Reputationsaktivitäten
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Roiber reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESLiebe Ultraleicht-Freunde,
ich habe leider schlechte Nachrichten, aber manchmal wird es einfach Zeit, harte Entscheidungen zu treffen:
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, HUCKEPACKS zum Ende des Jahres 2024 zu schließen. Eine Ära geht hiermit zu Ende.
Meine Beweggründe sind sehr vielfältig. Neben den monetären, nachhaltigen, ethischen, intellektuellen und gesundheitlichen Gründen ist vor allen Dingen der folgende Grund entscheidend:
Jeden Tag im Universum des Wanderns und Laufens zu arbeiten und dies selbst nie wieder praktizieren zu können, zerreißt mir einfach täglich das Herz. Und bevor es vollends zerreißt, muss ich schweren Mutes meine Manufaktur schließen.
Die vielen Jahre waren mir wahrlich eine Freude und Ehre!
Ich wünsche Euch stets unbeschwertes Reisen!
Liebe Grüße und passt auf Euch auf
Mateusz
(Alle Markenrechte und Geschmacksmuster bleiben bis auf Weiteres in meinem Besitz)
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Roiber reagierte auf martinfarrent in Touren am MittelmeerIch persönlich liebe ja sowieso die Côte Bleue, westlich von Marseille. Meist bikepacke ich ab irgendwo in den Voralpen dahin, aber gewandert bin ich dort auch schon. Die Landschaft ist jener der Côte d'Azur (östlich von Marseille) einigermaßen ähnlich. doch ist die blaue Küste weniger überlaufen, weniger schick, weniger teuer...
Der Grand Sentier de la Côte Bleue hat (laut Link unten) 62 km Länge und ist an der Küste teilweise richtig technisch, mit entsprechend langsamem Vorankommen. Er ist aber auf der unten verlinkten Seite als Rundweg angelegt, was deinem Wunsch nach ständige Meeresnähe widerspricht. Ich würde ihn daher vorne verlängern und hinten modifizieren (und habe das auch schon mal getan, war toll): schon in L'Estaque beginnen und ab Carro abzweigen bis Martigues. Für beide Modifikationen findest du GPS-Dateien im Netz. Dann bist du fast nur nahe am Wasser, erlebst herrliche Calanques und eine manchmal ziemlich rauhe, aber oft auch relativ üppige Landschaft dazwischen. Anreise: Mit dem Zug nach Marseille, dann mit der Fähre (weil schöner als Zug) vom alten Hafen nach L'Estaque. Rückreise: Mit dem Nahverkehrszug von Martiques nach Marseille, von dort mit einem schnelleren Zug nachhause.
Ein paar Bilder von meiner eigenen Tour poste ich vielleicht nachher...
https://de.martigues-tourisme.com/route/der-grosze-weg-der-blauen-kuste.html
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Roiber reagierte auf schwyzi in Fits in the Forclaz (10l) ChallengeDamit ich außer Rumgeblödel auch mal was Konstruktives in diesem Faden Beiträge - meine overnighter-Ausstattung, "fits IN the Forclaz" 😎
Ich hab noch die 10 l-Ruckis aus der Zeit, als die 1,99€ kosteten:
Beide mit Brustgurt gepimpt (re. zu sehen) Und mit einer Gurtbandaschlaufe, an die die Wasserflasche gebamselt wird, damit (Flaschenhalter, unten im Bild, wiegt 3,7 g)
In den Rucksack kommt mein leichtester Schlafsack, der Hyper 750, 732g
Meine Luftmatte von Jysk, 562 g und mein Ponchotarp mit allen Leinen, 247 g, Silnylon. Heringe lass ich natürlich weg, wer braucht so'n Scheixx, wenn er ein Schweizer Messer hat. (Oben, 46 g) EH Set (oben, 37,7g) passt auch mit rein.
Dazu mein Kochset im 480 ml Blechbecher, ist alles drin, einschließlich Verbrauchsgüter wie Spiritus, Kaffee, Süßstoff und Brühwürfel.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/139707-x-ul-kochsets/?do=findComment&comment=660120
Es wäre sogar noch Platz für ein oder zwei asiatische Nudelblöcke, aber es ist ja nur ein overnighter, Essen wird da überbewertet😊
Eingepackt sieht alles dann so aus:
Wie man sieht, noch Platz. Könnte meine push-up-undies noch links reinfriemeln. Gesamtgewicht 18
So ne gewaltige Challenge ist das nun nicht, und das nur mit Bordmitteln, und kostet wahrlich keine tausend Euro! Der Schlafsack hat mal 7€ im diakonischen Kaufhaus gekostet, das Taschenmesser 5€ beim Flohmarkt, der Poncho, glaub ich, 25€ ( ist hier noch aus der Laufbursche-Unterstützungsaktion von einem Mitforisten, Myog) Die Matte gab's nach der Saison für 15€ bei Jysk, Original 30€. Kochset insgesamt unter 5 €.
Warum UL immer so teuer sein soll, erschließt sich mir irgendwie nicht so richtig...
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Roiber reagierte auf Sören in Impressionen von TourenMichinoku Coastal Trail | September/Oktober
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Roiber reagierte auf skullmonkey in Impressionen von TourenIch war im August auf Grönland. Es war unglaublich, und hat Lust auf mehr - zB den ACT - gemacht! Hier ein paar Impressionen:
Delta Wanderung @ Eqi Glacier Lodge.
Wanderung zum Inlandeis.
Eqi, der aktivste kalbende Gletscher der Welt.
Auf der Moräne neben dem Eqi Gletscher, mit Blick zurück zur Lodge.
Sonnenuntergang in Qasigiannguit.
Finnwal.
10% über Wasser.
Die Grönland Flagge.
