Reputationsaktivitäten
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WanderBert reagierte auf ulkeater in Neue Schuhe gesucht!An meine Füße lasse ich nur noch Topos. Bin sehr zufrieden.
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WanderBert reagierte auf skullmonkey in Impressionen von TourenImpressionen aus den Cairngorms von letzter Woche:
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WanderBert reagierte auf Omorotschka in Impressionen von TourenAuch ich war neulich für 2 Wochen im französischen Jura unterwegs. Von der Source de la Loue, wo ich an einer vorherigen Wanderung angeknüpft habe, nach Culoz. Schön war's
Grüße, Martin
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WanderBert reagierte auf bansaim in Impressionen von TourenDa wirken meine Fotos aus Schottland ja gleich etwas nichtig möchte sie euch trotzdem nicht vorenthalten:
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WanderBert reagierte auf Freierfall in Malerweg / Sächsische SchweizIch war letzte Woche (weil ich sowieso in Sachsen war) 3 Tage auf dem Malerweg bzw. in der Sächsischen Schweiz wandern. Bin Mittwoch um 12 in Pirna losgelaufen in der "Gegenrichtung" zuerst linkselbisch (wegen der Wetterprognose), habe mich grob an den Malerweg gehalten (aber ein paar "Schleifen" ausgelassen und dafür ein paar andere Eingebaut) und war 96km später am Freitag um 18 Uhr in Rathen "fertig". Sowohl, weil ich nicht auf dem Malerweg zurück nach Pirna wollte (Bastei am Wochenende war nicht so attraktiv und der Rest schien nicht so spannend) und ich hatte meinem Knie nach einem ziemlich Wanderarmen Sommer etwas zu viel Zugemutet und mir wohl wieder eine Sehne entzündet. War trotzdem klasse; unter der Woche und bei mäßigem Wetter nicht überlaufen; grandiose Landschaft und aufs Tarp + Stangen + Heringe hätte ich komplett verzichten können (es aber leider nicht gemacht), habe beide Nächte in Boofen verbracht. Am "kleinen Lorenzstein" habe ich mich jedoch von den Warnschildern bez. eines "verhaltensauffälligen" Fuchses, der nachts Schlafende angreife, vertreiben lassen. Ich frage mich, wie lange es den schon nicht mehr gibt, und wie viele wie ich vor Ort weitergehen, weil sie keine Lust auf nächtliche Begegnungen haben...
Man sollte durchaus erwähnen, dass wenn man nicht schwindelfrei ist und starke Höhenangst hat der Weg nicht ohne ist. Eine Stelle an den Schrammsteinen, bevor es die ewig lange Trittleiter nach unten geht hat mir durchaus etwas zugesetzt. (ca. 1,5m Breiter "Steg", rechts und links abgrund, an deren Ende man auf eine Trittleiter muss), das kraxeln dahinter über ausgewaschene Sandsteinstufen war auch unentspannt (es hatte in der Nacht geregnet und war daher noch etwas glitschig).
Ich kann die "große Karte der Sächsischen Schweiz" vom R. Böhm hingegen anderslautender Empfehlungen nicht so recht weiterempfehlen; OpenAndroMaps der Gegend ist hingegen hervorragend und sehr detailiert.
Hier ein paar Impressionen:
Auf dem großen Bärenkopf, der nicht direkt auf dem Weg liegt, sich aber durchaus lohnt, hat ein tolles Plateau oben drauf.
Boofe am kleinen Lorenzstein. Hier wollte ich zuerst übernachten, habs dann aber gelassen. Was auf dem Bild kaum rüberkommt: Der Steilhang, den man sicher 70+m runterfällt, wenn man nachts einen falschen Schritt macht.
Etwas missglückter Selfie-Versuch da ich nicht rechtzeitig "in Position war".
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WanderBert reagierte auf doast in UL RucksackViele Rucksäcke sind nicht wasserdicht. Das beginnt beim Material bzw. wenn das Material theoretisch wasserdicht wäre, sind es die Nähte nicht. Beim ULA CDt hast du oben ein Loch bedingt durch den Tunnelzug ja. Die meisten Leute hier im Forum verwenden kein Raincover (die Rückseite des Rucksackes die am Rücken liegt ist nicht vom raincover geschützt und somit nicht sicher gegen Wassereintritt, dazu ist ein Cover recht ) schwer. Ein wasserdichter ei facher Sack wie zB Trash Compactor Bags, einfache Müllsäcke oder auch leichte wasserdichte Packsäcke die groß genug (größer als drr Rucksack) sind wandern in den Rucksack, nehmen allen Inhalt auf und werden verschlossen (wickeln und abwinkeln oder durch Rolltopverschluss je nachdem was man hat). Fu ktioniert und ist leicht.
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WanderBert reagierte auf dani in UL Rucksackoder man nimmt ein regen-poncho/cape (z.b. gatewood cape), welches auch den rucksack bedeckt. für mich die beste lösung.
hier noch mit am rucksack befestigter liegematte ...
ps: den unteren rand kann man an den abspannpunkten unter dem cape nach vorne ziehen und z.b. am rucksackgurt befestigen. dann flatterts nicht mehr (so stark).
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WanderBert reagierte auf Joe_McEntire in PCT 2017Hallo Zusammen,
ich beneide diejenigen, die dieses Jahr den PCT laufen so dermaßen.
Ich war bis vor kurzem überhaupt nicht so der Wander-Typ und habe dann eher zufällig das Buch von GT gelesen. Dann habe ich mal bei YouTube geschaut und seitdem nahezu alle Videos über den PCT angeguckt (am meisten begeistern mich die Videos von John Zahorian und die Doku von Ingo Zamperoni (Phoenix-Produktion)).
Laufe seitdem mindestens einmal die Woche von der Arbeit nach Hause (20 km) und spüre in mir eine noch nie da gewesene Sehnsucht, den PCT auch mal zu laufen. Am liebsten würde ich sofort los gehen (ich weiß, dass das ohne entsprechende Vorbereitung nicht geht), aber mein privater Background (noch nicht abbezahlte Eigentumswohnung, kleine Kinder) ermöglichen dies in naher Zukunft leider nicht.
Insofern lese ich weiterhin begierig eure Posts, stöbere auf den Seiten der PCTA und schaue YouTube-Videos an.
Happy trails, ihr Verrückten (im positiven Sinne).
