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Ultraleicht Trekking

WM Apache Mf vs WM Ultralite


Krokodilalli

Empfohlene Beiträge

Moin,

mein Plan ist ein modulares System sich anzulegen wie es hier schon oft vorgestellt wurde. Also ein System aus Sommerquilt, 3-Jahreszeiten Schlafsack und für den Winter dieses System dann kombinieren (die Grenzen der Wintertauglichkeit sind mir bewusst).

Sommerquilt soll Kufa sein und Schlafsack Daune von WM.

Jetzt bin ich mir nur nicht sicher ob ich den Apache MF oder den Ultralite Schlafsack nehmen soll.

Ich bin 184 und würde tendenziell zum 200cm Modell greifen, wo der Ultralite dann wahrscheinlich besser wäre weil er enger ist und ich nicht so ewig viel Platz haben will.

Allerdings bin ich ein wenig skeptisch dem Material gegenüber. Im Winter ist das ja egal, da hält die Kombi aus Vbl und Kufa den Schlafsack trocken.

Aber was ist mit der Kondens im Frühjahr und Herbst? Hält das Material vom Ultralite das ab?

Hinzu kommt, dass ich gerade ein günstiges Angebot für den Ultralite bekommen hab (300€) :)

Lasst mich gerne wissen, was ihr so denkt!

 

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vor 2 Stunden schrieb Krokodilalli:

Aber was ist mit der Kondens im Frühjahr und Herbst? Hält das Material vom Ultralite das ab?

Im Zelt ganz klar. Genau genommen hatte ich bislang mit keinem Schlafsack oder Quilt große Probleme, auch in einwandigen Zelten nicht. Wenn überhaupt, wurde die Kapuze oder das Fußende aufgrund meiner eigenen Hampelei ausnahmsweise ganz leicht feucht... trocknete aber sehr schnell. 

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In Island im Sommer (wie bei uns Frühjahr/Herbst) hatten wir bei mehreren Touren keine Probleme mit dem Ultralite; vorausgesetzt ist im Extremfall ein konsequentes Nässemanagement, z.B. nasse Regenklamotten draussen ausziehen etc., und bei passender Gelegenheit SS lüften. Bei extremer Luftfeuchtigkeit über viele Stunden oder gar Tage, z.B. Schneebiwak/-höhle ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeit, hilft auch bei Plusgraden nur die Kombi aus VBL und KuFa oder Bivy.

Bearbeitet von paddelpaul
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Am 14.2.2022 um 08:34 schrieb Krokodilalli:

...Jetzt bin ich mir nur nicht sicher ob ich den Apache MF oder den Ultralite Schlafsack nehmen soll.

Ich bin 184 und würde tendenziell zum 200cm Modell greifen, wo der Ultralite dann wahrscheinlich besser wäre weil er enger ist und ich nicht so ewig viel Platz haben will.

Allerdings bin ich ein wenig skeptisch dem Material gegenüber. Im Winter ist das ja egal, da hält die Kombi aus Vbl und Kufa den Schlafsack trocken.

Aber was ist mit der Kondens im Frühjahr und Herbst? Hält das Material vom Ultralite das ab?

Hinzu kommt, dass ich gerade ein günstiges Angebot für den Ultralite bekommen hab (300€) :)

Lasst mich gerne wissen, was ihr so denkt!

 

Der Ultralite ist nicht wirklich enger, im Schulter / Fussbereich sind sie gleich und der ca eine cm Breite Unterschied im Hueftbereich macht es nicht fett...

Also ich habe aus beiden Materialserien einen WM, ich kann da vom Stoff her keinen Unterschied in der Kondensanfaelligkeit feststellen.

Ich bin haeufig in sehr kondenstraechtiger Umgebung unterwegs (z.B. WW-Paddeln A Fruehjahr / Herbst haeufig 20-25 Grad Amplitude direkt am Fluss) hatte in Zelten noch nie ein Problem damit.

Ich nutze aehnliche Kombies mit WM Schlafsaecken, allerdings statte einem KF Quilt den Quest Switch, deutlich vielseitiger und durch Daune besseres Schlafklima, Inlett ueberwiegend den Bergstop Microstretch-Liner oder Reactor Extreme.

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  • 8 Monate später...

Der Faden ist zwar schon sehr alt, aber einen neuen mit dem gleichen Titel möchte ich auch nicht aufmachen.

Hast du (TO) nun einen der beiden gekauft?
Wenn ja, wie findest du ihn?

Ich habe gerade 2mal den Apache bestellt, 1x in 180cm und 1x 200cm um auszuprobieren welcher besser passt.

Allerdings schlafe ich eigentlich immer im Zelt und da ich bisher keine Kondensprobleme hatte, überlege ich auch stattdessen den Ultralite zu nehmen.

Der scheint von den Maßen ja beinahe gleich wie der Apache zu sein.

