DaleCooper
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DaleCooper reagierte auf wilbo in Impressionen von TourenKleine Familien Tour auf der Elbe.
VG. -wilbo-
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DaleCooper reagierte auf Andreas K. in Kalte Temperaturen- warme KleidungZur Ausgangsfrage:
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DaleCooper reagierte auf zeank in Vorfall auf dem PCT laut Spiegel OnlineAus der Distanz urteilt es sich immer leichter. Das kann man schon bei einem einfachen Fussballspiel sehen, dass es die auf den Rängen scheinbar alle besser können als die auf dem Platz. Ich denke, die Situation ist keine leichte, wenn man schon seit 5 bis 6 Monaten auf einem Trail unterwegs ist und dann ganz kurz vor dem Erreichen des Ziels sich eingestehen müsste, dass es einfach doch nicht mehr klappt.
Eine gewisse Borniertheit, Sturheit muss man halt schon mitbringen, wenn man sowas wie den PCT machen will. Ich versuche aus dem Vorfall daher eher für mich eine Lehre zu ziehen für nächstes Jahr, nämlich extrem wachsam zu sein, wann man Grenzen überschreitet, denen man nicht gewachsen ist. Dass man über seine bekannten Grenzen hinausgehen muss, ist aber halt quasi Grundbedingung.
Mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen, bringt jetzt jedenfalls eh nix. Den Einsatz musste sie übrigens auch nicht bezahlen. Das wäre auch ziemlich kontraproduktiv für derlei Rettungseinsätze wenn ich mir vorher immer ganz genau überlegen müsste, ob ich mir das jetzt überhaupt leisten kann oder nicht, nach Hilfe zu rufen. Und nein, sie geht nicht weiter. Rückflug ist scheinbar gebucht und sie bleibt so lange bei ihrer Retterin.
Es gab hier letztes Jahr in Schweden einen bekannten Fall wo ein deutsches Ehepaar die Rettung gerufen hat, weil sie einfach keine Lust mehr hatten und es zu anstrengend fanden. Die mussten das dann tatsächlich bezahlen.
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DaleCooper reagierte auf ULgeher in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-LösungHier mal ein erster Zwischenstand meiner Beschäftigung mit dem hier viel diskutierten A5-Panel.
Ich habe die abgegebene Leistung des A5-Panels bei unterschiedlicher Strombelastung gemessen (rote Linien, die Sonneneinstrahlung variierte leicht, deshalb gibt es mehrere Linien die nicht genau übereinander liegen). Der Maximum Power Point (MPP) liegt bei etwa 5V.
Dann habe ich versuchsweise zwei Laderegler für 18650-Akkus drangehängt. Zum Einsatz kam einerseits ein MPP-Modul von Ali (9V-Version), welches ich auf 5V Spannung umgebaut habe, indem ich Widerstand R2 auf der Platine von 27k auf 56k erhöht habe. Ich hatte keinen Widerstand in der entsprechend kleinen Bauform zur Hand und habe deshalb einfach einen grossen (1206) quer drübergelötet (gelb markiert). Sieht nicht so toll aus, funktioniert aber einwandfrei. Der MPP liegt damit bei gemessenen 5.02V.
Der genaue MPP spielt übrigens nicht so eine Rolle, da die rote Kurve flach verläuft. Im Zweifelsfall lieber eine etwas zu tiefe Spannung einstellen, da der MPP nach links weniger stark abfällt als nach rechts.
Das zweite Model war ein Linearregler mit TP4056, auch von Ali.
Anschliessend habe ich einen Tag lang die an die 18650-Batterie abgegebene Leistung beider verfolgt. Mit einem Umschalter konnte ich zwischen beiden Modulen wechseln. Der Ladestrom schwankte dabei zwischen 10 und 810mA, je nach Lichtverhältnissen. Ab und zu habe ich mehrfach schnell (damit sich die Beleuchtung nicht änderte) zwischen beiden Modulen hin und hergeschaltet und die Ladeströme beider gemessen.
Wenn man nur die erzielten Akku-Ladeströme beider Module gegeneinander aufträgt ergibt sich folgendes Bild:
Bei grossem Ladestrom (viel Licht) bringt der MPP-Regler ca. 10% mehr Leistung, weil der TP4056 bei einer Spannung unterhalb des MPP arbeitet. Unterhalb von ca. 60mA Ladestrom hat der TP4056 aber die Nase vorn, da er anders als der Schaltregler keinen nennenswerten Eigenverbrauch hat. In der Grafik oben ist die 1:1-Linie grau gestrichelt. Rot ist die abgegebene Leistung des TP4056 gegenüber des CN3791.
Ein Beispiel: Bei bedecktem Himmel (es war aber durchaus hell und kein wirklich düsterer Tag) lieferte der TP4056 knapp über 20mA Ladestrom, der MPP-Regler nur 10mA.
Welches ist nun der bessere Regler? Das kommt auf die Beleuchtung an und für welchen Fall man optimieren möchte. Falls mir wichtig ist, bei schlechtem Licht doch noch laden zu können, ist der Linearregler (TP4056) besser. Falls ich aber bei starker Sonneneinstrahlung das Maximum an Leistung rausholen möchte, ist der MPP-Regler besser.
Der tatsächliche Vorteil des MPP-Reglers dürfte in der Praxis eher noch kleiner ausfallen. Erstens sinkt die Spannung des MPP bei unregelmässiger Panelbeleuchtung (Teilbeschattung, z.B. durch Äste o.ä.). Das ist so, weil dann nicht alle Zellen des Panels gleich viel Licht erhalten. Das habe ich eher zufällig bemerkt, als der gemessene MPP plötzlich absank als ich die eine Panelecke ohne es zu bemerken beschattet habe. Zweitens rückt der Linearregler mit steigender Akkuspannung immer näher an den MPP ran (die Spannung am Panel ist diejenige an der Zelle plus ein paar Zehntel Volt). Bei vollerem Akku oder höherem Ladestrom ist die Effizienz des TP4056 folglich besser.
Da mir persönlich wichtig ist, auch bei schlechtem Wetter noch ein wenig laden zu können, werde ich das TP4056-Modul verwenden. Bei viel Sonne wird der Akku eh voll, auch wenn ich nur 90% der möglichen Leistung ernte. Das TP4056-Modul hat auch einen Mikro-USB Anschluss mit drauf der es erlaubt, den Akku mit einem Steckernetzteil zu laden. Ich werde dieses Modul zusammen mit einem 18650 Akku und einer Ladezustandsanzeige in ein kleines Gehäuse einbauen, plus eine weisse LED (als Zeltbeleuchtung). Ein 5V-Regler mit USB-Ausgang kommt natürlich auch mit dazu, um am Ende auch andere Geräte aufladen zu können. Dazu kommt ein genügend langes Kabel zwischen Akku und Panel. Akkus mögens nicht gerne heiss, und mir ist z.B. nie wohl mein SunnyTAB voll in die Sonne zu setzen und den Akku dabei "mitzubraten".
Das alles sprengt jetzt vielleicht den gewohnten MYOG-Rahmen des Forums, da elektroniklastig. Auf der anderen Seite ist vielleicht der eine oder die andere auch mit dem Lötkolben vertraut, genauso wie einige hier vorgestellte Nähprojekte nicht für alle erreichbar sind.
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DaleCooper reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Tag 3: "Der Weg ist das Ziel my Ass!"
Eckpunkte Irgendwo weit hinter Dudi pass -> Zemo Marghi hab mir die Campstelle nicht genau markiert, ~37km, 1480hm up, 2295hm down, höchster Punkt 1800m Der Wecker klingelt, ich snooze etwas, dann gegen 7 in die kühle, etwas feuchte Welt. Für Frühstück bin ich einfach nicht zu haben - es wird die tour über bei Schoki oder Snickers bleiben. Ich zehre noch immer am Couchsurfing-Schokopaket, heute gibt es Knusperkeks zum Frühstück. Gegen 8 geht es los. Die Sonne hat es noch nicht über die Gipfel geschafft, erste Hänge in der Ferne leuchten bereits goldig. Es ist kühl, aber nicht kalt. Ab durch nasse, mannshohe Hogweeds, matschige, schmale Trampelpfade, gemäßigt bergab. Recht ereignislos geht es so immer mehr oder minder parallel zum Fluss bergab. Vorbei an einer Schäferhütte, außer Rauchschwaden lässt hier noch nichts auf Leben schließen. Nicht mal die Hunde beachten mich, sind entweder noch schlaftrunken oder hier kommen doch deutlich öfter Wanderer vorbei, als es mir den Eindruck macht. Der Pfad wird zum Forstweg - einem herrlich zerklüfteten, tief matschigen Exemplar. Ich tänzele um die besonders tiefen Stellen herum, klettere auf den schmalen, festen Teilen an Schlammkuhlen vorbei, eine wahre Freude - not. Es wird besser und besser, die Fahrrinnen immer tiefer und voll Wasser, der aufgeschobene Schlamm dazwischen eine traumhafte Suppe. Der Grund für den Zustand steht ein Stück weiter den Weg entlang. Ein geradezu prähistorisches Kettenfahrzeug mit Räumschild, dass hierzulande Museumsstatus verdient hätte, in Georgien noch fleißig Wege verwüsten darf. Immer mal gibt es einen Blick entlang des Flusses zu erhaschen, ansonsten geht es von Bäumen umsäumt wie Autopilot den Forstweg entlang. Die Brücken sind allesamt temporär aus Baumstämmen konstruiert - wahrscheinlich jedes Jahr nach der Schmelze aufs neue. Der Fluss wird breiter, das Flussbett noch vielfach mehr. Man kann nur erahnen, was hier zur Schneeschmelze herunterkommen muss. Treibgut beachtlichen Ausmaßes liegt verkeilt an den Rändern des Flussbetts. Ansonsten weiterhin ereignislos, der matschige Weg nervt, habe inzwischen Podcasts auf dem Ohr und beginne irgendwann bereits im Laufen Gedanken auf dem Smartphone festzuhalten, sliding Tastatur sei Dank. Etwas vor Khaishi, dem etwas größeren Ort und ende der Toba Lake Route bekommt das Tal etwas mehr Canyon Charakter, sonst weiterhin Gelatsche, Gelatsche, Gelatsche auf dem endlos erscheinenden Forstweg - der inzwischen staubig anstelle matschig ist und mir die Sonne frontal in's Gesicht lacht. Khaishi ist auch nicht der Rede wert, ein paar kioskartige Läden, die eine recht große, stärker befahrene Straße Säumen, nichts, was zum Verweilen einlädt. Ich genehmige mir ein georgisches Dosenbier, lasse die Füße etwas baumeln und ziehe weiter Richtung Chuberi. Der Asphalt der Straße kocht, ich brate auf ihm. Der Weg zweigt irgendwann von der Hauptstraße ab, es folgt eine übel staubige Piste, die im Windkanal des Tals einen wahren Sandsturm erzeugt - zusätzlich befördert von an mir vorbei donnernden LKWs - das umstrittene Hydropower Dammprojekt, von dem ich gelesen hatte, ist nicht weit. Einziges Highlight ist ein erstes Fundstück hiesiger Grabsteinkunst, die ich am Wegesrand bestaunen darf, weil sich hier wohl zwei Kollegen in Ihrem Bimma, der ebenso sogar samt Nummernschild Teil der Jenseitskunst ist, aus dem Leben geschossen haben. Langsam habe ich keine Lust mehr auf Sandsturm und Panade auf der schwitzigen Haut, ich halte den Daumen raus und einer der LKWs nimmt mich 3-4km mit. Vorbei an den Baggern und Raupen, die das Flussbett bearbeiten und riesige Gesteinsbrocken bewegen - es kracht, knirscht und wummst überall. Hatte ich schon erwähnt, dass ich in den zwei Wochen in Georgien keinem einzigen Fahrzeug mit intakter Windschutzscheibe sitzen werde? Kurz vor Chuberi heißt es dann wieder Fußensatz. Chuberi ist der offizielle Einstieg nach Nakra. Es gibt sogar wieder eine Tafel, die die Route beschriebt. Auch einen Laden und eine Kneipe soll es hier geben. Der Laden hat zu, die Kneipe entdecke ich gar nicht erst. Der Weg schraubt sich direkt wieder bergauf, erreiche Zemo Marghi, eine kleine Siedlung, daneben eine Wiese mit Bäumen und Ausblick, unweit eine Quelle verzeichnet - perfekt um hier zu verweilen - und das sogar zur Abwechslung noch im Hellen. Ich fragte mich beim Anstieg aus Chuberi noch, wie lange das Netz wohl diesmal halten wird, da werden auf den Kämmen dicke Mobilfunkantennen sichtbar, die das ganze Tal lang strahlen. Zu Hause ist der Empfang schlechter als in meiner Hängemattewürde ich meinen. Während ich darüber nachdenke, ob es nun eher erstaulich oder erschrechend ist, dass Netflix & chill irgendwo im nirgendwo auf etwa 1300m eine erschreckend reale Option ist, vergesse ich direkt für einen Moment, dass ich keine Serien mag. Ehe ich aufbaue, mache ich noc runter zur Quelle, bin inzwishcen doch fast leer gelaufen, will noch kochen und morgen lieber direkt durchstarten. Ich treffe ein paar jüngere Bewohner an der Quelle, die etwas englisch sprechen. Sie sind neugierig und wollen später bei mir vorbei kommen. Ich wasche mir die Staubkruste vom Leib, das kalte Quellwasser ist herrlich, ich bin wie neugeboren. Dann Aufbau, Essen, es dämmert, dann noch ein paar Langzeitbelichtungen vom Camp. Ich liebäugele gerade mit der Hängematte, da kommen die zwei Jungs tatsächlich noch vorbei. Sie haben Maiskolben im Gepäck und laden mich ein auf ein Lagerfeuer, um diese zu rösten. Zum Glück bin ich noch nicht in mein stylisches Nachtoutfit inklusive Strumpfhose geschlüpft. Ich freue mich über die gastfreundliche Idee, aber die ganze Aktion zieht sich. Die Maiskolben landen direkt auf der roten Glut, gegessen wird eher zylinderförmige Kohle als dass man noch von Mais sprechen könnte. Nach gutem Willen und einem Kolben passe ich. Etwas Verständigung ist möglich, Google Translate hilft zusätzlich. Die Jungs erzählen von den zahlreichen Bären in der Gegend, die sie immer wieder sehen - ich weiß nicht genau, ob ich das hören wollte. Auf das Staudamm Projekt sind sie nicht gut zu sprechen, leider können wir uns nicht gut genug verständigen, im die Gründe zu erörtern. Ich bin tot und glücklich, als ich mich irgendwann verschieden kann, der Tag war lang. Ich penne direkt weg. Alles in allem ein komischer Tag. Für's Auge eher Überbrückung, trotzdem irgendwie befriedigend, weil endlich ordentlich Strecke gemacht und der erste Abschnitt geschafft ist. Auch im hellen an einem wirklich schönem Platz aufbauen zu haben belohnt. -
DaleCooper reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.okay okay - Prokrastination galore - und ihr seid schuld!
