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Ultraleicht Trekking

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Schwede

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Kungsleden Tag 4
    Als die Sonne kam 
    Wieder werde ich früh wach und genieße noch vor dem Frühstück einen Moment vor der Hütte, den Blick in die Weite und auf den Wasserfall. 
    Es ist schön hier zu sein!
    Wir Frühstücken gemütlich und nutzen das passable Wetter (es regnet nicht) für eine kleine Yogaeinheit mit Blick  auf den wunderschönen Wasserfall. 
    Danach sammeln wir all unsere Sachen inklusive Zelt wieder aus dem Trockenraum ein und genießen es die Füße in trockene Strümpfe und Schuhe stecken zu können. 
    Die Wetterprognose hat uns schon aufs schlimmste vorbereitet. Es könnte schneien, kalt und nass werden… Naja wer braucht schon trockene Füße 
    Wir wissen mittlerweile das wir auch mit solchem Wetter klar kommen. 
    Der Kungsleden lehrt uns, zu nehmen was kommt und das Beste daraus zu machen. Dabei zeigt er uns was alles in uns steckt. 
    Das gibt Selbstvertrauen und stärkt uns auch im Miteinander und unserer Freundschaft!
    Doch noch etwas lehrt uns der Kungsleden: hinter jedem Berg sieht das Wetter anders aus! 
    Und genau so ist es. 
    Während wir auf dem Weg den Tjäktja Pass hoch noch leichten Nieselregen haben wird uns das Tjäktjatal im laufe des späten Vormittags mit Sonne überraschen!
    Der Tjäkta Pass ist der höchste Punkt des Nördlichen Kungsleden und von unserer Seite war der Aufstieg nicht halb so schlimm wie gedacht.  
    Von oben gibt es schon die erste schöne Aussicht aufs vor uns liegende Tjäktja Tal, dass wir heute zum Teil durchwandern werden. 
    Der Abstieg ist deutlich steiler als der Weg nach oben. Zum Glück werden wir immer Trittsicherer, hüpfen von Stein zu Stein und um Matsch und Schlamm herum. 
    Kaum sind wir im Tal angekommen zeigt sich die Sonne und es wird warm und schön.
    Wir können es kaum glauben!!!
     An einem schönen Platz am See genießen wir das Wetter bei einer langen Mittagspause mit Kaffee und Tee. 
    Auf der Seeoberfläche spiegeln sich die Berge, Wolken und der blaue Himmel. Eine Möwe badet ausgiebig biss ein Schatten über den See fällt. 
    Wir sehen einen Adler am Himmel kreisen und werden Zuschauer wie drei Möwen diesen lauthals und mit kleinen Attacken wieder vertreiben. 
    Am gegenüberliegenden Ufer ziehen Rentiere vorbei! 
    …was kann man an so einem Platz, bei solchem Wetter und in dieser beeindruckenden Natur, anderes als überlaufen vor Glück??? 
    Wir laufen heute nicht ganz so weit kurz nach der Sälka Hütte finden wir am Fluss einen schönen Platz für unser Zelt. 
    Trocken und zufrieden gehen wir heute ins Bett, ach nein in den Schlafsack. 










  2. Gefällt mir!
    Und weiter geht es….. 
    ach so wer es noch nicht gemerkt hat, ich habe mich auf Anhieb total in Schweden und die Landschaft verliebt! 
    Kungsleden Tag 3
     
