Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.09.2025 in allen Bereichen
-
Hallo zusammen, als Familie waren wir beim Wandern und Fahrradfahren immer wieder mit dem Pappa Huba unterwegs, da habe ich gut geschlafen (trotz nächtlicher Tritte von der Tochter) und bin meist auch auf meiner Isomatte aufgewacht. Wenn ich jetzt alleine unterwegs bin, passiert es mir meistens, dass zumindest meine Beine neben der Isomatte liegen. Dadurch wache ich nachts oft auf und bin dann morgens gerädert. Bzgl. Isomatten habe ich selbstaufblasende Isomatten ausprobiert (eine mit glattere Oberfläche - das ging gar nicht, so schnell habe ich kaum schauen können wie ich neben der Isomatte lag) und eine Luftmatratze (sehr bequem, aber nur wenn man drauf liegt). Als Schlafsack habe ich derzeit noch eine Kombi aus (preiswertem) Sommerschlafsack und Fleece-Inlet. Der Vorteil ist die Flexibilität, aber derNachteil ist das große Packvolumen. Und bei Temperaturen unter 5 ° wird es schon sehr frisch. Da ich mir also ohnehin hier was Neues zulegen sollte, ist die Frage, was Ihr mir ratet. Daune kommt für mich nicht infrage, Kunstfaser ist mir lieber. Da ich halb auf der Seite, halb auf dem Bauch schlafe, ist mir bei Schlafsäcken immer die Kapuze im Weg. Aber bei einem Quilt habe ich die Befürchtung, dass ich noch mehr von der Matte rutsche, oder halten die Befestigungen auch bei unruhigen Schläfern? Nicht, dass ich dann aufwache, weil über die Befestigungen die Belastung auf die Matte zu groß war und sie kaputt ist. Was könntet Ihr da empfehlen? Wäre Zenbivi eine Lösung? Ich habe auch schon überlegt, das Zelt oder das Biwakzelt mit einer Schaum-Matte (3 oder 4 mm) auszulegen, und nur eine Isomatte für den Oberkörper zu benutzen. Dann rutschen die Beine wenigstens nicht mehr von der Isomatte... Aber dafür kommt ein Quilt wieder nicht mehr infrage, weil ich den ja dann nirgends befestigen kann.1 Punkt
-
Ja, ich denke dann am ehesten bei den Lawinensachen (sofern es dir das Geld wert ist) und Fellen (Pomoca Felle sind auch allein von der Performance ein Träumchen mMn). Ansonsten spannend zu sehen, was so ein Powder Setup wiegt. Nur zum Vergleich: Schuhe: Dynafit / Pierre Gignoux Carbonio (1250g / Paar) Ski: Dynafit Mezzalama mit ATK Trofeo Brake (990g) oder SkiTrab Gara Aero mit ATK SL WC Brake (870g) / Ski Felle: 200-240g / Stück Harscheisen: 50g Das mit dem Recon ist schon gelöst von BD bei mir - bin damit sonst zufrieden. Gewicht dürften etwa 140g sein. Muss es mal noch zusammen mit der Halterung wiegen. Da bin ich tatsächlich sehr spartanisch: Entweder nutze ich die Schlappen, die es auf der Hütte gibt, oder bin barfuß / in Socken. Auch bei der "Hüttenhose" kann ich dir insofern leider nicht helfen. Die Flask halten laut Hydrapak (ist der Hersteller) 60°C problemlos aus. Zuletzt musste ich auf einer Hütte auch schon heißeres Teewasser nutzen (vmtl. so ±80°C) was grundsätzlich auch ging, aber man merkte schon, dass das Material irgendwie weicher wurde.1 Punkt
-
Packlistencheck WHW 3 Tage mit Unterkunft
Blickpunkt reagierte auf Gams für Thema
Hallo @whw_2025 kannst du mir bitte sagen, von welcher Marke deine Leggings sind? 40 g klingt super. Vielen Dank und liebe Grüße1 Punkt -
