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Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / Kroatien
fettewalze und 7 andere reagierte auf scissorsmountain für Thema
Wir waren auf der Suche nach einem Wanderweg über 100 Km, den man im April/Mai bei schönem Wetter laufen kann. Nach ein paar Recherchen sprang uns der relativ neue Via Apsyrtides ins Auge - der erste Eindruck war perfekt. Meer, Berge und gutes Essen. Was will man mehr. https://viaapsyrtides.hr/ Die Anreise mit dem Zug aus dem Ruhrgebiet hat reibungslos geklappt, hat allerdings auch einige Stunden gebraucht. Quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien ging es dann mit dem Boot aus Rijeka nach Cres. Der Start der Reise stand unter keinem guten Stern, da wir beide kurz vorher krank geworden sind und wir deswegen die Wanderung etwas verschieben mussten. So hatten wir erstmal zwei Tage in der Stadt Cres, die abseits der Touristenmassen in den Sommermonaten wirklich eine kleine, schöne Stadt ist in der man es gut aushalten konnte. Erste Etappe: Beli - Cres der offizielle Startpunkt der Wanderung ist Cape Jablanac, der ist aber leider sehr schwer zu erreichen. Man kann aus Cres mit dem Bus nach Beli fahren und dort in den Pension Tramuntana das Personal nach einem Shuttle fragen. Da wir beide aber eh noch etwas krank waren, haben wir uns dazu entschieden einfach aus Beli loszulaufen und dann die ersten beiden Etappen zusammen zu legen und wieder bis nach Cres zu laufen. Wie sich später herausstellte, war das nicht die beste Idee. Beli ist ein sehr schöner Ort mit einem richtig tollen Strand an dem man ruhig einen Tag verbringen kann. Von da aus konnten wir auch die ersten spannenden tierischen Entdeckungen machen. Die ersten Gänsegeier kreisten über uns und auf dem Weg zum Strand konnten wir auch ein paar Delfine entdecken! Auch die Pension Tramuntana war sehr gemütlich und hatte ein tolles Personal und gutes Essen. Die ersten Meter vielen uns merklich schwer, da es (wie gefühlt immer am Anfang ein Tour!) erstmal steil bergauf ging. Die Etappe an sich war aber landschaftlich sehr schön, viele Wälder, der höchste Gipfel der Tour (knappe 600Meter), ein richtig schöner Pausenplatz in PREDOŠĆICA, Hänge voller Salbei die in der Sonne wahnsinnig gut gerochen haben. Mit dem zweiten Teil der Etappe haben wir uns aufgrund der Gesundheit etwas übernommen. An sich war der Weg sehr schön, aber der Abstieg nach Cres durch lichte Wälder und Olivenhainen ging leider voll durch die Mittagssonne auf langen Schotterwegen bergab und wir wurden ordentlich gegrillt. In Kombi mit einer Erkältung eine fiese Mischung und wir kamen richtig platt in Cres an und mussten erstmal in den Supermarkt und eine kalte Cola trinken. Wir haben uns dann auch für eine Nacht auf dem Campingplatz entscheiden, der leider wirklich nicht schön ist und wir hatten eine eher unruhige Nacht. Fortsetzung folgt ...8 Punkte -
Norwegen Zelt?
