Reputationsaktivitäten
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von dee_gee erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESBin mit dem Phoenix Lite, den mir Mateusz wegen Lieferengpass als "Muster" zur Verfügung gestellt hatte, 2022 den NST gegangen - ca. 3.800 Kilometer. Was soll ich sagen: bester Rucksack ever - jedenfalls für mich. Klar gab es kleinerer Problemchen, die allerdings in der neuen Version alle beseitigt wurden - und mich auf der Tour null gestört haben.
Im Vergleich zum ZPACKS Arc Blast 55L, den ich ebenfalls habe, trug sich der Phoenix wesentlich angenehmer. Habe mir mittlerweile natürlich einen neuen Phoenix gekauft und bin sehr zufrieden damit. Auch hier noch einmal meinen herzlichen Dank, lieber Mateusz, für deine supergute Unterstützung!
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von cafeconleche erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESBin mit dem Phoenix Lite, den mir Mateusz wegen Lieferengpass als "Muster" zur Verfügung gestellt hatte, 2022 den NST gegangen - ca. 3.800 Kilometer. Was soll ich sagen: bester Rucksack ever - jedenfalls für mich. Klar gab es kleinerer Problemchen, die allerdings in der neuen Version alle beseitigt wurden - und mich auf der Tour null gestört haben.
Im Vergleich zum ZPACKS Arc Blast 55L, den ich ebenfalls habe, trug sich der Phoenix wesentlich angenehmer. Habe mir mittlerweile natürlich einen neuen Phoenix gekauft und bin sehr zufrieden damit. Auch hier noch einmal meinen herzlichen Dank, lieber Mateusz, für deine supergute Unterstützung!
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESBin mit dem Phoenix Lite, den mir Mateusz wegen Lieferengpass als "Muster" zur Verfügung gestellt hatte, 2022 den NST gegangen - ca. 3.800 Kilometer. Was soll ich sagen: bester Rucksack ever - jedenfalls für mich. Klar gab es kleinerer Problemchen, die allerdings in der neuen Version alle beseitigt wurden - und mich auf der Tour null gestört haben.
Im Vergleich zum ZPACKS Arc Blast 55L, den ich ebenfalls habe, trug sich der Phoenix wesentlich angenehmer. Habe mir mittlerweile natürlich einen neuen Phoenix gekauft und bin sehr zufrieden damit. Auch hier noch einmal meinen herzlichen Dank, lieber Mateusz, für deine supergute Unterstützung!
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von zopiclon erhalten in Günstige "Altranative"Die Schuhe hatte ich natürlich komplett bis oben hin geschnürt. Vorher eine Nummer kleiner ausprobiert, aber da stieß ich mit den Zehen vorne an beim Berg runter laufen. Tatsächlich war es so, dass der Schuh nicht sehr eng anlag, obwohl er fest geschnürt gewesen war. Sind vielleicht einfach nicht meine Schuhe. Nutze sie auch nicht mehr.
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von Magic erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESBin mit dem Phoenix Lite, den mir Mateusz wegen Lieferengpass als "Muster" zur Verfügung gestellt hatte, 2022 den NST gegangen - ca. 3.800 Kilometer. Was soll ich sagen: bester Rucksack ever - jedenfalls für mich. Klar gab es kleinerer Problemchen, die allerdings in der neuen Version alle beseitigt wurden - und mich auf der Tour null gestört haben.
Im Vergleich zum ZPACKS Arc Blast 55L, den ich ebenfalls habe, trug sich der Phoenix wesentlich angenehmer. Habe mir mittlerweile natürlich einen neuen Phoenix gekauft und bin sehr zufrieden damit. Auch hier noch einmal meinen herzlichen Dank, lieber Mateusz, für deine supergute Unterstützung!
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Hatte früher immer eine normale Gleitsichtbrille und eine Sonnenbrille mit. Bin stark kurzsichtig. Das Wechseln hat mich immer genervt, vor allem, weil man eine ja immer irgendwie bruchsicher unterbringen muss. Habe seit diesem Jahr eine Evil Eye Selbstöner. Wiegt ohne Etui 32 Gramm. Da die Brille "curvt" ist, schützt an stürmischen Tagen auch von seitlichem Wind, wovon ich sonst gerne mal eine Bindehautentzündung bekam. Brillenetui nehme ich keines mit, da ich sie ja bis auf Schlafen immer trage. Spare also etwas Gewicht dadurch ein. Da die Brille verspiegelt ist, ist es bei einer "Nachtwanderung" schon mal etwas duster ... geht aber noch gerade so für mich. Für mich eine gute Lösung, auch wenn die Brille mit fast 1000 Euro fast schon zu teuer war.
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von hmpf erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESBin mit dem Phoenix Lite, den mir Mateusz wegen Lieferengpass als "Muster" zur Verfügung gestellt hatte, 2022 den NST gegangen - ca. 3.800 Kilometer. Was soll ich sagen: bester Rucksack ever - jedenfalls für mich. Klar gab es kleinerer Problemchen, die allerdings in der neuen Version alle beseitigt wurden - und mich auf der Tour null gestört haben.
Im Vergleich zum ZPACKS Arc Blast 55L, den ich ebenfalls habe, trug sich der Phoenix wesentlich angenehmer. Habe mir mittlerweile natürlich einen neuen Phoenix gekauft und bin sehr zufrieden damit. Auch hier noch einmal meinen herzlichen Dank, lieber Mateusz, für deine supergute Unterstützung!
