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dreieck

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  1. Gefällt mir!
    dreieck reagierte auf khyal in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Hier sind jetzt wieder von manchen User recht wilde Vermutungen geaeussert worden, die nicht ganz den physikalischen Tatsachen entsprechen, deswegen der Ansatz einer fachlichen Zusammenfassung (mein Background, ausgebildeter Elektroniker und Techniker, laenger in der Branche gearbeitet und wie bei Technikern ueblich, muss ich allem mit Messgeraeten auf die Pelle ruecken und dann enttarnt sich auch viel Werbegeschwafel, worin gerade chinesische Hersteller sehr gross sind)

    Grundsaetzlich hast Du beim Solar laden immer eine 3er oder 4er Kette...

    - Panel, wenn ich da mal den "Muell" beiseite lasse, hat man bezogen auf eine identische Flaeche bei Markenprodukten max +/- 25% Abweichung voneinander, wenn also ein Hersteller verspricht, mit der halben Flaeche wie die Konkurenz dieselbe Leistung aus dem Panel zu holen, kann er zwar gut zur Unterhaltung beitragen, aber das wird jaemmerlich versagen, wenn man nachmisst.
    btw bei dem weissen Lixada kann man bei guter Ausrichtung zur Sonne und strahlenden Sonnenschein in Mitteleuropa nach meinen Messungen 0,7-0,9 A (= 3,5-4,5 W) erwarten, je nach Jahreszeit...
    Wenn Du es also in Pausen o.A. 3 std perfekt zur strahlenden Sonne ausrichtest, kannst Du 10,5-13,5 Wh ernten.
    Wenn Du nun mal 35% Ladeverlusten fuer Kabel & PB rechnest, sind das ca 7-9 Wh verwertbare Energie, bei nicht perfekter Ausrichtung (z.B. Rucksack / Boot) deutlich weniger.


    - Regler, der die Spannung stabilisiert, dass man mit der Ausgangsspannung seines Reglers nicht seinen Akku bzw Ladeelektronik grillt (und um nun gleich mal mit einer Beschreibung aufzuraeumen, die hier frueher geaeussert wurde, nein, ein MPPT-Regler hat nicht eine variable Ausgangsspannung, das waere ja auch ziemlich bloed, wenn dann z.B. die guten 12 V Akkus mal mit 15 V gegrillt und mal mit 8 V nicht geladen wuerden, sondern er regelt seinen Arbeitspunkt auf der Eingangsseite so ein, dass er im Gegensatz zum billigen Linearregler die maximale Leistung aus dem Panel holt und setzt dass dann auf die feste Ausgangsspannung um).
    Ein MTTP bringt vor allem dann ordentlich was, wenn man wechselnde Bedingungen hat und ueber den ganzen Zeitraum ernten will, z.B. habe ich hier in TerraNonna oben in einem Baum 2* 50 W Panel, beide gleich zur Sonne ausgerichtet, beide haben logischerweise identische Zeiten mit Schatten, Halbschatten, Sonne, eins habe ich die letzten Wochen ueber div MTTP-Regler laufen lassen, das Andere laeuft ueber einen einfachen PWM, die Energieausbeute ueber das Panel mit div MTTP (Victron bzw Ecoflow) ist ca 30% hoeher nach den Vergleichsmessungen.
    Bei kleinen Reisepanels fuer USB koennte man natuerlich auch mit einzelnen Panels, Reglerchips usw rumspielen, aber nach meinen praktischen Erfahrungen (2 identische PB, beide ueber elektronischen Lastwiderstand geleert, ueber den Tag gemessen, was rein kommt) so, dass den ganzen Tag auf dem Rucksack oder vorne im Canadier auf dem Gepaeck weniger Ausbeute bringt, als in Pausen o.A. 1,5-2 std vernuenftig zur Sonne ausgerichtet, so dass dann der Gewinn durch einen extra MPPT sehr gering ausfiele.
    Da finde ich einen stabilen mechanischen Aufbau von Panel & Regler (und damit Ausfallsicherheit) viel wichtiger.
    Bei den Reglern gibt es auch bei den Einfachen Riesenunterschiede, bei manchen Kombies sinkt die Ausbeute schon bei minimaler Bewoelkung auf 0 (z.B. die vorherigen Generationen der Goal Zero Teile), bei Anderen holt man dann wenigstens noch 10-15% raus.
     
    - Ladeelektronik, die Stufe ist nur bei Geraeten noetig, die eine andere Eingangsspannung als interne Akkuspannung haben z.B. PB, 5 V Eingangsspannung, ueblicherweise 3.6-3.7 V Akkuspannung
    Da gibt es Riesenunterchiede im Wirkungsgrad, was fuer Steckdosenlader voellig uninterissant ist, aber bei Nachladen via Solar natuerlich eine Riesenrolle spielt, wenn z.B. das Panel nur, weil die PB einen miesen Wirkungsgrad hat, eine gute Ecke groesser sein muss, um die da verbratene zusaetzliche Leistung zu liefern z.B. haben die um UL-Bereich so beliebten Magnetlader (ohne Akkugehaeuse), mit denen man dann einen 18650 Akku als PB nutzen kann, einen absolut unterirdischen Wirkungsgrad.

    - Akku, halt der Energiespeicher
    Auch hier gibt es wieder unterschiedlichen Wirkungsgrad z.B. haben LSD-NimH (bekannt sind die Eneloop) einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als Lion (dafuer hoehere Anzahl an Ladezyklen und kein Einbrechen bei Minustemps), Lipos mit ihrer deutlich laengeren Lebensdauer bzw hoeheren Anzahl an Ladezyklen spielen zwar ein grosse Rolle fuer Inselanlagen, autarke Notstromversorgungen usw (da koennte ich jetzt in epische Ausfuehrungen kommen ) aber fuer eine USB-Energieversorgung zum Mitnehmen im Rucksack bzw Packraft eben nicht.
    Kurz gesagt kommt es da unter normalen Bedingungen auf Lion raus und die ca 500 Ladezyklen werden bei den Meisten, die ein paar Wochen Tour pro Jahr machen, eh nicht erreicht, bevor sie nicht eh die PB gegen eine Leichtere, schneller Ladende, Buntere ersetzt haben.
    Was man nur im Gedaechnis behalten sollte, dass ueblicherweise in PB Lion verbaut sind, diese bei niedrigen Temps sehr stark einbrechen und je nach Ausfuehrung bei haeufigerem Aufladen bei Minustemps schneller an Lebensdauer verlieren.

    So damit ist die Kette klar und wie sie sich zusammen setzt...

    Nun kommt aber das Wichtigste, den eigenen Bedarf einschaetzen bzw besser einmessen...