+1 ist eine abkürzung für "bin derselben Meinung" GG = Gossamer Gear" Da ich z.Z. mal ausnahmsweisde nicht auf Tour bin 🤣 kann ich nicht direkt ein Bild liefern, aber kann es die Tage maschen. So aus dem Bauch würde ich sagen im unbelasteten Zustand sind diese Randbereiche nicht höher, mit Belastung im Kernbereich wird es anders aussehen, ich denke dvor allem der Übergangsbereich von den V-Tubes zu den strammen Randkissen macht´s. Bei mir funktioniert es halt, extremste Testnacht war, als beim (noch) windgeschützten Ankern hinter der marker Halbinsel, der Wind nachts um 3.00 drehte, sich dadurch ein > 1 m hohe Welle aufbaute, Durch eine dünne untergelegte Evazote-Matte rutschte auch unter diesen Bedingungen die Klymit nicht auf dem GFK & Holz-Untergrund und ich nicht von der Klymit-Matte Ich aber, ich finde die Exped hat 2 Nachteile, zum Einen wird sie nach dem Zuschnitt der Länge nacht gefaltet und dann eng gerollt, dadurch liegt sie nicht plan, sondern im Mittelbereich absolut wellig. Dazu kommt, daß es EV30 und nicht wie bei der anderen von S&P vertriebenen Matten EV50 (länger haltbar, schiebt sich nicht so leicht faltig zusammen).1 Punkt
-
ACHTUNG: Der Mont Blanc ist ein Berg mit multiplen alpinen Gefahren! Diese Tour Solo zu begehen, Bedarf einiger Erfahrung, guter Verhältnisse und solidem Können (von der Kondition etc. ganz abgesehen). Jeder sollte die Risiken im vergletscherten Gelände extrem gut abwägen - Lehrmeinung ist definitiv die Gletscherseilschaft! Nehmt das Ganze also bitte nicht auf die leichte Schulter und euch im Zweifel einen Guide zur Seite. Sommerzeit ist Hochtourenzeit und insofern ging es auch dieses Jahr wieder in die Westalpen, um dort ein paar weitere 4000er einzusammeln. Konkret war unser Ziel sogar der nominelle Höchstpunkt der Alpen: Mont Blanc. Nachdem wir also zuvor ein paar Akklimatisierungstouren begangen hatten (u.a. Großer Priel und Großvenediger), kamen wir am 24.07. durch Chamonix und so war unser Ziel das erste Mal in Sicht. Bevor es aber hier hinauf geht, sollte von italienischer Seite noch der Dent du Geant fallen, was uns nach einigen wirklich schönen Metern freier Kletterei und ein paar weniger beflügelnden Passagen am Fixseil ("Könnte auch ein D/E Klettersteig sein") grundsätzlich gelungen ist. Ab hier mussten sich unsere Pläne dann aber grundlegend ändern, denn aufgrund der extrem überlaufenen Verhältnisse endete der tolle Tag nicht wie geplant im Hotel im Tal, sondern mit einer ungeplanten Übernachtung auf der Turiner Hütte ... Was war passiert? Nunja, wir mussten schon allein über 2h am Gipfel verharren, da es einen derartigen Andrang an den Abseilständen gab und hier zudem eine weniger erfahrene Gruppe auch wirklich sehr lange blockierte. Im Endeffekt war so bei meinem Tourenpartner vollends die Luft raus und er nach einer miserablen Nacht auch zu keiner größeren Aktion mehr zu bewegen. Ich selbst aber fühlte mich konditionell, technisch und mental fit genug und nach einigem Hin und Her entschloss ich mich dazu, dennoch gen Mont Blanc aufzusteigen und hierfür die Gouter-Route zu wählen. Nach etwas Regeneration ging es also mit der letzten Bahn hoch zur Bellevue und von dort (nach einem Abendessen ganz in der Nähe der Station) über alte Pfade in knapp 2h hinauf zur verschlossenen Baraque des Rognes, neben welcher ich kurzerhand biwakierte. Nur 1,5h später wurde ich dann 24 Uhr auch schon wieder geweckt, denn die ersten Grüppchen waren vom Adlernest Nid d Aigle aus bereits an mir vorbei geschritten. Insofern machte ich mich auch sogleich auf den Weg und legte die Kraxelei bis zum Refuge De Tete Rousse noch geschwind in meinen Zustiegsschuhen zurück. Ab hier hieß es dann auf die Bergschuhe wechseln und nach kurzem Gletscheranstieg vor allem die Passage meistern, vor der ich doch auf der Gouter Route den meisten Respekt hatte: Das Grand Couloir. Glücklicherweise lag es um halb 2 in der Nacht aber wirklich seelenruhig und friedlich vor mir, sodass es im Grunde nur recht unspektakuläre 20s waren, bis ich auf der anderen Seite weiter gen Gouter Hütte kraxeln konnte. Grundsätzlich ging das Klettern dieser max. II UIAA sehr gut von der Hand, sodass ich bereits um 3 Uhr an besagter Hütte, die von außen mehr einem Ufo gleicht, ankam. Hier hieß es für mich dann nochmals die Bekleidung neu ordnen, denn alles folgende würde sich auf Gletscher-, sowie Firnanstiegen abspielen und bei angesagten -6°C und 30km/h Wind doch deutlich unangenehmer werden. 