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WanderBert reagierte auf Trekkerling in Neues zum Thema UL aus dem weltweiten Internetz'Greybeard' aka Dale Sanders startet seinen AT-Thruhike-Versuch- mit 81! Dachte mir, ich poste das jetzt mal, nachdem hier ja doch einige nicht mehr ganz junge Leute gemeldet sind. Na dann hab ich ja vielleicht doch noch eine Chance, irgendwann einmal in den nächsten 30 Jahren einen großen Thruhike zu machen.
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WanderBert reagierte auf Lightlix in "Hell's Island" - TeneriffaTag 3: La Caldera -> El Portillo -> Fortaleza -> Montaña Negra
Dauer: ca. 8h
Wasserversorgung: in La Caldera und El Portillo, dann nicht mehr.
Hier die Karte vom Nationalpark, die man in El Portillo und am Parador Nacional in die Hand gedrückt bekommt.
Gegen 7:30 stehe ich gut erholt auf und freue mich auf den Tag. Endlich geht's hoch in den Nationalpark, den Teide habe ich bis jetzt nämlich nur vom Flugzeug zu Gesicht bekommen. Außerdem hat es in der Nacht zu regnen aufgehört und man kann blauen Himmel sehen!
Morgens um 8 in La Caldera. Vom Norden kommt weiterhin ein riesiger Wolkenblock, aber zum Glück laufe ich ja in die andere Richtung!
Gegen 9:30 laufe ich los, nachdem ich mich der örtlichen Sanitäranlagen der Area Recreativa (diese werden übrigens abends abgeschlossen und morgens wieder geöffnet) erfreut und meine Wasserflaschen betankt habe. Von La Caldera geht es zu meinem Unmut erstmal weiter runter, bis ich auf kleinen Feldwegen vorbei an Dörfern und Äckern laufe. Nicht besonders schön, aber ich komme zum Glück schon bald wieder in den Nadelwald, durch den ich auch gestern schon gelaufen bin. Damit leider aber auch wieder mitten in die Wolkenschicht, sodass sich die Sicht wieder auf 30m beschränkt und ich immer mal wieder nass werde. Egal, ich hab Bock auf den Nationalpark! Also zackig die teilweise steilen Waldhänge hinauf!
Kurz vor El Portillo verliere ich im Wald einmal den Weg, da die Markierungen und die Pfade manchmal nicht so ganz ersichtlich sind. Ich bediene mich zum ersten Mal der GPS Funktion meines Handys, und bin nach 10 Minuten Umweg wieder auf dem GR131. Nach ungefähr 4h erreiche ich gegen Mittag El Portillo, wo ich aus dem Dunst heraussteige und zum ersten Mal den Teide sehen kann!
Ein letztes Stück oberhalb der Baumgrenze in Richtung El Portillo. Noch sieht man nichts...
Endlich freie Sicht auf den Teide! Links im Bild Bar und Restaurant in El Portillo, wo man seine Wasserflaschen nach nettem Fragen kostenlos aufgefüllt bekommt.
Von da unten komme ich. Die Wolken scheinen die Grenze zum Nationalpark nicht überwinden zu können...
In El Portillo mache ich eine kurze Mittagspause und orientiere mich. Eigentlich war ja geplant, hier in der Nähe zu übernachten, aber das kommt nicht in Frage, schließlich habe ich ja noch einiges an Zeit, bis es dunkel wird. Und meine Planung ist ja eh hinfällig. Also beschließe ich, weiter in Richtung Fortaleza zu gehen, und die geplante morgige Tagesetappe bis zum Campingplatz Las Hayas auch gleich noch zu laufen. Vorher statte ich der Information einen Besuch ab, wo man mir erklärt, dass ich einen kleinen Umweg nach Fortaleza gehen muss, weil irgendwas irgendwo gebaut wird. Außerdem erfahre ich, dass der Cañadas Höhenweg "El Filo", Sendero Nr. 8, den ich später im Programm habe, schon seit Jahren Militärgebiet sei und wohl nicht passierbar...
Da oben läuft der Cañadas Höhenweg, auf dem ich 3 Tage später noch laufen werde.
Von El Portillo folge ich erst Sendero Nr. 4, dann biege ich ab über 4.1, und nehme Nr. 24 in Richtung Fortaleza. Von da komme auf Nr. 1, der nach Fortaleza führt.
Blick auf Fortaleza. Da will ich erstmal hoch!
Auf dem Weg zum "Gipfel" von La Fortaleza...
Der Weg von El Portillo nach La Fortaleza macht gute Laune und ist endlich etwas Abwechslung, schließlich gibt es jetzt jede Menge zu sehen! Weil ich genug Zeit habe, beschließe ich, Fortaleza zu besteigen und einmal zu umrunden.
Blick auf den Teide von Fortaleza. Leider ist der Teide zu dieser Zeit schon fast schneefrei. Rechts kommt ein dichtes Wolkenmeer, was es aber nicht höher schafft.
Auf dem "Gipfel" von Fortaleza mache ich eine kleine Trink- und Snackpause. Hier treffe ich ein älteres deutsches Pärchen, welches mich auch meine Laufshorts anspricht und ob das denn nicht zu kalt sei. Nach kurzem Gespräch empfehlen mir die beiden Teneriffa-Erfahrenen das Teno Gebirge sehr. Kommt mir gelegen, schließlich habe ich ja noch Zeit am Ende über und wenig Lust die in Los Cristianos usw. neben massenweise Touris abzusitzen, und die Rother GPS Tracks der Touren habe ich zum Glück alle dabei.
Von Fortaleza steige ich auf einem nicht auf der Karte markierten Weg wieder ab, so wie im Rother beschrieben. Der Abstieg ist mehr ein Gekraxel als ein Weg und ziemlich steil, deswegen wohl auch nicht auf der offiziellen Karte der Senderos eingezeichnet. Ist aber gut machbar mit allen Vieren.
Es ist später Nachmittag und von Rechts bedrängen mich die dichten Wolken. Da möchte ich eigentlich nicht so gerne für die Nacht rein, deswegen entscheide ich, nicht bis nach Las Hayas zu gehen, sondern stattdessen Sendero Nr. 33 in Richtung Montaña Negra zu folgen. Eine gute Entscheidung!
Gegen 18h finde ich 100m vom Weg entfernt eine schöne, ebene Fläche, wo ich mein Tarp aufbaue und den herrlichen Sonnenuntergang mit schön würzigen Magginudeln genießen kann!
Blick auf den Teide von meiner Campstelle.
Schmeckt besser als die Bulgurmischung von gestern...
Ein wunderbarer Platz zum Übernachten!
