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Ultraleicht Trekking
JamesRandi

Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?

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Mich interessiert, welche (schweren) Ausrüstungsgegenstände ihr - sei es aufgrund des "Sinneswandels" zu UL oder schlicht der erkannten Überflüssigkeit - nie wieder mitnehmen würdet.

Meine Top 3 dürften sein:

  1. Ein XXL Ortliebsack, um den Rucksack bei Regen im Camp zu verstauen. (Macht im Kanu natürlich weiterhin Sinn.)
  2. Drei Messer (Schweizer-, Fahrten- und Klappmesser. Inzwischen sind's nur noch zwei: das Victorinox als Werkzeugkasten wegen Säge, Dosenöffner, Nagelfeile und Schere, plus kleines Fahrtenmesser, u.a. für die Essenszubereitung und zum Holz machen.)
  3. Ganz früher: eine zweite lange Hose, natürlich zusätzlich zu kurzer Hose und Badehose...

Auch wenn Luxusgegenstände wie Campingstühle, Discmans oder riesige Taschenlampen in meiner Fahrtengruppe immer verpönt waren, hat man doch häufig viel zu schwer geschleppt :huh:

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Ich komme ja eher von der anderen (stupid light) Seite, da meist auf dem MTB und packvolumenarm. Also nahm ich eher zu wenig mit - vor allem aber Unzureichendes.

Als besonders blöde Lösungen (aber damals hoch gehandelt!) erwiesen sich in den ersten Jahren:

  • zu kleine Tarps ohne Bivy
  • wasserdichte Bivys ohne Tarp
  • 14 g Esbitkocher
  • der Verzicht auf Insektenschutz im Hochsommer

und als absolute Krönung: so etwas hier als einzige Unterlage.

 

 

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Man sollte ja niemals nie sagen, aber ich lasse jetzt das Contrail zu Hause. Unterm Tarp ist einfach mehr Platz.

Außerdem nehme ich keine große Küche mehr mit, ein leckeres regionales Essen im Gasthof ist mir einfach lieber. Für den Morgenkaffee kommt eine Minimalküche mit.

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1. Sawyer Mini: War auf x Touren dabei, kam nie zum Einsatz

2. Titan Kocher: Teuer gekauft, noch nie verwendet.

3. Regenhosen trotz Poncho. War zwar manchmal ganz nützlich, aber eigentlich überflüssig

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1. Nalgene Flasche mit humangear Flaschendeckel 'capCAP' wiegt irgendetwas um 250 Gramm für eine 1-Liter-Flasche (Sigg Aluflaschen auch viel schwerer als gedacht, habe ich vor UL immer verwendet ohne mir Gedanken dazu zu machen), stattdessen PET Einwegflaschen in Mehrwegverwendung

2. Goldpfanne zwei Wochen in Kanada am Rucksack gehabt, nie verwendet

3. Selbstaufblasende TAR. War der Hit als die raus kam. Riesen Komfortgewinn gegenüber Isomatte, leichter und wärmer als damalige Gummi-Luftmatratzen, die sowieso ein no-go zum Trekken waren. Aber die heutigen "Luftmatratzen" sind grandios, was Gewicht, Wärmeleistung und Packmaß angeht.

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Gaaaaanz früher: BW Schlafsack , BW Rucksack , drei Messer , Campingbeil usw. 

Die letzten Jahre: Nalgene Flaschen , Stahlheringe , PU beschichtete Packsäcke , 2KG Rucksack , Trangia Kochset , usw. 

Gruß, Christian 

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Oh, ich habe einen laaaaangen Lernprozess durchlaufen müssen. :grin: Aber zu dem unnützigsten Kram, den ich früher mitgeschleppt habe gehörten:

- Ein Outdoor-Survival Messer (oh Mann, was für ein Klotz)

- Ein Hobo mit integriertem Ventilator (So schwer das Teil)

- Geodätisches Zelt (für mich alleine)

- Für jeden Tag frische Unterwäsche und Socken

- Ein Mega-1. Hilfe-Pack (das ähnelte einem Feldlazarett)

Ich könnte die Liste noch unendlich weiterführen. Damals wog der Rucksack dann 25 kg +

Gruß

Thomas

bearbeitet von rentoo
Rechtschreibung

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Als wir auf dem Te Araroa gestartet sind, war unser Basweight ca. 12kg :-D Haben uns auch gut beraten lassen, nur leider in einem konventionellen Outdoorladen. Dabei waren u.a.:

3kg Zelt

3kg Rucksack

3 Bücher

dickes Solarpanel

Katadyn Pumpfilter (über 800g) etc.