    Wer nur im Hochsommer auf durchmarkierten Wanderautobahnen (dass keine Navigation noetig ist) unterwegs ist, ab und zu mal Smartphone oder Kamera fuer ein Foto anschaltet und abends nur mal schnell ne Email schreibt, dass er noch lebt, hat natuerlich einen deutlich geringeren Bedarf (da ist ein Lixada schon Overkill ) als jemand der in Gebieten unterwegs ist, wo er den ganzen Tag Navigation laufen laesst, viele Fotos / Videos macht und abends noch z.B. wegen Arbeiten 2 std im Inet haengt und auch bei unbestaendigen Wetterlagen zu anderen Jahreszeiten unterwegs ist, da kann dann locker ein Faktor von 2.5-3 mehr gegenueber dem Ersten noetig sein, was die Ausbeute des Panels betrifft.
    Ich rate immer dazu, zuhause ueber mehrere Tage sozusagen einen Probelauf zu machen, alle Geraete vorher volladen, dann eine Woche so zu benutzen wie auf Tour, alle Nachladungen ueber ein USB-Multimeter und auch zum Schluss das wieder Volladen.
    Dann hat man seinen Energie-Tagesbedarf.
    Nun muss man sich noch ueberlegen, wieviel std man pro Tag mit Panel laden will und an wieviel % der Tage die Sonne im Zielgebiet scheint, der Rest ist einfacher 3-Satz, um auf die noetige Panelleistung zu kommen.

    Fuer viele im Forum wird auch evtl ein mixed Ansatz gut sein, also aufgeladene 10Ah PB (z.B. Nitecore NB10000), leichtes Steckernetzteil und kleines Panel. Dann koennen sie evtl Strecken zwischendurch ohne Steckdosen mit evtl auch hoeherer Ladezeit ueberbruecken, aber haben dann nicht soviel Hndling mit Panel usw und koennen das auch etwas leichter halten.

    Ich finde fuer mich den komplett autarken Ansatz deutlich entspannter (kein Rechnen wieviel Tage noch die gespeicherte Energie reicht, ob ich mir abends im Zelt leisten kann...), egal wie ich unterwegs bin, wo ich bin, brauche ich ausser zuhause keine Steckdose (und da wuerde ich laenger ohne hinkommen) wenn ich wander bzw Boot / MTB-maessig unterwegs bin, 2 NB5000, 15 W Panel (brauche halt was mehr wegen mitlaufendem GPS, arbeite meist abends etwas und bin haeufiger in durchwachsenem Wetter unterwegs), fertig.
    OT: Der Rest, wie Reisen mit 12 V, Insel / Notstrom-Versorgung ist jetzt hier kein Thema, kann ich aber gerne mal was zu im "Schwerer als UL"-Bereich schreiben, wenn Interesse besteht...
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    dreieck reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ich habe mich, glaube ich, nicht zu Ladereglern geäußert. Ich verwende die Panels wie geliefert und habe weder einen Laderegler ausgetauscht oder programmiert noch als Bauteil gekauft.
    Da Du eine kleine PowerBank anstrebst, genügt das kleine. Deine Autarkiezeit bei Schlechtweder sinkt auf einen Tag. Ich würde mit dem kleinen schwarzen eine 5000er empfehlen, um Dir mehr Spielraum zu verschaffen.
    Mein zugeschnittenes kleines Schwarzes wiegt mit Shock-cords und 4 Handschuhkarabinern 81 g, dass (er)neu(t) beschaffte weiße 116 g inkl. Modifikation, Metallösen und Befestigungen.
    Die Leistung des weißen ist höher, etwa im Flächenverhältnis bzw. im Verhältnis der Nennwerte 6/5. Das schwarze fällt bei Bewölkung weniger stark ab. Das weiße ist bei Sonne deutlich überlegen.
    Wir haben auf der diesjährigen HRP sowohl ein neu beschafftes weißes (das oben verlinkte) als auch das „kleine Schwarze“ dabei gehabt. Jeder von uns mit jeweils einer 10.000er dran. Die Idee war, unserem ausschweifenden Gebrauch der Handys (Routing, Tracking, Videoschnitt, Fotoupload, Telefonieren) immer genug Energie bereit zu stellen, ohne den anderen einzuschränken. Auch in einer Schlechtwetterlage.
    Die waren immer voll, so dass wir nach einiger Zeit das schwächere Panel (das schwarze) und die schwerere PowerBank nach Hause gesandt haben und danach zu zweit mit dem weißen und einer NB10.000 gut klar gekommen sind. (Bis auf zweieinhalb Regentage, an deren Ende wir mit PB leer mit Handys auf ca. 20% rauskamen. Wie gesagt, ohne uns einzuschränken. Am nächsten Tag schien die Sonne und wir hatten wieder mehr Energie als wir verbrauchten.)
     