Die Nacht ist ziemlich kalt, aber sternenklar. Für Morgen hoffe ich, fix nach Las Hayas zu kommen, um erstmal meine Wasservorräte aufzufüllen, die sind nach dem Tag nämlich ziemlich aufgebraucht!
Irgendwo da unten geht's morgen lang zum Chinyero und hoffentlich zu Frischwasserquellen unterwegs!
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WanderBert reagierte auf Trekkerling in SchnäppchenDie Newsletterabonnenten werden es schon wissen, aber für alle anderen: Trekking-Lite-Store ab heute bis 26.03. 10 % auf alles mit Gutscheincode MAE17
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WanderBert reagierte auf bansaim in Warum eigentlich Wandern?Den Hang zum Masochismus kann ich definitiv bestätigen.. warum stapft man eigentlich bei kaltem Regen im Gebirge rum? Gute Frage!
Ich habe für mich herausgefunden, dass etwas so einfaches, simples so schwer fallen kann - Stichwort Meditation. Auf dem Weg ist es nur gut, dass alte Gefühle und Gedanken hochbrodeln und sich einen Weg nach draußen suchen. Man läuft einfach weiter und irgendwann ist Stille im Kopf und man ist ein Stück freier und emotional viel leichter! Und wenn man die Tour beendet hat, merkt man, wie wenig man braucht! Nicht nur Fernseher und Bett, sondern auch emotionale Dinge. Letztendlich ernährt uns doch die Mama Natur und es ist schön, sich daran zu erinnern ;).
Außerdem: Sonne, stramme Waden, und gaaaanz viel Schokolade
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WanderBert reagierte auf Mordrag61 in SchnäppchenGerade den Newsletter von Dilling bekommen: Auf alle Bio-Wollprodukte 25% Rabatt. Ich selbst besitze die Boxershorts aus Merino und bin unglaublich begeistert. Sehr robust und sehr geruchsarm auch nach Tagen ohne waschen
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Bequemlichkeit: Du hast eine ProLite im Vergleich zu NeoAir XLite probegelegen. Das kannst du also selbst beurteilen (siehe bitte auch Folgepost zum Luftdruck).
Haltbarkeit: Die XLite bzw. XTherm sind durchstichempfindlicher. Wenn du die Matten auch vor dem Zelt als Sitzunterlage verwenden willst, nimm die ProLite oder lege den X… was drunter.
Gewicht: Die Zahlen sprechen für sich. Nimm die XLite. Darum ist die NeoAir XLite hier im Forum ja auch so verbreitet (in der Regel als 119er-Variante).
Wärme: Ich nehme die XLite auch im mitteleuropäischen Winter. Dann lege ich eine Autowindschutzscheibenmatte drunter und habe noch nicht gefroren (letzter Einsatz bei –14° auf Schnee, direkt auf der Matte gelegen, Winterschlafsack als offenen Quilt benutzt). Wie so oft beim UL ist die Kombination zweier Dinge flexibler als die perfekte einteilige Lösung (XTherm).
Knistern: Nahezu alle Kunstfasermaterialien im Zelt rascheln irgendwie. Ich drehe mich viel und lange (darum auch der Comforter), aber das Rascheln der NeoAir XLite war noch nie ein Problem für mich. Es ist ja ein bekanntes Geräusch, und daran gewöhnt man sich wie an den Glockenschlag des Kirchturms. Unser Gehirn erledigt das ziemlich gut. Schlafstörend sind m. E. n. nur Geräusche, die sporadisch und somit nicht gewöhnungsfähig auftreten. (Aber: Das bleibt eine persönliche Erfahrung. Geh raus und mach deine!)
Bauform: Eierschalen-Baufformen, egal ob Sea-to-Summit-Luftmatratze oder Z-Lite Schaummatte, sammeln unter bestimmten Bedinungen (m. E. n. bei Verwendung eines geschlossenen Schlafsacks) kleine Mengen Kondenswasser in den Mulden unter dem Körper. Keine große Sache, aber man sollte das wissen.
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WanderBert reagierte auf AlphaRay in Isolation:TAR ProLite Plus R - TAR NeoAir XLite (XTherm)Schon wieder das Knisterthema....im ernst: ihr vergleicht Mittags im Laden mit schlafend in der Nacht. Zum einschlafen bewegt man sich nicht + im Schlaf fast nicht bis null (tiefschlaf). Von dem Knistern wirmt man daher auczh nicht wach, da das Gehör in der Nacht sowieso "abgeschaltet" ist, sonst würden wir bei jedem kleinen Geräusch immer wach werden Das teil knistert ja nicht von alleine. Keine Bewegung = kein Knistern.
Du solltest eher auf den R-Wert achten. Die XLite R ist denke ich bedingt für den Herbst geeignet. XTherm - und du brauchst keine Zweitmatte. Ich selber besitze die All Season (R 4,9, -16 °C). TAR ProLite Plus R kommt bei gleichem gewicht auf gerade mal 3,4 (~-6..-7 °C). Das sind aber immer nur Richtwerte. Dadurch dass man mit Becken einsinkt, hast du in dem Bereich sowieso weniger Isolation und dadurch Reserven. Habs auch schon auf der Matte geschafft bei ca. 0° am Becken zu frieren, da ich zu viel Luft abgelassen hatte, obwohl die Matte ja bis -16° isolieren soll
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WanderBert reagierte auf die zwiebel in ZwiebelschichtNachdem Bergfreunde & Co in den letzten Monaten so viele Iso-Jacken im Angebot hatten und ich mir auch ein paar zum anprobieren bestellt hatte (aber keine wirklich überzeugend war), habe ich mich an die Idee des "OmniSmock" erinnert. Ich habe bisher keine Kleidung genäht, da ich keinen unkomplizierten (aber passenden) Schnitt zur Hand hatte. Nachdem ich das Schnittmuster von @#PackLessPlayMore (Danke für die vielen beantworteten Fragen! ) gesehen und verstanden hatte und in meinem Jackenfundus eine solche Jacke gefunden habe, wurde der Schnitt abgenommen und ein bisschen optimiert. Und nach viiielen viiiieelen Arbeitsstunden und verbratenen Gehirnzellen:
Außenlayer: PTX Quantum + 5V Spiral RV
87g
Innenlayer: 47gr/m³ kalandrierte Fallschirmseide + 100er APEX
261g
Zusammen also 348g
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WanderBert reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im Mai7. Letzter Wandertag: Lluc - Port d' Pollenca und 8. Abschlusstag
Der Wanderweg führt nochmal durch sehr schöne (oder ist es nur die Melancholie dass es jetzt Zuende geht?) Steineichenwälder. Diese hatten jedenfalls nochmal eine "besondere" Lichtstimmung für mich, und genoss es richtig darin dahin zu wandern.