Nach und nach dann die Equipmentumstellung und eine Tour durch Island im Sommer 2016. Trotz Sommer keine gute Idee den Cumulus 250er Quilt zu nehmen :grin:

 

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Da ich vom "normalen" Wandern komme, habe ich von allem zuviel bzw. zu schwer gehabt: der Osprey Trekkingrucksack hat mit Schlafset, Zelt und Kochequipment schon längst die UL Schallmauer durchbrochen. Dazu kamen noch 4 kg Wechselwäsche für jeden Tag und 1 kg Kosmetik (was die Frau halt so braucht...), dazu schwere Wanderschuhe, Schlappen und nicht zu vergessen: Straßenschuhe. Mit Essen und Wasser war ich dann bei knapp über 19 kg.

Inzwischen geht für mich nicht mehr viel weglassen, ohne stupid light zu werden. Den Gaskocher und Topf habe ich letztens kaum gebraucht, also werde ich nächstes Mal ohne losziehen. Die Nalgene Flasche wurde gegen herkömmliche Plastikflaschen ausgetauscht. Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Ach ja: Die Biwaktüte werde ich weglassen. Entweder wird es nur noch Tarp oder ein Cuben 1-Frau-Zelt.

bearbeitet von Wanderfisch

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Bei mir sind es immer wieder die Lebensmittel fuer morgens / tagsueber, ich bin ja haeufiger in Gegenden unterwegs, wo ich wegen der Re-Supply-Situation Lebensmittel fuer 1-2 Wochen bei habe.
Muesli habe ich mir ja schon laenger abgewoehnt, das wurde meist nach der Haelfte der Zeit an die Maeuse usw verstreut, weil ich einfach keinen Bock drauf hatte.
Nun ist das 2. Mal, wo ich auch auf meine tollen Nuss-Mischungen usw eigentlich keinen Bock habe, aber ich konnte damit Andere gluecklich machen, die ich unterwegs getroffen habe.

z.Z. ist es in den spanischen Gebirgen so warm, dass ich ruhig auf Muetze, Handschuhe, 2. 80g Jacke haette verzichten koennen, aber ich habe es auch schon umgekehrt erlebt, dass ich mir derartig den Arsc* abgefroren habe :-), insofern nicht unnoetig

So aehnlich isses mit der Buoy Boy Weste, entweder es war zwar im Fluss bis WW2+, aber dann immer innerhalb weniger m bis max Huefthoehe und warme Wasser oder spiegelnde Seewasserflaeche, insofern diesmal unnoetig, aber das weiss man ja nicht vorher.

Voelliger Ballast waren die Gummischnuere & Mini-Karabiner um das Panel auf dem Gepaeck des Packrafts zu befestigen, bei der ganzen Umtragerei wegen Holzverhau ueber´m Fluss, waere das zuviel Gefummel gewesden und eigentlich weiss ich auch, dass mein Panel gross genug ist, dass ich auf so ein Gefummel nicht angewiesen bin und locker abends / morgens neben dem Zelt laden kann.

Oberschenkel-Stretchband um fuer Navigation das GPS auf dem Oberschenkel zu haben, ist beim Fahrtenjollen-Segeln praktisch, aber nicht im Packraft bei WW2 :mrgreen: und nur um zu wissen, ob ich es trotz aller Umtragerei noch voraussichtlich schaffe, im Hellen am See, zu Oeffnungszeiten bei Re-Supply anzukommen, reicht auch aufhaengen an einer Oese im Packraft oder an Gurtband um den Hals.
Wenn Einem beim Umtragen das tolle Band staendig auf dem Knoechel haengt, macht einen das auch nicht froher :roll:

Ansonsten gibt es bei mir eigentlich nix Unnoetiges mehr, da ich seit zig Jahren nach jeder Tour beim Auspacken / Verstauen bei jedem Gegenstand nachchecke, ob ich ihn unterwegs benoetigt habe...