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von H4nnes erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESBin mit dem Phoenix Lite, den mir Mateusz wegen Lieferengpass als "Muster" zur Verfügung gestellt hatte, 2022 den NST gegangen - ca. 3.800 Kilometer. Was soll ich sagen: bester Rucksack ever - jedenfalls für mich. Klar gab es kleinerer Problemchen, die allerdings in der neuen Version alle beseitigt wurden - und mich auf der Tour null gestört haben.
Im Vergleich zum ZPACKS Arc Blast 55L, den ich ebenfalls habe, trug sich der Phoenix wesentlich angenehmer. Habe mir mittlerweile natürlich einen neuen Phoenix gekauft und bin sehr zufrieden damit. Auch hier noch einmal meinen herzlichen Dank, lieber Mateusz, für deine supergute Unterstützung!
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Dieter_Z. reagierte auf rooks in Niederschlagsradar-AppIch nutze gerne die WarnWetter App vom Deutschen Wetterdienst. Regenradar zuverlässig und auch das Design recht schickig.
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Dieter_Z. reagierte auf paddelpaul in Achillessehne 2.0Sorry, das ich das nochmal aufgreife, aber ich finde das ein interessantes Thema, welches immer wieder kommt, und wozu immer die gleichen Sachen geschrieben werden, die alle nicht verkehrt sind aber aus denen doch eher falsche oder unzureichende Schlussfolgerungen gezogen werden...was schade ist und die entsprechenden threads unnötig in die Länge zieht, wenn dann auch noch die Emotionen hochkochen.
Ich versuchs mal einigermassen auf einen Nenner zu bringen; im Grunde sinds eh Binsenweisheiten:
1. In unserem Kontext sind Achillessehnenprobleme fast immer bedingt durch Überlastung
a. durch zu lange Strecken, b. durch zu lange/steile Anstiege, c. zuviel Gewicht, Rucki/Körperfett, d. durch Umstieg auf zero drop/ Barfussschuhe, e. beliebige Kombi aus den vorgenannten Faktoren;
2. die Überlastung (Zustand der Überlastung=Sehnenreizung) besteht darin, dass die Wadenmuskulatur welche in der A.-Sehne mündet ihre Arbeit zu lange/gegen zuviel Widerstand (Gewicht)/aus ungünstigen Hebelverhältnissen heraus(bergauf/zero drop) verrichten muss; eine BElastung wird immer dann eine ÜBERlastung, wenn ein unzureichender Trainingsstatus ignoriert/übergangen wird.
3. die Sehnenreizung kann unter verschiedenen Aspekten therapiert werden:
a. Ruhe/Ibus/Kälte/Tape/moderate Bewegung; ausreichend wenn die Belastung, die die Beschwerden verursacht hat, in Zukunft vermieden wird; b. siehe a., plus z.B. exzentrische Mobilisation (Treppenstufe), dynamic release Übungen mit der blackroll, Schwabbelmatte; aktive Übungen haben absoluten Vorrang vor passiven wie Dehnungen; Dehnungen bewirken nix ausser im Gelenk ein gewisses Bewegungsausmass (wieder)-herzustellen, die Koordinationsfähigkeit innerhalb des beteiligten Muskels wird dadurch nicht verbessert; c. Therapieziel: ein Trainings-/Beweglichkeitsstatus, der die Tätigkeit gestattet, welche die Beschwerden verursacht hat.
Cave: SCHMERZFREIHEIT allein ist NICHT der Zustand, der die Wiederaufnahme der angestrebten Tätigkeit in der gewünschten Intensität/dem gewünschten Umfang gestattet; die Wadenmuskulatur muss idealerweise die Kraft/Ausdauer und die Beweglichkeit/Länge aufweisen, um die gegebene Last auch unter ungünstigen Hebelverhältnissen über den angestrebten Zeitraum mit der angestrebten Geschwindigkeit zu transportieren....erst dann ist das Therapieziel erreicht.
4. Prävention
a. Training: Trainingsziel s. unter 3. Cave:..."die Wadenmuskulatur...."; Überlastungen sind im präventiven Training natürlich zu vermeiden; b. Laufen auf flachem Boden(Asphalt) möglichst vermeiden, da dort der Fuss immer im exakt gleichen Winkel aufgesetzt wird, was zu Reizungen an der Sehnenkante innen/aussen führen kann; falls nicht vermeidbar, auch mal absichtlich wechselweise mehr die Innenkante und die Aussenkante der Füsse belasten (sieht halt komisch aus, kann aber auch bei schon vorhandenen Schmerzen helfen). c. im untrainierten Zustand zero drop vermeiden, oder die Anforderungen entsprechend reduzieren, oder zu Tourbeginn noch ein Fersenkissen unter die Innensohle platzieren; d. im untrainierten Zustand die Anfangsbelastungen entsprechend dosieren und sich zu nur moderaten Steigerungen zwingen.
Abschlussbemerkung: Ich sage nicht, dass im Einzelfall nicht auch umfangreiche Körper-/Haltungsanalysen sinnvoll sein können; meiner Erfahrung nach sind die Probleme mit der Achillessehne jedoch meistens einfacher gelagert, und die beteiligte Muskulatur muss "nur" in einen der Belastung adäquaten Zustand versetzt werden.
