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Ultraleicht Trekking

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wernator

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  1. Gefällt mir!
    wernator reagierte auf khyal in Bitte um Beratung bei zu schweren Rucksäcken   
    Ich habe das mal in "schwerer als UL" verschoben, sonst muesste man Dir eigentlich die komplette Packliste durchstreichen und die woechentliche Diskussion Bergschuhe kontra Trailrunner hatten wir auch schon..
    Waere jetzt nicht so ein Problem, da sehr viel Gewicht einzusparen, gibt zu fast allem leichtere Alternativen, damit sich nicht alle die Finger wund tippen, schreib doch mal,bwieviel Du bereit bist, insgesamt auszugeben und dann koennen wir ja mal schauen, wie wir damit moeglichst viel Gewicht sparen 😎 (nein kein Austausch der B/C gegen leichtere B wie nen Banks oder gar Trailrunner oder Sandalen, das ist langweilig 😁)
  2. Gefällt mir!
    wernator reagierte auf MadCyborg in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Eine nicht ganz kleine Bastelei, aber einen eigenen Thread mag ich dafür auch nicht aufmachen:

    Ich habe letzte Woche Zeit gehabt, endlich mal (m)eine Rahmentasche zu bauen. Für das Schnittmuster habe ich klassisch die Rahmenform auf Wellpappe übertragen und dann die Form wiederum auf Papier und vor dort dann auf den Stoff. Es fallen am fertigen Objekt natürlich vielerlei Problemstellen und Optimierungsmöglichkeiten auf.
    Für mich ist das ein Prototyp, im nächsten Anlauf würde ich dann versuchen, einige Fehler nicht mehr zu machen. Dann lohnt es sich hoffentlich auch, ein bisschen Wasserfestigkeit anzustreben.
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    wernator hat eine Reaktion von Antonia2020 erhalten in Coast to Coast way, England   
    Ich bin im August 2020 von Ost nach West gewandert und kann das so auch sehr empfehlen. Allerdings hatte ich auch nur einen Regentag. Drei Dinge haben mich dazu überzeugt: Das Lake District als Highlight am Ende motiviert ungemein. Wenn man die ersten Etappen schneller war als geplant, kann man dann auch noch eine oder mehr Nächte extra dort genießen. Wenn du in Edinburgh landest, ist die Zugverbindung auf dem Rückweg von St Bees mit nur einmal umsteigen einfacher. Ich wollte lieber die längere Strecke mit mehr Umstiegen und Unsicherheiten nach Robin Hoods Bay am Anfang. Was auch gut war, weil der Bus nach RHB bei mir auf einmal eine Umleitung fuhr. Und zu guter letzt bietet das Lake District die besten Wildcamp und wenigsten Resupply Möglichkeiten, auf den Etappen bis dorthin hat man dann das wandern und einkaufen "geübt".
    Ach und irgendjemand muss ja die ganzen Steine die von West nach Ost geschleppt wurden auch wieder zurück nach St. Bees bringen😄
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    wernator reagierte auf Leva in Coast to Coast way, England   
    Hallo, danke an wernator und Adlerauge für eure Beiträge.
    ich konnte ( wollte) nicht länger abwarten und habe die Züge + Flüge bereits gebucht (Ryanair war unschlagbar billig - 20 € ab Charleroi). Ich bin dann doch dem Mainstream gefolgt, und habe den Hinweg nach St Bees gebucht - ich werde berichten , ob das eine gute Idee war. Wir werden ein Zelt mitnehmen und hoffen auf Campingmöglichkeiten in den Ortschaften/ neben den Pubs, um nicht auch noch Lebensmittel mitschleppen zu müssen. Wir werden nicht buchen - ich hasse es, auch noch im Urlaub einem festen Plan folgen zu müssen.  Auch da werde ich berichten, ob wir total gerupft und pleite den vorgezogenen Rückweg antreten mussten .... Danke für eure Hilfe, Susanne
  5. Witzig!
    wernator hat eine Reaktion von Kay erhalten in Coast to Coast way, England   
    Ich bin im August 2020 von Ost nach West gewandert und kann das so auch sehr empfehlen. Allerdings hatte ich auch nur einen Regentag. Drei Dinge haben mich dazu überzeugt: Das Lake District als Highlight am Ende motiviert ungemein. Wenn man die ersten Etappen schneller war als geplant, kann man dann auch noch eine oder mehr Nächte extra dort genießen. Wenn du in Edinburgh landest, ist die Zugverbindung auf dem Rückweg von St Bees mit nur einmal umsteigen einfacher. Ich wollte lieber die längere Strecke mit mehr Umstiegen und Unsicherheiten nach Robin Hoods Bay am Anfang. Was auch gut war, weil der Bus nach RHB bei mir auf einmal eine Umleitung fuhr. Und zu guter letzt bietet das Lake District die besten Wildcamp und wenigsten Resupply Möglichkeiten, auf den Etappen bis dorthin hat man dann das wandern und einkaufen "geübt".
    Ach und irgendjemand muss ja die ganzen Steine die von West nach Ost geschleppt wurden auch wieder zurück nach St. Bees bringen😄
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    wernator hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Wainwright's Coast to Coast   
    7. Etappe (34,8km)
    Endlich ging es nun in großen Schritten aufs Lake District zu. Die ersten Berge blieben lange als Silhouette im Morgennebel verhüllt, aber auch am Wegesrand war genug zu sehen.

