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Ultraleicht Trekking

Kurzer Bericht über mein Solar Panel (Solarpanel) aus China


Hunding

Empfohlene Beiträge

Aus China hatte ich mir kürzlich ein Outdoor-Solarpanel gekauft, und zwar zum Preis von knapp 30 Dollar und somit gerade noch innerhalb der Einfuhr-Freigrenze (reichlich 26 Euro). Es liegt jetzt auf meinem Balkon in der prallen Sonne (11 Uhr MESZ), und ich messe:

5,08 Volt
1,20 Ampère
= 6,1 Watt

Gewicht: 458 Gramm (mit einem von zwei Karabinern)
Maße, aufgeklappt: 58 cm x 26 cm

Gestern, bei sehr trübem Wetter, kam ich in den Stunden der guten Tageshelligkeit auf 4,8 Volt und 0,3 Ampère (1,4 Watt).

Das Gerät hat zwei USB-A-Anschlüsse, mit beiden gleichzeitig habe ich noch nicht experimentiert.
 

Powerbank_Solarpanel_Balkon_2020-04-20.jpg

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Noeh hat nix mit der Ausrichtung des Forums zu tun...

Aus der Nettikette :

"
Inhalt dieses Forums soll der Austausch über Ultraleicht (UL) Trekking sein; siehe auch den Zweck des Forums. Nutzer, die sich jenseits der beschriebenen UL Definition bewegen, sind ebenfalls im Forum willkommen, solange erkennbar bleibt dass sie sich mit Ihren Beiträgen auf dieses Ziel hin zubewegen. Ansonsten können Beiträge durch Moderatoren ohne Absprache ausgelagert oder gelöscht werden. "

d.h. die leichteste Ausruestung, die dem Zweck dient, waere UL...

Das kann, wenn man unterwegs einen entsprechend hohen Leistungsbedarf hat, natuerlich auch ein groesseres Solarpanel sein, aber nicht so ein sackschwerer Chinamuell...so ein Panel macht ueberhaupt keinen Sinn, da die Leistungsausbeute fuer das Gewicht absolut lausig ist...

Ein grosses Panel kann viel Sinn machen, wenn man laenger autark unterwegs ist und ein paar Verbraucher bei hat z.B. weil man fotografiert / filmt, auch unterwegs arbeiten muss o.A..

Da ist es z.B. bei mir auch ein groesseres Panel, als die 5-6 W / 100 g Loesungen, die so Mancher hier bei hat...ich habe dann ein 374 g Panel bei, das Anker 15w (gibt es leider nicht mehr neu in Europa), dass dann bis gut 2 A rausschmeisst, also insgesamt umgerechnet auf das Gewicht also ca die 3fache Leistung, wie das oben Erwaehnte....

Im Normalfall wird man bei Kurztouren < 2-3 Wochen bzw wenn man spaetestens im Wochenabstand an Steckdosen vorbei kommt, mit Geraeteakkus bzw guten Powerbanks immer leichter sein, ein Panel kommt gewichtsmaessig erst bei laengeren Touren besser, sie bieten natuerlich die Sicherheitsreserve, dass, wenn man im Notfall o.A. auf einmal einen sehr hohen Energiebedarf fuer Kommunikation bzw Navigation hat, immer alles schoen voll geladen ist.

@Hunding OT: wir sind hier im UL-Forum, da ist eben der Schwerpunkt, was heutzutage die leichteste Ausruestung ist, die den Anwendungszweck erfuellt und weder 3* so schwere Ausruestung, noch wie die Samen frueher in Erdloechern ueberwintert haben, noch wie vor 100 Jahren Polarexpeditionen etwas geloest haben, noch ob es schon 200 n.C. Daunen gegeben hat, auch langhaarige Tierhaeute sind im Sinne von UL nicht das "Nonplusultra" oder was Du sonst schon so in Beitraegen vorgeschlagen hast.
Ich habe da an Dich die Bitte, Dir doch mal durchzulesen, worum es in diesem Forum geht und daran in Zukunft ein Stueck weit zu messen, was an Beitraegen in dieses Forum passt bzw hilfreich ist und was nicht.

