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Ultraleicht Trekking

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tillkm

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    tillkm reagierte auf kra in Empfehlung für Navigationsapp   
    Eben nicht Europa, in meinem Fall die Mongolei. OSM gibt dafür nicht allzuviel her während sich die Topographie selber über 50 Jahre nur marginal verändert hat. Und die alten USSR-Karten sind, speziell im damaligen Einflußbereich, schon verhältnismäßig präzise, darüber hinaus, was die "Zielländer" der USSR-Armee betrifft, ebenfalls.
    Und da ist die Kombi aus eingescannten und georeferenzierten Papierkarten mit aktuellen Höhenlinienkarten als "Unterlage" schon sehr gut. Auf 25m hin oder her oder +- 10m Höhe kommt es da nicht an, aber die Orientierung ist damit sehr gut möglich.
  2. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf Blickpunkt in TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?   
    Ich mach das jetzt mal nicht OT, weil es ja eigentlich schon zur inhaltlichen Diskussion gehört…
    Ich bin immer noch der Meinung, man bekommt das auch ohne Leinen oder Heringe hin 😉 Ich habe schon oft gesehen, dass die Leute ihr Groundsheet ausbreiten, und es provisorisch mit ihren Trekking Stöcken beschweren, damit es nicht weg fliegt, solange das Zelt noch nicht steht. Genau so mache ich das auch. Das funktioniert allerdings nur bei wenig oder mäßig Wind. Bei viel Wind baue ich einfach das Zelt auf und schiebe das Groundsheet einfach nachträglich unter den Zeltboden. Klappt auch sehr gut.
    Aber klar, jeder wie er mag.
  3. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von EldenStars erhalten in TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?   
    Beim Zeltabbau ist mir einmal das Tyvek-Groundsheet fast den Berg hinuntergeflogen, weil ich nicht genug aufgepasst habe – ich musste ihm hinterherrennen. Seitdem habe ich 1,5 mm Leinen am Footprint befestigt.
    Mein ursprünglicher Plan war, das Footprint zuerst mit vier Heringen zu fixieren und anschließend das Zelt (Tarptent Double Rainbow) direkt in der passenden Position einzuhängen. Dafür habe ich die Leinenlängen am Groundsheet entsprechend eingestellt und zusätzlich mit einem Edding auf dem Tyvek markiert, in welche Richtung die Leinen gespannt werden müssen.
    In der Praxis funktioniert das bisher nur mäßig gut – aktuell muss ich immer wieder Heringe neu setzen. Möglicherweise liegt das auch an unebenem Untergrund. Ein Vorteil der Leinen ist aber zumindest, dass ich das Tyvek so bei Regenpausen auch als Tarp aufbauen kann. Um die Leinen am Tyvek zu befestigen, habe ich kleine Schlaufen aus abgeschnittenem Tyvek auf das Groundsheet genäht.
  4. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von khyal erhalten in LineLoc mit 1.5 mm Dyneema   
    danke für die Info! Bei mir ging es darum, die sechs Abspannpunkte des Double Rainbows jeweils mit 1.20m Dyneema/Polyester-Schnur (in 1.5mm) zu ersetzen, um das Zelt direkt mit Steinen abspannen zu können.
    Aus Gewichtsgründen wollte ich eben nur 1.5mm Schnur verwenden und habe dazu die originalen Linelocker entfernt und die hier genannten Linelocker mit beweglichem Steg eingenäht. Ich bin mir relativ sicher, dass die Schnur bei stärkerem Wind durchgerutscht ist und vermute, dass der Steg bereit in eine Form geschliffen wurde, die Durchrutschen begünstigt. 
    Ich kann das aber nicht mehr genau reproduzieren, da ich seitdem die Stege getauscht habe und bei windigen Verhältnissen immer einen "slippery half-hitch" direkt hinter die Linelocker geknotet habe. Dadurch kann auch nichts mehr Durchrutschen, es kostet aber extra Zeit beim Aufbauen.
    Da ich bei Sturm "inner guylines" im Zelt verwende ist die Zugkraft auf die Heringe bei mir auch nochmals erhöht. Dies könnte das Problem verstärkt haben.
    Ich werde es mal weiter beobachten und testen.
     