    Shap Abbey

    Es folgte der lange Weg um das Haweswater Reservoir und ein harter 600hm Anstieg nach einem langen Tag. Die Belohnung kam jedoch sofort, mit toller Aussicht vom High Street. Nebenbei noch der höchste Punkt auf dem C2C.

    Gestört wurde die Ruhe nur von Kampfjets und A400Ms, die unten im Tal den Tiefflug übten.

    Der schönste Übernachtungsplatz (neben den Klippen von Robin Hoods Bay an Tag 1): Angle Tarn

  7. Gefällt mir!
    wernator reagierte auf Capere in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Nach kurzer Planung und Beschaffung entstanden am Wochenende zwei super bauschige Daunenjacken. In Teamarbeit konnten wir zu viert relativ zügig vorankommen, damit die Frauen beim Eisklettern schön warm bleiben:

    Gewicht: ±350g (40D Stoff außen + 20D innen, bei ±180g Daune) bzw. 340g (20D innen + außen, bei ± 200g Daune).
  8. Gefällt mir!
    wernator reagierte auf danobaja in Dipole DW - Erfahrungen aus erster Hand?   
    was soll ich sagen.... ich hab sie alle. und ich lieb sie alle.
    bin grad heim gekommen. laut wetter.de hatte ich böen bis 60 km, das zelt stand direkt auf dem pass und es hat ordentlich geblasen. das teil steht wie ne 1. mit stern: * viele davon.
    aufstellen tue ich mit 8 heringen, die 4er konstruktion ist für schönes wetter, die hab ich schon teilweise abgebaut, nur für die ecken muss ich noch bissl spielen bis das passt mit den neuen leinen.
    ansonsten ist schon alles geschrieben hier. meine lieblinge. alle 3! und wenns in den li nicht so ziehen würde, ich hätt das dw nicht gekauft. aber das inner ist richtig schneedicht, genau was ich wollte. nur in der übergangszeit isses bissl stickig drin, und fürn sommer brauchts das netz inner. bzw für mich halt das li.



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    Vielen Dank für die Sicht Deiner Erfahrungen dort. Wenn man dann vor Ort und man weiß, unzählige andere haben das ohne Probleme gemeistert, dann zehrt das an einem. Ich dacht ja, das wird ne entspannte Wanderung.😄

