Reputationsaktivitäten
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Pong hat eine Reaktion von ma11hias erhalten in Gran Senda de Malaga, GR 249Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten.
(similar English Version)
Ganz kurz zu den Rahmendaten:
Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei.
Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß.
Was ich gemacht habe:
Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen.
(Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs)
Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt.
Beschilderung:
Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen.
Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert.
Belebtheit und Einsamkeit:
Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen.
Dokumentation:
Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana)
Camping:
Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales.
Landschaft:
Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen.
Hunde:
Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen.
Und hier noch die Zusammenfassung:
Machen, wenn …
du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch)
Nicht machen, wenn …
du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin.
Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
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Pong hat eine Reaktion von Sören erhalten in Gran Senda de Malaga, GR 249Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten.
(similar English Version)
Ganz kurz zu den Rahmendaten:
Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei.
Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß.
Was ich gemacht habe:
Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen.
(Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs)
Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt.
Beschilderung:
Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen.
Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert.
Belebtheit und Einsamkeit:
Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen.
Dokumentation:
Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana)
Camping:
Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales.
Landschaft:
Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen.
Hunde:
Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen.
Und hier noch die Zusammenfassung:
Machen, wenn …
du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch)
Nicht machen, wenn …
du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin.
Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
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Pong hat eine Reaktion von fool erhalten in Gran Senda de Malaga, GR 249Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten.
(similar English Version)
Ganz kurz zu den Rahmendaten:
Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei.
Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß.
Was ich gemacht habe:
Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen.
(Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs)
Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt.
Beschilderung:
Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen.
Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert.
Belebtheit und Einsamkeit:
Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen.
Dokumentation:
Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana)
Camping:
Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales.
Landschaft:
Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen.
Hunde:
Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen.
Und hier noch die Zusammenfassung:
Machen, wenn …
du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch)
Nicht machen, wenn …
du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin.
Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
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Pong hat eine Reaktion von scissorsmountain erhalten in Gran Senda de Malaga, GR 249Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten.
(similar English Version)
Ganz kurz zu den Rahmendaten:
Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei.
Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß.
Was ich gemacht habe:
Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen.
(Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs)
Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt.
Beschilderung:
Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen.
Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert.
Belebtheit und Einsamkeit:
Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen.
Dokumentation:
Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana)
Camping:
Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales.
Landschaft:
Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen.
Hunde:
Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen.
Und hier noch die Zusammenfassung:
Machen, wenn …
du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch)
Nicht machen, wenn …
du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin.
Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
-
Pong hat eine Reaktion von doast erhalten in Gran Senda de Malaga, GR 249Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten.
(similar English Version)
Ganz kurz zu den Rahmendaten:
Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei.
Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß.
Was ich gemacht habe:
Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen.
(Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs)
Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt.
Beschilderung:
Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen.
Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert.
Belebtheit und Einsamkeit:
Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen.
Dokumentation:
Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana)
Camping:
Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales.
Landschaft:
Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen.
Hunde:
Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen.
Und hier noch die Zusammenfassung:
Machen, wenn …
du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch)
Nicht machen, wenn …
du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin.
Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
-
Pong hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Gran Senda de Malaga, GR 249Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten.
(similar English Version)
Ganz kurz zu den Rahmendaten:
Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei.
Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß.
Was ich gemacht habe:
Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen.
(Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs)
Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt.
Beschilderung:
Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen.
Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert.
Belebtheit und Einsamkeit:
Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen.
Dokumentation:
Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana)
Camping:
Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales.
Landschaft:
Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen.
Hunde:
Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen.
Und hier noch die Zusammenfassung:
Machen, wenn …
du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch)
Nicht machen, wenn …
du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin.
Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
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Pong reagierte auf differix in Gran Senda de Malaga GR 249: Wer war schon da?Wir haben es gemacht, aber leider nur 3 Etappen, weil wir früher nach Hause mussten, 3 Etappen auf dem Gran Senda de Malaga GR 249 http://www.gransendademalaga.es/es/ . Es ist wunderschön dort im Februar.
Hier unsere Etappen (die auf der Website"gesperrten" Etappen sind machbar). Absicht war: Entspanntes Wandern, nicht anstrengend (11-16 km, Höhenmeter aufwärts unter 700m) , Übernachtung in Pensionen. Übernachtungen gefunden mit Mapy.cz, dort eingeblendet Unterkünfte.
Diese Etappen sind meist parallel mit einem anderen Rundwanderweg, dem Gran Senda de Serrania de Ronda GR 141 http://www.fedamon.com/index.php/2013-04-16-17-25-49/11-federacion/1231-sendero-gr-141
Dieser Weg ist ebenfalls auf www.mapy.cz und hier eingetragen: https://hiking.waymarkedtrails.org/#?map=11!36.6651!-5.2196
Anfahrt von Malaga nach Ronda, dort übernachtet.
Tag 1: Etappe 24 Ronda- Estacion de Benaojan. Übernachtung in hübscher Pension bei Cueva del Gato.
gemischte Wegbeschaffenheiten, auch einige Abschnitte auf Asphalt.
