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Ultraleicht Trekking

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Hunding

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Reputationsaktivitäten

  1. Witzig!
    Hunding hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Schlafsack und Quilt kombinieren - oder besser einen wärmeren Schlafsack?   
    Super, vielen Dank. Mir war es nicht zu lang, allerdings bin ich nicht "Generation Netflix" und kann solche Textlängen noch ohne zwischengeschobenes Nickerchen bewältigen ...
    Wenn ich richtig verstehe, ist aber das eigentliche Problem, dass Du in dem angesammelten Schweiß an der inneren Schicht mehr oder weniger klebst, oder?
  2. Gefällt mir!
    Noeh hat nix mit der Ausrichtung des Forums zu tun...

    Aus der Nettikette :

    "Inhalt dieses Forums soll der Austausch über Ultraleicht (UL) Trekking sein; siehe auch den Zweck des Forums. Nutzer, die sich jenseits der beschriebenen UL Definition bewegen, sind ebenfalls im Forum willkommen, solange erkennbar bleibt dass sie sich mit Ihren Beiträgen auf dieses Ziel hin zubewegen. Ansonsten können Beiträge durch Moderatoren ohne Absprache ausgelagert oder gelöscht werden. "

    d.h. die leichteste Ausruestung, die dem Zweck dient, waere UL...

    Das kann, wenn man unterwegs einen entsprechend hohen Leistungsbedarf hat, natuerlich auch ein groesseres Solarpanel sein, aber nicht so ein sackschwerer Chinamuell...so ein Panel macht ueberhaupt keinen Sinn, da die Leistungsausbeute fuer das Gewicht absolut lausig ist...

    Ein grosses Panel kann viel Sinn machen, wenn man laenger autark unterwegs ist und ein paar Verbraucher bei hat z.B. weil man fotografiert / filmt, auch unterwegs arbeiten muss o.A..

    Da ist es z.B. bei mir auch ein groesseres Panel, als die 5-6 W / 100 g Loesungen, die so Mancher hier bei hat...ich habe dann ein 374 g Panel bei, das Anker 15w (gibt es leider nicht mehr neu in Europa), dass dann bis gut 2 A rausschmeisst, also insgesamt umgerechnet auf das Gewicht also ca die 3fache Leistung, wie das oben Erwaehnte....

    Im Normalfall wird man bei Kurztouren < 2-3 Wochen bzw wenn man spaetestens im Wochenabstand an Steckdosen vorbei kommt, mit Geraeteakkus bzw guten Powerbanks immer leichter sein, ein Panel kommt gewichtsmaessig erst bei laengeren Touren besser, sie bieten natuerlich die Sicherheitsreserve, dass, wenn man im Notfall o.A. auf einmal einen sehr hohen Energiebedarf fuer Kommunikation bzw Navigation hat, immer alles schoen voll geladen ist.