    Und dies Furtstelle hat mir eine Lektion fürs Leben gegeben. Aber während ich ansonsten ein besonnener Mensch bin, bin ich schon öfters auf Tour deutlich höhere Risiken eingegangen. Es ist einfach auch so eine Eigendynamik. In erster Linie hab ich mir auch mehr Sorgen um meine Hündin gemacht als um mich.
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    wernator reagierte auf Mia im Zelt in Gear Review Norge på langs   
    Antwort gibt´s weiter unten im Text  
    Genau. Irgendwann, aber eben nicht sofort. Das ist für mich ein deutlicher Unterschied.
    Kann ich nicht konkret beantworten, da ich kein Messgerät dabei hatte. -5 Grad werden es auf jeden Fall gewesen sein, zum Ende in der Hardangervidda wahrscheinlich auch etwas kälter. 
    ______
    Gear Review Teil 2
    Zelt: Tarptent Stratospire 1 aus 20D Silpoly
    Wenn der Stoff vom Außenzelt nicht zum Ende hin massiv eingerissen wäre, wäre ich wohl sehr zufrieden gewesen. Das Zelt ließ sich flott und leicht aufbauen. Um trotz der asymmetrischen Form sehen zu können, wo sich das Innenzelt befindet, habe ich zwei winzige Neonschnüre an den Ecken befestigt. Hat gut funktioniert und das Raumangebot ist super. Das Zelt stand straff und musste bei Nässe nicht nachgespannt werden. Auch die Trocknungszeit war erfreulich kurz, im Gegensatz zu Silnylon saugt sich der Stoff nämlich nicht mit Wasser voll. 
    Da ich in Norwegen mit viel Kondenswasser gerechnet habe, habe ich absichtlich ein Zelt mit Innenzelt ausgewählt, welches ich schnell & einfach aushängen kann. Meine Befürchtung in dieser Hinsicht hat sich bewahrheitet, daher war ein doppelwandiges Zelt für mich eine gute Wahl. In den meisten Fällen habe ich Innen- und Außenzelt separat eingepackt und konnte das Innenzelt so trocken halten. 
    Mit der Wasserdichtigkeit bin ich sehr zufrieden, nie ist auch nur ein einziger Tropfen reingekommen. Dank den beiden sehr großen Apsiden blieb auch der dort gelagerte Rucksack trocken und der Ein- und Ausstieg waren auch bei Dauerregen einfach. Auch die Form der Reißverschlüsse (L-Form) finde ich super, da sie auch in geöffnetem Zustand einen gewissen Schutz vor Mücken bieten. Ein Zelt mit Reißverschluss in Regenbogenform würde ich in Skandinavien insbesondere im Juli nicht verwenden wollen. 

    Die Performance im Wind war auch ganz gut, sofern ich das beurteilen kann. Die Windgeschwindigkeiten konnte ich nur anhand der Wettervorhersage ableiten. 60 km/h hatte ich ein paar Mal. Dabei stand das Zelt stabil. Nur zweimal hat sich je ein einzelner Hering gelockert. Wenn mehr vorhergesagt war, habe ich lieber in Hütten geschlafen, was zum Glück vom Timing her geklappt hat. Das Problem ist dann meiner Meinung nach der Zeltaufbau und die Lautstärke. Schlafen kann ich dann nämlich kaum noch. 