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Dieter_Z. reagierte auf MarcG in NordSüdTrailIch meine, der Film zeigt den Trail dann einfach in geographischer Reihenfolge, und nicht strikt chronologisch. Ist doch auch okay.
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Dieter_Z. reagierte auf Soulboy in NordSüdTrailDanke...ganz genau.
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von Altes Mädel erhalten in Gigaset Outdoor Smartphone GX290Als Reaktion auf die Probleme mit meinem Garmin Oregon 750t, die ich an anderer Stelle hier im Forum beschrieben habe, suchte ich nach einer Alternative. Nachdem ich 15 Outdoorhandys auf deren UL-Fähigkeiten in bezug auf die Leistung usw. überpüft hatte, habe ich mich für das Gigaset GX290 entschieden. Letzte Woche Donnerstag wurde es geliefert und die ersten Tests hat es hinter sich. Na ja, irgendwie muss da jetzt auch ein Unboxing dazu her, oder?
Das GX290 wird in einer umweltfreundlichen Verpackung aus Gras geliefert (die noch in einem Versandkarton steckt):
Auf dem Display ist eine Transportschutzfolie angebracht, auf denen die Bedienelemente erklärt sind:
Unter dem Handy liegen noch das Netzteil, ein USB-A auf USB-C Kabel und eine Beschreibung bei. Außerdem ein kleiner Sim-Fach-Öffner, den es aber sofort verbogen hat. Der ist einfach unbrauchbar ...
Hier kann man die Folienbeschriftungen besser erkennen:
Da das Handy mit einem leeren Akku geliefert wurde, habe ich es erst einmal aufgeladen:
Mein erster Eindruck: Mit dem Schnellladenetzteil hat das Aufladen das 6200 mAh Akkus etwa 3,5 - 4 Stunden gedauert (hab' leider nicht so genau aufgepasst). Ging aber recht schnell. Seit dem ersten Aufladen habe ich das Handy ausgiebig getestet, habe es 48 Stunden mit eingeschalteten GPS und der "Locus" App den Standort tracken lassen, habe allerdings nur wenig gesurft und nur einmal telefoniert. Gestern war ich auf einer Vier- Stunden-Test-Wanderung und habe es den gesamten Weg tracken lassen - und das alles mit einer einzigen Akkuladung: 3 Tage Non-Stop. Bei der Wanderung hatte ich parallel das Garmin Oregon 750t dabei. Das Ergebnis ist interessant und folgt demnächst in einem separaten Faden. Mit weiteren Infos bezüglich der Kaufentscheidung, dem Gewicht usw.
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Dieter_Z. reagierte auf zeank in HUCKEPACKS PACKL SPECIALKein Stress! Ich versteh jetzt auch warum manche meiner Vorschläge keinen Sinn ergeben.
Wenn aber irgendwer hier noch auf eine gute Lösung mit dem sit pad käme, wäre das traumhaft. Selber fällt mir dazu nichts ein. Ein Rückenpolster bräuchte ich nicht, aber ein Stück Matte zum Schlafen für die Füße.
Mit den Loops an dem Zipper bin ich jetzt auch sehr zufrieden.
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Dieter_Z. reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS PACKL SPECIAL@zeank@skullmonkey
Nochmals vielen Dank für die Feedbacks an alle. Das eine oder andere werden wir gerne für Euch umsetzen! Und Sorry für meinen gestrigen zackigen Ton. Die letzten Tage waren anstrengend und stressig.
@hans im glueck @Dieter_Z.
Danke für Feedback und Bilder!
Liebe Grüße, Mat
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in HUCKEPACKS PACKL SPECIALDen Packl Special habe ich ja schon eine ganze Weile (Anfang März) und war bestimmt schon zehn Mal damit unterwegs, immer Tagestouren. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig, die 500ml Flaschen "einzufädeln" und reinzuschieben, aber mittlerweile - also seit der dritten, vierten Tour - ist das kein Problem mehr. Hier einmal ein paar Fotos von der zweiten Tour:
"Einfädeln":
"rein schieben":
Drinnen:
Bei mir hat die volle Flasche bisher noch nie gedrückt und ich mag gerade diese Schultertaschen sehr. Allerdings nutze ich nur eine Seite und fülle bei Bedarf nach, da ich auf einer Tagestour immer etwas mehr Wasser mitnehme, um Kaffee zu brühen und auch mal etwas zu kochen.
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in HUCKEPACKS PACKL SPECIALDen Packl Special habe ich ja schon eine ganze Weile (Anfang März) und war bestimmt schon zehn Mal damit unterwegs, immer Tagestouren. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig, die 500ml Flaschen "einzufädeln" und reinzuschieben, aber mittlerweile - also seit der dritten, vierten Tour - ist das kein Problem mehr. Hier einmal ein paar Fotos von der zweiten Tour:
"Einfädeln":
"rein schieben":
Drinnen:
Bei mir hat die volle Flasche bisher noch nie gedrückt und ich mag gerade diese Schultertaschen sehr. Allerdings nutze ich nur eine Seite und fülle bei Bedarf nach, da ich auf einer Tagestour immer etwas mehr Wasser mitnehme, um Kaffee zu brühen und auch mal etwas zu kochen.
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Dieter_Z. reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS PACKL SPECIALHi Zeank, Hi Hendrik,
vielen Dank für das ausführliche Review. Ich will mal auf den einen oder anderen Aspekt von Dir eingehen. Und entschuldige, wenn es mal auch nur Stichpunkte sind.