Swanetien war sogar mal ein unabhängiges Königreich bis in's 12. Jahrhindert
https://de.wikipedia.org/wiki/Swanetien
Die Swanen gelten noch heute als sehr heimatverbunden und hart im Nehmen.
Wo waren wir...
Tag 2: "Runter kommen sie alle"
Eckpunkte Toba lakes -> irgendwo weit hinter Dudi pass hab mir die Campstelle nicht markiert, ~17km, 1520hm up, 2300hm down, höchster Punkt 2800m Das Tarp hat gehalten, der Wind wurde irgendwann gen morgen weniger, trotzdem eher mäßig geschlafen. Nachts hatte ich mal Quilt und tarp befühlt, es schien ordentlich feucht zu werden. Ich wälze mich bis halb neun, höre schon erste Wanderer vorbeiziehen. Das Thermometer zeigt für die Nacht im Minimum 6 Grad, im Quilt wars angenehm. Die Sonne kommt langsam über die Gipfel, und kann meinen Kram trocknen, ich schäle mich noch etwas gerädert aus der Penntüte. Die Tarpkonstruktion sieht bei Tag noch lustiger aus als was sich nachts im Lampenlicht erahnen ließ.
Solarpanel raus hängen, waschen, Wäsche, Wasser an der nahegelegenen Quelle filtern, mit den Nachbarn, einem Japaner und einem Schotten plaudern, die aus meiner Zielrichtung kommen, der morgen zieht sich. Irgendwann kommt eine eher wenig sportliche Truppe mit winzigen Tagesrucksäckchen vorbei - noch mal: Der See ist wenn man es wie ich übertreibt in einem, sonst eher in 2-3 Tagen zu erreichen und Fahrzeugen nicht zugänglich - ich bin irritiert. Ein paar Minuten später kommen dann zwei geführte Pferde mit eher einem Hausstand als Wandergepäck auf den Rücken hinterher, mein Weltbild ist wieder im Lot. Erst um 11 komme ich endlich los. Es geht noch ein Stück hinauf, ich genieße noch einmal den Ausblick auf den See dann beginnt das Schotterserpentinen-bergab in's erste Tal.
Ich komme an zwei weiteren hübschen Schmelzwasserseen vorbei und sauge die Blicke in's Tal auf. Die Geröllserpentinen sind eher weniger Highlight.
Der Weg führt über den Rinnsaal Ausfluss des einen Sees, das Gras ist etwas Dichter - was sieht denn hier so, das wird sich wohl nicht... Tatsache! Hast Du Scheisse am Schuh, hast Du Scheisse am Schuh! Was ne Sauerei! Es wird nicht die letzte Hinterlassenschaft bleiben, an der ich eher ungünstig positioniert vorbeikomme. Der Wanderer in Georgien - genauere Bestimmungen der Nationalitäten lassen meine nicht vorhandenen Fähigkeiten im Fährten lesen nicht zu - hat scheinbar einen Hang zum Schiss an pittoresken Punkten.
Gefrühstückt hatte ich einen Teil des opulentn Schokoladenpakets für meinen abgetauchten Couchsurfing-Host, so undankbar bin ich über das ungeplante Mehrgewicht angesichts der handverlesenen Sorten gar nicht mehr.
Die Sone brutzelt, die gestrigen Strapazen sitzen noch, ich legen unten im Tal angekommen eine frühe Pause im Schatten des einzigen größeren Felsens. Frühstück? Mittag? Trailbrunch? Whatever - auf jeden Fall endlich mal vernünftig Essen, ich habe bisher ungewöhnlich wenig Hunger auf der Tour. Die Powerbank ist ein fast voll nach wenigen Stunden, das Telefon immer noch, ich bin angetan von diesem Experiment. Es geht weiter durch ein langgezogenes Tal, stark überwuchert, ich bin dankbar, dass um diese Saison doch schon zumindest schmale Pfade getreten sind. Hier sind deutlich weniger Leute unterwegs, die meisten scheinen wieder Richtung Süden abzusteigen und nicht Richtung Norden. Ich treffe irgendwann zwei Tschechen und noch später zwei Holländer. Langsam geht es wieder bergauf, der Weg Richtung Pass zieht sich. In der Schräge bin ich konditionell dort, wo ich letzte Nacht aufgehört habe - bei Null und auf dem Zahnfleisch. Zum Glück gibt es massig Blaubeeren, die immer wieder kurzes Innehalten erlauben. Weiter oben hüllen sich die spitzen wieder in Wolken, es gibt nichts zu sehen. Also beschäftigt sich das Hirn mit dem, was sichtbar ist. Mir fallen vor allem die ausgesucht fetten Heuschrecken auf, die eher zum tot stellen denn zum Davonhüpfen neigen, sodass ich mehrmals beinahe einige von ihnen mir dem Stock aufspieße, sie aber unbeirrt Millimeter daneben verharren. Merkwürdig für diese Hüpfer denke ich mir. Aber gut, wäge ich ab. Bei der Körperform. Das wäre ja in etwa so, als hätten sich bei den Säugern evolutionär nielpferdartige Tönnchen mit Känguru Beinen durchgesetzt. Da wäre ständig davonhüpfen wohl auch nicht meine erste Wahl...oh, wo ist eigentlich der weg schon wieder hin? Während sich mein Kopf mit derlei Exkursen von den doch recht eintönigen Strapazen abzulenken versucht, verliert sich immer Mal wieder der weg - oder ich ihn. Die dann weglosen Traversen zurück auf den Pfad Kosten zusätzlich Kraft. Es geht endlich über den Pass, der ziemlich underwhelming ist. Bergb wartet wieder traumhaft schottriges Geröll. Aber während die Oberschenkel Unterseite fertig ist, hat die Oberseite noch Kapazitäten. Also poltere ich bergab. Die Passseite ist deutlich kühler und windiger. Auf den ersten Plateaus sehr ich ein paar Zelte in Aufbau. Wahrscheinlich die vom Wasserfall letzte Nacht. Aber ich bin gerade zu gut im Flow und ziehe vorbei. Auch dort scheint sich niemand für das übliche 'where from - where to - what's next' Schmalgetalke zu interessieren. Für die Aussicht würde es sicher lohnen, auch hier zu bleiben, aber die Sonne erlaubt noch gut 1,5 h Laufzeit - und auch morgen wird wieder ein langer Tag. Zudem traue ich nach dem üppigen Wind auf 2600m auch den noch gut 2400m nicht so recht, ist es doch bereits recht zügig und würde vermutlich eher mehr. Und davon ab verlangt mein geschundener Kadaver nach Bäumen für die Hängematte, die ich etwa 4-600 Höhenmeter weiter unten ausmachen kann. Ich poltere weiter hinunter, so langsam meldet auch die Oberschenkel Oberseite fatigue. Langsam in der angepeilten Höhenlage angekommen ist es hier unten allerdings wieder extrem überwuchert, mannshoch, kleine Schneise getreten, feuchter Boden. Die ersten Baumvertreter sind aus der Nähe betrachtet auch eher karg, eine Hängematte samt Füllung ist ihnen auf keinen Fall zuzumuten. Es wird langsam dunkel, kühlt ab, ich ärgere mich über mich selbst, als ich doch tatsächlich wieder die Lampe raus holen muss, um nicht noch zuguterletzt im Halbdunkel in ein Schlammloch zu tappen. Dann noch durch einen Fluss, was gibt es schöneres am Abend, wenn der warme Quilt eigentlich schon ruft. Ich schlage mich etwas desparate endlich in ein üppiger werdendes Wäldchen - na gut, eher eine spärliche Ansammlung von Bäumchen und finde nach Überwinden des dichten Gestrüpps auch tatsächlich zwei Exemplare, denen ich ansatzweise zumute, mich durch die Nacht zu tragen. Der Himmel ist klar wie die Nacht zuvor, kein Wind, ich spare mir aus purer Faulheit das Tarp, wär ja auch langweilig ohne etwas Wetteinsatz. Dann noch die Geliebte Rahmensuppe Marke feuer frei, aufgepumpt mit den kleinen Knopfnudeln vom Türken und - Erbseneiweißpulver. Eigentlich für's Müsli am Morgen gedacht, aber bisher hatte ich noch weniger Hunger als so schon üblich. Warum also nicht. Turns out - keine Verbesserung, aber auch nicht groß schlechter. Etwas körnig, aber auch angenehm sehmig und nur minimaler Eigengeschmack, dafür noch ein verdienter Protein Booster für die Regeneration über Nacht. Wir halten Fest - die ungewohnte Appetitlosigkeit hat sich gelegt, die Fressmaschine rollt wieder los. Gegen 22:30 liege ich - mit wohligem Grinsen ob des Komforts in der Matte. Eigentlich wollte ich noch etwas podcasts hören, die opulente Stromsituation Dank Powerbank verlangt geradezu nach ein bisschen verschwenderischem Umgang und Luxus, begnüge mich aber mit etwas kartenstudium und Routenplanung und entschlafe bald.