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    Ich nutze das Tiger Wall Platinum 2 seit 2019 als 2-Personen-Zelt. Das ist ziemlich knapp, zwei Isomatten normaler Breite passen gerade so nebeneinander, und die Schlafsäcke kommen an die seitliche Außenwand und kriegen dort , falls es Kondens gibt, davon gut was ab. Was bei kürzeren Touren oder sonnigen Mittagspausen kein Problem ist. 
    Das Material kann mehr ab, als man denkt, der Reißverschluss des Außenzeltes sollte besonders bei Nässe sorgfältig bedient werden - da gerät das Zeltmaterial gerne rein. Wir legen immer ein selbstgemachtes Footprint drunter, der Boden ist doch seeeehr dünn. 
    Auf dem PCT gerade sind viele mit der 2er- Version allein unterwegs, alle Paare, die es nutzen (außer uns) mit der 3er Version.
    Wir lieben es, nur das Innenzelt aufzubauen. Und die zwei Eingänge. 
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    Es gibt in der Fly Creek Reihe sehr wohl auch "Platinum" Modelle. Das 1-Personen-Zelt heißt "Big Agnes Fly Creek HV1 Platinum" (Gesamtgewicht 822 gr.), manchmal mit dem Zusatz "UL" zwischen "HV" und "1", manchmal ohne. Dieses Zelt besitze ich selbst. Das 2-Personen-Zelt heißt "Big Agnes HV2 Platinum" (Gesamtgewicht 938 gr.). Die Bauart der 2-Personen-Variante erscheint mir beim Platinum allerdings, insbesondere was die Apsis betrifft, anders zu sein, als bei der von dir verlinkten Variante.
    Zur Haltbarkeit der Platinum Variante des 1-Personen-Zeltes kann ich noch nicht viel sagen, da ich es erst ein gutes Jahr und ein paar Übernachtungen in Gebrauch habe. Das Material ist in der Tat sehr filigran, wirkt aber sehr zuverlässig. Ich habe beim zu schnellen Schließen der Tür in ungemütlichem Wetter den Stoff auch schon mehrmals im Reißverschluss eingeklemmt, was keine sichtbaren Spuren hinterließ. Den Boden würde ich persönlich mindestens mit einem Polycro zusätzlich schützen, um länger etwas vom Zelt zu haben. Insgesamt bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden, vor allem mit dem Raumangebot auch nach oben hin. Zwei kleine Dinge stören mich persönlich, sind aber nicht qualitätsrelevant: Erstens die Farbe, welche für meinen Geschmack gerne dunkler und unauffälliger sein könnte; sie sorgt aber natürlich dafür, dass es im Zelt selbst bei diesigem Wetter hell ist. Und zweitens die reflektierenden Elemente an den Verschlussschnallen und den Schnuransätzen, welche natürlich nachts für eine gewisse Auffälligkeit sorgen sobald irgendwo Licht leuchtet.
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    Also ich glaube Nutzungsverhalten und Aufblastechnik sind zweitrangig. Edit bevor jetzt Einwände kommen: also abgesehen von dem was jedem klar ist, schwungvoll draufsetzen verkürzt die Lebensdauer. Ich habe zwei Uberlites  und verwende sie mWn nicht unterschiedlich  Eine in L seit 2019 und eine in RW seit 2022. Beide Winglock. Die neuere ist bereits nach drei Nächten delaminiert, an Kopf und Fußende. Ich denke eher es gibt - abgesehen davon, dass die Matten prinzipiell schon empfindlich sind - einfach extrem fragile Exemplare.
    Der Vollständigkeit halber:  
    Ich habe eine UberLite, seit: ca 2019 large sowie 05/2022 regular wide Ich habe eine XLite, seit: - Bei meine(n) Matte(n) haben sich Verklebungen gelöst (ja/ nein/ ...): ja, bei der RW Nutzungshäufigkeit: uberlight L ca 20 Nächte, uberlite RW 3 Nächte  Nutzungsart/ -umstände (z.B. Untergrund, Sonne, ...): polycro + Zelt+ 4mm evazote Ich pumpe auf (Mit Pumpsack/ Pumpe/ Mund/ ...): pumpsack, am Schluss zweimal pusten Lagerung: gefaltet und dann gerollt   Weiteres erwähnenswertes: die large ist zwar tapfer ohne Delamination aber am Ventil bereits geflickt... irgendwas ist also immer
  6. Danke!
    Ich habe eine UberLite, seit: Juni 2019 Bei meine(n) Matte(n) haben sich Verklebungen gelöst (ja/ nein/ ...): nein Nutzungshäufigkeit: 35 Nächte Nutzungsart/ -umstände (z.B. Untergrund, Sonne, ...): Meistens nur DCF oder Polycro drunter, Temperaturen von 2 bis 35°C Ich pumpe auf (Mit Pumpsack/ Pumpe/ Mund/ ...): Mal so, mal so Lagerung: Im original Packsack Weiteres erwähnenswertes: Seitenschläfer
  7. Danke!
    ch habe eine UberLite, seit: Seitdem es sie gibt... Ich habe eine XLite, seit: Drei Stück, seit vielen Jahren Bei meine(n) Matte(n) haben sich Verklebungen gelöst (ja/ nein/ ...): Nie Nutzungshäufigkeit: Uberlite ca. 60 Nächte, X lite1 ca. 100 Nächte, dann Tausch wegen Beschichtung, Xlite 2 und 3(Frau) auch was bei 100 Nächten Nutzungsart/ -umstände (z.B. Untergrund, Sonne, ...): Ich liege drauf. Und drunter meistens 5mm Eva. Ich pumpe auf (Mit Pumpsack/ Pumpe/ Mund/ ...): Meistens Sack Lagerung: Zusammengerollt in Kiste Weiteres erwähnenswertes: Insgesamt zwei Platte durch Dornen und Doofheit, Flicken aufgeklebt und gut. Beim Kumpel ist eine nach 5 Nächten delaminiert, die Neue hält seitdem.
    Imo sind sowohl Uber als auch Xlite empfehlenswert, man muss halt ggf 2x in den Laden
  8. Danke!
    Ich habe eine UberLite, seit: Frühjahr 2020 altes Ventil, seit Sommer 2020 mit neuem Ventil (Erklärung folgt unten) 
    Ich habe eine Xlite, seit: Sommer 2018
     
    Bei meine(n) Matte(n) haben sich Verklebungen gelöst (ja/ nein/ ...): 
    Uberlite: ja, Verklebung hat sich (nach zweimaliger Nutzung) angefangen zu lösen. Matte wurde eingeschickt und gegen eine mit neuem Ventil getauscht. 
    Xlite: nein
     
    Nutzungshäufigkeit:
    Uberlite 2 Nächte, dann Austausch 
    Neue noch nicht verwendet. 
    Xlite ca. 100 Nächte immer noch die selbe
     
    Nutzungsart/ -umstände (z.B. Untergrund, Sonne, ...): 
    Uberlite mit full Bivy und polycryo auf festem Boden in einer Wanderhütte (später Frühling/ früher Sommer) keine Sonne 
    Xlite mit diversen Zelten, Unterlegplanen und Untergründen zu allen Jahreszeiten. Jährliche stationäre Nutzung im Sommer (anfang August min. 14 Tage am Stück) bei teilweise hohen Temperaturen im Zelt. 
     
    Ich pumpe auf (Mit Pumpsack/ Pumpe/ Mund/ ...): Anfangs mit original Thermarest Pumpsack, später mit Exped Schnozzle. Teilweise ein bis zwei Luftstöße mit Atemluft zum vollen Befüllen. 
     
    Lagerung: 
    Nach Touren immer ein paar Tage mit ofenem Ventil aufgehängt. Anschließend eingerollt und im mitgeliefertem Packsack. Im Schrank gelagert
     