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vor einer Stunde schrieb khyal:


@Hunding OT: wir sind hier im UL-Forum, da ist eben der Schwerpunkt, was heutzutage die leichteste Ausruestung ist, die den Anwendungszweck erfuellt und weder 3* so schwere Ausruestung, noch wie die Samen frueher in Erdloechern ueberwintert haben, noch wie vor 100 Jahren Polarexpeditionen etwas geloest haben, noch ob es schon 200 n.C. Daunen gegeben hat, auch langhaarige Tierhaeute sind im Sinne von UL nicht das "Nonplusultra" oder was Du sonst schon so in Beitraegen vorgeschlagen hast.
Ich habe da an Dich die Bitte, Dir doch mal durchzulesen, worum es in diesem Forum geht und daran in Zukunft ein Stueck weit zu messen, was an Beitraegen in dieses Forum passt bzw hilfreich ist und was nicht.

OT: Ehre wem Ehre gebührt. Der mit dem Bärenfell war ich, jemand hatte geschrieben, KuFa sei grundsätzlich nicht UL, da habe ich mich leider nicht zurück halten können und ähnlich humoristisch zurück geschrieben.

Jemanden abzukanzeln, weil sein Panel grosser Müll ist, halte ich aber auch nicht für sehr elegant.

Ich denke, er hat es darum gemessen, weil ihm irgendwo die Märchenstunde gehalten wurde. Wenn die Werte einigermassen gemäss Anpreisung wären, hätte man wahrscheinlich durchaus ein ansprechendes Produkt.

Es ist nicht unmöglich, in China einen guten Fang zu machen, die besten momentan erhältlichen Powerbanks kommen auch nicht aus dem Berner Oberland. 

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vor einer Stunde schrieb khyal:

Ein grosses Panel kann viel Sinn machen, wenn man laenger autark unterwegs ist und ein paar Verbraucher bei hat z.B. weil man fotografiert / filmt, auch unterwegs arbeiten muss o.A..

Da ist es z.B. bei mir auch ein groesseres Panel, als die 5-6 W / 100 g Loesungen, die so Mancher hier bei hat...ich habe dann ein 374 g Panel bei, das Anker 15w (gibt es leider nicht mehr neu in Europa), dass dann bis gut 2 A rausschmeisst, also insgesamt umgerechnet auf das Gewicht also ca die 3fache Leistung, wie das oben Erwaehnte

Dieses Panel habe ich einfach erstmal zur Dokumentation dargestellt. Am Ende muss man ja irgendwie das Gesamtgewicht optimieren: Panel, Powerbank, Handy, Ladegerät, Portable Router, ...

Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand würde ich wahrscheinlich auf das Panel ganz verzichten, weil die Ausbeute viel zu gering ist.

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    • Von ChristianS
      Moin zusammen,
      anders als sonst bei meinen Projekten möchte ich mal mein MYOG-Solarpanel-Projekt als work-in-progress vorstellen.
      Es ist also noch nicht fertig und ich weiß auch noch nicht, ob es am Ende wirklich was wird.
      Mit den so käuflich zu erwerbenden Produkten für unseren Einsatzzweck bei Trekkingtouren bin ich nicht zufrieden. Die hochpreisigen, leistungsfähigen Panels sind zu schwer, die kleinen relativ leichten zu leistungsschwach. Im letzten Sommer bin ich zwar ganz gut mit einem kleinen 5V-"10Watt"-China-Panel + 5000mAh Powerbank gefahren, aber mehr als einen Regentag konnte die Lösung trotz gemäßigter Smartphone-only Nutzung nicht versorgen.
      Also: Selbermachen. Doppel so groß wie die 5V-China-Panels mit den 2 Sunpower-Zellen, also 4 Sunpowerzellen sollen es werden. Auf Ebay wurde ich fündig und habe kurzerhand 10 Sunpowerzellen C60 bestellt. So sehen die aus:

      Vorderseite

      Rückseite
      Da jede Zelle je nach Last und Bestrahlungsintensität so 0,4 bis 0,7V hat, muss ich die 4 Zellen in 12 Stücke zerteilen, um dann durch Reihenschaltung der 12 Zellen eine für die Ladeschaltungen kompatible Nennspannung von 6V zu haben. Also jede Solarzelle in 3 Teile teilen, zum Glück passt das auch mit der rückseitigen Verschaltung der Zellen.
      Das Zerteilen habe ich erst mal per Cutter, dann per Schere und Glasschneider probiert, aber jede Methode beschädigt die super empfindlichen Zellen. Schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode Mini-Trennschleifer, die ich im Internet gefunden hatte:

      Mit einem Dremel, Mini-Diamant-Trennscheibe und Führungsvorrichtung konnte ich die Zellen einigermaßen gut teilen. Es gab aber viel Ausschuss...
      Als nächstes habe ich die Zellen auf einer Pappe als Unterlage angeordnet und die Verbindungsstellen schonmal mit Lötzinn benetzt:

      Im nächsten Schritt habe ich die einzelnen Stücke mit Klebebandstückchen fixiert und die Einzelzellen mit diesen dünnen Nickelbändern verbunden. So sieht das dann von oben aus:

      Um nun vor dem Laminieren des Panels möglichst alle Löt- und Verschaltungsfehler auszuschließen möchte ich das Konstrukt mal in die Sonne halten und die Gesamt- und Einzelspannungen messen. Dafür habe ich mir eine kleine Konstruktion aus zwei Plexiglasresten und Holzlatten gebaut, auf die das Provisiorium wieder mit Klebeband vorsichtig fixiert wurde:


      So kann ich das Ganze jetzt in die Sonne halten und von hinten die Zellspannungen messen.
      Fehlt gerade nur noch die Sonne...
       
      Wenn alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt an den Laminataufbau!
      to be continued
    • Von Stephanie
      Hallo Zusammen, 
      es geht um das Thema Solar-Panels. Da auch ich es leit bin, von Steckdose zu Steckdose zu laufen, würde ich bei meinen zukünftigen Wanderungen gerne unabhängiger sein. 
      Gesucht wird eine Kombination aus Solar-Panel und einer 10.000mAh Powerbank. Einsatzgebiete sind verschieden von Wüste bis Regengebiete (PCT). Es soll sich um ein verlässliches Gerät handeln was mich im Einsatz bei Long-Distance-Trails nicht bereits nach wenigen Wochen/Ladungen im Stich lässt. Möglichst leicht ist natürlich selbstverständlich
      Ich weiß, dass es hierzu auch schon einige Beiträge gibt und habe mich brav den Morgen durch das Forum gelesen bin aber leider noch zu keinem adäquaten Produkt gekommen. @Stromfahrer dein Beitrag über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung war wirklich der Hammer, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die darin investierte Zeit! Von diesem Beitag inspiriert, habe ich mich nun auch für das Modell Solar-Panel und Powerbank entschieden, weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Produkte/Marke ich wählen soll. Alle hier im Forum genannten Produkte haben teilweise nur medium-gute Bewertungen im Netz bzw. Amazon. Der Preis spielt keine große Rolle, da mir Qualität wirklich wichtig ist und ich wie gesagt nicht mitten in der Sierra ohne Strom dastehen möchte. Als Endgerät soll ein Samsung S20 täglich geladen werden. Die Powerbank gilt lediglich als Backup, sollte das Sonnenlicht/Tageslicht mal nicht ausreichen um mein Smartphone zu füllen. Ich würde ungerne darauf verzichten, weil ich mir wirklich sicherer damit fühle. 
      Mir viel folgendes Produkt ins Auge: SunnyBAG Leaf PRO: https://www.amazon.de/SunnyBAG-Leaf-2018-leichteste-Solarpanel/dp/B07CN5K8JK/ref=psdc_1385092031_t1_B01M1L3ELC
      Ich fand die Größe, Design (mit den vier Befestigungsmöglichkeiten) und die Tatsache, dass es biegbar ist ganz praktisch. Aber auch hier sind mir die letzten negativen Bewertungen mit Verweiß auf einen schlechten Kundenservice aufgefallen. Nun zu meiner Frage: Mit welchen Solar-Panel habt ihr bereits dauerhaft gute Erfahrungen gemacht und könnt es guten Gewissens empfehlen? Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind und auch nach 4-6 Monaten noch begeistert sind?
      Ihr habt mir bei all meinen Anliegen immer sehr weiter geholfen und mir die ein oder andere Entscheidung abgenommen, daher freue ich mich auch diesmal sehr über zahlreiche Antworten und Berichte. 
      Danke und liebe Grüße, Steffi
      P.S. Bitte mit technischer Aufklärung für Dummis  Elektronik ist jetzt nicht soooo ganz mein Fachgebiet
    • Von Ultralight82
      Hallöchen, habe wie versprochen mal alles ausgemessen und komme ohne viel Schwafelei zu den Technischen Daten :