    @Hunding OT: wir sind hier im UL-Forum, da ist eben der Schwerpunkt, was heutzutage die leichteste Ausruestung ist, die den Anwendungszweck erfuellt und weder 3* so schwere Ausruestung, noch wie die Samen frueher in Erdloechern ueberwintert haben, noch wie vor 100 Jahren Polarexpeditionen etwas geloest haben, noch ob es schon 200 n.C. Daunen gegeben hat, auch langhaarige Tierhaeute sind im Sinne von UL nicht das "Nonplusultra" oder was Du sonst schon so in Beitraegen vorgeschlagen hast.
    Ich habe da an Dich die Bitte, Dir doch mal durchzulesen, worum es in diesem Forum geht und daran in Zukunft ein Stueck weit zu messen, was an Beitraegen in dieses Forum passt bzw hilfreich ist und was nicht.
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    Hunding reagierte auf derray in Beutel im Rucksack   
    Rucksack, Packliner (60l Müllsack), Isomatte flach an den Rücken, Schlafsack locker rein, alles andere oben drauf. So hat der Schlafsack am meisten Platz und wird nur soweit komprimiert wie nötig und der Rucksack ist immer prall gefüllt, was ihm Stabilität verleiht. Alles was auslaufen kann (Spiritus, Öl, Wasser, nasses Tarp/Zelt, ... ) kommen in die Außentaschen. Das Zelt kann alternativ auch in den Rucksack auf den geschlossenen Packliner, je nach Witterung. Essen kommt bei mir in einen zu großen Beutel, den ich dann flach formen und an den Rücken legen kann, da Essen bei mir immer das schwerste ist. Und Kleinigkeiten (Zahnbürste, Dentabs, Schlüssel, Geld, ... ) kommen bei mir in einen kleinen Ziploc-Beutel. 
    mfg
    der Ray
  4. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf icefreak in Beutel im Rucksack   
    Schätze, ich bin der mit den meisten Beuteln. 
    Schlafdecke/Quilt in einen Beutel. Daune ist nicht so empfindich wie man meint. Die Kunstfaser-Isolierung soll da sogar empfindlicher sein. 60 l Müllsack in den Rucksack. einen Seite hochkant der Quilt im Btl, daneben die Reserve/Schlafsachen. Müllbeutel an eine Seite "stopfen", also schließen. Waschzeug/Reparatur (MYOG Beutel aus Silnylon) Futter (MYOG Beutel aus Silnylon) Tarp entweder noch zwischen Müllbeutel und Rucksackstoff, oder obenauf  (MYOG Beutel aus Silnylon) Küche - nein, (noch) kein MYOG Beutel, irgend ein Folienbeutel dann ein  MYOG Schnürzugbeutel mit dem Tagesbedarf (Trailfutter, PL Weste, Powerbank, ggf. Windjacke, weitere Sachen die man tagsüber anzieht/auszieht) ganz zum Schluß die Regensachen obenauf Der schwere Brocken - 2l Wasser - ist sowieso am Rücken, ansonsten habe ich keinen Unterschied feststellen können, ob ich die Müsliriegel vorne, hinten, oben oder unten im Rucksack habe. 

    Beutelparade 
    Am Anfang erstmal mit irgenwelchen Tüten loslaufen, damit man seine Ordnung findet. 
    Mit der Zeit wollte ich dann von den Plastetüten weg, die halten einfach nicht lange. 
    Tüten/Beutel schön locker packen, so bekommt man die besser reingepuzzelt.
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    Stimmt, aber jetzt ist es leider etwas zu spät. 
    Ich habe damals lediglich die aktuellen Modelle der üblichen Hersteller abgeglichen und mich dann gegen sämtliche Modelle entschieden und stattdessen ein modulares System aufgebaut. Der Rab Mythic Ultra kam nur dazu, weil ich in Norwegen keinen anderen Schlafsack gefunden habe und dringend einen neuen brauchte. Ursprünglich war mein Budget allerhöchstens 500€ klein und für das Geld bekommt man selbst auf dem Gebrauchtmarkt kaum etwas, das für bis zu -30°C ausreichend ist.
     
    So schlimm, wie sich das die meisten vorstellen, ist es tatsächlich gar nicht im VBL. Nach einer gewissen Zeit wird es nicht mehr feuchter darin, wahrscheinlich weil die Luftfeuchtigkeit dann 100% erreicht hat. Ich habe nie in meinem eigenen Saft gelegen. Die Luft ist schon sehr feucht, aber gerade in den kühleren Nächten war es sogar sehr angenehm. So kuschelig wie in einem Daunensack ohne Liner ist es natürlich lange nicht, aber ich persönlich kann mich damit gut arrangieren, solange ich lange Unterwäsche trage. 
     
    Das Konzept ist finde ich durchaus interessant, allerdings will ich so ein teures Produkt nicht auf gut Glück kaufen und dann damit Versuchskaninchen auf einer wochenlangen Skitour spielen. Wenn in ein paar Jahren einige gute Erfahrungsberichte dazu vorliegen, spricht kaum etwas dagegen. Ich stelle mir vor allem die Reinigung davon befremdlich vor und wenn die Beschichtung versagt, hat man auch ein Problem. Außerdem stört die fehlende Kapuze (auch wenn man eine dazu bestellen kann, wird es dann am Hals problematisch). Aber der Preis ist schon eine Ansage.
     
    Für die Bedienung habe ich im VBL zu wenig Platz, außerdem muss man sie danach sowieso sofort entleeren.
     