Tag 2: Etappe 25: Estacion de Benaojan - Jimera de Libera. meist Single Trail hoch über dem Fluß mit schönen Aussichten.
Tag 3 Etappe 26: Jimera - Canada del Tesor, bzw noch den Berg hoch nach Cortes de la Frontera.
Übernachtung in Ferienwohnung.
meist Single Trail durch Eichenwälder, Weiden, viele Ziegenherden. Sieht auf der Karte ähnlich aus wie Etappe 26, hat aber ganz anderen lanschaftlichen Charakter.
Von Cortes ibt es verschiedene Möglichkeiten zum Weiterwandern. Wir mussten leider abbrechen, aber es wäre möglich nach El Colmenar normale Etappe 27, oder aber direkt nach Gaucin und von dort weiter nach Jubrique oder nach Benalauria.
Entlang der Bahnstrecke fahren täglich ca 3 Züge pro Richtung von Algeciras nach Ronda.
Überall sehr gute Beschilderung.
Temperatur im Februar 2020: nachts kalt, mittags zu warm für lange Hose.
Essen und Trinken: extrem günstig in den lokalen Tapas Bars. Tapas 1,50-3,00, Getränk 1,50.
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Pong reagierte auf Brilo in Schöne Wandergegenden in Japan?Es gibt in Japan den Shikoku Pilgerweg, der über 1200km einmal um die Insel geht. Dabei werden 88 Tempel angelaufen. Ich kenne den Weg nicht, habe vor Monaten ein Buch darüber gelesen. Im Netz gibt's eine Menge Infos darüber.
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Pong reagierte auf Dingo in Schöne Wandergegenden in Japan?Auch eines meiner Sehnsuchtsziele. Guck mal hier. Die Dame ist/war meines Wissens auch im ODS umtriebig:
https://wanderweib.de
Du kannst sie auch sicher anmailen, zumindest hatte sie das immer angeboten.
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Pong hat eine Reaktion von zweizehn erhalten in Schöne Wandergegenden in Japan?Hallo zusammen,
wir wollen nächstes Jahr nach Japan und neben den crazy Klos, den Miso Suppen, Ryokans und Tatami Matten auch gerne Wandern gehen. Nur wo?
Die Planung ist bis auf ein paar kleine Punkte noch sehr offen und ich suche eher nach Gegenden mit schöner /interessanter Natur für Tagestrips als nach Weitwandertrails.
Weiß jemand was? Was muss man gesehen haben? Kombi Natur/Kultur wäre mir am liebsten (à la verfallener Schrein in den Hügeln. Ihr wisst schon :-))
Schöne Grüße!
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Pong reagierte auf LAUFBURSCHE in Laufbursche - GenesungswünscheServus Folks,
Es gibt viel zu tun, es gilt mit vielen Baustellen gleichzeitig zu jonglieren aber wir kommen gut voran.
Uns/mir geht es trotz des enormen Arbeitspensums im Zuge des Relaunches gut und wir freuen uns auf den Restart.
Mit unseren besten Grüßen,
Mateusz und Andrea
picture by hrxxl
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Pong reagierte auf questor in Trekking in Japan - Tokai Shizen HodoWater and suicide - ignorance is bliss!
Der nächste Tag war vor allem von Wasser geprägt - zum Glück nicht von oben. Wie im weiteren Verlauf noch öfter ging es eigentlich ständig neben, oberhalb oder über Bächlein - alles sehr schön anzusehen.
Dazwischen eine erste Bärenwarnung, die ich zu ignorieren beschloss
Andere bedrohlich aussehende Warnungen, die ich eh nicht lesen konnte
Und eine gesperrte Brücke, über die ich mich - mangels alternativen und ordentlich Strömung und Felsen erfolgreich wagte
Weiter mit Wasser, Wassre und...Wasser. Ich will gar nicht wissen, wie das zur Regenzeit oder Schneeschmelze aussieht, aber die zahlreichen Wassersperren und -Brecher geben einen Vorgeschmack.
Vorbei an Reis, Dörfchen und der berühmten Bittergurke, die das Geheimnis der steinalten Japaner sein soll, schraubte ich mich langsam Höhenmeter hinauf.
Ach und natürlich...noch mehr Bächlein
Auf dem vor mir liegenden Gipfel war ein größerer Schrein eingezeichnet, sodass ich mir ausreichend Campfläche erhoffte. Warum auch immer, aber murphey's law-artig, hatte ich die fiesesten Anstiege meistens, wenn die Puste schon etwas weg war, gen Abend, kurz vor dem Ziel - so auch heute. Aber oben angekommen entlohnte mich ein imposanter Schrein und kurz danach ein nächtlicher Blick auf ein in der Nähe liegendes Städtchen.
Die Nacht war kühl und windig, ich war froh, nicht nur etwas Campfläche, sondern sogar ein komfortabel geschütztes Plätzchen für die Hängematte gefunden zu haben.