    Tja... und nun kommt der Haken an der Sache. Um das Zelt zusätzlich gegen Wind zu sichern, habe ich in den vom Hersteller angebrachten Schlaufen Schnüre eingezogen, damit ich diese mit Steinen beschweren kann. Das habe ich ein paar Mal genutzt und hatte den Eindruck, es dadurch zusätzlich zu stabilisieren. Ansonsten konnte ich bloß die Heringe an den Struts mit Steinen beschweren, die anderen Heringsschlaufen waren dazu zu kurz. In der Nacht vor Ankunft am Nordkap bin ich mit dem Fuß in einer dieser Schlaufen hängen geblieben und mit der Schnur am Schuh gestolpert. Dabei ist der Stoff vom Außenzelt innerhalb von einer Sekunde rund 50cm eingerissen. Reparieren konnte ich dies unterwegs nicht und konnte meine Tour nur beenden, weil ich mir ein Zelt ausleihen konnte. Das bei so einem Unfall der Stoff einreißt, hätte ich mir denken können, aber gleich so stark in so kurzer Zeit? Ich weiß nicht, ob es mit Silnylon besser gewesen wäre, aber der Test von @nivi lässt nicht hoffen. Aber einen anderen Stoff (z.B. DCF) bietet Tarptent für das Zelt gar nicht an. 
    Heringe: 6 Easton Nano lang (Lieferumfang Stratospire) und 4x DAC in V-Form
    Mit beiden Heringsarten bin ich sehr zufrieden. Am meisten genutzt wurden die Easton Nanos, da sie länger sind. Die Länge war nützlich, wenn die Böden weich waren und die anderen Heringe tendenziell zu kurz waren. Oft waren die Böden aber eher hart oder steinig, sodass die runde Form nützlich war. Nur einer der Heringe ist inzw. deutlich verbogen, lässt sich aber noch nutzen. 
    Kocher: BRS3000
    Ich habe den Kocher sehr oft verwendet, aber lediglich um Wasser oder Fertiggerichte aufzuwärmen/zu köcheln. Diesen Job hat der ultraleichte Kocher sehr gut bewerkstelligt, für mehr ist er wohl zu klein. Die Auflagefläche für den Topf ist nämlich nicht sonderlich groß, andere Kocher bieten da wahrscheinlich mehr Komfort. Es ist bereits der 2. BRS3000, den ich im Einsatz habe. Gebraucht habe ich unterwegs 3 100g Kartuschen und eine 230g Kartusche, wobei ich nicht alle aufbrauchen konnte. 
    Topf: 750ml Lixada aus Titan
    Der Topf funktioniert seit eh und je einwandfrei. Die Größe könnte meiner Meinung nach etwas größer sein. Für manche Fertiggerichte aus dem Supermarkt braucht man ein größeres Volumen. 
    Windschutz: MYOG aus Titanfolie mit Magneten (kopiert von @Capere, finde den Link aber gerade nicht)
    An sich hat der Windschutz seinen Job ganz gut erfüllt, wobei ich meistens ohnehin in der Apside gekocht habe. Die angeklebten Magnete haben aber nicht sonderlich gut gehalten, bis zum Ende sind etwa die Hälfte davon runtergefallen. 
    Isolationsjacke: MYOG mit 100er Apex als Isolationsmaterial
    Die Jacke war bereits in Italien im Einsatz, hat also schon etwas hinter sich. Der Stoff (PTX Quantum) hat sich als robust erwiesen, das Füllmaterial scheint aber nicht mehr ganz so warm wie am Anfang. Generell war die Isolation ab Mitte September irgendwann nicht mehr ausreichend für Pausen oder abends im Zelt. Eine Daunenjacke in der gleichen (oder leichteren) Gewichtsklasse empfinde ich als wärmer. 
    Gaiters: MYOG ähnlich Dirty Girl Gaiters, hergestellt aus einem Badeanzug
    Anfangs, als ich noch durch Schnee gehen musste, haben sie geholfen, den Schnee vom Fuß fernzuhalten. Später habe ich sie dann nicht mehr benutzt, da sie nicht wasserdicht waren und eine lange Trocknungszeit haben. Sie wurden daher nach Hause geschickt. Heutzutage finde ich nur wasserdichte Gaiters in Norwegen sinnvoll. Oder gar keine.
    Woolpower Longjohns und Pullover (200er): 
    Die Longjohns habe ich lediglich nachts/abends im Zelt oder in Hütten genutzt. Im letzten Monat auf Tour (Sept./Okt.) war sie alleine nicht mehr warm genug, wenn ich nichts zusätzlich an hatte. Den Pullover habe ich sowohl tagsüber als auch abends genutzt. Insbesondere der lange Schnitt gefällt mir. Beide Stücke werde ich noch öfters nutzen. 
    Kopflampe: Petzl Bindi