    Bei zweistelligen Minustemperaturen ist bei mir der Schlafsack schon nach einer einzigen Nacht fast hin. Ich würde fast pauschal zu einem VBL raten, sonst könnte das schon bei drei oder vier Übernachtungen richtig böse enden. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Ein VBL wie der WM HotSac kann im Notfall auch noch als Biwaksack benutzt werden usw. Bei mir landet er deshalb sowieso fast in jeder Packliste, falls mal das Zelt versagt.
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    Dieser Winter hat ja hervorragende Testbedingungen für ein Schlaf-Setup geboten. Teilweise hatte es bei uns Temperaturen um -20°C. Anfang März noch zwei Nächte von -10°C und -6°C.
    Ich plane im Moment keine Wintertouren, aber ich möchte im März durchaus bei hohen einstelligen Minustemperaturen übernachten können. Darauf will ich vorbereitet sein.
    Meine Lösung ist ein VBL-Anzug, bestehend aus einer VBL-Jacke und einer VBL-Hose. Über diese VBL-Kleidung kann ich jede Art von Iso-Kleidung aus Daune oder KuFa anziehen, die ich bei solchen Temperaturen eh im Rucksack dabei habe.
    Bei Overnightern bis -10°C habe ich diese Kombination ausprobiert:
    Funktionsunterwäsche (Polypropylen) VBL-Kleidung (Jacke, Hose und Strümpfe) Iso-Kleidung (KuFa-Jacke, 100er-APEX-Hose, Wollsocken) 133er-APEX-Quilt von AsTucas (Komforttemperatur +5°C, das ist mein Sommer-Quilt) Über einen VBL-Sack kann ich keine zusätzliche Kleidung anziehen. Da muss die benötigte Wärmeisolierung durch einen entsprechend dimensionierten Schlafsack/Quilt/Biwaksack kommen. Das will ich aber nicht. Ein Quilt für März bis November, das muss reichen.
    Und für mich reicht das beschriebene Setup vollkommen aus.
     
  7. Gefällt mir!
    Ultraleicht und Schwitzen oder frieren sind untrennbar
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    Hunding reagierte auf Erbswurst in Leichter Kunstfaser Schlafsack gesucht !   
    Mein leichter bei Räer gekaufter Schlafsack Whistler hat sich nach 6 Monaten Dauernutzung aufgelöst. Das Gewebe des Außenbezugs löst sich auf, Reparaturversuche durch Schneider waren Zwecklos. Das Material ist einfach ungeeignet. Die Nähte reißen das Material aus.
    Ich empfehle wenn es ganz billig sein soll also wieder den etwa 1Kg schweren Miltec Commando Schlafsack in oliy oder Bundeswehr Flecktarn, Das US Woodland Camomuster hat statt der Beigen Flecken hellgrüne. Er tarnt weder in Deutschland noch Südfrakreich gut. Also empfehle ich den einfachen billigen Sack von Räer in Oliv für Südeuropa, in Flecktarn oder oliv für Nordeuropa im Sommer. Er ist leicht und Kompakt. UL und ultrakompakt ist er aber nicht.
    Meine neueste Errungenschaft ist der in M, L und XL erhältliche Decathlon Forclaz Ultralight 15* - 20*C. Ich habe mir vor 3 Wochen den beigen gekauft, der in Südfrankreich am Boden liegend fast unsichtbar war. Mich stört für den Gebrauch in Deutschland seine gelbe Ecke an der Kapuze. Die grüne Variante ist sonderbar Quietschgrün. Eine unnatürliche Farbe. Tarnt nicht gut, das finde ich ärgerlich.
    Die Größe L hat 680g und das Ding ist für einen Kuststoffschlafsack schön klein. Das Fußteil lässt sich nicht öffnen, die beiden Reißverschlüsse enden am Knie.Es gibt zwei fest am Innenfutter angebrachte Stopper, die beim auf dem Bauch schlafen manchmal drücken. Das Ding ist schwachsinnig konstruiert. Mein Miltecsack gefällt mir da weit besser. Auch der Whistler ist durch die Möglichkeit ihn weit aufzuklappen besser für den Süden konstruiert. 
    Aber der Decathlon Sack ist auch ok. Bis 14*C im Baumwoll T-shirt und Unterhose für mich warm genug. Sehr intelligent gemachter Kompressionssack. Innenfutter Kalksteingrau. Ein Wildcampingsack für Südfrankreich im Sommer. für 40 € kein Fehler. Aber es gibt gewiss besseres.
    Vermutlich nehme ich in Zukunft einfach meinen Snugpack Special Forces 1 mit SF Bivi auch in Frankreich im Sommer. 1200g Schlafsack plus 450g Biwaksack , Natoqualität bis 0*C. Das ist eine durchdachte Konstruktion in bester Verarbeitungsqualität. Diesen Sommer fiel das Thermometer in der Provence bis auf 10*C. Ungewöhnlich, aber gibt es eben. Einer für alles hat ja auch was für sich. Wenn man ansonsten nichts mit nimmt, ist das Gewicht durch den Komfort gerechtfertigt, finde ich. Und man braucht da unten im Sommer echt nur eine einzige kurze  Bekleidungsgarnitur mit Steppjacke als Kopfkissen und eine Badehose als Wechselkleidung. Zweites Paar Socken vielleicht, habe ich in 8 Wochen 2 mal benutzt, bleibt nächstes mal zu hause.
     
