Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

187.5g / 6.6 oz XUL DCF Zelt ... leichter geht's nicht mehr ?!?


Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Jäger:

Mich würde interessieren, wie so leichte Zelte in schlechtem Wetter performen. 

Das wird das Jahr zeigen. Die V1 Stand bei -13°C im leichten Schnee ja ganz angenehm, aber wirklich Sturm hat bisher noch keines erlebt.

vor 48 Minuten schrieb Unterwegs mit Junior:

Wie gross ist die Liegefläche?

Etwa so, das es bis 1,90m bei moderater Isomatte gehen sollte. Grundmaße des Materials fürs Bathtub sind 240x90cm. Zum Eingang schrumpft die Länge aber auf 220cm.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo @Capere,

ich bin auch schwer beeindruckt. Vor allem von einigen Details und Deinem Duchhaltewillen zur ständigen, weiteren Verbesserung. (wenn ich nur auch noch so viel Power hätte)

Interessieren würde mich:

  • Materialpreise,- nur so grob
  • Stockhöhe,- weil ich als Radfahrer immer überlege, wie ich die Höhe ohne Stock mit dem Rad herbekomme
  • Durchstichfestigkeit des Bodens,- weil ich auf Tour keine Zeit und Nerv für eine Mattenreperatur habe
  • Kondesatabführung,- funzt das so?
  • Arbeitszeit,- schafft man das an einem Regentag?

Du siehst, viele, viele Fragen und grosses Interesse

LG

Thomas

 

 

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gewicht und Packmaß sind echt toll! Absis und Querlieger sind auch bei mir must have features. 

Was mir allerdings bei allen Bildern auffällt( schon beim V1): Der Aufbau ist nicht schön. Die Absis sollte kein Slack haben und die seitlich Grundlinie (grün) muss gerade sein. Das Bild mit dem Tie-Out (hinten?) lässt mich nervös werden. Das sieht aus wie eine Sollbruchstelle. Der sollte nicht über die Naht hinaus reichen.

IMG_20210226_103014.jpg.40c2f4ed4aa30a208708e088defa38b7.jpg

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Moin!

vor 16 Stunden schrieb Jäger:

Mich würde interessieren, wie so leichte Zelte in schlechtem Wetter performen. 

Wenn es um höhere Windgeschwindigkeiten geht, dann kommt es vor allem auf die Konstruktion die Haltepunkte am DCF-Laminat, die Stange und Heringe an. In den letzten, etwas böigen Tagen stand mein Test-Tarp immer noch im Garten.
Mit der Öffnung in den Wind hat es allen Böen standgehalten. Dabei haben mich die cordlocs restlos überzeugt.
Selbst eine klatsch nasse 2 mm Schnur, hat kein Stück nachgegeben. Stattdessen wurden die Heringe etwas aus dem Boden geruckelt.

_DSC6522.thumb.jpg.f18342e2d59705412c77ea0fa2778757.jpg

Es kommt bei der Konstruktion des shelters besonders auf die Kraftübertragung der Fixpunkte am Boden, auf die Zeltfläche an. Wenn das DCF Laminat, an den entscheidenden Stellen hinreichend verstärkt ist, kann die Fläche eine unglaubliche Last aufnehmen. Hier zeigt sich in der Performance, eindeutig die Herkunft des Materials aus dem Segelsport.
Wurde die Spitze des flys ebenfalls ausreichend verstärkt, ist meist die Stange das nächst schwächere Element. Möchte man in exponiertem Gelände unterwegs sein, kann es also durchaus sinnvoll sein, diesem Teil etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. ;)

VG. -wilbo-

 

Bearbeitet von wilbo
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die tolle Resonanz!

vor 3 Stunden schrieb ThomasK:
  • Materialpreise,- nur so grob
  • Stockhöhe,- weil ich als Radfahrer immer überlege, wie ich die Höhe ohne Stock mit dem Rad herbekomme
  • Durchstichfestigkeit des Bodens,- weil ich auf Tour keine Zeit und Nerv für eine Mattenreperatur habe
  • Kondesatabführung,- funzt das so?
  • Arbeitszeit,- schafft man das an einem Regentag?