    Regen, Furten, nasse Füße…
    Gegen 06:30 wachen wir auf und hören…. den Regen auf unser Zelt klopfen…. noch immer. Es hat ohne Unterlass durch geregnet. 
    Natürlich trocknet bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit nichts. So heißt es nach dem Frühstück im Zelt, rein in nasse Hosen, nasse Strümpfe und Schuhe…. brrrrrr.
    Schnell packen wir das Zelt ein und sind zum Abmarsch bereit. 
    Um unsere Laune etwas anzuheben beschließen wir in der ca 2-3 km vor uns liegenden Alesjaurestuga Pause zu mach. 
    Keine 15 Min nach dem loslaufen stehen wir vor dem ersten Bach der gefurtet werden muss. Nein dieser Bach ist kein seichtes ruhig dahin fließendes Wässerchen das angenehm temperiert vor sich her plätschert… 
    Das Wasser hat Strömung und ist eiskalt. Spätestens jetzt sind wir dann auch wach!!!!
    Also Schuhe aus und Fivefingers zum Furten an. 
    Beim ersten Mal durchs Wasser  quietsche ich noch wie verrückt … am Ende des Tages werde wir schon fast Profis im Furten sein.
    An der Hütte angekommen gönne ich mir ein Snickers und wir beschließen, da ja jetzt so wie so schon alles nass ist und die Wetterprognose an der Hütte weiterhin Regen vorhersagt, einfach weiterzugehen. Dafür aber dann die Nacht in der nächsten Hütte zu verbringen und unsere Sachen dort zu trocknen. 
    Genau so eine Entscheidung hat es gebraucht um unsere etwas trübe Stimmung aufzuhellen. 
    Ab da geht das Laufen wieder leichter. Es ist nicht mehr schlimm das es Regnet und die Füße nass… es ist alles nicht mehr schlimm und hey wir sind hier, auf dem Kungsleden, in unserem kleinen Abenteuer!!
    Unser heutiges Ziel heißt gut voran zu kommen um möglichst schon am frühen Nachmittag an der Hütte zu landen. 
    Unsere Motivation wird keinen Kilometer weiter schon belohnt, wir sehen unsere ersten Rentiere und etwas später hört der Regen auf!
    Wir meistern noch einige Furten, nur noch einmal ziehen wir dafür die Schuhe um. 
    Danach furtet meine Freundin barfuß und ich platsche mit den Trailrunnern durchs Wasser. 
    Wir genießen die Natur sind Glücklich und kommen gut vorwärts. 
    Erst als  wir die Hütte sehen, merke ich die Müdigkeit. Wir freuen uns auf trockene und Warme Füße, auf essen und ein Bett. 
    Vorher heißt es noch eine Hängebrücke bewältigt die meine Höhenangst etwas fordert. Aber dann ist es geschafft. 
    In der Tjäktja Fjällstuga verbringen wir eine angenehm warme und trockene Nacht mit komischen Träumen. Ob es daran liegt dass ich das erste mal seit Tagen wieder richtig tief Schlafe…????










  3. Gefällt mir!
    Kungsleden Tag 2 …als der Regen kam
    Noch ist es ungewohnt im Zelt zu schlafen. Aber am seltsamsten für den Körper ist es, dass es kein bisschen dunkel wird. Zwei mal muss ich Nachts raus und jedes Mal denkt der Körper „oh hell, guten Morgen komm wir sind wach“.
    Ich schlafe so lala, aber auch dass gehört dazu! 
    Morgens gegen 06:30 sind wir beide wach und da es nicht regnet beschließen wir unser Zelt schnell abzubauen um es trocken zu verpacken. 
    Gesagt getan! 
    Wir brauchen 2 Stunden um das Zelt abzubauen, in Ruhe zu packen, zu frühstücken und 10 Sonnengrüße (Yoga) zu absolvieren. Danach sind wir gut gelaunt, warm und fit für den Tag!
    Weiter geht es über Hängebrücken, Bergauf und später auch wieder Bergab. Ziel wird der Alesjaure See sein. 
    Da wir ständig an Wasser vorbei kommen. Reduzieren wir unser mitgeführtes Wasser auf max. einen halben Liter und trinken einfach direkt aus Bächen und Flüssen denen wir begegnen. 
    Circa 2 Stunden nach Aufbruch setzt dann der Regen ein. Es wird ohne Pause an die 22 Stunden regnen. Die Art des Regens verändert sich….aber es bleibt regen, regen, regen. 
    Es geht auf matschigen Wegen durch Sumpf und über Bohlen die teilweise versinken. Vorbei an Sträuchern die sich mit Wasser vollgesaugt haben. Alles in allem dauert es nicht lang bis wir von Fuß bis Hüfte nass sind!!! 
    Wir sind etwas genervt und frustriert finden aber immer wieder gegenseitige Motivation, halten durch und zusammen. 
    Unter einen schönen Überhang machen wir Pause und stellen fest, wir sind nass und trotzdem glücklich!
    Kurz nach dem wir wieder aufbrechen läuft uns ein Auerhuhn fast über die Füße. Vor lauter regen scheint auch das Huhn nicht so viel vom Rest der Welt mitzubekommen. 
    Später Zelten wir nahe am See, ganz ohne Angst vor Moskitos, bei so viel Regen bleiben die wenigstens weg. 
    Am Abend hängt das Zelt voll mit unseren Klamotten in der naiven Hoffnung es könnte ja Nachts aufhören zu regnen und die Sachen würden etwas trocknen.
    Nach dem Essen bauen wir mir aus einer meiner Flachen eine Wärmflasche für die Füße und rollen uns in die Schlafsäcke. 
    (Eine super Idee, für die ich in Zukunft  eine Flasche aus leichtem Edelstahl mitnehmen werde, denn Plastik schmilzt viel zu schnell!)
    Das Geräusch der Regentropfen auf unserem Zelt begleitet uns in den Schlaf.










