Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse.

    Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail.

    Bis dahin
    Blickpunkt
     





  4. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Wie man verhindert, seine Powerbank zu schrotten   
    Nutze seit ca 3 Jahren mein Smartphone mit USB-C Anschluss, ohne in irgendeiner Form besonders Acht darauf zu geben. Die Schnellladefunktion funktioniert weiterhin tadellos. Daher stellt sich mir gerade die Frage, warum das bei einer Powerbank, die ich nur auf Tour und damit deutlich seltener nutze, anders sein sollte. 
    Klar Sand ist immer Endgegner, aber bei halbwegs achtsamen Gebrauch und Transport im Elektro-Beutel sehe ich das Problem nicht wirklich. Habt ihr denn schon so viele Geräte USB-C Anschluss aussortieren müssen?
    Also nicht falsch verstehen, finde solche Threads, die die Lebensdauer von Ausrüstung verlängern, immer interessant. USB-C habe ich eben aufgrund meiner Smartphone-Erfahrung nie als gefährdet gesehen
  5. Danke!
    York hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Wie man verhindert, seine Powerbank zu schrotten   
    Nutze seit ca 3 Jahren mein Smartphone mit USB-C Anschluss, ohne in irgendeiner Form besonders Acht darauf zu geben. Die Schnellladefunktion funktioniert weiterhin tadellos. Daher stellt sich mir gerade die Frage, warum das bei einer Powerbank, die ich nur auf Tour und damit deutlich seltener nutze, anders sein sollte. 
    Klar Sand ist immer Endgegner, aber bei halbwegs achtsamen Gebrauch und Transport im Elektro-Beutel sehe ich das Problem nicht wirklich. Habt ihr denn schon so viele Geräte USB-C Anschluss aussortieren müssen?
    Also nicht falsch verstehen, finde solche Threads, die die Lebensdauer von Ausrüstung verlängern, immer interessant. USB-C habe ich eben aufgrund meiner Smartphone-Erfahrung nie als gefährdet gesehen
  6. Danke!
    York reagierte auf dee_gee in Wie man verhindert, seine Powerbank zu schrotten   
    OT: Das gabs doch letztens ein Video von c't zum USBC-Kabel: 
    https://www.youtube.com/watch?v=enTKL3J9mkg&t=90s
  7. Gefällt mir!
    York reagierte auf Outdoorfetischist in Bin ich zu alt, zu intolerant?   
    /edit: Andere haben alles gesagt, was ich sagen wollte.
  8. Danke!
    York hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Kaufberatung: Quilt aus unbehandelter Daune gesucht   
    @@Blickpunkt zur Zeltfrage, da würde ich mir keinen Kopf machen. Habe es damit schon einen Borah Gear-Bivy (ebenfalls in Wide) mit Neoair geschafft. Die 10cm Mehr-Umfang liegen ja auch nicht links und rechts neben dir sondern eher auf und unter dir.
    Bin mir gerade nicht ganz sicher, aber glaube das Gewicht von 630g ohne Straps hat damals ganz gut gepasst. Bin derzeit nicht zuhause und könnte frühstens Montag nachwiegen. 
  9. Danke!
    York hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Kaufberatung: Quilt aus unbehandelter Daune gesucht   
    Hey @Blickpunkt
    Bin mit 180cm und einem mal mehr, mal weniger sportlichem Gewicht von 80kg weiterhin super zufrieden mit dem Teil. Schlafe ebenfalls viel auf den Seiten/Bauch und drehe mich viel, fast immer ohne Wärmeverlust. Manchmal wird der Quilt eben leicht angehoben, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.
    Da ich meist auf Schaumstoff schlafe, nutze oft nur eins oder der gar keins der Befestigungsgummi. Habe das Modell mit Wärmekragen und Druckknopf.
    Würde mir also die gleiche Breite/das gleiche Modell nochmal kaufen. Werde ich wahrscheinlich auch, den 40er für den Sommer.
  10. Gefällt mir!
    Hallo zusammen
    Letztes Jahr habe ich hier meine erste selbstgebaute Pyramide aus DCF vorgestellt – jetzt kommt Version 2: Noch leichter, deutlich minimalistischer und in Richtung shaped Tarp gedacht. Ideal für Fastpacking, kurze Trips mit leichtem Gepäck oder einfach als ultraleichter Wetterschutz beim Cowboycamping.
    Eckdaten:
    Material: DCF (Dyneema Composite Fabric) 25 g/m²
    Gewicht:
    – 240 g inkl. Schnüre
    – ca. 220 g ohne
    Masse (aufgebaut):
    – Länge: 280 cm
    – Breite: 110 cm
    – Höhe: ca. 140 cm
    Aufbau: 5 Heringe reichen (hinten gibts optional noch eine Schlaufe für einen sechsten – brauche ich aber kaum)
    Packmass: sehr kompakt – lässt sich stark komprimieren (siehe Foto mit Innenzelt & Packsack)
    Design & Details:
    Form: geformtes Tarp mit catenary Cut für straffen Stand Spitze: verstärkt und auf den Trekkingstock-Griff zugeschnitten (siehe Detailfoto) Konstruktion: geklebte Nähte (Abspannpunkte verstärkt) Packsack ist ebenfalls MYOG
    Einsatzzweck:
    Das Ganze ist kein Shelter für tagelange Schlechtwetter-Touren in Skandinavien, sondern eher:
    eine Backup-Option beim Cowboycamping ein leichter Schutz bei gutem Wetterfenster für SUL-Wochenenden und Fastpacking Ein Innenzelt kann eingehängt werden, ist aber optional.
    Fotos:
    Gesamtansicht vom Aufbau