Irgendwann kann man entweder dem GR221 folgen, der entlang von breiten Pisten und viel Straße verläuft oder eine wohl sehr Empfehlenswerte Bergetappe über den Puig Tomir zu machen: https://www.outdooractive.com/de/bergtour/mallorca/von-lluc-nach-pollenca-mit-ueberschreitung-puig-tomir/101780421/ - und ich hatte auch vor, diese zu machen, habe dann aber einem Geröllfeld an dem man mal wieder recht steil nach oben musste, über rutischiges, sandiges Gelände kurz bevor man oben war Angst bekommen und habe umgedreht.
Hier gings rechts hoch, ziemlich abschüssig und rutschig...
Wollte es nicht am letzten Tag riskieren oder so :/ Das habe ich zwar nicht richtig bereut, weil ich da richtig Angst hatte, aber doch ein bisschen, die offizielle Route ist hier nämlich eher langweilig im vergleich zu den letzten Tagen.
Dabei muss ich relativieren: Meine Mitwanderer aus Lluc (irgendwann auf diese gestoßen, war auf dem Anstieg zum Puig Tomir alleine, sonst wäre ich vielleicht ja hoch... ) haben richtig über die Ettappe geflucht, ich fand sie "nett" und nach den Bergen vom Vortag gut zum "auslaufen" und entspannen, konnte da einen guten Trott finden und hatte einen guten Wanderflow. Vielleicht aber auch nur, weil ich unter'm Swing-Liteflex die ganze Zeit im schatten lief, und nicht von der Sonne gebacken wurde.
Jedenfalls kommt man dann irgendwann in Pollenca am Refugi an, trinkt ein Bier, und weiß dann nicht wie weiter. Abflug in 2 Tagen, Energie nicht mehr wirklich da. Keine Unterkunft in Pollenca. Also ab zum Strand! Ich wollte nach Port de Pollenca, der Weg dahin führte aber die ganze Zeit an einer Straße entlang, also habe ich noch etwas in Pollenca gebummelt und dann den Bus in den Hafenort genommen. Vorher über das Wlan des Refugi ein günstiges Hotel gebucht (und da @ getroffen und nicht erkannt!) und den Abend am Strand verbracht, am nächsten Tag dann noch zurück nach Pollenca und den "inoffiziellen Abschluss" des GR221 zuende gebracht, den Weg zum Kloster "Puig de Santuari" wo man übrigens auch übernachten kann (soll schön sein, und da das Refugi in Pollenca nicht besonders schön gelegen ist, empfehle ich eher das Kloster ohne dort geschlafen zu haben.)
Oben zu sehen: Das Kloster
Am Kloster hat man nochmal einen Traumhaften Blick über die zurückliegende Serra de Tramuntana, und kann mental Abschied nehmen, bevor man erneut von Pollenca in den Bus zurück nach Palma steigt.
Abschlussbilder, gemacht am Kloster
Und das wars, meine Wanderung auf dem GR221. Ich würde jederzeit Wiederkommen.
Ich schreibe nochmal nen Abschnitt über Gear & Tipps für den Trail, wenn Bedarf besteht und ich Zeit habe...
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WanderBert reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im MaiEs geht weiter!
Tag 6: Tossals Verds - Lluc (bzw. Refugi son amer)
Am nächsten Morgen stand ich früh auf, um noch vor der großen deutschen DAV-Wandergruppe, die in dem Refugio abgestiegen war wegzukommen. Zuerst führt der Weg ein Stück genauso zurück, wie man am Vortag gekommen ist, diesmal aber anders, da ich viele Ziegen angetroffen habe die am Vortag nicht da waren Auf dem Weg zurück konnte man aber erneut die grandiose Täler- und Tafelberglandschaft genießen.
Irgendwann ging es dann lange durch die inzwischen gewohnten Steineichenwälder immer weiter hinauf, man konnte richtig schön beobachten wie die Pflanzenwelt in unterschiedlichen Höhen sich veränderte, bis man in ein tolles, erneut alpin anmutendes Tal kam.
An diesem Tag überschreitet man den höchsten Punkt des GR221, den Puig de Massanella. Und oben findet man... Schafe. Was auch sonst? Ich hatte auf dem Weg zum Pass lange überlegt, ob ich auf den Massanella hinauf möchte, immerhin der höchste Punkt Mallorcas. Aber ich habe ziemlich widersprüchliche Angaben bez. der Schwierigkeit des Unterfangens gelesen, und da das Wetter während meines Aufstieges schlecht war und ich niemanden hatte der mitgekommen wäre (meine 2 Mitwanderinnen, die ich schon aus dem Refugi Son Amer kannte, wollten nicht hoch) habe ich mich dagegen entschieden. Und es im Nachhinein etwas bereut. Naja, so ist das.
Diese Etappe der Wanderung wird in Reiseberichten oft als "Königsetappe" des GR221 bezeichnet, und das nicht ganz zu unrecht: Es geht am höchsten hinauf, und ist damit eine echte Bergetappe, mit den Spektakuläresten Aussichten und einigen Gipfeln, die man besteigen kann, teilweise direkt auf dem Weg.
Nach dem Puig de Massanella geht es durch diverse kleinere Nebentäler, doch stetig, bergab. Es ist aber schon ein erhebendes Gefühl, wenn man die Bergkette passiert hat, und plötzlich ganz neue Landschaftszüge sehen kann, auf welche die Sicht zuvor versperrt war.
Der Abstieg nach Lluc ist mal wieder mit leichten Höhenangst-Momenten versehen, da man in engen, steilen, "ausgesetzten" Serpentinen (jedoch auf einem gut ausgebauten Steinweg mit "Geländer") absteigt, ich habe einfach versucht es schnell hinter mich zu bringen ohne nach unten zu sehen.
Irgendwann ist der Weg dann jedoch zu Ende, und zwar gänzlich unspektakulär auf dem Parkplatz des Kloster Lluc. Dort gibt es einen Campingplatz, auf den ich wollte, der aber hässlich und sandig war, also habe ich fix im Refugio Son Amer angerufen und mir eines der letzten Betten gesichert.