  4. Gefällt mir!
    Tag 1
     
    Nach der Nacht im Zug, sind wir Morgens ganz aufgeregt… ich kann es noch immer kaum fassen dass ich in Schweden und mittlerweile nur noch wenige Stunden von Abisko entfernt bin. 
    Nach einem gemütlichen und noch mal üppigen Frühstück kommt der Zug um11:35 in Abisko an. Es ist zwar Grau aber noch ist es trocken.
    Schnell kaufen wir noch Gas und ein zweites Mückengel und schon sind wir startklar. 
    Voller Vorfreude stahlen wir dem Grau des Himmels entgegen. 
    Nach ca. 1 Stunde, vielleicht auch schon früher, kommt der Regen. Er wird ein stetiger Begleiter auf unserer Wanderung sein. Aber zum Glück weiß man so etwas nicht im Vorhinein.
    Der Regen stellt uns direkt vor unsere erste Aufgabe. Es zeigt sich dass der Poncho meiner Freundin dem Wasseraufkommen des Kungsledens nicht gewachsen ist. Zum Glück sind wir Kreativ und so wird mein Regenrock in Ergänzung zum Poncho getragen, ein perfekter Wasserschutz für all den kommenden Regen der nächsten Tage.
    Nach dem wir das Problem gelöst, uns für die Statistik einmal für 300 Meter verlaufen und noch schnell unser Mittagessen verdrückt haben, gehen wir in der Begeisterung für die Natur und all die Eindrücke die wir Sammeln auf. 
    Auf dem Weg über eine der vielen Planken die in Schweden die Wanderwege an schwierigen und sumpfigen Stellen besser begehbar machen, rufe ich meiner Freundin zu:“ ohhh da war eine Maus die aussieht wie ein Hamster oder Meerschweinchen“ … es war die Sichtung meines ersten Lemming. 
    Anscheinend sitzen diese kleinen Tierchen ganz gerne unter den Planken und wir sehen im laufe unserer Wanderung immer mal wieder einen Lemming unter einer Planke schnell verschwinden.
    Nach ca. 10 km spüren wir dann langsam das noch ungewohnte Gewicht des Rucksackes. Wir sind jedoch wohlgemutes noch die 5 km die uns aus den Nationalpark Abisko herausführen zu bewältigen. Erst außerhalb des Nationalparks darf frei gezeltet werden. Vorher nur an zwei ausgewiesenen Plätzen. 
    Als wir die ersten Zelte sehen sind wir dann aber auch froh und machen es wie einige Andere und Zelten kurz nach der Grenze zum Nationalpark. 
    Ganz ohne Regen können wir unser Zelt aufbauen und unser Essen kochen…
    Bei mir gibt es wie an den meisten folgenden Tagen Reisnudeln mit Huel (eine Glutenfrei Fertignahrung mit verschiedenen Geschmacksrichtungen) Alles mit Kochenden Wasser übergießen 5 Min. stehen lassen und essen 
    Als wir ins Zelt kriechen und uns in unsere Schlafsäcke wickeln sind wir super zufrieden und Glücklich! 
    Wir sind hier auf dem Kungsleden! 