    Verstärkte Spitze

    Detailaufnahmen der Ecken & Abspannpunkte



    Rückseite mit optionalem Hering

    Packsack + Innenzelt (für Grössenvergleich)

    Freue mich wie immer über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge. Falls ihr Fragen habt – einfach melden!
     
  11. Gefällt mir!
    York reagierte auf fettewalze in Tarp vs. Zelt   
    Neben der bereits erwähnten Flexibilität (bei mir als Bergwanderer ist ein Ponchotarp + Bivy definitiv >>> als reine Tarptents), dem geringen Packmaß (bei mir der entscheidende Faktor beim Bikepacking), geringerer Ausfallwahrscheinlichkeit, spielt natürlich auch die Geschichte mit rein.
    Früher gab es keine 500g DCF-Zelte. Da war ein MYOG-Tarp halt nur ein Viertel so schwer, wie das leichteste zu erwerbende Zelt. Heutzutage sind die Gewichte der Zelte so nah herangerückt an reine Silnylon-Tarps, dass für die Meisten nur noch monetäre Aspekte (beim Kauf o. möglichem Totalverlust durch Sturm o.ä.) den entscheidenden Faktor spielen.
    Die Wandererevolution hat sich Dank Internet stark verkürzt. Eigentlich ist jeder früher mit einem 2kg Billo-Zelt gestartet, hat es für zu schwer empfunden, ist dann auf Tarps umgestiegen, fand diese zu umständlich und unsicher (wie Du zB) und ist dann auf die teuren Tarptents gewechselt. 
    Heute schaut man sich 5 Videos auf youtube an, kauft sich die für ihn passendsten Produkte und startet fast schon bei Stufe 8 von 10 der Wandererevolution. Man verändert nur noch Kleinigkeiten, beziehungsweise wechselt Gear aus bestimmten Bequemlichkeiten (bei mir seit Jahren so 😁), nicht Notwendigkeit.
    Man macht defintiv weniger Fehler als heutiger Wanderanfänger, es fehlen aber durch die abgekürzte Entwicklung Skills, um Nischenprodukte wie Tarps, bestimmte Rucksäcke etc schätzen zu können.
    Tl;dr: Früher war der Gewichtsabstand zwischen Zelt und Tarp deutlich größer, dementsprechend auch der Bedarf an Tarps. Die Wandererevolution war anders als heute, im Endergebnis minimal besser, aber durch mehr Misserfolge erkauft. 
  12. Gefällt mir!
    York reagierte auf waldradler in Wohin mit den Wanderschuhen beim Biwak?   
    Mir ist neulich eine Nacktschnecke in den Schuh gelaufen, was ich natürlich nicht gemerkt habe. Nach dem Anziehen am nächsten Morgen und den ersten paar hundert Metern gab es dann das böse Erwachen und einen ekligen Schleimmatsch am Socken. Seitdem hänge ich die Schuhe immer mit den Senkeln an einem Zweig auf. Eine Plastiktüte ginge natürlich auch, aber dann können die Schuhe nicht auslüften. 
  13. Gefällt mir!
    York reagierte auf Dune in Norwegen Zelt?   
    Wahre Worte.
    Meine persönlichen Gründe zum aktuellen Zeitpunkt. Leute sehen das mitunter anders und auch ich werde das möglicherweise irgendwann anders sehen  
    Unna: Für das, was sie kann, ist sie einfach zu schwer. Damals hatte ich noch nie von UL gehört.
    Portal 2: Für 2 Personen schon eher eng, für alleine für mich zu klein und zu schwer, dünner Boden 20D mit PU braucht zusätzlich ein Groundsheet (noch schwerer), Aufbau Inner first bei Regen, Wind, Sturm ungünstig. Für sehr windige Regionen braucht es eigentlich das stabilerer Gestänge (noch schwerer), Fly sehr hoch geschnitten und super dünnes empfindliches Material 10D.