Das wiederum hat sich richtig gelohnt, es ist auf einem kleinen Hügel mal wieder wunderschön gelegen und lud zum verweilen und Sonnenuntergang genießen ein. Nur was zu essen musste ich mir am Kloster besorgen, dass als Wallfahrtsort von Restaurants und Kneipen umgeben ist. Sogar ein kleiner Bäcker ist im Kloster (für den Proviant für den Folgetag, Bocadillas, gold wert: es gibt kein Geschäft in Lluc.)
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WanderBert reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im MaiTag 5: Port de Soller - Tossals Verds
Am nächsten Morgen "genoss" ich erstmal das Frühstück im Refugio (Toast, Gouda, Kochschinken, Saft und je ein Kaffee pro Person - mMn nicht zu empfehlen!) und lief zunächst mal in die Stadt. Auf dem Weg traf ich prompt Sebastian und Elisa wieder, die ich schon vor zwei Tagen gesehen hatte. Sie haben erstmal genug vom Wandern und wollen den Rest der Zeit am Strand entspannen, also tauschte man ob der glücklichen Wiederbegegnung und gegenseitigen Sympathie Facebook-Kontakte aus. (Muss die beiden noch anschreiben...). Als nächstes steuerte ich den Hafen an, von wo ich die historische Straßenbahn nach Soller nahm, diese "Attraktion" wollte ich nicht verpassen. Die Straßenbahn ist offen, man kann jederzeit durch ein "Signalseil" aussteigen und wenn man lange Arme hat Zitronen im Vorbeifahren aus den Gärten an den Gleisen klauen. Die kurze Fahrt nach Soller kostet 6€ und spart einem einige unspektakuläre Straßenkilometer.
In Soller begegnete ich den deutschen vom Vorabend wieder, unsere Wege trennten sich aber schnell wieder da diese noch einkaufen mussten, ich jedoch bereits alles in P.d.S. besorgt hatte.
Entgegen der offiziellen Wegführung wanderte ich erstmal durch die kleinen Sträßchen von Soller und einige wunderschöne Obstgärten, die mich durch ihre Schlichtheit besonders ansprachen. Hier wachsen duftende Blumen wie unkraut und reife Orangen an den Bäumen stellen etwas völlig normales dar, dass die einfache Bevölkerung in ihren Gärten stehen hat. Einfach toll!
Nach einiger Zeit suchte ich jedoch den offiziellen Weg wieder auf, der zunächst durch das Dörflein Biniairix führte, dann jedoch über einen langen und anstrengenden Aufstieg zum Cuber-Stausee führen sollte. Der Weg verläuft hier auf einem historischen Pilgerweg zum Kloster Lluc, was bedeutet, dass man fast durchgehend auf "gepflastertem" Wege bzw. über die Namensgebenden Trockenmauern geht. Stetig hinauf legte ich wohl ein strammes Marschtempo vor, was mir irgendwann zwei weitere deutsche die ich zuvor kurz getroffen hatte erstaunt zuriefen. Ich sollte sie auch in Tossals Verds wiedertreffen. Ich bin wohl eher der "schnell hoch ohne Pause, dann länger verschnaufen" Typ.
Der Aufstieg bietet einige tolle Aussichten, zunächst auf Soller, anschließend steigt man jedoch immer höher und kann schließlich wieder das Meer und sogar den Leuchtturm am Refugio Muleta sehen. Immer wieder motivierend, solche zufor zurückgelegten Wegabschnitte nochmal von weitem sehen zu können!
Es gibt ein paar kurze, etwas exponiertere Passagen, doch der Weg ist immer breit und man muss nicht an der Steilkante entlanggehen wenn man dies nicht möchte.
Wie häufig auf dem GR221 ist war es spannend zu beobachten, wie sich die Vegetation mit zunehmender Höhe veränderte: Im Tal herrschten kleine Sträucher, Palmen und Sukkulenten vor, ab einer gewissen Höhe gesellten sich die Steineichen hinzu, die dann schließlich von Kiefern und eher alpiner Vegetation abgelöst wurden. Schließlich kommt man am Coll de l'Ofre an, und die Vegetation hört an den Bergflanken fast völlig auf. (Daran sind - neben der Trockenheit - zu einem nicht unerheblichen Teil wohl die zahlreichen wilden Bergziegen schuld, die die Serra de Tramuntana bevölkern und Bäume die dort theoretisch wachsen könnten anknabbern bevor diese groß genug werden)
Das Tal richtung Cuber Stausee führt zunächst durch einen hübschen Wald (der wohl oft zum Camping genutzt wird), man kommt aber schnell auf eine riesige Schafsweide, auf der auch unzählige Tagestouristen und etliche Grundschulklassen herumliefen. Weil auch das Wetter nicht besonders gut war (kühl und windig) gefiel es mir dort oben nicht besonders, und ich beeilte mich den See zu umrunden und weiter zu kommen.
Wenn man auf die große Straße stößt gilt es sich zu entscheiden, wie man weiter Richtung Lluc bzw. Tossals Verds geht. Es gibt eine deutlich schönere Variante über den pas Llis (südlich des Puig de tossals verds) und eine eher langweilige Variante entlang eines Aquäduktes nördlich des Berges. Wobei man an dieser Variante den zweiten großen Stausee, "Gorg Blau" zu sehen bekommt und einige hübsche Bergpanoramen. (Weiß jemand wie man diesen See ausspricht?!)
Da ich wie schon oft erwähnt an Höhenangst leide, entschied ich mich natürlich zunächst für die nördliche Variante, sie verläuft erst an einem oben offenen Aquädukt um den Berg herum, dann durch etwas Steineichenwald und zuletzt durch ein hübsches Hochtal Richtung Tossals Verds, das wohl schönste Bergpanorama Mallorcas!