    Hat einwandfrei funktioniert und die Aufladung per USB ist praktisch. Gebraucht habe ich sie erst ab August, hätte ich im Prinzip auch in das erste Paket packen können. 
    Powerbank: 2x 10.000er Nitecore
    Gebraucht habe ich meistens bloß eine davon, aber nicht immer hat diese gereicht. Einmal war eine davon plötzlich leer, obwohl ich sie noch nicht entladen hatte. Eigentlich sollte das ja nicht passieren und ohne die 2. hätte ich nicht genug Strom gehabt. Ein 2. Mal ist das aber nicht passiert. Komisch...
    Notfallsender: Inreach Mini
    Ist in abgelegenen und wenig frequentierten Gebieten nützlich, um Hilfe rufen zu können, wenn man keinen Mobilfunkempfang hat. Von Süden nach Norden wurde der Empfang zunehmend schwächer. Gebraucht habe ich die SOS-Funktion zum Glück nie. Nachrichten habe ich damit oft verschickt und auch empfangen. Das hat überwiegend gut funktioniert, nur im Reisadalen dauerte es stundenlang, bis eine Nachricht durch war. Die Einrichtung empfand ich als etwas tricky, denn die Empfänger von Nachrichten hätte ich vorab von Zuhause aus einrichten müssen. Da ich das nicht wusste, gingen die ersten Nachrichten an mich selbst, was ich verwunderlich finde, da man anfangs die Notfallkontakte eingibt. In Zusammenarbeit mit der Earthmate-App funktuniert der Nachrichtenversand viel einfacher. Tracking habe ich nicht genutzt, da es im günstigsten Tarif nicht inklusive war. Der Akku hielt ewig. 
    Feuchtigkeitsschutz: 
    Das ist so ein kleines Teilchen, was in die USB-Buchse vom Smartphone gesteckt wird. Wenn diese nämlich vom Regen feucht wird, lässt sich das gerät für ein paar Stunden nicht laden. Der Feuchtigkeitsschutz hat dies erfolgreich verhindert. Da die Dinger sehr klein sind, hatte ich drei dabei, zwei davon habe ich unterwegs verloren. 
    Fortsetzung folgt
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    wernator reagierte auf Mia im Zelt in Gear Review Norge på langs   
    Hej,
    inzwischen bin ich von meiner NPL-Tour zurück und möchte euch davon berichten, wie gut oder schlecht die Ausrüstung für mich unterwegs funktioniert hat. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen, der eine Tour unter ähnlichen Bedingungen (Mai-Oktober in Skandinavien) plant. 
    Link zur Packliste: Klick
    Schlafsack: MYOG Schlafsack (ohne Daunen-Balaclava)
    In den Monaten Mai-August war der Schlafsack die meiste Zeit über wärmer als nötig, da es nur selten Nächte mit Frost hatte. In den wärmeren Nächten habe ich mich mit dem Schlafsack bloß zugedeckt und konnte so wunderbar schlafen. Denn wenn es etwas zu warm ist, schlafe ich gut, ist es hingegen etwas zu kalt, werde ich ständig wach. Ab September war ich froh über die starke Isolation, da sowohl die Tage und auch die Nächte deutlich kälter wurden. Im Herbst wurde es nicht bloß kälter, sondern auch deutlich windiger. Insbesondere in Nächten, in denen ich Polarlichter beobachten konnte, fror ich abends und brauchte eine extra starke Isolation, um wieder warm zu werden. Der Schlafsack leistete da gute Dienste. Statt dem Daunen-Balaclava nutzte ich eine MYOG-Daunenmütze, die ihren Zweck sehr gut erfüllt hat. Insgesamt wäre wohl auch der etwas leichtere WM Apache (-70g) in Kombination mit der Daunenmütze ausreichend gewesen. 
    Isomatte: Therm-a-rest XTherm regular
    Dazu brauche ich nicht viele Worte verlieren: ich bin sehr zufrieden. Die Matte ist bequem und wärmt sehr gut. Lediglich die Größe finde ich nicht optimal. Sie könnte für mich 20cm kürzer sein, dafür in der Mitte ein klein wenig breiter. 
    Isomatte: 3mm-Evazote, gekürzt auf 170cm.
    Die Matte habe ich tagsüber für Pausen genutzt oder auch als Schutz für die Therm-a-rest in Schutzhütten und auf steinigen Untergründen. Sie ist schon mehrere Tausend Kilometer im Einsatz gewesen und wurde bereits geflickt, tut aber noch ihren Job.
    Rucksack: Gossamer Gear Mariposa
