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Ultraleicht Trekking
DasBaum

Auf Madeira durch die Wolken

Empfohlene Beiträge

Reisebericht Madeira Januar 2018

 

Ausrüstung:

https://lighterpack.com/r/2caxlb

 Infos:

Auf diesem Blog waren viele nützliche Links hinterlegt, inkl. Gpx-Track Ost nach West:

http://www.taeve-supertramp.de/madeira-von-ost-nach-west-2017/

 Map Madeira:

http://www.4umaps.eu/insel-madeira-funchal/download-wander-mtb-karte.aspx?id=88

 Flickr:

https://flic.kr/s/aHskuAuMkC

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Reisezeit:                              6.-13. Januar 2018

Personen:                             1

Temperatur:                         5 – 18 °C

 6.1.2018 Anreise

 Das dritte Jahr in Folge besuche ich im Winter die Kanaren. Meine diesjährige Winterflucht soll Madeira sein, also spontan gebucht, das übliche gepackt und pünktlich um 12.30 Uhr sitze ich in der Maschine.

Laut Plan Ankunft 17:00 Uhr Ankunft…laut Plan…

Von der Landung in Madeira hatte ich schon etwas gehört. Schwieriger Flughafen, Piloten brauchen extra Ausbildung. Aber hierbei bekomme ich das erste Mal kalte Füße beim Fliegen. Es rappelt und schwankt so sehr, dass ich froh bin das Eurowings nicht die Kotztüte wegoptimiert hat, wie Ryanair. Eine Frau vor mir ist kreidebleich und an der Stelle wo wir eigentlich endlich mit den Rädern aufsetzen sollten geht es wieder in die Lüfte.

Kurz darauf meldet sich der Pilot und wir stranden eine halbe Stunde später in Teneriffa Süd. Hier ist es auch schön, aber hier war ich doch erst wandern…

 

7.1.2018 Anreise zweiter Versuch

 Nach einer Nacht in einem schicken Hotel (mit wirklich schlechtem Essen), bezahlt von der Airline, geht es früh morgens auf einen zweiten Versuch Richtung Funchal Airport. Heute soll der Wind nicht ganz so kräftig sein, aber immer noch aus schwieriger Nordwestrichtung. Anscheinend haben wir ruhige zehn Minuten und wir kommen auf dem Rollfeld zum Stehen. Es ist 12 Uhr Ortszeit und ich stehe mit Rucksack an der Bushaltestelle Richtung Machico.

Hinweis: Es gibt zwei Bushaltestellen am Airport. Eine für den Aerobus der zwischen Funchal und Airport pendelt (5€ oneway) und eine für die lokalen Busse.

Die Busse sind ziemlich rudimentär, wie ich auch vorher schon im Netz lesen konnte. Außerdem fahren diese nur um Funchal und unter der Woche ausreichend regelmäßig.

Gegen 12.30 Uhr stehe ich endlich, nach vielem rumgefrage und der Hilfe eines deutschen Rentnerpaares an der Levada Canical und kann mich in Bewegung setzen.

Zum Start steht ein Küstenweg an, davon soll es hier nicht so viele geben und außerdem sieht man in der Inselmitte schon Wolken hängen.

Der Wind war stark, genau wie die Landschaft.

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Nachmittags erreiche ich Porto da Cruz von hier aus möchte ich ins Inselinnere. Da ich noch vollverpflegt war und noch im Laufmodus füllte ich in Porto da Cruz nur kurz Wasser auf und lief direkt weiter. Richtung Wolkenumhüllte Berge. Die reißen bestimmt bald auf…

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Es ging Bergauf und ich kam der grauen Masse immer näher wodurch es hin und wieder anfing zu regnen. Die Erfrischung tat gut. Ich ging von Levada zu Levada und es wurde steiler und steiler, bergauf, bergab. Gefühlt ging es für drei Meter hoch einen runter.

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Irgendwann wurde es dann auch dunkel. Mit Kopflampe ging es weiter, da ich mich nicht neben die Levada legen wollte. Hier hätte auch kein Tarp hingepasst. Für den ersten Tag hatte ich mich wohl ein bisschen übernommen. Gegen 19.30 Uhr kam ich ziemlich fertig im Camp Chao das Freteiras an. Hier auf 1200hm war die erste Flache Ebene.