  5. Gefällt mir!
    Hallo ihr alle!
    Lange habe ich nichts von mir hören lassen, dabei schulde ich euch auf jeden Fall noch einen kleinen Reisebericht.
    Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich für die viele Hilfe bedanken die ich aus diesem Forum bekommen habe. Sicher bin ich noch keine UL Wanderin. Hatte aber dank euch ein Startgewicht von unter   12 kg  (Inkl. Nahrung für 8 Tage und 1,5 Liter Wasser) und keine 18-19 kg auf dem Rücken! 
    Ein paar Kompromiss ergaben sich, da ich nicht allein unterwegs war und Kompromisse manchmal ein wichtiger Teil des Miteinanders sind. 
    Ein paar Dinge wurden aus Kostengründen nicht gegen leichtere getauscht und werden weiterhin erstmal genutzt bis sie dann mit gutem Gewissen aufgebraucht und gegen neue ersetzt werden…. Nachhaltigkeit ist ja auch wichtig. 
    Aber jetzt erstmal zu dem Bericht und ein paar Bildern vom Kungsleden! => mein erstes Mal 
    Eine großes Abenteuer beginnt….
    mit der Anfahrt. 
    Nach den vielen Nachrichten über Flugausfälle, lange Wartezeiten an Sicherheitskontrollen und Gepäckausgabe begann das Abenteuer meiner Freundin und mir morgens um 06:15 am Flughafen Frankfurt… 
    So viele Sorgen…. und dann ging alles reibungslos und unkompliziert.
    Aus 3 Stunden entspannt auf den Flug warten, wurde fast vier Stunden warten. Der Flieger hatte Verspätung.
    Mit etwas unruhigen Sitznachbarn hinter uns waren wir ganz froh, dass der Pilot etwas Gas gegeben hat und wir nur noch mit 30 Min. Verspätung in Stockholm Arlanda landeten. 
    In Arlanda stellten wir fest das Bahnhof und Flughafen am selben Fleck sind…. Irgendwie hatten wir gedacht noch mit einem Bus zum Bahnhof fahren zu müssen….
    So verbrachten wir die Wartezeit auf den Nachtzug am Flughafen. Meine Freundin deckte sich mit Lakritz ein und ich war - da Bauchweh - ganz froh um die sauberen Toiletten in der Nähe. 
    Gegen 18:40 stiegen wir in den Nachtzug der uns von Südschweden in ca. 17 Stunden nach Abisko in Nordschweden brachte. 
    Im Schlafwaagen mit 4 weiteren Personen wurde noch etwas gequatscht und gegessen bevor wir das Abteil zum Schlafwagen umbauten. 
    Es lässt sich doch recht gut im Zug schlaffen… man rollt nur ab und zu in die Fahrtrichtung wenn der Zug bremst 



  6. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf Idgie in Hochwertiger Kaffee auch unterwegs   
    Kaffeepulver in die Tasse, heißes Wasser drauf, setzen lassen, trinken 
  7. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf ChristianB in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Hallo,
    ich bin über Instagram auf PadPal gestoßen und fand die Idee so gut, dass ich es für mich nachgebaut habe. Dabei handelt es sich um eine kleine Luftpumpe, die über die eigene Powerbank betrieben werden kann. Allerdings mit eigener Konstruktion und Platine (Dank der Mithilfe meines Bruders). Die Luftpumpe wiegt dabei nur 9g und pustet meine Thermarest NeoAir innerhalb von 2:40 min soweit auf, dass ich nur 3 mal mit dem Mund nachblasen muss. Hier ein paar Bilder. Ich muss noch ein paar Optimierungen an der Erreichbarkeit des USB-Anschlusses vornehmen.  Ich bin noch mit Micro-USB ausgestattet, da meine elektrischen Geräte (LED-Lampe, Fahrradcomputer, Powerbank) unterwegs noch damit laufen. Aber natürlich ist auch USB-C denkbar. Über eine Substitution der zwei Schrauben mit Muttern könnte man vielleicht noch was Gewicht rausholen. Der Körper mit Adapter ist aus PETG im Vasenmodus gedruckt. War Konstruktiv eine kleine Herausforderung.