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DaleCooper reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Es scheint schon zu dämmern, ich schreibe die Seen gedanklich abermals ab, will einfach noch laufen, so weit es geht. Da reißen die Wolken auf, es wird noch mal deutlich heller, die Sonne scheint das komplette Tal entlang, am Ende ein feuerroter Gipfel, als möchte sie mir sagen - ich bin noch da, Du kannst noch, da geht noch was. Ich nehme das als Zeichen und nehme die zweite - oder dritte oder vierte Luft mit. Etwas weiter treffe ich rein russisches Paar, dass das Lichtspektakel ebenso genießt. Sie wollen bis zur Schäfer Jurte, von der ich auch schon gehört habe. Wir gehen zusammen. Lange hält meine Luft nicht, die Schritte werden schwerer, aber wir erreichen sie Jurte mit Einbruch der Dunkelheit. Begrüßt von kläffenden Kötern bin ich als einziger, der sich nicht verständigen kann irgendwie nicht überzeugt, hier für die Nacht zu bleiben. Zumal der Mond inzwischen über die Gipfel scheint und ich mir die Nacht am See bei Mondschein noch immer attraktiv vorstelle. 2km sind es wohl noch - und satte 600hm. Aber die kurze Pause hat mich schon wieder vergessen lassen, das gerade eben noch bereits jeder Schritt einer zu viel war. Also Lampe raus und los. Es folgt ein schnaufendes, endloses berggeschraube im Mondlicht, unterbrochen von fFussgehüpfe und Wegverliererei auf den Wiesen. Es weht ein strammer Wind, allzu kalt ist es jedoch nicht. Ich komme an einem Wasserfall vorbei, der Tags wirklich beeindruckend sein muss, aber so kurz vorm Ziel möchte ich nun auch nicht mehr stoppen. Irgendwann zwischen 10 und 11 erreiche ich völlig fertig den See. Der Anblick macht die Strapazen etwas vergessen und ich habe sogar noch Lust für ein paar Nachtaufnahmen. Die Lagersuche erweist sich als schwieriger als gedacht. Kleine rinsel und nasser Boden, im Dunkel durch den Bewuchs kaum zu erahnen, dazu noch immer dieser Wind. Ich hatte gehofft, die Senke am See würde Schutz bieten, ist aber wohl zu groß. Ich finde eine halbwegs brauchare Stelle, in unweiter Entfernung sind zwei weitere Zelte zu erahnen. Beim Versuch, eine Halbpyramide zu stellen wird mit schnell klar, dass das wohl nicht die Behausung der Wahl wird - die Wand wird voll zu Boden gedrückt. Was nun? Dackelgarage? @wilbo hatte mir ja kürzlich noch mitgegeben, dass meine Hängematten Abspannpunkte sich auch dafür perfekt eignen, ein am Fußende geschlossenes A-Frame zu stellen. Also niedrig und breit aufgebaut, Rückseite und lange seite in den Wind. Auch hier wird die Langseite eingedrückt, mein Kalkül ist, dass sich durch die Breite des Tarps auf der windabgewandten Seite trotzdem noch liegen lässt. Es scheint zu funktionieren, ich krieche in meine Garage. Ich rechne mit einer feuchten, kalten Nacht und ziehe an, was da ist. Essen fällt aus, hatte den ganzen Tag über kaum Hunger. Da ich beim Anstieg schon merkte, dass die Muskeln langsam dicht machen und sich beim im Tarp kauern erste Krämpfe ankündigen, gibt es Magnesium. Dann Geräte an die Powerbank und schlafen, der Blick auf die Uhr sagt 1:30 - fuck! Na mal gut, dass ich nicht direkt übertrieben habe - gratuliere! Ich stelle den wecker auf etwas später, ich spüre, dass nach dem Einstieg definitiv etwas Regeneration angesagt ist. Der Mond ist unglaublich hell, ich nickere trotzdem direkt weg, kein Wunder nach der Tor-Tour. Kurz darauf wache ich verwirrt auf, als der Mond hinter den Gipfeln verschwindet und es plötzlich duster ist, auch ansonsten weckt mich die ein- oder ander Böe, die das Tarp noch weiter eindrückt, als der konstante Wind ohnehin schon. So wirklich traue ich der Konstruktion nicht, sehe mich schon das fliegende Tarp aus dem See fischen, dämmere aber immer wieder weg. -
DaleCooper reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Tag 1 "Mal besser nicht direkt übertreiben" Eckpunkte Skuri -> Toba lakes 29,3km, 3579hm up, 1352hm down, höchster Punkt 2660m ~7km, 500hm per Anhalter Ich hatte bis zuletzt geschwankt, wie ich die Tour beginnen sollte. Über Skuri zu den Toba Lakes oder Okra Lakes? Eigentlich hatte ich mich auf die Okra Seen eingeschossen - klang nach der weniger frequentierten Tour. Allerdins eben auch direkt teilweise weglos auch eine round-trip tour, die toba lakes ließen sich nahtlos in die übrige Strecke einbauen, sollen aber recht frequentiert sein. Gestern Abend auf dem Weg nach Zugdidi hatte ich mich dann doch umentschieden. Mal besser nicht direkt übertreiben, außerdem mag ich hin-& rück Touren einfach nicht. Geschlafen habe ich wie ein Baby. die richtige marshutka finde ich relativ einfach - indem ich jeden ankommenden Fahrer nach Skuri frage. Lesen kann ich die Tafeln an der Windschutzscheibe nicht. Ich genieße die Aussicht, kann erste Fernblicke erhaschen und erfreue mich an der Musik, die, wenn auch nicht verständlich, unglaublich emotional und inbrünstig klingt. Die Fahrt erschien mir bereits vorab mit angegebenen zwei Stunden unerklärlich lang. Zunächst schöpfe ich Hoffnung, dass wir schneller sind, da schon gut zwei drittel nach nicht mal einer Stunde zurückgelegt sind, dann machen wir allerdings endlos Pause in einem etwas größeren Dorf, in dem sich zahlreiche marshutkas treffen, scheinbar gibt es sowas wie einen Fahrplan, und kommen so doch auf die zwei Stunden. Mit dem wissen um die unnötig lange Pause könnte es durchaus Sinn machen, sich für das letzte Stück ein Taxi zu nehmen. Wir erreichen den Abzweig nach Skuri, ich hatte dem Fahrer vorher vermittelt, dass ich dort aussteigen möchte. Da stehe ich nun plötzlich an der Straße, ein kleiner Schotterabzweig der gen erster Hügel zeigt soll mein Startpunkt sein, es geht los - ich freue mich! Ich komme an unglaublich grünen Gärten vorbei. Trauben, Feigen, Granatäpfel - dazu Häuser, die mich ein wenig an die Karibik erinnern. Viel Holz, ausladende Treppen und Veranden - unerwartet. Dazu ein freilaufendes Schwein am Wegesrand - und direkt eine erste Schlange - hmm - ob es davon mehr gibt? Es soll die einzige bleiben. Es ist heiß, inzwischen schon nach 11. Ich knipse und schaue noch mehr als ich laufe, da kommt ein alter Golf von hinten. Ich laufe am Wegrand weiter. Als er auf meiner Höhe ist, hält er an. Zwei ältere Herren bedeuten mir, dass ich mitfahren soll. Ich überlege kurz, bin ich doch kaum wirklich los gelaufen, aber den Zubringerweg noch ein bisschen zu überbrücken erscheint mir nicht das schlechteste. Außerdem bin ich baff von derartiger Hilfsbereitschaft von sich aus zu halten. Da abzulehnen scheint wirklich nicht angebracht. Die beiden sind neugierig, die Kommunikation nicht einfach, es reicht leider nur für das Übliche wo kommt man her, wo will man hier hin. Als ich mich als Deutscher oute, ist die Begeisteung im Wagen spürbar. Einer der älteren Herren zählt stolz wie ein ABC-Schütze auf Deutsch bis zehn, der adere erklärt mir, wie toll doch der 20 Jahre alte Golf laufe. Die Windschutzscheibe ist ein einziger Sprung. Innenverkleidung ist keine mehr vorhanden, dafür hat Müll die Hohlräume in den Türen ausgefüllt. Aber es stimmt, er läuft. Auch der parallele Angela-Besuch in Tblisi ist ihnen geläufig und wird positiv goutiert. Na hoffentlich benimmt sie sich denke ich mir, sonst gibt's die nächsten Tage Probleme. Nach ein paar wenigen Kilometern sind wir am Ziel der beiden älteren Herren - die Mineralquelle in Skuri um Wasser abzufüllen. Auch ich mache den Bauch noch mal voll und laufe - jetzt aber - endlich wieder los. Aber kaum los gelaufen führt die Straße auch schon durch einen Fluss. Er wäre wohl furtbar, aber so richtig motiviert für derartige Aktionen bin ich noch nicht. Ich gehe etwas aufwärts, breche zwei Klettereien über Steine wieder ab, als ich merke, dass ich noch nicht wirklich auf dem Trail angekommen und fokussiert bin, wohl etwas zu viel wage und direkt Baden zu gehen, wohl einen ebenso mäßige Idee wäre. Noch etwas weiter oben findet sich eine Stelle für einen beherzten Satz und weiter geht es. Es folgt eine üble Schotter Strecke, lehmig, steil, volle Mittagssonne, was für ein Einstieg. Mit Blick auf die Karte scheint das so bald auch nicht besser zu werden - ob ich's wirklich bis zum See schaffe? Da bin ich wohl mit der langen Busfahrt einfach etwas spät dran. Während der Kraxelei über den zerklüfteten Weg frage ich mich noch, was das für Vehikel sein müssen, die hier Reifenspuren hinterlassen haben, da höre ich nach etwa 1,5h Motorengeächze. Noch ist nichts zu sehen, ich zweifle noch, ob sich da tatsächlich etwas den Berg hoch schraubt.
Während ich noch mit mir ringe, ob ich - falls da etwas kommt - tatsächlich schon wieder einen Mitfahrversuch starten sollte, wälzt sich das Monstrum auch schon im die Ecke und kommt ächzend hinter mir zum Stehen. Ich blicke den Kühler hinauf - zum Fahrerhaus und darüber hinaus zu den darüber erscheinenden Gesichtern, die auf der Ladefläche stehend mitfahren. Einen Entschluss ob ich noch mal abkürzen sollte, hatte ich noch immer nicht gefasst, da werde ich im vielstimmigen georgischen Kanon auch schon mit auf die Ladefläche gewunken. Ich stehe zwischen lose angebunden schaukelnden Kettensägen und Schrott und es beginnt ein Surfritt der besonderen Art. Kombiniert wird das Ganze mit Videospiel artigem wegducken vor den Ästen, die das hoch aufbauende Monster streift. Gut 6km und etliche Höhenmeter nimmt mich die Truppe bis zu einer Gabelung mit. Es wird deutlich kühler und nebliger. Verständigen können wir uns abermals nicht wirklich, trotzdem haben wir uns irgendwie gut unterhalten - die freundliche, offene, unglaublich warme Art, die hier schon mit den ersten Begegnungen überdeutlich wird, sucht ihresgleichen. Ich werfe die Windjacke und den Buff über und lauf ein Weilchen. Da kommen mir aus der Gegenrichtung drei Georgier komplett nass geschwitzt mit üblen Gepäck entgegen. Auch hier ist es schwer, sich zu verständigen und ich kann kaum glauben, was ich höre - sie haben von Toba bis hier zwei Tage gebraucht? Der Weg wird etwas ansehnlicher, links und rechts mir hübschen Wiesen gesäumt, Ausblick eher wolkig. Da kommt auch schon eine zweite Truppe, auch hier nicht ganz eindeutig, aber schon wieder: zwei Tage von Toba? Noch diverse Trupps, mehr Betrieb als erwartet. Liegt wohl an der Jahreszeit - das Zeitfenster für erträgliches Wetter in der Gegend ist kurz. Alle sind sie im Morgengrauen oder den Tag zuvor gestartet. Ich schreibe die Seen gedanklich ab, kann aber das Tempo, dass die anderen an den Tag legen auch nur schwer einschätzen. Allesamt sind eher underequipped und zugleich overpacked unterwegs. Es geht auf und nieder, ein paar unspektakuläre Flussquerungen, phasenweise geht es ganz angenehm in der Steigung parallel zum Flussbett, obwohl die Höhenmeter brachial sind. Ich habe Ohrenknacken, irgendwann macht ein Ohr komplett dicht, lässt sich nicht ausgleichen. Ich höre mich selbst überlaut von innen schnaufen - eine weniger angenehme Begleitung. Die blaue Stunde bricht an, da stehe ich plötzlich einem herrenlosen Pferd gegenüber. Wir beäugen uns, umgehen uns, beäugen uns dabei weiter.