Der Morgen nach dem verlassen des warmen Nests war umso kühler bis die Sonne endlich auftauchte - Zeit für ein warmes Ramen-Süppchen, wann hat man schon mal so einen majestätischen Tisch zum Frühstück?
Dann noch eine kurze Sightseeing-Runde um den Schrein in voller Pracht bei Tageslicht gedreht und ab dafür. Das Glas Sake am frühen Morgen habe ich den Göttern gelassen.
Doch halt - was waren das eigentlich für Plakate? Selbst ohne sie lesen zu können sieht das aus wie...Vermisstenanzeigen? WTF?
Mir dämmerte es. Ich wusste zwar, dass der berühmt-berüchtigte Suicide Forest da irgendwo in der Nähe des Tokaido lag, aber ich hatte doch glatt allen Ernstes mehr oder minder mittendrin allein gepennt - mal gut, dass ich da nicht noch im Dunkeln über die Schilder gestolpert bin, selbst jetzt schauderte es mich noch gehörig - ignorance is bliss!
Also nichts wie die Siebensachen gepackt und ab für ne Mark! Bald offenbarte sich der Blick auf Shizuoka, die Hauptstadt der Präfektur.
Von Nahem kein wirklich schöner Anblick, eher ein Industriestädtchen. Aber einen hübschen Park mit einer Art Burganlage gibt es.
Ich hatte beschlossen, mir ein Zimmer zu nehmen, um meine Sachen mal ordentlich trocken zu bekommen, durchzuwaschen, mal nicht 7eleven zu essen und mit dem Zug am nächsten Morgen ein Stück weiter zu hüpfen, um noch mal einen anderen Abschnitt des Tokaido zu sehen, die Landschaft ähnelte sich in den letzten Tagen zumeist doch ziemlich.
Gesagt, getan:
Auf die 'Trockner'-Konstruktion mit Fön bin ich schon etwas stolz...
Zimmer bekommt man zentral um und bei 40€ wenn man etwas sucht. Klassische Business-Hotels älteren Standards, aber dabei nicht abgerockt, wie hierzulande in der Preisklasse und Baujahr. Hatte eher was von Zeitreise, in einem wie neu anmutenden späte 80er Jahre Zimmer zu pennen. Dorms sind dagegen eher die Ausnahme in derartigen Städten und Städtchen ohne großartigen Tourismus.
Am nächsten morgen ging es ab nach Hamamatsu (eine genauso wenig sehenswerte Industriestadt) und von dort wieder auf den Trail - aber das ist eine andere Geschichte, wie der Märchenonkel so schön sagt
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Pong reagierte auf questor in Trekking in Japan - Tokai Shizen HodoTee und Gastfreundschaft
Ich hatte bis ins Dunkel Strecke gemacht, da auf meiner Karte ein Shelter verzeichnet war. Die Strecke war eher nichtssagend, auf und nieder durch den matschigen Wald. Irgendwann hatte ich - eher aus Verzweiflung angefangen, meine Schuhe mit Mückenspray einzujauchen. Aber tatsächlich, das mochten die Leeches scheinbar gar nicht. Sie blieben auf der Sohle und machten keine Anstalten mehr, sich weiter nach oben zu tasten - HEUREKA!
Beim eingezeichneten Shelter angekommen war es wohl eine Art Jugendherberge oder Ferienheim, aber was auch immer es war, es hatte dicht, und zwar augenscheinlich schon etwas länger. Rings um das Dorf lagen Anstiege, der Boden war aufgeweicht und es war einer der wenigen Momente, in denen die Mücken auch ihren Spaß hatten. Also kurzum unter das Vordach der Unterkunft gelegt und den ganzen nassen kram aufgehangen in der Hoffnung, dass das Zeug trotz Luftfeuchte ein wenig trocknet. Dafür war die Matte, die ich dabei hatte für mich als Seitenschläfer definitiv etwas zu dünn, auch mit Rückenpad unter dem Hüftknochen auf jeden Fall eine Nacht mit viel Drehmoment.
An der Trocknungsfront war auch eher nichts passiert, also wieder rein in die nassen, blutroten Socken und die schlammigen Schuhe und weiter ging's. Schon wenige Meter später war ich mit anderem beschäftigt. In der Nacht hatte ich nur wenig von der Umgebung, in der ich da gelandet war mitbekommen, und der Morgen gab einen perfekt nebligen Blick auf Teefelder über Teefelder frei - wahnsinn!
Auch die folgenden Dörfchen waren eher von der pittoresken Sorte - wobei das aus westlicher Sicht wahrscheinlich nicht schwer ist - geht einem doch allein schon bei der dort ja völlig normalen Dachform und den Gärtchen schnell überall ein *hach über die Lippen
Aber auch dieser in Deutschland zwar omnipräsente, aber eher abstrakte Begriff der alternden Gesellschaft wird einem in Japan schnell greifbar. Verlassene, durchaus noch attraktive Häuser, kaum Leute in den Dörfern sichtbar und wenn, dann gebückt gehende Muttchen, die im Garten herumwuseln - gespenstisch!
