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Ultraleicht Trekking

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  1. Letzte Stunde
  2. @SML Du wagst es, dich im UL Forum zu outen, das du klassische Wanderschuhe benutzt… Oh wei, oh wei… 😜 Hahahahaha! Nix für ungut, ist nur gefrotzel!
  3. Heute
  4. So funktioniert Kapitalismus nicht. Unsere gesamte Wirtschaft ist auf (grenzenloses) Wachstum ausgelegt. Um dies zu gewährleisten, sind Produkte kurzlebig designt. Hält ein Produkt zu lange, führt das zu Problemen – für die Unternehmen. Schuld sind aber auch wir Konsumenten, denn wir kaufen das Zeug ja. Trailrunner sind leicht, aber allein durch die Machart nicht langlebig. Wir haben uns an die leichten Schuhe gewöhnt und wollen nichts anderes mehr. Es wird produziert, was nachgefragt wird. Da Nachhaltigkeit aber in ist, wird an allen Ecken Greenwashing betrieben. Wir glauben das und fühlen uns gut. Siehe Zitat von @traveloors von der Scarpa-Webseite. Volllederschuhe, 20 Jahre alt. Innenfutter, Sohle etc. – alles schon vom örtlichen Schuhmacher erneuert. Bei guter Pflege halten solche Schuhe ewig, haben ein top Fußklima und sind (wieder bei richtiger Pflege) auch wasserdicht. Hab das mal aus Spaß getestet, aber nach 15 Minuten im Fluss stehen wurde es mir zu langweilig. 😆 Ich habe aber auch Trailrunner im Einsatz. Löcher im Gewebe kann man öfter selber flicken, aber wenn die Sohle runter ist, ist das Lebensende erreicht – da sie nicht erneuerbar ist. Meist ist das bei 800 – 1.200 km der Fall. Das hängt natürlich stark von der verwendeten Sohle selbst und von den Untergründen ab, auf denen man sich bewegt. Auch sollte man bedenken, dass die Dämpfung ebenfalls mit der Zeit altert, wodurch diese auch mit wenig Kilometern nach ein paar Jahren durch ist. Haltbarkeiten zu vergleichen ist aber sehr schwierig, da jeder eine individuelle Fußgeometrie und Gangart hat. Ein Schwachpunkt ist aber immer der Bereich beim Vorderfuß, der bei jeden Schritt geknickt wird.
  5. Ich weiß nicht, ob man das pauschal so sagen kann. Ich für meinen Teil habe eine außergewöhnliche Kondition und eine extrem ausgebildete Beinmuskulatur, meine Schultern hingegen gleichen einer druckempfindlichen Nektarine. Ich unterscheide sehr wohl, wo mir Gewichtseinsparung wichtig ist, und wo weniger.
  6. wenn leichtere Schuhe genau so haltbar wären wie schwerere, wo läge dann der Vorteil der schwereren?
  7. Ich glaube ich habe noch irgendwo eine. Ich suche heute Abend mal Gibt es die nicht mehr?
  8. Meine Rennradreifen von Conti halten auch länger. Aber die passen nicht an die Füße. Die Haltbarkeit von Trailrunnern hängt sicher vom Terrain und vom Körpergewicht ab (81kg). Freilich lese ich bei denen immer wieder im Netz zur Haltbarkeit 800 bis 1.000km.
  9. Hi, hat noch Jemand eine alte 119 cm lange zum abgeben? :)
  10. Was bei Reifen geht sollte auch bei Schuhen möglich sein. https://challengetires.com/pages/tech-rubber-compounds Challenge Strada pro! Ist absolut super hält aber leider auch nur 3000km. Das ist aber eben der Mischung geschuldet. Ich missbrauche meine Schuhe nicht. Trailrunner im T3 gehen sicher kaputt (die Verantwortung lassen wir beiseite), wie auch FlipFlops im T2. Dass da die Schuhe nicht ewig halten ist klar. Kategorie A/B Schuhe sollten T2/T3 aushalten.
  11. Utefest https://www.utemagasinet.se/utefest-2026/