Da ich mich ziemlich über mich selbst geärgert habe mir die "Kletterstelle" am Pas Llis nicht mal angesehen zu haben (und mich noch recht fit fühlte) ging ich nach einer kurzen Pause in Tossals Verds direkt weiter zurück Richtung Pas Llis, um dir diese Passage von Süden kommend anzusehen. Schon bevor man bei der Kletterstelle ankommt, bekommt man ein grandioses Panorama des Tals von Tossals Verds zu sehen, auch wenn der Weg teilweise recht ausgesetzt ist. Als dann schließlich starker Wind aufkam, ich etwas (wenn auch nur leicht) Höhenangst verspürte, mein Kammera-Akku sich verabschiedete (und damit der Plan die schwierige Stelle für die Nachwelt zu dokumentieren) und ich auch merkte wie durch Erschöpfung die Trittsicherheit langsam zu leiden anfing (und ich fast abstürzte, musste mich an einem spitzen Dornenbusch festhalten um das Gleichgewicht wieder zu erlangen!) wertete ich das alles in Kombination als "Zeichen" nicht bis zur berühmten Kette am Pas Llis zu gehen, sondern wenige hundert Meter davor umzudrehen.... -.- . Für alle die es wissen wollen: Hier die Stelle bei Youtube (hat jemand anders gefilmt)
Wenn man schwindelfrei ist, empfehle ich dennoch die Pas Llis Passage, sie ist die deutlich schönere. Und wie man auf dem Video sieht ist auch die Passage mit der Kette halb so schlimm, der Weg danach ist schlimmer (da ausgesetzter und schmaler)
In Tossals Verds gab es übrigens kein Bett mehr für mich, aber mir wurde erlaubt draußen unter einem Vordach zu schlafen. Nach einem geselligen Abend mit den Mitwanderern vom Vorabend machte ich es mir also an einer überdachten "Grillstelle" gemütlich. Leider sollte es meine schlimmste Nacht auf dem GR221 werden. Denn wo der Rest des Wanderweges in sehr trockenen Gebieten verläuft, gibt es im Tal von Tossals Verds eine üppige Vegetation und einige Quellen - und damit einen ganzen Haufen Mücken. Und ich hatte kein Netz, kein Deet, kein gar nichts. Nachdem mich das Gesumme und Gesteche halb wahnsinnig gemacht hatte, und ich schon alles ausprobiert hatte, vom Quilt komplett über den Kopf ziehen bis das Gesicht in den Buff einwickeln kam mir schließlich die Rettende Idee: Ich zog meinen Fleecepulli über das Aufblasbare Kopfkissen, steckte den Kopf mit hinein und schloss dann die Öffnung zum Fleece hin dicht mit dem Gummi vom Quilt ab. Durch das Fleece konnte man gut hindurch atmen, die Mücken aber nicht -Stechen, und selbst das Gesumme wurde etwas gedämpft! So konnte ich schließlich den Rest der Nacht halbwegs schlafen.
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WanderBert reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im MaiTag 4: Deia - Port d' Soller
Am Morgen im Hotel stellte ich erstmal entsetzt fest, dass der Boden des Hotels und insb. mein Rucksack voller Ameisen waren, ich habe aber nicht herausfinden können ob diese aus einer Fuge des Hotels kamen oder ich diese am Vortag aus dem Wald mitgebracht hatte - so viele Ameisen im Rucksack hätte ich während der Wanderung eigentlich nicht übersehen können. Kurioserweise schienen sich die Krabbler vor allem für meine Dirty Girl Gaiters zu interessieren, welche ich im Meshfach untergebracht hatte.
Nach einem Reichhaltigen Frühstück mit Käse-Wurst-Schinkenplatte, Kaffe und frisch gepresstem Orangensaft machte ich mich auf den Weg zunächst nach Cala Deia, dem "Hafen" von Deia, der wirklich sehr malerisch in einer kleinen Bucht liegt. Dort beginnt der "Cami dels Pintors", der hier im Forum immer als Piratenweg bezeichnet wurde, nach meinem Verständnis aber eigentlich Malerweg heißen müsste? Egal. Passende Namen wären beides, führt der Weg doch an zahlreichen versteckten Buchten vorbei, in denen auch das ein- oder andere Ruderboot liegt, aber auch an traumhaften Aussichten aufs Meer die sich als Sujet eignen würden.
Nachdem ich in den letzten Tagen immer nahezu alleine unterwegs war, traf ich von nun an entschieden mehr Leute auf dem Wanderweg, zum einen weil ich jetzt wohl näher an der "Zivilisation" und den populäreren Wandergebieten war, zum anderen aber auch weil ich zuvor wohl zeitlich versetzt zu den meisten anderen Wanderern unterwegs war: Losgelaufen *vor* den anderen, in den Städten erst später wenn alle schon weg waren und auch noch Abends unterwegs wenn die meisten Wanderer schon in Eisdielen und Restaurants saßen.
Immer entlang der Steilküste (aber mit gelegentlichen Möglichkeiten zum Wasser zu kommen, sollte einen die Lust auf Planschen überkommen) und vorbei an unzähligen tollen Schlafplätzen führt der Weg von Deia bis nach Port d' Soller. Nicht unerwähnt sollte aber bleiben, dass der Weg, obwohl er Stellenweise mit einem rustikalen Holzgeländer gesichert ist, auch den ein- oder anderen Höhenangstmoment bietet. Es gibt stellenweise nur einen schmalen Trampelpfad, der teilweise abgerutscht ist, und immer wieder gilt es umgestürzte Bäume zu überklettern. Es gibt auch ein paar Passagen an denen man über den typischen feinen "Sand" der die von Kiefern bewachsenen Böden in Mallorca bildet auf- oder absteigen muss, teilweise ohne gute Möglichkeiten sich festzuhalten. An einer besonders fiesen Stelle bin ich sogar nur auf dem Hintern runtergerutscht.
Gegen Mittag erreichte ich eine Abzweigung, die die Möglichkeit bot direkt nach Port de Soller zu gehen oder erst noch einen Abstecher zum Refugio Muleta am Cap Gros zu machen.
Da ich langsam realisiert hatte, dass ich bei meinem bisherigen Tempo den GR221 in ca. 5-6 Tagen beenden würde, ich jedoch 8 Tage eingeplant hatte, beschloss ich also am Refugio nach einem Bett zu fragen. Und ich hatte Glück, das letzte Bett im ansonsten ausgebuchten Haus war für mich Den Rest des Tages verbrachte ich also am Strand von Port de Soller, den Abend hingegen in geselliger Runde mit einigen deutschen Wanderern im Refugio. Diese Bekanntschaften sollte ich noch auf der gesamten restlichen Wanderung wiedertreffen.
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WanderBert reagierte auf Freierfall in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im MaiKann gut sein dass ich da falsch war (kurz nach der Passage am Meer)
Tag 2: La Trappa - zwischen Estellencs und Esporles
Am nächsten Morgen packte ich schnell meine Sachen zusammen, um schon kurz nach 7 abmarschbereit zu sein, ich wollte gerne schon mal loslaufen während der Weg noch im Schatten der Berge liegt und es noch nicht so heiß ist.