Aber die, die noch unter uns sind, sind auf jeden Fall noch gut in Schuss.
Als es langsam dämmerte, hatte ich ein schönes Plätzchen etwas außerhalb eines Dörfchens entdeckt. Ein stück weiter unten am Dorfrand gab es eine Quelle und Bänke nahe eines Schreins, wo ich mich ausruhte, auf die Dunkelheit wartend, um das Tarp zu stellen. Da sah ich schon von weitem einen älteren Herren heranschlendern - mit deutlicher Schlagseite. Der gute Mann hatte anscheinend ganz ordentlich getankt. Das erklärte wohl auch, weshalb er auf meinen Gruß deutlich zugewandter reagierte als die meisten Japaner, die mit der furchteinflößenden Situation konfrontiert, wohlmöglich kein 100% perfektes Englisch zu sprechen eher wortkarg das Weite suchten. Der alte Herr und ich unterhielten uns ein Weilchen mit Händen, Füßen, Google Translate und Englischbrocken. Wie immer löste mein Wandern auf dem Tokaido ein großes ooooohhhhhaaahhh aus. Der Umstand, dass ich vor hatte, in der Natur zu nächtigen, schien sofortige Hilfsreflexe auszulösen und so wurde ich kurzerhand mit zu ihm beordert, um bei Ihm und seiner Frau zu nächtigen.
Es war ein spannender Einblick in die japanische Kultur und lebensweise. Über 70, wohl der Karriere wegen kinderlos geblieben, nach einem Arbeitsleben in Tokyo wieder ins Heimatdorf gezogen - und dort wohl den Alkohol etwas zu sehr schätzen gelernt. Auch ich kam um das ein- oder andere Glas Shōchū aus der 5l Plastikflasche nicht herum.
Aber noch fit wie ein Turnschuh und durchaus unterhaltsam, der gute Mann, den Spagat mache ich ihm - über 40 Jahre jünger - jedenfalls nicht nach.
Seine Frau hielt sich die Zeit über eher im Hintergrund, erfüllte eher die Rolle einer Haushaltshilfe, die uns mit Abendessen und Tee versorgte, was mir stark unangenehm, aber unumgänglich war. Zu später Stunde kroch ich auf den extra für mich im Gästezimmer angerichteten Futon, morgens gab es Frühstück und japanisches TV (es wird bereits jetzt schon fiebernd über Tokyo 2020 berichtet) und sogar noch einen Proviantbeutel bekam ich aufgedrückt - eine tolle Erfahrung!
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Pong reagierte auf eric in Trekking in Japan - Tokai Shizen HodoHi Mil, ich denke das würden den Reisebericht hier sprengen, aber ich habe schon einmal mit dem Gedanken gespielt, einen Faden "UL in Japan" zu erstellen der dann gemeinsam und Stück für Stück mit Informationen angereichert werden könnte…
Ich selbst habe da auch wirklich nur bruchstückhaftes Wissen…
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Pong reagierte auf questor in Trekking in Japan - Tokai Shizen HodoAller guten Dinge sind...Tag Drei.
Nach 1,5 Tagen kam ich gen Abend am Motosu See an. Wirklich schön gelegen, der Japaner frönt (auch hier natürlich absolut vollausgerüstet der Angelleidenschaft)
Es zog sich etwas zu und ich hatte schon bei Abreise zum Tokai gesehen, dass sich eine Regenfront um Tag drei ankündigte. In Japan wird das ganze dann mal schnell ein Taifun, zu erkennen an prognostizierten Regenmengen von 45l/qm und mehr.
Orgakram am Rande: Wetter in Japan ist stark lokal und ändert sich entsprechend der Insellage sehr schnell. Relativ zuverlässig ist http://www.jma.go.jp/jma/indexe.html vor allem die Warnings nach Präfektur sollte man im Auge haben http://www.jma.go.jp/en/warn/index.html und natürlich die Tsunami, Landslide, Earthquake und Volcano Warnungen - aber sonst...
http://www.jma.go.jp/en/tsunami/
http://www.jma.go.jp/en/doshamesh/
http://www.jma.go.jp/en/quake/
http://www.jma.go.jp/en/volcano/
Zurück zur Geschichtenerzählerei. Ich war also in Anbetracht des vermutlich anstehenden kleineren Tsunamis recht froh, als ich einen Birdwatching-Unterstand in absolut luxoriösen Hammock-Maßen entdeckte, zu dem sich nach Einbruch der Dunkelheit sicherlich niemand mehr verirren würde.
Wie erwartet begann es dann auch bereits in der Nacht erbarmungslos zu schütten - selten habe ich ein festes Dach derart genossen. Als es hell wurde und ich immer mal beim rumdrehen ein Auge riskierte regnete es nach wie vor wie aus Eimern.
