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Ultraleicht Trekking

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harztrekker

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    harztrekker hat eine Reaktion von openspace erhalten in Sammlung: Weitwanderwege in EU   
    Tolle Idee diese Sammlung! Ich werfe mal den "Internationalen Bergwanderweg der Freundschaft" in den Ring. 2690km von Eisenach nach Budapest.
    Weitere Infos bei Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Bergwanderweg_der_Freundschaft_Eisenach–Budapest
    Des Weiteren garantiert auch reizvoll: Das Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Länge: 1270km.
    http://www.bruckmann.de/titel-6041-das_gruene_band_undndash_wandern_im_wilden_deutschland_19.html
  2. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf blitz-schlag-mann in Jemand im Harz 15.7. bis 22.7.?   
    Kann man gut aushalten hier
  3. Gefällt mir!
    OT:
    Es war ja allgemein gemeint - es ist mir nur an diesem Beispiel mal wieder in diesem Forum aufgefallen, dass es manchen egal ist.  "Wegen der paar Beutel geht die Welt nicht unter." -> genau soo denken leider Millionen Menschen, was unser grundsätzliches Problem ist...
    Ist schon klar..nur dass der Durchschnittsbürger sich nen Dreck um die Umwelt schert und nur auf Preis und Bequemlichkeit achtet.  Jemand der Natur mag und sich gerne dort aufhält, sollte soweit aufgeklärt sein, dass dieser drauf mehr achtet.  Unsere Welt versinkt im (Plastik)Müll - da sollte zumindest der Naturliebhaber Abstand von absichtlicher Plastikmüllerzeugung halten, wie ich finde. Irgendjemand muss ja schließlich anfangen. Der Durchschnittsbürger ist zu faul, um damit anzufangen. Den jetzt als Entschuldigung für zu nehmen bei Naturreisen selber so viel Müll zu produzieren wie man möchte, weil dieser ja viel mehr Müll macht, ist etwas daneben.
    Zum Glück bin ich aber nicht allein - gab ja schon Überlegungen von paar Leuten hier, wie man beim Freezerbag-Coocking den Müll reduzieren kann, in dem man Behälter nutzt, welche mehr als ein/zwei/drei Mahlzeiten durchhalten. Es gibt anscheinend welche, die nach jeder Benutzung einen Beutel weg schmeißen, andere machen diese so oft sauber, bis diese kaputt gehen. Und die dritten versuchen diese ganz zu vermeiden, indem man Behälter nimmt, welche möglichst lange halten.
    Zu deiner restlichen Auflistung:   hier gehts um absolut realistisch vermeidbare Müllerzeugung in der Natur durch einen Naturfreund (!).  Wenn ich weiß, dass ich durch die Nutzung der Beutel Müll produziere (=absichtllich), weil die Haltbarkeit gering ist, so nehme ich 5 Gramm mehr in Kauf und benutze einen Behälter der möglichst paar Jahre hält.
  4. Gefällt mir!
    Ich sagte nur, dass er das aushält..!  Nicht dass ich das mache   Spiritus im Rucksack will keiner haben..  die Beutel sollen öfter mal kaputt gehen, weshalb ich schnell von dieser Idee ab bin. Mit dem hier kann ich auch grob umgehen. Muss nicht aufpassen wo/wie er liegt usw..  Ich glaube ich habe die Flasche mal durch die Gegend getreten, weil im Dunkeln nicht gesehen. Zudem bewahre ich diese in meinem Hobo auf - ein Beutel wäre schon längst durch die geriffelten Aufstellpins aufgestochen worden. Spiritus ist bei mir nur Zündstoff für feuchtes Holz, falls ich mal kein trockenes da habe.
     
    Sondermüll ist Sondermüll...
    Ich finde es immer wieder erschreckend, wie "ich"-bezogen der Müll hier oft angesehen wird. Jemand der Freezerbag-Coocking betreibt und auch noch zich mal im Jahr die Treibstoffblase tauscht ,sieht das natürlich nur von seiner Seite aus. Nach dem Motto "Ist ja nicht  viel" - z.B. ein gelber Sack voller Plastikbeutel für's Kochen im Jahr klingt ja so gesehen nicht viel - man muss es aber mal mit einer, zwei oder vielleicht fünf Millionen Anwendern multiplizieren und kommt auf paar tausend Tonnen Plastikmüll. Verursacht durch Natur liebende Wanderer. Hm.
  5. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Bea in Impressionen von Touren   
    Warum in die Ferne schweifen, wenn die nächste Tour vor der Haustüre losgehen kann
    Sensüchtiges Warten: nach einigen Wochen (oder waren es gar Monate) kam das ersehnte Packet aus den USA und wurde erstmal im Garten getestet. Steht gut und ist sein Geld wert.
    Nachdem die Wetterkapriolen mit Hochwasser, Gewitter und Sturm einen echten Praxistest erstmal verschoben haben, ging es am 9.6. später abends nach der Arbeit los. Startpunkt in der Nähe vom Glaskopf, der Weg sollte mich über die Taunushöhen bis in den Rheingau führen. Nach den ersten 13 km war es schon recht dunkel, um ein Nachtlager zu suchen. Das Lagersuchen und die Nacht allein draußen sind immer noch der aufregende Teil, wenn ich unterwegs bin. Erst die Geräusche des Waldes, dann die absolute Stille und später eine Reh, das durch den Wald rennt und mich kurz aufschrecken lässt. Kurz vor 5 hat es der Vogelgezwitscherwecker geschafft, ich bin wach da, nützt auch umdrehen nichts mehr. Der gewählte Schlafplatz war nicht unbedingt besonders versteckt, aber trotzdem ganz nett am Waldrand. Nach einem schnellen Tee ging es gleich früh morgens weiter, gefrühstückt wurde unterwegs. Die Route führte mich teils über den Taunushöhenweg oder Rheinhöhenweg. Mal ging es über schmale schöne Pfade, aber manchmal musste ich auch über Waldautobahn und durch das eine oder andere Dorf. Wie immer hatte ich zuviel zu essen dabei, da ich den Ausflugsgaststätten nicht widerstehen konnte. Nach einem ordentlichen Tagespensum von 30 km war es wieder an der Zeit, einen schönen Schlafplatz zu suchen. Komisch, wie sich der immer dunkler werdende Wald verändert. Auf einer Berghöhe wird es lichter und damit auch die Suche einfacher. So richtig weit vom Weg traue ich mich nicht weg, aber ich glaube in der Nacht hätte mich trotzdem niemand gesehen. Die Nacht ist zwar windig und bis auf eine neugierge Maus (die wohl mein Essen riecht) recht ruhig. Heute lasse ich mir etwas mehr Zeit am Morgen. In Ruhe ein Tee und auch früstücken, denn die nächste Ortschaft ist noch weit entfernt. Gelegtlich kann ich auf meinem weiteren Weg einen Blick auf die unter mir liegende Rheinebene erhaschen. Meine kleine Tour endet gegen Mittag in Stephanshausen, von Geisenheim aus geht es mit dem Zug wieder Richtung Heimat. Schön war´s LG Bea
     