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Roiber reagierte auf Lugovoi in Impressionen von TourenEindrücke vom Kom Emine Trail in Bulgarien Anfang Oktober. Rund 300 Kilometer von Kom bis Shipka.
Empfehlung für den Weg ist ausgesprochen, eine tolle Gegend, auch oder gerade zu dieser Jahreszeit.
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Roiber reagierte auf schwyzi in Bikepacking mit E-BikeUnd wenn ich jetzt merke, dass ich meine Einkäufe in meiner schweren Kunstledereinkaufstasche nur noch schwerlich die Treppen in meinem Block hochbekommen und mir einen DCF-Einkaufsbeutel nähe - ist das dann "UL-steptrekking"? Gänzlich unverwandt wäre das ja auch nicht...🤔
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Roiber reagierte auf bifi in Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?Kleiderbügel. Zusammenklappbar. 3 Stück... Auf Fahrradtour mit Hotelübernachtung, was für ein Schwachsinn!
Wandertour auf den Brocken mit ca. 7 kg und Klamotten für Hitze bis Schnee - im Juni. Unvorstellbar inzwischen (beides)! 😂
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Roiber reagierte auf wilbo in Schlafsack/Quilt und Isomatte mit HundOT: Ein großer Hund vorm Bauch ersetzt einen Ofen!
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Roiber reagierte auf ma11hias in Impressionen von TourenEin paar Bilder der HRP Überquerung von diesem Jahr. (24.08 bis 24.09)
War überdurchschnittlich regenreich, was zur Folge hatte, das sogar Straßen und Brücken zerstört wurden und somit auch Routen zeitweise gesperrt waren bzw. einfach nicht mehr passierbar waren. Dafür gibt es schöne Bilder mit vielen Wolken 😁
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Roiber reagierte auf ChristophW in Kammerweg Erzgebirge-VogtlandIch bin den kompletten Weg Juli 2016 gegangen (10 Tage), gänzlich ohne Smartphone, nur so eine "Werbekarte" 1:200000. Wegmarkierungen war völlig ausreichend. Einfach etwas mehr Futter schleppen, Wasser war auch kein Sorgenkind. Einfach klingeln, und dann Wasser, Kaffee, Bier, Wurst und Brot, nette Gespräche - ja, die Menschen waren ausnahmslos irre hilfsbereit. Z.B. "da hinten in der Werkstatt ist ein Waschbecken, dann können Sie sich waschen oder ihre Sachen mal auswaschen". Wer nicht ans Gute im Menschen glaubt, konnte hier eines besseren belehrt werden. Aber obacht: Je mehr man sich dem Vogtland nähert, desto schlechter wird die örtliche Futterversorgung. Nur mit viel Glück erwischt man den Bäcker- oder Metzgerwagen. Da gilt es, rechtzeitig den Rucki zu laden (oder Fastenwandern, manche zahlen sogar Geld dafür ).
Zelten? Im Sommer war das natürlich kaum ein Problem, was nettes zu finden, schließlich ist es lang genug hell:
Holzhau: auf den Höhe mitten auf der Wiese. Durch die eine Zeltöffnung der Abendsonne frönen, und durch die gegenüberliegende kitzelte mich die Morgensonne wach. hinter Olbernhau oben auf dem Stößerfelsen genächtigt - sagenhaftes Panorama! Ortseingang Schmalzgrube am Feldrand, Wasser vom Gartenwasserhahn des Bauern. (Hier würde ich aber beim nächsten Mal wenige Kilometer vorher am Waldrand westlich von Satzung, wenige Kilometer nach dem Basaltfächer von Hirtung, bevor es in den Wald reingeht, in einer dortigen Unterstandshütte "beim lustigen Julius" lagern). Im Wald vor Oberwiesenthal gibt es ein paar kleine Wetterschutzunterstände, auch für die winterlichen Langlaufloipenfans gedacht. (Da konnte ich trotz nächtlichen Wolkenbruchs trocken bleiben.) Johann-Georgenstadt am Ortsausgang Kinderspielplatzwiese (im Dunklen aufgebaut, beizeiten wieder losgelaufen). Holzblockhütte Dreibächle-Platz - hach, wie totenstill so eine Nacht sein kann! Name vergessen, aber beim Bauern auf seinem Hausrasen hinterm Haus, mit Bach direkt daneben. Stausee/Talsperre Dröda: direkt am Ende der Staumauer. "Freistehend" mit 2 dicken Steinen für die Seitenabspannung geht auch. Und Waschwasser "ohne Ende". Lang hinter Mödlareuth, noch vor Hirschberg, direkt am dortigen Saaleufer, war mein letztes Lager. Aber (natürlich) feucht! Trotzt bester Saison (Heidelbeerzeit) traf ich nur 2 weitere Pärchen (einer hatte einen 28kg-Rucksack, OMG).
Rückkehr: ich bin von Blankenstein noch rüber nach Bad Steben gelaufen, dort ist Bahnanschluss zu finden.
Weil im Oktober/November die Tage merklich kürzer werden inkl. Rückstellung auf Winterzeit, werden die Tagesetappen wohl deutlich kürzer ausfallen (wandern ohne zu sehen ist gaga), also nennenswert mehr Zeit einplanen.
Happy Trails!
Christoph
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Roiber reagierte auf J_P in Impressionen von TourenEin paar Impressionen von der GR 5 aus den Hoch-Vogesen Anfang September:
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Roiber reagierte auf PhilippPhoenix in Mit dem selbstgenähten Tarp über der Eiswelt des FornogletschersLetzter Teil meines kleinen Ausflugs im Val Bregaglia.