    Weiteres erwähnenswertes:
    xlite hatte 2 Löcher, welche mit seamgrip geschlossen wurden. 
    Xlite zeigt gegen Licht Ablösung der Beschichtung im Inneren. 
    Belastungsgewicht der Matten ca. 100 kg (verteilt auf 193 cm) ;). 
  9. Danke!
    Es wäre vielleicht noch interessant wie hoch die Belastung war oder auf deutsch gesagt, wie schwer der Nutzer ist, denn für mich klingt das nach "zu stark aufgepumpt" und dann ungünstig belastet - wie dem auch sei, da ich keine Angaben zum Maximalgewicht des Nutzers finden konnte würde ich sagen, dass das kein Argument ist und es vielleicht doch eher ein Produktionsfehler ist, ich würde schwer davon ausgehen, das hier die Garantie auf jeden Fall greift.
    Ich habe eine UberLite, seit: Nein Ich habe eine XLite, seit: Ja Frühjahr 2020 (neues Ventil) Bei meine(n) Matte(n) haben sich Verklebungen gelöst (ja/ nein/ ...): Nein Nutzungshäufigkeit: etwa 20 Nächte outdoor, 3 Nächte indoor Nutzungsart/ -umstände (z.B. Untergrund, Sonne, ...): Outdoor: im Zelt, Indoor auf Parkett oder Teppich Körpermaße 83kg bei 1,88m Lagerung im Originalpacksack im Schrank normale Zimmertemperatur Ich pumpe auf (Mit Pumpsack/ Pumpe/ Mund/ ...): Nur Pumpsack. Weiteres erwähnenswertes: alles super, kein Kondenswasser und auch die Luft beim ablassen riecht nicht "komisch"  
  10. Danke!
    dreieck reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Wer ist das schon von einem Solarpanel. Man hängt ja immerhin noch von der Sonne ab. 
    Enttäuschung 1: Er hat das als 10-Watt-Panel betrachtet, wohl wissend, dass das von der Fläche her nicht sein kann.
    Enttäuschung 2: Kein Autorestart. Er hat es als Direktlader betrachtet und ist zu demselben Schluss gekommen, wie ich auch: In Pausen direkt ans iPhone (die 40+% pro Stunde hatte ich mit dem iPhone SE in Kalifornien auch), auf dem Pack jedoch immer mit Powerbank. Gilt ja für die meisten Panels. Meine Haltung: Das Solarpanel ersetzt nicht die Powerbank, sondern das Netzteil zum Laden der Powerbank und verlagert so die Wartezeit beim Resupply auf den Trail.
    Ansonsten entspricht das Review meiner eigenen Erfahrung: Das weiße Lixada-Panel war ca. 10% performanter als das schwarze  und gefühlt etwas fester.
  11. Gefällt mir!
    dreieck hat eine Reaktion von differix erhalten in Quilt und Schlafsack ähnlich groß und schwer bei gleicher Leistung?   
    Ahoj,
    ich lese ja öfters, dass Quilts im Prinzip kleiner und leichter seien als Schlafsäcke bei gleicher Wärmeleistung, wenn die Isomatte mitgedacht wird.
    Wenn ich mir aber Bilder anschaue, dann sind die Quilts auch irgendwie so gemacht, dass sie unten komplett schließbar sind;‌ sehe da dann nicht wirklich was daran dann kleiner sein soll.
    Wenn ich jetzt (als Sommervarianten) Therm-A-Rest "Vesper 32F/0C" (Quilt) und Therm-A-Rest "Hyperion 32F/0C" (Schlafsack) in der Größe "Regular" vergleiche, die den selben Temperaturbereich haben, so ist das Quilt nur 20g leichter (Füllmasse: 10g weniger), und Packmaß um 1cm dünner. Das ist ein kleiner Unterschied, aber doch ein sehr kleiner.
    Da frage ich mich, warum die Quilts im Vergleich zu Schlafsäcken mit mindestens 3/4-Reißverschluss so wirklich besser sein sollen;‌ sehe eher minimale Unterschiede und schlussfolgere für mich, dass die Entscheidung "Quilt" oder "Schlafsack" eher die untergeordnete ist, nachdem der Rest passend gefunden wurde und es danach vllt. noch eine Option zwischen den beiden gibt.
    Zudem das neueste "ultrakleine" vom Cumulus, den "X-Lite 200", es nur als Schlafsack und nicht als Quilt gibt.
    Hat dazu wer ggf. eine begründete Gegenaussage?
  12. Danke!
    Doch darf man. Der relevante Vergleich ist: Wie warm halten mich die Teileim Vergleich? Und ein Quilt, der quasi Schlafsack ohne Rückenteil ist, ist für die allermeisten Menschen zu schmal. Jedenfalls erkläre ich mir so die Entwicklung zu immer breiteren Quilts.
    Nach deiner Definition dürfte man ja nur Vergleiche anstellen, wo Quilts per Definition gewinnen.
    Ich denke hier, und beim von dir kritisierten Beispiel zeigt sich, dass „Quilts sind leichter“ zu pauschal ist. Wenn man einen breiten Quilt braucht und zusätzlich irgendein Befestigungssystem einpackt, dann kann es gut sein, dass es schmal geschnittene Schlafsäcke gibt, die bei gleicher Wärmeleistung leichter sind. Kann sein, dass der Quilt komfortabler ist - Geschmackssache - aber das ist ja eine andere Frage.
    Oder andersherum formuliert: Ich glaube nicht, dass ein Quilt a la Schlafsack ohne Rückenteil in der Praxis annähernd die gleiche Wärmeleistung hat, wie ein Schlafsack. 
  13. Gefällt mir!
    dreieck reagierte auf waldradler in Trinkbecher, 190 ml, 3 Gramm   
    Bestimmte Getränke kann man bekanntlich nicht aus der Flasche trinken. Daher hier die Empfehlung für den ultimativen UL-Trinkbecher aus Hightech-Material: Er ist...
    ...formschön!

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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    Jetzt fragt sich allmählich sicherlich jeder, aus welchem Weltraumtechniklabor so ein feines Produkt wohl stammen kann und bei welchem Edel-Outdoorausstatter man es nun für teures Geld erwerben kann. Unter uns hier im Forum die geheime Antwort: Der Ausstatter heißt Rewe und es gibt den Becher dort für nur 35 Cent im Kühlregal - dazu auch noch 150 g leckeren Biojoghurt 3,8 % inklusive! Unglaublich, nicht?
    PS: Hat soeben auch den Praxistest überstanden, 5 Tage Radtour durch Frankreich, immer irgendwo unten im Gepäck zerknautscht, aber nicht gebrochen!
     
  14. Danke!
    Hallo,
    ich besitze von Cumulus den X Lite 300, und den X Lite 400. 
    Der 400 ist für Temperaturen bis in den leichten Minusbereich mit 65:35 und  Zusatzfüllung ausgestattet. Außen komplett PQP. Für Übernachtungen unterm Tarp ideal, da Sprühwasser und Winddicht. 
    Der 300 ist für sommerliche Temperaturen auch mit 65:35 gefüllt. Außen PQ und nur das Fuß-und Kopfteil mit PQP. Somit bessere „Atmungsaktivität“ und wenn ich mit Kopf-oder Fußteil an die Zeltwand komme (Kondenswasser) bleibt alles trocken. 
    Für Übernachtungen im Einwandzelt ideal. Diesen habe ich bei der Breite mit +10 cm genommen, um mehr Komfort im Sommer zu haben. 
    Beide Schlafsäcke sind mit der hydrophoben Daune gefüllt, und haben beide 1/1 und 5mm Reißverschlüsse, um auch mal von unten zu öffnen, wenn es zu warm wird.                 Bin sehr zufrieden mit beiden. 
     