Irgendwann konnte ich selbst im ultrabequemen hammock-Nest nicht mehr weiter dösen, aber auch nach ausgedehntem Frühstück, Zusammenpacken und vor sich hin sinnieren war von nachlassendem Regen noch keine Spur. Erst gegen 11 Uhr war deutlich weniger Regen angesagt, sodass ich mich auf durch den völlig durchgeweichten und bei immer noch recht hohen Temperaturen unglaublich diesigen Wald machte.
Die Szenerie hatte schon etwas von sagenumwobenden Samurai-Abenteuer, aber die Anstiege wurden bei dem Untergrund nicht leichter - und die Aussicht oben nicht unbedingt entlohnender.
Was die Stimmung angeht, bin ich doch ein ziemliches Sonnenkind, bei miesem Wetter hängt selbige bei mir schnell etwas durch, so auch an diesem Tag. Von unten Wasser, von oben Wasser, der recht anständige Wind sorgte immer mal wieder für zusätzliche Wasserladungen von den Bäumen. Dazu fleißig im aufgeweichten Waldboden versinken, ab und an mal wegrutschen und trotzdem schwitzen wie ein Tier auf Grund der Schwüle.
Während ich mich also innerlich maulend und quängelnd die Anstiege hochschob und darüber sinnierte, weshalb ich nicht einfach in meinem Schönen Unterstand geblieben wäre (ein völlig sinnloses Gedankenspiel, der Boden wäre noch nächste Woche nicht ansatzweise angetrocknet gewesen) bemerkte ich irgendwann, dass da irgendwas an meinen Fesseln klebte.
"Ah, eine kleine Naktschnecke, na sowas - schwupps, hinfort mit dir."
"Nanu, Du sitzt aber fest. So, jetzt aber - und weiter geht's."
Ein paar schritte später beim zufälligen Blick nach unten jedoch schon wieder irgendwas an der anderen Fessel - und Moment mal - die andere Seite blutet - und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ganz amtlich - WTF?
Späteres Bild
Tja, Blutegel kannte ich bis dato nur als Wassertiere, nicht als Landbewohner. Die kleinen Biester saugen sich, sobald man drauf tritt von unten an die Schuhsohle und arbeiten sich dann munter hinauf und ab geht die Post.
Späteres Bild
Und der Wald war wirklich voll davon. alle paar Schritte fing ich an, irgendwas von meinen Schuhen zu schubsen, oder aus den Schuhen zu sammeln oder vom Bein zu pflücken. Der Laufrhythmus war eher ein 1-2-check-1-2-check, es war zu verrückt werden. Ich sollte noch Tage später beim Socken auswaschen ein paar winzige Gestalten aus dem Sockengewebe spülen, die sich selbst durch die Socken durchgearbeitet hatten.
How much worse can it get?
Ich war gerade dabei, per GPS Track zu checken, ob ich den richtigen Abzweig genommen hatte, als sich zwei besonders flinke Gesellen schon an meinem Socken hoch arbeiteten. Das Telefon schnell in die Hüftflossentasche geschoben, vorgebeugt, abgesammelt und - klatsch - Mein Telefon landete zielsicher und Murphey's Law konform mit dem Bildschirm zuerst auf dem einzigen Stein weit und breit. Aufgehoben, Screen nicht nur etwas, sondern mal so richtig amtlich gesplittert.
In sekundenbruchteilen schossen mir Gedanken durch den Kopf:
Du stehst mit Blut die Knöchel herunterlaufenden Beinen und langsam rötlichen Socken im mit Blutegeln verseuchten Schlick irgendwo im Japanischen Wald. Du bist völlig durchnässt, Du kannst kein einziges Schild lesen, es ist Tag drei von drei Wochen und jetzt hast Du es auch noch geschafft, Dein Smartphone und GPS zu schrotten? Na gratuliere!
Als ich dann auf den on-knopf drückte, und nach einem winzigen Moment der Verzögerung das zersplitterte Display aufleuchtete und der GPS-Track noch immer halbwegs erkennbar war, zumindest im oberen, linken Drittel, war das Aufatmen dementsprechend groß.
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Pong reagierte auf questor in Trekking in Japan - Tokai Shizen HodoEinstieg
Der Einstieg war leicht zu finden per GPS - und die Beschilderung sollte auch in der Folge bis auf wenige Ausnahmen auch eher over the top sein. Man stelle sich einen schmalen Pfad quer zum Hang vor, bei dem in regelmäßigen Abständen ein Schild mit Pfeilen in- und gegen Laufrichtung den Tokaido ausschildern. Ja was denn sonst? Aber gut. Sollte unerwartet doch jemand vom Himmel auf diesen Pfad fallen, so wüsste er zumindest, dass es sich in beide Richtungen um den Tokaido handelt - 'you never know' und 'better be safe' hat der Japaner definitiv verinnerlicht, besser is!