Tag 2 Nachmittag: Im Val Bregaglia nach Soglio
Meine Hoffnung auf einen Kiosk oder Supermarkt an der Talstation und ein Eis zerschlägt sich leider und ich bin zu faul für einen Umweg ins nächste Dorf. Entgegen meiner Befürchtungen scheint im Tal aber die Sonne, sodass ich bald wieder in kurzer Hose laufen kann. Nach den beschwerlichen Abschnitten am Vormittag ist das Laufen auf ebenen einfachen Wegen ein Segen und ich genieße die Mischung aus Forstwegen und geteerten Abschnitten.
Auch hier warten nochmal knapp 600 Höhenmeter auf mich, aber auf den guten Wegen läuft es sich hervorragend. Dann komme ich zum Abzweig von dem es nochmal steiler zum Panorama-Weg hochgeht und ich meinen Schlafplatz suchen möchte.
Schon von weitem sehe ich ein rotes Schild an meinem Abzweig und ahne Böses. Und ja, der auserkorene Weg ist wegen einem Erdrutsch gesperrt. Jetzt erinnere ich mich auch wieder daran, bei meiner Überprüfung der Wege diese Sperrung auf der Karte gesehen zu haben. Da ich ja einen ganz anderen Aufstieg geplant hatte, hatte ich es nicht weiter beachtet und mich bei meiner Umplanung auch nicht mehr daran erinnert - wie ärgerlich!
Im letzten Jahr hatte ich bereits eine ähnliche Sperrung ignoriert und anschließend zuhause mit mulmigem Gefühl lesen, dass hier wenige Tage vor meiner Tour 2 Wanderer durch einen Steinschlag ums Leben gekommen waren [Link zum Bericht]. Dieses Mal bin ich vernünftiger und plane erneut um. Zugegebenermaßen ist die Umplanung hier auch um einiges leichter. Anstatt steil den Berg hoch, laufe ich halt schräg auf den Panoramaweg zu. Dadurch laufe ich auch schon einen Teil der für den nächsten Tag geplanten Route.
Die Schlafplatzsuche gestaltet sich dann schwierig. Ich laufe an einem Hang entlang, viel durch Wald (wo ist das Panorama?) und die wenigen waldlosen Stellen sind entweder völlig zugewuchert oder privat genutztes Land mit Vieh darauf und in Sichtweite von bewohnten Landhäusern.
Zumindest macht der Sentiero Panoramico seinem Namen hier alle Ehre, auch wenn dichte Wolken die Bergspitzen verhüllen.
Also laufe ich weiter und weiter und zunehmend meinem eigentlich erst für morgen angedachten Ziel zu. Der innere Schweinehund wird wieder stärker, führt mir Bilder einer sanft prasselnden Dusche und meinem weichen Bett vor und wie mich meine Frau am Sonntagmorgen mit einem Frühstück im Bett und einem frischgebackenen Stapel Pfannkuchen überrascht. Gut, den letzten Punkt nehme ich ihm nicht ab, aber ich überlege ernsthaft, einfach durchzulaufen und den Sonntag mit der Familie zu verbringen. Trotzdem halte ich noch Ausschau nach einem geeigneten Platz.
Der Forstweg ist mittlerweile einem kleinen Singletrail gewichen, der durch den Wald führt und einige Wasserfälle auf kleinen Holzstegen überquert. Da am Weg einige Warnschilder zum korrekten Verhalten gegenüber Hirtenhunden angebracht waren, die wohl oberhalb des Waldes mit ihren Herden verweilen, filtere ich das Wasser aus dem Bach unterhalb dieser Gebiete lieber.
Mittlerweile sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Soglio und ich beschließe tatsächlich durchzulaufen. Kaum ist der Entschluss gefasst und meine Frau informiert, komme ich - wie könnte es auch anders sein - an einem kleinen Rastplatz mit Picknickbank und -tisch vorbei. Der Platz ist direkt neben einem der Bäche neben dem Weg und mein Shelter hätte Platz. Allerdings völlig im schattigen Wald und ohne Aussicht. Ich bleibe bei meinem Entschluss durchzulaufen und laufe nun bergab nach Soglio. Pünktlich zur goldenen Stunde komme ich an und fotografiere den herausstechenden Kirchturm von unterschiedlichen Seiten.
Doch auch das Dorf an sich ist einen Ausflug wert, viele kleine Gässchen, alte Häuser, Pflastersteine, Brunnen. Typisch italienisches Flair und doch auf Schweizer Boden. Da ich noch die Bushaltestelle suchen muss und den Bus auf keinen Fall verpassen will, habe ich leider keine Zeit mehr, mir Soglio in Ruhe anzuschauen.
Mit dem zweitletzten Postbus an diesem Tag fahre ich um 19:30 Uhr von Soglio ins Tal, von dort aus geht es mit einem weiteren Bus nach Maloja und zum Auto zurück. Welch Segen ist es doch, die Wanderschuhe wieder gegen Sneakers einzutauschen. Mein Abendessen besteht dann aus Käsecrackern und Süßigkeiten während der Autofahrt. Um Mitternacht bin ich wieder zuhause, springe schnell unter die Dusche und dann hundemüde ins Bett.
Tagesstatistik:
22,8 km
1330 Höhenmeter Aufstieg
1750 Höhenmeter Abstieg
Fazit
Eine wunderschöne Tour. Das Val Forno ist für mich ein Geheimtipp, der Ausblick auf den Gletscher atemberaubend. Vergleichbar (wenn auch lange nicht so groß) wie der Aletschgletscher aber im Vergleich überhaupt nicht touristisch - vielleicht lag es auch an meiner späten Aufstiegszeit am Freitagnachmittag. Ich habe durchaus ein paar Wanderer gesehen aber die konnte ich an einer Hand abzählen. Jenseits vom Pass dal Casnil Sud Richtung Albigna-See ist dann mehr los und die Ecke scheint auch gerade bei Kletterern sehr beliebt zu sein. Und trotzdem auch hier lange kein hoch-touristischer Ort.