  5. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf khyal in LineLoc mit 1.5 mm Dyneema   
    Konnte ich jetzt nicht feststellen, ich verwende diese Spanner sehr viel, da ich die durch den "Hohlsteg" sehr universell finde d.h. Du must das Teil nicht mit einem Gurtband festnähen, sondern kannst es auch mit einem kurzen Stück Schnur, durch das Rohr geführt, an einer Minischlaufe festknoten.
    Da ich unterwegs viel experimentiere z.B. schaue welche Spanner / Schnurkombi bei böigem Wind am Wenigsten durchrutscht, kann ich dann auch mal fix so einen Spanner durch einen einfachen Linelok ersetzen o.A.
    Dasselbe im Defektfall, was aber bei mir bei den Spannern noch nie vorgekommen ist, also sehr gute Erfahrungen mit den Teilen.

    Auch bei heftigen Belastungen, ich hatte z.B. mal auf einer längeren Tour ein kleineres Tarp aus dem 36er Si-Nylon bei, bei dem ich zum Test verschiedene Verstärkungen und Spanner ausprobiert hatte, was ich dann auch ungeschützt bei böigem Starkwind stehen gelassen habe, wollte ja wissen, was evtl zuerst aufgibt
    Da ist bei den Spannern nichts durchgerutscht, während bei normalen Lineloks bei ungünstiger Spanner / Schnur-Paarung schon mal in einer Böe kurzfristig die Schnur etwas aus der Klemmung gerutscht ist und dadurch ein paar cm nachgegeben hat.

    Wenn man z.B. ein Tarptent auf Stealth umbauen will (also die reflektierende Schnur durch nicht Reflektierende ersetzen) bekommst Du mit den dort vernaehten Spannern "viel Spass", fast alle Schnüre <= 2,5 mm die auch längerfristig halten, rutschen spätestestens wenn man sie nass macht und stark ruckartig belastet, bei recht geringen Meßwerten durch. Da hatte ich dann auch schon mal zusätzlich in die Spannerschlaufe jeweils einen Stegspanner eingeknotet und konnte dadurch mehr Schnursorten mit dünnerer Schnur verwenden.
    Eigentlich wollte ich, falls sich die Stegspanner bewähren, da die org-Spanner eben rausschneiden, aber hatte dann, da ich das Zelt verkauft habe, dem Käufer überlassen, was er da macht.

    Mit Dyneemakern mit Polyestermantel habe ich eh nicht so gute Erfahrungen gemacht, da hat sich bei mir ein oder 2* der Mantel am Hering abgerieben, muss aber fairerweise sagen, daß das bei stürmischen Bedingungen war und nicht schön runde Stiftheringe oder gut abgerundete Profilheringe, sondern recht scharfkantige "Noname" Y-Heringe.

    Es spielt imho also immer die ganze Kombi Spanner, Schnur(länge), Zeltmaterial (z.B. bei DCF / Ultra werden imho Böen "härter" auf die Schnur übertragen) rein.

    Wärte echt interessant, da mal Erfahrungen mit Angabe des Materials zu lesen...