Allerdings bringt er rund 100g Füllung weniger mit.
Dass sich da die Komforttemperaturen nur um 1° unterscheiden kommt mir spanisch vor. :shock:

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vor 42 Minuten schrieb clarins123:

Allerdings bringt er rund 100g Füllung weniger mit.
Dass sich da die Komforttemperaturen nur um 1° unterscheiden kommt mir spanisch vor. :shock:

Der Ultralite hat vor ein paar Jahren mal ein besseres Rating bekommen, der Apache aber nicht. Soweit ich weiß wurde aber nichts verändert. Deshalb bin ich auch der Ansicht, dass da was nicht ganz passen kann. Den Hintergrund kenne ich allerdings nicht.

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Ich kann zumindest was zur Länge beisteuern: ich selbst bin 173cm groß und habe den Apache MF in der 165er Version. Getestet hatte ich bei Globi auch die 180er Version. Mein Mann hat den Antelope in 180er Länge. Er selbst ich 183cm groß und findet die Länge passend. Bezüglich der Größe kommt es meiner Erfahrung auch darauf an, ob man mit gestrecktem Körper oder mit angewinkelten Beinen schläft. Da ich mit angewinkeltem Beinen schlafe, war mir der 180er zu lang. 

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Ich richte mich beim Kauf von Schlafsäcken (oder Quilts) nach der Komforttemteratur und nicht nach der Limittemperatur. Bin aber auch eine Frau. Die Konforttemperatur von -5 Grad erreicht der Apache für mich auf jeden Fall. Auf dem Arizona Trail war er sogar noch bei geschätzten -10 Grad warm genug. Aber da ist das Klima sehr trocken und man muss mit keinerlei Loftverlust durch Nässe rechnen. 

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Am 14.2.2022 um 08:34 schrieb Krokodilalli:

Moin,

mein Plan ist ein modulares System sich anzulegen wie es hier schon oft vorgestellt wurde. Also ein System aus Sommerquilt, 3-Jahreszeiten Schlafsack und für den Winter dieses System dann kombinieren (die Grenzen der Wintertauglichkeit sind mir bewusst).

Sommerquilt soll Kufa sein und Schlafsack Daune von WM.

Jetzt bin ich mir nur nicht sicher ob ich den Apache MF oder den Ultralite Schlafsack nehmen soll.

Ich bin 184 und würde tendenziell zum 200cm Modell greifen, wo der Ultralite dann wahrscheinlich besser wäre weil er enger ist und ich nicht so ewig viel Platz haben will.

Allerdings bin ich ein wenig skeptisch dem Material gegenüber. Im Winter ist das ja egal, da hält die Kombi aus Vbl und Kufa den Schlafsack trocken.

Aber was ist mit der Kondens im Frühjahr und Herbst? Hält das Material vom Ultralite das ab?

Hinzu kommt, dass ich gerade ein günstiges Angebot für den Ultralite bekommen hab (300€) :)

Lasst mich gerne wissen, was ihr so denkt!

 

Wenn du Bauschläfer bist, dann nimm auf jeden Fall die L Version mit 200 Zentimeter. 
Die Komforttemperatur ist die einzige, welche für mich Aussagekräftig ist. 
und bei all meinen WM Schlafsäcken, hat diese Temperatuangabe immer gut gepasst. 
Konnte zudem immer 2-3 Grad kälter, wunderbar Schlafen. 

Bearbeitet von Michas Pfadfinderei
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Danke euch beiden.

Ich hätte zumindest gerne die Option auch mal gemütlich auf dem Bauch zu liegen. Da wirds wohl der 200cm.

Ich hab das ein bisschen schlecht formuliert, mit Komfort Limit.

Ich wollte nur ungefähr wissen, ab welchen Temperaturen es nichtmehr komfortabel für @Mia im Zeltist, da mir auch schneller mal kalt ist als anderen.

 

 

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So genau kann ich das leider nicht sagen, da ich kein Thermometer mit auf Tour nehme. Ich habe bei  etwa -5 Grad und kälter ohnehin immer mit Woolpower 200 Longjohns und Woolpower 200 Pullover geschlafen, da ich auch schnell friere. Ich würde aber schon sagen, dass die Angaben von WM stimmig sind. 

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vor 5 Stunden schrieb clarins123:

Danke euch beiden.

Ich hätte zumindest gerne die Option auch mal gemütlich auf dem Bauch zu liegen. Da wirds wohl der 200cm.

Ich hab das ein bisschen schlecht formuliert, mit Komfort Limit.

Ich wollte nur ungefähr wissen, ab welchen Temperaturen es nichtmehr komfortabel für @Mia im Zeltist, da mir auch schneller mal kalt ist als anderen.

 

 

Darf ich Fragen, wie lang du bist? Wenn ich es richtig verstehe, ist die 200cm Version auch für 200cm lange Menschen gebaut. Da bleibt vielleicht zu viel Luft? 

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