     
  6. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Tie_Fish in INFO - Zecken   
    HIer im Ost- und Unterharz gibt es einige Zecken-Hotspots, ein paar Meter weiter ist vollkommen Ruhe. Ich nehme an, dass die Viecher sich lokal enorm vermehren und wenn man da durchrennt, hat man garantiert einen oder mehrere Treffer gesetzt. Bei täglichen Runden mit einem weißen Hund im Schlepptau findet man die Hotspots ganz schnell raus - manchmal hat der arme Köter 10 oder mehr der Mistviecher aufgesammelt 
    Insbesondere da wo viel Wild ist, gibt es imho auch viele Zecken.
    Was macht man mit dem Kokosöl? Die Hose einreiben?
  7. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf micha90 in Ich bin dann mal weg ...   
    Die Vorbereitungen sind soweit erledigt, Essen gekauft, Pakete verschickt und der Rucksack gepackt (ca 3.5kg Baseweight). Nach den ersten paar Tagen auf 3500m habe ich mich auch ganz gut an die Hoehenluft gewoehnt und fuehle mich bereit endlich los zu laufen. Morgen gehts per Mietauto 1500km in den Glacier National Park, von wo aus wir hoffentlich Dienstag los laufen koennen. Vorraussichtlich werde ich gegen Anfang\ Mitte November am suedlichen Terminus ankommen.
    Bilder werden erst hinterher kommen, da sich das von unterwegs schlecht machen laesst, zum kommenden Wintertreffen versuche ich dann aber wieder eine kleine Diashow vorzubereiten.
    Der CDT wartet, "Embrace the Brutality".
     
    schoene Gruesse aus Colorado, ich melde mich dann im Winter wieder!
    Micha
  8. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf LesPaul in Der 1000ste (aber beste) Spiritusbrenner   
    Hallo.
    Der wahrscheinlich 1000ste Alkoholbrenner hier im Forum.
    Ich habe schon etliche gebaut und verschiedenste Designs probiert, aber dieser ist so gut geworden, dass er mich nun immer auf Tour begleitet. Daher habe ich mich entschlossen ihn euch mal vorszustellen.
    Er funktioniert auch unter kalten, feuchten Bedingungen, braucht kein Priming, zündet nach ein paar Sekunden und benötigt keinen Topfständer. Er passt super für kleinere Töpfe wie meinen 750ml Toaks Ti Topf, steht gut und ist unverwüstlich.

     
    Prinzip ist der Fancy Feast Stove (Docht Konzept), allerdings wiegt er weniger als die Hälfte als der originale, performt genauso gut und ist einfach aus Standardteilen zu bauen.
    Daten:
    - Gewicht: 9g (wiegt damit die Hälfte meines Titanlöffels!)
    - Boiltime: (300ml kaltes Leitungswasser) 4:55 min
    - Flameout time: (30ml Spiritus) 16:06 min
    Was braucht man?
    - 355ml Getränkedose (den Bodenteil)
    - Redbull Dose (Das obere Teil, ohne die Deckelfläche)
    - Streifen Kohlefaser-Filz als Dochtmaterial

    Wichtig!:
    - Am unteren Rand des Innenteils 8 gleichmäßig verteilte Kerben von 5mm Höhe schneiden (dadurch wird der Sprit nach außen in den Docht gezogen und sonst passt die innere Dose nicht rein)
    - Unter dem oberen Rand des Innenteils Löcher reinbohren, damit der entstehende Druck rauskann und es den flüssigen Spiritus nicht über den Dochtrand drückt (sonst brennt alles außenrum).
     
    So. Nun viel Spaß damit und LG
    Paule
     



  9. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf hinkelstein in AT 2016   
    bislang hält die Ausrüstung! Viele Grüße von der Hälfte!
    werde danach ein ausführliches Review hier Posten;-)
    wen es interessiert, mein Blog:
    rvhinkelstein.wordpress.com
  10. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf PeeWee in Apalachian Trail - Leute, die berichten können?   
    Ich hab 2013 den AT komplett durchwandert, es war die erste Wanderung in meinem Leben. Also für dich, die den Camino schon gewandert ist, sollte es kein Problem sein.
    AWOLs Guide und Buch kann ich nur empfehlen. Auch das Buch von Zach Davis ist gut.
    Ich habe damals viel auf whiteblaze.net gelesen, das hat auch ganz gut geholfen.
    Mit Fragen kannst du dich gerne an mich wenden..
     
    Ein Freund von mir hat damals ein kleines Video gedreht was mir ganz gut gefallen hat:
    oder low quali miror: http://www.viddler.com/v/7cd04bc3 
    P.S. Was auch immer du tust, guck dir auf keinen Fall den Kinofilm mit Robert Redford an, der ist furchtbar...
  11. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Barbarix in Tarp - ziemlich nah an meinem Optimum   
    Ich konnte vor ein paar Wochen endlich mein neues Tarp (Prototyp) testen. Ich bin mit dem SilNylon-Prototyp so zufrieden, dass ich das Ganze in Cuben verewigen werde.
    Die Grundidee für die Konstruktion stammt von Micha, vielen Dank dafür!
     