Umso ärgerlicher, wenn dann dort, wo es nötig gewesen wäre, wie an Abzweigungen, schon auch mal ein Schild fehlt. Aber das ist jammern auf absolut hohem Niveau, hat man noch den GPS Track auf dem Telefon, den man auch nur dann und wann braucht, ist man auf der absolut sicheren Seite, was die Wegführung angeht.
Lesbar auf englsich sind die Schilder allerdings nur selten, zumeist beschränkt es sich auf die Kanji-Zeichen und oder das Trail Logo - beides hat man aber schnell verinnerlicht, sodass die Sprachbarriere für die Wegführung eigentlich keine Rolle spielt.
Wegzustand
Yamamatsu uns Shizuoka sind wohl, wie ich irgendwann erfahren habe, der älteste Teil des Tokaido - und wohl auch im schlechtesten Zustand. Alles noch mehr oder minder begehbar, keine Sorge, aber dann und wann schon etwas zweifelhaft. Die Elemente in Japan sind doch etwas unbarmherziger als anderswo.
- Feuchtigkeit setzt jeglicher hölzernen Infrastruktur übel zu.
Während das bei den zahlreichen Bänken und Tischen (teilweise alle paar hundert Meter - absurd, wenn das die einzige Infrasruktur ist) weniger relevant ist, wird es bei Brücken und Hangabstützungen schon spannender. Mangels alternativen bleibt einem allerdings oft nur die Hoffnung auf Wahrscheinlichkeiten 'ach die wird doch nicht gerade jetzt bei mir nachgeben'
Auch Erdrutsche, wahrscheinlich ebenso durch Feuchtigkeit und auch das ein- oder andere Erdbeben begünstigt (auch ich bin ein mal etwas geschaukelt, der Japaner ist dran gewöhnt) hat man vor allem in diesem Teil des Trails recht viel. Beim ein- oder anderen frischen Geröllfeld bin ich im Nachhinein schon froh, dass nichts groß passiert ist.
Während es meist nur endlos mühsam ist, sich über die Erd- und Gesteinsrutsche zu arbeiten bin ich ein mal tatsächlich ganz gut samt Geröllfeld gen Abhang gerutscht, konnte mich mit Füßen an Bäumen verkeilen und mir rollte dann noch ein recht großer Findling von weiter oben zum Glück nur gegen den Rucksack, der bäuchlings auf Kopfhöhe gerutscht war gegen selbigen und nicht die Birne. Hat immerhin ein paar Löchlein ins Außennetz 'gerammt' - besser als in die Schädeldecke...
Auch für 'Sicherungsseilen' braucht man schon ein gehöriges Maß an Gottvertrauen...
Aber wenn man bedenkt, wie menschenleer der Trail ist, ist es vielmehr erstaunlich, dass er so gut markiert und ausgebaut ist und nicht längst sich selbst überlassen wurde. Es scheint auch eine ganze Menge privatinitiative zu geben, diesen Weg zu erhalten, den zumindest vom Namen her scheinbar wirklich jeder kennt und ein ehrfürchtiges 'aahhhh Tokaido!' ausstößt, wenn man berichtet, wo man gerade herkommt. Im späteren Verlauf bin ich sogar an handgemalten und -getöpferten Schildern vorbeigekommen
Der Trail ist wortwörtlich menschenleer - ich habe bis auf eine Bergkuppe mit Tagesausflüglern in Vollmontur (Der Japaner tut nichts ohne Proequipment, keinen Tageswanderausflug, da ist alles abgestimmt, vom Socken bis zum Handschuh) in all der zeit zwei! Leute getroffen (ein deutsches Paar mit den üblichen großen Deuter-Rucksäcken und eine zierliche Amerikanerin mit gigantomanem Osprey Taschenrucksack), die den Trail gegangen sind!
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Pong reagierte auf questor in Trekking in Japan - Tokai Shizen HodoTja, so schnell ist man wieder im Alltagsstress! Da bin ich doch bald schon wieder einen Monat hier und habe es noch immer nicht geschafft, die Tour revue passieren zu lassen. Wozu so eine Grippe doch gut sein kann - endlich ist es so weit!
Wer Fragen hat, fragt, ansonsten kommen die einzelnen thematischen Abschnitte Stück für Stück.
Vorbereitung:
Gab's nicht viel, der Gedanke ist eher spontan entstanden. Hatte eh geplant, wandern zu gehen, allerdings eher in Richtung Lykischer Pfad. Als dann ein Freund recht kurzfristig für ein paar Monate beruflich nach Tokyo musste und fragte, ob ich ihn nicht in seinem für tokyoter Verhältnisse opulenten Firmenappartment (zwei! Zimmer) besuchen möchte, fing ich ~1,5 Wochen vor Urlaubsbeginn in ein paar freien Momenten an zu recherchieren, ob sich Wandern und Japan nicht irgendwie kombinieren lassen.
