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Ultraleicht Trekking

Erfahrungen mit Anker PowerCore Solar 10000?


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Ich habe das Produkt nicht, aber bei der Zellengröße brauchst du sicherlich mehrere Tage mit 12 bis 24 Stunden Dauersonne (schwierig in unseren Breitengraden) um die Powerbank vollzubekommen... in der Zeit bist dann schon 3x zu einer Pension, zu nem Campingplatz oder sonstigem gedackelt, wenn es nur um Saft geht. Eine normale 10k Powerbank wiegt rund 100g weniger.

Da kommen sicher noch mehr Erfahrungswerte hier aber ich sag mal das Ding bringt dir nix :)

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Ich war bisher mit einer A5 großen Solarzelle unterwegs, die läd bei guter Sonneneinstrahlung und Ausrichtung genug nach für einen Tag Karten, Musik, Sportuhr (etwa 110% des Bedarfs, ich kann immermal was abgeben). Sie wiegt um die 75g. Eine Solarzelle die nur 30% der Größe hat wird also nicht reichen.

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vor einer Stunde schrieb Martin:

Ich war bisher mit einer A5 großen Solarzelle unterwegs, die läd bei guter Sonneneinstrahlung und Ausrichtung genug nach für einen Tag Karten, Musik, Sportuhr (etwa 110% des Bedarfs, ich kann immermal was abgeben). Sie wiegt um die 75g. Eine Solarzelle die nur 30% der Größe hat wird also nicht reichen.

Kannst du mir einmal sagen, welche du da hast? Nutzt du die dann mit Powerbank?

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vor 39 Minuten schrieb Kali:

Ich frage mich, ob das ausreicht, um über eine Woche täglich das Smartphone zu laden

OT: Habe mir erlaubt, Deinen Beitrag zu editieren, dass der Link vernuenftig drin steht...
OT: OT: Hier kannst Du lesen, wie man einen Link lesbar reinsetzen kann.


Ja natuerlich, auf jeden Fall, solange Du es nicht benutzt :mrgreen:

Sorry aber der musste sein, es gibt x Themen wo es um Ladepanels, Bedarf ermitteln usw geht, wo ich die Schritte beschrieben habe.....wie soll ohne, dass Du Deinen Bedarf angibst, wo Du bei welcher Witterung zu welcher Jahreszeit unterwegs bist, wie lange Du taeglich laden willst usw, Dir das jemand sagen koennen...

Also dann auf zum xten Mal :mrgreen: (diesmal denke ich dran und speicher ich den Text mal fuer copy & paste in Scribble Papers ab...)

1.Um Deinen Bedarf zu ermitteln, kauf Dir ein USB-Meter z.B. Dieses OT: (nein, von mir gibt es weder Steuervermeider-Links zum grossen Fluss noch welche, wo die Sachen dann "supernachhaltig" einzeln um die halbe Welt geschickt werden, aber wenn Du weniger ausgeben willst, hier im Forum werden auch immer wieder Einfache fuer 3-4 € verkauft.)

2.Nun lade Deine Verbraucher schoen voll und benutze sie so, wie Du sie unterwegs auf der betreffenden Tour benutzen wuerdest, also z.B. Stirnlampe x std in Stufe x, bei mir GPS x std durchlaufen lassen, x mal Display aktivieren usw usw
Da liegt zwischen verschiedenen Usern u.U. locker Faktor 20 dazwischen, deswegen sind Aussagen wie "bei mir hat es immer gereicht, mein Smartphone war schoen voll" nur bedingt hilfreich :grin:

3.Wenn Du das ueber Tage durchgespielt hast, lade die Teile mit dem USB Meter dazwischen auf und schreib Dir bei jedem Geraet die Ah auf und rechne sie auf einen Tag um, nun brauchst Du nur noch addieren und hast Deinen Tagesbedarf.

Nun geht es weiter, hier trennen sich die Wege der Kalkulation, je nach dem, ob Du mit einer PB die Tage bis zur naechsten nutzbaren Steckdose z,.B. auf einem Camping o.A. ueberbruecken willst, oder Du autark unterwegs sein willst...


Zuerst mal reine PB-Nutzung ohne Panel...