    Double Rainbow DW: Durch das Innenzelt weniger Platz als beim Single Wall Double Rainbow. Für zwei auch schon eher eng. Der Gestängebogen ließ sich nicht ordentlich zentrieren und wich immer von der Mittellinie ab (andere Führung als beim Single Wall). Top Strut nicht frei (wie beim Single Wall), sondern zentral fixiert. Mehr Stress bei Wind, überhaupt dieser Strut. Beim Lösen rutschte die Kappe ab. Beim wieder Einfädeln brach sie dann ab. Zum Glück nicht auf Tour passiert. Stress auf den Fly Reißverschlüssen relativ hoch. Nur ein YKK 3. Das 20D Nano Ripstop Silpoly (immerhin ohne PU) ist empfindlich (siehe hier).
    X-Mid Solid: Große Grundfläche, der einen ebenen Stellplatz braucht. Musste häufig ungewollt Extrakilometer einlegen, um das Ding zu Pitchen, weil kein Platz taugte. Das Material ist mir zu empfindlich. Das 20D Nano Ripstop Silpoly mit PU. Auch für den Boden ergibt für mich null Sinn. Das neue normale X-Mid 1 und der X-Dome haben 15D PU Silpoly. Nach den  Tests von @wilbo ist mir das nicht geheuer. Zwei Apsiden sind nett, aber ich hätte eher lieber mehr Platz im Inneren gehabt.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass mir nicht auch Dinge an den Zelten gefallen haben. Einiges fand ich super, aber letztlich ist es eine Abwägung, was einem wichtiger ist.
    Warum jetzt das Enan:
    Ich suchte EIN Zelt, das sturmfest, langlebig, einfach und unabhängig von Stöcken ist, weil ich es auch für's Bikepacking nutzen möchte, fast alles wegsteckt, egal, ob nun Gebirge oder 100 km/h Wind in Lappland und dabei noch leicht genug ist, um es zum Wandern zu nutzen. Kompromisse in Sachen Gewicht und Lüftung war ich bereit einzugehen. 
    20D Nylon Fly, 70 D Boden (kein Groundsheet), starke Reißverschlüsse YKK 5 Dual Pull, mit 2 Heringen steht, mit 8 Heringen ein Bunker. Flaches Profil für weniger Wind, alles dran, was ich brauche (nichts mit selber Nähte abdichten und Abspannleinen anfügen müssen). 
    Hilleberg macht mit dem Enan vieles richtig. Für mich in der Theorie ein solides Gesamtpaket, das natürlich nicht perfekt ist. Ich mag, dass HB (genauso wie Tipik aus Frankreich) sich treu bleibt in Sachen Qualität und Langlebigkeit, während andere irrsinnig filigrane Materialstärken verwenden nur um noch leichter zu sein. 
    Natürlich ist leichter durchaus eine Option (auch ich habe eine imaginäre Liste mit 4kg Basisgewicht), aber aktuell hab ich lieber Ausrüstung, die ein breites Einsatzspektrum abdeckt und wegsteckt, ohne mich dabei in die Knie zu zwingen. Um die 6kg ist da ein guter Kompromiss für mich, der es mir trotzdem erlaubt viele Kilometer am Tag mit einem Lächeln zurückzulegen. 😊
  14. Gefällt mir!
    York reagierte auf RaulDuke in Norwegen Zelt?   
    @Lolaine
    ???
    Top UL Zelte? Er hat das Rainbow und das X-Mid 1 aufgezählt!
    Das Unna und das Portal, sind für mich überhaupt keine UL Zelte!
  15. Danke!
    York hat eine Reaktion von Celine erhalten in Quilt   
    Für die bereits empfohlenen gramxpert-quilts gibt es eine sehr gute Übersicht bzgl. den Größenoptionen und der zugehörigen komprimierten Größe in Litern. Dann kannst du zumindest besser planen. Aber ja, geringeres Packmaß als Daune wird schwierig.
  16. Danke!
    York hat eine Reaktion von Paula 123 erhalten in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Ich habe keinen konkreten Vorschlag, aber wenn der Bonfus Iterus gefällt, schau dir den Altus an. Da kannst du dir den Rucksack nach eigenen Vorlieben selbst zusammenstellen, u.a. das Volumen vom Hauptfach auf 20l reduzieren.
  17. Gefällt mir!
    York reagierte auf Polymerase in Schlafsack/ Quilt - Empfehlung   
    Hey Jo! 
     