    In den ersten 2,5 Wochen nutzte ich den Atompacks The Mo mit 50 Liter Volumen in Kombination mit meinem MYOG Hüftgurt. Mit dem Tragekomfort war ich bis dahin zufrieden, aber mit mehr als etwa 12kg konnte ich ihn nicht testen. Wenn ich Lebensmittel für fünf Tage dabei hatte, war er randvoll, obwohl das Zelt außen befestigt war. Wie ich in ihn Resupply für sieben Tage oder mehr reinbringen sollte, war mir unklar.
    Aus dem Grund tauschte ich ihn durch den Gossamer Gear Mariposa (60 Liter Volumen, ebenfalls mit MYOG-Hüftgurt). Hier hatte ich genügend Platz, da das Hauptfach deutlich größer ist als beim Atompacks The Mo. Die großzügigen Seitentaschen empfand ich als sehr praktisch, denn so konnte ich in die ganz große Außentasche das Zelt reinstecken, in eine Tasche kam Regenjacke + Regenhose und in die obere packte ich Kleinkram wie Mückenspray und Snacks. In die hintere Mesh-Tasche kam der Raincover, die Faltflasche, Klopapier und der Müll. Vom Tragekomfort her empfand ich den Mariposa (und auch den Atompacks, wobei ich diesen nur vergleichsweise kurz benutzt habe) als deutlich bequemer als den Exped Lightning, den ich früher benutzt habe. Um die Schultern zu entlasten habe, ich an beiden Rucksäcken einen Unterbrustgurt angenäht. Der Gurt ist am Rucksackrücken angenäht und wird direkt unter die Brust geschnallt. Ich würde einschätzen, dass ich mit dem Mariposa ein Gewicht von +- 12kg gut tragen konnte, darüber hinaus wurde es unangenehm. Schmerzen entstanden dann an Hüfte und am Rücken, weniger an den Schultern. Die weiche Polsterung gefällt mir. Leider ist trotz meinem MYOG Hüftgurt auch diesmal ein Problem aufgetreten, dass der Hüftgurt nicht waagerecht sitzt, sondern oberhalb vom Po deutlich tiefer sitzt als an der Vorderseite. 
    Raincover: MYOG DCF 
    Den Raincover hatte ich kurz vor Beginn der Tour genäht, da ich bei vorangegangenen Wanderungen die Erfahrung gemacht habe, dass Rucksäcke bei Dauerregen dazu neigen, sich vollzusaugen. Das sich dadurch das Eigengewicht erhöht, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen   Die Maße hatte ich auf den Atompacks The Mo zugestimmt, wodurch er beim Mariposa nicht mehr optimal saß und zu klein war. Seinen Job erfüllte der Raincover trotzdem: Der Rucksack wurde zwar bei Dauerregen oder Starkregen feucht, durchnässte aber viel weniger als ohne Raincover. Wenn ich auf einer Tour viel Regen erwarte, würde ich wieder das Mehrgewicht eines leichten Raincovers in Kauf nehmen. 
    Liner: Nylofume
    Mit der Performance bin ich sehr zufrieden. Nach 3 Monaten bekam der Liner ein großes Loch und wurde durch einen neuen Liner ersetzt, den mir selbst in mein Paket für die Huskyfarm Innset gepackt hatte. 
    Schuhe: Hoka Speedgoat 4 Mesh
    Die Schuhwahl ist für mich der größte Ausrüstungs-Fail! Mit dem Schuh an sich bin ich zufrieden und habe insgesamt drei Paare gebraucht. Grip und Passform waren super, aber ich würde NIE wieder Mesh-Schuhe in Norwegen benutzen. Angeblich würden Trailrunner aus Mesh, wenn sie einmal nass geworden sind, sehr schnell wieder trocknen. So heißt es zumindest in den Gerüchten und im Forum. Kann ich absolut nicht bestätigen - zumindest in Norwegen funktioniert das überhaupt nicht! Denn um Schuhe trocken laufen zu können, müssen sowohl Wetter und Wege trocken sein - eine seltene Kombination in Norwegen. Trocknen konnte ich die Hokas nur am Ofen, einer beheizten Unterkunft oder über mehrere Stunden im Sommer in der prallen Sonne. Ab Ende August war dafür die Sonne aber nicht mehr stark genug. Zur meiner abendlichen Routine gehörte es, meine Socken auszuwringen.
    Nasse Füße und ich - wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Im Sommer war es während des Laufens zwar warm genug, aber das Gefühl dauerhaft nasse Füße zu haben, empfinde ich als unangenehm. Zudem neigen nasse Socken viel mehr zur Geruchsbildung als trockene Socken. Ab September hatte ich immer öfters selbst beim Wandern Probleme mit kalten Füßen, wenn Schuhe und Socken nass waren. Dabei gehöre ich eigentlich gar nicht zu den Frauen, die zu kalten Füßen neigen...