     
  6. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von derray erhalten in Nahtdichtung bei Si-beschichteten Zelten   
    @derray , weißt du in etwa, wie viel Silikon man für ein 2 Personen Zelt benötigt (ungefähre Größenordnung)?
  7. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von Balu erhalten in Erfahrungen mit Liod?   
    Hat jemand einen Vergleich von Liod zu Helly Hansen Lifa Kleidung, die ja auch auf Polypropylen setzt?
  8. Danke!
    tillkm reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Gut erklaert, Das Gemeine ist, dass dass dann auf die Ladebuchse im Geraet wirkt und die evtl fritte geht.

    ich verwende in meinem Chaos aus Mini/Micro/USB-C Ladebuchsen auch viel Adapter, bin da aber sehr vorsichtig damit ,die Geraete waehrend des Ladens zu bewegen.
  9. Danke!
    tillkm reagierte auf r0bin in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ich hatte Zuhause einige Jahre einen Adapter von Ugreen genutzt und war damit immer zufrieden.
    https://www.amazon.de/dp/B07MYWT4GK
     
    Wenn du aber wirklich auf Robustheit gehen möchtest, fährst du vermutlich besser, wenn du einen Adapter mit einem kleinen Stück Kabel dran gehst oder gleich auf ein USB-C auf Micro-USB Kabel gehst. Bei diesen ganz kleinen Adaptern sind [Buchse] [Adapter] [Stecker] mehr oder weniger starr miteinander verbunden, wodurch bei Bewegung größere Scher- und Hebelkräfte wirken, als bei einer flexibleren Verbindung, wo sich der Stecker noch unabhängig vom Adapter drehen und biegen kann. Mit einem separaten Micro-USB-Kabel sparst du dir die Schwachstelle komplett.
    Wenn alle Stricke reißen, gibt's die NU25 mittlerweile übrigens auch mit USB-C. Aber nur wegen des Steckers ein tadelloses Gerät auszutauschen ist natürlich nicht schön.
  10. Danke!
    tillkm reagierte auf wilbo in Nahtdichtung bei Si-beschichteten Zelten   
    Um eine flächige Silikonimprägnierung aufzutragen, schau mal dort rein: https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/rund-um-die-ausrüstung/tipps-tricks-erfahrung/myog/zelte-tarps-co-ac/3154728-zeltstoff-silikonisieren Bei Fragen könntest Du Dich auch hier direkt an @derray wenden.
    VG. -wilbo-
  11. Gefällt mir!
    Wenn man auf Aliexpress nach: titanium windshield" sucht findet man genug. Den Titanwindschutz gibt es in 15 und 19cm Höhe. Habe beide: den niedrigeren nehme ich für den Spirituskucher, den höheren für den Gaskocher mit 230 Gramm Kartusche.
  12. Gefällt mir!
    @tillkm
    Das Peoblem iat, dass es meist nur Titanblech in 10 cm Höhe gibt; falls es also ein Windschutz für einen Aufschraubgaskocher sein aoll, wird das nicht so einfach.
    Für Spirituskocher ideal, hab ich gerade für meinen neuen Titantopf gebaut:


    Folie ist diese hier: 
    https://m.aliexpress.com/item/1005003415211118.html 
    LG schwyzi 
  13. Danke!
    Ich bin auch schon vor Jahren von Neo Air auf einfache Schaummatten umgestiegen. Als erstes kam eine RidgeRest (weil es die gerade in Istanbul gab). Heue ist meine Lieblingskombi für drei Jahreszeiten eine 5mm 30er EVA in voller Länge und eine halbe Trangoworld light plus für den Oberkörper. Ist gemütlich und wiegt zusammen exakt 200g.
    mfg
    der Ray
  14. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf janphilip in Blasen unter dem Ballen   
    Diese hier:
    https://www.bergzeit.de/injinji-liner-crew-socken-charcoal-m/?gclid=EAIaIQobChMIleyQp5TE8wIVQigYCh1fbgGlEAQYAiABEgIfc_D_BwE
    Darüber trage ich wenn es trocken ist normale Merinosocken oder wenn es regnet SealSkin Socken.
    Dazu Schuhe ohne Membran.
    So hab ich immer, egal ob es sehr heiß ist oder regnet, trockene, also auch nicht schwitzige, Füße. Das ist super wichtig um Blasen zu vermeiden.
    Ich bin von dem Ergebnis echt begeistert. Ich hab früher immer mal Blasen gehabt egal mit welchen Schuhen und egal wieviel Fußcreme ich benutzt habe. Nach längeren Touren, insbesondere wenn es mal nass war, hatte ich dann doch die ein oder andere Blase.
    Mit dem neuen System hab ich nie wieder auch nur eine Blase gehabt.. 
  15. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf Jever in Trailrunner statt Wanderschuhe   
    Dazu gibt es keine eindeutige Antwort, denn es hängt davon ab, was "kalt" und "nass" bedeutet, sowie wie lange man unterwegs ist und was sonst so die Rahmenbedingungen sind.
    Bei moderaten Temperaturen (über 0°C), leichtem Gepäck, Kurztouren (also unter 4 Tagen) und in leichtem Gelände: Trailrunner in Kombi mit Sealskinsocken. Die dickeren Sealskinz halten in etwa so warm wie dickere Wandersocken, was dann ausreicht. Zum Furten brauchts eh da eher nix extra, man läuft halt durch.
    Bei mehr Gepäck (z.B. bedingt durch Lebensmittel) und anspruchsvollerem Gelände - was auch in Skandinavien der Fall sein kann - möglichst leichte und stabile Trekkingstiefel und Sealskinz, sowie für den Abend eventuell noch ein Paar Socken extra fürs Camp. Zum Furten Barfussschuhe, die dann (wenn trocken) auch sonst mal angezogen werden können.
     

    Lyngentrek in Norwegen, wobei "Trek" relativ ist - es gibt keine Pfade.

    Wenn man bei solch einen Wetter im Regen startet....

    ...dann gemütlich ein paar Stunden bis an die Schneegrenze im regen aufsteigt....

    ...isses egal, ob das Biwak innen trocken ist. Bei der Raumptemperatur kriegt man die Stiefel nicht trocken. Meine waren am Morgen danach mal wieder am Boden festgefroren.
     
     
    Bei Kurztouren dauerhaft unter Null, wo das Hauptproblem Fussschweiss und Wasser, z.B. durch eingedrungenen Schnee aber auch mal ein Schneematsch ist - dickere Stiefel, Sealskinz, Wollsocken. Hier im Forum gabs mal Bilder von ner Skaninavientour in Südnorwegen, da waren von jedem Abend Bilder drin, wo die Teilnehmer (Trailrunner, weil UL, weil gut) sich die Füsse an einem Lagerfeuer wärmen mussten, weil trotz der "besseren Durchblutung der Füsse dank Walkeffekt, was nur in weichen Schuhen möglich ist" die Hufe abends einfach abgefroren waren. Nicht jeder hat auf Tour immer einen Wald am Lagerplatz, und soweit ich mich noch erinnere, hat danach zumindest ein teilnehmer sich auch kältegauglichere Treter besorgt.
     
    Bei längeren Touren mit Schneeschuhen: mehrere Sätze dicke Wollsocken und Plastikschuhe mit herausnehmbaren Innenschuhen. Man schwitzt immer, früher oder später sind die Schuhe innen feucht, und die einzige Möglichkeit, diese wieder trocken& warm zu bekommen sind herausnehmbare Innenschuhe. Die Innenschuhe kommen dann auch in den Schlafsack rein. Nebenbei ist es eine ziemlich nervige Angelegenheit, morgens auf Zehenspitzen in den Stiefeln oben drin zu stehen und ums Zelt zu hüpfen, mit der Absicht, die gefrorenen Galoschen wenigstens so warm bzw. aufgetaut zu bekommen, dass man zumindest den Fuss ganz rein bekommt. Warm und trocken sind sie dann aber nicht, und gerade auf Mehrtagestouren, wo man nicht innert kurzer Zeit (= Tagesetappe oder weniger) wieder in der Zivilisation ist, ist so etwas auch mal lebensgefährlich. Ich hab da z.B. uralte Scarpa Alpha hier. Während andere bei -30°C beim Eisklettern in ihren Schuhen (Nepal Extreme) fürchterlich gefroren haben, fand ich die ganz angenehm warm, und auch damals, als wir mit Zelt&Schneeschuhen im Winter auf den Aletschgletscher zum Zelten sind, waren die ganz praktisch. 
    und wenn es noch kälter wird: sowas, oder im Flachen Stiefel von Sorel.
    Bei Touren mit anderen Mitteln (Ski) kommen eh Spezialschuhe zum Einsatz, die darauf angepasst sind und auch passend warm gebaut werden. Skitourenstiefel z.B. haben immer herausnehmbare Innenschuhe - aus den Gründen wie oben beschrieben.
     