    Hab in letzter Zeit viel dazu recherchiert (als stiller Mitleser) 
     
    Du hast denke ich mehrere Optionen:
    - APEX Quilt: kannst du gut selber nähen oder von GramXpert machen lassen (bleibt im Budget). Die Frage ist nur welche Dicke, was absolut individuell ist und hängt beim Quilt sowieso auch von der Isomatte und davon ab, ob Du am unteren Ende der erwarteten Temperaturen noch mehr Klamotten anziehst (Daunenjacke o. Ä.) bzw. ob du erschöpfst bist: APEX166 scheint vielen bis 5 Grad ganz ok zu passen, bis 0 Grad wäre wohl APEX200 besser.
    Der Nachteil (da du auch Bikepacking ansprichst): das Volumen ist riesig. Mein XL und X-Wide APEX166 Quilt von GramXpert füllt meine 20L Radtasche komplett aus (noch etwas komprimierbar) und in die Lenkerrolle (circa 12l) kann ich’s nur mit Mühe stopfen (ok XL wäre vllt. nicht nötig bei 1,88cm Größe aber zu groß fühlt sich der Quilt nicht an…)
     
    Daune kannst du besser komprimieren bei gleicher Wärmeleistung, ist aber auch teurer.
    Optionen hast du in deinem Budget hier:
    -Gebraucht kaufen (Cumulus oder Enigma oder ähnlich)
    -Hyberg Quilts - die sind mir mit 130cm persönlich nicht weit genug (auch wenn ich ein ziemlicher Spargel bin) 
    -Liteway Sleeper Quilt 870FP ist leicht drüber im Preis (290€ circa), die Comfort Temp von -2 Grad sind für mich (!) nicht realistisch, ich denke 5 Grad ja und dann je nach zusätzlicher Kleidung und Körperverfassung auch etwas drunter. Ist knapp 145-150cm breit, ein Plus finde ich. Dieser ist bestellt und ersetzt bald meinen APEX quilt für Bereiche 5-15 Grad (mir wird nicht schnell zu warm)
    - vermutlich am Besten für dich: Neve Gear Waratah in -2 Grad, mit Versand und Zoll in deinem Budget und hat quasi die Features eines weitaus teureren Katabatic Flex Quilts. Mit gut 400-450g Daune kommst du aufjedenfall bis 0 Grad - für manche ist so viel Daune zu viel bei warmen Temperaturen (auch wenn du den Quilt als Decke benutzen kannst) - da hilft nur selber ausprobieren. Bei mir wird wohl ein Neve Feathertail -12 dann den Bereich -5 bis 5 Grad abdecken ☺️

     
     
    GaLiGrü
     
     
     