    Vorgaben für dieses Tarp:
    -          Ziel-Gewicht um die 300g
    -          No Frills: Kein Reißverschluss der kaputt gehen kann, keine Lüfter…
    -          Konstruktion so einfach wie möglich: Mein letztes Tarp für die Mongolei war toll und super stabil. Allerdings war der Schnitt auch recht kompliziert
    -       Basis sollte ein Rechtecktarp im Pyramidenmodus sein
    -       Rundum geschlossen für guten Wetterschutz ohne zusätzliches Bivvy
    -          möglichst sturmfest, mindestens aber windfest
    -          Moskitodicht ohne Innenzelt, Moskitoschutz durch einen 20cm breiten rundum laufenden Saum
    -          Einknüpfbarer Boden
     
    Herausgekommen ist folgendes:

     

     

     

     
    Das Gewicht liegt momentan bei 380g inkl. aller Leinen und Heringen. Das nackte Tarp liegt bei ca. 310g. Allerdings fehlt noch das Moskitonetz (geschätzt +50g). Verwendet habe ich das 36g Silnylon von Extremtextil.
    Wenn ich das 19g Cuben verwende sollte ich ca. 100g sparen können. Dann würde ich inkl. Moskitonetz, Leinen und Heringen bei 330g liegen, also etwas über der Zielvorgabe.
     
    Im Elbsandsteingebirge hat sich das Tarp super geschlagen. Es ist für mich recht geräumig. Ich kann darin sitzen und mich bequem umziehen. In der Apside ist genügend Platz für Schuhe, Rucksack und Ausrüstung. Der Aufbau geht recht einfach, die Überlappungsbreite des Eingangs lässt sich mit der Stockhöhe variieren. Dem Wind, den wir in einer Nacht hatten, hatten das Tarp ganz gut standgehalten. Der überlappende Eingang ist eigentlich viel einfacher und unkomplizierter als ein Reissverschluss.
    Auf den ersten beiden Bildern sieht man 2 Stück 50cm lange CFK-Stangen, die nocheinmal für zusätzliche Kopf- und Fußfreiheit sorgen. Danke Mr. Hardstone für die tolle Idee!
     
    Hier das Schnittmuster:
    Ansichten auf der 1. Seite, Schittmuster auf der 2. Seite, sehr rudimentäre Skizze, aber der Schnitt ist wirklich einfach
    SilNylon-Proto-Tarp für Grönland 2017.pdf
    Es werden 3 Zuschnitte benötigt: 1 Trapez und 2 identische Dreiecke mit gekappter Spitze.
     
    Tipps, Verbesserungen und Anregungen sind herzlich willkommen!
  12. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Tipple in Impressionen von Touren   
    Genau diese kleine Maus hat mir meinen Huckepack zerfressen, als wir da letzten Winter drin gepennt haben.
    @Konradsky baumelte mit seiner Liebesschaukel direkt über mir.
    Ich verlinke mal den Reisebericht, da ist ein Bild vom Loch zu sehen. Gut das sie sich durchs Netz in meinen Snackbeutel gefressen hat und nicht durch den Body! Glück im Unglück...

     
    LG
     
     
  13. Gefällt mir!
    harztrekker hat eine Reaktion von Tipple erhalten in Impressionen von Touren   
    @Harzer auf der Bank hab ich kurz vor Weihnachten auch mit meiner Therm-A-Rest übernachtet! Wurdest du in der Nacht auch von einer Maus geweckt? 
  14. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Fabian. in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    Wenn der Rucksack für eine ausgiebige Trekkingtour mit Zelt etc. deutlich leichter ist als die Tasche für einen Tag Uni.
  15. Gefällt mir!
    der Papagei läuft eh unter Verbrauchsgütern/ Essen
  16. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf eric in Impressionen von Touren   
    @Outdoorfetischist: ehrlich gesagt keine Ahnung, aber durch verschiedene Berichte im Forum hatte ich den Eindruck, dass das Übernachten in bzw. direkt an den Hütten geduldet und ok ist. 
    Am ersten Tag habe ich in einer Finnhütte am ehemaligen Skihang am Hohnekopf genächtigt (und musste dazu die ordentlich vermüllte Hütte erst einmal vorher säubern...  ) Position: 51.778155, 10.705516 (Scheinbar nicht auf dieser Karte verzeichnet: http://goo.gl/WHny4M (?)
    Morgens – nacht frühem Aufbruch um 6 Uhr – habe ich dann in der nächsten Hütte bei den Leistenklippen zwei weitere Wanderer bemerkt, die dort noch auf den Bänken in der Hütte schliefen...

    Am zweiten Abend hatte sich dann die auf meiner Karte als "Hütte" gekennzeichnete Struktur bloß als kleiner Pavillon entpuppt, so dass ich mein Tarp in direkter Nachbarschaft aufgebaut habe.

    Eine gute Übersicht über die Hütten im Harz gibt es hier: https://www.outdoorseiten.net/wiki/Schutzhütten_im_Harz
  17. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf MeinGewicht in Impressionen von Touren   
    Anfang der Woche drei Tage quer durch den Odenwald von Michelstadt nach Jugenheim. Genau richtig, um ein paar Erfahrungen zu sammeln.  