Also steigt man von La Trappa aus erstmal weiterhin hinauf, bis man an einem wunderschönen Weg in der Nähe der Küste entlang läuft, gesäumt von Schulterhohem Gras. Irgendwann machte ich auch eine Pause um mir Sonnencreme im Gesicht zu Applizieren und dabei ging direkt mal meine Brille kaput :/ Zum Glück konnte ich sie mit Leukoplast und einem Stück Gummiband Behelfsmäßig reparieren. Sonst wärs das gewesen mit der Wanderung o_o
Irgendwann bog der Weg schließlich auf ein Hochplateau ab, welches mir außerordentlich gut gefiel, man hatte ein richtig schönes Gefühl jetzt im "Hinterland" zu sein. Außerdem war der Weg das erste mal so eben, dass man einfach "cruisen" konnte ohne auf die Füße schauen zu müssen.
Dieser schöne Abschnitt endete irgendwann an einem Parkplatz an der MA-10, wo man einige Kilometer an der Straße entlang muss. Da es ein Montag Morgen um ca. 9 Uhr war, war kaum verkehr, also habe ich die Straße nicht so unangenehm in Erinnerung wie viele sie beschrieben haben. Schließlich kann man von der Straße rechts an der Finca "Ses Fontanelles" einbiegen, die zwar am Morgen verlassen war, man jedoch flaschenweise Wasser nachkaufen konnte. Dort machte ich auch eine kurze Pause in der draußen liegenden Küche. Sehr schöner Ort diese Finca, beim nächsten Mal würde ich vermutlich dort übernachten wollen, kostete 25€(?) oder so.
Nach der Finca führt der Weg durch einen schönen Wald, ein kleines Tal hinauf bis man irgendwann links die Flanke des Berges hinauf muss, ab jetzt wurde es richtig alpin. Über "Stufen" die aus dem zerklüfteten Kalkstein ragen geht es über gefühlte Stunden hinweg nur hinauf, immer weiter. Irgendwann wies mich auch eine tote Ziege genau auf dem "Weg" hin dass man sich hier partout keinen Fehltritt erlauben sollte.
Nach einiger Zeit verändert sich das Terrain und die Vegetation jedoch, die Zerklüfteten Steine machen Platz für einen Kiefernwald, in dem es zahlreiche gute Übernachtunsplätze gegeben hätte. Ein Teil des Bereichs ist jedoch eingezäunt, was mir erstmal ziemlich missfallen hat: nach dem langen Aufstieg hatte ich fast das Gefühl, wer-weiß-wo in der Wildnis zu sein, doch plötzlich musste ich über eine Metalltreppe über den Zaun steigen. Machte etwas die Atmosphäre kaputt.
Ungefähr hier http://www.openstreetmap.org/#map=17/39.62675/2.43792 auf der Karte ist die vielfach in Reiseberichten erwähnte Stelle, bei der man zunächst nicht weiter weiß. Ich habe sie mir nicht aus den Reiseberichten gemerkt, deswegen wusste ich so gar nicht weiter. Man steht vor einigen umgekippten Bäumen, die Steinmännchen (und sogar einige Farbpunkte!) zeigen den Weg links um den Berg herum, der jedoch teilweise abgerutscht ist und bei mir Höhenangst verursachte, zudem ging es noch in die falsche Richtung. Dann gabs ein Steinmännchen "geradeaus" eine Steile Wand hoch, in der man auch in einer schmalen Rinne sowas wie einen Pfad erkennen konnte. Ich versuchte zunächst dort hinauf zu klettern, drehte jedoch auf halber Strecke um und rutschte den weg wieder hinab, es schien mir zu gefährlich. Schließlich fand ich jedoch nach einigem Suchen und herumirren einen Weg nach rechts (keine Steinmännchen o.ä. ) wo man deutlich einfacher hinaufklettern konnte. Er schien auch derjenige zu sein, der von meinem GPS Track (von Alpenquerung.info) vorgeschlagen wurde.
Kurz darauf kam man auch an eine "Gabelung", wo man entscheiden konnte, bis zum Gipfel des Moleta de s'Escalop zu gehen oder einem riesigen Steinernen Pfeil am Boden zu folgen weiter auf dem GR221 entlang. Da ich noch etwas gestresst von der Kletterstelle zuvor war, entschied ich mich gegen den Gipfel (worüber ich mich später geärgert habe.)
Kurz unterhalb des Gipfels stieß ich auf eine größere Wandergruppe, die mich auf dem schmalen Pfad zunächst nicht vorbeilassen konnte/wollte, also musste ich ein Weilchen mit diesen mitwandern, bis ich schließlich überholen konnte - und da man ab dort praktisch in einer Wolke lief, sah ich schon sehr bald nichts mehr von den einzigen Wanderern dieses Tages bisher. Ich sah aber auch so nicht mehr viel, es herrschte ja dichtester Nebel.
Ereignislos, wenn auch durch hübschen Kiefern- und später Eichenwald verlief der Weg weiter nach Estellencs, wo ich erstmal in eine Bar einkehrte, dort belehrt wurde dass sie keine Bocadillas servierten (obwohl diese auf der Karte standen, der Grund war mir unverständlich) und stattdessen Pasta mit Salbei und Hähnchen vorschlugen, die auch wirklich lecker waren. Da es in Estellencs keinen Laden gibt, kaufte ich auch noch eine neue Wasserflasche direkt in dem Lokal.
Der nächste Abschnitt führte Richtung Esporles, da die Strecke nach Banyalbufar wohl immer noch gesperrt ist, trotz des Gerichtsurteils dass dem Eigentümer der Finka auf dem Weg gebietet diesen doch zu eröffnen. Macht nichts, der Umweg führt zuerst über attraktive Olivenplantagen vorbei an einem verschlossenen Haus (und mehreren Vordächern die evt. als Garrage oder für die Tiere dienen? Jedenfalls alle Schlafplatz-geeignet) und anschließend durch einen großen Steineichenwald.
Durch diese kommt man auf dem GR221 recht häufig, und sie bieten sich auch als Schlafstätte an, insb. wenn man ein freistehendes Zelt dabei hat: Überall gibt es "Plattformen" die von der dort früher stattfindenden Kohleproduktion herrühren. Heringe bekommt man da jedoch nicht gut hinein. Was auch für den Waldboden gilt, der auch überall sonst sehr steinig ist, also hatte ich irgendwann keine Lust mehr nach dem perfekten Schlafplatz zu suchen und mein Tarp einfach mitten auf einem (Neben)Weg aufgebaut mit Hilfe von Steinen. (Habs zuvor auf einem Steinkreis und einer anderen Stelle probiert, letzte musste ich jedoch aufgrund von invadierenden Ameisen räumen:)
Auch wenn es da schon recht spät war, so gegen 8 Uhr am Abend, fühlte ich mich etwas einsam. Richtig gesprochen habe ich an dem Tag mit niemandem. Andere Wanderer habe ich, mit Ausnahme der Gruppe am Escalop und einer weiteren in Estellencs, auch nicht gesehen.