     
  18. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von shotta51 erhalten in Hüttenübernachtung Westweg als Frau   
    Hallo @Butterfly, ich bin zwar keine Frau, aber kann dir mit fast hunderprozentiger Wahrscheinlichkeit versichern, dass du im August keine Schutzhütte am Westweg für dich allein haben wirst. Dazu kommt, dass viele Schutzhütten auch eher klein sind, d.h. wenn sich dort z.B. schon 2-3 Leute eingefunden haben, ist das Ding meistens voll. Bring also in jedem Fall dein Zelt mit, damit du im Zweifelsfall ausweichen kannst. 
    Da du nur 6-7 Tage wandern willst, würde ich dir außerdem empfehlen, erst in Dobel oder besser noch in Forbach zu starten. Ab da wirds erst richtig schön.
  19. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von khyal erhalten in Hüttenübernachtung Westweg als Frau   
    Hallo @Butterfly, ich bin zwar keine Frau, aber kann dir mit fast hunderprozentiger Wahrscheinlichkeit versichern, dass du im August keine Schutzhütte am Westweg für dich allein haben wirst. Dazu kommt, dass viele Schutzhütten auch eher klein sind, d.h. wenn sich dort z.B. schon 2-3 Leute eingefunden haben, ist das Ding meistens voll. Bring also in jedem Fall dein Zelt mit, damit du im Zweifelsfall ausweichen kannst. 
    Da du nur 6-7 Tage wandern willst, würde ich dir außerdem empfehlen, erst in Dobel oder besser noch in Forbach zu starten. Ab da wirds erst richtig schön.
  20. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von Jones erhalten in Rhythmus Wandern / Pausen   
    Je nach Höhenmetern und Anstrengung funktioniert für mich Folgendes: 
    alle 90-120 Minuten 15-20 Minuten Pause. Egal ob ich das Gefühl sie zu brauchen oder nicht. IdR ziehe ich dann auch Schuhe und Socken aus. Ausnahmen eigentlich nur, wenns zu kalt oä ist.
    So komme ich mit 10-14 Stunden gut klar
  21. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von KlausD erhalten in Rhythmus Wandern / Pausen   
    Je nach Höhenmetern und Anstrengung funktioniert für mich Folgendes: 
    alle 90-120 Minuten 15-20 Minuten Pause. Egal ob ich das Gefühl sie zu brauchen oder nicht. IdR ziehe ich dann auch Schuhe und Socken aus. Ausnahmen eigentlich nur, wenns zu kalt oä ist.
    So komme ich mit 10-14 Stunden gut klar
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    Das Problem ist eher: Eigentlich erwartet man, dass den Betroffenen dann die Einreise verweigert wird - nicht dass sie in den Knast geworfen werden. DAS ist es, was letztlich die Schlagzeilen erzeugt. 
  23. Gefällt mir!
    York hat eine Reaktion von Luna333 erhalten in Routenvorschläge für erste Fernwanderung?   
    @RaulDukeVogesen sind der enstpannte Anfang des Hexatrek und mit Sicherheit auch für Anfänger geeignet und auch für die TO eine gute Empfehlung. Der Hexatrek beinhaltet aber eben auch durchaus lange Abschnitte durchs Hochgebirge. Z.B. den Großteil des GR54, der als sehr anspruchsvoll gilt. 
    Oder eben den GR10. Der ist zwar glaube ich an sich etwas einfacher, aber als völlig Untrainierte mit Anfang 60 vielleicht auch etwas überambitioniert. Ohne ihn selbst gelaufen zu sein erinnere mich an Aussagen, dass die Etappen hauptsächlich vom Gelände vorgegeben sind. Sprich Aufstieg aus dem Tal, Abstieg ins Tal, fertig. Da fehlt dann die von @Luna333gewünschte Flexibilität, nur so weit zu laufen wie es am jeweiligen Tag passt.
  24. Danke!
    York hat eine Reaktion von ConTour erhalten in Neues aus der Forschung   
    Das war auch mein erster Gedanke/Hoffnung. Nach kurzem googeln dann einen Artikel von Greenpeace Österreich aus dem letzten Jahr gefunden, der das gleiche Problem anspricht. Trifft wohl also auch auf den deutschsprachigen Raum zu.
    GEPA scheint sich dem Problem gewidmet zu haben:
    "Das Filterpapier für unsere neuen Teebeutel ist ungebleicht und besteht vorwiegend aus natürlichen und FSC-zertifizierten Zellulosefasern, beispielsweise der Abaca-Pflanze (in Ostasien heimische Pflanzenart aus der Gattung Bananen). Zusätzlich wird ein geringer Anteil (unter einem Prozent) eines synthetischen Nassfestigungsmittels zugefügt, damit das Papier nicht in heißem Wasser zerfällt.  Das Papier ist nicht heiß-siegelfähig; d.h. es wird nicht mit Kunststoffzusätzen verschweißt. Der Beutel wird stattdessen mehrfach gefaltet und nach oben verknotet. Dadurch können wir auch auf Metallklammern verzichten."
    Zu dem "synthetischen Nassfestigungsmittel" kann ich nix sagen.
  25. Danke!
    York hat eine Reaktion von yoggoyo erhalten in Neues aus der Forschung   
    Das war auch mein erster Gedanke/Hoffnung. Nach kurzem googeln dann einen Artikel von Greenpeace Österreich aus dem letzten Jahr gefunden, der das gleiche Problem anspricht. Trifft wohl also auch auf den deutschsprachigen Raum zu.
    GEPA scheint sich dem Problem gewidmet zu haben:
    "Das Filterpapier für unsere neuen Teebeutel ist ungebleicht und besteht vorwiegend aus natürlichen und FSC-zertifizierten Zellulosefasern, beispielsweise der Abaca-Pflanze (in Ostasien heimische Pflanzenart aus der Gattung Bananen). Zusätzlich wird ein geringer Anteil (unter einem Prozent) eines synthetischen Nassfestigungsmittels zugefügt, damit das Papier nicht in heißem Wasser zerfällt.  Das Papier ist nicht heiß-siegelfähig; d.h. es wird nicht mit Kunststoffzusätzen verschweißt. Der Beutel wird stattdessen mehrfach gefaltet und nach oben verknotet. Dadurch können wir auch auf Metallklammern verzichten."
    Zu dem "synthetischen Nassfestigungsmittel" kann ich nix sagen.

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