Mal etwas zum Packl vorab. Nun, man könnte sehr viele schöne Details und Features zum PACKL und zu anderen Packs hinzufügen. Es ist halt immer ein Kompromiss. Denn jedes Feature erzeugt Gewicht, Aufwand und somit auch Kosten. Für 15 min Mehraufwand müssen wir 12,50€ + Rohstoffe + USt kalkulieren und das ist schon sehr, sehr knapp gerechnet. Die Ursprungsidee des PACKL war eigentlich immer ein komplett reduzierter Pack ohne viel Schnick Schnack. Die Ausstattung des Special ist da imho schon arg viel. Aber der Packl ist ja nur ein Teil des Sortiments mit abgesteckter Actionrange und es kommt ja unter anderem noch der PACKsack, welcher sich formal und in Bezug auf die Ausstattung zwischen Packl und Phoenix bewegt. Aber der kommt erst im nächsten Jahr und dann auch nur, wenn es uns noch gibt und/oder ich noch im Stande, oder gewillt bin weiter zu machen.
Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist.
Eigentlich sehe ich persönlich den PACKL genau für diese Szenario.
Auf die positiven Punkte gehe ich mal nicht weiter ein (Danke!), da sie ja keine Fragen aufwerfen. Und vielen Dank für die vielen konstruktiven Hinweise!
Die stretch pockets sind alle etwas zu eng.
Yeps. Ich hatte mir extra zwei kleine 500 ml Wasserflaschen gekauft, die haben aber auf Gedeih und Verderben nicht da reingepasst. Keine Ahnung ob die Flaschen die HUCKEPACKS dazu anbietet noch weniger Umfang haben, aber ausser Riegeln passt da für mich nichts rein.
Normale Flaschen und Softbottles haben bei unseren Tests gut hineingepasst und auch nicht wesentlich gedrückt. Es ist natürlich klar, dass eine Softbottle bequemer ist. Die Taschen sollen auch zunächst eng sitzen, damit nichts schlackert. Stretchmaterial dehnt sich vor mit der Zeit. Dem wollen wir entgegenwirken. Damit die Taschen später nicht rumleiern, sind sie im Neuzustand noch recht eng und weiten sich mit der Zeit ein wenig. Gilt im Besonderen für das elastische Band.
Die bottom pocket ist ebenfalls sehr eng
Siehe Erklärung zu den Shoulder Pockets. Zudem soll gerade am Boden nichts rumschlackern.
Auch die Reißverschluss-Tasche oben am Pack ist sehr eng und man bekommt dort kaum etwas unter, nur Dinge, die sehr flach sind. Den Tunnel darunter habe ich genutzt um meine Jacke zu verstauen, sehr praktisch. Aber könnte man es nicht so machen, dass man stattdessen eine große Tasche hat indem dieser Tunnel seitliche, wasserdichte, im Idealfall in der Größe variable Verschlüsse bekommt? Eine konkrete Lösung habe ich nicht. Es könnten seitliche Reisverschlüsse sein, die wären aber nicht stretchy oder variabel. Oder wasserdichte Klappen mit einem shock cord Verschluss?
Die TopPocket war auch nur als Zusatztasche für kleine, flache Dinge angedacht, welche mit wenig Aufwand erzeugt werden kann.
Der Pack könnte für meine Zwecke gerne kleiner sein. Persönlich ist er mir mindestens 5 cm zu lang. Dadurch streichelt er mir unentwegt am Po.
Das verstehe ich gut. Die ewige Problematik von „one size fits all. Dem Einem zu klein und dem Anderen zu groß. Hier könnte man sich nur vorstellen, dass man den Packl in zwei verschiedenen Größen anbietet.
Die Schlaufen an den Enden des Mittelzippers sind zu klein. Ich verstehe, dass sie (auch?) als Aufhängepunkte für zusätzliche Spannriemen gedacht sind, aber man nutzt sie automatisch um den Pack zu halten, während man den Reißverschluss bedient. Hier bedarf es manchmal einiger Kraft. Leider bin ich dabei einmal so dumm abgerutscht, dass meine Hand gegen eine Wand knallte und ich sie mir ziemlich dumm verletzt habe. Wären die Finger noch kalt, wird das Ganze zu einer echt nervig anstrengenden Unternehmung einen straff sitzenden Zipper zu schließen.
Längere Loops würden schon gehen, aber wie sieht das denn aus. Und nicht jeder würde sich darüber freuen. Mein Tipp, um Handverletzungen zu minimieren … einfach eine Kordel durch den Loop fädeln und man hat einen größeren Griff als Gegenhalter, wenn man das möchte.
Es wäre gut, wenn man auf der Unterseite des Packs etwas hätte um ihn zu greifen und zu heben. Etwa wie die Aufhängeschlaufe oben. Denn aufgrund des Mittelzippers will man den Pack zum Öffnen in die horizontale bringen und greift dazu instinktiv nach unten, aber ins Leere.