Fliegenwicht und ein anderer reagierte auf Padjelanta für Thema
OT: Grundsätzlich gebe ich dir recht. Gleichzeitig kommt es sehr darauf an, wo man unterwegs ist und vor allem auch wie man unterwegs ist. Wenn ich in windigem, baumfreien Gebiet unterwegs bin und entweder keine Hütten zum Ausweichen zur Verfügung habe oder nicht auf diese zurückgreifen möchte, ist es sinnvoller, ein windstabileres Zelt mitzunehmen, als wenn man jederzeit auf Infrastruktur zurückgreifen kann und dazu bereit ist. Wenn ich nur von Nikkaluokta nach Abisko wandere brauche ich kein Zelt, dass zur Not Stürme aushält, weil alle 3 Stunden eine Hütte auf dem Weg liegt. Wenn ich im Sarek bin, gibt es nur eine Hütte und die liegt vielleicht nicht erreichbar oder nicht auf der Route, die man eigentlich laufen möchte. Ein anderer Punkt für mich ist, dass ich mir nicht jedes Jahr ein neues Zelt leisten kann und möchte, daher investiere ich, da ich viel in windiger und baumloser Region unterwegs bin, lieber in ein stabileres Zelt, um das Risiko zu minimieren, es bei schlechtem Wetter zu zerstören. Ob jedes (UL) Zelt Wind bis sagen wir 80-100 km/h aushalten muss, würde ich auf jeden Fall verneinen. Wenn ich aber ein Zelt primär für windige Regionen suche und eventuell keine Hütten zur Verfügung habe, würde ich das u.U. bejahen. Und hier ging es ja ursprünglich um die Vidda, wo es durchaus sehr windig sein kann. Und ich finde als Maßstab Windböen von 80-100 km/h als obere Grenze schon nicht so abwegig für baumloses Regionen.2 Punkte -
Six Moon Design Lunar Orbiter Zelt - Review komplett :-)
RaulDuke und ein anderer reagierte auf Dune für Thema
Danke für das ausführliche Review. Das ist auch das Nettogewicht des Tarptent Double Rainbow. Da würde ich doch eher das Double Rainbow mit viel mehr Platz und Abstand zu Kondens, Porch Mode und größeren Apsiden nehmen. Günstiger ist es auch und ich könnte sogar zu zweit unterwegs sein. Richtig abgespannt auch gut stabil. Das Nettogewicht des Rainbow beträgt 945g und ist damit deutlich leichter. Sehe ehrlicherweise nicht, wo das Lunar Orbiter wirklich einen Mehrwert im Markt liefert. Bei zwei Stangen hätte ich dann doch eher ne richtige Kuppel mit besserem Platzangebot.2 Punkte -
Bonfus Aerus
laufnaso13 reagierte auf Epiphanie für Thema
Ich war jetzt lange auf der Suche nach meinem “ersten UL Rucksack”, und nachdem ich letzten Sommer endlich meinen 20 Jahre alten “Lowe Alpine Cerro Torre 65+20” (3kg - Wahnsinns Features das Teil!!) verkauft habe, habe ich mir jetzt den Bonfus Aerus zugelegt. Da der Rucki recht neu am Markt ist, wollte ich hier mal ein paar Zeilen schreiben, auch wenn der für manche hier (wie bereits anderorts erwähnt) wohl eher als Anfängerrucksack durch geht. Specs: Gewicht laut Hompage: 795g / selbst gemessen: 840g Volumen: 55l / 47l innen Offizielle Maximale Tragelast: 15kg Erste Komunikation und Einkauf Komunikation war super! Nicolo ist auf Fragen und wünsche schnell eingegangen, echt super! Einkauf Easy. Aktuell gibt es Delays in den Lieferzeiten die auf der Hompage erstichtlich ist. Der Rucksack kam eine Woche nach versprochenen Ausliefertermin bei mir in Östrreich an (und hatte den Weg Italien/Norddeutschlan/Prag??