      Gewicht inkl des Kabels : 117g

      Kapazität laut Hersteller: 5000mha
      Kapazität gemessen : 3139mha sind bis Abschaltung der Powerbank verfügbar

      Anmaßung in mm:  92x64x12
      Anschlüsse: 2x USB 1x mit1A Ladestrom
      1x mit 1,5A Ladestrom
      Doppelkabel mit micro USB  sowie USB type c Ladenschluss der Powerbank ist ebenfalls mit beiden der oben genannten Anschlüsse möglich und geht zügig von statten. 
      Fazit: nicht ganz wie versprochen aber dennoch gut. 
      Mein Einsatzgebiet:
      Die Powerbank wird auf Tagestouren oder einfachen Overnightern mit dabei sein. 
      Herzlichen Dank für eure Zeit und ich hoffe geholfen zu haben. 
    • Von Stromfahrer
      Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit.
      Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in der kalifornischen High Sierra nicht mit Steckdosen planen konnte, gleichwohl aber mit Sonne rechnen dürfte. Heute nutze ich Solarpanels ab gewisser Tourdauer aus Überzeugung, weil ich das Maß an Freiheit schätze, mich nicht an der Verfügbarkeit von Steckdosen orientieren zu müssen und mich dennoch nicht bei der Benutzung meines Smartphones einschränken zu müssen. So, wie ich Esbit mag, weil man die Brennstofftabletten jederzeit abzählen kann und immer weiß, ob es reichen wird, so erlaubt mir das Solarpanel, (fast) immer zu wissen, dass ich genug Strom haben werde.
      OT: In diesem Thread will ich nicht die Frage diskutieren, ob ein Solarpanel die bessere oder schlechtere Lösung im Vergleich zu einer reinen PowerBank ist. (Das hängt ähnlich wie die Wahl des Kochsystems sehr von Länge der Tour, Wettererwartungen, Energiebedarf etc. ab.)
      Bitte seht also davon ab, hier vorzurechnen, ob und wann eine PowerBank mit Netzteil die bessere Lösung ist. Macht bei Bedarf dafür bitte einen eigenen Faden auf. Danke.
      Mir geht es hier darum, anhand meines eigenen Erfahrungsaufbaus die von mir durchlaufenen Varianten zu zeigen und die Erkenntnisse mit euch zu teilen.
      OT: Disclaimer: Ich habe alle fünf hier vorgestellten Lösungen selbst recherchiert, gekauft, bezahlt, modifiziert, wieder verkauft etc. pp. Kein Hersteller ist auf mich zugekommen oder hat mich mit Rabatten versorgt oder was immer auch jemand noch vermuten könnte.
    • Von ULgeher
      Hat jemand Erfahrung mit dem Solarpanel hier?
      https://en.sunnybag.com/products/solarpanel-leaf-plus
      Die Daten zumindest sehen interessant aus...


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