Mit dem ersten Test meines selbstgenähten Tarps bin ich auch äußerst zufrieden. Lediglich hätte ich auf der langen (3 m) Seite mit 1-2 Abspannungen mehr den Wind vermutlich besser ausgesperrt, hier habe ich aktuell nur eine Abspannung zusätzlich zu den Eckpunkten. Ich bin mal gespannt, ob sich das auf anderen Plätzen mit besseren Abspannungsmöglichkeiten noch entspannt. Das neue Hosenkonzept aus kurzer Hose + Lauftights + Windhose hat mir äußerst gut gefallen. Gerade bei den warmen Temperaturen im Tal habe ich die kurze Hose sehr genossen. Da habe ich mir früher in der langen Trekkinghose einen abgeschwitzt.
Statt einer kleinen Trekkingtour mit 2 Übernachtungen war es jetzt doch "nur" ein ausgedehnter Overnighter aber es ist unglaublich, wie selbst so eine relativ kurze Zeit beim Trekken den Arbeitsstress und Sorgen in den Hintergrund rücken lässt.
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Roiber reagierte auf PhilippPhoenix in Mit dem selbstgenähten Tarp über der Eiswelt des FornogletschersTag 2 Vormittag: Über den Pass da Casnil Sud zum Albignasee
Die Nacht auf 2550 m Höhe war unruhig. Der Wind war doch recht stark und hat, da ich das Tarp aufgrund der begrenzten Platzfläche nur mäßig gut abspannen konnte, auch unter dem Bodenrand reingepustet. Obwohl ich die Windhose im Schlafsack an hatte, war der Wind teilweise unangenehm kalt an den Beinen. Vor Allem hat mich aber das laute Wackeln der Wände bei Windböen und nach unten Rutschen auf der schrägen Fläche nur schwer in den Schlaf fallen lassen, bzw. auch schnell wieder aufgeweckt, wenn ich doch mal für kurze Zeit eingeschlafen war.
Während ich noch zerknittert nach dem Aufwachen im warmen Schlafsack ausharre, koche ich mir einen warmen Tee. Ich bin rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang aufgewacht, aber dieser bringt leider keine farbige Himmelsstimmung mit sich. Doch etwas später taucht die Sonne die Berggipfel sehenswert in rotes Licht und motiviert mich den Schlafsack zu verlassen.
Ich starte die Drohne und schieße noch ein paar Fotos aus der Luft.
Anschließend setze ich mich auf meiner Faltisomatte auf den Fels und wärme Wasser für mein Müsli auf. Das ist ein großer Vorteil der Schaummatten, einfach unkompliziert auf einen Fels legen, ohne sich groß Gedanken um etwaige spitze Steine zu machen.
Schließlich packe ich alles zusammen und laufe weiter, zunächst geht es dem gleichen Weg von gestern wieder runter.
Kurz vor der Ebene fülle ich mir wieder 1.5 L Wasser am Bergbach auf, überquere die Brücke und zweige nun auf den schwierigen blau-weißen “Weg” ab, der mich nun überwiegend weglos zum Pass Casnil dal Sud bringen soll.
Schon nach wenigen Schritten hört der Single-Trail auf und geht in ein Geröllfeld über, in dem ich mich von Markierung zu Markierung den Hang nach oben bewege.
An der ersten kettenversicherten Stelle lasse ich die Kette noch unberührt.
Doch schon bald habe ich zumindest eine Hand an den Helferlein, da es recht steil voran geht. Bei Nässe kann ich die Route wirklich nicht empfehlen.
Mein Blick bleibt an etwas Rotem zwischen den Felsen hängen. Das gehört definitiv nicht in die Landschaft - eine Hundetüte. Da sie ohne Inhalt ist, packe ich sie ein und freue mich, meinen gestrigen Schnitzer mit dem verkohlten Gras wieder auszubügeln.
Dann komme ich an ein kleines Plateau mit herrlichem Blick auf den Gletscher. Das wäre auch ein würdiger Schlafplatz, aber ich habe heute noch einiges vor und die aufziehenden Wolken gefallen mir eh nicht. Also fotografiere ich etwas und laufe schließlich weiter.
Es geht weiter über Geröllfelder und ich kann erstmals den Pass erkennen.
Dann geht es über ein Altschneefeld. Den Blick habe ich nun auf den Boden geheftet, um mögliche Löcher in der Schneedecke frühzeitig zu erkennen.
Plötzlich schrecke ich auf, als ich eine Bewegung im Augenwinkel sehe. Bin ich etwa doch nicht allein hier oben?
Tatsächlich, ich entdecke drei Steinböcke auf bzw. hinter einem Fels. Sie beobachten mich aufmerksam aber ruhig und lassen mich im Abstand von ca. 10 m fotografieren und vorüber laufen. Das sind schon majestätische Tiere.
Am Ende des Schneefeldes finde ich die weiß-blauen Markierungen nicht mehr. Da die Passhöhe aber schon zum Greifen nah ist und der Weg eh aus Felshüpfen besteht, hüpfe ich nun halt nach eigenem Ermessen den letzten Anstieg nach oben. Wenige Meter vom Ziel entfernt, merke ich aber, dass ich etwas zu weit seitlich abgedrängt wurde und der Hang hier ziemlich bröselig ist. Ständig rutscht ein Stein, den ich als Halt auserkoren hatte, weg und einmal schürfe ich mir beim Nachgreifen die Hände etwas auf. Dann habe ich es geschafft und stehe auf 2941 m Höhe auf dem Pass und genieße den Ausblick auf die nächsten vergletscherten Berge.