    Nachtrag: Sealskinzs sind lustig. Die halten wirklich super dicht. Nachdem ich das erste Paar besorgt hatte, sind wir spasseshalber mal bei strömenden Regen von Vättis nach Bad Ragaz getingelt. Alle Wege überflutet, strömender Regen vom Start bis zum Ende. Keine ahnung, wieviele Kilometer ich im Wasser war, aber die meiste Zeit zwischendrin sah der Fussweg so aus:

    Die Skinz hielten das aus, Füsse trocken, die Schuhe waren durch.
     
     
     
  16. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf Jever in UL Schlafsackempfehlung   
    Daune, z.B. Roberts UL 300 oder WM Summerlite. Wenn man übervorsichtig wegen Regen sein will, da oben drauf einen WM Hotsack oder einen anderen VBL, und ausssen rum eine dünne Biwakhülle, z.B. das hier (gibt es bei Ali für etwa 20 Euro).
    Isomatte: Für die Isolation eine Z-Rest, die beim Transport aussen am Rucksack hängt und für den Komfort eine TAR Prolite in der kürzesten Variante. Dazu bei Wunsch noch ein aufblasbares Kopfkissen (STS oder Exped), fertig.
    Zermatt

     
    Frankreich Alpen

     
    Lyngen, Norwegen

     
    Lofoten

    Lofoten (Rückreise) - der gelbe Sack ist ein Roberts UL 300

     
    Alpen




    Bergell

    Val Grande Mitte Oktober

  17. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf Jever in Schlafsack für Übernachtungen unter freiem Himmel   
    Die Tipps kommen von Leuten, die die Kombi nie oder quasi nie nutzen. Ansonsten wären ihnen längst ein paar Dinge aufgefallen:
    Egal wie luftig man die Kombi gestaltet, es bleibt immer Feuchtigkeit im Schlafsack hängen - ausser man nutzt sie dann, wenn man sie eigentlich nicht braucht (warm und trocken). Je kühler und feuchter, desto schneller wird der Schlafsack innen feucht. Sobald es regnet/nieselt, riegelt die Aussenschicht ab und man liegt morgens im triefnassen Schlafsack.
    Die einzige sichere Kombi besteht aus VBL und dünnen Biwaksack, der bei der Kombi mit einem VBL dann aber auch wasserdicht sein darf - weil eh nichts an Nässe von innen durch kommt.
    Mit solch einer Kombi kann man dann am Schlafsackgewicht sparen und einen dünneren Sack nehmen, und zudem auf GWS und Co komplett verzichten.
     
    Meine Kombi bis 5°C wäre der WM Summerlite, WM Hotsack innen rein und aussen rum das, was mir gefällt. Das kann der hier sein - der ist billig, recht stabil und dicht (habe ich) - oder der hier (den habe ich in der billigen Chinavariante, ist mein Standardbiwaksack), oder den beim Ali.
     