Erst als ich die gebratenen Nudeln von Maggi, im Schlafsack liegend, in mich stopfte ging es wieder besser. Trotz Regen und Wind konnte ich gut schlafen.

bearbeitet von DasBaum

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8.1.2018 Camp Freteiras bis Camp Pico Ruivo

 Als ich aufwachte war doch tatsächlich teils blauer Himmel. Es war zwar noch frisch aber hin und wieder zeigte sich beim Frühstück die Sonne. Im Licht sah ich erst wie groß das Camp war. Im Sommer ist hier bestimmt die Hölle los.

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Jetzt verstand ich wofür man diese kostenlosen Genehmigungen beantragen soll, allerdings hätte ich mir das für meinen Trip auch sparen können, da ich der einzige Camper auf ganz Madeira zu sein schien.

 Bevor es jetzt weiter Richtung höchsten Berg geht wollte ich noch zu einer Tour aus dem Rother Reiseführer absteigen. Die versprach auf 860hm eine tolle Aussicht ganz in der Nähe. Es ging über Stufen bergab und kurze Zeit später kam ich auch an den „Balcoes“ an. Eine Touriplattform wo stündlich an Bus „Wanderer“ abgeladen wird. Praktischerweise gibt es eine levadagespeißte Forellenzucht/Räucherei nebenan.

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Ich suchte schnell das Weite.

Von hier aus ging es über zwei „gestrichelte Linien“ auf meiner Map zu einem gpx-track den ich im Vorfeld von einem sehr nützlichen Blog runtergeladen hatte.

www.taeve-supertramp.de Hier stand auch allerhand wissenswertes über Madeira.

Die erste „gestrichelte Linie“ war anscheinend lange nicht mehr begangen und ziemlich zugewuchert.

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Irgendwann ging es von querfeldein auf einen Pfad über der sich stetig bergauf hielt. Ich schraubte mich bei immer mieserem Wetter und schlechterer Sicht in eine Wolke. Der Weg ging nach einiger Zeit in eine Bergpanoramastraße über und endete nahezu plötzlich am Gipfel des Pico Ariero. Normalerweise hat man hier eine schöne Aussicht. Heute leider nicht.

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Im Gipfelrestaurant gab es dann eine überteuerte Pizza, aber immerhin konnte ich ein wenig trocknen. Nach der Stärkung und einem Bier ging es weiter zum Pico Ruivo. Laut Reiseführer der spektakulärste Wanderweg der Insel – ein Höhenweg der Superlative.

Tja der Weg ist wirklich schön angelegt, aber außer nassen Socken hatte ich nicht viel davon. Es geht auf ausgesetztem, aber abgesichertem, gepflastertem Weg und durch Tunnel über die Gipfel. Mal Treppen rauf, mal runter.

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So um 18.00 Uhr erreichte ich dann den höchsten Gipfel der Insel - Pico Ruivo (1862hm). So Nass wie ich war wollte ich lieber in die offene Schutzhütte.

Es wurde dunkel und der Gasbrenner rauschte. In der Nacht regnete es weiter, wodurch ich nicht viel Hoffnung auf gutes Wetter am nächsten Morgen hatte.

 

9.1.2018 Camp Pico Ruivo bis Camp Estanquinho

 Heute klingelte der Wecker früher, da ich einen Sitz in der ersten Reihe zum Sonnenaufgang hatte. Um 7.30 Uhr sah man allerdings das Gleiche wie gestern - Nebel.

Also schlief ich nochmal ein um es dann eine halbe Stunde später um mich herum rötlich schimmern zu sehen.

Schnell Schuhe an und raus. Vor dem Frühstück gab es einen kurzen Abstecher auf den Gipfel.

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Hier gab es eine dramatische Wolkenstimmung und blauen Himmel. Das Wetter ließ den gestrigen Tag vergessen und mit guter Laune und ordentlich Muskelkater ging es weiter den Höhenweg entlang, Richtung Encumeada.