     
    Gruß
    Christian
  8. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf ALF in Quick & Dirty: Tarp   
    Hier Michas Bastel-Anleitung für das Schirm-Moskitonetz:

    Micha schreibt: " Die Bauanleitung ist wie folgt:
    1. Schlauch aus Moskitonetz nähen (Durchmesser ca 90-100cm)
    2. An einem Ende einen Kreis mit entsprechendem Durchmesser aufnähen.
    3. Am anderen Ende einen kleinen Kordelkanal mit Gummischnur anbringen - fertig"
    DANKE
  9. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf cafeconleche in Impressionen von Touren   
    Vergangene Woche als Zweitagerunde auf der Oderinsel, die aus dem Oderbruch herausragt,  und im "Bergwanderpark" bei Bad Freienwalde unterwegs. Auf der Insel (natürlich nebst Landwirtschaft und Kiefernplantagen) trockenere Hochflächen...

    und Feuchtlandschaft, die Rückzugsraum für Rehe, Fasane, ziemlich viele Wildschweine und, so wurde uns erzählt, auch für Wölfe bietet...
     

    dann von Altranft aus einem Fontaneweg, auch Oderlandweg, auch Turmwanderweg bis Falkenberg durch den Bergwanderpark gefolgt: Immerhin gut 750 Höhenmeter (jawohl, Brandenburg!)
    Feudal mit Bank und Dach übernachtet...
    Wintersport in groß...

    ...und klein betrachtet,

    mehrere Türme von unten gesehen,

    aufm Watzmann gewesen (1062 Dezimeter hoch!)

    und Literatur genossen:

    Gefällt mir besser als der abgedroschene Havelländer Ribbeck.
    Hat Spaß gemacht.
  10. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf wernator in ikea Frekvens Jacke   
    Dieser Regenmantel ist mir letztens in einer Ramschecke im Ikea aufgefallen. Das gefühlt relativ geringe Gewicht, Robustheit (vs Frog Toggs) und die unübersehbaren Stylepunkte als Mondmann oder Hochofenarbeiter haben mich bewogen den mal mit zu nehmen. Im Internet findet man tatsächlich bis auf reddit keine weiteren Informationen.
    Der Stoff sieht für mich aus wie Tyvek softstructure mit Alu-Beschichtung (lt. Etikett "metallisiertes Polyethylen"), die Nähte sind getaped. Das Gewicht ist mit 215g nicht ganz so leicht wie gedacht aber noch ok. Die Dichtheit werde ich beim nächsten richtigen Regen noch testen, ich bin vor allem gespannt ob es an den Auflageflächen des Rucksacks Wasser durch drückt.

  11. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf Snegl in Impressionen von Touren   
    Ich schau mir hier schon lange immer wieder gern Eure schönen Bilder an. Danke!
    Jetzt versuch ich mich daher auch mal an einem kleinen Beitrag...
    11.04.2021, Søndagstur
    Früh genug los bevor die meisten anderen Menschen hier an einem Sonntag aus dem Bett kriechen.

    Frühstück am St. Olavssprang.

    Hier (Trondheim) ist's derzeit noch ziemlich winterlich.

  12. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf cozy in München - Nordkap 2021   
    Ich habe ja schon angekündigt dass ich von München aus an das Nordkap laufen möchte. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen wie es mir so auf meiner Reise ergeht. Jedenfalls starte ich mit sehr gemischten Gefühlen, da wegen Corona ja aktuell wieder alles schließt und ich auf den Frühling und die saisonalen Effekte gehofft hatte. Wir werden also sehen wie weit ich komme. 
    Hier zu den Eckdaten meiner Tour:
    Zeitraum: 1. April bis Anfang Oktober
    Deutschland (Frankenweg, Rennsteig, E6, Heidschnuckenweg): 1600 km
    Dänemark (Ochsenweg): 400 km
    Schweden & Finnland (E1, Gröna Bandet): 2700 km
    Norwegen (E1): 500 km
    Mehr dazu auf meinem Blog: https://landstreicher.blog
    Ich werde versuchen regelmäßig Lebenszeichen von mir zu geben. Falls mich Jemand streckenweise begleiten möchte würde mich das freuen. 
     