… einfach eine Kordel durch den Loop fädeln und man hat einen größeren Griff
Rückenpolster. Ich hab es genutzt als Isomatte für die Füße in Kombination mit einer Xlite in Größe S. Das klappt prima. Aber es wäre halt Klasse, wenn man es tagsüber auch als sit pad gebrauchen könnte. Ich liebe sit pads! Nur müsste es dazu halt aussen angebracht sein. Dazu gibt es keine direkte, einfache Möglichkeit. Die Befestigung innen ist fest vernäht. Es wäre toll, wären dort stattdessen kleine Schlaufen an welchen die shock cords befestigt sind. Dann könnte man sie dort abnehmen und außen anbringen.
So wie beim Phoenix Lite hätte ich mir das auch gewünscht, das man da die Option hat.
Lieber wären mir aussen an der Rückseite aber Einschubtaschen für das Polster.
So wie beim Phoenix Lite hätte ich mir das auch gewünscht, das man da die Option hat.
Was mir am meisten fehlt sind allerdings die Side Pockets.
Eine Sitzmatte für Pausen ist auch sehr gut nachvollziehbar aber gibt die Konstruktion vom Packl nicht her, da der Korpus aus einem einzigen Stück besteht. Und aufwendigere Details = Aufwand = Kosten
Wenn schon bottom stretch pocket, dann doch bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite. Dann braucht man das klebrige Snickers-Papierchen nicht zurück zu den anderen Sachen stopfen.
Aufwendigere Details = Aufwand = Kosten
Liebe Grüße, HuPa
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Dieter_Z. reagierte auf Karsten in VorstellungsthreadHallo zusammen,
ich bin bisher eher stiller Mitleser und wollte mich nun auch mal vorstellen...
mein Name ist Karsten, bin mittlerweile 31 und komme aus Erlangen (Franken).
Von ultra light bin ich zwar noch ein Stückchen entfernt aber die Lernkurve ist steil.
Ich reise viel und war schon immer gerne draussen aber meine ersten "richtigen" trekking Erfahrungen (seit der Wehrdienstzeit zumindest ) stammen aus den letzten 2 Jahren:
Nördlicher Kungsleden Abisko bis Kvikkjokk
Anfang vom Sentiero della pace (Passo Stelvio bis Passo Tonale überwiegend im Zelt)
Tasmanien (Overland, Southcoast, Western Arthurs Traverse, Freycinet loop und ein paar kleinere Touren... es ist traumhaft da!)
Eigentlich hätte ich seit Anfang April auf dem PCT sein sollen, aber wie das Leben so spielt ist da vorerst nichts draus geworden.
Ich hatte schon länger vor mehr in der näheren Umgebung nach Zielen und kleineren trips zu suchen statt immer nur die große weite Welt im Blick zu haben. Die aktuelle Situation forciert das nun etwas
Da es dabei dann eher schwierig werden dürfte spontan unterwegs Reisepartner zu finden würde ich mich (sobald es die Situation wieder vertretbar zulässt) sehr über offline Kontakte freuen!
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Dieter_Z. reagierte auf Clemens in VorstellungsthreadHallo liebe Community,
Mein Name ist Clemens, ich bin 26 Jahre und Physiotherapeut in und aus Berlin.
Seit einem Jahr lese ich in etwa hier im Forum mit oder beteilige mich rege an einigen Themen und bin wirklich begeistert, wie viel wissen und Know-How in vielen von euch schlummert. Was für eine große Bereicherung, eure Meinung zu Ausrüstungsgegenständen, Packlisten, Wanderwegen etc. zu hören.
Ich habe seit ca. 10 Jahren Erfahrungen sammeln können auf vor allem 5-10-tägigen Mehrtageswanderungen. Dabei ging es mir auch immer schon drum, minimalistisch unterwegs zu sein. Aber trotzdem wog der riesige FR Rucksack nie unter 20kg. Deswegen begann ich umzudenken und überlegte mir, dass das Problem vielleicht nicht nur die Menge der Ausrüstung sei, sondern auch die Art. Es ist ein anhaltender Prozess, aber nicht nur im Rucksack, sondern auch im Kopf (und im Geldbeutel) bin ich seitdem leichter unterwegs.
Sportliche Grüße
Clemens
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Nun will ich doch auch mal die Gelegenheit nutzen und einen kurzen Beitrag verfassen.
Als kompletter Neuling im UL-Bereich habe ich meine normale Wanderausrüstung aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen komplett auf UL umgerüstet.
Das neue Equipement wurde am vergagenen Wochenende getestet:
Slingfin Splitwing - ist mir der Eingang leider zu niedrig, war aber für die eine Nacht o.k.
Schlafsystem bestand aus dem Cumulus Comforter M350 und Exped SynMat HL LW. Es ging von der Temperatur ganz gut soweit. Allerdings habe ich noch keine für mich befriedigende Befestigungsmöglichkeit des Comforters an der Matte gefunden. Den Comforter komplett über die Matte spannen geht nicht, da bekomme ich Platzangst ich habe ihn also ca. zur Hälfte über die Matte gespannt und ab ca. Hüfthöhe nur noch außen mit den Schlaufen an einem Überzug von TAR befestigt. Das ist bei ca. +3° suboptimal, da es immer irgendwo reinzieht.
Insgesamt war ich aber sehr zufrieden und vor allem ziemlich stolz, dass ich die Tour mit 12 km am Freitag und ca. 8 km am Samstag zusammen mit meiner Hündin und meinem Wanderpartner, den ich hier im Forum kennen gelernt habe, ohne Probleme geschafft habe. Danke an dieser Stelle für die tolle Tourplanung, @Dieter_Z.