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Camp Pico Ruivo

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Das Wetter blieb gut, sowie die Stimmung. Ganz allein in diesem Bergparadies ging es Stufe um Stufe Bergab. Zwischendurch überlegte ich einen Umweg über den Pico Grande zu machen, hatte dann aber Sorge nicht rechtzeitig auf der anderen Inselseite anzukommen, unbegründet wie sich letztlich herausstellte. Also ging es auf dem gpx-Track von www.taeva-supertramp.de weiter nach Westen.

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bearbeitet von DasBaum

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Auf dem Weg runter muss ich leider wieder eine Wolke passieren. Kurz unterhalb der Wolke auf ca. 1000hm angekommen besuche ich ein kleines Restaurant an der Straße und mache Mittagspause.

Nachdem Essen geht es zur Entspannung an einer Levada entlang.

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Ein Blick auf die Karte zeigten mehrere Teilabschnitte der Levada, welche schnurstracks, supersteil bergauf verliefen. Mental stellte ich mich schon auf eine Menge Höhenmeter ein.

Angekommen an der Stelle bemerkte ich meinen Fehler, es war ein Tunnel…

Auf schmalem Weg ging es mit Stirnlampe durch den Berg. Nachdem zweiten oder dritten Tunnel klarte auch das Wetter auf. Ab hier ging es auf den ersten ausgeschilderten Weg - PR17.

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Erstmal nur geradeaus durch wunderschönen Lorbeerwald. Aber mein heutiges Ziel, das Camp Estanquinhos, lag 500hm höher. Etwas musste also noch kommen.

Es kamen Stufen. Viele Stufen. Unendliche Treppen. Erst Holzstufen, dann Steinstufen. Auf der ganzen Insel sind so viele Stufen in den Boden gehauen, das muss Jahrhunderte gedauert haben. Von den mehreren hundert Kilometer Levada möchte ich gar nicht erst anfangen.

Ich folge immer noch dem schönen PR17 weiter bis zu einer Piste auf der die letzten Höhenmeter absolviert werden müssen. Mal eine willkommene Abwechslung.

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Am frühen Abend komme ich im Camp Estanquinhos auf 1500hm an. Bei den letzten Sonnenstrahlen baue ich mein Tarp auf und koche. Unter einem schönen Sternenhimmel schlafe ich ein.

 

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10.1.2018 Camp Estanquinho bis Camp Porto Moniz

 In der Nacht wechselte der Himmel mehrmals von Sternenklar zu total bewölkt. Leider hatte ich mein Tarp großzügig offen abgespannt, wodurch ich an beiden Enden Nass wurde. Das war allerdings nicht weiter tragisch, da der nächste Morgen dafür fast komplett blauen Himmel zeigte.

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Meine Schuhe waren zwar noch nass, das änderte sich aber mit jedem Schritt. Ich war ziemlich froh heute auf einer Ebene zu starten, die Höhenmeter der letzten Tage spürte ich noch in meinen Beinen. Der Pfad von ab hier war parallel einer Straße, wodurch diese auch oft gekreuzt wurde. Für mich war es wieder eine willkommene Abwechslung.

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Nach einigen Kilometern ging es von der Straße ab auf den PR 13. Dieser sollte mich zu PR 14 und dann zu PR15 führen und letztendlich runter nach Porto Moniz auf Meereshöhe.

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Auf angenehmen, aber nicht all zu aussichtsreichen Weg, ging es Bergab. Gegen Mittag gönnte ich mir einer Pause in der Sonne.

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Als ich auf den PR 14 abbiegen wollte sah ich, dass dieser leider gesperrt war. Vielleicht wegen dem starken Wind der letzten Tage oder wegen einem Erdrutsch. Ich beschloss nichts zu riskieren und einfach der Straße zu folgen.

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Der PR 15 bestand, natürlich, nur aus Holztreppen mit runden scheiteln. Leider waren diese ziemlich nass und damit rutschig, wodurch man sich ziemlich konzentrieren musste. Nach dem dritten Fast-Ausrutscher wechselte ich auf die Straße wo ich auch schon bald erste Häuser sehen konnte.