 

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5 Wochen Mongolei zu Pferd - unnötigstes Teil war der Reithelm, gefolgt von der Reithose. Reithelm nur als Träger der Action-Cam, 2 oder 3x genutzt, die Reithose hat sich mit Sattel sowas von gerieben :-( , dagegen war die alte Barents Pro unschlagbar bequem und robust (nur stand sie nach 5 Wochen von selber und stank... ;-) ).

Generell - ca. >1/3 der Kleidung war unnötig, zu viele Batterien/Akkus. Zu viel Erste Hilfe Material (aber nur weil nix passierte :-) ).

bearbeitet von kra

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Ich hatte eine TNF Rucksack mit 70 Liter Volumen und der war fast immer voll. Das mieseste Teil was ich darin herumgetragen hab war ein Carinthia Schlafsack, wog knapp zwei Kilo, hatte ein riesiges Packmaß und hatte trotzdem eine schlechte Wärmeleistung. Von meiner früheren Ausrüstung ist nichts geblieben. Beruhigt bin ich, dass hier auch Andere zwei Messer mitschleppen. Traut man sich ja fast gar nicht zu schreiben. Hab immer ein Klappmesser Strider SnG und ein Neckie Strider ED dabei. Wiegen zusammen knapp 200 Gramm, also viel zu viel, aber sie machen irgendwie glücklich. Lg Stefan 

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witzige Idee :)

- 900 ml snowpeak Titan topf für mich alleine - ich hab ja großen hunger… heute find ichs sogar für 2 pers zu groß

- Gaskocher (MSR Pocket Rocket) (87gr vs 0gr oder 6gr)

- exped matte- die war mit mit 1.1 kg so schwer wie mein ganzes schlafsetup 

 

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Einen schweren Bundeswehr Regenponcho bei einer Sommertour mit 30 Grad... (sollte kein Tarpersatz sein, das Zelt war auch dabei) ohne Regen.

ach ja, ein zweites Geschirr für den Hund... weiß auch nicht wieso, für den Fall das sie das verliert, was sie die ganze Zeit trägt? :rolleyes:

Hihi, noch mal Edit: Extra gekaufte Pfotencreme... vorher nicht ausprobiert ob der Köti sich Pfoteneincremen überhaupt gefallen lässt... natürlich nicht. Und natürlich in der großen Originaldose geschleppt -_-

bearbeitet von Pfotentrail

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Ne 10L Solardusche die ich 2 jahre mitgenommen hab, in der Vorstellung ich füll die im Dorf und dusch dann schön im Wald.
Hab ich nie gemacht weil ich nachmittags dann kein bock hatte noch 10Kg Wasser in Wald zu schleppen.
Die Vorstellung find ich aber immer noch reizvoll

bearbeitet von Ranger
.

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vor 9 Stunden schrieb martinfarrent:

 

und als absolute Krönung: so etwas hier als einzige Unterlage.

 

 

Mit "so etwas hier" bin ich vor 20 Jahren losgezogen und hab viele Nächte drauf geschlafen. Fand es damals nicht stupid light, sondern völlig o.k. Schon schade, dass ich das heute unbequem finde. 

Mein unsinnigster Gegenstand waren (auch vor mehr als 20 Jahren) auf einer zweiwöchigen Bergtour Steigeisen für einen Gletscher, der so abgeschmolzen war, dass uns auf dem dann Pfadfinder in Sandalen entgegen kamen. Gut, die waren wohl etwas stupid light unterwegs. Aber Steigeisen waren völlig überflüssig.  

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Ich könnte einige Anekdoten erzählen über (schwere) Sachen, die im Rucksack waren, nur für den (absolut) unwahrscheinlichen Fall, dass ich sie brauchen könnte.

Aber auf den Punkt gebracht war es meist Redundanz, die mein Gewicht unnötig in die Höhe getrieben hat. 

Typisches Beispiel: 2 Garnituren Funktionsunterwäsche (lang). Sprich, das Zeug, das wie eine zweite Haut anliegt. Oder anders gesagt - eine Art, von der man sicher nicht 2 übereinander tragen kann.

Fleece, Softshell, Windbreaker und zur Vorsicht noch Hardshell aus Goretex.

Wanderhose (lang Zip-off) und Wandershort.

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