Ich weiß, für UL-Geher ist das ein Witz, für mich nach 12 OP´s ist das auf jeden Fall eine Herausforderung gewesen. Und das ist ja erst der Anfang
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Dieter_Z. hat eine Reaktion von sja erhalten in [PT] Madeira 2020Dank' dir sja für den super Bericht deiner Wanderung! Hat Spass gemacht, ihn zu lesen
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Dieter_Z. reagierte auf sja in [PT] Madeira 2020Tag 7: Nach Porto Moniz
Trotz der feucht-kalten Umgebung habe ich irgendwann tief und fest geschlafen. Als ich aufwache, regnet es wieder oder es tropft der Baum… das eine vom andern ist schwer zu unterscheiden. Es ist auch immer noch windig… Ich drücke ganz fest die Augen zu. Nicht aufmachen, denke ich. In meiner embryonalen Schlafhaltung will ich mich einfach nicht bewegen, gerade ist mir so schön warm. Zumal es links und rechts des Sacks etwas nass ist, vor allem rechts am Eingang wo das Mesh ist. Ich habe es abends schon bemerkt, aber mich bemüht, mich davon nicht verrückt machen zu lassen. Nützt ja eh nix. Es ist zumindest über Nacht nicht viel mehr geworden.
Keine Ahnung, woran es liegt. Von dem nicht ordentlich straffen Mesh, das auch nicht 100% senkrecht ausgerichtet ist. Dies könnte dazu führen, dass sich die Luftfeuchtigkeit daran verfängt und nach innen tropft? Der Bathtube-Boden (oder wie heißt das?) ist nicht ordentlich aufgerichtet, dadurch kommt durch den Reißverschluss unten Wasser rein? Glaube ich aber eher nicht. Abgedichtet ist es überall ordentlich…
Am liebsten wär mir natürlich, es läge an den Umständen… Wenn die Luft so voller Wasser ist, ist es ja kein Wunder, dass sich die Feuchtigkeit irgendwo absetzt… rede ich mir zumindest ein. Trotzdem, nächstes mal ordentlicher und mehr in Ruhe aufbauen, egal wieviel Wind.
Irgendwann klingt es draußen etwas besser und ich schaue auf die Uhr: So langsam kann ich mal zusammenpacken. Will unbedingt aus diesem anstrengenden Nebel-Wind-Wasser-Wetter raus - Immer noch sehe ich im Licht meiner Lampe die Luftfeuchtigkeit. Als ich soweit bin, dass das Zelt dran ist (so früh war ich noch nie), ist es noch stockdunkel. Dichtester Nebel. Also nochmal ins Zelt und etwas warten. Dämmern sollte es schon. Viertel vor 8 wage ich es. Zur Not kann ich in dem Unterstand noch etwas warten.
Ich laufe los, es regnet nicht, aber Nebel nach wie vor. Ich denke (hoffe), mit jedem Meter Abstieg wird es heller, na ja, ein wenig. Es geht lange an einer Levada entlang durch einen Wald, das bedeutet, entspanntes Gehen.
Irgendwann ist Ribeira ausgeschildert und es geht durch den Wald einen Weg, der aus mit Holzbohlen angedeutete Stufen besteht - und immer wieder durch Matsch, einmal sinke ich ganz schön tief ein, Mist.
Als ich aus dem Wald rauskomme, eröffnet sich der Blick auf das Meer und etwa blauer Himmel. Hach wie schön… Und ich sehe wieder erste Anzeichen dörflicher Strukturen.
Bis Porto Moniz geht es aber noch auf steilen Asphalt-Wege, die in der Mitte winzige Stufen haben, das soll das Gehen wohl erleichtern.
Als ich nach Ribeira de Janela runter laufe, sehe ich von oben den Campingplatz, ein Zelt und eine Person ist zu sehen, sie hängt gerade ihr Handtuch in die Sonne. Ist es Antje? - hm, nicht sicher, aber eindeutig ein UL-Zelt (milchig-halbtransparent weiß…).
Tja, sollte ich da jetzt auch stehen, in grün? Aber mal ehrlich.., so zwischen den Autostrassen... so nice ist der Platz nu auch wieder nicht - zumindest versuche ich so mir meine Hotelnacht zu legitimieren. Schade, hätte gern mit ihr etwas geplaudert, aber vielleicht sehe ich sie ja morgen nochmal. Ehrlich gesagt, freue ich mich auf eine heiße Dusche und ein profanes Hotel-Frühstück bis in die Puppen.
Im Hotel folgen Tätigkeiten in der Reihenfolge: 1. Heiß duschen, 2. Klamotten waschen (irgendwann ist auch Merino durch. Müffelt mittlerweile alles ziemlich…). 3. Zelt und Quilt trocknen. 4. ESSEN...
Die restlichen Tage…
Ich beschloss (in Fanal?), die restlichen, verbleibenden 2 oder 3 Tage relaxt und easy wieder Richtung Funchal zu zuckeln (mit Bus und zu Fuß). Eine Nacht in einem abgelegenen Casa Rural (Langasthof) oberhalb der Küste mit Blick auf das Meer, von da aus gehe ich nochmal ein Stück die Levada Nova - das ist jedoch relativ unspektakulär und führt zum Teil durch besiedeltes Gebiet, aber gehört vielleicht auch dazu.