     
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    Hunding reagierte auf Erbswurst in Leichter Kunstfaser Schlafsack gesucht !   
    Wenn man weiß, wo Mücken leben, und solche Plätze meidet, dann braucht man in Südfrankreich kein Zelt, sondern einen leichten Biwaksack. Es ist dort viel zu heiß, um ein Zelt herum zu schleppen!
    Zelte sind dort Car Camping Equipment!
    Die gesamte Boden nahe Vegetation ist dort unten ab Mai in der sengenden Sonne verdorrt, es gibt dort keine Pfützen, in denen Mücken sich vermehren könnten.
    Man muss schon ganz bewusst Gewässer aufsuchen, um gestochen zu werden! Und die sind am hohen Schilfgras meist bestens von weitem zu erkennen!
     
  10. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf Erbswurst in Leichter Kunstfaser Schlafsack gesucht !   
    Decathlon Trekkingschlafsack Forclaz UL 15*C/20*C wiegt 630 g in M und 680g in L und kostet 40 €.
    Decathlon empfiehlt ihn zwischen den beiden Temperaturen.
    Er hat ZWEI REISSVERSCHLÜSSE ist also auch für heißeres Wetter konstruiert.
    Er ist quasi genau für Dein Vorhaben gebaut.
    Du hast im Mai gelegentlich aber in Südfrankreich auch mit Temperaturen um 5 Uhr morgens von 10*C in dieser Jahreszeit zu rechnen. Also ggf Fleecejacke oder Steppjacke und langbeinige Zipp Off Hose drin anziehen bei kaltem Wetter.
    Er ist in einem Beigeton bezogen, der exakt der bodennahen Vegetationsfarbe am Jakobsweg in Montppellier im Mai entspricht. Und daher für das Wildbiwak geeignet.
    Ein Biwaksack erhöht die Wärmeleistung Deines Schlafsacks um etwa 3*C.
    Ich empfehle Dir den Snugpack Special Forces Bivi (380g) mitzunehmen, den man bei unklarem Wetter weit öffnen kann, da er einen Reißverschluss bis zum Schritt hat. Der reicht in einer Gegend, in der es in dieser Jahreszeit nicht mehr regnet völlig aus in Kombination mit Regenjacke überm Kopf, falls es doch regnen sollte. Es wird aber nicht regnen! Du wirst den Bivi 95% der Zeit nur als Schlafsackunterlage benötigen. Da unten tarnt der beige Sack besser als der in oliv. Oliv geht aber auch, wenn Du künftig das Ding weiter nördlich verwenden willst. Nimm nur Klamotten in beige mit, da brennt die Sonne nicht so drauf und der Staub ist dann nicht zu sehen! Und Du nicht im Wildbiwak.
    Die Decathlon Jagdabteilung im Internet ist nicht versehentlich mit beigem, leichtem Zeug gefüllt, in der Treckingabteilung gibt es auch jede Menge davon! Die hellen, grauen, flachen Wanderschuhe für 12 € sind optimal für Dein vorhaben, ich benutze das Vorgängermodell seit Jahren in Mai und Juni da unten.
    Ein Tarp ist völlig unnötig!
    Wild zelten ist in Frankreich verboten, biwakieren toleriert. Wenn Dich Polizei fragen sollte, was Du da machst, erkläre, Du bist ein deutscher Pilger und Dein Knie tat weh, dann werden sie keine Probleme machen.
    Wenn Du einen Bauern siehst, frage ihn, ob Du auf seinem Terrain eine Nacht schlafen darfst, du würdest keinen Gaskocher entzünden. Dann legalisiert er Dein Lager!
    Nutze die Französischen eckigen PET Mineralwasser flaschen, die wiegen gar nichts, denn sie sind viel dünner als unsere. Du wirst viel mehr Wasser brauchen, als Du ahnst!
    Die Pilgerherberge an der Arena in Nimes liegt in einer ruhigeren Gastroecke besser als die dortige Jugendherberge. Oberhalb der Jugendherberge in Montpellier gibt es an der Kirche spottbillige Pizza!
    Bonne Chance!
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    Hunding reagierte auf nats in Leichter Kunstfaser Schlafsack gesucht !   
    ... und ich verweise noch auf die örtlichen Gebrauchtwarenläden: Ich habe z. B. hier grad einen sehr ordentlichen Kufa-Schlafsack von Big Pack erworben für (Tusch!) sage und schreibe 4 Euro; wiegt so 800 g und soll zum Quilt umgebaut werden, dürfte doch um einiges leichter werden... Bei dem Preis kann man ja wild experimentieren. Es lohnt sich jedenfalls, die Augen offen zu halten.
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    Meine Anforderungen:
    Geringes Packmass Geringes Gewicht Bequeme Sitzhöhe Schnell, auch bei Regen aufbaubar Keine extra Gestänge, Treckingstöcke, etc. notwendig Überall aufbaubar, (kein Baum etc. notwendig) Fahrrad immer unter Diebstahlskontrolle,- im Tarp integriert Die Idee
    Ein Tunneltarp unter Verwendung des ausgebauten Vorderrades und des Rahmens mit Sattelhöhe