  12. @Epiphanie Nein, keine Berührungsängste. Ich schaue wohl zweimal hin, ob das dann etwas taugt, klar. Aber nur weil etwas aus China kommt, halte ich das nicht automatisch für Schrott. Was ich genau vorhabe weiß ich selbst noch gar nicht so genau. Das Setup muss defintiv auch für's Bikepacking funktionieren. Bezüglich "shakedown" nur kurz, weil das besser dann in einem eigenen Faden besprochen wird: Rock 2.0 Wanderrucksack, Mongar Pro 1 Zelt, TuYe 5.8 Isomatte, MT500 Poly Shalfsack. Alles irgendwie untere bis solide Mittelklasse. Zum Kleinkram habe ich aktuell keine Meinung. Käme drauf an, ob ich dann eher durch's Gemüse latsche oder von Campingplatz zu Campingplatz. @RaulDuke Die 30km sind dann auch quasi ohne Gepäck und meist in überschaubar profiliertem Gelände. Mit 8-10kg zusätzlich und über mehrere Tage mit solchen Distanzen ändern sich die Regeln dann doch drastisch. So richtig viele Fragen habe ich gar nicht. Alles, was es gibt, wurde gefühlt schon getestet. Außerdem "Je Geld, desto leicht" und am Ende die Frage "Was kann und was will ich ausgeben" und "Wie will ich unterwegs sein" und vielleicht wichtiger: "Wie nicht?". Das meiste davon kann ich nur selber beantworten und da stehe ich gerade noch komplett auf dem Schlauch. Danke für das freundliche Willkommen.
  13. Paar Hintergründe zu UV-Schutzkleidung vs. normale Kleidung: https://www.oekotest.de/kosmetik-wellness/Wer-UV-Schutzkleidung-braucht--und-wie-man-gute-erkennt_15658_1.html
  14. @Steintanz Also meine Windjacken, haben 0 UV Schutz. Habe jahrelang eine Windjacke von Decathlon benutzt. Seit ich die in Portugal verschlampt habe, nutze ich ein neueres Produkt von Decathlon, oder Wahlweise meine Frilufts Jacke. In allen dreien, habe ich einen Sonnenbrand bekommen, wenn ich sie auf der Haut trug. Nie wieder!
  15. Also zum Thema Kaffee kochen im Zelt… Ich bin ja ein Liebhaber des Tarptent Protrail Li, das hat nur ein minimales Vestibule, aber ich habe dort drinnen, schon zig mal Kaffee gekocht. Wo ist das Problem? Und morgens, ganz früh, im liegen seinen Kaffee zu trinken und sein Müsli zu essen, finde ich total prima. Des Weiteren sind ja auf dem NST, sehr häufig Unterstände, bzw Hütten zu finden. Geschätzt an mindestens jedem zweiten Tag. Wenn man darunter oder darin schläft, bzw davor Zeltet, kann man dann auch prima seinen Kaffee im Sitzen zubereiten und verzehren. Außerdem wird es, wenn man nicht ein riesen Pech hat, auch niemals eine Woche durchregnen. Zu mindest in Deutschland. In Schottland oder Skandinavien, sieht die Sache natürlich anders aus…
  16. Das Thema Müll und Trekking, ist an sich ein prima Thema. Aber, das Trailrunner, bei Dauergebrauch, nicht ewig halten, ist bekannt. Aber leider sind sie durch nichts zu ersetzen. Ich habe mein Leben lang mit Blasen an den Füssen zu kämpfen gehabt. Egal ob in Sportschuhen, oder dicken Wanderstiefeln. In meinen Altra Lone Peaks, habe ich, bis heute, keine einzige Blase gehabt. Des weiteren hat die US Armee vor Jahren einmal eine Studie veröffentlicht, wo sie darauf hingewiesen haben, das ein Kg mehr am Fuß, für die Kondition vergleichbar ist, mit 5 Kg auf dem Rücken. Ich habe diese Studie nie selbst gelesen, aber vor Jahren wurde dieses Thema hier im Forum heiß diskutiert. Trailrunner sind also, wenn man das richtige Produkt gefunden hat, sehr bequem und super leicht. Darum geht es hier im Forum. Wenn man im alltäglichen Leben versucht, möglichst wenig Müll zu verbrauchen, wenig bis gar nicht fliegt, keine Lebensmittel wegwirft, etc, etc, etc, dann ist damit deinem biologischen Fußabdruck genüge getan. Es gab vor Jahren tatsächlich mal einen Faden, hier im Forum, da wurde darüber diskutiert, ob man die Umwelt zu stark belastet, durch den Gummiabrieb, den die Sohlen in der Natur hinterlassen. Wenn es danach geht, müsste man mit einem Baumwolltarp, einer Steppmatratze, aus Baumwolle, gefüllt mit Tierhaaren und einem Baumwoll Rucksack durch die Landschaft ächtzen. Ach ja, an den Füssen müsste man dann Schuhe finden, die Sohlen aus Naturkautschuk, oder Leder haben. Viel Spaß dabei! My Point of View!
  17. RaulDuke