    Fazit:
    Bei kälteren Temperaturen mit dem genannten Füllungsverhältnis und etwas bewegungsfreudigem Schlaf (den habe ich), wache ich schon mal auf. Dann richte ich den Schlafsack kurz, und schlafe tief weiter. 
     
    Die Länge M wäre mir (1,82) beim Panyam zu kurz. Bin hauptsächlich Bauchschläfer, und da brauchen die Füße mehr Platz als bei einem Rückenschläfer. 
     
    Bei weiteren Fragen....Frage
  15. Gefällt mir!
    Liebes Forum,
    nachdem ich die meiste Zeit still mitlese habe ich nun eine Frage, die mir die Suchfunktion leider nicht beantworten konnte und wäre für euren Rat sehr dankbar. Ich bin zur Zeit im Prozess einen neuen Schlafsack bei cumulus zu konfigurieren.
    Nachdem ich früher einen mountain equipment classic 750 verwendet habe, bin ich dann auf den alten cumulus quilt 450 umgestiegen. Allerdings ist mir der Quilt ohnehin schon nicht warm genug und ich habe zunehmend Probleme mit migrierender Daune. Zudem hab ich festgestellt, dass ich in einem Schlafsack besser schlafe als in einem Quilt. Ich bewege mich freier, wenn ich nicht darauf achten muss, dass der Quilt verrutscht. Besonders drehe ich mich gerne von einer Seite auf die Andere wobei ich in meinem Quilt viel warme Luft verloren habe.
    Daher will ich für meinen nächsten Trip wieder einen Schlafsack verwenden. Konkret steht eine Süd-Nord Durchquerung von Island an. Allerdings hätte ich gerne für künftige Touren noch etwas Reserven was den Temperaturbereich angeht. Für Trips in wärmeren Regionen hab ich noch den Quilt.
    Daher stehe ich gerade beim cumulus panyam 600 in Größe M. Ich würde ihn mit folgenden Veränderungen wählen:
    - half zip (ich öffne meine Schlafsäcke sehr selten und bin froh um die gesparten Gramm)
    - pertex quantum pro (das Mehrgewicht ist vergleichbar mit der Einsparung durch den Half zip und die erhöhte Feuchtigkeitsbeständigkeit wirkt sehr attraktiv)
    Nun bin ich mir unsicher bezüglich des Füllungsverhältnisses. Ich liebäugle mit dem 65/35 Verhältnis.
    Pro: Grundsätzlich wirkt die 65/35 Füllung wie gratis (hinsichtlich des Gewichts) Wärme. Gleichzeitig habe ich mich bisher immer im Schlafsack auf die Seite gelegt und mich nicht mit dem Schlafsack gewendet.
    Contra:  Allerdings war für mich das größte Problem mit einem Quilt, dass ich häufig mit einem kalten Luftzug zu kämpfen hatte. Das will ich auf jeden Fall vermeiden. Ich hab Angst mit dem 35/65 Verhältnis wieder beim Umdrehen darauf achten zu müssen keine Wärme zu verlieren.
    Mich interessiert ob es Personen gibt, die mit dem Füllungsverhältnis von 65/35 Erfahrung haben und sich vielleicht auch im Schlafsack drehen. Würdet ihr zu der Konfiguration raten?
    Auch sonst freue ich mich über jeden Vorschlag oder Anmerkung bezüglich der Konfiguration.
  16. Danke!
    Was in diesem Thema ein bisschen vernachlässigt wurde ist, glaube ich, die Evolution der Schlafsäcke und Quilts. 
    Lange waren Quilts deutlich leichter als Schlafsäcke und dafür gab es verschiedene Gründe: Das Quilts Material an der Unterseite einsparen glaube ich aber nicht. Die ältesten Quiltbauanleitungen, die ich kenne (als es sowas noch gar nicht zu Kaufen gab) waren schon immer so Breit wie die zur Verfügung stehende Stoffbreite(-Nahtzugabe), also 140 bis 145cm.
    Heute ist der Unterschied im Gewicht tatsächlich marginal, da auch große Schlafsackhersteller auf den Gewichtsparzug aufgesprungen sind. Die Stoffe leichter geworden, die Reißverschlüsse sind leichter geworden, die Schnitte sind enger geworden usw. Die Füllung (zumindest bei Daune) ist aber nicht leichter geworden. Dadurch macht das verwendete Material einen kleineren Teil des Gesamtgewichts aus. Und das Mehrgewicht durch RV, RV-Abdeckung und Kapuze macht, relativ gesehen zum Gesamtgewicht, auch nur noch einen kleinen Bruchteil aus.
    Die Auswahl zwischen Schlafsack und Quilt kann heute also rein auf persönlichen Vorlieben gegründet werden. 
    mfg
    der Ray
  17. Danke!
    dreieck hat eine Reaktion von Skisocke erhalten in Quilt und Schlafsack ähnlich groß und schwer bei gleicher Leistung?   
    Ahoj,
    ich lese ja öfters, dass Quilts im Prinzip kleiner und leichter seien als Schlafsäcke bei gleicher Wärmeleistung, wenn die Isomatte mitgedacht wird.
    Wenn ich mir aber Bilder anschaue, dann sind die Quilts auch irgendwie so gemacht, dass sie unten komplett schließbar sind;‌ sehe da dann nicht wirklich was daran dann kleiner sein soll.
    Wenn ich jetzt (als Sommervarianten) Therm-A-Rest "Vesper 32F/0C" (Quilt) und Therm-A-Rest "Hyperion 32F/0C" (Schlafsack) in der Größe "Regular" vergleiche, die den selben Temperaturbereich haben, so ist das Quilt nur 20g leichter (Füllmasse: 10g weniger), und Packmaß um 1cm dünner. Das ist ein kleiner Unterschied, aber doch ein sehr kleiner.
    Da frage ich mich, warum die Quilts im Vergleich zu Schlafsäcken mit mindestens 3/4-Reißverschluss so wirklich besser sein sollen;‌ sehe eher minimale Unterschiede und schlussfolgere für mich, dass die Entscheidung "Quilt" oder "Schlafsack" eher die untergeordnete ist, nachdem der Rest passend gefunden wurde und es danach vllt. noch eine Option zwischen den beiden gibt.
    Zudem das neueste "ultrakleine" vom Cumulus, den "X-Lite 200", es nur als Schlafsack und nicht als Quilt gibt.
    Hat dazu wer ggf. eine begründete Gegenaussage?
  18. Danke!
    dreieck reagierte auf ULgeher in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Hier mal ein erster Zwischenstand meiner Beschäftigung mit dem hier viel diskutierten A5-Panel.
    Ich habe die abgegebene Leistung des A5-Panels bei unterschiedlicher Strombelastung gemessen (rote Linien, die Sonneneinstrahlung variierte leicht, deshalb gibt es mehrere Linien die nicht genau übereinander liegen).  Der Maximum Power Point (MPP) liegt bei etwa 5V.