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DaleCooper reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Anreise - willkommen in der Zukunft, Kartoffel!
Morgens geht es los. Ich fröstele etwas, schiele zum apex Pulli, der eigentlich aus der Liste geflogen ist, das UL-teufelchen zischt "Mensch, Du fliegst in die Georgischen Berge, bist Du denn bekloppt?" ich gehorche, greife den Pulli und los geht es. Selten früh bin ich am Flughafen - da ich schon ein bisschen mental darauf vorbereitet bin, meine fizans doch noch irgendwo im nicht vorhandenen umliegenden Unterholz deponieren zu müssen.
Aber - die Stöcker gehen anstandslos durch, niemand interessiert sich für den Rucksack mit den vielen merkwürdigen Dingen - yay! Beim Anstehen zur Passkontrolle (der ULer freut sich über die mögliche Einreise mit Personalausweis) steht vor mir ein offensichtlicher anderer Wanderer, erkennbar an den Mondbestätigungsstiefeln. Er besucht allerdings erst jemanden, will dann noch lose wandern, noch nichts konkretes. Wir unterhalten und nett, der ist feuer und Flamme, wie zum Teufel es möglich sein soll, mit derart wenig Gewicht los zu ziehen, notiert sich diverses - ist inzwischen vielleicht sogar schon hier im Forum?
Es geht los, das Handgepäck darf mit an Bord, auch bei wizzair keine Selbstverständlichkeit.
Der Flug ist relativ leer, ich kann noch auf einen guten Platz tauschen, werde dann aber doch noch ein Weilchen von meinem Nachbarn besmaltalkt, bis ich meine Schlafabsicht überdeutlich kenntlich mache.
Wir landen, es wird noch applaudiert - lange nicht mehr gehabt.
Es erwartet uns ein überraschend moderner Mini-Flughafen, geradezu futuristisch - ich hatte eher mit sovietischem Provinzmilitärcharme gerechnet.
Es sieht wolkig aus, entpuppt sich bei Ausstieg aber als wesentlich wärmer als optisch erwartet. Kein Gepäck, wie immer spät eingecheckt und guten Platz vorne bekommen, der eigentlich verkauft werden sollte = der erste an der Passkontrolle. Geld gezogen, dann Shuttle Ticket gekauft (5GEL) und ab zum Bus. Allerdings muss ich trotzdem auf Gepäck warten, denn der Bus fährt entsprechend der Ankünfte, nicht etwa alle X Minuten. Satte 1,5h warten wir, bis auch der letzte Trottel den Weg zum Bus gefunden hat. Alles für eime lächerlich kurze Strecke in die Stadt. Bei Betrachtung der Reifen bin ich allerdings nicht undankbar, mit dem Seelenverkäufer nur kurz unterwegs zu sein.
Später lerne ich, dass ich mich auch direkt mit dem Daumen an die Hauptstraße hatte stellen können, auch marshutkas fahren dort nach Kutaisi, aber da hatte ich das blöde Ticket ja schon.
Aber gut, angekommen bewege ich mich zu magti, dem Mobilfunk Anbieter, der das Beste Netz haben soll. Den Shop hatte ich mir bereits raus gesucht. Nach endloser warterei im Laden stellt sich raus - ich bin bei beetel gelandet, magti ist nebenan. So ist das also, wenn man nicht einmal Markennamen entziffern kann. Die georgische Schrift sieht faszinierend aus, wird aber auch bis zuletzt ein Rätsel bleiben.
Die Sim bekomme ich überraschend problemlos. Nachdem ich zuletzt in Indien fast eine Woche gebraucht habe und kurz davor war, Mitarbeiter über den Tresen zu zerren, kann ich mein Glück kaum fassen. Sie ist sogar direkt aktiv, ich kann per eigener App auf Englisch und Kreditkarte nachladen und völlig ist das ganze auch noch. 22Gel für Karte, 6GB und ein paar Minuten Telefon und SMS Guthaben - Welcome to the future, Kartoffel!
Ich hatte mich im Vorfeld bei couchsurfing bei einem kutaissianer? angemeldet, es schien mir eine gute Idee, vielleicht etwas lokalen Anknüpfungspunkt zu haben, um ein bisschen über Land und Leute zu lernen.
Tja, nur ist der gute nicht erreichbar. Was nun? Ich erledige noch weitere todos - Spiritus, Magen füllen, Wasser kaufen - noch immer nichts.
Ich überlege kurz, ob ich mir hier ein Zimmer nehme. Da fällt mir ein, dass ich eigentlich auch schon einen Ort weiter könnte, um am nächsten Morgen etwas Zeit zu sparen. Gesagt, getan - auf zum Busbahnhof, auf nach Zugdidi.
Ich lerne, der 'reguläre' Bus würde nicht mehr fahren, da keine anderen Mitfahrer mehr kämen (es ist etwa 19 Uhr inzwischen). Die Fahrer sprechen kein Englisch, man bietet mir an, mich für 70GEL auch alleine zu fahren. Kommt mir schräg bis fischig vor, ich sehe mich doch in kutaisi bleiben, ein Bett kostet etwa 20GEL.
Ich quatsche einen Jungen an, der bei den Fahrern abhängt und mir im englischsprachigen Alter erscheint. Er blüht förmlich stolz auf, übersetzt für mich und gibt mir dann den Tipp, es an einer Straßenecke zu versuchen, da hier ggf. noch Busse aus anderen Städten durch fahren.
Keine 10 Minuten später habe ich tatsächlich Glück, Verabschiedung läuft mit 1x Wangenkuss, wieder etwas gelernt.
Den Bus fährt der Teufel persönlich - wie übrigens jeden in Georgien. Sicherheitshalber behangen mit allerlei kirchengedöns in der Fahrerkabine. Im Heck sind zwei Reihen mit Altglas blockiert. So gesehen bin ich auch wieder dankbar, dass ihm die Existenz der Bremse unbekannt scheint, eine Vollbremsung im Glashaus möchte ich mir nicht ausmalen.
7GEL und etwa zwei Stunden später bin ich in Zugdidi. Ein ziemlich kleines Kaff, wie sich herausstellt. Unterwegs hatte ich mir eine Unterkunft herausgesucht - 4G auf der kompletten Strecke durchs nirgendwo - willkommen in der Zukunft, Kartoffel
Ich komme noch an einem kleinen 24h Supermarkt vorbei, einige Obststände seien auch 24h offen, wie ich später lerne - willkommen in der Zukunft, Kartoffel!
Kekse kauft man lose - schmecken Dank zu viel Natron aber eher nach Waschmittel denn nach Essbarem.
Hostel cosy home ist alles außer Cody, aber sauber und ich einziger Gast.
Der Host, ein 'Polizeiermittler', der das Haus seiner Großeltern zum guesthouse umfunktioniert hat, freut sich, sein eigentlich nicht mehr vorhandenes Schuldeutsch zu üben. Er sitzt im Dorm vor der Glotze, Fenster offen, alles hell erleuchtet, es sind noch immer 25°C um 22 Uhr, drinnen eher mehr. Draußen stehen Palmen, Feigen, Granatäpfel - wow!
Ich denke noch, das wird eine mückige Nacht - scheint aber keine zu geben, wie auch in den kommenden zwei Wochen nicht.
Irgendwann kommt noch ein Russe mit seiner Mutter, die bereits schon ein paar Tagestouren gemacht haben, wir plaudern etwas, ich streiche früh die Segel, bin kaputt vom langen Tag, meine marshutka fährt morgen um 7:30. Ich Stelle etwas Durchzug her, es ist noch immer unglaublich warme und mit dem Erstaunen, wie laut es doch in einem kleiden Städtchen sein kann, wenn scheinbar jeder einen kläffenden Köter sein Eigen nennt, dämmere ich irgendwann weg.
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DaleCooper reagierte auf Freierfall in Vidda, Gletscher und Fjord: Dem Schnee davonlaufen in der Hardangervidda '18Tag 7:
Auch wenn wir am Morgen von starkem Wind und Regenprasseln an unserem Fenster geweckt wurden, und erstmal das Frühstück in die Länge zogen in der warmen Hütte (heute gabs dann Milchreis, den wir eigentlich als "Motivations-Nachtisch" mitgebracht hatten; wir hatten zwar Abendessen für die gesamte Tour aber weniger Frühstück dabei, dies wollten wir nachkaufen, so haben wir einen Frühstücks-Tag dazugewonnen. Und auf dem Herd in der Hütte war der Milchreis gut zuzubereiten.) Die norwegische Gruppe dampfte nach ausführlichem Frühstück zum Glück schnell ab, wir blieben mit einigen anderen Wandern erstmal sitzen, u.a. einigen, die den Harteigen besteigen wollten, jedoch noch auf ein Wetterfenster warteten. Zwei Amerikanerinnen erzählten allen, wie toll sie es in Norwegen fänden; sie müssten sich beim Wandern endlich keine Sorgen mehr um rattlesnakes, mountain lions und grizzlys machen.
Schließlich legte sich der Regen etwas, und wir brachen auf, nun hieß die Hauptwanderrichtung nach Norden! Nach einiger Zeit stieg man auf die Flanke eines Berges hinauf, damit war man zwar weit weg vom Sumpf am Talboden, lief jedoch über spiegelglatte und im nassen äusserst rutschigen Granit, was viel Konzentration und kleine Schritte erforderte. Es wurde aber auch von Tag zu Tag kälter, was man, wenn man kein Tempo machen konnte, stark bemerkte.
Uns beeindruckten heute insb. die zahlreichen, teils hausgroßen Findlinge.
Schließlich war die Tour heute jedoch dem Abstieg gewidmet, das sah man deutlich an der Hedlo-Hütte (schon geschlossen für den Winter), um die herum wir uns durch einen schönen Waldpfad bewegten, umgeben von Pilzen (hauptsächlich Fliegenpilze... :D), Beeren und buntem Gebüsch
Am Kjeshovden konnte man gut einen Blick zurück auf die heute überschrittene Landschaft werfen, insb. den jetzt wieder sehr kleinen und entfernt liegenden Harteigen
Dafür schien vor uns die Erhebung des Hardangerjökulen zum Greifen nahe, man konnte schon das blaue Eis des Gletschers erkennen. Doch nicht umsonst hieß es, Hadlaskard<->Liseth sei eine lange Ettappe; zunächst das Fljotdal und schließlich die Flanke des Fljotdalsfjellets zogen sich ziemlich hin. Als wir die ersten Ferienhütten sahen, wähnten wir uns schon kurz vor dem Ziel, doch dies war weit gefehlt.
