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Ultraleicht Trekking

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Vor ein paar Wochen, in einem Anfall von Leichtsinn bestellt: Der HUCKEPACKS PACKL SPECIAL. Er musste sich noch ein Weilchen gedulden, aber letztes Wochenende war es dann soweit, Christi Himmelfahrt bescherte uns ein verlängertes Wochenende, Max hatte eine gute Idee für eine Tour und das Wetter passte auch so einigermaßen. Und jetzt dachte ich mir, ich schreibe mal ein richtiges Review. Und damit es nicht in einer reinen Lobhudelei ausartet, habe ich auch ordentlich Kritikpunkte gesammelt. Ohne Kritik kein Fortschritt! Also packl'n wir's an.

Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist. Mein base weight dürfte so um die drei Kilo betragen haben, da es doch noch recht frisch zu werden drohte mussten auch ein paar wärmere Sachen mit. Kurzum, mit etwas Quetschen und gutem Willen hat alles gerade so reingepasst. Plus Essen und Wasser kam ich vermutlich auf so 6kg, zeitweise noch 2L Wasser wortwörtlich oben drauf.

Gut gefallen hat mir

  • Die Optik, die Verarbeitung, das Material (VX21 in meinem Fall): Erstklassig! Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ich liebe es kompakt und aufgeräumt und so ist der PACKL einfach das A&O für mich.
  • Die Schulterträger. Wie auch schon beim Phoenix excellent. Der Pack trägt sich so schön, dass man ihn tatsächlich nicht bemerkt. Ich denke mehr muss man dazu nicht sagen, und in der Gesamtwertung für einen Rucksack macht das für mich 80% des Eindrucks aus.
  • Mittelzipper, ein Konzept, welches ich schon von meinem Bergans Helium 55 kenne. Dort überzeugt es nicht wirklich und erscheint mir unnötiger Schnickschnack, da der Pack eh so groß und weit ist. Bei einem kleinen Pack kommt das Konstrukt jedoch voll zur Geltung. Besonders wenn man - wie ich - stark stopfen musste, so kommt man dennoch jederzeit schnell und einfach an alles ran. Gold wert. Spart Zeit und Nerven.
  • Taschen an den Schultergurten: Platz fürs Handy und die Wasserflasche. Etwas, das ich sehr an meinem Phoenix vermisse. Zur Not muss ich da selber ran und was ranbasteln. Ich will keine extra Taschen (hipbelt pockets, fanny pack, 'Beipack') mitnehmen, da diese mich beim Gehen nur stören. Handy in der Hosentasche ist zu schwer, im Sommer hab ich oft Hosen an, die gar keine Taschen haben. Irgendwo muss das Ding aber hin und es muss griffbereit sein. 
  • Taschen allgemein sorgen für Ordnung und einen gepflegten Gesamteindruck. Das Auge wandert schließlich mit!