    Als Isomatte nimmt man eine stimmige Kombo, da sollen andere Tipps geben. Meine Kombi ist eine Z-Lite Sol als Bodenschutz und erste Isoschicht, sowie oben drauf eine Thermarest UL in Short als zweite Isolage sowie vor allem wegen der Bequemlichkeit. Dazu noch ein aufblasbares Kopfkissen und man liegt sehr bequem draussen.
    Ach ja, bei Nieselregen nehm ich dann entweder nen Silnetponcho oder ev. noch ein Minitarp (1.2x1.2m) mit, um für den Kopfbereich ein Regendach bauen zu können. es schläft sich schlecht, wenn einem ständig das Wasser ins Gesicht läuft.
     
    Last but not least: Meistens liegt es sich bei minimalem und kurzem Nieselregen aber am besten, indem man auf VBL und Co verzichtet, und die Nässe/Feuchtigkeit innen einfach mit der Körperwärme an die Umgebung entsorgt. Dann die Penntüte morgens halt ordentlich auslüften (vor allem im Fussraum staut sich die Feuchtigkeit), am besten in der Sonne.
     
     
     
  18. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf Markus75 in [Suche] Quilt mit 0° Komfort   
    Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/myog-ultraleicht-ultralight-backpacking-quillt-bis-0-c-600-g/1743242326-230-984?utm_source=copyToPasteboard&utm_campaign=socialbuttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios
  19. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Layering Strategien beim Schlafsystem   
    Hallo, bis auf die zweite lange Unterhose habe ich alles dabei, aber eine normale Hose/Regenhose tut es auch. Auf die Daunen-Balaclava könnte man mit Schlafsack verzichten oder falls man eine Daunenjacke mit Kaputze hat. Über eine Daunenhose lässt sich auch streiten, da sie beim Wandern zu warm sein dürfte.  Die werde ich mir auch erst kaufen, wenn ich merke, dass ich sie benötige.
    Das Tyvek-Biwak benötige ich für Biwaks unter den Sternen gegen Wind und Nässe/Tau. Das Seideninlay habe ich dabei, um meinen Schlafsack nicht zu verschmutzen oder als Hüttenschlafsack. Könnte man natürlich weglassen, da der Temperaturgewinn nicht besonders hoch ist.
    Es geht mir nicht um den Eifelsteig, sondern um Bergtouren mit Biwaks über der Baumgrenze.
  20. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von zopiclon erhalten in Layering Strategien beim Schlafsystem   
    Ich habe den China Tyvek-Sack zu Hause getestet und in Kombination mit warmer Kleidung und Seideninlay komfortabel bei 7°C geschlafen - ohne Schlafsack. Getragen habe ich dicke Socken, 2x lange Merino-Unterhose, langes Merino-Shirt, Daunenjacke und Daunen-Balaclava. Mit Daunenhose und -schuhen geht da bestimmt noch einiges mehr.
    Das bedeutet für mich jetzt, dass ich meinen Schlafsack/Quilt nicht in warmen Nächten benötige und daher auch kein Problem mit Schwitzen haben werde. Jetzt überlege ich noch, ob es ein Cumulus 350 (mit Overfill) oder 450er wird, um bis -10° gerüstet zu sein. Das soll dann auch eine Reserve gegen Loft-Verlust und Wind-Chill sein.
  21. Gefällt mir!
    tillkm hat eine Reaktion von Hunding erhalten in Schlafsack und Quilt kombinieren - oder besser einen wärmeren Schlafsack?   
    Ich habe das letztens mal ausprobiert und dazu einfach zwei blaue Müllsäcke aneinander genäht/geklebt und auf dem Balkon gepennt. Mit dünner, langer Unterwäsche fand ich das eigentlich überhaupt nicht unangenehm. Nur die dicken Socken waren morgens noch länger nass. Erfahrungen bei Minusgraden fehlen allerdings noch. Also ich würd's einfach mal testen, um einen Eindruck davon zu gewinnen.
  22. Witzig!
    Wenn du nicht gerade 2m groß bist kommst du mit den Cumulus Excuistic Modellen schon um einiges günstiger weg, die älteren sind hie und da noch für um die 500€ zu haben, die neuen mit 900er Daune kratzen aber tatsächlich schon an der 1000€ Grenze. 
    Mit der Kombilösung bin ich aber auch immer gut gefahren (Cumulus LL 400 + Magic 200 + evtl. Bivy). Bei der Vierschichvariante wäre vielleicht die Pinkelflasche eine Erleichterung . 
  23. Danke!
    Ja, tatsächlich. Allerdings hab ich meinen Fokus mehr auf Komfort denn auf Gewicht gelegt. Lieber schleppe ich ein wenig mehr, als in zu leichtem Equipment nicht schlafen zu können. Ich bin nunmal sehr unruhiger Seiten/Bauchschläfer, es musste also was Bequemes her. Es wird also dem Namen und Sinn des Forums nicht unbedingt gerecht. Sorry dafür. (Und immerhin und kaum zu glauben, aber: mit dem unten genannten Equipment bin ich tatsächlich fast doppelt so leicht wie mit meiner bisherigen Ausrüstung). Vorerst werde ich es hiermit versuchen:
     