Ich erwähnte bereits, dass wir keine großen Fans der Brücken waren? Bei Berastol fanden wir schließlich eine unserer Top 2 most-sketchy Brücken vor. Der Fluss darunter mit starker Strömung, die Brücke selbst bestand nur aus sehr lose aufgelegten "Bretter-Inseln" mit jeweils ca. 50-60cm Abstand dazwischen, sodass man fast schon ein bisschen Schwung brauchte, um rüberzukommen. Man beachte die "auf Kante" stehenden Verbindungshölzer der Bretterinseln auf den Stahlträgern. Bei jedem Schritt drohten die Bretter zu verrutschen und einen ins tosende Wasser zu befördern. Im Nachhinein wären wir glaube ich den Fluss lieber gefurtet; es hat aber am Ende alles gut geklappt.
Schließlich kamen wir am Ort Høl (?) nahe Eiderfjord an, wo auch der Hardangervidda-Nationalpark endete. Nach einer erneuten spannenden Brücke über den tief unter uns liegenden, tosenden Engjafoss endete der Wanderweg ziemlich antiklimaktisch an einer Straßenleitplanke. Wir liefen einige Kilometer auf der Straße zum Campingplatz Garen, wo wir übernachten wollten; schon ziemlich ausgelaugt und es hatte auch wieder zu regnen Begonnen. Am Campingplatz konnten wir keinen Betreiber ausfindig machen; an der an der Rezeption angegebenen Telefonnummer meldete sich nur eine Mailbox, also schlugen wir in Rücksprache mit einigen Norwegern auf dem CP einfach mal unser Zelt auf, um alles weitere am morgen zu klären. Leider war es schon sehr spät, als wir bemerkten, dass wir keine 20 Kronen-Münzen zur Nutzung der Duschen hatten, also musste das Duschen (das Argument, was überhaupt für den CP gesprochen hatte) leider ausfallen.
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DaleCooper reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)3. Etappe: Goodbye Padjelanta!
Ich finde den VBL einfach widerlich. Zumal die nassen Schlafsachen tagsüber gefrieren und man dann abends in die kalten Sachen schlüpfen muss. An sich ist es nicht schlimm, da die Sachen ruckizucki auf Körpertemperatur sind, aber die mentale Überwindung …
Das schlimmste ist aber immer das Aufstehen. Die nasse Kleidung macht es noch viel schwerer als es eh schon ist. Eigentlich, was heißt eigentlich, es ist nicht schlimm, aber die mentale Barriere ist immer hoch. Zudem mache ich den Fehler und blicke auf das Thermometer: -18°C! *Brrr* In der Nacht waren es -22°C. Jetzt komme ich gar nicht mehr hoch, die Blockade im Kopf ist einfach zu groß. Wieder einmal ist es die Sonne und das abtropfende Wasser, was mich aus dem Schlafsack holt.
(Keine Ahnung was beim Aufbau der Unterschied zum Vortag war. Jedenfalls sieht es immer noch nicht gut aus. Für heute Abend habe ich eine weitere noch bessere Idee )
(Die ersten beiden Tage grub ich noch eine kleine Sitzgrube für die Beine, wo ich auch den Rucksack hineinstellen konnte. Das war super praktisch, aber sie kostete zu viel Platz im Inneren und erschwerte das Abdichten der Tür. Außerdem nutzte ich sie nicht wirklich zum Sitzen, weshalb ich es in den folgenden Tagen nicht mehr tat.)
Die ganze morgendliche Prozedur dauert immer ewig (ca. 1,5 bis 2h) und wird sich im Laufe der Tour auch nicht bessern. Das nervt gewaltig. So komme ich wieder erst gg. 10Uhr los und ich laufe wirklich keine 5min, als mich die ersten Scooter mit einem Toilettenhäuschen im Schlepptau überholen. Bin also gerade so noch rechtzeitig los
Der Scooterbetrieb nimmt im NP deutlich ab, aber Strom an Versorgungsscootern reißt nicht ab. Hab ja volles Verständnis dafür, aber es nervt trotzdem und stört gewaltig das Natur- und Wildniserlebnis. Da kann ich ja gleich in Berlin bleiben!
(Die Tarra voraus.)
An der Tarra mache ich eine lange Pause, um die Sachen ein wenig trocknen zu lassen. Derweil knabbere ich an einem NCFPR herum. Mmmh, voll lecker! Hier noch ein Häppchen, da eine Ecke - puh! Stopft ganz schön, aber noch ganz lecker. Noch 2 Happen und endlich ¼ geschafft! Der Blick wandert langsam den Riegel entlang. Oh Mann! Der scheint immer größer zu werden. Ich schließe die Augen und knabbere weiter brav an dem NCFPR herum. Ich versuche mir noch ein Häppchen hineinzuwürgen, aber ich falle nur nach hinten und kugle mich auf der Veranda. Ufff, gerade einmal einen halben NCFPR geschafft!!! Also gerade mal 112g. Und dabei hatte ich 2 NCFPR pro Tag eingeplant
Die Sachen sind noch nicht wirklich trocken, packe aber nach 1h alles wieder zusammen. In dieser Stunde hatte ich es übrigens noch geschafft mir den ganzen NCFPR hineinzuschieben. Ich fühle mich, als ob ich eben 6 oder mehr Pizzen gegessen hätte.
Irgendwie ist die Verlockung groß hier zu bleiben und in einer Hütte zu nächtigen. Die Vorstellung von einer urigen Hütte mit einem schönen Öfchen, der mollige Wärme verbreitet – hach! Aber die Tarra-Hütten sehen mir zu modern aus und außerdem ist es erst der 3. Tag. So breche ich auf und folge weiter den Scooterspuren den Hang hinauf. Ich gewinne sehr schnell an Höhe und während die Spuren nach links über den Kamm führen, gehe ich weiter geradeaus. *Schnief* Nun ist es soweit, ich verlasse den wunderschönen Padjelantaleden. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Ein letzter Blick zurück:
Okay, weil es so schön ist noch ein Blick:
Huh, eine Padjelantasommerwanderwegmarkierung *Klick*
Der Hang ist stellenweise ganz schön vereist, so dass ich ordentlich die Skikanten in den Hang hauen muss. Ich will runter, aber plötzlich taucht diese offene Schlucht auf:
(Auf dem Bild sieht es harmlos aus, aber ich schätze, dass sie gute 10m tief war.)
Ich entscheide mich doch auf dieser Seite zu bleiben und es ist eine gute Warnung für Tage mit whiteout!
Der Akku glüht! Die Aussicht und das Licht sind überwältigend!
Ich hab schon seit 3 Tagen ein Dauergrinsen:
Ist aber auch kein Wunder bei dem Panorama:
Und die ganze Tour über kreuze ich unzählige Tierspuren, oftmals auch ganz frische, sehe aber bis auf paar Rentiere keines:
Im letzten Sonnenlicht baue ich das Zelt auf. Jetzt habe ich den Aufbau ganz gut optimiert. Ich grabe jetzt immer einen etwa 10cm breiten und tiefen Graben, in den ich das Zelt setze. Dann fülle ich den Graben außen mit Schnee. Dadurch ist es unten herum Schneedicht und die Seiten werden nicht mehr so eingedrückt. Das hat sich soweit bis zum Ende der Tour bewährt. Nur die Eingangstür abzudichten war etwas tricky. Hier brauchte ich ein paar Tage, bis ich den Dreh raus hatte. Am Ende nutzte ich die Ski, indem ich einen von außen und einen innen platzierte und bei Bedarf die letzten Löcher mit Schnee stopfte. Der einzige Nachteil ist, dass es ziemlich dauert. Durch das Absenken geht natürlich etwas an der Grundfläche verloren und ich bin froh, dass ich letztlich doch das DuoMID anstelle des SoloMID mit genommen habe.
Mit dem Verschwinden der Sonne hinter den Bergen wird es auch ziemlich kalt, so dass ich mich mit dem Aufbau beeile. Im Eifer des Gefechts steche ich die Schaufel in den vereisten Schnee und trete, wie beim Garten umgraben, auf die Schaufel, um sie in das Eis zu treiben. *Hand an den Kopf klatsch* Wie dumm, mir war die Labilität der Schaufel bewusst und so kommt es, dass die rechte Ecke der Schaufel Senkrecht nach vorn biegt * Schock* Zum Glück kann ich sie wieder halbwegs gerade biegen, ohne dass sie Schaden nimmt. Ich schwöre mir, in Zukunft mehr Rücksicht auf die Schaufel zu nehmen.
Wie die letzten Abende bekomme ich beim Zeltaufbau wieder eiskalte Zehen. Damit fällt auch groß rumsitzen aus und ich schlüpfe immer gleich in den Schlafsack. Diesmal waren zu meiner Überraschung alle 3 Layer im Zehenbereich des rechten Fußes gefroren/vereist. Also die dünne Socke, die Tüte und die Isosocke. Keine Ahnung wie das passiert ist und es kam zum Glück auch nicht mehr vor. Ich überlege, ob ich das nächste Mal Thermofüßlinge für die Zeit im Zelt mitnehme.
*Brrr* Heute ist es mir arschkalt. Ich zittere regelrecht. Das Thermometer zeigt -20°C, also eigentlich ganz okay. Ich weiß nicht was los und krieche schnell in den Schlafsack. Leider dauert es immer, bis es im Schlafsack mollig warm wird. Das stellte ich auch schon zu Hause beim Probeliegen in der warmen Wohnung fest. Da dauerte es mindestens 15 min, bis es warm wurde und ich langsam raus musste. Bei -20°C geht es nicht schneller, eher langsamer. Keine Ahnung was heute los ist, ich friere und beginne leicht zu zittern. Selbst der Kamerakku möchte heute nicht laden, der Stift will nicht recht schreiben und der inReach meckert, dass es ihm zu kalt ist. Ich entschließe mich eine Wärmflasche zu machen. Whoop, Whoop! Das war die beste Idee ever!!!! Der Schlafsack ist in null Komma nix auf mollig Warm und ich schlafe entspannt ein.
Bei der nächtlichen Pinkelpause finde ich einen Wunderschönen Sternenhimmel vor. Also zücke ich schnell die Kamera und mache ein Bild:
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DaleCooper reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-LösungLösung 5: Dünner, leichter, flacher – China II (72 g, 5 Watt, 2500 mAh LiPoly, 66 g mit integrierter Anschlussleitung)
Was ging da noch?
Das Panel konnte kaum leichter werden, ein bisschen Spielraum beim Befestigungssystem sah ich. Die PowerBank konnte nur durch LiPoly-Akkus und Kunsttoff leichter und flacher werden. Das potenzielle Abreißen der Anschlussleitung auf dem Rucksack könnte man evtl. verhindern. Die Anschlussleitung konnte kürzer werden, wenn der Anschluss näher an die PowerBank rückte. Ich verkaufte @inspectorNorse die Lösung 4 mit etwas Wehmut auf dem Herbsttreffen und besorgte mir ein ähnliches A5-Panel mit geringfügig anderem Zuschnitt und um 90° gedrehtem USB-Anschluss.
Die Löcher in den Ecken machte ich nur noch 1,5 mm stark und verzichtete auf die Messingösen. Statt Material und Gewicht für eine Schlaufe durch eine Öse zu verschwenden, zog ich das Shock-cord-Ende mit einem dünnen Faden unter Spannung verjüngt durch das kleine Loch und sperrte es mit einem Knoten. Die Filofax-Lochleiste ließ ich dran und erweiterte die Löcher für A5-6-fach-Lochung, weil ich das Teil tatsächlich einer Kladde einheften können wollte. (Hier schlummern also noch ein paar Gramm für die Schere.) Auch das Prinzip des Befestigungssystems änderte ich: Statt vier einzeln angeknoteter Handschuhkarabiner spannte ich die Shock-cord von einer Ecke zur nächsten und ließ die Handschuhkarabiner frei laufen. Das sparte etwas Leine und machte das Befestigungssystem dennoch vielseitiger. (Diese Lösung habe ich ähnlich inzwischen auch am PowerTAB; sie ist oben auf den Fotos zu sehen. Dort kann man auch sehen, wie ich die Shock-cord verstaue, wenn ich das Panel wegpacke, damit nichts herumlabbert.) Die gewählte PowerBank mit 2500 mAh war fast so flach wie der USB-Ausgang des Panels. Also verzichtete ich auf den hohen Auftrag einer Klettlösung und klebte die PowerBank am Ende der Versuchsphase mit Silikon direkt auf das Panel (Tipp: Laaange trocknen lassen, sonst wird das nichts). Sekundenkleber wäre solider gewesen, aber Silikon erlaubt es, die PowerBank notfalls gegen eine andere zu tauschen, ohne das Panel zu zerstören.