Die Straßen wurden zu Gassen und immer steiler, leider immer noch Bergab. Für Regen und für ein angenehmeres Vorankommen hatten die Straßen und Gassen in der Mitte einen Kanal in den Steinstufen gehauen waren. Immer mal wieder kamen mir ältere Frauen entgegen, schwerbeladen mit Einkäufen die ganz gemächlich rauf in ihre Wohnungen kletterten.

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Mit brennenden Waden kam ich am Nachmittag dann endlich auf der anderen Inselseite an. In einem Vorort von Porto Moniz, den ich erst durchqueren musste, befand sich sogar ein Camp.

 

Das Camp Porto Moniz ist das einzige kostenpflichtige Camp, dafür aber mit WLAN und warmer Dusche. Auch hier war ich wiedermal der einzige Gast. Anfangs hatte ich schon befürchtet das der Platz geschlossen sei. Ein Problem wäre das allerdings nicht gewesen, da das Camp offen zugänglich ist. Am Wochenende sagte der Mensch an der Rezeption sei keiner hier. Allerdings kann das ja nur für außerhalb der Saison gelten?!

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Nach einer ausgedehnten, warmen Säuberungsaktion und Restevernichtung meines Proviants wurde es auch schon dunkel und ich legte mich unters Tarp.

bearbeitet von DasBaum

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11.1. bis 13.1.2018 Bummeltage

 Am nächsten Morgen schlief ich länger und musste erstmal mein weiteres Vorgehen klären. Es war Donnerstag und Samstagnachmittag ging mein Flug. Sollte es heute schon der letzte Wandertag gewesen sein? Am liebsten hätte ich heute einen entspannten Tag gemacht und wäre dann noch einen Tag in den Bergen und einen Tag in der Hauptstadt Funchal abgestiegen. Aber der örtliche Nahverkehr war leider nicht allzu Flexibel und meine Reisezeit war mindestens einen Tag zu kurz.

Da man in Porto Moniz in einem Naturmeereschwimmbecken baden gehen konnte, entschloss ich mich den Tag hier zu verbringen und in einem der örtlichen b&b´s zu übernachten und morgen dann mit dem Bus nach Funchal zu fahren um die Stadt noch ordentlich zu erkunden.

Nachher hörte ich von einem staatlich finanzierten Hostel in Porto Moniz. Eine Art günstige Jugendherberge, welche aber damit nicht werben darf.

Eigentlich lag ich den ganzen Tag nur rum, war schwimmen, schrieb Postkarten und relaxte.

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Die restlichen anderthalb Tage verbrachte ich in Funchal und an der Ostspitze die ich mit einem netten deutschen noch erkunden durfte, da er ein Auto gemietet hatte und ich so auch recht entspannt zum Flughafen kam. Von Funchal wäre das aber auch kein Problem mit dem Bus gewesen.

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Die Stadt Funchal fand ich persönlich nicht allzu Atemberaubend. Eigentlich sind das einzig gute günstige Hostels wo man auch junge Menschen kennenlernen kann. Ein halber Tag hätte mir hier aber auch gereicht.

 

Fazit:

Alles in allem ist Madeira eine schöne Wanderinsel. Der Tourismus greift zwar um sich, die Auswirkungen beschränken sich aber noch auf Funchal und nähere Umgebung. Außerhalb der Saison kann man frei und allein über die Insel wandern. In den vier Tagen habe ich eine Handvoll Menschen getroffen und das immer nur wenn man in die Nähe einer Straße kam.

Die Wege waren sehr natürlich und keine Wanderautorbahnen, dafür aber anstrengender durch stetiges Auf und Ab.

Laut den Berichten einiger Stammgäste sollte man immer mit ein bisschen Regen rechnen wird dafür aber auch mit einem saftigen Grün belohnt.

Die kostenlosen Camps runden das ganze ab, da man sich auch keine Gedanken um Wildzelten machen muss. Insbesondere nicht Anfang Januar.