    Die Ausführung
    Q&D: Besser geht immer, erst mal testen, ob es überhaupt funktioniert
    Das Material
    Einseitig imprägnieter Regenstoff mit 60gr/m2 2mm Nylonschnur 10mm Klebeband Gummieringe Kleine Heringe Die Herstellung
    Vorderradtasche (D ca 70cm)
    Halboffenen Tasche für das Vorderrad nähen Klettverschluss an der Tasche unten bei 180 Grad (gelb) 2 Abspannpunke an der Tasche bei 330 und 30 Grad Firstleine an die Tasche bei 360 Grad    Tarp Hauptdach (L 200cm, B 2*80cm)
    Mittig Vernähen mit der Vorderradtasche 6 Abspannösen mit Gummi und Schlinge (gelb) an den Ecken und mittig an der Längskante 1 Firstseilöse auf der Radrahmenseite Tarp Vordach (L60cm, B 2*80cm)
    Hälftig mit dem Hauptdach vernähen (Bereich Gabel) 2 Abspannösen mit Gummi und Schlinge (gelb) an den Ecken 1 Firstseilöse beim Sattel mit Gummi Klettband für den Eingang zwischen offenem Vordach und Hauptdach Dauer
    ca. 2,5 Std incl. Zuschnitt, Nähen, Anpassen, mehrfachen Aufbauens
    Das Ergebnis
    Gewicht 360 gr incl. Heringe und Packsack Packmass D=9cm, L=19cm Sitzhöhe 100 cm Liegefläche 200*110 Ablagefläche 60*90 Aufbauzeit  < 3min !!!! Fahrrad lässt sich nicht entwenden, ohne das Zelt einzureissen Keine Hilfsmittel ausser Heringen oder Steinen nötig Der Aufbau
    Steckachse raus Tarp am Sattel einhängen und abspannen Vorderrad in die "Radtasche" Vorderrad abspannen Seiten abspannen (siehe Bild oben)

     
    Optimierungsmöglichkeiten
    Leichterer (teureren) Stoff (- 100gr) Bodenwanne aus Moskitonetz (+ xx gr) Tropfschürze Weitere Details
    https://www.thomas-koegl.de/ultralight-m-y-o-g/tarp-am-rad/
     
    Regentag genutzt -> das Frühjahr kann kommen
  13. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf pielinen in Eisenhaltige Ernährung   
    -Nimm Eisentabletten zuhause
    -unterwegs lass es, die liegen schwer im Magen
    -Eisen ist nicht gleich Eisen: nur eine bestimmte Form wird resorbiert
  14. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf Konradsky in Eisenhaltige Ernährung   
    Wie kann es sein, dass ich seit 35Jahren kein Fleisch mehr esse und meine Frau und Tochter seit 20 Jahren kein Fleisch mehr essen, trotz alledem keinen Eisenmangel haben, obwohl das bei Mädels oft geschehen soll?
    Nein ich bin zwar hart, esse aber keine Nägel, aber echtes Vollkornbrot vom Biobäcker der sieben Getreidemühlen in seiner Backstube stehen hat.
     