In Prazeres (Regenwetter), stolpert Frau Antje plötzlich nochmal in das charmanten, winzigen Café, in dem ich mich aufwärme, und das von jungen Leuten mit viel Liebe und architektonischem Händchen - sicher in Eigenarbeit - ausgebaut wurde. Hoffentlich kommt hier in diesem abgelegenen Nest häufiger mal jemand vorbei. Wir tauschen uns über die letzten Nächte und Zeltplätze aus (sie hat erst ca. 3 km nach Fanal gezeltet, auch wenn mir nicht klar ist, wo da ein Platz gewesen sein soll - ich hatte am nächsten Tag geguckt. Sie sagt was von Picknickbänken… hm, könnte sein, dass ich was gesehen hab. Dort wars wohl angenehmer) und ich erblasse etwas, wie sie unterwegs ist und wie easy sie Plätze für das Zelt findet (das Cuben-Zelt war tatsächlich ihres). Versuche mir noch was abzugucken (sie eruiert wohl viel über die Karte). Irgendwie höre ich zwischendurch raus, dass sie auch als Trekking-Guide im Himalaya arbeitet? Na dann…
In den lauschigen Tagen schaue ich viel aufs Meer. Genieße auch das, hatte ich auch lange nicht mehr, ich könnte nun die Runde auch wieder von vorn beginnen. Wie schnell ist die ein oder andere „Strapaze“ vergessen. Schon nach dem Tag in Moniz war ich eigentlich wieder fit, ein Pausentag hätte gereicht - das hätte ich in Fanal nicht gedacht. An der Küste scheint die Sonne und oben in den Bergen hängen schwarze Wolken, insofern ist es vielleicht auch gut so wie es ist… Aber fürs nächste Mal nehme ich diese Erkenntnis mit.
Als ich die Tageswanderer im Hotel sehe, denke ich: Was für eine tolle Tour hast du gemacht und ich wollte nicht tauschen.
Frau Antje war noch 1 weitere Woche unterwegs.
Wieder in Funchal, letzter Abend, Sundowner in einer netten Bar etwas oberhalb...
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Dieter_Z. reagierte auf sja in [PT] Madeira 2020Tag 6: Nach Fanal
Die abschüssige Regennacht hab ich irgendwie hingekriegt, will aber gar nicht aufstehen heute, also komme ich erst etwas später los. Sobald ich los laufe freue ich mich aber – so ist es eigentlich an jedem Morgen, wieder unterwegs zu sein.
Heute habe ich nur ne kurze Etappe, denke ich – diese verlängert sich aber gleich mal wieder um ne halbe Stunde, weil ich im morgendlichen Tran einfach dem schönen Weg über die Hochebene folge und mich treiben lasse, immer der Nase nach. Die Abzweigung, ein ganz schmaler Pfad zwischen den Büschen hab ich nicht wahrgenommen.
Ach, bevor ich s vergesse... 5 min nachdem ich gestern Abend in den Wald abgebogen bin, auf der Suche nach einem besseren Zeltplatz, kam eine weitere Picknick Area, die einen guten Übernachtungsplatz geboten hätte. Oh Manno...
Es geht wunderschön über die Hochebene mit ihren unterschiedliche Heidepflanzen und Gräser, wenn die Sonne rauskommt, erscheint alles wieder in einem anderen Farbspiel.
Ich muss hin und wieder ganz schön den Weg durch die Macchia suchen, zum Teil weglos. Später im Wald ich steh ich nochmal im Gestrüpp, will schon umkehren und die Straße nehmen, da seh ich den Weg dann doch noch.
Nach Fanal. Wie in verschiedenen Beschreibungen gelesen, liegt es meistens im Nebel, so auch heute. Auch, dass es hier häufig sehr windig ist, bestätigt sich. Die alte Stinkorbeerbäume machen sich zwar gut in dieser nebligen, mystischen Stimmung, aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn es etwas heller am Himmel wäre.
Frau Antje (wie ich sie jetzt mal liebevoll nennen will), ist sicher noch ne Stunde weitergelaufen und sucht sich was Gemütlicheres..., für mich zu spät. Durch meine Trödelei am Morgen (es war fast 10 als ich los bin) und die Extrakilometer, ist es schon 16h, als ich in Fanal ankomme.
Überlege lange, wo es am windgeschütztesten ist. Das parkähnlich Gelände ist terassenartig strukturiert. Auf oberster Ebene steht das Forsthaus, dort gibt es eine Ecke mit Hauswand und Hecke, hier könnte es windgeschützt sein? Wobei die Böen kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Ist es weiter unten kälter oder wärmer? Warme Luft steigt nach oben? Aber die Bäume geben besseren Windschutz? Oh je.
Sehe noch 2 Ausflügler, die mich etwas beäugen, ich warte lieber, bis sie weg sind. Versuche dann, mein Zelt neben dem Forsthaus aufzubauen. Der Boden ist bockelhart und beim Aufbauversuch fliegt erst die Tyvekplane weg. Als mir eine Sekunde später das Zelt (die Heringe waren noch nicht richtig verankert), halb um die Ohren fliegt, versuche ich Tyvek, Zelt und Rucksack unter den Arm zu krallen und die Böschung eine Etage tiefer hinunterzugehen zu den Bäumen… Der Rucksack rutscht mir aus dem Arm und findet selbständig den Weg nach unten. Glücklicherweise ist er halbwegs verschlossen. Und glücklicherweise beobachtet niemand das Spektakel.