1. nimm die Anzahl der "Ueberbrueckungs-Tage" mit dem Tagesbedarf mal, dann rechne nochmal 30% fuer Umwandlungsverluste und nicht nutzbare Restkapazitaet drauf, dann bist Du auf der sicheren Seite, nun darfst Du auf das Ergebnis nochmal 35% drauf rechnen, da die PB Hersteller eigentlich alle werbewirksam die Ah des internen Akkus angeben, der mit 3.7 V laeuft, damit hast Du das auf die 5 V USB am Ausgang umgerechnet.
btw alle Hersteller geben das voellig unsinnig in mAh an, da natuerlich fuer einen Laien z.B. 10.000 mAh viel geiler aussieht, als 10 Ah, jeder vom Fach kann da nur :roll:
Jetzt hast Du die Angabe, wieviel Kapazitaet Deinen gute Marken-PB haben muss, wohlgemerkt gute Marken-PB (bei irgendwelchen Billigkracher stehen da teilweise voellig utopische Werte drin) bei diesen 3 Marken bin ich beim Nachmessen immer auf vernuenftige Werte gekommen :
Nitecore, Samsung, Anker, bei vielen Faellen fuer diesen Weg der PB-Anwendung ist meine Empfehlung die Nitecore NB10000, natuerlich rel teuer, aber fuer diese (echte) Kapazitaet schoen leicht, hat beim Nachmessen die Hersteller-Angaben noch uebertroffen, ist rel wasserfest (jemand anders hat sie mal in einer Review unter Wasser benutzt) und ich habe sie bis jetzt im praktischen Betrieb noch nicht klein gekriegt 8-)


Jetzt der kompliziertere Weg mit Solarpanel fuer den autarken Weg

Da, wenn man nicht gerade im Hochsommer unterwegs ist, auch immer Schlechtwettertage dazwischen hat, an denen nicht strahlender Sonnenschein ist (bei leichter Bewoelkung bringt ein gutes Panel noch max 15 % der Leistung von Sonnenschein - wenn man mal die Lichtstaerke misst und feststellt, dass ein Sonnentag im Sommer bis 100.000 Lux haben kann und es schon bei leichter Bewoelkung unter 6.000 geht, leuchtet einem sofort ein, warum die leistung so runter geht, bei staerkerer Bewoelkung kannst Du es eingepackt lassen) ueberleg Dir wieviel Schlechtwettertage Du ueberbruecken willst und wie lange Du dann am Ersten Sonnentag laden moechtest.
Nun rechne Deinen Bedarf auf die Tage hoch, damit hast Du die Mindestgroesse der PB (natuerlich anschliessend noch die Umrechnung von oben 1.)
Um nun die Ausgangsleistung & Nennleistung des Panels zu berechnen, ueberleg Dir, wieviel std Du nach so einer Schlechtwetterphase max bei Sonnenschein laden willst.
Nun teilst Du Deinen vorher ausgerechnetten Mehrtages-Bedarf (fuer die Mindestgroesse der PB) durch die Anzahl dieser std, nun hast Du den A-Wert (Strom) den das Panel auf dem USB-Ausgang liefern muss.

Die Pannel-W-Angaben (die Du bei USB-Panels durch 5 V teilen muesstest, um auf den Ausgangsstrom zu kommen), sind utopisch / unerreichbar selbst am Aquator um die Mittagszeit, ich erspare dem Leser den Ausflug, wie schraeg die Hersteller diesen Wert ermitteln, mal so grob ueber den Daumen, bei guten Panels erreichst Du bei 100% Sonnenschein ca 2/3 des Werts, bei sehr kleinen Panels evtl Tick mehr.
Das gilt aber nur fuer richtig gute Markenpanels, es gibt jede Menge Chinaschrott, der beim Nachmessen nur auf unterirdische Werte kommt.
Achja dieser Wert wird nur im Sommerhalbjahr erreicht, im Winter zieh nochmal 15% ab.

Das ist jetzt alles etwas vereinfacht, aber dem "Normal-User" wird das so schon mit dem Rechnen zuviel und sonst wird dies Abhandlung 3* so lang :grin:

Um nun mal ein Beispiel fuer eine Komplett-Berechnung zu bringen..
Nehmer wir an ich wollte mal wieder im Fruehjahr in Suedspanien im Gebirge Wandern...
Bedarf :
2 AA Eneloop / 2,5 Tage fuer GPS -> 0,6 Ah / Tag (LSD-NimH Ladeverluste eingerechnet)
1 16340 / 2 Tage Stirnlampe -> 0,3 Ah / Tag (Ladeverluste eingerechnet)
Tablett bzw Smartfone -> 0,4 Ah / Tag (Ladeverluste eingerechnet - ich arbeite ja auch von unterwegs abends im Zelt)
Kamera / Gopro-Akkus, Kleinkram ->0,3 Ah / Tag (Ladeverluste eingerechnet - gerade beim Paddeln bzw Hybridtouren filme)
All in all 1,6 Ah / Tag, ich bin bereit, pro Tag 1 std das Panel aufzustellen bzw nach Schlechtwettertagen entsprechend laenger, also 1,6 A * 5 V (USB) = 8 W + 50% + 15% (Winterhalbjahr) = 13,8 W, entsprechend nutze ich ein Anker PowerPort 15 W Solarlite (das war ein geiles Panel, leider gibt es nur noch das schwerere 21 W)