Der Rother Reiseführer ist eigentlich nur für Tagesausflüge gedacht. Eigentlich reicht ein Navi und eine vorher ausgesuchte Route oder man entscheidet sich spontan nach Wetter. Mit Oruxmaps und einer kostenlosen Karte war ich ziemlich zufrieden.

 

bearbeitet von DasBaum

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Danke für den gelungenen Bericht und die echt schönen Fotos! Kommt glatt auf meine Liste an Off- Season Wanderzielen.

Wieviele km hast du denn in den paar Tagen zurückgelegt?

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Was ein toller Reisebericht nicht fantastischen Fotos!
Konnte gerade meine Freundin überzeugen, dass Madeira von uns in den nächsten 2 Jahren auch Besuch erhält.

Du schriebst, dass einige Holzstufen recht glitschig sein können.
Sind die Wege neben den Levadas auch rutschig oder kann man dort generell recht entspannt wandern?
Wie anspruchsvoll fandest du den Weg in Bezug auf Trittsicherheit allgemein?

Danke :) 

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Am 20.1.2018 um 00:30 schrieb DasBaum:

Reisebericht Madeira Januar 2018

 

...

 

Sehr schöne Bilder. Ich bin gerade auf der Suche nach einer schönen Wanderung von Februar auf März.  Eigentlich hat sich die Suche damit schon erledigt :-D  Ich hätte aber spontan mal 2 Fragen:

1. Was für Heringe hast du genutzt ? 

2. Ich nenne momentan ein Quick'n Dirty Tarp (1,5 x 3 m) mein Eigen. Würdest du das als zu schmal ansehen für den Wind? Alternativ müsste ich mir mal flott was nähen. 

 

Vielen Dank schon mal und einen schönen Sonntag

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Am 20.1.2018 um 07:33 schrieb doast:

Danke für den gelungenen Bericht und die echt schönen Fotos! Kommt glatt auf meine Liste an Off- Season Wanderzielen.

Wieviele km hast du denn in den paar Tagen zurückgelegt?

So 25 km pro Tag.

Am 20.1.2018 um 11:57 schrieb Fabian.:

Was ein toller Reisebericht nicht fantastischen Fotos!
Konnte gerade meine Freundin überzeugen, dass Madeira von uns in den nächsten 2 Jahren auch Besuch erhält.

Du schriebst, dass einige Holzstufen recht glitschig sein können.
Sind die Wege neben den Levadas auch rutschig oder kann man dort generell recht entspannt wandern?
Wie anspruchsvoll fandest du den Weg in Bezug auf Trittsicherheit allgemein?

Danke :) 

Alle Wege auf denen ich war waren ungefährlich, die Levadas sind schön zu gehen.. Manche Stellen am Küstenweg und zum höchsten Gipfel waren ausgesetzt aber mit seilen gesichert und daher entspannt. Keine Kletterei und nicht rutschig. Man sollte schwindelfrei sein. Die nassen Holzstufen im Wald waren natürlich ziemlich rutschig, aber wenn man sich dessen bewusst ist und langsam geht ist das kein Problem .

Allgemein fand ich es nicht sehr anspruchsvoll!

vor 1 Minute schrieb Chris W.:

 

Sehr schöne Bilder. Ich bin gerade auf der Suche nach einer schönen Wanderung von Februar auf März.  Eigentlich hat sich die Suche damit schon erledigt :-D  Ich hätte aber spontan mal 2 Fragen:

1. Was für Heringe hast du genutzt ? 

2. Ich nenne momentan ein Quick'n Dirty Tarp (1,5 x 3 m) mein Eigen. Würdest du das als zu schmal ansehen für den Wind? Alternativ müsste ich mir mal flott was nähen. 

 

Vielen Dank schon mal und einen schönen Sonntag

zu 1. Keine Ahnung wie die Dinger heißen, sind standard. Der Boden war immer weich und unproblematisch.

zu 2. Naja, das kann ich ja schlecht beurteilen ob das zu schmal für dich ist?! Hab auch eins, das hätte auch für mich gereicht. War aber froh das ich das "große" mit hatte.