Jedes Zelt hat mich irgendwas um die 300€ Material gekostet. Zeitlich beläuft es sich selbst bei mir (nach immerhin schon einiger Erfahrung mit den Bivies und Rucksäcken etc.) auf eher 2 volle Tage.

Bei meinem Bivy hat der 18g/m² DCF-Boden bisher sehr gut durchgehalten - ich achte aber auch stets auf den Untergrund und nutze ausschließlich CCF Pads. Unterm Strich ist es aber deutlich unter der min. DCF-Stärke, die normalerweise für Groundsheets empfohlen wird.

Für den Aufbau nutze ich stets meinen faltbaren 120cm Carbonstock. Alternativ habe ich noch eine DIY CarbonStange, die sogar verstellbar wäre.

Bzgl. Kondens kann ich noch keine abschließende Meldung geben - habe in der Ausgestaltung beim Nähen (insb. "Dachrinnen"-Übergang Mesh zu Bathtub) meine Erfahrung mit dem Lanshan 1 Pro und TT Aeon Li einfließen lassen, wo es prinzipiell gut klappte. 

vor 12 Stunden schrieb Fabian.:

Heißt das jetzt, dass die V1 überflüssig ist?
Her damit! ;)

Sehr geiles Projekt!

Sorry, ist schon vergeben. ;)

vor einer Stunde schrieb Martin:

Gewicht und Packmaß sind echt toll! Absis und Querlieger sind auch bei mir must have features. 

Was mir allerdings bei allen Bildern auffällt( schon beim V1): Der Aufbau ist nicht schön. Die Absis sollte kein Slack haben und die seitlich Grundlinie (grün) muss gerade sein. Das Bild mit dem Tie-Out (hinten?) lässt mich nervös werden. Das sieht aus wie eine Sollbruchstelle. Der sollte nicht über die Naht hinaus reichen.

Stimmt, die vorderen Leinen können noch was länger ausfallen, damit kriegt man es dann auch straffer.

Hm, ob die "eingedellte" Seite zum Problem wird, muss ich erst noch sehen - das "Einhängen" des Moskitonetzes an die Fly ist einer der kniffligsten Parts m.M.n. und daraus resultiert diese "Ecke".

Meinst du da den TieOut selbst (auf 34g/m² DCF genäht und dann nahtlos aufs 12g/m² DCF aufgeklebt) oder mein Logo?

vor 7 Minuten schrieb wilbo:

Es kommt bei der Konstruktion des shelters besonders auf die Kraftübertragung vom Fixpunkt am Boden, auf die Zeltfläche an. Wenn das DCF Laminat, an den entscheidenden Stellen hinreichend verstärkt wurde, kann die Fläche eine unglaubliche Last aufnehmen. Hier zeigt sich bei der Performance eindeutig die Herkunft des Materials aus dem Segelsport.
Wenn die Spitze des flys ebenfalls ausreichend verstärkt wurde, ist meist die Stange das nächst schwächere Element. Wenn man in exponiertem Gelände unterwegs sein möchte, kann es also durchaus sinnvoll sein, diesem Teil etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. ;)

In meinen Überlegungen war stets eine Schwächung des 12g/m² DCF der "weak-link" und insofern sind alle, bis auf die äußeren Saumnähte (+ Perimeter Mesh Verbindung) ausschließlich geklebt.

Heißt konkret alle Tie-Outs, die Meshdoor, Top Verstärkung und interner Bathtub-Lifter sind separat auf DCF (idR. 34g/m²) genäht und erst danach ins Fly eingeklebt. Bevor sich die Verbindung der beiden DCF Schichten bei Zug löst, ist bei meinen Tests vorher weit eher das 12g/m² DCF eingerissen...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wenn das hier so weiter geht, muss ich mein Duplex, wenn ich mich mal von trennen sollte, bei ODS einstellen. 
Hier will dann keiner mehr so ein schweres Teil haben... 