    In den ersten 2,5 Wochen hatte ich die das gleiche Modell in der Variante mit GTX an und bekam nur nasse Füße/Socken, wenn das Wasser den Schuh überragte. Auf längere Dauer hätte die Membran höchstwahrscheinlich an irgendwo nachgegeben. Trotzdem kommt dort nicht die gleiche Menge an Wasser durch wie bei einem Mesh-Schuh. Fazit: In Zukunft werde ich in Skandinavien oder anderen Regionen mit nasskaltem Wetter Trailrunner mit Goretex bevorzugen! Trailrunner mit Mesh kann ich nur denen empfehlen, die Bock auf dauernasse Füße haben. Selbst einen Gewichtsvorteil kann ich nicht erkennen, schließlich saugen sich die Mesh-Trailrunner beim ersten Wasserloch voll und nehmen entsprechend an Gewicht zu.
    Socken: 
    Insgesamt habe ich auf dieser Tour so wenig Blasen bekommen, wie noch nie. Meine vielen Maßnahmen gegen Blasenbildung (Zehensocken, MYOG Hirschtalg-Salbe, wasserdichte Socken) haben demnach gut funktioniert. 
    Injinji Liner Zehensocken aus Merinowolle: Ich habe unterwegs zwei Paare benutzt und beide sind noch in Ordnung. Ein Paar hatte ich zum wechseln dabei, aber da ich dieses nicht gebraucht habe, habe ich im Laufe der Tour nach Hause geschickt. Mit Passform und der Wirkung bin ich sehr zufrieden und werde sie in Zukunft wieder verwenden. 
    Darn Tough 1/4 Socken: Die Socken habe ich selten tagsüber genutzt, da ich stattdessen die wasserdichten Socken als zweite Schicht getragen habe. In Zukunft werde ich in Skandinavien darauf verzichten. 
    Wasserdichte Socken: Fast jeden Tag habe ich sie über die Injini Zehensocken getragen, um meine Füße und die Liner trocken zu halten. Anfangs hat das hervorragend funktioniert, doch im Juli habe ich dooferweise die Socken auf dem Ofen getrocknet und danach waren sie undicht. In meinem Paket in Umbukta war ein 2. Paar. welches länger dicht hielt. Nach etwa einem Monat Nutzungsdauer nahm die Dichtigkeit nach und nach ab, am Ende war die Ferse innen aufgescheuert. Trotzdem wurden die Merinosocken meistens nur feucht und nur manchmal richtig nass. Die wasserdichten Socken musste ich jeden Abend auswringen. 
    Wenn ich einen Fluss furten musste, habe ich die Socken ausgezogen und bin barfuß mit den Trailrunnern durchgelaufen. Erst nach der Furt habe ich die Socken wieder angezogen. Dieses Vorgehen hat sehr gut funktioniert. Einmal habe ich mit Socken einen knietiefen Fluss gequert und die Linersocken waren danach klatschnass, weil das Wasser von oben reinlief. Das habe ich danach nie wieder getan. 
    Schlafsocken: Decathlon Quechua SH500
    Ich war mit der Wärmeleistung im Zelt sehr zufrieden. Nach drei Monaten war allerdings die Ferse sehr dünn geworden und daher trug ich sie abends in Kombination mit den Darn Tough Socken. Da ich keine Campschuhe dabei hatte, lief ich auch in den Hütten mit den Socken herum. Möglicherweise sind sie deshalb schneller durchgescheuert. Ab Ende September waren mir die Socken in der Hütte ohne Campschuhe selbst in Kombination mit den Darn Tough nicht mehr warm genug, da der Boden kalt war. Manchmal gab es zum Glück Hüttenschuhe, die ich mir ausleihen konnte. 
    Schneeschuhe: ABS Above Gr. S
    Da im Winter 22/23 extreme Schneemassen gefallen sind, lag auch im Mai und Juni noch meterhoch Schnee im Fjell. Manch andere sind deshalb auf Straßen ausgewichen, ich hingegen wollte trotzdem durchs Fjell gehen und habe die ersten 2,5 Wochen daher Schneeschuhe mitgeschleppt. Im Endeffekt habe ich sie kein einziges Mal genutzt, obwohl ich viele Tage durch verschneite Landschaften gewandert bin. Meistens trug der Schnee auch so relativ gut. Aber gerade dort, wo die Schneedecke unterbrochen war, sackte ich oft ein. Hätte ich die Schneeschuhe dort nutzen wollen, hätte ich sie ständig an- und ausziehen müssen. Das Mehrgewicht von 1,1kg inkl. Luftpumpe hätte ich mir also sparen können. 
     