  18. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Fabian. in UL Dusche   
    Hallo ihr Leichtgewichte,
    da ich auf Tour des Öfteren gerne mal etwas dusche um die Hygiene nicht zu vernachlässigen und einfach ein frisches Gefühl auf der Haut zu haben, herkömmliche "Outdoor- und Trekkingduschen" aber zu teuer und zu schwer sind, habe ich vor einiger Zeit mir meine eigene Dusche gebastelt. Hat am Wochenende in der Eifel sehr gut geklappt und ich war morgens froh eine einigermaßen warme Dusche nehmen zu können.
    Anleitung
    Was braucht ihr?
    - Deckel einer herkömmlichen PET Flasche
    - spitzes Messer
    - Unterlage
    - 5 Minuten Zeit

     
    Nun bohrt ihr einfach mit dem Messer die gewünschte Anzahl Löcher in den Deckel...
     

     
    und et voila:
     

     
    Fertig!
    Nun nur noch auf eine Platypus, Sawyer Squeeze oder andere Faltflasche aufbringen, ggfs. über Nacht mit in den Schlafsack und schon kann das Vergnügen losgehen.

     
    Das Ganze hält bei mir ca. 3 Minuten. Nach rund 2:30 Min. fällt der Druck aber deutlich ab. Man weiß also, wann es zu Ende geht.

     
    Zum Schluss natürlich das Wichtigste, das Gewicht:

     
    Ich denke, dass 2g für eine morgendliche Dusche nicht zu viel sind. Das Gewicht kommt natürlich zusätzlich zur Faltflasche mit. Und nun viel Spaß beim basteln!
     
    LG Fabian
     
     
  19. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf tereglu in Trailgroove Magazin   
    Zum Schauen, Lesen und Träumen!
    http://www.trailgroove.com/issue27.html?autoflip=41
  20. Gefällt mir!
    Servus Freunde der gefrohrenen Schlüpper... da Sommer nicht so meins ist, gibts zum abkühlen mal einen Bericht von einer meiner Wintertouren mit Leuten aus dem Nachbarforum. Und nein, ich habe mich im Threadtitel nicht verschrieben. Das ist ein Wortspiel welches mit @Konradsky zutun hat....

    Diesmal mit im Team "Klöti Amundsen" waren die BCD Foren User Pulsar, Eiszeitjäger, MC "Frozen Butt" @Konradsky, unser neustes Forenmitglied und sein Personalpfleger Tobi Tobsen.
    Lange haben wir geplant, gehofft und gebangt, ob die Harzgeister überhaupt Schnee für uns haben. Das letzte Blutopfer scheint sie milde gestimmt zu haben!

    Woohoo Buddy! Flashed euch das rein. Ist das nicht traumhaft!?


    Nachdem Tobi und ich die olle Eisnille am Bahnhof eingesammelt hatten gings ab nach Altenau, dem offiziellen Startpunkt unser Tour. Es war bereits Nachmittag und die Sonne senkte sich schon, als wir endlich starteten. Wir schrubbten ein paar KM bis kurz vor die Wolfswarte und machten es uns in der "Wilde Sau Hütte" bei Bierchen und finnischem Kräuterschnappes gemütlich. Ein hammergeiles Zeug.

    Konnitionell gut dabei. @Konradsky beim Zieleinlauf.

    Wir hockten klönend in der Biwakschachtel, lachten und labten uns am leckeren Valhalla.
    Bevor es, zur Nacht hin, mit dem "Human Tetris" spielen los ging, gabs noch ne ordendliche Ladung Gefriergetrocknetes zum Abendbrot. So ein voller Ranzen wärm einen schön beim schlafen. Sonderlich kalt war es allerdings nicht, leider nur so minus 4-5 Grad.

    So ein Loftmonster wie dieses hier war für die Tour eigendlich total overpowered, aber Eisi hatte leider keinen anderen Schlafsack parat. Dazu nochn VBL... Da schwitzen die Klöten...sag ich euch.

    Er musste den Sack oben und unten auflassen, um nicht bei tropischen Temperaturen zu pennen, oder den Hitzetod zu sterben. Krasses Loft, wa?
    Unsere Art Tetris zu spielen....

    In so einer Biwakschachtel muss man sich manchmal schon was einfallen lassen. @Konradsky dabei zu haben spart ne Menge Platz. Kann man den alten Mann doch irgendwo hinhängen, wo er nicht stört. Ich konnte ihm mit dem Fuß immer Schwung geben wärend ich ihm sein Schlaflied gesungen habe. Er schnarcht sooo schön, ein Traum in D-Dur.

    In der Nacht habe ich dann für Stimmung gesorgt.
    So gegen 3 Uhr wuselte irgendwas an meinem Kopf rum. Ich träumte gerade so schön, das ich gar nicht schlafe, als ich panisch hochschreckte-wild rumgegröhlend und um mich schlagend. Nagut...soweit das eben moglich ist, wenn man in so einer Stofftube eingesperrt ist.

    Die anderen waren natürlich total erfreut und hell wach nach der Aktion! Ich hatte erstmal krass Puls. Dachte wir haben nen Fuchs in der Hütte. Auf der letzten Tour wurden wir auch von welchen belagert. Die haben sogar unser Besteck geklaut, aber das ist eine andere Geschichte...

    Da hat mir doch echt so eine kleine Maus den ganzen Sack zerbissen. Also denn Rucksack mein ich, nech!

    Big Party in meinem Foodbag....
    Als Dank für meine Nüsse und Feigen hat sie mir noch alles vollgeschissen. Morgens beim Frühstück hab ich dann erstmal den Schaden begutachtet.
    Hätte schlimmer kommen können. Sie hätte sich statt durchs Netz auch durch den Body vom Pack fressen können.

    Ohh happy Day...! Morgens war die Küche schön mit Reif überzogen.

    Nachdem wir zusammen gepackt hatten ging es weiter Richtung Dammgraben und Magdeburger Weg. Bis dahin ist es aber noch ein Stückchen. Die Sonne schien und wir hatten strahlend blauben Himmel. Was will man mehr?

    Immer dem Wasser des Grabens folgend ging es vorran. Die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite.


    Das gleiche hätte ich auch nochmal mit Pulsar drauf. Hab ihn gerade noch zu fassen bekommen, als er über den Fluss zurückgesprungen ist. Die Fußspitzen hingen schon im Wasser...
    Unterwegs ne kleine Rast, denn Klöti Amundsen musste sich erstmal aus dem langen Schlüpper pellen. Die Zeit nutzen die anderen sich schnell mal ne Powerbar reinzulöten.
    Tobi genoss das Lichtspiel...