 

Richtig richtig geiles Teil! Anders kann man es nicht ausdrücken. 
Du solltest echt mal über eine Mini-Serie nachdenken. Ich glaube die wirst du sehr leicht los ;-) 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

vor 2 Stunden schrieb Capere:

Heißt konkret alle Tie-Outs, die Meshdoor, Top Verstärkung und interner Bathtub-Lifter sind separat auf DCF (idR. 34g/m²) genäht und erst danach ins Fly eingeklebt. Bevor sich die Verbindung der beiden DCF Schichten bei Zug löst, ist bei meinen Tests vorher weit eher das 12g/m² DCF eingerissen...

Magst Du das vielleicht hier einmal genauer beschreiben? Ich finde die Grenzen, die dieses Material bietet ja sehr spannend.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich meine den Tieout. Die untere linke Ecke ist nicht in der Flucht mit der Kante des Tarps und sieht aus als ob es dort zuerst aufreißen würde. Es wirkt zu sehr nach unten Rausgezogen, bei Silnylon hätte ich gesagt, das Material hat sich hier zu stark gedehnt. Bei DCF ist das natürlich nicht der Fall.

Warum es diese Eindellung auf der Linie der Netztür gibt ist mir schleierhaft. Das Netz ist ja nichtmal unter Spannung. Ich sehe nicht, was daran von innen zieht.

Ich bin vielleicht auch etwas perfektionistisch veranlasst, was einen drum-tighten Pitch angeht. Bei DCF soll das ja nicht so wichtig sein wie bei Silnylon. Aber ich kann Kannten mit Slack einfach nicht ertragen.

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 7 Stunden schrieb wilbo:

Dabei haben mich die cordlocs restlos überzeugt.
Selbst eine klatsch nasse 2 mm Schnur, hat kein Stück nachgegeben.

Gibt es Erfahrungen, ob die Cordlocs auch Dyneema-Schnur gut halten? Das wäre ja ein Riesenvorteil zu den gewohnten Linelocs...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Leider nicht von mir.
Bei mir sind Schnüre, dünner als 2 mm unbeliebt, da sie beim Strammziehen der Abspannungen mehr "einschneiden" als dickere. Der Gewichtsgewinn steht für mich in keinem Verhältnis zu der schlechteren Handhabung.

Bearbeitet von wilbo
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 14.3.2021 um 16:15 schrieb Martin:

Ich meine den Tieout. Die untere linke Ecke ist nicht in der Flucht mit der Kante des Tarps und sieht aus als ob es dort zuerst aufreißen würde. Es wirkt zu sehr nach unten Rausgezogen, bei Silnylon hätte ich gesagt, das Material hat sich hier zu stark gedehnt. Bei DCF ist das natürlich nicht der Fall.

Warum es diese Eindellung auf der Linie der Netztür gibt ist mir schleierhaft. Das Netz ist ja nichtmal unter Spannung. Ich sehe nicht, was daran von innen zieht.

Ich bin vielleicht auch etwas perfektionistisch veranlasst, was einen drum-tighten Pitch angeht. Bei DCF soll das ja nicht so wichtig sein wie bei Silnylon. Aber ich kann Kannten mit Slack einfach nicht ertragen.

 

Ah okay, das sieht glaube ich schlimmer aus, als es ist. Die Verstärkungen sind alle kreisförmig und insofern oben in der ersichtlichen Form aufgeklebt und nach unten-innen umgeschlagen auf der Innenseite verklebt. Sie sitzen also von außen wie innen auf dem 12g/m² DCF.

Am 14.3.2021 um 18:22 schrieb Philipp H:

@Capere

Erst einmal: ein sehr cooles Zelt, was mir vom Eingang her noch einmal mehr zusagt, als dein vorheriges. Da ich nicht so ganz schlau werde aus deiner kleinen Zeichnung: Kannst du vielleicht noch einmal den ganzen Schnitt zur Verfügung stellen - kann mir das so nicht ganz zusammenreimen ;)

Danke dir!

IMG_20210315_2012081.thumb.jpg.860b1792e2fcfd8d5c83383faf3a73f7.jpg

Ich weiß nicht, ob man da so wahnsinnig viel erkennt... Vielleicht digitalisiere ich das Ganze mal.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Wochen später...
Am 14.3.2021 um 10:09 schrieb Martin:

Gewicht und Packmaß sind echt toll! Absis und Querlieger sind auch bei mir must have features. 