Zunächst eher Ernüchterung - ich hatte nicht viel Zeit, im Netz zu forsten, das gros der Infos war auf Japanisch, was ich aus mir zugänglichen Seiten rausziehen konnte, war ein längerer Tempelpfad, der eher nach Jacobsweg und midlife-crisis klang und etliche Tages- und Rundwanderwege, die man nicht mal eben ohne Zeit und Sprachkenntnisse zu einer längeren Route zusammenkombiniert - damn!
Ich war schon kurz davor, mir einzugestehen, dass das ganz so spontan wohl doch nichts wird, als mich @German Tourist auf Liz Snorkel brachte, bei der ich zum ersten Mal vom Tokaido las.
Klang gut, vor allem auch für kurzentschlossene wie mich manageable:
- Nun denn - Tokaido also - Tokyo - Osaka, 1697km
- Gut markiert und präpariert - klingt nicht verkehrt in einem Land, in dem man kein einziges Schild lesen kann
- Kein logistischer Kraftakt, da alle paar Tage Optionen zum aufstocken gegeben sind - auch nicht verkehrt, alles andere wäre nicht mehr planbar gewesen
- Und dazu noch wenig frequentiert, abgelegene Dörfchen, tolle Natur - yay!
Als ich dann noch über ein minutiös geführtes Blog und vor allem den dazugehörigen GPS Track stolperte, fühlte ich mich einigermaßen in der Lage abzuschätzen, was einen erwartet - und vor allem durch den GPS Track auch beruhigt, was die Sprach- und Schriftbarriere angeht. Der Trail hat eine Website, wie so viel Info, aber leider nur auf Japanisch, auf Mails wird aber zumindest auf Japenglisch geantwortet.
Also Flug gebucht, so gut es ging noch Infos über lokale Gegebenheiten zusammengetragen, für UL-Verhältnisse eher etwas over the top gepackt (gear review folgt am Ende) und dann ging's auch schon los.
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Pong hat eine Reaktion von Tipple erhalten in Wandertipps rund um BerlinDas war relativ früh im Jahr, ich denke er ist aus Versehen aus dem Winterschlaf erwacht und lief vor mir auf einem Waldweg. Ich hab mich dann einfach vor ihn gesetzt, vielleicht 1,5m Abstand und fotografiert. Er blieb stehen rollte sich ein aber auch wieder auf und warf sich in diverse Posen . Nach zehn Minuten bin ich einfach weiter.
Der Igel in meinem Garten bleibt auch stehen, wenn man ihm zu nahe kommt, allerdings bleibt er auch eingerollt.
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Pong hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Wandertipps rund um BerlinLiebe (Berliner und Brandenburger) Wanderer,
Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine größere Wanderung zu machen (so langsam bekomme ich aber echte Sehnsucht …), deshalb habe ich mich vor allem vor Ort vergnügt. Vor Ort, das heißt in Berlin und im nahegelegenen Brandenburg. Diese Wanderungen wollte ich schon längst mal kategorisieren und hab es dann endlich mal geschafft. Ich habe die Aufteilung nach Himmelsrichtungen gewählt, weil ich selbst häufig meine Strecken danach auswähle (wo ich gerade bin oder wo ich gerade noch etwas anderes vorhabe).
Mit dabei auch: ein Bewertung der Öffis um an den Ausgangspunkt zu kommen. An manchen Stellen in BRB ganz schön hart. Und eine kleine Vorwarnung noch: Ich bin auch Fotograf also gibt's deutlich mehr Bilder als Beschreibungen.
Also wer mag: Viel Spaß beim Strecken und Fotos stöbern
https://hikeminded.blog/2019/03/11/the-best-hikes-in-berlin-and-brandenburg/
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Pong hat eine Reaktion von Omorotschka erhalten in Wandertipps rund um BerlinLiebe (Berliner und Brandenburger) Wanderer,
Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine größere Wanderung zu machen (so langsam bekomme ich aber echte Sehnsucht …), deshalb habe ich mich vor allem vor Ort vergnügt. Vor Ort, das heißt in Berlin und im nahegelegenen Brandenburg. Diese Wanderungen wollte ich schon längst mal kategorisieren und hab es dann endlich mal geschafft. Ich habe die Aufteilung nach Himmelsrichtungen gewählt, weil ich selbst häufig meine Strecken danach auswähle (wo ich gerade bin oder wo ich gerade noch etwas anderes vorhabe).
Mit dabei auch: ein Bewertung der Öffis um an den Ausgangspunkt zu kommen. An manchen Stellen in BRB ganz schön hart. Und eine kleine Vorwarnung noch: Ich bin auch Fotograf also gibt's deutlich mehr Bilder als Beschreibungen.