Der Weg steigt nach der Scharte noch etwas an, sodass ich zeitweise auf 2970 m laufe. Mein innerer Monk rät mir, einen der umliegenden Gipfel zu erklimmen, um die 3000 m zu knacken. Doch da diese wieder nur Schutthaufen sind ohne jegliche Wege/Markierungen und ich gerade erst schlechte Erfahrungen mit rutschenden Felsen gemacht habe, siegt die Vernunft und ich steige Richtung Albigna See ab. Schon bald kann ich diesen auch schon sehen. Der Berg im Schatten in der rechten Bildhäfte vor dem See ist der Piz dal Päl, der eine atemberaubende Aussicht bieten soll.
War ich beim Aufstieg von der Ostseite her ganz alleine, kommen mir nun auf der Westseite auch Wanderer entgegen. Diese Seite ist durch die Bergbahn zum Stausee und die nahe Hütte Capanna da l‘Albigna belebter. Auch später sehe ich noch einige Kletterer. Unter anderem ist die berühmte La Fiamma hier. Diese hätte ich mir gerne noch angeschaut, aber allein der Weg dahin ist wohl recht schwer und verlangt eine Kletterausrüstung.
An einem kleinen Teich etwas östlich vom Piz dal Päl gönne ich meinen müden Beinen etwas Ruhe, esse einige meiner selbstgebackenen Käsemüsliriegel zum Mittagessen und einen Schokoriegel hinterher. Erstmals kommen Zweifel auf, ob ich am Nachmittag nochmal 1400 Höhenmeter zum Piz Cam hochkomme.
Gestärkt, ausgeruht und mit frisch gefiltertem Wasser entscheide ich mich, den kleinen Abstecher auf den Piz dal Päl zu nehmen. Auch hier erklimmen einige Kletterer die steilen Felswände, ich folge dagegen einem kleinen Pfad zum Gipfel.
Die Aussicht ist gewaltig, der türkise Gletschersee liegt mir zu Füßen und ich beschließe den restlichen Drohnenakku hier zu verfliegen.
Lediglich der nebelverhangene Blick ins Tal und die zunehmend in die Berggipfel ziehenden Wolken trüben meine Laune. Kommt der angekündigte Wetterumschwung doch schon früher? Ich lasse mir von zuhause aus einen aktuellen Wetterbericht schicken. Die Gewitter sollen morgen tatsächlich schon am Mittag und nicht erst am Abend kommen aber zumindest der heutige Tag soll noch sonnig sein.
Ich steige zum See hinab, laufe durch den Nebel über die Staumauer und gelange zur Bergbahn.
Dann fahre ich mit der nächsten Bahn hinunter und plane den restlichen Tag um. Die weglose Passüberquerung hat doch einiges an Kraft und Konzentration gekostet und gemäß meinem Plan stünden später nochmal 1400 Höhenmeter auf den Piz Cam an. An diesem Tag habe ich bisher 11 km, 750 Höhenmeter Aufstieg und 1190 Höhenmeter Abstieg mit schierigen Wegverhältnissen in den Knochen. Mein innerer Schweinehund meint, das könnte zu viel werden. Der vernünftige Teil in mir rät zudem von einer Übernachtung auf dem Piz Cam ab, da hier weit und breit keine Schutzhütte ist und die Gewitter sich ja nicht immer an die Wettervorhersage halten - ich wäre nicht der erste Wanderer, der von einem früheren Wetterumschwung überrascht wird und muss das nicht unbedingt auf einem Berggipfel auf 2600 m ausreizen.
Wenn sich der innere Schweinehund und die Vernunft verbünden, ist Widerstand fast zwecklos. Ich füge mich und plane auf eine weniger hoch gelegene Route um. Von der Talstation Pranzaira will ich zunächst im Tal Richtung Viscoprano und auf den viel beworbenen Sentiero Panoramico. Dort irgendwo einen Schlafplatz suchen und am nächsten Tag könnte ich im Falle von frühen Gewittern schnell ins Tal absteigen. In der Theorie war der Plan gut, aber die Praxis sollte mich mal wieder etwas Besseren belehren...
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Roiber reagierte auf PhilippPhoenix in Mit dem selbstgenähten Tarp über der Eiswelt des FornogletschersTag 1: Anreise und Aufstieg zum Gletscher
An einem Freitagmittag klappe ich um halb 12 mein Notebook zu und setze mich in mein Auto. Um die eh knappe Zeit durch die längere Anfahrt gut zu nutzen, besteht mein Mittagessen aus übrig gebliebenen kalten Pizzaschnitten während der Fahrt.
Um 15:30 Uhr laufe ich bei bestem Wetter los.
Ich freue mich über mein neues Hosenkonzept, schmeiße die Lauftights in den Rucksack und genieße die kurze und leichte Hose bei frühsommerlichen Temperaturen auf 1800 m Höhe.
Ich laufe über eine Staumauer aber sehe keinen Stausee. Ein Schild klärt mich auf: das ist eine Hochwasserschutzmauer.
Nach einem kurzen Anstieg komme ich an einem kleinen Bergsee (Lägh da Cavloc) vorbei.
Auf der anderen Seeseite liegt eine schnucklige Alm, vieles hier erinnert schon an Italien, kein Wunder, ist die Grenze doch auch sehr nah.
Gegen 17 Uhr komme ich an der Wegkreuzung Plan Canin auf knapp 2000 m Höhe an. Hier weisen zwei Varianten zu meinem Ziel nahe der Capanna del Forno: die von mir eigentlich eingeplante alpine Variante (3.25 h) und eine Variante im Tal entlang des Gletscherflusses Orlenga (2.5 h).