Vielleicht hat sich jemand gefragt, warum ich z.B. beim Smartphone den eingebauten Akku in der Berechnung der PB nicht beruecksichtige, nun ja, aus Sicherheitsgruenden, ich bereite zwar alles so vor und plane meine Routen so, dass ich keine Fremdhilfe brauche, aber Shit happens, wenn man z.B. mit gebrochenem Haxen irgendwo bei schlechten Empfangsbedingungen liegt, kann mal schnell ein halber Akku wegtelefoniert sein, bis Du mit den Richtigen sprichst, die Du herlotsen kannst.

Mein Verbrauch ist natuerlich rel hoch, wenn z.B. jemand im Hochsommer auf einer ausmarkierten Wander-Autobahn unterwegs ist, entsprechend kein GPS mitlaufen laesst, nur ganz gelegentlich mal auf dem Smartphone nach dem Weg schaut, abends nix arbeitet oder Stromfressendes benutzt und keine Gopro usw bei hat, wird er nur einen Bruchteil brauchen, da sind auch schon Leute mit einem 5 W Panel gut hingekommen.

Zum Thema auf den Rucksack schnallen bzw auf´s Boot kontra richtig ausgerichtet in Pausen nutzen...
Dazu habe ich div Vergleichsmessungen gemacht, die Interessanteste war eigentlich die bei einer Mehrtagestour im Sommer mit einem Solo-Canadier, da dazu im Vergleich oben auf dem Rucksack natuerlich schlechter abschneidet, da Deine Ruebe haeufig Schatten auf das Panel wirft.

Also 2 PB, mit elektronischem Lastwiderstand leergezogen, Solarpanel ganz vorne (damit ich keinen Schatten werfe) im Canadier waagerecht auf´s Gepaeck geschnallt, PB tagsueber beim Paddeln via USB-Meter geladen, waren im Schnitt 7-8 std zwischen drauf / abschnallen, achso Fluss war breit genug, das nur sehr selten Uferbaeume Schatten auf´s Panel geworfen haben, 2. PB mit gut zur Sonne ausgerichtetem Solarpanel morgens bzw Abends insgesamt via 2. USB-Meter 1.2-1.5 std geladen.
Am naechsten Tag Spiel von vorne, nach etlichen Tagen hatte ich auf dem USB-Meter vom stationaeren Laden ca 20% mehr auf der Uhr stehen, als bei dem "Bootslader"
Klares Fazit fuer mich -> die Rumfummelei mit tagsueber auf den Rucksack oder Boot schnallen tue ich mir nicht an, abends kippe ich eh den Rucksack aus, dann oder Morgens das Panel an irgendeinen Beutel angelehnt, richtig zur Sonne ausgerichtet, rumstehen zu lassen, waehren, kochen, Kaffee trinken, Packen, Chillen o.A., ist deutlich weniger Frickelei und dann kann ich auch leichter, bei richtig Sonne, mal eben 2 oder 3 Verbraucher dran haengen, um den max moeglichen Strom richtig auszunutzen bzw mir den Zwischenschritt mit der PB zu sparen.

Achja PB mit draufgepapptem Mini-Solarpanel sind Kaese, das Panel bringt im Verhaeltnis zur PB viel zu wenig Leistung.

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95% Zustimmung , das war jetzt schon fast eine Bachelorarbeit :mrgreen:

Einziger Kritikpunkt - die Rechnerei über mAh ist imho "Murks" suboptimal, weil man zu schnell mit der angegebenen Kapazität der Geräteakkus, der Ladeleistung, der Kap. der PB und der jeweiligen Bezugsspannung durcheinanderkommt.

Ich würde IMMER mit Wh rechnen, so verwendet man sauber die wirkliche Energiemenge, die benötigt oder geliefert wird.