Unten kriege ich die Heringe wenigstens sehr viel besser in die Erde. Zack, zack muss es gehen, bevor die nächste Böe kommt. Erst denke ich, sieht sogar besser aus als die letzten Tage, das relativiert sich später jedoch...
Koche mir noch schnell was und schreib ein wenig. Draußen tobt es und dicken, schweren Tropfen fallen auf die Zeltwand. Keine Ahnung ob es regnet oder es nur der Baum ist, vermutlich eher Letzteres. Es klingt jedoch alles recht bedrohlich. Die Böen drücken die Zeltwand nach innen, Gottseidank kommt das nicht soo häufig vor. Bemerke, in der Hektik und durch den Wechsel des Platzes habe ich den falschen Stock genommen, d.h. nicht den, mit der richtig eingestellten Höhe. Naja ist nicht soo viel. Krieg ihn noch etwas verstellt, aber will jetzt auch nicht zu viel Gewalt anwenden. Wird schon gehen.
Wenn ich die Lampe anmache, kann ich die Wassertröpfchen in der Luft sehen, so dick ist der Nebel.
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Dieter_Z. reagierte auf sja in [PT] Madeira 2020Tag 5: zur Hochebene Paul da Serra
Gönne mir heute morgen ein richtiges Frühstück mit Kaffee und warmem Porridge. Als ich um 8h packe, kommen 2 Autos mit portugiesischen Familien an. Barbecue wird vorbereitet: Hey Leute. Ihr seid 3h zu früh, es ist SONNTAG! NEBLIG. Scheint keine Rolle zu spielen. Es folgt die klassischer Rollenverteilung: Männer fällen einen Baum (naja nicht ganz) und machen Feuer...
Ich verzieh mich schleunigst. Erst gehts nochmal zurück zum Boca da Encumeada. Bevor es zur Levada PR17 geht, nochmal einen Blick zurück.
Der Weg an der Levada entlang ist recht entspannt. Ich hatte die Tage schon mal einen Tunnel aber dieser hier ist richtig lang und finster, die Felswände erzwingen ein gebücktes Gehen. Gegenverkehr sollte es keinen geben, sonst muss man sich einigen, wer zurück geht. Am Ende, außerhalb des Tunnels stürzt das Wasser eines kleinen Wasserfalls in die Levada. Tierisch laut.
Etwas später muss ich in einen kleinen, wunderschönen Wald absteigen und das gefühlt 10fache an Höhenmetern in Form einer nicht enden wollenden "Treppe" wieder hoch. Es Schmerzen die Muskeln, aber irgendwann ist man ja immer oben (!) Wieder eine Zeitlang eben. Wunderschöne Vegetation. Fast schon dschungelartig. Ich versuche etwas Tempo zu machen, um meine Schwäche am Berg aufzuholen. Würde heut gern nicht so spät ankommen. Es geht nochmal durch einen weiteren beeindruckenden Wald, die Bäume sind mit allerlei Flechten bewachsen.
Dann der letzte Anstieg, auch hier komme ich hoch.
Zuerst das Camp eruieren, etwas abschüssig, ein Barbeque-Platz mit Tischen und Bänken, wie bisher auch. Ich recherchiere im Netz, ob ich was übersehen hab, ich meine es gibt zwei... da höre ich es rascheln und die Frau mit dem Ospreys-Rucksack (eine Holländerin), der ich schon 2mal begegnet bin, tritt aus dem Camp.
Diesmal lachen und sprechen wir (mehr als Hallo). Sie findet das Camp auch etwas zelterunfreundlich bzgl. der leichten Hanglage und mag lieber etwas versteckter stehen. Sie scheint, im Gegensatz zu mir, Erfahrung zu haben und hat sich selbst auf dem Pico Ruivo (bzw. ein Stück danach) ein eigenes Plätzchen gesucht, seufz. Tja... aber diesmal versuche ich es auch.
Warte, bis sie ihre Ganrzkörperwäsche beendet hat (ich bin da sparsamer), fülle mir Wasser ab, verabschiede mich (bis Porto Moniz haben wir dieselbe Strecke) und marschiere los. Heut hab ich noch etwas Energie. Geh ca. 15 min weiter und biege einmal nach rechts und wenig später nach links in einen Wald Richtung Levada ab. Aber richtig überzeugt mich nichts. Es fängt an leicht zu nieseln. Also gehe ich lieber wieder zurück. Schaue nochmal hinterm Camp etwas versteckter und siehe da, im Wäldchen gibt es eine Stelle, die könnte gehen, noch mit Blick auf die Hochebene. So richtig werde ich die Landschaft hier erst morgen wahrnehmen können (es nebelt auch schon wieder).
Als das Zelt steht (mittlerweile regnet es leicht), und ich nach einer Polenta mein Schlafplatz im Innern einrichte, merke ich, ach du sch.... ich rolle wieder längsseitig zum Eingang. Das nervt tierisch. Versuche was unter die Matte zu legen. Hilft alles nix. Hoffe nur, dass nicht zu viel Zug an der Zeltwände ist. Zeltplatz-Auswahl will gelernt sein. Hm. Und zu guter Letz höre ich ein feines Motorengeräusch von Ferne. Die Windräder? Kommt mir aber vor als wäre es die andere Richtung... Ist aber nicht so schlimm und irgendwann höre ich es auch nicht mehr.
Wo die Holländerin jetzt wohl ist?