Was man besser machen könnte

  • Die stretch pockets sind alle etwas zu eng.
    An der Schulter bekommt man kaum eine Wasserflasche rein. Ich hatte zum Glück noch eine alte Powerade-Flasche daheim. Das war die einzige, die ich überhaupt so mit Mühe und Not hinein- und wieder herausbekommen habe. Da die Träger aber nur wenig gepolstert sind und die Flasche so fest sitzt, drückt sie beim Tragen. Besonders wenn sie gefüllt ist. Ich sehe, warum auf den Fotos eine soft bottle abgebildet ist, welche es zufälligerweise auch im Shop gibt. Ich hab mir jetzt kurzerhand so eine bestellt, weil es ohne nicht wirklich geht. Fände es aber besser, wenn man einfach jede beliebige Flasche nehmen könnte, so lange sie ungefähr 300-500ml hat. Aber ich sehe auch wie das nicht unbedingt zu einem reinen SUL Pack passt, sondern mehr eine thru-hiker-Anforderung ist.
    Die bottom pocket ist ebenfalls sehr eng. So eng, dass es unmöglich ist darin mit der Hand zu wühlen oder etwas zu suchen. Das endet dann damit, dass man im Grunde immer alles rausholen muss und - sobald gefunden - der Rest zurückgestopft werden muss. Vielleicht ist die Grundfläche des Packs einfach zu klein für eine sinnvolle bottom pocket? Vielleicht sind bottom pockets aber generell nicht mein Ding? Ich kenne sie bislang von keinem anderen Pack, habe also keinen Vergleich.
  •  Auch die Reißverschluss-Tasche oben am Pack ist sehr eng und man bekommt dort kaum etwas unter, nur Dinge, die sehr flach sind. Den Tunnel darunter habe ich genutzt um meine Jacke zu verstauen, sehr praktisch. Aber könnte man es nicht so machen, dass man stattdessen eine große Tasche hat indem dieser Tunnel seitliche, wasserdichte, im Idealfall in der Größe variable Verschlüsse bekommt? Eine konkrete Lösung habe ich nicht. Es könnten seitliche Reisverschlüsse sein, die wären aber nicht stretchy oder variabel. Oder wasserdichte Klappen mit einem shock cord Verschluss?
  • Der Pack könnte für meine Zwecke gerne kleiner sein. Persönlich ist er mir mindestens 5 cm zu lang. Dadurch streichelt er mir unentwegt am Po. Das ist zwar anfangs nett und ein schönes Gefühl, aber auf Dauer doch ein bisschen nervig. ;) 
    Wäre er kleiner, würde er von den Dimensionen her uU schöner aussehen (Goldener Schnitt?). Ich könnte dann zwar keine 4 Tagetour damit machen, aber eigentlich ist der bei mir zumindest für reine Weekender gedacht und da ist so-klein-wie-möglich Trumpf. Ich sehe aber auch, wie das bei Hüttenwanderungen schon wieder anders aussehen könnte. Und wie dann keine Faltmatte mehr reinpasst. ¯\_(ツ)_/¯ 
  • Die Schlaufen an den Enden des Mittelzippers sind zu klein. Ich verstehe, dass sie (auch?) als Aufhängepunkte für zusätzliche Spannriemen gedacht sind, aber man nutzt sie automatisch um den Pack zu halten, während man den Reißverschluss bedient. Hier bedarf es manchmal einiger Kraft. Leider bin ich dabei einmal so dumm abgerutscht, dass meine Hand gegen eine Wand knallte und ich sie mir ziemlich dumm verletzt habe. Wären die Finger noch kalt, wird das Ganze zu einer echt nervig anstrengenden Unternehmung einen straff sitzenden Zipper zu schließen.
  • Es wäre gut, wenn man auf der Unterseite des Packs etwas hätte um ihn zu greifen und zu heben. Etwa wie die Aufhängeschlaufe oben. Denn aufgrund des Mittelzippers will man den Pack zum Öffnen in die horizontale bringen und greift dazu instinktiv nach unten, aber ins Leere.
  • Rückenpolster. Ich hab es genutzt als Isomatte für die Füße in Kombination mit einer Xlite in Größe S. Das klappt prima. Aber es wäre halt Klasse, wenn man es tagsüber auch als sit pad gebrauchen könnte. Ich liebe sit pads! Nur müsste es dazu halt aussen angebracht sein. Dazu gibt es keine direkte, einfache Möglichkeit. Die Befestigung innen ist fest vernäht. Es wäre toll, wären dort stattdessen kleine Schlaufen an welchen die shock cords befestigt sind. Dann könnte man sie dort abnehmen und außen anbringen. Lieber wären mir aussen an der Rückseite aber Einschubtaschen für das Polster.
  • Wenn schon bottom stretch pocket, dann doch bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite. Dann braucht man das klebrige Snickers-Papierchen nicht zurück zu den anderen Sachen stopfen.

So, hoffe das klang jetzt nicht zu negativ, denn ich bin sehr zufrieden. Kleine Verbesserungen hier und da wären wünschenswert, aber vielleicht ist das auch nur meine sehr subjektive Sicht.

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Danke für den Review @zeank =) Ich habe auch einen Packl Special und bereite auch einen Review aufm Blog vor, und hatte ähnliche Erfahrungen wie Du.

vor 3 Minuten schrieb zeank:

Die stretch pockets sind alle etwas zu eng.

Yeps. Ich hatte mir extra zwei kleine 500 ml Wasserflaschen gekauft, die haben aber auf Gedeih und Verderben nicht da reingepasst. Keine Ahnung ob die Flaschen die HUCKEPACKS dazu anbietet noch weniger Umfang haben, aber ausser Riegeln passt da für mich nichts rein. 

vor 6 Minuten schrieb zeank:

Rückenpolster

So wie beim Phoenix Lite hätte ich mir das auch gewünscht, das man da die Option hat.

vor 6 Minuten schrieb zeank:

bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite

Super Idee!