Was mir allerdings bei allen Bildern auffällt( schon beim V1): Der Aufbau ist nicht schön. Die Absis sollte kein Slack haben und die seitlich Grundlinie (grün) muss gerade sein. Das Bild mit dem Tie-Out (hinten?) lässt mich nervös werden. Das sieht aus wie eine Sollbruchstelle. Der sollte nicht über die Naht hinaus reichen.

Habe die vordere Abspannleine noch etwas verlängert und damit sieht der Aufbau auch gleich viel besser aus. Auch bei starken Böen stand es so schön stabil:

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 9 Stunden schrieb tillkm:

Hi, welche für Magnete verwendest Du, um die Eingänge aufzurollen? Ich wollte mein Zelt damit pimpen, da der verbaute Verschluss nervig ist.

Gruß Till

Für die DCF Zelte nehme ich 5x1mm Neodym Magnete. Bei "klassischen" Stoffen oder generell höherer Last würde ich aber 10x2mm empfehlen. :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 3.4.2021 um 19:01 schrieb Capere:

Habe die vordere Abspannleine noch etwas verlängert und damit sieht der Aufbau auch gleich viel besser aus. Auch bei starken Böen stand es so schön stabil:

 

Laut Recherche beim Wetterdienst war das übrigens bei etwa Windstärke 6 - Böen von 10-14m/s. :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 24 Minuten schrieb Capere:

Laut Recherche beim Wetterdienst war das übrigens bei etwa Windstärke 6 - Böen von 10-14m/s. :)

Ohne Deine konstruktive Leistung schmälern zu wollen, sieht der Impakt einer sechser Windsträrke auf ein shelter anders aus.* ;) Aus meiner Erfahrung unterscheiden sich die offiziellen Wetterdaten erheblich von der Situation Vorort.

Bei uns in der Gegend habe ich schon mehrfach einen schönen Sturm angesagt bekommen und dann nur einen  sechser Wind mit Böen bekommen. Meiner Meinung nach, ist eine eigene Messung am Ort des geschehens ist durch nichts zu ersetzen.

OT: *(An der Nordsee durfte ich einmal mein altes Jannu direkt am Strand aufbauen. Das hat gerade mal so geklappt und ich musste alle Sturmleinen abspannen da der Winddruck die ganze Konstruktion extrem verzogen hat. Das war kein Sturm, sondern nur ein sechser Wind, dem wir allerdings komplett unschützt ausgesetzt waren.)

VG. -wilbo-

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 1 Monat später...

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Craftsman
      Halo zusammen, 
      hier hab ich noch verschiedenes an Gear über, dass sich gerne eine*n neue*n Besitzer*in suchen darf. 
      Titan Kochset Lixada 700ml + BRS Stove
      Beides neu und unbenutzt. bin eher so der stove-less Typ 
      Preis: 35,- 

      MYOG Fanny Pack
      geräumiges Fanny Pack für alles mögliche aus robusten Materialien. Ich würde sagen ziemlich wasserabweisend aber die Nähte sind nicht getaped.
      Platz findet alles bis zu kleinen Systemkameras.
      Material ist 1000D Cordura und ein Aquaguard Zipper. Form ist Rechteckig. Aussen ist noch eine kleine Tasche aus Netzstoff angebracht. 
      Wiegt ca. 100g
      Zustand ist neu
      Preis: 30,-

      Trailrunner LaSportiva Helios SR Gr. 46
      Ist mir minimal zu klein. 2x getragen. Ich hätte gerne noch 70,- dafür

      Nitecore TIP SE
      Super helle und geniale kleine Taschenlampe. War auf dem PCT mein ständiger Begleiter. Dank USB C PD (power Delivery) kann die Lampe mit einer Powerbank betrieben werden und so praktisch endlos lange leuchten. Das war einige male sehr hilfreich. Der Super helle modus mit 700 Lumen macht die Nacht fast zum Tag und ist für eine Lampe dieser Grösse beachtlich. Gebe ich nur ab weil ich kein Mützenträger bin und ohne die lässt sie sich schlecht am Kopf befestigen. Wer aber eine kleine Taschenlampe sucht ist mit der Nitecore gut bedient. Hat sichtbare Gebrauchsspuren funktioniert aber wie am ersten Tag. USB-C Kabel liegt bei.
      Preis: 15,-