    Endlich am Magdeburger Weg angekommen. Woohoo...
    Das ist so ein schöner Pfad. Teils schon etwas gefährlich, denn es geht neben einem steil die Böschung runter. Wer da runter segelt, viel Spaß. Das kann böse enden!


    Hier sieht man das glaube ich ganz gut, wie krass es da nach unten geht. Bei unserer Schneehöhe geht das ja noch, aber macht das mal wenn der einen Meter hoch liegt!

     
    Eisnille und Tobi


    Ist dieser Weg nicht geil??
    Das hat so ein Spaß gemacht da lang zukraxeln.



    Kurz vor unserem ersten Etappenziel für diesen Tag hab ich mir dann leider einen nassen Fuß geholt. Blöd wenn man in einen Bach einbricht, den man auf Grund des Schnee´s nicht gesehen hat. Die nächsten Stunden hies es dann für mich. "Schuh trocken laufen". Juuhuuu!

    In Torfhaus angekommen streunerten wir erstmal durch den Globtrotter. Konrad, Tobi und ich zischten ihn Ruhe ein überteuertes Bierchen und die anderen knabberten an ihrem Beef Jeerky rum. Jeder macht sich eben anders fit für den folgenden Brockenaufstieg.

    Nachdem wir bei Globi noch einen 2ten Schlafsack für Tobi gekauft hatten, gings via Goetheweg der Brockenspitze entgegen.
    Irgendwie haben wir mal wieder einen dieser besagten 60 Tage erwischt, an denen man richtig weit gucken kann. Ich hab immer Glück was das angeht!

    Ist doch ein Bombenwetter, oder?


    Gut das ich bei der Rucksack-Tauschaktion nicht mitgemacht habe. Die anderen hatte alle "aua" im Rücken. Irgendwann liefen Eisi und Pulsar nur noch schweigend. Fokus auf 1m², hauptsache oben sein und den eigenen Rucksack wieder haben...

    Man war da was los. Hatte was von Ausverkauf bei Thomas Phillips. Blöde Wanderautobahn.

    Wie auch immer der Besitzer dieser ziemlich zerfledderten Lowa´s weiter gelaufen ist!? Evtl hatte er ja noch ein paar FlipFlops dabei.

    Die Schuhe standen einfach so am Straßenrand.

    Wir kommen immer näher.

    Noch ein paar Schritte und wir sind oben! Vorher sollte mich in meinem dünnen Fleece aber noch eine unsichtbare Faust
    treffen.

    Kaum biegste um die letzte Kurve klatscht dir der eiskalte Wind ins Gesicht. Das ging durch Mark und Bein. Ohne Shell wären mir die Nippel abgefallen.
    Oben hat der Wind wie immer abgefahrene Dinge mit dem Schnee angestellt.

    Beim Auftieg zog sich die Gruppe gut auseinander. Waren die einen schon im Cafe, Lief Konradsky zusammen mit Tobi noch die letzten Meter bis nach oben. Auch Konrad hatte gehörig die Nase voll von dieser "Rucksacktausch" Geschichte. Keine Handschuhe, nix zu essen am Mann und ein total verspannter Rücken waren nur 3 seiner Sorgen.

    Nachdem wir uns alle gesammelt hatten chillten wir erstmal bei einem kühlen Bier im Brockencafe. Schön "over the Top" in der 7ten Etage.
    Man war das ne coole Aussicht. Leider konnten wir sie nicht lange genießen, denn die Sonne ging schon wieder unter und die Wirtschaft machte in ein paar Minuten zu.
    Also sattelten wir alsbald die Hühner und machten uns an den Abstieg über den Eckerlochstieg. Mitterweile war es richtig dunkel.
    Fast hätten wir vergessen unser Versprechen einzuhalten. Vatti, aka Buschkraft aus dem BCD-Forum konnte leider nicht dabei sein, aber wir hatten ihm versprochen das wir ihm eine, oder auch 2 Fahnen auf den Gipfel tragen. Tja was soll ich sagen. Wir haben Wort gehalten.

    Für irgendwelchen Blödsinn müssen die ollen Icebreaker Unterbuchsen ja taugen, nech! Der Schlüpper wird auch als Avatar von einem Messermacher aus dem Nachbarforum genutzt. In seine Signatur hat sie es ebenfalls geschafft. "Mit Tipples Kaktusklöten, gehen Icebreaker flöten" lautet sie.

    Da der Abstieg eine ziemliche Rutschpartie war habe ich davon recht wenig Bilder. Hier eins wo man etwas kraxeln muss. Der Sturm vor ein paar Jahren hat echt ganze Arbeit geleistet. Richtig fette Bäume sind einfach in 3 Metern Höhe abgeknickt. Krass!!!!


    Ja was qualmt da nur so...?
    Nach einer sehr netten Wegstrecke kamen wir dann an unser Unterkunft für die Nacht an. Der Biwakschachtel am Eckerloch. 
    Pulsar und der alte Eskimotrick...

    Wie den Tag zuvor gabs wieder Gefriergetrocknetes als Abendessen.
    Wir probierten quer Beet und ich muss sagen. JA, Bla Band Meals sind echt lecker!

    Konrad kochte zwar, aß aber am Ende bei Tobi mit und nutzte sein Essen dann als Ablenkfütterung. Nicht das dem nächsten der Sack zerbissen wird, nech!
    Die Hütte ist mal so richtig klein. Ich habe mit dem Kopf draußen geschlafen. Es war einfach nicht genügend Platz für alle.
     @Konradsky  hat sich schön an einem Abhang mit seiner HM aufgehängt. Gut das er doch ein Tarp gespannt hat. In der Nacht kam erst Schnee runter, der morgens dann in Regen überging. Schön wenn es einem die halbe Nacht ins Gesicht schneit.