Was mir am meisten fehlt sind allerdings die Side Pockets. ich LIEBE die Sidepockets an meinem alten DxG Huckepackerl, die sind so toll, und da die genannten Stretch Pockets zu klein für meine Flaschen sind wären Sidepockets sehr gut gewesen. Du hast das Wasser in einer 2l Platy dann einfach oben drauf geschnallt?

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vor 11 Minuten schrieb skullmonkey:

Was mir am meisten fehlt sind allerdings die Side Pockets. ich LIEBE die Sidepockets an meinem alten DxG Huckepackerl, die sind so toll, und da die genannten Stretch Pockets zu klein für meine Flaschen sind wären Sidepockets sehr gut gewesen. Du hast das Wasser in einer 2l Platy dann einfach oben drauf geschnallt?

Seitentaschen? Nur wenn die dann auch so schön werden wie beim Waldschneider! ;)

Ich glaube auch, Wasserflaschen sind dort besser aufgehoben aufgrund ihres Gewichts. Ich hatte ja auch Schulterträgertaschen an meinem GG Kumo und hatte ständig Schmerzen, sobald die Flasche dort auch gefüllt war. Hab sie dann irgendwann auch nur noch in den Seitentaschen getragen, so denn da genug Platz war.

Die 2L Wasser (hab die CNOC Vecto) hab ich oben raufgeschnallt, ja. Die liegt da eigentlich sehr stabil, hab sie lediglich mit den Spanngummis, die eh am Pack sind, stabilisiert. Man muss sich dann aber wohl recht behutsam bewegen. Es ging da jeweils ohnehin nur um ein paar letzte Kilometer bis ins camp.

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Ich weiß nicht ob das jemand einschätzen kann, aber mich würde die Eignung für einen Ultra/mehrtages Trail/Marathon Lauf interessieren ?

Das Ding bietet etwas mehr Platz als die üblichen Verdächtigen und wiegt nur ein viertel davon. Ist nur die Frage, ob die Schulter und Hüftgurte zu spärlich für  eine solche Belastung sind...

 

Gruss

bearbeitet von zopiclon

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Es liest sich als wenn der hipbelt-plus-lite nachrüstbar wäre:

Mit diesen Zusatzhüftgurten habt Ihr die Möglichkeit den allgemeinen Komfort, als auch unsere empfohlene Komfortgrenze des PHOENIX und später auch von weiteren Packs zu erhöhen.

 

hab ich das falsch interpretiert?

 

Gruss

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HIER steht ein Kommentar zum Anbringen des Phoenix Hipbelt auf den Packl.

Ich habe gestern meinen Packl Special in rot bekommen. Schaut super aus (auch die bessere Hälfte war von der Optik begeistert ala "Der schaut ja super aus (nicht so wie der Mist den Du sonst kaufst)"). :D

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vor 1 Stunde schrieb zopiclon:

Ich weiß nicht ob das jemand einschätzen kann, aber mich würde die Eignung für einen Ultra/mehrtages Trail/Marathon Lauf interessieren ?

Diesen Pack würde ich dafür nicht in erwägung ziehen. Das Tragesystem eigenet sich nicht unbedingt zum Laufen. Ausserdem hätte er mir zu wenig Taschen aussen. 

Eher die Ultimate Direction Fastpacks oder die größeren Salomons. 

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vor 49 Minuten schrieb Matthias:

Das Tragesystem eigenet sich nicht unbedingt zum Laufen.

Das würde ich auch so sehen, wo Laufen = Trailrunning. Ich bin letztes Jahr auf die Zugspitze gekraxelt und hatte den PackSack dabei, und bin dann einige Stücke auf dem Weg runter gerannt. Das hat funktioniert, aber ich finde da meinen UD Trailrunning Rucksack angenehmer. 

PACKsack at the SummitGatterl Border

 

vor 2 Stunden schrieb zopiclon:

Eignung für einen Ultra/mehrtages Trail/Marathon Lauf interessieren ?

Ich denke auch das da einer der OMM oder inov-8 packs eine gute Wahl sein könnten.