    Gruss Konrad
  15. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf icefreak in Kein Schlafsack mehr...   
    Habe mich mit dem Thema auch beschäftigt. Bin voriges Jahr so nolens-volens in die Langstrecken reingerutscht.
    Zuerst 40 km während eines ON, dann am zweiten Tag massive Fußrpobleme.
    Zu Deca gerannt, zwei Stunden Schuhe anprobiert, mit denen da rausgekommen:

    Jaaaa ...  und plötzlich lief es. Die Füße jubelten! So kam ich auf das Thema Trailrunning. Und Fastpacking.
    Trailrunning = ohne Übernachten
    Fastpacking = Backpacking meets Trailrunning
    Mein Trainings- und Ausprobierrevier wurde der Forststeig. 
    So bin ich dann losgewatschelt, Forststeig-in-zwei-Tagen-Versuch:

    ging irgendwie besser als es aussehen mag, sogar kleine Strecken in leichtem Trab. Wobei ich mir dann den Fuß umgeknickt habe. An sich kein Beinbruch, aber ein zweites Mal wäre dann wirklich übel geworden, also am zweiten Tag nachmittags Abbruch und geordneter Rückzug.
    Aber jetzt weiß ich, wie es geht! Forststeig, ich komme wieder!!
    Dabei hatte ich sogar allen Luxus mit:

     


     
    Dann wurde es wenigstens mein Tagestouren-Rekord, die Hohe Tour an einem Tag (Osterzgebirge - Elbe):

     
    Reichlich 60 km, damit meinen 20 Jahre alten persönlichen Rekord von ca. 50 km gebrochen. Mehr muss es aber dann wirklich nicht sein, der Forstweg ist auch sehr technisch und das mag ich mehr, als noch zwei Stunden glatten, geraden Forstweg stumpf zu latschen, nur um Kilometer "zu machen".
    So, genug gelabert, muss noch an die frische Luft 
    P.S. habe nicht den ganzen Fred gelesen, falls thematische Doppelungen vorhanden sind 
  16. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf sknie in Kein Schlafsack mehr...   
    Wozu hast du das Tyvek-Bivy überhaupt benutzt? Schlaf doch einfach nur im Rettungssack. Ich benutze bei meinen Touren im Winter gerne das Rettungsbivy als Inlet (VBL) unter meinem Quilt und dann noch einen Bivy drumrum. Ich habe somit null Feuchtigkeit im Quilt und es ist mega warm bei Minusgraden.
  17. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf Ultralight82 in Kein Schlafsack mehr...   
    Hallöchen ihr lieben!
    Da ich in der letzten Zeit immer mehr Trailrunning betreibe und Spaß daran entwickle dieses mit Mehrtagestouren zu verbinden habe ich angefangen mein ultralight Set auf trailrunning anzupassen. Da ich beim Trailrunning auf eine 15L Laufweste umgestiegen bin, ist bei diesem System der Platz natürlich begrenzt. Ich tendiere zu einer Schlafsacklosen overnighter Lösung. Möchte allerdings bevor ich meine präsentiere erst einmal eure Ideen hören. Vorab sei angemerkt das ich das über das VBL Prinzip erreichen möchte.
    Distanzen wären so um die 70km und 1 Übernachtung für den Anfang. 3 Jahreszeiten Lösung.
    Sofern jemand so etwas schon mal in diese Richtung versucht hat und seine Erfahrung teilen möchte wäre ich sehr Dankbar. 
    Möchte auch nur anmerken das ich was dieses Thema angeht sehr grün hinter den Ohren bin. Lasse mir gerne erklären wie eine Lösung funktioniert oder nicht! Danke vorab für eure Mühen.
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    Ich habe das letztens mal ausprobiert und dazu einfach zwei blaue Müllsäcke aneinander genäht/geklebt und auf dem Balkon gepennt. Mit dünner, langer Unterwäsche fand ich das eigentlich überhaupt nicht unangenehm. Nur die dicken Socken waren morgens noch länger nass. Erfahrungen bei Minusgraden fehlen allerdings noch. Also ich würd's einfach mal testen, um einen Eindruck davon zu gewinnen.
  19. Gefällt mir!
    @HundingZB diese Filiale hat mich vorletztes Jahr ohne Probleme 1h laden lassen, bis mein Bus nach München kam. War auch schön warm im Gegensatz zur DB-Bahnhofsvorhalle.
  20. Gefällt mir!
    Klar! Das könnte aber etwas ausführlicher werden. 