 

PS. Für das Meßgerät würde ich etwas tiefer in die Tasche greifen und je nach Anschluß diese nehmen, Micro USB/USB-A oder USB-C only. Letzteres kommt auch mit PD klar

 

Bearbeitet von kra
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vor 2 Stunden schrieb kra:

Einziger Kritikpunkt - die Rechnerei über mAh ist imho "Murks" suboptimal, weil man zu schnell mit der angegebenen Kapazität der Geräteakkus, der Ladeleistung, der Kap. der PB und der jeweiligen Bezugsspannung durcheinanderkommt.

Ich würde IMMER mit Wh rechnen, so verwendet man sauber die wirkliche Energiemenge, die benötigt oder geliefert wird.

Klar kann man auch, fuer Teckies kein Problem, bzw dem Teckie ist es ja eh wurscht, mit welchen Einheiten er rumjongliert, solange er zu dem Ergebnis kommt, was er braucht :mrgreen:

Also ganz klar ein genauso gut "gangbarer" Weg.

Ich finde halt, da nun mal bei vielen PB nur die AH, bei vielen Ladegeraeten nur die A angeben sind, einfache USB-Meter evtl auch nur Ah, aber nicht Wh anzeigen, ist es so halt imho doch leichter und weniger Umrechnerei fuer Newbies mit den Ah, letztendlich ist es nur ein einziger Punkt, an dem man dann umrechnen muss, wenn man den Ah-Bedarf von 5 V auf die 3.7 V des internen Akkus umrechnen muss.
Bei Solarpanels ist ja haeufig sogar der max A angegeben.

Aber viele Wege fuehren nach Rom bzw zur richtigen PB :grin:

Bei Vielem, was ich da vereinfacht habe, stehen mir natuerlich selber sozusagen die Haare zu Berge z.B. benutze ich ja lustig die Einheiten statt der Formelzeichen, zuletzt noch 2 Saetze vorher, aber ich fuerchte, da kommen die nicht so mit E-Technik vertrauten User, die soviel Ausdauer hatten, sich durch meinen langen Text durchzuarbeiten, endgueltig ins Schleudern, wenn sie dann noch verstehen sollen, warum die A auf einmal I, die V auf einmal U sind usw :mrgreen:
 

vor 2 Stunden schrieb kra:

PS. Für das Meßgerät würde ich etwas tiefer in die Tasche greifen und je nach Anschluß diese nehmen, Micro USB/USB-A oder USB-C only. Letzteres kommt auch mit PD klar

Was die Messeisen betrifft, hatte ich eher schon das Gefuehl, dass fuer ein bisschen Bedarfsermittlung, von jemand der eigentlich ja nur wissen will, wieviel Kapazitaet, bzw um es mal teckie-korrekt zu schreiben, wieviel elektrische Ladung 8-) seine zu kaufende PB haben sollte, schon das von mir Verlinkte zuviele Werte anzeigt und etwas teuer ist, aber ich habe auf die Schnelle kein Preiswerteres bei einem Haendler, den ich verlinken moechte, gefunden.

Klar, wenn man sich mehr reinkniet, will man noch andere Sachen haben bzw hat sie halt rumstehen, so Lade / Entladekurven auf nem digitalen Speicheroszi haben auch was Schoenes :grin:, aber kommt halt immer darauf an, was man mit dem Kram anstellen will.

Ich denke mir, dass fuer User, die dann evtl 2* mal in ihrem Leben vor einem PB oder Panelkauf eben ihren Bedarf durchmessen wollen, auch die Teile tun, die hier schon mal fuer 3-4 € ueber die Theke gehenOT: , ist halt wie in anderen Bereichen, die einen haben ne Garage voll Werkzeug fuer´s KFZ, Andere ihre ADAC-Karte und wieder Andere, gerade in der Stadt, haben gar kein KFZ.

Die meisten User duerfte imho die Messerei (ausser selbstverstaendlich mit der Waage :-)) eher nerven, aber anders kommst Du nun mal nicht zu einem vernuenftigen Erebnis.

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Also mir was das einfach zu kompliziert mit dem gerechne und gemesse. Ich hab einfach Stromfahrers Erfahrungen vertraut, die PB und A5 Solarpanel gekauft und hab es ausprobiert.

Ich habe gelernt, das es gut ist, trotzdem ein Ladegerät dabei zu haben. Bei Zeros in einem Hotel verbrennt man viel mehr Strom und kann auch nicht Solarladen....

Und wie  Khyal sagte: laden beim Rasten bringts. Beim Laufen passiert fast nix.

Solarpanel werd ich wohl auch nur südlich des Weißwurstequators einpacken. Im Norden bleib ich bei PB.

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