    ____
    Fortsetzung folgt!
     
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    Für mich haben sich ein in den Bechergriffen hängender Windschutz und eine geschlitzte Aluscheibe bewährt. So besteht viel Luftzufuhr, die Scheibe reflektiert einen Teil der Hitze nach oben zurück und das Erwärmen der Kartusche durch Wärmestrahlung ist reduziert. Natürlich wird weiterhin etwas Hitze über das Metall des Kochers selbst geleitet. Ich konnte so aber nach normal langen Kochzeiten keine relevante Erwärmung an der Kartusche erfühlen.

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    also mich begleitet der Brs3000 schon viele Jahre tadelos immer mit Windschutz sonst funktioniert er ja gar nicht.
    Wenn er länger kocht wird an die Kartusche oben in den Rand Wasser eingefüllt, wenn dieses kocht ist es zu heiß sonst find ich die temperatur nich im Sicheren berreich.
    OT: Aber wers natürlich sicher haben will der nimmt am besten nen Windmaster oder macht Coldsoaking das ist man auf jeden Fall explosionsgeschützt
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    wernator hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator hat eine Reaktion von Lyrico erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator hat eine Reaktion von noodles erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator reagierte auf Jan in Bikepacking - eure Räder   
    Da warte ich schon lange drauf! Bikepacking Taschen von Huckepacks . Will ich haben! Revelate, Miss Grapes und Apidura etc. machen ja wirklich auch gutes Zeugs aber du bist halt Kult und noch besser @LAUFBURSCHE! Sag doch bitte Bescheid wann es Bikepacking Taschen bei dir zu bestellen gibt.


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    wernator hat eine Reaktion von sakura erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator reagierte auf LAUFBURSCHE in Bikepacking - eure Räder   
    Ready to rumble!
     
    Grizl CF SL 8 (mit diversen Umbauten) im Setup für die diesjährige Huparama.
    Abfluggewicht (by fair means) inkl. Consumables für 4 Tage und Wasser 17,6 kg
     


    (The bikepacking packs are for private purpose only)
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    wernator hat eine Reaktion von Kay erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator hat eine Reaktion von questor erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

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    wernator hat eine Reaktion von hmpf erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Hier mal mein Stangenloses low-budget Setup vom Wochenende: Fahrrad umgedreht, Aricxi Tarptent mit der Eingangsseite über das Vorderrad und am anderen Ende einen Ast aufgestellt. Der Eingang ist zwar eng, aber noch passierbar.

  25. Witzig!
    OT:
    OT! Weil ich heute drauf angesprochen wurde, hab ich mal an ein Foto für @cafeconleche gedacht: 

     

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