    Edit: Entschuldigt bitte, hier noch die obligatorische Packliste: https://lighterpack.com/r/vw4qv1 Die Kamera ist so eine Sache. Bisher hab ich sie immer vermisst wenn ich ohne unterwegs war. 
  13. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf doman in Ultraleichtes DIY Packraft selbst gebügelt   
    Nach den Projekten des Trockis und des Zeltes stand noch ein weiteres Unternehmen auf meiner Liste - und das habe ich in den letzten Tagen realisiert. Den Bausatz für das UL-Packraft hatte ich bereits vor ein paar Monaten gekauft - zum Glück, denn inzwischen ist der nicht mehr lieferbar. Nachdem ich meine inneren Zweifel überwunden hatte, ob ich das hinkriegen werde, habe ich mich Anfang der Woche an die Arbeit gemacht. Fast sah es so aus, als könnte ich gleich wieder einpacken, denn mein Ali-Bügeleisen gab nach einem kurzen Probebetrieb seinen Geist auf:

    Die Leiterbahn am rechten Rand der Platine brannte nach 5 Minuten durch und mein Versuch, die Strecke mit einem angelöteten Kabel zu überbrücken schlug fehl. Zum Glück half mir @questoraus, sodass ich doch noch starten konnte. Vielen Dank! Mit einigem Probieren habe ich die richtige Temperatur herausgefunden

    Das Anbügeln der fertig zugeschnittenen Schlauchteile an den Boden klappte recht gut. Man sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall der Versuchung widerstehen, auch noch die letzten Luftblasen rausgebügelt zu bekommen, sonst läuft man Gefahr, Löcher in den hauchdünnen Stoff zu brennen (ist mir an einer Stelle passiert und wurde mit Seamgrip repariert).

    Die eigentliche Herausforderung kommt erst beim Schließen der letzten Naht; bei mir war das entgegen dem Rat von Anbieter Matt der Bug. Das Holzteil, das man sich fürs Verbinden der Schläuche anfertigen muss, ist in den beiden Schnauzenkurven nicht das adäquate Werkzeug.

    Ich habe diese Stellen nur mit einer Glaskugel zugebügelt bekommen.

    Kurz darauf muss man den Holzklotz rausholen und kann dann die letzten 30 cm nur noch gegen einen eingelegten Pappstreifen bügeln, den man ganz am Schluss aus dem Ventil rausfummelt.

    Vorher muss man noch die zuletzt geschlossene Naht durch den verbleibenden Schlitz nach außen drehen und mit Seamgrip abdichten. Trotz des Einsatzes von Puder ließ es sich nicht vermeiden, dass die mit Seamgrip behandelten Stellen beim Wenden andere innere Teile berührten und dort Flecken zurückließen, die man auf dem letzten Bild sieht.

    Nach dem ersten Aufblasen stellte sich raus, dass anscheinend nur eine einzige Stelle - wo nämlich die vordere Schnauze mit dem Boden verbunden wird (oben links von meinem Daumen) - undicht ist. Mittlerweile ist das Boot aber komplett dicht.

    Vom gezeigten Gewicht kann man noch mal 5 Gramm für den Pappstreifen abziehen, der sich zu der Zeit noch im Boot befand.
    Ich bin insgesamt von diesem Ultraleichtboot sehr angetan. Das kann ich wirklich immer dabei haben, und ich werde auch ausprobieren, ob da auch noch das Rad draufpasst.
    Man sollte bei der Bewertung bedenken, dass es sich hier um keinen Schwimmring mit Boden handelt, wie sie oft als UL-Boot angeboten werden, und auch um kein Stummelpackraft für Pygmäen, sondern um ein ausgewachsenes 2,70 m langes Boot, in dem auch ich mit 1,87 m genügend Platz habe - bei voll ausgestreckten Beinen!
    Test folgt.
     
     
  14. Gefällt mir!
    Ich habe den für meine Liebste und mich. 1300ml reichen uns mit Reserve.
    https://de.aliexpress.com/item/4000548627264.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.29614c4dCjN5y5
    Man kann ihn natürlich auch schön beim Lagerfeuer nutzen.
     

     
    Das war letztes Wochenende. Auch Brot backen geht da ganz gut drin. Allerding nehme ich da
    ein Lüftergitter und 3 Steine als Abstand. Deckel kommt natürlich obendrauf.
    Nach 12 Minuten ist da Brötchen fertig. geht auch mit Gas oder Spiritus.
     