    Dann habe ich versuchsweise zwei Laderegler für 18650-Akkus drangehängt. Zum Einsatz kam einerseits ein MPP-Modul von Ali (9V-Version), welches ich auf 5V Spannung umgebaut habe, indem ich Widerstand R2 auf der Platine von 27k auf 56k erhöht habe. Ich hatte keinen Widerstand in der entsprechend kleinen Bauform zur Hand und habe deshalb einfach einen grossen (1206) quer drübergelötet (gelb markiert). Sieht nicht so toll aus, funktioniert aber einwandfrei. Der MPP liegt damit bei gemessenen 5.02V.

    Der genaue MPP spielt übrigens nicht so eine Rolle, da die rote Kurve flach verläuft. Im Zweifelsfall lieber eine etwas zu tiefe Spannung einstellen, da der MPP nach links weniger stark abfällt als nach rechts.
    Das zweite Model war ein Linearregler mit TP4056, auch von Ali.
    Anschliessend habe ich einen Tag lang die an die 18650-Batterie abgegebene Leistung beider verfolgt. Mit einem Umschalter konnte ich zwischen beiden Modulen wechseln. Der Ladestrom schwankte dabei zwischen 10 und 810mA, je nach Lichtverhältnissen. Ab und zu habe ich mehrfach schnell (damit sich die Beleuchtung nicht änderte) zwischen beiden Modulen hin und hergeschaltet und die Ladeströme beider gemessen.
    Wenn man nur die erzielten Akku-Ladeströme beider Module gegeneinander aufträgt ergibt sich folgendes Bild:


    Bei grossem Ladestrom (viel Licht) bringt der MPP-Regler ca. 10% mehr Leistung, weil der TP4056 bei einer Spannung unterhalb des MPP arbeitet. Unterhalb von ca. 60mA Ladestrom hat der TP4056 aber die Nase vorn, da er anders als der Schaltregler keinen nennenswerten Eigenverbrauch hat. In der Grafik oben ist die 1:1-Linie grau gestrichelt. Rot ist die abgegebene Leistung des TP4056 gegenüber des CN3791.
    Ein Beispiel: Bei bedecktem Himmel (es war aber durchaus hell und kein wirklich düsterer Tag) lieferte der TP4056 knapp über 20mA Ladestrom, der MPP-Regler nur 10mA.
    Welches ist nun der bessere Regler? Das kommt auf die Beleuchtung an und für welchen Fall man optimieren möchte. Falls mir wichtig ist, bei schlechtem Licht doch noch laden zu können, ist der Linearregler (TP4056) besser. Falls ich aber bei starker Sonneneinstrahlung das Maximum an Leistung rausholen möchte, ist der MPP-Regler besser.
    Der tatsächliche Vorteil des MPP-Reglers dürfte in der Praxis eher noch kleiner ausfallen. Erstens sinkt die Spannung des MPP bei unregelmässiger Panelbeleuchtung (Teilbeschattung, z.B. durch Äste o.ä.). Das ist so, weil dann nicht alle Zellen des Panels gleich viel Licht erhalten. Das habe ich eher zufällig bemerkt, als der gemessene MPP plötzlich absank als ich die eine Panelecke ohne es zu bemerken beschattet habe. Zweitens rückt der Linearregler mit steigender Akkuspannung immer näher an den MPP ran (die Spannung am Panel ist diejenige an der Zelle plus ein paar Zehntel Volt). Bei vollerem Akku oder höherem Ladestrom ist die Effizienz des TP4056 folglich besser.
    Da mir persönlich wichtig ist, auch bei schlechtem Wetter noch ein wenig laden zu können, werde ich das TP4056-Modul verwenden. Bei viel Sonne wird der Akku eh voll, auch wenn ich nur 90% der möglichen Leistung ernte. Das TP4056-Modul hat auch einen Mikro-USB Anschluss mit drauf der es erlaubt, den Akku mit einem Steckernetzteil zu laden. Ich werde dieses Modul zusammen mit einem 18650 Akku und einer Ladezustandsanzeige in ein kleines Gehäuse einbauen, plus eine weisse LED (als Zeltbeleuchtung). Ein 5V-Regler mit USB-Ausgang kommt natürlich auch mit dazu, um am Ende auch andere Geräte aufladen zu können. Dazu kommt ein genügend langes Kabel zwischen Akku und Panel. Akkus mögens nicht gerne heiss, und mir ist z.B. nie wohl mein SunnyTAB voll in die Sonne zu setzen und den Akku dabei "mitzubraten".
    Das alles sprengt jetzt vielleicht den gewohnten MYOG-Rahmen des Forums, da elektroniklastig. Auf der anderen Seite ist vielleicht der eine oder die andere auch mit dem Lötkolben vertraut, genauso wie einige hier vorgestellte Nähprojekte nicht für alle erreichbar sind.
     
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    dreieck reagierte auf chris84 in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ganz genau so ging es mir und zwei Ingenieur Berufskollegen auch. So haben wir uns vor über zwei Jahren daran gesetzt das zumindest für unseren Eigenbedarf zu ändern. Ich bewundere die Ansätze hier im Forum von Euch mit all den selbst gebauten Lösungen. Genau so habe ich drum auch angefangen. Dann wurde es immer professioneller und die Effizienz stand seit jeher im Fokus. Viele Wochenenden und unzählige Abende haben wir entwickelt, hunderte Stunden Hardware designed und Software geschrieben, viele Prototypen gebaut und immer wieder verbessert. Mittlerweile sind wir bei Version 7.4 und wir haben uns dran gemacht eine erste Kleinstserie von 5Stk. aufzusetzen.

    Vermutlich wird das ganze nie kommerziell betrieben da ganz einfach der Markt zu klein ist und die Kosten so wie wir es bauen einfach zu extrem sind. Alleine unser Panel mit den verbauten Zellen kostet mehr wie fast alle fix fertigen Geräte/ Panel am Markt. 
    OT:
    Beim MPPT Controller haben wir nur die besten am Markt irgendwie verfügbaren Komponenten verbaut die Geld kaufen kann. Auch wenn diese 10x oder noch mehr kosten als ein ähnliches Teil was aber dann weniger effizient ist.
    So gehts weiter bis zu den verbauten A-Grade Lithium HV Zellen und dem Carbon Case was wir ebenfalls hier in der Schweiz in Einzelstückzahlen fertigen. 