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Hi Zeank, Hi Hendrik,

 

vielen Dank für das ausführliche Review. Ich will mal auf den einen oder anderen Aspekt von Dir eingehen. Und entschuldige, wenn es mal auch nur Stichpunkte sind.

 

Mal etwas zum Packl vorab. Nun, man könnte sehr viele schöne Details und Features zum PACKL und zu anderen Packs hinzufügen. Es ist halt immer ein Kompromiss. Denn jedes Feature erzeugt Gewicht, Aufwand und somit auch Kosten. Für 15 min Mehraufwand müssen wir 12,50€ + Rohstoffe + USt kalkulieren und das ist schon sehr, sehr knapp gerechnet. Die Ursprungsidee des PACKL war eigentlich immer ein komplett reduzierter Pack ohne viel Schnick Schnack. Die Ausstattung des Special ist da imho schon arg viel. Aber der Packl ist ja nur ein Teil des Sortiments mit abgesteckter Actionrange und es kommt ja unter anderem noch der PACKsack, welcher sich formal und in Bezug auf die Ausstattung zwischen Packl und Phoenix bewegt. Aber der kommt erst im nächsten Jahr und dann auch nur, wenn es uns noch gibt und/oder ich noch im Stande, oder gewillt bin weiter zu machen.

 

Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist.

 

 

 

 

Eigentlich sehe ich persönlich den PACKL genau für diese Szenario.

 

Auf die positiven Punkte gehe ich mal nicht weiter ein (Danke!), da sie ja keine Fragen aufwerfen. Und vielen Dank für die vielen konstruktiven Hinweise!

 

Die stretch pockets sind alle etwas zu eng.

 

Yeps. Ich hatte mir extra zwei kleine 500 ml Wasserflaschen gekauft, die haben aber auf Gedeih und Verderben nicht da reingepasst. Keine Ahnung ob die Flaschen die HUCKEPACKS dazu anbietet noch weniger Umfang haben, aber ausser Riegeln passt da für mich nichts rein. 

 

 

 

Normale Flaschen und Softbottles haben bei unseren Tests gut hineingepasst und auch nicht wesentlich gedrückt. Es ist natürlich klar, dass eine Softbottle bequemer ist. Die Taschen sollen auch zunächst eng sitzen, damit nichts schlackert. Stretchmaterial dehnt sich vor mit der Zeit. Dem wollen wir entgegenwirken. Damit die Taschen später nicht rumleiern, sind sie im Neuzustand noch recht eng und weiten sich mit der Zeit ein wenig. Gilt im Besonderen für das elastische Band.

 

 

Die bottom pocket ist ebenfalls sehr eng

 

 

 

Siehe Erklärung zu den Shoulder Pockets. Zudem soll gerade am Boden nichts rumschlackern.

 

 

Auch die Reißverschluss-Tasche oben am Pack ist sehr eng und man bekommt dort kaum etwas unter, nur Dinge, die sehr flach sind. Den Tunnel darunter habe ich genutzt um meine Jacke zu verstauen, sehr praktisch. Aber könnte man es nicht so machen, dass man stattdessen eine große Tasche hat indem dieser Tunnel seitliche, wasserdichte, im Idealfall in der Größe variable Verschlüsse bekommt? Eine konkrete Lösung habe ich nicht. Es könnten seitliche Reisverschlüsse sein, die wären aber nicht stretchy oder variabel. Oder wasserdichte Klappen mit einem shock cord Verschluss?

 

 

 

Die TopPocket war auch nur als Zusatztasche für kleine, flache Dinge angedacht, welche mit wenig Aufwand erzeugt werden kann.

 

Der Pack könnte für meine Zwecke gerne kleiner sein. Persönlich ist er mir mindestens 5 cm zu lang. Dadurch streichelt er mir unentwegt am Po.

 

 

 

Das verstehe ich gut. Die ewige Problematik von „one size fits all. Dem Einem zu klein und dem Anderen zu groß. Hier könnte man sich nur vorstellen, dass man den Packl in zwei verschiedenen Größen anbietet.

 

Die Schlaufen an den Enden des Mittelzippers sind zu klein. Ich verstehe, dass sie (auch?) als Aufhängepunkte für zusätzliche Spannriemen gedacht sind, aber man nutzt sie automatisch um den Pack zu halten, während man den Reißverschluss bedient. Hier bedarf es manchmal einiger Kraft. Leider bin ich dabei einmal so dumm abgerutscht, dass meine Hand gegen eine Wand knallte und ich sie mir ziemlich dumm verletzt habe. Wären die Finger noch kalt, wird das Ganze zu einer echt nervig anstrengenden Unternehmung einen straff sitzenden Zipper zu schließen.