      Pedco Ultrapod II mit Klemme
      Praktisches kleines Stativ auch für grössere Kameras brauchbar. Wiegt 110g ohne Klemme. Zustand ist sehr gut da kaum benutzt. 
      Preis: 20,-

      Decathlon Kissen
      Neu und unbenutzt. 64g
      Preis 5,-

    • Von Capere
      Dandee Packs Ultraleicht Rucksack, 30l - Dyneema / DCF - neu und unbenutzt, fully taped ~200g
      200,00€ VHB

      Pioneer 120cm Carbon Trekking Pole - neu und unbenutzt ~120g
      50,00€ VHB

      Static Adrift Crew Shirt/Pullover (wie Polartec Alpha, aber widerstandsfähiger), Größe M - neu und unbenutzt 116.6g
      75,00€ VHB

      Zefal Flaschenhalter Fahrrad - leichte Gebrauchsspuren
      5,00€ VHB

      Husky Athine 1,5 Isomatte - 1x Torsolänge mit leichten Gebrauchsspuren ~97.3g + restliche Segmente unbenutzt.
      15,00€ VHB

      3x Isomatten in Torsolänge (2x 2mm EVA + 1x Wechsel Ripozon) - unbenutzt.
      zusammen für 10,00€ VHB

       
      Preise jeweils zuzüglich Versand aber alles ist verhandelbar.


      Wer mehrere Sachen nimmt kann mit Rabatten rechnen. Bei Interesse, einfach mal Bescheid geben.

      Ich schließe jegliche Sach­mangelhaftung aus. Die Haftung auf Schaden­ersatz wegen Verletzungen von Gesundheit, Körper oder Leben und grob fahr­lässiger und/oder vorsätzlicher Verletzungen meiner Pflichten als Verkäufer bleibt uneinge­schränkt.


      Beachtet auch meine anderen Verkäufe
    • Von icefreak
      ... wie es nun damit weiterging, erfahrt ihr hier:
      In meiner Rucksackkollektion klaffte bis vor kurzem noch eine schmerzhafte Lücke: ein Rucksack für kürzere Touren in der warmen Jahreszeit, mit vereinfachter Konstruktion und einem verringertem Volumen im Vergleich zu meinen bisherigen Rucksäcken.
      Der Prototyp hatte sich außerordentlich gut bewährt und bekam sein zweites Leben als “Resterucksack” aus aufgesammelten Materialien für eine Wanderfreundin.