    Als spezielles Merkmal hervorzuheben wäre die Wahl des Panel Aufbaus. Verbaut sind zwei ganze Sunpower C60 Bin LE3 Zellen mit 24.4% (Wer Zugriff auf ME3 Zellen mit 25.1% hat - bitte melden! Derzeit habe ich nur ein CH Hersteller für ME3 aber der will ein paar hunderter pro Panel).
    Dies ergibt eine Panel Spannung von ca. 1.15V bei gut 6Ampere. Ein MPPT Regler mit 97% Effizienz wandelt das dann um auf die Batteriespannung. 
    (Bitte vergesst die China Effizienz Fantasieangaben der jeweiligen Hersteller, ich weis welche Zellen die dort haben und verbauen)
    Von dort aus geht das ganze dann auf zwei USB-C PowerDelivery Anschlüsse mit je 5V/ 3A/ 15W.
    Abgerundet wird das ganze mit einem 2.9" E-Paper Display mit 296x128pixel was man in der Sonne super ablesen kann. Dieses wird verwendet aktuell für die ganzen Debug Werte, Effizienzwerte, Strom, Spannung, Leistung, Batteristand, Sonnenleistung usw usw. 
    Auch gibts bereits eine "Consumer Display" Anzeige wo nur die wichtigsten Daten angezeigt werden (Sonnenleistung, Akkustand, Leistung der USB-C Ein/ Ausgänge, Eingangsleistung von externem Ladegerät falls mal das Pad von einem Laptop oder Handy Ladegerät geladen werden soll.
    Mittlerweile läuft auch schon eine protoypen App für Android welche ein Firmware update bereits ermöglicht. Da sind wir aktuell noch am arbeiten um die ganzen Werte dann auch in der App schön darzustellen. Die Verbindung läuft via Bluetooth 5.2
    Ebenfalls am arbeiten sind wir derzeit noch an einem anderen, besseren Befestigungs System. Dieses sieht M4 Einsatzmuttern in den Ecken vor wo sich dann verschiedene nach Anwendung spezifische Hartgummi "Ecken" aufschrauben lassen. Diese haben dann auch Durchführungen für Befestigungen wie Seil oder ggf Karabiner etc. Wer hier eine Bessere Idee hat soll sich doch bitte melden
     
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    dreieck reagierte auf Cephalotus in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Der einzige den ich kenne ist der im Sunload M5.
    Alles andere was ich kenne sind simple DC-DC-Wandler, die typischerweise die Solarleistung deutlich reduzieren, ganz besonders bei Schwachlicht oder Teilverschattung geht dann oft garnichts mehr.
    Ein MPPT betreibt ein tracking (idealerweise mehrmals pro Sekunde) und sucht  nach einem (idealerweise globalen) MPP auf der Kennlinie des Moduls und regelt dafür die passende Spannung ein.
    Die Chinesen schreiben überall MPPT drauf, wo sie lustig sind.
  21. Gefällt mir!
    dreieck reagierte auf Cephalotus in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Ich finde das spannend, gibt es davon Bilder oder Details?
    Dass es für ein 1,2V Panel aus 2 Zellen schon MPP-Boost Regler gibt wusste ich nicht. Ab welcher Mindestlesitung arbeitet er und in welchem Spannungsbereich.
    Carbon als Gehäuse finde ich wenig spannend, ein schnöder weißer(Sonne!) 08/15 Kunststoff wäre mir lieber, aber weiß anpinseln kann ich's zur Not selber
    Was sollen "hig grade Lithium HV Zellen" sein? Wenn man mit dem Durchmesser klar kommt ist für eine Powerbank nichts besser als das was die Marktführer in der 18650er Welt anbieten, ich selbst bin ein Fan der LG MJ1 (ist gut genug für EVA Anzüge der NASA, die wird es dann auch für mich tun) oder für hohe Anforderungen bzgl Schnellladen und Einsatz bei Kälte die LG HG2.
    Wenn man die Zellen in 5 oder 10 Jahren tauschen will kann man das bei einer Standard-Bauform auch tun und durch die Zellbecher sind die Zellen robust und verfügen über die für solche Geräte nötigen internen Sicherheitsmechanismen.
    Display finde ich super, so erkennt man gut, wenn sich irgendwo Probleme anbahnen (Mikrorisse, Kontaktprobleme, Alterung der Akkus, etc...)
     
     
     
     
  22. Danke!
    Danke an @Mittagsfrost. Aber so abwegig ("Äpfel mit Birnen") fand ich meinen Vergleich gar nicht, da WM Nanolite (Quilt) und Pajak Radical ULZ (Schlafsack ohne Kapuze) beides Oberklassemodelle sind und sowohl preislich als auch in Sachen Füllmenge, Daunenqualität, Temperaturbereich und empfohlener Körpergröße nahezu gleich sind.
    Dein zweiter Punkt stimmt natürlich: Bei Baugleichheit, also wenn - bildlich gesprochen - ein Quilt einfach aus einem Schlafsack "geschnitzt" würde, indem man einen guten Teil von dessen Unterseite entfernt, dann wäre der Quilt selbstverständlich leichter als der Schlafsack. - Soweit die Theorie.
    In der Praxis finde ich dieses Prinzip jedoch bisher nicht so richtig wieder. Meine Erfahrung ist vielmehr, dass Quilts eben kein oder kaum Material einsparen, sondern lediglich den Schnitt ändern. Ein Beispiel dafür ist der konkrete Fall, den @oidmaps am Anfang dieses Threads vorstellte: Thermarest Hyperion 32 UL (Schlafsack mit Kapuze) vs. Thermarest Vesper 32 UL (Quilt). Selber Hersteller, selbe Daunenqualität, selber Temperaturbereich. Der Schlafsack hat eine Schulterweite von 145 cm, der Quilt aber 147 cm! Da frage ich mich: Wenn der Quilt nur die Schlafsack-Oberseite ersetzen soll plus etwas Überlappung links und rechts gegen hereinziehende Luft benötigt, wieso ist er dann sogar breiter als der Schlafsack? Natürlich ist er dadurch geräumiger, mehr Bewegungsfreiheit, variabler usw., die klassischen Vorteile eines Quilts eben - aber der viel zitierte Vorteil der Gewichtsersparnis durch weniger Material, um den es in diesem Thread geht, trifft hier nicht zu. Auf www.ultralightoutdoorgear.co.uk sieht man, dass dieser Quilt zwar 22 gr leichter ist als der Schlafsack mit Kapuze, aber dies liegt fast ausschließlich daran, dass er 20 gr weniger Füllmenge hat. Und wenn ich dann bedenke, dass ich beim Quilt zusätzlich evtl. noch Spannriemen zur Befestigung sowie ggf. eine Kopfbedeckung brauche, ist der Quilt am Ende sogar schwerer als der Schlafsack ...
    Meine - möglicherweise naive - Erwartung wäre gewesen: Nimm vom Schlafsack die Oberseite (145 / 2 = 72,5 cm) und lass links und rechts meinetwegen jeweils 20 cm Überlappung zur Befestigung an der Isomatte und gegen seitliche Zugluft, dann wären das insgesamt 112,5 cm Schulterbreite (und nicht 147 cm wie in der Realität). So würde ich das Prinzip "Quilt = weniger Gewicht dank weniger Material" dann auch verstehen.
    Beim WM Nanolite Quilt war es dasselbe: An den Seiten stand so viel (überflüssiges) Material über, dass ich gar nicht recht wusste, wohin damit. Für schlanke und eher ruhige Schläfer sehe ich also nach wie vor leider keinen Gewichtsvorteil durch die aktuellen Quilts - wäre womöglich eine echte Marktlücke :-)
  23. Gefällt mir!
    Deine Erfahrungen nicht, aber vielleicht deine Schlussfolgerungen.  Ich bleibe dabei. Du kannst mit einem Schlafsack genau das machen was du mit einem Quilt auch machst (dich zu decken), aber eben noch etwas mehr. 
     