 

 

 

Längere Loops würden schon gehen, aber wie sieht das denn aus. Und nicht jeder würde sich darüber freuen. Mein Tipp, um Handverletzungen zu minimieren … einfach eine Kordel durch den Loop fädeln und man hat einen größeren Griff als Gegenhalter, wenn man das möchte.

 

 

Es wäre gut, wenn man auf der Unterseite des Packs etwas hätte um ihn zu greifen und zu heben. Etwa wie die Aufhängeschlaufe oben. Denn aufgrund des Mittelzippers will man den Pack zum Öffnen in die horizontale bringen und greift dazu instinktiv nach unten, aber ins Leere.

 

 

… einfach eine Kordel durch den Loop fädeln und man hat einen größeren Griff

 

Rückenpolster. Ich hab es genutzt als Isomatte für die Füße in Kombination mit einer Xlite in Größe S. Das klappt prima. Aber es wäre halt Klasse, wenn man es tagsüber auch als sit pad gebrauchen könnte. Ich liebe sit pads! Nur müsste es dazu halt aussen angebracht sein. Dazu gibt es keine direkte, einfache Möglichkeit. Die Befestigung innen ist fest vernäht. Es wäre toll, wären dort stattdessen kleine Schlaufen an welchen die shock cords befestigt sind. Dann könnte man sie dort abnehmen und außen anbringen.

 

 

 

So wie beim Phoenix Lite hätte ich mir das auch gewünscht, das man da die Option hat.

 

 

 

Lieber wären mir aussen an der Rückseite aber Einschubtaschen für das Polster.

 

So wie beim Phoenix Lite hätte ich mir das auch gewünscht, das man da die Option hat.

 

Was mir am meisten fehlt sind allerdings die Side Pockets.

 

 

 

Eine Sitzmatte für Pausen ist auch sehr gut nachvollziehbar aber gibt die Konstruktion vom Packl nicht her, da der Korpus aus einem einzigen Stück besteht. Und aufwendigere Details = Aufwand = Kosten

 

 

Wenn schon bottom stretch pocket, dann doch bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite. Dann braucht man das klebrige Snickers-Papierchen nicht zurück zu den anderen Sachen stopfen.

 

 

Aufwendigere Details = Aufwand = Kosten

 

Liebe Grüße, HuPa

bearbeitet von HUCKEPACKS

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vor 8 Minuten schrieb HUCKEPACKS:

Normale Flaschen und Softbottles haben bei unseren Tests gut hineingepasst und auch nicht wesentlich gedrückt. Es ist natürlich klar, dass eine Softbottle bequemer ist. Die Taschen sollen auch zunächst eng sitzen, damit nichts schlackert. Stretchmaterial dehnt sich vor allem mit der Zeit. Dem wollen wir entgegenwirken. Damit die Taschen später nicht rumleiern, sind sie im Neuzustand noch recht eng und weiten sich mit der Zeit ein wenig. Gilt im Besonderen für das elastische Band.

Ich hatte es ja mit zwei Softflasks probiert (da wir keine Softdrinks in 0,5 ml Flaschen konsumieren bin ich garnicht auf die IDee gekommen sowas zu probieren, muss ich mal schauen ob die reinpassen würden :D ) und da habe ich die nicht mal zur Hälfte reingebracht. Vielleicht hätte ich mich da einfach nicht so anstellen müssen & Angst haben das was kaputt geht, und es einfach mit Gewalt reinschieben! Ich werde noch Mal schauen ob ich es also mit ner Softflask hinkriege.

vor 11 Minuten schrieb HUCKEPACKS:

Aufwendigere Details = Aufwand = Kosten

Ich habe Verstanden ;) ! 

vor 13 Minuten schrieb HUCKEPACKS:

und es kommt ja unter anderem noch der PACKsack,

Yay! Da sind dann Seitentaschen dran, wie bei meinem PACKsack?