    So schaute Konrads Hütte aus. Der hatte es gut. So eine 1 Zimmer Wohnküche.

    In der Hütte fühlte man sich eher wie Sardienen in der Dose. Meinen Huckepack hänge ich seit dieser Tour eigendlich immer irgendwo auf. 

    Eisi: "Hier, mach mal bitte leer"...
    Tipple: "Es ist jetzt nicht das was ich denke, oder?"
    Eisi "Ohh doch, das ist es, Tipple."

    Die Pisspulle Von  Eiszeitjäger.
    Lecker lecker, aber wenns richtig kalt ist nunmal nötig.


    Nachdem wir morgens zusammengepackt hatten ging es nur noch runter nach Schierke, wo wir uns beim legändären Brockenbäcker ein Zivilisationsfrühstück gönnten. Es dauerte nicht lange und da kamen auch die Männer der Detlev "Scott" Expedition an.
    Es wurde berichtet und Bilder gezeigt. Hab mich gefreut euch zu treffen Leute. Gerne hätten wir euch auf dem Brocken aufn Bierchen gesehen, aber man kann ja nicht alles haben.

    Nochmal "Danke" an meine Buddies, es war genial mit euch. Das müssen wir unbedingt wiederholen. Diesmal dann mit Vatti, nech!?



    "All secure in sector seven", Klöti Amundsen....peace.
     
    PS: Dieser Bericht ist in gleicher Form auch im BCD-Forum erschienen. Auch wenn einige keinen "echten" UL Rucksack auf dem Rücken hatten, waren doch alle sehr leicht.
    Ich sehe das ja nicht so verbissen. Jeder wie er mag.
    Das Bild ist zwar auf einer anderen Tour entstanden, aber das ist ja egal, nech! Alles für den Dackel, alles für den Club!

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
  21. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf kImperator in Leichtes Osterfest im Ith   
    So nach langem Überlegen habe ich mich hier durchgerungen einen Bericht zu veröffentlichen von meinem leichten Osterfest.
     
    Ein Chaos zwischen Entspannung, Verzweiflung und gutem Wetter.
     
    Dieser Tour über den Ith-Hils Weg hat 2 große Ziele gehabt.
    1.       Testen meiner Ausrüstung und sicherstellen, dass diese für die Schwedentour dieses Jahr  reichen wird
    2.       Bei schlechtem Wetter, ein Test ob ein Poncho-Tarp reichen mag.
    Einen Tag vor dem Tourenstart hat sich aber das 2. Ziel schon verflüchtigt. Da kam doch mein Z-Packs Cuben Tarp nach 8 Monaten endlich vom Zoll zu mir!
     
    Somit ging es Karfreitag um 10 Uhr mit großem Tarp und Regenjacke und anderem Krams bewaffnet in Coppenbrügge, einem idyllischen kleinen Städtchen los.
     
    Tag #1 - Zweifel
    Der Weg ist prima ausgeschildert und narrensicher zu finden, na da können die nächsten Tage ja entspannt werden.

    Schon die ersten Meter wurde das Motto des Weges ersichtlich. Es geht über den Kamm des Ith Gebirges, ergo immer rauf. Solange bis es nichtmehr rauf geht, dann wieder runter und erneut rauf. Die unzähligen Höhenmeter müssen ja auf die kurzen 80km verteilt werden.
    Nach den ersten Kilometern wurde mir schnell klar, dass der Ausblick jeden Höhenmeter belohnen sollte.

     

     
    Direkt danach ging es über den zu Weg in das Naturschutzgebiet.
    NATURSCHUTZGEBIET?! Okay dann muss ich da bis Heute Abend wohl wieder rauskommen zum Nächtigen.
    Eine kurze Verschnaufpause und schnell ist ein Bild geschossen. Die Natur ist hier einfach Atemberaubend, ich kann das nicht anders beschreiben. Auch die kleinen Trampelpfade durch den Bärlauch, der das abendliche Mahl verbessert. sind einfach sagenhaft.
     
    Ein wenig weiter gab es einen Aussichtsturm,
    also nichts wie rauf um dem Spiel von Sonne, Schatten und den Tälern einzufangen.

    Leider hat das Wandern auf einem Kamm auch seine Nachteile.

    Erstens wird so ziemlich jeder Gipfel mitgenommen, was auf Dauer für einen so schlecht trainierten Wandersmann
    wie mich echt ein Problem darstellt, was nur durch ausreichend Pausen zu kurieren ist.

    Zweitens fließt Wasser bekannter maßen von der Quelle immer bergab. Es dauerte nicht lange, ehe meine 2L Wasser getrunken waren.
    Quellen weit und breit nicht in Sicht und selbst wenn, bestünde wegegebot. Eine fiese Lage.
     

    Da gab es nur die Möglichkeiten über einen der Zuwege zum nächsten Ort oder die letzten KM über den Kamm bis zur nächsten Ortschaft.
    Die Höhenmeter haben ihre Spuren hinterlassen, der Abstand zwischen den einzelnen Pausen wird immer geringer und nach ca. 15km und müden Beinen stelle ich mir die Frage ob ich das nicht mit 4 Tagen á 20km/Tag zuviel vorgenommen haben.
     
     
    Gut, dass der Sonnenuntergang von dem Wasserproblem abgelenkt hat und die Nacht meine müden Beine wieder auskurieren konnte.
    Somit kurz hingehauen und ein kleines 10 oder 11 Stunden Nickerchen gemacht.

    Die Nacht war zwischen -2°C und -4°C kalt, nach der Anstrengung für mich im Cumulus LiteLine 400 zu kalt, die Beine waren kalt, der Oberkörper war warm.
    Nach dem 3. Mal aufwachen die Nacht war es mir zu blöde und ich habe die Rettungsfolie aus dem erste Hilfe Set genommen, und sie mir um die Beine gewickelt.
    Für die nächste Nacht ist es gleich notiert, das Spielchen gibt es nicht noch einmal.
     