/Wien genommen. Erster Eindruck Der Rucksack macht einen sehr wertigen Eindruck. Das Material (Ultra 200X) fühlt sich etwas steif an, aber unkaputtbar. Es wurde an allem gespart was Gewicht macht. Toll! Das detail mit dem Brustgurt in die Laschen Knoten ist cool gelöst und gefällt mir. Die kleinen Klips machen einen sehr filigranen Eindruck, aber halten. Ich wäre nicht verwundert wenn ich da in Zukunft eine ersetzten muss Der Mechanismus zum Rücken ausbiegen ist mit Kreppverschluss befestigt und gespannt, bin mir nicht sicher ob das die langlebigste Lösung ist. Etwas Gefummel, ist aber stabil. Hab den Rucksack jetzt mit meinem “1 Woche Norwegen autark” Gear gepackt und komme tuto mit Essen und Rucksack (ohne Wasser) auf grob 10kg. Was machem hier schwer erscheinen könnte, ist mein erster Meilenstein im UL. 10kg autark eine Woche Norwegen. Und alles passt in 47l. Krass. Danke liebes Forum für eueren Support der letzten Jahre. Das mit dem Rolltop bin ich nicht gewohnt, und beim packen scheint man EWIG runter greifen zu müssen. Die beiden Seitentaschen sind ECHT GROSS und es passen zwei 0,75l Wasserflaschen auf einmal rein. Man kommt auch ran wenn man den Rucksack trägt. Hatten mein Handy mit Akkulader in einer, und bin selbst da rangekommen, raus und wieder rein, selbes bei den Flaschen. Das Mesh vorne - wie sage ich es - wenn man eine Faust bildet kommt man bequem rein und hat noch gut Luft, da passt was rein! Zum Tragen - die ersten 10km: Bei 11,5kg (10kg + 1,5l Wasser) trägt sich der Rucksack an sich noch angenehm was die Gurte anbelangt. Schultergurte schnüren nicht ein, Bauchgurt drückt & rutscht nicht. Von daher gut. Bin mir nicht sicher, ob ich mit M jetzt die richtige Größe genommen habe. Bin 172 und Sitzriese. Auf meiner letzten Tour hatte ich den “Gregory Optic 58” (1,2kg) dabei, auch mit Mesh außen und Netzrücken. Der ist auch M. Mit dem Netzrücken beim Bonfus spürt man das Gewicht am Rücken eigentlich nur auf Höhe des Bauchgurtes auf den Rücken drücken. (Hatte das selbe Problem auch als ich den Bergans Helium probiert habe). Das ist beim Gregory eher gleichmäßig verteilt. Nach einer Stunde merkt man den punktuellen Druck schon deutlich. Hier ist auch eine Stahlstrebe direkt hinter dem Bauchgurt gezogen. Gerade und ungebogen. Kein Wunder, dass das drückt. Bin aber kaum trainiert gerade, beruflich Sesselfurzer. Was ich auch bemerkt habe ist, dass wenn man den Bauchgurt zu fest zu schnürt, man sich die Stahlstrebe natürlich direkt ins Rückrat drückt. Mir wäre es lieber, wenn selbige weiter oben verlaufen würde. Mit 15kg damit zu laufen, kann ich mir gerade nicht so vorstellen…. Das Mesh am Rücken selbst ist elastisch und lässt sich problemlos durch drücken bis zum Rucksack, eine echte “tragende Eigenschaft" kann ich hier nicht erkennen.1 Punkt -
Norwegen Zelt?
Fliegenwicht reagierte auf Padjelanta für Thema
Ich habe im Enan schon Windböen bis zu 97 km/h südlich von Abisko überstanden und das Zelt hat keine Spuren davon getragen. Ich würde empfehlen, eher etwas freier als zu geschützt mit dem Enan zu zelten. Wenn man gar keinen Windzug hat, kann Kondensation ein Problem werden - bei mir führt das manchmal zu feuchtem Quilt im Fußbereich. Einfachheit, Platzangebot und Qualität überzeugen bei diesem Zelt auf ganzer Linie. Für manche ist es vielleicht zu teuer, zu schwer oder zu eng, ich persönlich finde das Enan jedoch in Sachen Stabilität viel überzeugender als manch andere und entsprechend auch das Gewicht gerechtfertigt. Im baumlosen Fäll wollte ich nicht mit einem X-Mid unterwegs sein. Habe so viele gesehen, die nicht gerade vertrauenserweckend aussahen für diese Bedingungen. Du machst auf jeden Fall nichts falsch und bei Hilleberg hat man auch immer einen sehr guten Wiederverkaufswert, solltest du nicht überzeugt sein. Und falls du Dir einen Hund anschaffen willst, bis Kniehöhe passt ein solcher auch ins Vorzelt. Viel Spass mit deinem neuen Zelt und gut' Pfad!!1 Punkt -