    (Von der Grundidee habe ich auf ODS schon Bilder hochgeladen und einen kleinen Text verfasst.)

    Bei mir war es so, dass ich bei meinen Wintertouren bisher immer ein kleinteiliges, modulares System angewendet habe, weil mir das Geld für einen ordentlichen Winterschlafsack fehlte - vor allem für den Einsatz im skandinavischen Winter. Dort ist es sowieso Standard bei längeren Touren ohne Hütten, einen Vapour Barrier Liner (VBL) zu benutzen, also einen dampfdichten Liner, der den eigentlichen Daunenschlafsack vor Schweiß schützt. Daunenschlafsäcke kann man bei tiefen Minustemperaturen kaum trocknen und deshalb muss man penibel darauf achten, dass sie trocken bleiben. Um vor Flüssigkeit in Form von Kondenswasser oder "Kondensschnee" sicher zu sein, die sonst gerne mal am Fußende in den warmen Schlafsack eindringt, ist bei nicht stark wasserabweisenden Schlafsäcken außerdem noch eine weitere Hülle hilfreich. In meinem Fall habe ich erst einen dünnen Notbiwaksack verwendet, der praktisch nur eine geschlossene Rettungsdecke ist. Mittlerweile benutzte ich stattdessen einen langlebigeren Tyvek-Biwaksack, der zudem mehr Wärme spendet. So wird der Schlafsack (zumindest in der Theorie) weder von innen durch Körperflüssigkeiten, noch von außen durch Kondenswasser nass und isoliert immer optimal. Zudem isolieren die Schichten prima.
    Da mein Hauptschlafsack aus Daune an sich auch mit den beiden Schutzschichten nicht warm genug für alle Bedingungen ist, lege ich einen weiteren dünnen Daunensack in ihn hinein, um den Wärmebereich weiter auszuweiten. So sind es bei wirklich tiefen Temperaturen - also weit unter -20°C - vier Schichten. Man kann sich also schon vorstellen, wie spaßig es ist, sich beim nächtlichen Wasserlassen bei -25°C aus dem VBL zu friemeln, dann den Daunenschlafsack darüber herunterzustülpen, den großen Schlafsack zu öffnen und dann auch noch den Tyvek-Biwaksack zur Seite zu schieben. Das dauert schon über eine Minute und kann nicht mal eben im Halbschlaf erledigt werden. Und dann muss man auch noch raus... Ich persönlich würde in jedem Fall eine schwerere Lösung bevorzugen, die weniger komplex ist, aber leider gibt es keine Lösung für die Problematik, die nicht vierstellig kostet.

    Bei uns im heimischen Winter sieht meistens auch gar nicht so anders aus. Alleine VBL und Daunenschlafsack sind schon mühseliges Herumgefummel genug. Und weil ich immer, wirklich immer ein nasses Fußende bekomme, verzichte ich auch hier im Winter nur ungerne auf die wasserabweisende Hülle und bin somit dreischichtig unterwegs. Der Hauptschlafsack hat gerade einmal eine Komforttemperatur von ~5°C und trotzdem komme ich mit dem Schichtaufbau locker bis etwa -7°C aus. Man muss dann je nach Tour immer abwägen, ob man lieber ein paar hundert Gramm sparen möchte, oder einen deutlich zu schweren Schlafsack wählt, bei dem man das Nasswerden einkalkuliert. Ich habe mir jetzt einen Schlafsack mit -9°C Komforttemperatur gekauft und denke, dass ich mit den ~400g mehr trotzdem deutlich zufriedener sein werde. 