Erkenntnisse aus dieser Phase:
Gesamtgewicht inkl. Befestigungslösung rund 160 g.
UL-mäßig war ich scheinbar angekommen. Das Panel ist so gut wie das vorgenannte und lieferte zuverlässig genug Energie, um die PowerBank zügig zu laden. Die PowerBank ist von geringerer Qualität und Kapazität als die in Lösung 4, dafür aber fast so flach wie der USB-Anschluss unter dem Panel, dass ergibt eine wunderbar flache Gesamtkonstruktion. Gleichzeitig wirkt die flächigere PowerBank etwas stabilisierend auf das Panel. Der USB-Anschluss zeigt zur breiten Seite, im Gebrauch also nach unten. Das ist günstiger hinsichtlich des Schutzes des Anschlusses und näher am Eingang der PowerBank. 2500 mAh sind leider die Unterkante der Dauerversorgung, wenn ich, wie inzwischen normal bei mir, regen Gebrauch von meinem Smartphone mache. Nach zwei Regentagen mit unverändertem Smartphone-Einsatz ist da nicht mehr genug Reserve. Das ist aber nicht der PowerBank anzulasten, man muss nur wissen, ob man lieber energiesparsam unterwegs ist oder mehr Puffer haben will. Im UL-üblichen Sparbetrieb reicht diese Lösung hingegen völlig aus. Einziges Ärgernis: Die integrierte USB-Anschlussleitung der PowerBank ist recht kurz und der Stecker um 180° verdreht und darum nicht gut geeignet, um beim Laufen mit dem Panel verbunden zu werden. Wer weiß, vielleicht setze ich da irgendwann wieder an. -
DaleCooper reagierte auf ULgeher in Rat bzgl. Umbau von LaufschuhDa ich unterdessen weitere Schuhe "bearbeitet" habe, möchte ich hier ein kurzes Update geben was sich bewährt hat und was nicht.
Als erstes setze ich neue Ösen für die Schnürsenkel ein. Dazu schmelze ich mit einem alten Lötkolben ein Loch, in welches ich Prym 5mm Ösen gerade knapp einsetzen kann.
Dann nähe ich mit einer Nähahle, in welche ich eine starke Nähmaschinennadel eingespannt habe, knapp unterhalb der geplanten Schnittlinie durch alle Schuhschichten hindurch. Das geht mit etwas Übung recht fix. Der Vorteil dieser Reihenfolge ist, dass so die Schichten noch allen richtig übereinander liegen, was nach dem Schneiden nicht mehr der Fall ist. Wenn der Schuh viele zähe Plastikschichten hat lohnt es sich, diese erst ohne Faden zu perforieren.
Als nächstes schneide ich den Schuh knapp oberhalb der Naht mit einer scharfen Nähschere ab. Das geht recht gut, da die Schichten sich nicht gegeneinander verschieben, da sie schon vernäht sind.
Um das Eindringen von Schmutz und Ausfleddern der Kante zu verhindern, verklebe ich diese (und die Naht) nun mit ein wenig AquaSure Neoprenkleber. Dicke Stellen (z.B. die angeschnittene Fersenkappe) presse ich mit Haushaltfolie und Nähclips zusammen bis der Kleber genügend fest geworden ist. Das verhindert Kanten und Wülste, die zu Scheuerstellen werden könnten.
Ich habe auch schon versucht, diese Kanten mit einem elastischen Band einzufassen, das hat aber nie gut geklappt.
Das Ergebnis ist kein Wunderwerk, sieht aber einigermassen ok aus. Beim Wandern ist mir das Aussehen egal, ich benutze meine Bushidos aber auch im Alltag und da kommt es mir entgegen, wenn nicht gleich sichtbar ist dass der Schuh zerschnippelt wurde.
Vielleicht helfen diese Erfahrung dem Einen oder der Anderen ja beim Schuh-Tuning.
Hier ein paar La Sportiva Helios. Diese sind extrem leicht und recht einfacher zu "modden":
Und hier die Bushidos, welche "zäher" sind und welche ich fürs Trekking verwende:
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DaleCooper reagierte auf Erbswurst in Wandern ein Macho-Ding?Na Unsinn!
In der Steinzeit gingen alle Frauen wandern, sahen sich die Blumen an und sammelten Beeren und Wildkräuter. Dabei hatten sie ne Tasche mit und ein Kind auf dem Rücken.
Das Wandern wurde also von Frauen erfunden.
Noch heute haben deshalb fast alle Frauen noch immer ne Tasche mit, obwohl die meisten keine Wildkräuter mehr sammeln.
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DaleCooper reagierte auf wilbo in knot shelter2p Fotosession & overnighter:
VG. -Wilbo-
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DaleCooper reagierte auf BohnenBub in Madeira Februar / März 2018Ok, es ist schon eine Weile her. Ich war 2013 dort. Mein Fokus lag auf möglichst spektakulär, möglichst abseits der normalen Wege und gerne abenteuerlich. Also auf alten, völlig abgelegenen Levadas tief im Hinterland, durch mehrere Kilometer lange, enge, tiefe Tunnel etc. Weite Passagen stehen in keinem Führer und werden es nie tun, da es keine ansatzweise offiziellen Routen sind. Oftmals folgt die Route alten, in Vergessenheit geratenen Levadas und Wartungswegen durchs Gebirge. Es gibt ein Madeira Forum, wo ein paar Spezialisten auf Basis von alten Militärkarten versuchen das teils lange in Vergessenheit geratene Levada-Netz im Hinterland zu erforschen. Von der Wegfindung entsprechend oftmals herausfordernd und in Passagen sicher nicht ganz ungefährlich, fand ich die landschaftlichen Eindrücke doch super schön!
Falls das jemand gehen möchte, braucht es unbedingt mehr Informationen. Hier nur ein Überblick zur Inspiration. Ich habe ein paar Schnappschüsse eingefügt, um eine Vorstellung von der Gegend zu vermitteln, sodenn ich etwas gefunden habe. Bitte nicht einfach blind nachmachen!
Abschnitt 1. Canical nach Porto da Cruz
Steilküsten-Wanderung. Im ersten Teil abgelegen und einsam. Teils zugewachsen, allgemein aber sehr gut zu gehen. Schwindelfreiheit anzuraten. Einige ausgesetzte Stellen aber nichts dramatisches (aus meiner Sicht). Die blaue Linie auf dem Screenshot.
Abschnitt 2: Kraftwerk Faja da Nogueira bis Boca Encumeada
Man kann auf Pfaden von Porto da Cruz zum Start gelangen, da unsere Zeit knapp war sind wir allerdings mit dem Taxi zum Einstieg des richtig spannenden Teils gefahren (ca 15min von Porto d. Cruz) Eine sehr spannende Etappe. Den Feldweg zum Kraftwerk hoch, am Kraftwerk an einigen Rohren vorbei auf eine Levada einschwenken, die am Steilhang entlang in einen Tunnel hinein läuft. Hier unbedingt gute Taschenlampe und evtl. auch Ersatztaschenlampe mitführen. Je nach Sicherheitsbedürfnis andere Leute wissen lassen, was man tut. Das ist kein Touristentunnel! Teils nur ca 1,6m hoch, schmal, schlechter Zustand und mit Knick in der Mitte, der einen ca 45min mit jeder Menge Wassereinbrüchen in absoluter Dunkelheit laufen lässt. Auf der anderen Seite trifft man auf die im Rother als schwerste Tour des Buches beschriebene Levada gen Inferno Kessel. Das kommt einem dann alles pipifax vor. Trotzdem super spektakuläre Tiefblicke. Nach dem Abstecher nach Inferno gehts die Levada nach Nordosten zum Wegpunkt Ilha. Von dort einen kleinen Pfad rechts gen Süden finden, der mit erheblichem Anstieg aber einfach auf den Höhenrücken hinauf führt. Dort in unmittelbarer Nähe des Pico Ruivo angekommen ist es erstmal wieder touristisch. Einmal den Schlenker von Pico Ruivo nach Pico do Arieriro und dann weiter gen Boca Encumeada. Alternative statt direktem Weg gen Encumeada: Abstieg vom Grat zum Pico Grande (mutmaßlich schwer zu finden) und auf tieferer Lage gen Encumada. Wir hatten sehr schlechtes Wetter und 0 Sicht, daher bin ich nur die ersten Meter der Alternative reingelaufen.
Abschnitt 3: Von Boca Encumeada über oder um die Hochebene zum Einstieg in die Lev. d. Norte oder Lev. Seixal
Es gibt meines Wissens drei Routen um die Hochebene herum. Keine von denen steht in irgendeinem Führer. Stand 2013 konnte man die Lev. d. Norte durch mehrere lange Tunnel nördlich der Hochebene gehen. Es gibt ein paar parallel Levada, die unter "Iris Tunnel" etc. firmieren. Da wir nicht so viel Zeit hatten, sind wir westlich wieder eingestiegen (nächster Abschnitt). Ich bin hiervon also nichts gegangen, zeige die Planungsdatei aber für einen Überblick:
Abschnitt 4: Nordwestliche Hochebene bis Ausstieg (2 Optionen)
Es beginnt auf dem Screenshot ganz rechts beim Wegpunkt "Einstieg". Hier geht es steil aber gut machbar hinab zur Lev. d. Norte. Wenn man hier einen kurzen Abstecher nach Norden auf die Levada macht, wird man mit einem hammer Blick belohnt. Der weitere Weg führt allerdings bei Nässe sehr kribbelig auf einem völlig verfallenen Pfad hinab zur Lev. Seixal. Diese ist sehr schmal und direkt in eine senkrechte Steilwand gehauen. An vielen Stellen schon bröckelig und immer mal wieder muss man unter Wasserfällen durchtauchen. Hier ist absolute Schwindelfreiheit Voraussetzung. Die Levada verschwindet nun im Seixal Tunnel. Auch hier: Man wird geduscht und das nicht zu knapp. Auch mit Regenjacke kommt man zuverlässig klitschnass auf der anderen Seite raus. Man kann hier über die Lev. Roc. Vermehla gen Rabacal aussteigen. Richtig cool aber sicher nicht trivial ist hingegen der Abstieg durch das Tal bis zur Levada Jamela. Größtenteils völlig weglos im Flussbett bis man kurz vor Schluss auf die Rother Tour 50 Lamaceiros-Levada Janera trifft. Alternativ kann man nach dem Tunnelausstieg auf die Lev. Vermelha oberhalb des Tales bleiben und sich nach einigen Kilometern mehr weglos als auf einem Pfad durch den dichten Busch das Tal hinauf arbeiten, um wieder auf den Höhenrücken zu gelangen. Das haben wir damals gemacht, da unser Auto im Süden stand. Kratzunempfindliche Ausrüstung ist anzuraten
Person in gelber Jacke in der Bildmitte zur Größeneinordnung. Die Levada führt hier links vom Gestrüpp zum dortigen Tunneleinstieg.
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DaleCooper reagierte auf bergziege in Projekt Daunenquilt 1.0Durch die Motivation von verschiedenen Beiträgen hier im Forum und weil der alte Schlafsack meines Mannes zu platt geworden war, beschloss ich das Projekt 3-Jahreszeitenquilt zu realisieren. Meine Näherfahrung bezog sich zwar auf Garderobe, aber das ist ja auch schon mal eine Grundlage.
Da ich das Rad nicht neu erfinden wollte übernahm ich meisten Mengen- und Größenangaben aus der Bauanleitung von outdoorseiten wiki. Sämtliche Daunenberechnungen stammen ebenso aus diesem Beitrag. Ich wiederhole das hier nicht.