Ich zweifle an meiner Planung, würde ich doch gerade erst zum Sonnenuntergang ankommen und frage eine vom alpinen Weg entgegenkommende Wanderin nach den Wegen. Sie bestätigt die 3 h auf technisch schwierigem Weg und empfiehlt die Talvariante für schönere Ausblicke. Das macht die Umplanung leicht, einige Höhenmeter spare ich dabei auch noch. Also laufe ich auf einem technisch einfachen Singletrail neben dem Fluss entlang. Leider aufgrund der tiefstehenden Sonne bereits im Schatten.
Schließlich gelange ich an eine Brücke, die über den Gletscherfluss führt. Letztes Jahr hatte ich meinen Graufilter noch schmerzlich vermisst, dieses Jahr ist er mit dabei und kommt hier mit dem kleinen Gorillapod-Stativ zum Einsatz. Dieses kommt mit dem neuen und schwereren Objektiv allerdings an seine Grenzen und ich setze den Foto schließlich direkt auf dem Fels ab. Ich habe schon eine Idee für ein MYOG-Stativ im Kopf, das hoffentlich besser und leichter ist. Dazu werde ich sicher noch separat schreiben, wenn es erste Erkenntnisse gibt.
Da die Schlafplatzsuche bald startet, fülle ich mein Wasser im Gletscherfluss auf - puh ist das kalt. Das sandig-trübe Wasser will ich ungern durch den Filter jagen und trage es erstmal so im Wasserbeutel mit. Ich überquere die Brücke schließlich und laufe auf der anderen Uferseite weiter. Dort komme ich an einen kleinen Bachlauf mit klarem Wasser. Das Gletscherwasser kann ich nun durch klares Wasser austauschen, filtere mir einmal 1.5 L in die PET-Flasche und bunkere weitere 2 L im Wasserbeutel. Der Weg steigt nun wieder stärker an und verläuft in Serpentinen nach oben. So quere ich den Bachlauf später nochmal und ärgere mich ein bisschen über die 3.5 L, die ich im Rucksack nach oben geschleppt habe. Der Bach war zwar auch hier oben in der Karte eingezeichnet, ich habe mir aber angewöhnt, das Wasser zum Schlafen nicht bei der letztmöglichen Gelegenheit abzuzapfen - es wäre nicht das erste Mal, dass ich auf ein trockenes Bachbett stoße bzw. der Bach je nach Füllmenge erst weiter unten sichtbar oberirdisch verläuft und weiter oben nur aus einem kleinen kaum abschöpfbaren Rinnsal besteht.
Endlich bin ich an meinem Ziel etwas unterhalb der Fornohütte angekommen und suche nach einem geeigneten Platz. Von hier aus habe ich schon einmal einen genialen Blick auf den Gletscher.
Die Platzsuche gestaltet sich an der Hanglage alles andere als leicht: die wenigen einigermaßen ebenen Flächen sind bei genauerem Hinsehen doch durch Murmeltierhöhlen durchlöchert, zu klein oder zu abschüssig. Ich laufe hin und her. Ein Pärchen von der nahen Fornohütte hat sich wohl für den Sonnenuntergang ein privates Plätzchen auf einem Fels gesucht und beobachtet mein Tun von oben. Sie denken sich anscheinend, dass ich den Weg zur Hütte verloren habe und zeigen in die Richtung zur Hütte. Ich winke freundlich zurück und strecke den Daumen nach oben, um zu zeigen, dass bei mir alles in Ordnung ist. Spätestens als ich mich probeweise an die ein oder andere Stelle ins Gras lege, bezweifle ich aber, ob die beiden mir das glauben 🤪
Nachdem ich mein Tarp anfange aufzubauen, hoffe ich, dass sie mein merkwürdiges Tun verstehen - am Ende ist es mir aber auch egal, sollen sie doch sonst was denken 😁
Schließlich steht mein neues Tarp, die Abspannung ist nicht perfekt, da ich nicht ausreichend Platz habe, aber es geht. Da bereits ein starker und kalter Wind vom Gletscher weht, entscheide ich mich direkt für eine flachere und windunanfälligere Aufbauvariante.
Während mein Spiritus X-Boil Kocher das Wasser langsam zum Kochen bringt, bereite ich mein Nachtlager vor. Als es verbrannt stinkt, ärgere ich mich über mich selbst. Ich habe vergessen, einen Stein unter den Kocher zu stellen und durch die Windböen schmoren die Flammen das Gras an. Soviel zum Thema leave no trace 🫣
OT: In einem anderen Faden ging es kürzlich um Spiritus in den Bergen. Funktioniert für mich einwandfrei für solche Touren und ich habe auch immer genug parallel zu tun, sodass mich die langsamere Kochzeit nicht stört.
Das verschwitzte Baselayer wird durch mein trockenes Midlayer ersetzt und zum Trocknen auf den Fels gelegt (ohne Erfolg, da es bereits zu kalt ist). Dann kommt die neue Windhose über der Lauftights zum Einsatz, am Oberkörper noch die Daunenjacke drüber und schon ist mir ausreichend warm. Es ist schon nach halb Neun, als ich endlich zu meinem wohlverdienten Abendessen komme.
Gut gesättigt verlasse ich meinen Windschutz und freue mich über die einsetzende blaue Stunde. Mit dem Handylicht leuchte ich mein Tarp etwas aus und setze mich mit Kamera und Stativ auf einen Felsen gegenüber. Ich dreue mich, dass der Gelbton des Tarps so schön wie erhofft zu Geltung kommt. Zunehmend sind nun auch die Sterne zu sehen.
Ab 22 Uhr hat meine App dunklen Himmel und die Milchstraße über dem Gletscher vorhergesagt. Ich nutze dafür Planit Pro, aber es gibt hier einige Apps auf dem Markt wie auch Photopills.