    Tag #2 – Neue Kraft
    Die nächste Ortschaft war mit frischen Füßen schnell erreicht. Direkt am Eingang eines Campingplatzes stand eine Tafel mit Preisen, Wanderer ohne Übernachtung war Preislich aber nicht festgelegt.

    Somit bediente ich mich erst einmal am Wasser und gesellte mich zu einigen Kletterern aus Unna.
    Zwischen Müsli mit Milchpulver, Kaffee & Fachgesimpel gab es interessante Gespräche mit den Jungs und Mädels.
    Auch das angebotene Marmeladenbrot aus selbstgemachter Marmelade konnte ich nicht verwehren.

    Uff wie war ich gesättigt, 1,5L Wasser & 0,5L Kaffee getrunken, die 2L wieder auf den Rücken und weiter ging es.
    Dieses mal vorbei an den Ithwiesen. Ein sehr schöner Anblick. Auch oder gerade wegen der Kleinmaschinen welche dort bei dem Wetter Flogen.

    Auf einmal zeigte hier eine Wegmarkierung nach unten?
    Und das obwohl es einen Weg nach oben geben würde?!
    Das war das erste Mal, dass mir dieses auf dem Weg aufgefallen ist, was ist das los,
    haben die Designer den Weg übersehen?

    Komisch, ich freute mich insgeheim ein wenig und ging Abwärts zum nächsten Weg.
    Mal wieder an einer Bank gehalten und einen Snack genascht.
    Es gab Milchbrötchen mit Frischkäse & selbstgemachten Sambal.
    Einfach ULtra köstlich 2 Tage.

    Nachdem der Ith ja nun gefallen war, ging es weiter, der Wanderweg hat ja nicht umsonst einen Doppelnamen. Und wieder einmal ging es unzählige Höhenmeter hinauf. In meinem Kopfe hat sich so eine Phantasie zusammengereimt, wie dieser Wanderweg denn entstanden sein kann.
    Ein Gespräch im Wettstreit zwischen dem Harz mit den tollen Wanderwegen und dem Ith:

    Hey Ith? Selbst mein Wurmberg ist doppelt so groß wie du!
    Na warte mal ab Harz! Es solle ein Wanderweg entstehen, der jeden gottverdammten Gipfel auf meinem Kamm mitnimmt. Hils, Duinger Berg & Thüster Berg wie sieht es mit euch aus, seid ihr dabei?!
    Natürlich – erwiderten diese.
    Da riefen der Hohe Heimberg und der Idtberg „wir wollen auch mitmachen“.
    Ne – ihr dürft nicht, ihr seid zu klein!
     

    Und dementsprechend ging es weiter den Hils hinauf.
    In den Beinen War wieder einmal etwas zu merken, doch die Motivation bei bestem Wetter weiterzukommen war größer als die müden Beine.
     
    Eine Wolke begleitet von Hagel zog über das Areal und sorgte dafür, dass ich schnell das neue Tarp aufbaute. Leider war in den 3 Minuten des Aufbaus die Wolke und der Hagel wieder vorbei. War wohl nichts mit einem Tarptest…

    Ist doch Wahnsinn, wie groß einem so ein 3x2.6m Tarp erscheint, wenn die letzten Nächte bei Sturm und Regen von Nicklas unterm Ponchotarp mit 1.45x2.6m verbracht wurden,
    Da kann man abends noch einmal einen letzten Leckerbissen verschlingen:
    Kartoffel Pürre mit selbstgemachter Sambal Olek, dazu ein gutes stücken Salami, wohl bekommts.

    Noch ein paar km weiter und nach 30km Tagesbilanz konnte ich endlich mein Tarp aufbauen.
    Die Rettungsfolie habe ich mir gleich um die Beine gewickelt beim Schlafen. Noch einmal die Nacht aufwachen wollte ich nicht. Erst recht nicht, wenn ich es verhindern kann.
     
    Tag #3 - Fokussierung
    Nach für meine Verhältnisse mickrigen 9 Stunden Schlaf ging es zum Frühstück.
    Müsli mit Vollmichpulver war schnell angerührt und verzehrbereit.
    Ich liebe das Zeug, schmeckt wie Milch, lässt sich kalt zusammenrühren, und direkt in die Müsli Portionsbeutel geben.

    Somit ging es den Delligser & Duinger Berge hinaus und gen Rückweg.
     
    Auch diesen Tag hat es nicht an Wasser gemangelt, leider war es dann auch schon mit dem Handy Akku, 5% Akku, also am Solar Panel anstöpseln.
    Damit ist dann aber zwischendurch Fotos schießen doof.

     
     
    Somit war ich mittags schon in Marienhagen angekommen. Die Beine wurden immer schwerer, aber der Gedanke bei diesem Tempo heute noch zurück nach Coppenbrügge zu kommen trieb mich an.
     
    So wurden es den 3. Tag 35km und es ging mit dem Auto wieder auf den Heimweg, dabei noch einen Abstecher zu meinen Eltern gemacht. 
     
    Fazit:
     
    Es ist doch immer wieder erstaunlich, über was man alles hinwegsehen kann, wenn der Wille etwas zu erreichen da ist. Auch wenn das bedeutet es gibt 5 Tage Muskelkater. Da hilft wohl nur üben üben üben.
     
    Achja, das Baseweight lag bei 4,6kg + 2Kg Futter am Anfang + 2L Wasser.
    Da ich jedoch einen Tag weniger gebraucht habe, habe ich 700g Proviant wieder mit zurück geschleppt.
    Erkenntnisse aus dieser Tour:
    50% Akkuladung pro Tag mit dem Solarpanel (~1800mAh bei 5V). Sollte für Schweden im Sommer reichen!
    Smartphone reicht zum Schnappschüsse schießen, nächstes Mal gibt es aber trotzdem wieder eine Kamera.
    Die Leistungseinbrüche bei Dehydrierung sind wesentlich größer als mir bewusst war.
    Es hat extrem viel Spaß gebracht!
     