Mein Mann: 183 cm, 73 kg
der fertige Quilt: Breite oben 138 cm, unten108 cm, Länge 200 cm
Gesamtgewicht: 659g ohne Packsack (den muß ich noch nähen) bei 370g Daunenfüllung 850cuin, Kammerdimension 12,5x6 cm/16 Stück
Gesamtkosten: ca. 170 Euro, Zeitaufwand ca. 25 Stunden (der nächste geht schneller)
Material von extex: PTX Quantum 35g/m2 rot, Nylon Taffeta 38g/m2 schwarz, Mosktionetz 25g/m2 schwarz, Daune 850cuin, elastische Kordel 2 mm, mini Tanka, Wafer Clips, elastisches Gurtband 20mm, Microtexnähnadel 80, Alterfil AS80 Polyesternähgarn rot und schwarz ja, es gibt leichtere Stöffchen auf dem Markt aber deren Preis hat mich gebremst....
Roten Stoff auf 203cm Länge zuschneiden (200cm + je 1,5cm Nahtzugabe oben und unten). Die Breite noch nicht verändern. Auf dem Tisch (um Rücken und Knie zu schonen) nach 1,5cm mit 16x12,5cm Abständen markieren. Ein zuvor zugeschnittenes Pappteil ist dabei hilfreich. Wenn man den Stoff auf der Unterlage mit Klebeb. fixiert und somit rechts und links spannen kann geht das gut.
Den Moskitostoff an den Webkanten falten und dann noch mal falten. Jetzt liegen 4 Lagen Stoff aufeinander. 15 Streifen mit je 8cm (6cm Steghöhe und je 1cm Nahtzugabe) abschneiden.
Den ersten Streifen nähe ich 12,5+1,5cm vom oberen Rand entfernt auf. (Mit rotem Ober- und Unterfaden). Die Streifen vorher mit Klebeband aufzukleben fand ich bei der ersten Stofflage unnötig. Es ging einfacher, und schneller, diese beim Nähen locker mit der Hand zu führen. Weitere 14 Stegnähte in 12,5cm Abständen annähen. Es bleiben 12,5+1,5cm übrig.
Den schwarzen Stoff genauso wie den roten abschneiden und die gleichen Abstände markieren. Auf schwarzen Ober- und Unterfaden wechseln. Streifen nun besser mit Klebeband zwischenfixieren, sonst verschieben sie sich zu sehr beim nähen. Alle 15 Streifen aufnähen und Klebeband nicht vergessen abzuziehen.
Um den oberen und unteren Saum zu entlasten habe ich jeweils einen Tunnel mit Bandauslaß gearbeitet durch den das Zugband läuft. Diesen habe ich unten in die Mitte positioniert und oben nach links versetzt damit das Band nicht im Gesicht hängt. Band durchfädeln, rechts und links festnähen.
Die Fläche entsprechend markieren und in Trapezform schneiden. Indem ich jetzt erst die Seiten abschneide erreiche ich eine saubere Kante und kann den Längssaum ebenso sauber fertigstellen. Natürlich vorerst nur 1 Seite säumen und voilà, schon sind die Kammern fertig zum befüllen. Juchuuuu. Jetzt wird's lustig!
Jeweils die zuvor errechnete Menge Daune abwiegen und dann Kammer für Kammer mit der Hand in den Papiertrichter füllen. Mit einem langen Stock nachstopfen. Kammer mit Klebeband schließen und die nächste füllen. Viel Geduld mitbringen! Wenn alle Kammern bearbeitet sind, die Daunen auf die bereits zugenähte eine Seite schütteln, Klebeband abziehen und Längssaum nähen.
Elastisches Gurtband durch den Blitzverschluss fädeln, fixieren und auf den Längssaum in gewünschtem Abstand nähen. Spiegelverkehrt auf der anderen Seite ebenso.
Ein paar Mal alles ordentlich durchschütteln und schon ist er fertig, der Quilt.
Mein Mann freut sich und die Dimensionen entsprechen den Erwartungen in allen Belangen. Erfahrungsergebnisse draußen gibt es leider noch nicht.
Fazit: es war viel einfach als gedacht, der nächste Quilt ist bereits in Planung und für alle die ebenfalls so etwas nähen wollen:
DO IT !!!!!!!!!!!!
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DaleCooper reagierte auf kra in Mineraliengehalt von Quellwasser@AlphaRayMich würde mal eine seriöse Quelle zu der Aussage interessieren, das es keine Grenzwerte für Pestizide im Trinkwasser gibt...
Einfaches Googlen brachte folgendes Ergebnis:
Zum Wasser aus Quellen, das praktisch destilliertem Wasser gleich kommt: in silikatisch gebundenem Bundsandstein wird man bei oberflächennahen Quellen kaum Mineralien feststellen, die Einwirkzeit des Wassers auf die Umgebung ist einfach zu gering, um daraus etwas lösen zu können. Dasselbe bei Tiefengesteinen wie Granit und (etwas abgeschwächt) Basalt. Alle Quellen dagegen, die sich in Karbonatgestein befinden enthalten einen erheblichen Anteil an gelöstem Calciumcarbonat (sagt dir der Begriff "Karst" etwas?), mithin weder mineralarm noch weich. Nebenbei, mit Gefäßverkalkung hat das ganze nun nix zu tun....
Wenn du mal in Irland warst und die regengespeisten Oberflächenwässer in dem Moorgebieten betrachtet hättest würde dir auffallen, das die Farbe auf erhebliche Mengen gelöster Stoffe hindeutet- auch auf Moorflächen in Gipfelnähe, die sicher kein Grund- oder Quellwasser führen. Huminsäuren die Menge, aber extrem weiches Wasser, weil kaum Carbonate im Gestein.
Was der kurze Exkurs in Wasserchemie sagen soll: es ist alles etwas komplexer als sich manch schlichtes Gemüt die Sache so zurechtbiegt. Aber wenn du eine ultraleichte Umkehrosmoseanlage für den gewichtsbewußten UL-Wanderer finden solltest kannst du sie ja gerne vorstellen.
Btw, Umkehrosmosewasser oder destilliertes Wasser ist, sofern man sich nicht alleine davon ernährt, nicht giftig, DA hast du mal Recht. DAS ist ein Ammenmärchen.
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DaleCooper reagierte auf Lightlix in Mineraliengehalt von QuellwasserIch glaube ich habe selten so viel Quatsch in einem Thread am Stück gelesen Das ist wirklich *sehr* leicht und seicht
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DaleCooper reagierte auf Andreas K. in Mineraliengehalt von QuellwasserOT:
@AlphaRay
Beziehe dich bitte auf beweisbare Fakten, die zudem einen Bezug zu unserm Outdoorsport haben. Die von Dir verlinkten "Quellen" grenzen doch stark an Scharlatanerie. Es fehlt nicht viel und es wird hier auch noch das ultraleichte levitieren von Wasser unterwegs empfohlen...
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DaleCooper reagierte auf ChristianS in E6 zwischen Braunschweig und AltenauTeil 5
Hier warte ich den heftigsten Regen kurz ab.
Es klart wieder auf und über der Staumauer in der Ferne ist ein kleiner Regenbogen zu erkennen.
Herbstliches Stilleben am Wegesrand.
Eine weitere kleinere Staustufe.
Die obere Staustufe ist sehr gut gefüllt.
Zeit für die Nachtruhe.
Frühstück!
Hier ist das Wasser der Oker stark bräunlich.
Da musste ich zum Glück nicht entlang.
Mal wieder so eine Harzer Waldautobahn. Am Ende dieses Abschnittes breche ich die Tour ab und lasse ich mich von meiner Frau abholen, da ein starker Orkan angekündigt wurde, den ich nicht im Harz erleben wollte. Leider ein etwas abruptes Ende meiner Tour, die gerne noch ein paar Tage hätte weitergehen können.
Vielen Dank an alle, die bis hierhin gelesen haben
Ende
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DaleCooper reagierte auf DasBaum in Auf Madeira durch die Wolken11.1. bis 13.1.2018 Bummeltage
Am nächsten Morgen schlief ich länger und musste erstmal mein weiteres Vorgehen klären. Es war Donnerstag und Samstagnachmittag ging mein Flug. Sollte es heute schon der letzte Wandertag gewesen sein? Am liebsten hätte ich heute einen entspannten Tag gemacht und wäre dann noch einen Tag in den Bergen und einen Tag in der Hauptstadt Funchal abgestiegen. Aber der örtliche Nahverkehr war leider nicht allzu Flexibel und meine Reisezeit war mindestens einen Tag zu kurz.
Da man in Porto Moniz in einem Naturmeereschwimmbecken baden gehen konnte, entschloss ich mich den Tag hier zu verbringen und in einem der örtlichen b&b´s zu übernachten und morgen dann mit dem Bus nach Funchal zu fahren um die Stadt noch ordentlich zu erkunden.
Nachher hörte ich von einem staatlich finanzierten Hostel in Porto Moniz. Eine Art günstige Jugendherberge, welche aber damit nicht werben darf.
Eigentlich lag ich den ganzen Tag nur rum, war schwimmen, schrieb Postkarten und relaxte.
Die restlichen anderthalb Tage verbrachte ich in Funchal und an der Ostspitze die ich mit einem netten deutschen noch erkunden durfte, da er ein Auto gemietet hatte und ich so auch recht entspannt zum Flughafen kam. Von Funchal wäre das aber auch kein Problem mit dem Bus gewesen.
Die Stadt Funchal fand ich persönlich nicht allzu Atemberaubend. Eigentlich sind das einzig gute günstige Hostels wo man auch junge Menschen kennenlernen kann. Ein halber Tag hätte mir hier aber auch gereicht.
Fazit:
Alles in allem ist Madeira eine schöne Wanderinsel. Der Tourismus greift zwar um sich, die Auswirkungen beschränken sich aber noch auf Funchal und nähere Umgebung. Außerhalb der Saison kann man frei und allein über die Insel wandern. In den vier Tagen habe ich eine Handvoll Menschen getroffen und das immer nur wenn man in die Nähe einer Straße kam.
Die Wege waren sehr natürlich und keine Wanderautorbahnen, dafür aber anstrengender durch stetiges Auf und Ab.
Laut den Berichten einiger Stammgäste sollte man immer mit ein bisschen Regen rechnen wird dafür aber auch mit einem saftigen Grün belohnt.
Die kostenlosen Camps runden das ganze ab, da man sich auch keine Gedanken um Wildzelten machen muss. Insbesondere nicht Anfang Januar.
Der Rother Reiseführer ist eigentlich nur für Tagesausflüge gedacht. Eigentlich reicht ein Navi und eine vorher ausgesuchte Route oder man entscheidet sich spontan nach Wetter. Mit Oruxmaps und einer kostenlosen Karte war ich ziemlich zufrieden.
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DaleCooper reagierte auf joris in GR11 - 2017Hallo alle zusammen.
Letzten Sommer bin ich den GR11 gegangen. Ab mitte Juni für ca 6 Wochen. Da ich in der Vorbereitung mir keinen richtigen Eindruck machen konnte was mich erwartet habe ich ein kleines Video zusammengeschnitten mit kurzen Szenen von jedem Tag.
Ich hoffe es gefällt euch
Joris
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DaleCooper reagierte auf Roroman in Impressionen von TourenTasmanien Teil I.
Southwest National Park.
Ein 3-tagige Tour im märz 2016 von Tahune Airwalk to the Lake Pedder entlang des Huon Flusses. Warm, Nass und verführerisch menschenleer. Die erste Hälfte des Hikes ging durch die Wald, daher gibt es nicht alzuviel Bilder zu zeigen .
Bald in Hobart
Australien ist schmerzhaft teuer. Aber nicht immer
Die Baüme sind da unbeschreiblich gigantisch
Check out this guy!