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vor 14 Minuten schrieb DasBaum:

 Hab auch eins, das hätte auch für mich gereicht. War aber froh das ich das "große" mit hatte.

ja das ist doch eine gute Antwort. Dann bin ich erstmal auf der "sicheren" Seite mit meiner Ausrüstung und kann mir überlegen ob ich es zeitlich noch schaffe ein Tarp zu nähen 

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Am 20.1.2018 um 00:32 schrieb DasBaum:

Tja der Weg ist wirklich schön angelegt, aber außer nassen Socken hatte ich nicht viel davon. Es geht auf ausgesetztem, aber abgesichertem, gepflastertem Weg und durch Tunnel über die Gipfel. Mal Treppen rauf, mal runter.

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Ich weiß ja nicht, was du aus dem Bild noch rausgeholt hast, aber gerade der Nebel gibt diesem Weg ein ganz besonderes Flair! :)

Danke für diesen wirklich schönen Bericht! :lol: Hast du auch ein paar Bilder von deinem Übernachtungssetup gemacht? Du sprachst öfters davon.

Wir haben Madeira auch schon länger auf dem Kieker, der Bericht macht auf jeden Fall Lust, die Insel endlich mal selbst zu erkunden! ^_^

VG Ziz

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@Ziz

Habe leider keine Bilder von meinem Tarp gemacht. Ist ein stinknormales Rechtecktarp. Als A-Frame abgespannt. Je nach Wetter weiter vom Boden weg. Kopfseitig höher als Fußseite.

@roli

Ich hab nicht eine Fliege gesehen. Wie es im Sommer ist weiß ich nicht, hab aber nichts schlechtes in der Richtung gehört oder gelesen. 

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Hey , hattest Du einen Direktflug und mit welcher Airline bist Du denn geflogen ? Hast Du die Gaskartusche in Funchal besorgt ?
Danke im Voraus
Grüße
 
Jan
Bin mit eurowings von Köln hin und zurück.

Hinzu hatte ich ein Gepäck Stück gebucht und eine angefangene gas Kartusche mitgenommen.

Zurück dann nur Handgepäck, ohne Kartusche.
Stöcke und heringe im Handgepäck war kein Problem nur das Victorinox wurde beanstandet.
Sie haben aber beide Augen zu gedrückt.

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vor 18 Minuten schrieb DasBaum:


Stöcke und heringe im Handgepäck war kein Problem nur das Victorinox wurde beanstandet.
Sie haben aber beide Augen zu gedrückt.

Was war das für ein Victorinox? (In Deiner Packliste finde ich das nicht- ts ts ts... Geschummelt? ;-))

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Was war das für ein Victorinox? (In Deiner Packliste finde ich das nicht- ts ts ts... Geschummelt? ;-))
Tja, war selbst überrascht als die das in meiner Hüfttasche vom huckepack gefunden haben.
War da wohl noch von der letzten Tour drin ;)

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Am 26.1.2018 um 15:53 schrieb DasBaum:

Bin mit eurowings von Köln hin und zurück.

Hinzu hatte ich ein Gepäck Stück gebucht und eine angefangene gas Kartusche mitgenommen.

Zurück dann nur Handgepäck, ohne Kartusche.
Stöcke und heringe im Handgepäck war kein Problem nur das Victorinox wurde beanstandet.
Sie haben aber beide Augen zu gedrückt.

Metall-Heringe?

 

Coole Tour!

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Richtig cooler Reisebericht! Hab richtig Lust bekommen, das auch bald selber zu machen. Wir waren auch auf Madeira, allerdings haben wir da erstmal eine Rundreise mit einem Mietwagen gemacht. Das war eine organisierte Reise im Südwesten von Madeira.

Stromfahrer hat diesen Beitrag moderiert:
Der werbliche Link wurde entfernt.

Wir hatten eben einen Mietwagen und sind da unterschiedliche Orte abgefahren: Funchal, Pico Ruivo, der Lorbeerwald um Rabacal. Wir konnten damals nicht so lange weg, aber haben recht schnell gesehen, dass die Insel zu schön ist, um nur mit dem Mietwagen die Hotspots zu sehen. Daher wollen wir in den kommenden Jahren auch noch mal mit leichtem Gepäck in de Natur.

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