    Du hast mich da missverstanden. Ich bin selber Quiltschläfer. Ähnlich wie du habe ich den Schlafsack lange Jahre als Quillt benutzt und habe dann, als irgendwann eine Neuanschaffung anstand einen Quilt myoggt weil ich den Schlafsack eben nicht mehr gebraucht habe. Ich habe mich nur an deiner Formulierung gestört. Quilts machen einiges besser, aber flexibler als Schlafsäcke sind sie eben nicht. Der Einsatzbereich ist enger.
    Dann kann man sich ja genauso gut tagsüber den Schlafsack um den Kopf wickeln. 
    @ all: Welches Setup jetzt wirklich leichter ist, ist schwer zu beantworten. Zu viele Variablen: Isomatte, Füllmenge und -verteilung, von welcher Quitbreite reden wir eigentlich?, Welches Schlafsackmodell?, Kopfbedeckung (anstatt oder zusätzlich), sonstige Kleidung....
    Ich habe die Vermutung das es sich nicht viel schenkt.
  24. Gefällt mir!
    Ich verstehe die Frage von @oidmaps sehr gut und verweise auf meinen gestern eröffneten Thread zu ähnlichem Thema, siehe unten. Ich möchte aus Gewichtsgründen von Schlafsack auf Quilt umsteigen, doch bei gleicher Leistung sind alle Quilts sogar schwerer!
    Dass Quilts variabler sind, verstehe ich. Doch darum ging es in oidmaps' Ausgangsfrage ja gar nicht, sondern nur um den Gewichtsvorteil eines Quilts gegenüber einem Schlafsack (bei gleicher Leistung) - ein Vorteil, der zwar immer wieder zitiert wird, den aber auch ich bisher noch nicht ganz nachvollziehen kann. Ich habe viele Quilts gesehen, die sehr großzügig geschnitten sind und deswegen die Isomatte seitlich so weit überlappen, dass sie im Vergleich zu einem Schlafsack keinerlei Material einsparen; gerade gegenüber einem Schlafsack, der - wie ein Quilt - ohne Kapuze auskommt. Natürlich ist der großzügigere Schnitt ein weiterer Vorteil von Quilts, neben der größeren Variabilität - aber wie gesagt: Es wurde hier rein nach dem Gewichtsvorteil gefragt.
    Auch beim erwähnten Western Mountaineering Nanolite Quilt wäre ich vorsichtig: Bei 184 gr Füllung (850 cuin US) gibt WM ein Gesamtgewicht von 312 gr an, doch mein kürzliches Nachwiegen ergab selbst in der kürzesten Länge 359 gr, plus 15 gr für zwei Straps = 374 gr gesamt, Temperaturbereich bis +3°C (nicht nach EN). Mein kapuzenloser Pajak-Schlafsack hat hingegen nur 160 gr Füllung (900 cuin EU), ein Gesamtgewicht von 324 gr und einen Temperaturbereich vom Komfort = 5°C bzw. Limit = 0°C, beides nach EN - und im Gegensatz zum WM Nanolite hält er diesen im direkten Vergleichstest auch ein. Das heißt: 1.) Bei auf dem Papier gleicher Temperaturleistung ist nicht etwa der Quilt, sondern der Schlafsack leichter, und 2.) obwohl der Schlafsack leichter ist, hält nur er sein Temperaturversprechen ein, der schwerere Quilt jedoch nicht.
    Mag ein spezieller Einzelfall sein, aber zeigt zumindest, dass die These "Quilt = weniger Material = weniger Gewicht" möglicherweise nicht so allgemeingültig ist, wie sie oft verwendet wird.
  25. Gefällt mir!
    Danke an @Jörn und @Backpackerin für den Hinweis auf den Custom-Service von Cumulus. Dort hatte ich vor gut einem Jahr mal bzgl. engerer Schlafsäcke (nicht Quilts) nachgefragt, und die klare Antwort war: Sie produzieren auch auf Kundenwunsch keine engeren Modelle. Länger, kürzer und weiter: ja. Aber enger: nein.
    Danke an @skullmonkey für die Anregungen. Der Quilt soll nur bis zum Kinn gehen, weil ich ihn länger nicht brauche - Mütze plus ggf. Windjackenkapuze reicht mir für einen warmen Kopf. Da ich eigentlich immer nur bei trockener Vorhersage auf kurzen Touren unterwegs bin und ein doppelwandiges Zelt (519 gr) nutze, brauche ich den Quilt auch nicht als Stau- oder Trockenraum.  
    Vielen Dank auch für Deine konkreten Vorschläge - echt prima! Ich habe sie mal in folgender Übersicht zusammengefasst und oben drüber meinen aktuellen Schlafsack gestellt. Es drängt sich kein Kandidat auf, zumal bei den Quilts ja evtl. noch das Gewicht der Befestigungsriemen dazu käme.
    Hersteller Modell Größe Weite Länge (cm) max. Weite (cm) Daune Temp. (Komf.) Gewicht Füllung Gewicht gesamt Pajak Radical ULZ one size one size 165 125 900 (EU) 5 160 324 EE Revelation 40° XShort Slim 167 127 950 (US) 5 195 342 ZPacks Solo Quilt Short Slim 173 140 900 (US) -1 220 356 Katabatic Gear Chisos 40°F Small one size 167,5 + x 132 900 (US) 5 210 403

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