Endlich im Freien
Aufstehen jenseits der Wolken
Auf dem Weg der Wallabys
Naja
Die letzte Kilometer
Leaving the paradise
Baby, hitchhike my home
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DaleCooper reagierte auf Pong in Und noch einer: GR 221 im Mai 2016Danke für die vielen vorbereitenden Berichte, sie haben meine Vorfreude angefacht und mich mit sehr vielen guten Tipps ausgestattet. Jetzt kommt noch einer. Da ich geblogged habe, werde ich einfach die einzelnen Tage verlinken. Das war meine zweite, lange, mehrtägige Solo-Wanderung, meine erste mit Zelt und meine erste nachdem ich die Bekanntschaft mit Euch gemacht habe. Das heißt, ich war reichlich mit Wissen und leichten Gerätschaften ausgestattet und hatte auch einige Dinge zuhause gelassen, die ich ohne Euch wahrscheinlich mitgenommen hätte. Ich fand’s super! Die Landschaft ist einfach traumhaft, das Wetter war bis auf kleine Ausnahmen perfekt und ich hatte ein paar wirklich tiefe und wunderbare Wandermomente. Wegen des Nachts-alleine-im-Wald-campens bin ich noch nicht ganz stolz auf mich (hab ich nur einmal gemacht), aber das kommt dann einfach das nächste Mal. Mallorca ist leicht zu erreichen und ich habe mir vorgenommen einfach mal zwischendurch eine 4-Tages-Tour zu machen um an ein paar Stellen zu kommen, die ich jetzt nicht gesehen habe. Für mich war das der lange Urlaub diesen Jahres und ich habe mir drei Wochen frei genommen. Für die Wanderung, ein wenig Zeit für mich alleine und um mich im Anschluss noch eine Woche mit Freunden zu treffen, die in der Mitte von Mallorca eine Finca gemietet hatten. Kurz gesagt: Ich hatte massenweise Zeit und keinerlei Eile. Während der Wanderung war’s mir an einem Tag morgens ziemlich übel (Lluc) und an einem anderen Tag war ich einfach ziemlich überfordert (Höhenangst, Schlafmangel, Abstieg nach Deià). An beiden Tagen kam ich Gott sei Dank nach kurzer Verzweiflung auf die gloriose Idee, einfach eine Pause einzulegen. Ich bin mit 6,6 kg Rucksackgewicht los. Mit dabei waren ein Tarptent Notch (770g), die kleine Neoair (220g), die LaBu UL-Mat (140g), Huckpack Core (500g), Schlafsack Northface Hightail II (616g), ein winziges Kochset bestehend aus 550ml Toaks Titantopf, Toaks Spirituskocher (brennt immer! Mitt allem! Toll! Wasser kocht in 2 Minuten), Titan-Klapp-Göffel, Kaffeefilter von Sonja-Plastic und Becher. Ich habe auch ziemlich viele „Fears“ eingepackt von denen ich inzwischen Abstand nehmen würde (Medikamente, etc.) aber ich hatte auch einige Sachen nicht dabei, die toll (aber nicht essentiell gewesen wären). Hier ein kleiner GR221 Gear Review, natürlich echt subjektiv: Trailrunner La Sportiva Ultra Raptor: Da hab ich mich von Euch überzeugen lassen und das Meiste fand ich auch wirklich gut. Ich habe im Vorfeld brav meine Waden und die Fußmuskulatur trainiert und hatte diesbezüglich keinerlei Probleme. Bergauf und auch auf den bösesten Geröllfeldern waren diese Schuhe ein Traum. An den Fersen genug Cushioning, vorne viel Gefühl ohne dass es schmerzhaft wurde. Zudem perfekter Grip und großartiger Schutz im Zehenbereich. Was willse mehr?, kann man sich jetzt fragen. Jaaa. Wo’s bergauf geht, geht’s auch bergab und das war echt ein pain in the ass. Um die Schuhe fest an den Fuß zu bekommen (um mir keine Nagelbettentzündung einzufangen) musste ich mich aufgrund der nur mittelmäßig stabilen Schuhoberfläche so einschnüren, dass ich am Ende einen blutigen und einen sehr empfindlichen Rist hatte. Das konnte ich dann mit den mitgebrachten Polstern plus Kinesiotape lösen, aber schön war’s nicht. Vorteil davon: Bei anderen Wanderungen (mit Stiefeln) taten mir immer die Knie weh. Das ist dieses Mal nicht eingetreten, da ich sehr vorsichtig aufgetreten bin. Heißt aber wiederum, dass ich ziemlich viel auf meine Füße gestarrt habe. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich glaube, ich würde das nächste Mal zu leichten Stiefeln greifen. Na Bravo: Blasen hatte ich dann im Anschluss an die Wanderung, als ich zum ersten Mal die mitgebrachten Badeschlappen (Crocs Sandalen) anhatte, die ich das nächste Mal zuhause lassen werde. Ich würde mal grob schätzen, dass 50% der Wege aus Geröll oder Konzentration forderndem Gestein bestehen und dass es nur 10% der Zeit nicht entweder bergauf oder bergab geht. Kurz gesagt: Ich habe den Weg ziemlich unterschätzt. Tarptent Notch, 770g: Super schnell aufgebaut und auch schnell wieder zusammengefaltet. Wahnsinnig viel Platz drin. Sitzen ist ein Traum. Ich konnte mich sogar drin umziehen, was später, als ich im Garten der Finca gecampt hatte, ganz gut war. Man muss ziemlich genau einschätzen, wie das Wetter nachts wird. Viel Wind: Niedrig aufbauen, wenig Wind: Stöcke verlängern, seitliche Klappen auf. Ansonsten kalt oder Kondensatregen. Als Heringe hatte ich drei MSR Mini Groundhog und zwei Tarptent Titannägel dabei (je 9g) plus 2 leichte Ersatz-Titan-Labu-Heringe (5g, kamen nicht zum Einsatz). Einen Groundhog habe ich gleich am ersten Tag mit einem Stein gekillt (Kopf ab), danach war ich vorsichtiger. Die Tarptent-Alu-Nägel waren deutlich stabiler. Manchmal musste ich schon eine Weile suchen, bis ich einen guten Punkt auf steinigem Untergrund gefunden hatte. Ach ja: Gibt es einen Ultraleicht-Akkusauger? (-: Ortovox Merino Fleece Jacket: Schlägt zwar mit 390g (M) echt ins Gewicht, war aber jedes Gramm wert. Sehr warm, kuschelig, stinkt auch nach Tagen nicht, sieht toll aus und hat ein großartiges Körperklima im Vergleich zu reinen Fleece-Jacken. Yeti "next to nothing" Daunenweste: Wiegt 99g, ist wahnsinnig warm und hat mich mindestens dreimal davor bewahrt, mich zu erkälten. Schlafsack Northface Hightail II (660g): War ein büschen kühl zu Beginn, aber ich hatte ja die Dauenweste und die Merinojacke. Hm. Wann sollte man Schlafsäcke waschen oder neu stopfen lassen? Mit kommt’s so vor, als hätte die Wärmeleistung nachgelassen. Welche Erfahrung habt ihr mit Kunstfaser? Ich hatte mehrfach extrem feuchte Nächte (kein regen, aber Bodenfeuchtigkeit), da hätte ich den Schlafsack auch fast weglassen können, so wenig hat er genutzt. Karten: Die Karten von mapsolution sind super, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass lieber die ausgesetzten Stellen vermerkt wären anstatt die Kletterstellen. Ich habe sie erst richtig schätzen gelernt, als ich andere Karten gesehen habe. Als App habe ich MapOut (IOS) benutzt. In den Wandergebieten (also alles rund um den GR) waren die Offline-Karten hervorragend, im Zentrum von Mallorca eher Mau. Da wandern dann eben auch nicht so viele Leute) iPhone 6 Stromspartipps: Immer Stromsparmodus und Flugmodus und nach jedem Foto die Fotoapp hart beenden. Die frisst wahnsinnig vile Akku. MapOut verbraucht sehr wenig. Das nächste Mal zuhause lassen: Titan-Teller (56g) 22.000-Akuladegerät (356g, die Hälfte hätte sogar gegen Panik gereicht) Crocs Camp-Schuhe (265g) Kompass (37g, nie benutzt) Das nächste Mal mitnehmen: Schlafhose (Tights und die Mischung aus Sonnencreme und Staub: Bäh! Und für Shorts war’s in manchen Nächten einfach zu kalt)
Und hier die Links zu den Reiseberichten:
Tag 1, Ankunft: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/07/sierra-tramuntana-arrival/
Tag 2, Puerto d’Andratx – La Trapa: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/10/sierra-tramuntana-gr221-puerto-dandratx-la-trapa/
Tag 3, La Trapa – Ses Fontanelles: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/10/sierra-tramuntana-gr-221-la-trapa-ses-fontanelles/
Tag 4, Ses Fontanelles - Estellencs: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/10/sierra-tramuntana-gr-221-ses-fontanelles-estellencs/
Tag 5, Estellencs - Esporles: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/14/serra-tramuntana-estellencs-banyalbafur-esporles/
Tag 6, Esporles – Son Moragues: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/14/serra-de-tramuntana-gr-221-esporles-son-moragues/
Tag 7, Son Moragues – Deià: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/14/serra-de-tramuntana-son-moragues-deia/
Tag 8, Deià: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/20/serra-de-tramuntana-deia/
Tag 9, Deià - Biniaraix: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/20/serra-de-tramuntana-gr-221-deia-biniaraix/
Tag 10, Biniaraix – Tossals Verds: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/20/serra-de-tramuntana-gr-221-biniaraix-tossals-verds/
Tag 11, Tossals Verds - Lluc: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/20/serra-de-tramuntana-gr-221-tossals-verds-lluc/
Tag 12, Son Amer: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/21/serra-de-tramuntana-gr-221-son-amer/
Tag 13, Son Amer – Puig Maria: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/21/serra-de-tramuntana-gr-221-son-amer-puig-maria/
Nicht mehr auf dem GR 221:
Tag 14, Talaia D'Alcudia: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/22/serra-de-tramuntana-talaia-dalcudia
Tag 15, Platja des Coll Baix: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/22/serra-de-tramuntana-platja-des-coll-baix/
Tag 18, Petra – Ermita de Bonany - Petra: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/30/mallorca-petra-ermita-de-bonany-petra/
Tag 19, Colonia de Sant Pere – Cap Farrutx:https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/30/mallorca-colonia-de-sant-pere-cap-farrutx/
Tag 21, Heimreise: https://hikeminded.wordpress.com/2016/05/30/anstrengendes-ende/
Hier alles in kurz und in Bildern:
Los geht's in Puerto d'Antratx
Am ersten Pass steht einen Grottenmadonna zum Schutz der Wanderer. Sicherheitshalber mit einem zusätzlichen Madagascar-Pinguin.
La Trapa.
Am Aussichtspunkt Joseph Sastre.
Auf dem Esclop eine Mini-Fahne für den Laufburschen gehisst.
Runter vom Esclop leider über die falsche Wand. "Abenteuer" sagte mein Mitwanderer. Ich war froh, das ich lebe.
Das ist die von Lahmeente beschriebene Stelle. Danke dafür! Ich wäre garantiert zurückgegangen.
Zauberwald nach Ses Fontanelles
Hose war nach dem Waschen am nächsten Morgen noch klatschnass, deshalb heute als Hiking-Clown unterwegs.
Olivenbaum nach Estellencs
Am Cami D'Arxiduc
Der Abstieg nach Deià hat's in sich.
Piratenroute
Am Cuber Stausee in absoluter Stille, rennt, während Nils badet, am andern Ufer eine brüllende Kuh vorbei.
Gorg Blau
Am Coll de l'Offre
Tossals Verds
Doller Zeltplatz in Lluc (mit erschrockenen Schafen)
Die wunderschöne Kapelle auf dem Puig Maria
Glückliches Grinsekatzen-Zielfoto
Und einen Tag später, von Alcudia aus, nochmal alle Berge, durch die ich gekommen bin sehen. Toller Moment.