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Ultraleicht Trekking
Perseus83

Wandern durch kaltes Wasser

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Tach zusammen, 

Ich laufe jeden Monat zum Abschalten zusätzlich kleine 2-3 Tages Touren und stehe bei der Nächsten vor einem kleinen Problem. Vor der Nordküste von Fünen liegt eine kleine Insel (Æbelø), welche nur bei Ebbe durch knietiefes Wasser zu erreichen ist. Die Ostsee liegt momentan bei ca. 7 Grad C und die Wasserstrecke ist ca. 2km lang. Ist jemand von euch schon mal ähnliche Strecken bei solchen Temperaturen durchs Wasser gelaufen? Bedenken unbegründet? 

 

 

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2km durch knietiefes Wasser, mit der Option richtig baden zu gehen, du hast maximal 1 h dann unterkühlst du. Wenn dann noch Wind und eine niedrige Außentemperatur dazukommen eventuell weniger, lustig ist, das du umso mehr du dich beeilst  umso schneller kühlst du aus.

 

Lass es.

 

bearbeitet von dennisdraussen

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Hey Dennis, vielen Dank für deine Einschätzung. Ich kann deinen pessimistischen Ansatz durchaus nachvollziehen, trotzdem beantwortet er leider nicht meine Überlegungen der Machbarkeit, sollte alles normal verlaufen. Ich bin durchaus schon 5-6km durch 12-13 Grad kaltes/warmes Wasser gelaufen, nur eben noch nie bei ca. 5-7 Grad. Es liegen gut 6h zwischen Niedrig- und Hochwasser und ich würde mal vorsichtig 45 Minuten für die Querung rechnen. 

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Ok, der Punkt ist folgender wenn du reinfällst weil du stolperst oder in ein Loch trittst und komplett nass bist bei 10grad Außentemperatur, und 7grad Wassertemperatur dazu dann noch Wind abbekommst wird’s richtig doof. Lauf mal eine Stunde an der küste lang. Dann weißt du ob es klappt und du kannst es einschätzen.

 

http://www.kanu.de/nuke/downloads/Gefahr-Unterkuehlung.pdf

 

 

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Ahoi,

Kaltes Wasser ist lebensgefährlich, daher ist unbedingt Vorsicht angesagt. Aber du hast nach persönlichen Erfahrungen gefragt. Ich bin 2km durch ein Gletscherdelta gewatet. Wassertemperatur schätze ich auf 3 Grad. Das Wasser ging max bis zum Schritt, es gab aber immer wieder trockene Sandbänke. Ich hatte nur eine Regenhose an. Außerdem war ich alleine unterwegs und würde das nie wiederholen, ich war an meinem Limit. Wäre eine Kleinigkeit schief gegangen, z.b. Ein Ausrutscher, dann wäre die Sache vielleicht böse ausgegangen.

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Ich kenne die Problematik vom Paddeln.
Da ich gerne das ganze Jahr auf dem Wasser bin, muss ich auch im Winter immer mal wieder ins Wasser. Beim Einsteigen und Anlanden sind zwar eher kurze Distanzen zu überbrücken, aber die niedrigen Temperaturen ziehen unglaublich viel Energie.

Im Winter hilft auch Neopren nur bedingt, da das Zeug schon relativ dick sein muss und danach nicht mehr richtig trocken wird. Ich würde bei dieser Aufgabenstellung die Strecke nur mit Trockenhose wandern. Ich habe die von Reed, aber es gibt sicher viel Ähnliches für Angler.https://www.chillcheater.com/trousers/aquatherm-dry-trousers
Damit kann ich normal in meine Wanderschuhe schlüpfen. Es sei denn, ich brauche mehr Socken zur Isolation. Dann muss ich halt die größeren Schuhe nehmen.

bearbeitet von wilbo

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vor 2 Stunden schrieb Perseus83:

Hey Dennis, vielen Dank für deine Einschätzung. Ich kann deinen pessimistischen Ansatz durchaus nachvollziehen, ....

 

Ich musste mal im Winter bei –8 Grad Celsius  im neo durch einen See schwimmen und danach Matheaufgaben lösen, Wassertemperatur war so bei 1-2 Grad Celsius, ich war 10 min im Wasser und hatte danach Probleme zu sprechen, für einfache Addition habe ich ewig gebraucht gefühlt hat es 8h gedauert bis mein Körper wieder normal war. Das hat nichts mit pessimistischer Weltanschauung zu tun, ich mag kaltes Wasser einfach nichtmehr.

Ps: das war keine Ausbildung zum Elitesoldaten sondern mein Sportkurs Wildwasserkajak....

bearbeitet von dennisdraussen

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vor einer Stunde schrieb Perseus83:

Kleines Training entlang der Küste scheint ein guter Anfang um zu sehen, wie stark man tatsächlich auskühlt. 

Ja, taste Dich langsam ran. So kannst Du am besten einschätzen, welchen und wie viel Kälteschutz Du brauchst.

Bei Paddlern gibt es ja mitunter einen lässigen Umgang mit Kaltwasser. ;-)
Weil ich es ebenfalls albern fand im Winter mit Kopfhaube zu paddeln, habe ich einmal in 4 Grad kalten Wasser versucht mein Rollentraining zu machen. Ohne Kapuze, keine Chance!
Sobald der Kopf unter Wasser ist, dringt Eiswasser in den Gehörgang ein und verursacht sofort stechende Schmerzen. Selbst mit Vorbereitung auf den Schock, war die Desorientierung so stark, dass ich mich nicht koordiniert unter Wasser bewegen und hochrollen konnte.

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Es gibt von Reed auch lange, wasserdichte Socken: https://www.chillcheater.com/gloves-and-footwear/aquatherm-waterproof-thigh-high-socks  Dabei sollte man nur aufpassen, dass oben nichts rein läuft. Im gegensatz zu Neopren wärmt Aquatherm nicht mehr wenn es von innen nass wird.

bearbeitet von wilbo

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Die Jungs von Reed sind sehr kompetent, was Kälteschutz angeht.
Sie fertigen auch komplette Trockenanzüge für nasse Filmarbeiten, da man darüber noch normale Kleidung tragen kann.

Aquatherm ist aber leider kein heavyduty Material. Wenn Du viel läufst, kann ich mir vorstellen, dass es irgendwann an den entsprechenden Stellen durch scheuert.
Solltest Du dich dafür entscheiden berichte bitte, wie es sich das Material so schlägt.

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Ich würde meine Dexshell Longlite Bamboo Socks nehmen und dicke Merinosocken drunter ziehen. Ich denke es wird unangenehm aber wahrscheinlich das beste, wenn man keine Wathose hat/mitnehmen will.  Ich hatte die Socken ende September in Schottland in benutzung, da hat man ohne immer nasse Füße. Die Wege sind überschwemmt und man muss ca 20 Flüsse durchwaten am Tag.

bearbeitet von Martin

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