    Cheers, kImpi
  22. Gefällt mir!
    harztrekker hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in [Suche] UL Stirnlampe   
    Danke für den Hinweis! Die wäre ja dann tatsächlich wohl baugleich mit der Beal.
    Bitte aber meine Anfrage nicht falsch verstehen. Feilschen möchte ich gar nicht. Ich will einfach nur nix neues kaufen, wenn doch die Möglichkeit besteht, dass jemand aus dem Forum noch eine gebrauchte Stirnlampe rumliegen hat und ggf. loswerden will, weil er oder sie diese eh nicht/ nicht mehr nutzt.
  23. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Andreas K. in Stirnlampe SUNREE "Mini"   
    Heute ist nun auch die SUNREE "Mini" bei mir eingetroffen. Wie angekündigt gibt es hier ein kurzes Review von mir.
     
    Zum Hersteller habe ich ja schon ein paar Worte verloren, nachzulesen im Thread über die SUNREE "Sports 2"
     
    Die "Mini", die ich zu einem Preis von 13,04€ in China erworben habe, wurde, wie auch schon die "Sports 2", in einer wertigen Verpackung geliefert. Dem Aufdruck zu entnehmen ist, dass der Hersteller seine Lampe nach IPX 6 zertifizieren ließ und zwei Jahre Garantie auf dieses Produkt gewährt. Sich auf die Garantie zu berufen, bei einem asiatischen Produzenten ohne Firmenvertretung in Europa, wird natürlich schwer, aber bei dem Preis lässt sich auch ein vorzeitiges Ableben der Kopflampe verschmerzen.
    Zum Vergleich, die Petzl E-Lite weist Zertifakte nach IP 6 und 7 auf, und der Hersteller gewährt zehn Jahre Garantie auf das Produkt.

     
    Zum Lieferumfang gehören nebst der Lampe, zwei CR2032 Knopfzellen und ein Täschchen mit Karabiner.

     
    Aber nun zur Lampe selbst. Die Lampe wiegt im Auslieferungszustand 24g ohne Batterien.

     
    Die Lampe liegt angenehm auf der Stirn und hinterlässt keine Abdrücke. Meine anfängliche Skepsis gegenüber dem Sitz der Leuchte auf dem Kopf mittels Gummikordel und Tanka hat sich schnell zerschlagen. Die Kopflampe lässt sich gut anlegen, und der Verstellmechanismus funktioniert zuverlässig.
     
    Für die Grammfüchse: Die Gummikordel mit Tanka wiegt 8g, und ist sehr einfach abnehmbar. Eine sehr stabil wirkende Metallklammer auf der Rückseite der Lampe ermöglicht es, sie auch anderweitig zu befestigen, ohne dass der Kippmechanismus des Lampenkörpers beeinträchtigt wird.

     
    Auf der Oberseite des Lampenkörpers befindet sich, gut bedienbar, der Knopf zum Verstellen der Leuchtmodi. Leider fehlt auch hier, wie bei der "Sports 2", ein Mechanismus, der das versehentliche Einschalten verhindert.
    Die Leuchtregulierung erfolgt mittels einfachen Drückens durch die verschiedenen Programme.
    Auf der ersten Stufe brennt die zentral auf der Lampenvorderseite sitzende weiße LED, die in einen kleinen Reflektor eingebaut ist, mit maximaler Leistung. Darauf folgt als zweite Stufe schwaches Weißlicht und als dritte Stufe blinkendes Weißlicht. Drückt man weiter, leuchtet Rotlicht, ausgestrahlt von zwei LEDs, jeweils links und rechts unterhalb der weißen LED sitzend, zuerst kontinuierlich, auf nächster Stufe SOS-blinkend.

     
    Der kleine Reflektor bündelt effektiv das Licht und erzeugt einen hellen Spot auf Maximaldistanz. Die "Mini" wirkt dadurch deutlich heller als die Petzl E-Lite, welche eine hohe Streuung aufweist.
    Die Leistung beider Lampen sind aber laut Datenblatt annähernd gleich.
    Anbei habe ich die Datenblätter beider Lampen zum Vergleich angehängt. Daraus lässt sich auch der jeweilige Energieverbrauch entnehmen.
     
    "Mini"

     
    "E-Lite"

     
    Auf der Rückseite der Lampe befindet sich das Batteriefach. Der Deckel mit Drehverschluss kann mithilfe einer Münze geöffnet werden.

     
    Fazit: Die SUNREE "Mini" kann in den meisten Punkten durchaus mit der Petzl E-Lite konkurrieren. Benachteiligt ist die Lampe durch eine fehlende Einschaltsicherung. Dafür besticht sie durch eine subjektiv empfundene höhere Leuchtkraft. Dazu gibt es die Lampe zu einem respektablen Preis - eine klare Kaufempfehlung von mir!
  24. Gefällt mir!
    harztrekker reagierte auf Andreas K. in [Suche] UL Stirnlampe   
    Die Sunree Mini kannst du dir für ca. 12,- bei aliexpress kaufen. Da braucht man auch nicht mehr feilschen.
    Hier ein Review: 
     
  25. Gefällt mir!
    harztrekker hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Vorstellungsthread   
    Ein freudiges Hallo,
    Nachdem ich aus Grammgeiz heute einen Spirituskocher aus einer Bierdose gebaut habe, damit dieser meinen "schweren" Trangia ablösen kann, denke ich ist es nur zu logisch und an der Zeit mich endlich vorzustellen 
    Philipp mein Name, 25, aus Magdeburg, welches zum Glück nicht allzu weit vom Harz entfernt ist. Wie Reiner einige Posts vor mir bereits richtig angemerkt hat hat der Harz eine Vielzahl bester Wege zu bieten. Vor allem aber die vielen (Stau-)Seen machen den Harz zu meinem momentanen Lieblingswohnzimmer  
    Für 2016 suche ich noch ein paar Abenteuer. Gern auch mal mit Leuten aus dem Forum! 
    Grüße,
    Philipp.

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