     
    Henkel hat Vorteile weil der Henkel oben arretiert und sich nicht aufheizt. Mit dem Ausgießer kann man
    gefühlvoll ausgießen. Ich mag breite Töpfe, weil man man den Brennstoff besser ausnutzt und
    auch besser ans Essen kommt, sowie das sauber machen einfacher macht.
     
    Gruss Konrad
     
  15. Gefällt mir!
    Schwede hat eine Reaktion von Tipple erhalten in Pilze   
    Naja,
    lecker sind sie schon....

    *winks* Ted
     
  16. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf BitPoet in Frohe Weihnachten 2020!   
    Liebes Forum,
    ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten mit genügend Abstand um gesund zu bleiben und ausreichend Nähe, um nicht allein zu sein. Ich wünsche euch viele ganz leichte Geschenke und ebensolche Gefühle und Gedanken. 2020 war ein verrücktes, belastendes und zähes Jahr, aber Hoffnung auf Besserung ist in Sicht, auch wenn der ein oder andere Traum von einer Tour vielleicht noch ein wenig länger warten muss. Deshalb wünsche ich euch auch viel Kreativität dabei, das Hobby zu leben und viele unerwartete, beeindruckende Momente die euch später auch mit Freude an diese Zeit zurückdenken lassen. Es hat gut getan, dass das Forum hier immer ein Ort war, an dem der Stress und die Aggressionen ob der vielen negativen Nachrichten und der Ängste und privaten Schwierigkeiten, die viele von uns zweifellos hatten, keinen Platz gefunden haben. Es war schön, den ein oder anderen auf Tour oder auf der Weinwanderung in der sommerlichen "Corona-Pause" kennen zu lernen, bekannte Gesichter wieder zu sehen und lustige, inspirierende und gelegentlich auch tiefschürfende Gespräche zu führen.
    Feiert schön!
  17. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf schwyzi in Titan-Schneidbrett von Lixada / S: 25x15 cm M: 30x20 cm   
    Hab acht Stunden lang zen-buddhistische Atemübungen gemacht, um über die Vorstellung, jemand schneidet auf nem Titanbrett, hinwegzukommen!
    Nimm sowas:

    28 x 20 cm, 35 g. Multi-use, da flexibel und so auch mal als Windschutz einzusetzen. So mit drei Stöckern...
    LG schwyzi
  18. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf khyal in Titan-Schneidbrett von Lixada / S: 25x15 cm M: 30x20 cm   
    Hmm, a dreht es imho jedem Messerfreund den Magen um, aehnlich wie bei Glas-Schneidbrettern usw
    Durch Metall oder Glas usw als Schneidbrett, werden duch die Haerte die Klingen stumpf, deswegen nehme ich  Schneidbretter aus Holz bzw schneide on Tour in der Hand.

    Und wenn man jetzt mal rechnet, dass man aus dem groesseren Brett 5-10 V-Heringen rausholen koennte und ja dann noch die Loecher reinbohren / fraesen muss und die Heringe fertig 4.30-5 € kosten und man bei dem Blechstueck noch nicht mal weiss, was fuer ein Grade das ist (fuer Heringe wollte ich schon 2 haben), mal davon abgesehen, dass das Teil dann solo um die halbe Welt geschickt wird, haelt sich meine Begeisterung etwas in Grenzen.

    Aber ich muss zugeben, dass ich auch mehrere Carverboxen voll Material habe, wobei ich auch nicht bei jedem Material einen konkreten Plan habe und meine Titanfolie aus einer Sammelbestellung vor etlichen Jahren noch fuer die naechsten 20 Jahre reicht, insofern kann ich die Ueberlegungen gut verstehen.