    Vorstellungsthread

    @Gruselwusel Zu erst einmal, 30Km sind weit. Ich laufe solche Distanzen nur in Ausnahmefällen. Vor allem, wenn es auch noch ordentlich rauf und runter geht. Zweitens empfehle ich dir, als Anfänger, fast dein komplettes Equipment gebraucht zu kaufen. (Vorsicht beim Kleinanzeiger! Fast 90% aller Angebote, wo du nur den halben Preis, vom Neupreis bezahlen sollst, sind Fakes! UL Equipment verliert nur sehr langsam an Wert, d.h. 2/3 des Neupreises, solltest du anvisieren) Drittens empfehle ich dir, bevor du hier zum Xten Mal die Fragen stellst, die schon Zig Mal beantwortet wurden, erstmal die Suche Funktion zu nutzen. Ich habe damals Monate lang, teils auch uralte Post gelesen… bevor ich Fragen gestellt habe. Ich will dich natürlich nicht komplett davon Abhalten, zu fragen, aber wenn, dann konkrete Fragen, die sich auf hier gelesenes beziehen. Ich finde es selbst heute noch spannend, in den Tiefen des Forums herumzustöbern, obwohl ich als alter Hase natürlich ALLES WEIẞ! 😜 Hahahahaha, viel Spaß hier und mit deinem neuen Hobby!
  18. 5 Vormittage und 2 Nachmittage Das ist es, was ich eigentlich erwarte. Dann sind die relativ gleichmäßig verschlissen. Beim Fahrrad halten (Amateur)Wettkampf tauglich Reifen etwa 3000km. Alltagsreifen oder Tourenreifen aber oft bis 10'000km. Bei meinen Wanderungen trage ich A/B Schuhe. Nicht wettkampftaugliche Trailrunner. Da erwarte ich einfach mehr. Muss ich nun auf Kategorie B Schuhe wechseln, so bin ich wieder bei 1,5 kg Gewicht. Fertig mit UL. Ist der hohe Verschleiß bei euch nur bei den ganzen leichten Schuhen? Ich möchte eigentlich nicht zwischen UL und aus Umweltschutzsicht verantwortbar wählen?
  19. Gestern
  20. Im Vergleich zu meinen adidas, salomon und onCloud, halten die LonePeak angenehm lange. ich tippe hier auf den breiteren Vorderfuß.
  21. Naja, er wird hoffentlich nicht jeden Tag die gleichen Schuhe tragen ;-)
  22. Hm, Samstags und Sonntags sollte der ja eigentlich keinen Schulweg haben. Aber der Grundaussage stimme ich zu: 800 km sind wirklich zu früh zum Wegschmeißen. Bei Schuhen, die ich mag, ist es meistens so, das ich irgendwann mit Bedauern feststelle, dass die wohl hin sind und ersetzt werden müssen, und dann trage ich die doch mindestens nochmal so lange, wenn auch nicht auf Touren, wo es drauf ankommt…
  23. bei mir sind es auch meist 700-800km bis neue schuhe fällig sind... hängt immer ein wenig vom terrain und wetter ab aber ab 500-600 km beginnen die ersten löcher im obermaterial und ab 700-800km sind es grosse löcher im obermaterial und die sohle beginnt sich vom schuh zu lösen! allerdings ist bei mir richtung ende auch meist nicht mehr viel profil vorhanden! auf anspruchsvolleren wanderungen und/oder bei schlechtem wetter greif ich meist zu einem etwas weniger getragenem paar und trag die älteren schuhe dann noch auf kleinen wanderungen oder im alltag weiter bis sie vollständig auseinander fallen! bin bisher immer wieder bei altra lone peak oder timp gelandet weil ich in denen einfach am bequemsten laufe aber ärger mich immer öfter über die noch nie sonderlich gute und über die letzten jahre immer schlechter werdende haltbarkeit!
  24. 800km ist nicht viel. Ein Unterstufenschüler legt mehr km im Jahr zurück! (Schulweg 39 Wochen, 7 Halbtage, 1km pro Richtung, 39×7×2=546; zusätzlich 1km pro Tag im Durchschnitt)
  25. Epiphanie

    Vorstellungsthread

    Hm, wenn du keine Berührungsängste mit chinesischen Produkten hast, muss das gar nicht soo schwer oder teuer werden. Der Gebrauchtmarkt gibt auch viel her, frag nur @RaulDuke. Kommt halt drauf an was du damit vor hast. Du kannst ja mal Deine Liste zum Shakedown posten 🙂
  26. Also der KLICK. Bei Regen morgens im Zelt eine Kaffee kochen stelle ich mir ggf nicht ideal vor. Ansonsten durchaus eine Gegend wo man mit was tarpartigem durch kommt. Ich hab mir das damals gekauft weil ich was luftigeres gesucht hatte als mein HB Enan. Das ist es auch. Zuerst wollte ich ein Tarp haben, aber wenn man möchte dass man sein Zelt ggf auf allen Seiten dicht machen kann, kommt man meiner Meinung mit einem Tarp-Zelt wie dem Yama gewichtstechnisch besser weg. Wenn es regnet und man nicht davor sitzen kann, hat man halt kaum Platz. Man kann schon mal im liegen Kaffee kochen und Frühstücken, aber auf Dauer ist das nix für mich. Mein Regenzelt ist wie gesagt das TT Notch. In Spanien hab ich das Yama dabei. Auch wenn ich am WE unterwegs bin und es nicht großartig nach Regen aus sieht. Ansonsten das Notch. Ich kombiniere das Yama mit dem S2S Nano Mosquito PyramidNet 80g und nem Footprint. Komme gewichtstechnisch auch nicht besser weg als das SW Kombiteil. Bin halt etwas flexibler und kann den Footprint zB auch für eine Siesta verwenden. Oder wenn die Parkbank nass ist zum drauf setzten. Blöd ist wenn man Nachts merkt dass doch Wind aufgekommen ist und zwar von der Seite. Dann drückt es die Seitenteile recht rein -> weniger Platz. Das solltest Du im Wald allerdings eher nicht haben
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