Also wer mag: Viel Spaß beim Strecken und Fotos stöbern
https://hikeminded.blog/2019/03/11/the-best-hikes-in-berlin-and-brandenburg/
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Pong hat eine Reaktion von cafeconleche erhalten in Wandertipps rund um BerlinLiebe (Berliner und Brandenburger) Wanderer,
Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine größere Wanderung zu machen (so langsam bekomme ich aber echte Sehnsucht …), deshalb habe ich mich vor allem vor Ort vergnügt. Vor Ort, das heißt in Berlin und im nahegelegenen Brandenburg. Diese Wanderungen wollte ich schon längst mal kategorisieren und hab es dann endlich mal geschafft. Ich habe die Aufteilung nach Himmelsrichtungen gewählt, weil ich selbst häufig meine Strecken danach auswähle (wo ich gerade bin oder wo ich gerade noch etwas anderes vorhabe).
Mit dabei auch: ein Bewertung der Öffis um an den Ausgangspunkt zu kommen. An manchen Stellen in BRB ganz schön hart. Und eine kleine Vorwarnung noch: Ich bin auch Fotograf also gibt's deutlich mehr Bilder als Beschreibungen.
Also wer mag: Viel Spaß beim Strecken und Fotos stöbern
https://hikeminded.blog/2019/03/11/the-best-hikes-in-berlin-and-brandenburg/
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Pong reagierte auf Matzo in Wandertipps rund um BerlinSuper Fotos, tolle Website.
Als Ex-Westberliner hab ich wohl einiges an Wandertouren nachzuholen, wenn ich mal wieder in Berlin bin.
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Pong hat eine Reaktion von Roiber erhalten in Wandertipps rund um BerlinLiebe (Berliner und Brandenburger) Wanderer,
Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine größere Wanderung zu machen (so langsam bekomme ich aber echte Sehnsucht …), deshalb habe ich mich vor allem vor Ort vergnügt. Vor Ort, das heißt in Berlin und im nahegelegenen Brandenburg. Diese Wanderungen wollte ich schon längst mal kategorisieren und hab es dann endlich mal geschafft. Ich habe die Aufteilung nach Himmelsrichtungen gewählt, weil ich selbst häufig meine Strecken danach auswähle (wo ich gerade bin oder wo ich gerade noch etwas anderes vorhabe).
Mit dabei auch: ein Bewertung der Öffis um an den Ausgangspunkt zu kommen. An manchen Stellen in BRB ganz schön hart. Und eine kleine Vorwarnung noch: Ich bin auch Fotograf also gibt's deutlich mehr Bilder als Beschreibungen.
Also wer mag: Viel Spaß beim Strecken und Fotos stöbern
https://hikeminded.blog/2019/03/11/the-best-hikes-in-berlin-and-brandenburg/
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Pong hat eine Reaktion von mawi erhalten in Wandertipps rund um BerlinLiebe (Berliner und Brandenburger) Wanderer,
Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine größere Wanderung zu machen (so langsam bekomme ich aber echte Sehnsucht …), deshalb habe ich mich vor allem vor Ort vergnügt. Vor Ort, das heißt in Berlin und im nahegelegenen Brandenburg. Diese Wanderungen wollte ich schon längst mal kategorisieren und hab es dann endlich mal geschafft. Ich habe die Aufteilung nach Himmelsrichtungen gewählt, weil ich selbst häufig meine Strecken danach auswähle (wo ich gerade bin oder wo ich gerade noch etwas anderes vorhabe).
Mit dabei auch: ein Bewertung der Öffis um an den Ausgangspunkt zu kommen. An manchen Stellen in BRB ganz schön hart. Und eine kleine Vorwarnung noch: Ich bin auch Fotograf also gibt's deutlich mehr Bilder als Beschreibungen.
Also wer mag: Viel Spaß beim Strecken und Fotos stöbern
https://hikeminded.blog/2019/03/11/the-best-hikes-in-berlin-and-brandenburg/
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Pong hat eine Reaktion von questor erhalten in Wandertipps rund um BerlinLiebe (Berliner und Brandenburger) Wanderer,
Ich bin schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine größere Wanderung zu machen (so langsam bekomme ich aber echte Sehnsucht …), deshalb habe ich mich vor allem vor Ort vergnügt. Vor Ort, das heißt in Berlin und im nahegelegenen Brandenburg. Diese Wanderungen wollte ich schon längst mal kategorisieren und hab es dann endlich mal geschafft. Ich habe die Aufteilung nach Himmelsrichtungen gewählt, weil ich selbst häufig meine Strecken danach auswähle (wo ich gerade bin oder wo ich gerade noch etwas anderes vorhabe).
Mit dabei auch: ein Bewertung der Öffis um an den Ausgangspunkt zu kommen. An manchen Stellen in BRB ganz schön hart. Und eine kleine Vorwarnung noch: Ich bin auch Fotograf also gibt's deutlich mehr Bilder als Beschreibungen.
Also wer mag: Viel Spaß beim Strecken und Fotos stöbern
https://hikeminded.blog/2019/03/11/the-best-hikes-in-berlin-and-brandenburg/