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WanderBert reagierte auf Mil in Sammlung: Low Budget UL AusrüstungHi,
ich habe mir schon vor längerem gedacht, dass es rech hilfreich wäre, wenn es eine Sammlung mit günstigen UL Produkten gäbe, mit der einmal 'alles' übersichtlich abgedeckt wäre. Nun fragen mich immer wieder Freunde nach Tips und so eine Liste mit je Ausrüstungsgegenstand 2-3 Produkten wäre nun sehr hilfreich. Die Liste ersetzt natürlich kein Wissen und jeder muss auch selbst kombinieren. Es soll mehr eine Übersicht bieten.
Könnten wir das zusammen mal sammeln? Vielleicht kann der erste Post hier dauerhaft editierbar bleiben, dann würde ich den pflegen. Ansonsten könnte das vielleicht einer der Mods machen?
Links:
https://worldwide-outdoor-experience.de/ausruestung/packlisten/300-ul-3-jahreszeiten.html
http://www.ausgeruestet.com/2011/01/ultraleicht-trekking-ausrustung-unter.html?m=1
Thread auf Reddit
https://lighterpack.com/r/776crf
Aliexpress:
Rucksack:
Decathlon Arpenaz 40 / 40L / 580g / 20€
3F UL Frameless Backpack / 40L / 950g / 40€
Zelt/Tarp:
Naturehike CloudUp 1P oder 2P / 1,2kg
Schlafsack:
Aegismax Wing Quilt / 630 g / bis ca 4Grad / 80€ + Steuer und Zoll
Matte:
Naturehike Luftmatratze / 390g / 35€
Regenjacke:
Decathlon Rain Cut / 175g / 7,99
DriDucks Frogtoggs
Regenhose:
Decathlon Rain Cut / 135g / 14,99
DriDucks Frogtoggs
Windjacke:
Windhose:
Shorts:
Hose/Tights:
Isolationsjacke:
Yuan Lang Ultralight Down Jacket / 300g / 20€
Schuhe:
T-Shirt:
Baselayer:
Fleece:
Lampe:
Kocher:
BSR 3000T / 25g / 16€
Topf:
Alpkit MytiPot 900 / 900ML / 94g / 34€
Besteck:
Messer:
Handtuch:
Trekkingstöcke:
Karrimor X Lite Carbon / 380g / 30€
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WanderBert reagierte auf micha90 in Wieviel Km täglich ?Ich würde da widersprechen, zumindest bei mir ist das nicht der Fall. Ich genieße jeden Ausblick und jede schöne Szenerie, die mir begegnet, halte aber nicht bei jedem Ausblick an und setze mich eine halbe Stunde hin, sondern freue mich darüber und ziehe weiter.
Ich habe schlichtweg wenig Lust einfach nur herum zu sitzen, sondern bin immer schon gespannt, was ums nächste Eck, über dem nächsten Pass und hinter dem nächsten Gipfel ist. Die Meilen mache ich nicht um der Meilen willen, sonder (ähnlich wie es mit dem niedrigen Baseweight ist) aus der Folge dessen, was ich gerne mache - das ist bei mir nun mal laufen.
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WanderBert reagierte auf dani in Welche Schuhe ?schlussendlich gibts nur eins, rausgehen und ausprobieren (und danach hier darüber berichten). dabei kann dir das forum einen gewissen mentalen rückhalt geben, indem du weisst, dass du nicht der erste bist und es vor dir schon andere gemacht/geschafft haben.
denn der grosse vorteil dieses forums ist, dass du hier mit neuen ideen und möglichkeiten konfrontiert wirst, während traditionellere foren darauf bedacht sind, den status-quo zu zementieren und die angst vor neuem zu schüren.
letztlich zählt aber nur der tatbeweis. wenn es z.b. möglich ist, in salomon snowcross trainers in knapp 13h auf den aconcagua rauf und wieder runter zu rennen, dann ist das der tatbeweis dafür, dass das grundsätzlich möglich ist. caveat: das heisst aber wiederum nicht, dass das jeder - z.b. ich - und ganz ohne jahrelanges training auch kann! es kann aber ein ansporn sein, sich neue ziele zu setzen.
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WanderBert reagierte auf Durchdiewelt in VorstellungsthreadJa, dann stelle ich mich jetzt auch einmal vor
Hallo an alle die es lieben frische Luft zu atmen
Mein Name ist Tobias und ich wohne im flachen Niedersachsen, bin 31 Jahre alt, Vater meiner kleinen Tochter und übe aktuell den Beruf des Hausmeisters aus. Seit fast schon einem Jahr lese ich dieses Forum wie meine Bibel nachdem ich mich über diverse Plattformen, Blogs, andere Foren, Online-Stores etc über das angenehme und minimalistische Reisen und Trekking informiert habe.
Da ich in den vergangenen 14 Jahren durch berufliche und private Situationen die immer etwas mit Standortwechseln (im Schnitt 3-6 Monate) zu tun hatten immer wieder vor der Frage: 'Was nehme ich mit ..wenn -und wofür?' und: 'Was brauche ich von meinem Kram wirklich?' stand, habe ich die "Schere" eher im Blut als im Kopf.
Da ich nun sesshaft geworden bin, packt mich ständig dieser 'du musst los!'-Gedanke. Fürchterlich! Aus diesem Grund wollte ich mir ein Hobby suchen um diesen globalen Bewegungsdrang gerecht zu werden, meinen Minimalismus beizubehalten und vor allem zu laufen - ich liebe Laufen! Egal welches Wetter, egal wie weit! Zu Fuss unterwegs zu sein ist super!
Ich habe mir mittlerweile eine recht coole, ultraleichte Ausrüstung zusammen gesammelt. Sobald sie komplett ist und es die Zeit erlaubt, werde ich die erste Trekkingtour angehen.
Dieses Forum hat mir bisher bei sehr vielen Entscheidungen geholfen und mir viel über MYOG beigebracht. Ein großes DANKE an alle die ihre Erfahrungen und Ideen hier teilen. Ihr seid Super!
Kurz noch:
AzBlaster? PN!