Bonfus Aerus
Biker2Hiker reagierte auf Epiphanie für Thema
Habe den Rucksack jetzt übers Wochenende auf einer Dreitagestour endlich mal länger testen können. Die unterste Querstrebe aus Kohlenfaserstoff habe ich einfach raus genommen, und damit trägt sich der Rucksack einfach super. 😍🥰 Kein drücken mehr. Hab das Teil mit grob max 10kg tuto getragen, kein Problem. Bei der Hinfahrt mit 12kg belastet, das ging noch... Freu mich endlich gefunden zu haben nach was ich gesucht habe, der bleibt !1 Punkt -
Ich habe mein Portal 2 seit August letzten Jahres - solides, gut verarbeitetes, geräumiges Zelt, wirkt stabil, viel Stauraum in den Taschen. Ich hab jetzt ca. 15 Nächte im Zelt verbracht und bin leider nicht 100% überzeugt. Ich finde den Aufbau des Portals leider recht fummelig und aufwändig. Im Garten bei Sonnenschein ist das kein Problem, aber bei WInd, Regen und kalten Händen ist es für mich fast unmöglich das Zelt vernünftig aufzubauen. Dazu finde ich die Befestigungspunkte für Außen + Innenzelt recht fummelig und nervig, und dieser Bindfaden der zur Sicherung der offenen Apside da ist, ist mit kalten Händen ziemlich nervig.1 Punkt
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Man darf gespannt sein, wie es weiter geht!1 Punkt
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Es geht bei Markenzelten immer um Kondensfeuchte, wenn eine Nahtdichtung bei Si-Zelten gemacht wurde (bei Slingfin imho nicht nötig). Und dann kommt es eben exttrem auf die Zeltkonstruktion in Bezug auf Lüftung und wie die Zeltbahnen gespannt sind an. Mal etwas verallgemeinernd : Bei Zelten, bei denen das AZ bis zum Boden runtergezogen ist, schlechte Lüftung = mehr Kondens Lange waagerechte oder nur etwas schräge Flächen AZ über IZ (typisch für Tunnelzelt bzw schlecht konstruierte Einbogenzelte mit Querbogen) wenn die nicht richtig stramm abgespannt sind müssen siuch AZ und IZ gra nicht berühren, dann tropft das Kondendswasser an der durchhängenden Fläche auf das IZ ab und wenn es dann genügend Wasser ist und z.B. das "naja-Material" vom Yellow Label bei HB, kann so etwas passieren1 Punkt
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Vorstellungsthread
GoodOldHavoc reagierte auf lerin für Thema
Hallo zusammen, nachdem ich an der ein oder anderen Stelle gehört habe, dass es hier im Forum zum guten Ton gehört, sich hier einmal vorzustellen, mache ich das doch auch gerne. Ich bin 26 und wohne im Rheinland. Mehrtägige Wanderungen habe ich im letzten Jahr für mich entdeckt, mich bisher allerdings auf Hüttentouren und Overnighter beschränkt. Auch dafür muss bzw. musste ich dann aber durchaus ein bisschen was an Ausrüstung anschaffen und nutze das Forum gerne dafür, mich vorher zu informieren.1 Punkt -
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Ich hab den Topfstand aus ner alten Niro-Fahrradspeiche gebogen: Abstand vom Filz bis Topfboden sind 2,5 cm. Rußt dann nicht. Man kann einfach beim Fahrradhändler mal nach ner alten Speiche fragen, die haben eigentlich immer kaputte/verbogene Laufräder im Schrott. Ideal sind Rennradspeichen, die haben nur 1,8 statt 2 mm Stärke 😉 Saitenschneider nicht vergessen 😄 Edith: der Topfstand passt auch mit in den Becher! Ist meine Sommer-Waldbrandgefahr-Ausrüstung.1 Punkt