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seit gestern habe ich einen neuen "edc" äh bürorucksack (--> werbungskosten) und damit jetzt packl-lite und spezial. den spezial möchte ich hier loben: bunt ist deutlich noch schöner!

von der funktion her reicht mir der leichtere und preisgünstigere packl-lite für kurze touren völlig. man kann zwar noch klimbim-taschen an den dranhängen wenn man unbedingt ohne anzuhalten dies oder jenes greifen können will, aber ich bin gewöhnt, für alles ausser tabak (hosentasche) und foto (treadlite-täschlein am träger) dann halt mal anzuhalten und den sack zu öffnen. heisst bei den packls: absetzen, reissverschluss auf und zu; reissverschluss = sollbruchstelle. hat bei meinem crux 10 jahre a 5-6 wochen nutzung gedauert, bis der ykk rv vom deckelfach hinüber war (aber nur der eine reisser von zwei). also kein bedenken an dem punkt.

beim packl-spezial als alltags-daypack fällt mir als weitere sollbruchstelle das meshfach unten ein, daypack wird bei mir dauernd abgestellt. nicht so wichtig, da kommt wahrscheinlich nur die zeitung rein.

sehr gut finde ich das deckelfach (handy, brille, stift, usb-stick und so), weil man im öpnv schnell an das kommt, was man da gerne mal "braucht". für die mesh-taschen habe ich im alltag keine verwendung, wenn doch mal auf tour könnte rein: brille hier, tabak da, karte unten (alles, was kleiner ist als das format os-explorer passt ins untere meshfach). auch mein neues handy, ein s105 (70 gr) passt bestens in die träger-taschen. da es seine aufgabe "digital detox" aber bestens erfüllt, wird es kaum gebraucht und darf gerne im deckelfach ruhen.

ein grosses extra-lob möchte ich aussprechen für die extra quaderige-form, die sehe ich als äusserst gelungenes und vor allem schnörkelloses beispiel für die autonomie der kunst (eigensinn) gegenüber dem paradigma der funktion: die funktion verlangt nicht danach, die quader-tiefe gleichmässig bis ganz nach oben zu ziehen. ausser mir auf betriebsausflug möchte wohl niemand vier schaum-matten im rucksack tragen, der gut gefüllt eben am besten aussieht.

im arbeitsalltags-behördentestlauf (heute, first outing review) passen in den spezial genau so viele akten wie ich maximal tragen möchte plus pad plus berufskleidung. weil die rückenlänge mir passt, trägt er sich genauso unproblematisch wie sein fast viermal so schwerer vorgänger von osprey, macht aber viel mehr her. im gegensatz zum wulstigen osprey passt er auch prima in meine fahrradtasche, so dass ich beim radfahren jetzt nicht mehr doch das meiste gewicht immer auf dem rücken trage.

unterm strich: der ist so schön, dass ich sicher überlegen werde, auf touren lieber zum schwereren bunten spezial als zum lite zu greifen. 2 seitentaschen aus mesh statt der jetzigen 3 seitentaschen: ja, plus 1. und tja, der ks-imo, den ich ja auch schon sehr schön fand (und finde), ist wohl jetzt die tasche in meiner taschensammlung, die ich nehme, wenn ich unauffällig unterwegs sein will.

vor 2 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

Aber der kommt erst im nächsten Jahr und dann auch nur, wenn es uns noch gibt und/oder ich noch im Stande, oder gewillt bin weiter zu machen.

ich hoffe doch sehr, dass das klappt!

eigentlich hat der spezial oder hätte ein spezial mini (in kürzer) doch locker das potential, populärer zu werden als zb der schrecklich deppige kr°nken.

danke, wunderbarer rucksack!

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Am 27.5.2020 um 10:07 schrieb zeank:

Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist.

Je nach Bierkonsum nehme ich an. Zwei 5 Liter Fässer passen hinein und da ist dann obendrauf noch Platz für Tarp und Schlafsack :D hihi

packl.thumb.jpeg.225099e265d8cf3a09728a4537eef513.jpeg

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vor 4 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit  Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist.

Eigentlich sehe ich persönlich den PACKL genau für diese Szenario.