Hierfür kommt auch mein extra dafür mitgebrachtes weitwinkliges 7.5 mm f/2.0 Objektiv zum Einsatz, das die Milchstraße viel besser einfängt und auch um einiges lichtstärker ist. Dies ist beim Sterne fotografieren Trumpf. Zwar kann man das fehlende Licht durch eine längere Belichtung ausgleichen, aber je nach Brennweite verschmieren die Sterne durch die Erdrotation ab einer bestimmten Belichtungsdauer, die typischerweise zwischen 20 und 40 s liegt. Daher ist man hier auf lichtstarke Objektive und große, rauscharme Sensoren angewiesen.
Da der Vordergrund doch recht dunkel ist, überlege ich, auf das Aufgehen vom Mond zu warten. Der soll zwar ab halb 11 am Horizont erscheinen, aber bis er über die Berge ist und das Tal gleichmäßig ausleuchtet, will ich nicht warten. Also packe ich die Kamera ein und will zum Tarp zurück. Dummerweise habe ich aus Gewichtsgründen (was auch sonst 😁) auf eine separate Kopflampe verzichtet, mein Handy beleuchtet das Tarp und es ist mittlerweile so dunkel, dass ich den unebenen Boden nicht mehr richtig erkenne. So taste ich mich mit den Füßen langsam zum Tarp zurück, ohne über einen Stein zu fallen oder in einer der Murmeltierhöhlen stecken zu bleiben und gehe schließlich schlafen.
Tagesstatistik:
11,1 km
850 Höhenmeter hoch
133 Höhenmeter runter
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Roiber reagierte auf croco in Impressionen von TourenErzgebirge, Sachsen, nur wenige Kilometer von Annaberg-Buchholz mit dem Zug nach Cranzahl, und von dort Aufstieg auf den 713m hohen Bärenstein. Mit einem kleinen Abstecher zum Cranzahler Stausee geht es die kürzere Strecke den Kammweg hoch, mit kräftiger Steigung vor dem Gipfel, aber den schaffen selbst Einsteiger 😀. Für einen kleinen Obolus darf man auch den Turm des Hotels besteigen mit Rundumblick bis zum Fichtelberg. Zum Abstieg umrunden wir etwas den Gipfel und genießen die fantastische Aussicht auf den Stausee und verkürzen den Rückweg über den Steilabstieg, ohne große technische Schwierigkeiten. Den krönenden Abschluss bildet der leckere Mohnkuchen im Cafe in Cranzahl 😀
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Roiber reagierte auf Lugovoi in Impressionen von TourenIch bin gestern aus Island zurückgekehrt. 140km Strecke auf den Trails Hellimannaleið, Laugavegur und Fimmvörðuláls. 7 Tage auf dem Weg, davon 2 Pausentage wegen Sturm. Eine tolle Tour, die jetzt langsam erst ins Tiefenbewusstsein einsickern wird.
Wer den Klassiker Laugavegur zu gehen plant, dem rate ich die beiden Verlängerungen an, nur Laugavegur ist für mein erleben arg schnell vorbei.
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Roiber reagierte auf MaikGrosser in Impressionen von TourenHier ein paar Bilder aus 10 sehr verregneten Tag in Süd-Norwegen (ab dem 20.8). 3 Wanderer, zwei relativ erfahren, einer wenig. Es sollte eine entspannte Tour werden, damit der dritte eine guten Start in dieses tolle Hobby hat. Wir sind mit der Fähre von Hirtshals nach Bergen, dann mit dem Bus nach Tyssedal, und von dort über Trolltunga (über Massen schmunzelnd, die sich für ein Selfie in einer Schlange anstellen) über Sandhaug, Vossevangen, Myrdal etc. Schon auf dem Weg stellten wir fest, dass für die gesamte Zeit sehr viel Regen angesagt ist, entgegen unseren Planungen (ja, in Norwegen sollte man immer mit Regen planen, das weiß ich jetzt ) Ich war mit Regenjacke und Regenhose (die war eigentlich nur als Wärme-Backup gedacht) unterwegs, die anderen mit Poncho bzw. nur Regenjacke.
Unterwegs waren wir mit Tarps, was die Lagersuche zwar in die Länge gezogen hat, sonst aber gut funktionierte. Evtl. würde ich beim nächsten Mal ein etwas größeres mitnehmen (meins hatte 2,8 x 1,6 m).
Allerdings war wirklich alles so unglaublich nass, dass wir Schwierigkeiten hatten, die Quilts trocken zu halten. Vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit war nervig. Ich war mit knappen 5 kg unterwegs, die anderen beiden mit 12 bzw. 14 kg. Ich mit Merrell Vapor Glove 5, einer mit Wanderstiefeln, der dritte mit Trailrunnern. Fakt ist, dass wir quasi über die gesamte Zeit komplett nasse Füße hatten, da der Boden dermaßen aufgeweicht war, dass man immer wieder weit über den Knöchel eingesunken ist. Gamaschen hätten da auch nichts geholfen. Meine Wahl habe ich nicht bereut, da sie halt auch schnell trockneten. Die Wanderstiefel wurden über den gesamten Zeitraum kein einziges Mal wirklich trocken.
Am 5ten Tag hat sich dann einer ins Hostel verabschiedet, Knieprobleme sowie Schnauze voll vom Dauerregen. Wir sind dann alleine weiter gezogen.
Insgesamt war es ein schöner Urlaub, und es bleibt nicht mein letztes Mal Norwegen. Ich war vorher noch nie so weit nördlich, habe mich aber von der Landschaft faszinieren lassen. Beim nächsten Mal werde ich mich allerdings besser auf Regen einstellen, und die Tour nördlicher beginnen. Inspirationen gibts hier im Forum ja genug
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Roiber reagierte auf grmbl in Rucksack Add-On BagAarnpacks aus Neuseeland.
Halte die Idee für grandios - für Kinderkraxen! 😄 Leider gibt es das nicht. Mit Kraxe nutze ich einen Omm chestbag (da der zpacks Multipack mir entschieden zu teuer ist) um etwas Gepäck unterzubringen und dran zu kommen.