      Zusammen mit den Erfahrungen aus dem letzten Rucksack und einer Reifezeit von ca. 2 Jahren entstand ein Design mit den folgenden Merkmalen:
      Volumen ca. 30 l (ohne "Erweiterung" durch Rollverschluß, ohne Außentaschen) Gewicht 340 g ohne Noppenschaum (als Rückenpolster), Gesamt dann 384 g Quaderförmige Grundform mit stark abegrundeten Ecken an der Vorderseite Gerade, klare Linien - dadurch optimal für die Burrito-Methode weitgehend gerade Schulterträger, welche dadurch in sich schlanker ausgeführt werden konnten rundum großzügige, aber flache Netztaschen aus stabilem Material Trinkblasenfach und Schlauchdurchlass Trinkschlauchschlaufen rechts beidseitig MOTASY-Schnittstelle (Band in definierten Dimensionen für zusätzliche Täschchen usw.) nahtarme Konstruktion gedoppelter Boden (zusätzlicher Nässeschutz beim Absetzen des Rucksacks) Rollverschluß mit stabiler einseitiger Versteifung zusätzliches flaches Rückenfach für passend zusammengefaltete Leichtluftmatratze (dient da als Rückenpolster) Befestigung für Noppenschaum als Rückenpolster ausreichend Schlaufen zur Befestigung für Regenschirm und Wanderstöcke
      Einsatzzweck und Packsystem
      Der Rucksack ist für Touren kürzerer Dauer im Mittelgebirge während der warmen Jahreszeit konzipiert. Bis zu zwei Liter Wasser, kurz vor dem Drycamp auch 4 Liter werden mit Essen und Brennstoff für ein bis drei Tage transportiert.
      Als Referenzstrecke dient mir der Forststeig im Elbsandsteingebirge.
      Überwiegend anspruchsvolle, naturbelassene Pfade durch felsiges Terrain, durchsetzt mit Wurzeln und garniert mit Holzstämmen aus Windbruch führen nicht nur durch lichte Wälder, sondern auch durch enge Felsgassen, Gestrüpp und Dornenranken. Tagesetappen bis 40 km sind angedacht, so dass ein sowohl leichter, als auch stabiler und komfortabel sitzender Rucksack benötigt wird. Das schlanke Profil ist für die engen Felsgassen und Schlüchten unverzichtbar.
      Mein erster Hauptsatz der Packdynamik lautet: Das Zeug gehört komplett IN den Rucksack! Der Wettbewerb um minimalste Innenvolumengrößen führt dann zu unförmig ausgebeulten Netztaschen, wo der Inhalt ungeschützt hineingeworfen wird und an der nächsten Felskante in schmalen Felsgassen Beschädigungen nicht ausbleiben werden.
      Demzufolge findet sich in den flachen, aber großzügigen Taschen Platz für schlanke, flexible Dinge wie den 1.-Hilfe-Pack, wasserfest verpackte Wanderkarten, die Bodenplane und je nach den Umständen die Windjacke oder nasse Regenjacke. Flaschen passen praktisch nicht hinein, Softbottles könnten gehen. Gut komprimierter Müll landet ebenso außen am Pack.

      Durch die dünnere Sommer-Isomatte wird das Volumen nur wenig reduziert (Burrito-Methode), die 47 cm breite Isomatte passt perfekt in den Korpus. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit von Luftmatrazen kommt deren Einsatz nur im Sommer und nur zusätzlich zu einer Isomatte in Frage. Deshalb bleibe ich ganz oldscool bei der eingerollten Isomatte.

      Die Träger sind mit ca. 60 mm Breite und 5 mm Polsterung aus Evazote ausreichend komfortabel. Die gerade Linienführung benötigt keine stärkere Ausführung, die Ripsbandeinfassung überträgt die Kräfte optimal vom oberen Befestigungsband zu den mit Cordura innen einlagig verstärkten Lastwinkeln am unteren Ende des Rucksacks.
      Meine hauseigene Taschenschnitstelle “MOTASY” (Modulares Taschen-System), quasi ein radikal reduziertes MOLLLE-Derrivat, geht von einem gedachten 40 mm Quadrat als Schnittfläche zweier Bänder aus. Hier als 38 mm Polyester Band mit PenCott® Print ausgeführt.

      Vorhandene und selbst gefertigte Täschchen, Messerscheiden, Klappmesser mit passendem Clip oder über Tek-Lok Small der ganze Bereich der Kydex-Scheiden bieten genügend Möglichkeiten, seine Ausrüstung griffbereit zu organisieren.
      Weitere Taschen (oder Schnittstellen dafür) sind nicht vorgesehen, weil eine passende Hüfttasche zum Transport von Geldbeutel, Schlüssel, Taschentüchern, Feuerzeug, Zeckenzange, Stirnlampe und dergleichen mehr dient.

      Die bei mir obligatorische Trinkblase hängt in einem separatem Fach über der Isomatte im Hauptfach,

      der Schlauch wird sicher am Träger geführt und es passt sogar das Mundstück durch den Durchlass, was das Auffüllen erheblich erleichtert.

      Der Rolltopverschluß lässt sich dank der starken Versteifung und eines Cam-Snap Druckknopfes faltenfrei zusammenrollen und wird durch ein 15 mm Band mit Steckschließe zusätzlich gesichert. Die Kraftübertagung erfolgt an der hinteren Netztasche über im Saum eingelegte 20 mm Ripsbänder, welche mit Riegel / Bartack am Korpus an einer Verstärkung enden. Hier werde ich bei einem weiteren Exemplar doch Teilungsnähte vorsehen, es ist einfacher zu fertigen und die Kräfte werden auch sauberer eingeleitet.
      So jedenfalls werden die Netzfächer durch eine Daisy Chain aus 5 mm Paracord-Hülle getrennt, zusammen mit weiteren unauffälligen Paracordschlaufen ergeben sich zahllose Befestigungsmöglichkeiten für Regenschirm, Wanderstöcke, Reflektorband (Pflicht in CZ nachts auf Landstraßen!) und was einem so einfallen mag.
      Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen.
      Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich.
      Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden.
      Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann.
      Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen.

      Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann.
       
      Fertigungstechnische Informationen
      Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien
      Stoffe, Polsterung
      Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw.
      Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen
      2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw.
      2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen:
      Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
    • Von Capere
      Nachdem mein erster Alpha Hoody ja etwas schwer war, konnte ich jetzt eine kleine Menge 65g/m² Alpha Material von einem netten Dänen ergattern und so entstand mit optimiertem Schnitt folgender Hoody mit 94.2g.

      Ist damit immer noch ~10g schwerer als mein geliebter FarPointe Alpha UL, aber zumindest habe ich so mal einen zum Wechseln. Und er hat im Gegensatz zum FarPointe zwei dezente Thumb-Loops. 
       
      Im übrigen gefällt mir persönlich Polartec Alpha bei all den aktuellen Möglichkeiten für aktive Isolation immer noch am besten. Primaloft Next lädt sich elektrostatisch auf und hat subjektiv ein schlechteres Hautgefühl. Teijin Okta ist weniger "fusselig" aber dafür auch leicht kratzig wie Wolle.
       
    • Von doman
      Nach siebenmonatiger Wartezeit ist vor ein paar Tagen mein neues Gavelbike eingetroffen - mit Titanrahmen und 11-Gang-GRX-Guppe ohne Umwerfer. Ich bin schwer beeindruckt, obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob dieser neue Fahrrad-Trend tatsächlich hält, was er verspricht. Das Rad ist spritzig wie ein Rennrad und 'bombproof' wie ein Mountainbike. Außerdem bietet es mit seinen 40-mm-Reifen mehr Komfort als die fehlende Federung vermuten lässt.

      Das Rad ist mit knapp unter 10 kg ziemlich leicht - findet jedenfalls meine Tochter im Vergleich zu ihrem Kinderfahrrad.

      Um richtige Touren machen zu können, fehlen mir allerdings noch die Taschen für das Rad. Eine Ortlieb Lenkertasche mit dem neuen QR-System habe ich zwar, aber auch die werde ich wohl noch ummodeln, weil der Halter eigentlich das einzige ist, was mir daran wirklich gefällt. 
      Ausrüstung mit Bikepackingtaschen
      Die Taschen, mit denen ich das Rad ausstatten möchte, werde ich alle selbst herstellen und nach und nach hier vorstellen. Fertig ist bereits die Rahmentasche, die ich noch nie an einem Rad hatte und mir schon lange gewünscht habe.

      Zunächst habe ich aus Karton eine Schablone abgenommen.

      Dann wurden die benötigten Teile ausgeschnitten. Verarbeitet habe ich das schwerste mit Nylonstoff verstärkte DCF-Material (das aber mit 170 g/m2 immer noch recht leicht ist). Die einzige genähte Applikation ist der Reißverschluss, alle andere Verbindungen wurden mit Transferklebeband geklebt - genauso wie ich das bereits mit meinem Zelt erprobt habe.

      Das ist die Tasche von innen.

      Uns so sieht sie fertig von außen aus.

      Einzelne Stellen habe ich noch mit der Nähmaschine nachgenäht, damit beispielsweise die Klettverschlüsse nicht abreißen.

      Das Gewicht finde ich sehr ansprechend - die vom Volumen her deutlich kleinere Rahmentasche von Apidura wiegt das dreifache.

      Was mir besonders wichtig ist: auch die Paddelblätter meines Packraft-Paddels passen in den Rahmen ...

      ... und am Ende auch in die Taschen hinein. Was ich genau damit anstellen werde, könnt ihr (hoffentlich) bald hier nachlesen... 


×
×
  • Neu erstellen...