Verlängerte Wochenenden gibt es im Sommer aber wenige. Andererseits ist es bei euch unten auch schon viel früher viel wärmer als hier. 

vor 4 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

Normale Flaschen und Softbottles haben bei unseren Tests gut hineingepasst und auch nicht wesentlich gedrückt. Es ist natürlich klar, dass eine Softbottle bequemer ist. Die Taschen sollen auch zunächst eng sitzen, damit nichts schlackert. Stretchmaterial dehnt sich vor allem mit der Zeit. Dem wollen wir entgegenwirken. Damit die Taschen später nicht rumleiern, sind sie im Neuzustand noch recht eng und weiten sich mit der Zeit ein wenig. Gilt im Besonderen für das elastische Band.

Ich hab mir jetzt so eine Hydraflask besorgt und die passt wirklich 1a. Und sitzt bequem. Und ist bequem zu benutzen, weil man sie noch nichtmal rausziehen muss. Auch dass sie nicht gluckert ist ein sehr gutes Argument!

vor 4 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

 Längere Loops würden schon gehen, aber wie sieht dass den aus. Und nicht jeder würde sich darüber freuen. Mein Tipp, um Handverletzungen zu minimieren… einfach eine Kordel durch den Loop fädeln und man hat einen größeren Griff als Gegenhalter, wenn man das möchte.

Ach. Ja. Natürlich. Da hab ich sogar noch was passendes hier rumliegen. 

vor 4 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

… einfach eine Kordel durch den Loop fädeln und man hat einen größeren Griff

Ja! 

vor 4 Stunden schrieb HUCKEPACKS:

Eine Sitzmatte für Pausen ist auch sehr gut nachvollziehbar aber gibt die Konstruktion vom Packl nicht her, da der Korpus aus einem einzigen Stück besteht

Hm ja. Einleuchtend. *grübel*

Danke fürs Antworten, die Erklärungen und Anregungen!

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Am 27.5.2020 um 10:07 schrieb zeank:

An der Schulter bekommt man kaum eine Wasserflasche rein.

Den Packl Special habe ich ja schon eine ganze Weile (Anfang März) und war bestimmt schon zehn Mal damit unterwegs, immer Tagestouren. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig, die 500ml Flaschen "einzufädeln" und reinzuschieben, aber mittlerweile - also seit der dritten, vierten Tour - ist das kein Problem mehr. Hier einmal ein paar Fotos von der zweiten Tour:

"Einfädeln":

IMG_7006.thumb.JPG.89a7ad6c462c81c02f53c7aec661aa8b.JPG

"rein schieben":

IMG_7008.thumb.JPG.c76c7039dbc981f9a3270b5aa2858a31.JPG

Drinnen:

IMG_7028.thumb.JPG.eea5f6ed47246d1fb7f9dd61703404db.JPG

 

Flaschenhalter.thumb.jpg.dddaa145e96178415534daaa8f8f4ca8.jpg

 

Bei mir hat die volle Flasche bisher noch nie gedrückt und ich mag gerade diese Schultertaschen sehr. Allerdings nutze ich nur eine Seite und fülle bei Bedarf nach, da ich auf einer Tagestour immer etwas mehr Wasser mitnehme, um Kaffee zu brühen und auch mal etwas zu kochen.  

 

bearbeitet von Dieter_Z.

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@zeank@skullmonkey

Nochmals vielen Dank für die Feedbacks an alle. Das eine oder andere werden wir gerne für Euch umsetzen! Und Sorry für meinen gestrigen zackigen Ton. Die letzten Tage waren anstrengend und stressig.

@hans im glueck @Dieter_Z.

Danke für Feedback und Bilder!

 

Liebe Grüße, Mat

bearbeitet von HUCKEPACKS

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Kein Stress! Ich versteh jetzt auch warum manche meiner Vorschläge keinen Sinn ergeben.

Wenn aber irgendwer hier noch auf eine gute Lösung mit dem sit pad käme, wäre das traumhaft. Selber fällt mir dazu nichts ein. Ein Rückenpolster bräuchte ich nicht, aber ein Stück Matte zum Schlafen für die Füße. 
 

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Mit den Loops an dem Zipper bin ich jetzt auch sehr zufrieden. :P

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vor 21 Stunden schrieb hans im glueck:

seit gestern habe ich einen neuen "edc" äh bürorucksack (--> werbungskosten) und damit jetzt packl-lite und spezial. den spezial möchte ich hier loben: bunt ist deutlich noch schöner!