Für normale Rucksäcke und Distanzen ohne Kind halte ich das für zu unkomfortabel. Bei kleinen Runningbags gibt es da allerdings tolle Vestbags, hier im Forum mal die Teile von @Capere sichten lohnt sich 😉
Zum Gewichtsausgleich bei normalem Gepäck (~8kg inkl Wasser) tun es zwei Schultergurt-Taschen mit je einer 0.5 bis max 0.75L Flasche Wasser drin.
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sag mal, @TappsiTörtel, hast du irgendwo geschrieben, wann es losgeht? Jetzt demnächst in den Herbst hinein, oder im nächsten Sommer? edit: gefunden: jetzt im Herbst
Ich kenn "den Sarek" ja nur vom Kartenbild (war auf einer Padjalanta-Karte mit drauf). Ich war *damals*, 2017, schon recht beeindruckt davon, dass da sogar ein Windschutz extra drin vermerkt war. Ein Windschutz! - nicht etwas irgend etwas mit Schutzhütte - fand ich echt beeindruckend damals! OT: Und da gab es Leute, die sich da echt reingetraut haben in diese Gegend - und andere, die es sogar wieder raus geschafft hatten!
Daraus schloss ich damals, dass es wohl an natürlichem Windschutz in einigen Ecken eher mangelt. Wenn ich mir das so ins Gedächtnis rufe, kann ich ganz gut verstehen, dass man da lieber mit etwas Stabilem reingehen möchte. Und wenn man zu einer Zeit unterwegs ist, in der man sowieso immer lange Hosen trägt, kommt es meiner Meinung nach auf deren Gewicht wirklich weniger an als wenn ich eigentlich kurzbehost herumzulaufen gedenke und die lange Buxe im Rucki spazierentrage.
Dass man im Sarek, 14 Tage autark, gern andere Regensachen dabeihaben möchte als bei Touren, wo man erwarten kann, sie nicht so oft zu brauchen (oder alles wie auf dem Kungsleden notfalls in Hütten trocknen zu können) ist auch verständlich. Wahrscheinlich täte es auch eine FroggToggs-Garnitur, vorausgesetzt, man bekommt sie zwischendurch so trocken, dass man sie mit Panzerband flicken kann. edit: wär aber auch nicht leichter.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was du hinterher berichten wirst: Was hat sich gelohnt, was war überdimensioniert?
Toll - und wirklich inspirierend in diesen modernen Zeiten - finde ich deinen, nunja, @schwyzi-artigen Ansatz.
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Roiber reagierte auf einar46 in Wanderschuhe: Lowa vs HanwagHallo @Erixen,
schau mal bei Cam "Swami" Honan nach. Der ist einer der "meistgewanderten" Menschen der Welt (ca. 100000 km).
Der beschreibt alle möglichen "Wanderschuhe", von den Wanderstiefeln bis zu den Sandalen, mit seinen Vor- und Nachteilen.
In diesem Link findest Du einen Vergleich von Trailrunnern zu Wanderstiefeln aus seiner ganz privaten Sicht aus 30 Jahren Wandererfahrung.
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Roiber reagierte auf ChristophW in Wäsche nachts trocknen?Zu entwässerndes Objekt (Hemd/Hose/Handtuch/..) zu einem länglichen Stoffstück zusammenfassen, dann an einem rohrförmigen nicht zu dicken Geländer/Handlauf/Gartenzaunpfosten umfalten bei etwa halber Länge, dann beide Hälften feste miteinander verdrillen (oh mein Gott, das zeigt man in 3 Sekunden, aber schreibt 3 Minuten kaum verständlichen Gurkentext 🙄).
Obacht: damit kann man die Stofffasern sehr(!) strapazieren, mit Merino o.ä. wäre ich vorsichtig.
Happy Trails!
Christoph
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Roiber reagierte auf cafeconleche in Ist das Smartphone Teil vom BW?Interessante Fragen hier… ich bin nie auf die Idee gekommen, Gas, Phone, Stöcke, Medis und Pflaster, die Tütchen für Milchpulver, fürs portionierte Müsli oder fürs Nescaffeepulver und so nicht zum Base weight zu zählen. Das ist für mich alles Base weight, wobei ich diese Tütchen eher nicht wiege, sondern gedanklich eine Pauschale ansetze. Medis, Pflaster und Reparaturzeugs werden ja i.d.R. nicht verbraucht, sondern nur rumgeschleppt.
Nur Zahnpasta, die wird ja tatsächlich verbraucht. Wenn ich’s recht überlege, könnte ich die noch umlabeln.
Nur wozu? Ich stell mich vorm Losgehen einmal mit, einmal ohne Rucksack auf die Waage, sehe: etwa 8kg Unterschied (oder 9, oder 7) überschlage kurz: 1,5 l Wasser hängt dran, Essen für … Tage, Zusatzapfel, passt, und trabe zum Bahnhof.
OT: Und stelle unterwegs fest, was fehlt, weil ich mal wieder nicht nach Liste gepackt habe. Letztes Mal war es der Adapter für die französischen Gaskartuschen.
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Roiber reagierte auf ChristophW in Ist das Smartphone Teil vom BW?"beiß weight"?
Duck und wech...
Happy Trails!
Christoph
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Roiber reagierte auf reiber in Tipp für Anreise mit der Bahn in EuropaBei der Carte Avantage bekommt man, wenn man kein Junior oder Senior ist, für Einzelfahrten aber nur an Wochenenden Rabatt. Tickets in Frankreich sind kurzfristig immer teuer, lange vorher gekauft aber sehr günstig. Man kann die Tickets aber bis eine Woche vorher kostenlos zurück geben.