    Damit das System ordentlich funktioniert müssen die Schlaf- und Biwaksäcke natürlich von der Größe einigermaßen ineinander passen. Bei mir passt das von den Verhältnissen recht gut. Die Modelle, die ich verwende, sind folgende:
    VBL: Western Mountaineering HotSac -> relativ schmal (140g)
    Daunenschlafsack 1: Rab Mythic Ultra 180, 5°C Komf. -> sehr schmal für einen Schlafsack (373g)
    Daunenschlafsack 2: von Decathlon, -17°C Komf. -> recht breit und eher lang (1775g)
    Außenhülle: Tyvek-Biwaksack von Aliexpress -> sehr geräumig und lang (248g)

    Der VBL ist nicht dehnbar und limitiert somit sowieso die Beweglichkeit. Selbst wenn die Schichten darüber riesig wären, würde das also herzlich wenig Unterschied machen. Eng anliegende Teile darüber sind also sogar optimal, solange die Daunen noch loften können.

    Sowohl der VBL, als auch der Tyvek-Biwaksack erhöhen die Komforttemperatur des Setups um weitere fünf Grad. In der Praxis reicht das, um selbst bei deutlich unter -30°C gut zu schlafen. 

    So, das sollte jetzt aber auch reichen. Hoffentlich ist es nicht zu sehr offtopic. 
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    Hunding reagierte auf dr-nic in Schutzhütten und Biwak Verzeichnis - App   
    Falls du Facebook hast kannst du der Gruppe beitreten und deine Infos dort posten. Die werden dann auch von den Admins in die App eingefügt. 
  22. Gefällt mir!
    Hunding reagierte auf dr-nic in Schutzhütten und Biwak Verzeichnis - App   
    Huhu, ich weiss nicht ob es schonmal Thema war. Bei Facebook gibt es eine Gruppe in der Schutzhütten und Biwakplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Fotos und weiteren Infos gesammelt werden. Jeder kann mitmachen. 
    Davon gibt es jetzt eine App. Kann ja recht nützlich sein in der Tourenplanung. Richtig gut ist halt, dass man sich die Hütten vorher angucken kann. 
    Hier mal der Link:
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.schutzhtten.und.biwakpltze
     
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    Das ist alles eine Frage des Geschmacks. Grundsätzlich lassen sich sogar noch viel mehr Schichten übereinander kombinieren, solange sie von der Größe her miteinander kompatibel sind. Im Winter schlafe ich oft in einem dampfdichten Liner, der in einem dünnen Schlafsack steckt, der in einem Sommerschlafsack steckt, der in einem Tyvek-Biwaksack steckt. Hört sich kompliziert an und ist es auch. Die Schichten verrutschen schnell und man hat beim Aufstehen eine Menge Stress. Vom Gewicht her lohnt es sich trotzdem und Geld spart man durch so ein modulares System auch, da man so für eine breite Temperaturspanne ausgerüstet ist bzw. einfach Schichten weglassen kann, wenn einem zu warm ist. Funktionieren tut so ein Schichtensystem prima, allerdings hast du mit deiner Vermutung recht, dass es auch verdammt stressig sein kann, wobei sich das wohl bei zwei Schichten noch in Grenzen halten wird. 
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    Hallo,
    als verfrorene Frau haben sich bei mir viele für alle erdenklichen Temperaturbereiche geeigneten Schlafsäcke angesammelt
    Manche haben auch neue Besitzer gefunden...
    Meine konkrete Frage:
    bei den jetztigen Temperaturen ist mir der lite line 400 (Cumulus) viel zu kalt. (Auch mit Jacke.) Macht es Sinn, den Quilt 250 noch mitzunehmen? Zusammen habe ich ja dann 650g Daune. Quilt über Schlafsack? In den Schlafsack? Oder ist das zu viel gewurschtel?
    Wie macht Ihr das so?
    Alternativ gibt's noch einen Mountain Equipment 750er. Dessen Gewicht und Volumen ist größer als das der Kombination lite line/Quilt. Was nehme ich am besten mit?
    Ich habe lieber mehr Daune - frieren ist doof - schlafen kann ich dann nicht richtig. Isomatte wird vermutlich Prolite Apex, R 3,8.
    Danke!
    LG Heike
     
     
     
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    Öffentlich: Flughäfen
    Zugänglich: Bank-/Postfilialien mit vorgelagertem Automatenraum, Restaurants mit Außenbewirtschaftung haben oft Steckdosen, alle öffentlichen Gebäude (Unis, Volkshochschulen, Bürgerämter, Shoppingmalls, ...)

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