OT: Wieso fällt mir das erst jetzt ein, das man das sowas machen kann :(

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vor 2 Stunden schrieb zeank:

Wenn aber irgendwer hier noch auf eine gute Lösung mit dem sit pad käme, wäre das traumhaft. Selber fällt mir dazu nichts ein. Ein Rückenpolster bräuchte ich nicht, aber ein Stück Matte zum Schlafen für die Füße. 
 

 

Nutzt Du die Taschen an der Unterseite bzw. Oberseite? Wenn nein könntest Du einfach die vorhandenen Schlaufen für einen Gummizug nutzen.

Packl.jpg.d9c6dcf6fa80a119926e07b14ac0e23e.jpg

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      65 cm x 74 cm soft-structure Tyvek 1,5m weiche Kunststoff-Kordel (schwarz für besseren Kontrast) 1 Kordelstopper 3 cm x 1 cm schwarzes, dünnes Gurtband  Arbeitsschritte
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      Volumen schätze ich auf so ca 20l.


       
    • Von Herr_Horst2206
      Hat jemand einen ultraleichten Rucksack mit einem Fassungsvolumen von etwa 40 Litern herumstehen, den er mir für maximal 40,00,- € verkaufen würde? 
       
      Hey Community. Zu den harten Fakten: Ich bin Forums- und UL-Neuling und habe gerade spontan (und ziemlich blauäugig) beschlossen, nächste Woche auf dem Rota Vicentina (Historischer Weg mit Abstecher zum Fischerpfad) zu wandern. Einige Touren bin ich schon gelaufen, aber mit weniger Gewicht zu wandern, ist das große Ziel. Sinnvolle Ausrüstung klaube ich mir gerade so zusammen. Nur ein Rucksack fehlt noch. Könnt ihr mir helfen? Das wäre ganz schön gut.
    • Von micha90
      Ein leichtes Hallo alle zusammen!
      Seit einiger Zeit bin ich wieder im nasskalten Deutschland gelandet und habe mich schon halbwegs wieder akklimatisiert. Da das beim letzten Mal den Eindruck machte, dass es doch recht viele von euch interessiert, kommt hiermit wieder ein kleiner Überblick darüber, was ich so dabei hatte, was sich bewährt hat und was nicht.
      Die Rahmenbedingungen: Der CDT verläuft durch verschiedene Klimazonen, von nasskalt bis heiß und trocken, von etwa 1200m bis 4300mNN. Ich hatte kein Thermometer dabei, kann also keine akkuraten Angaben über Temperaturen machen, nur schätzen. Ich startete am 21.06.16 an der kanadischen Grenze (Chief Mtn. Trailhead) und kam nach etwa 4500km/ 2800mi am 19.10.16 an der mexikanischen Grenze am Crazy Cook Monument an.

       
      Shelter:
      Tarp: Da ich vor meiner Abfahrt aus Deutschland sehr viel Stress hatte, kam ich leider nicht mehr dazu an irgendwelchen Prototypen zu feilen oder gar ein komplettes Shelter zu nähen, weshalb ich kurzer Hand einfach mit meinem sub100 Tarp losgezogen bin. Genauer genommen dem Nachfolger des vorgestellten Tarps, mit identischen Abmaßen, aber leider ein paar Gramm mehr (Materialschwankungen..  ). Das Tarp ist nicht gerade riesig und man muss doch aufpassen wo und wie man es aufstellt, aber ansonsten war es eine gute Wahl! Ein zusätzlicher Beak wäre schön gewesen, aber so ist das eben. Ich hatte einige Nächte mit ziemlich ungemütlichem Wetter, aber nur zwei in denen ich mir ein etwas geschlosseneres Tarp gewünscht hätte. Bei miesem Wetter kam der Schirm vor die offene Seite um das gröbste abzublocken.
      Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war.
      Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!
      Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)
      Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
      Würde ich genau so wieder nehmen.
      Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
      Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
      Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

      links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
      Schlafen:
      Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
      Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
      Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
      Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
      Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

      Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
      Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
      Küche:
      Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
      Würde ich definitiv wieder so machen!
      Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
      Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
      Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.
      Am Körper getragenes:
      Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
      Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
      Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
      Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
      Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
      Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
      Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
      45Meilen/  72km für einen Milchshake
      Zusätzliche Bekleidung:
      Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
      Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
      Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
      Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
      Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
      Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
      Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
      Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
       
      Verschiedenes:
      Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
      Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
      Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
      Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
       
      Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
      Schöne Grüße
      Micha

      Gearliste CDT 16.pdf
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