    WM Terralite (ich hatte schon einen alten WM und war sehr zufrieden). Für einen Quilt war ich zu ängstlich, was das Handling angeht und habe gerade in Bezug auf Wind von der Seite oder wenn die Luftmatratze versagt, ein bisschen Angst gehabt. Und weit musste einfach sein. Ich pack Mumienschlafsäcke einfach nicht mehr. Nemo Tensor in Reg/Wide. Auch hier: Komfort über alles. Die vielen Berichte über lautes Rascheln bei TAR und Exped haben mich abgeschreckt (siehe: leichter Schlaf, geräuschempfindlich). Will auch nicht nur auf ner TAR Z-Lite liegen. Und schön breit auch, immerhin hab ich ja nen Terralite  Borah Gear Cuben Bivy Standard/Wide Jetzt noch die Überlegung: Dünne EVA Matte für unter die Matte. Ggfs die MLD GOODNIGHT EVA 1/8″ FOAM PAD. Wie ich sehe, ist die auch jetzt wieder verfügbar. Oder hat jemand andere Vorschläge? Alternativ läge hier noch eine Z-Lite rum, damit hätte ich ja auch wieder vernünftigen R-Wert im Fall der Fälle, ist aber auch leider wieder zu schwer zum Doppeln der Nemo. Mal schauen. Ggfs auch ein STS Groundsheet oder nur ne Tyvek Hardstructure mit 54 g/qm. Ja, ich lese immer wieder VBL. Aber muss ich erst wirklich im eigenen Saft liegen, dass ich das auch begreife, dass ich das wirklich brauche? Vielleicht. Danke jedenfalls zwischenzeitlich mal an das gesamte Forum - ich habe eine Menge Threads zu oben genannten Themen/Produkte verschlungen.
  24. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf lampenschirm in Brille   
    habe letztes Jahr die hier gekauft, wiegen 40g pro Stück. Sind keine Hardcases, aber so relativ stabiler Schaumstoff.
    Inzwischen häng ich aber meine Sonnen- bzw. je nachdem auch normale Brille in den Brustgurt oder Schultergurt oder wo sich halt ne Schlaufe findet. Funktioniert bisher wunderbar.
    Bald soll aber eine zweite Schultergurttasche dazukommen, wo u.a. die Sonnenbrille reinsoll.
  25. Gefällt mir!
    tillkm reagierte auf Jens in Brille   
    Ich habe mein normales Etui aus dem Pack geworfen und bin seit einiger Zeit mit solch einem Teil unterwegs. Wiegt bei mir ganze 35g, ist superstabil und hat den Vorteil, dass man den Schraubdeckel noch als (kleineren) Trinkbecher nutzen kann. Musst nur ausmessen, dass Deine Brille von der Länge nach auch hineinpasst.

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