     
  19. Witzig!
    Boah, wieder die Schere im Kopf...
    Als ob das Zeugs unterwegs schmecken müsste. Dröhnen muss es, deshalb ist Ethanol auf den ersten Blick verführerisch, wegen dem Alkoholgehalt; weiß allerdings nichts über körperliche Risiken beim Verzehr.
    Aber zumindest Strohrum 80% sollte es sein, wie bei der Nahrungsaufnahme gilt " Hauptsache Kalorien, so leicht wie möglich" ,so bei Flachmann " Hauptsache es ballert, so leicht wie möglich".
    Alles andere ist Glamping!!
  20. Gefällt mir!
    Rum, was denn sonst?
  21. Witzig!
    Schwede reagierte auf schwyzi in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    Wenn du rückfallmäßig plötzlich verzweifelt ne Gelegenheit suchst, ein Relikt aus längst vergangenen Ausrustungstagen wieder einzusetzen:

  22. Danke!
    Schwede hat eine Reaktion von derray erhalten in derray's Zelt (Prototyp)   
    Hej hej.
    Also ich würd's kaufen. Echt jetzt. Mir gefällt vorallem der Eingang, der "positive" Sturz. Fast alle Zelte haben einen "negativen" Sturz und bei Regen (soll ja auf einer Tour vorkommen) regnet es immer herein. Dann muss man oft mit einem extra "Vorzelt" arbeiten.
    DDH (Dicken Daumen Hoch)
    *winks* Ted
     
  23. Witzig!
    Schwede reagierte auf danobaja in derray's Zelt (Prototyp)   
    die wandernde banane....
    wenns nen namen braucht, ich schlage "chiquita" vor.
  24. Gefällt mir!
    Schwede reagierte auf derray in derray's Zelt (Prototyp)   
    In den letzten Jahren habe ich viele Zelte und Tarps entworfen. Viele Ideen wurden wieder verworfen, einige tatsächlich genäht. Aus diesen Experimenten konnte ich die für mich wichtigsten Kriterien für „das Zelt“ für zwei Leute ableiten.
     

    Das Zelt ist ein Längslieger. Damit braucht man nur einen Eingang für beide und spart den zweiten Reißverschluss und den zweiten Beak.
    Die Front hat einen Überhang von gut 60cm. Dadurch ist der Eingang vor Regen geschützt, man kann darunter bei schlechtem Wetter kochen und die Stange steht beim Ein- und Aussteigen nicht im Weg.
    Im Inneren befindet sich ein Beak, den man bei schlechtem Wetter, oder als Sichtschutz, aufspannen kann. Dafür muss man nicht einmal die Meshfront öffnen.
     

    Der höchste Punkt vom A-Frame befindet sich am Kopfende, der niedrigste am Fußende. Dadurch strömt Luft vom tiefsten Punkt in das Zelt, erwärmt sich dort durch Atem und Körperwärme und verlässt das Zelt ungehindert am höchsten Punkt. Kondenswasser an der Innenseite entstand durch die konstante Luftbewegung so in den drei Jahren, die ich dieses Zelt nun nutze höchstens drei Male.
     

    Das Fußende wird von einem äußeren Beak vor Regen und Wind geschützt. Diese Seite stelle ich daher immer in den Wind. Das verbessert auch die Luftbewegung im Inneren noch zusätzlich.
     

    Am unteren Rand habe ich einen horizontalen Meshskirt eingenäht. Darauf liegt ein eingehängter Boden. Dieser lässt sich dadurch einfach austauschen und modular je nach dem zu erwarteten Untergrund einsetzen. Wird der Boden belastet, dichtet sich das Zelt so selbst gegen Insekten ab. Gleichzeitig hält der Meshskirt den Rand des Bodens nach oben, wodurch kein Wasser darauf fließen kann.
    Die vier Lifter sorgen für ein gutes Raumgefühl, fast wie bei einem Tunnelzelt.
     

    Dieses Zelt habe ich vor unserer Trekkingtour auf der Via Dinarica genäht. Das ist nun drei Jahre her. Seitdem nutzen wir das Zelt immer wieder in allen vier Jahreszeiten. Mit dem gesamten Konzept bin ich sehr zufrieden. Nur kleinere Details würde ich beim nächsten anders lösen.
    Gewicht: 960g (inkl. Stangen, Heringen, Leinen, … )
    Fly-Material: MEMBRANE Silpoly PU2000
    Floor-Material: Hyper D300
    Mesh: 25g/m²
    Zipper: 3C YKK
     
    mfg
    der Ray
  25. Witzig!
    Schwede reagierte auf Tipple in Impressionen von Touren   
    Achja, das Bier. 

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