04:30 stand ich in Folge dann auf dem ersten 4000er der Tour: Dem Dome du Gouter, welcher sich als riesige flache Firnkuppel präsentierte, dessen höchster Punkt nicht ganz einfach zu eruieren war. Ich verweilte nicht lang, sondern stieg 30min weiter zum Vallot Biwak an, wo ich dankenswerter Weise nochmals kurz unterschlüpfen und etwas aufwärmen konnte. Inzwischen hatte der Wind nämlich gut angezogen und insbesondere die Böen wurden durchaus eklig und frostig kalt - insbesondere dann, als ich am deutlich schärferen Bosse-Grat immer weiter gen Himmel stieg. Glücklicherweise zeigte sich im weiteren Verlauf aber auch bald die Sonne mit ihrer wärmenden Kraft als potenter Gegenpol und so marschierte ich nach einem emotional berührenden Sonnenaufgang die letzten Höhenmeter hinauf zum Gipfel, welchen ich kurz vor 7 Uhr erreichte und für ein paar wenige Minuten sogar vollumfänglich für mich alleine hatte. Wahnsinn. Was ein Gefühl, von hier - dem höchsten Punkt Europas - nun auf alles andere hinab schauen zu können. Ich genoss, trotz weiterhin unangenehmer Böen, die Aussicht, bevor ich mich dann noch geschwind zum niedrigeren Nebengipfel Mont Blanc de Courmayeur aufmachte - wenn man einmal hier ist, muss man die 45min. f. Hin- und Rückweg einfach machen, denn so ist es schon 4000er Nummer 3 des Tages. Tja und dann die Frage: Abstieg wieder via Gouter? Oder doch über Trois Mont, da die Verhältnisse heute einfach nur traumhaft sind? Nach kurzem Überlegen war die Entscheidung schnell gefallen: Hinunter (und wieder etwas hinauf) zum Mont Maudit! Diesen erreichte ich dann kurz nach 9 und erfreute mich am deutlich ausgesetzten Gipfelbereich, der doch einiges imposanter und luftiger über dem Gletscherbecken thronte. Auch der weitere Abstieg inkl. Mitnahme von Mont Blanc du Tacul (11 Uhr) verlief geradezu traumhaft. Beste Firnverhältnisse, top gespurt und dazu Aussichten noch und nöcher. Richtig zum Erliegen kam dieses Gefühl von Flow und Bergsteigerhoch dann im Grund erst im Gletscherbecken, in welchem auch ordentlich matschiger Schnee auf mich wartete. Genau dieser Sulz machte die letzten Höhenmeter zur Bahnstation tatsächlich nochmals zur Qual: Man kam einfach null voran und verbrauchte trotzdem einen Haufen Energie. Auch davon ließ ich mich jetzt aber nicht mehr stoppen und konnte kurz nach 13 Uhr völlig erschöpft aber unglaublich zufrieden in der Aiquille du Midi Station einfallen und erst mal einen Liter Wasser auf Ex vernichten - bei der Erwärmung und konstanten Sonnenstrahlung waren meine Wasservorräte schon vor dem Mont Blanc du Tacul zum Erliegen gekommen. Fazit: 14h in Bewegung bei 25.5km und 4125hm haben ordentlich geschlaucht und im Nachgang ein paar Tage Regeneration eingefordert. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb wird diese Tour sich mit ihrem abwechslungsreichen Charakter und Alpinismus vom Feinsten fest in meiner Erinnerung einbrennen. PS: Diesen Tourenbericht habe ich für meine örtliche DAV Sektion geschrieben, aber wollte ihn auch euch nicht vorenthalten, da mein Fast&Ligth Ansatz im Alpinen extrem viele Schnittmengen zu UL hat. Hier insofern auch die zugehörige Packliste: Lighterpack Link. PPS: Hier auch noch mal im Bewegtbild:1 Punkt
-
Im Winter tatsächlich kaum anders, solange es tagsüber halbwegs vernünftige Temperaturen hat. Ansonsten zuletzt damit experimentiert: https://www.salomon.com/de-de/product/soft-flask-400ml-13oz-insulated-42-lc10733 Oder sonst einfach die Flasks noch näher am Körper platziert. Klar gern! Ist bei mir aber inzwischen total SkiMo Ausrüstung - Powder ist also eher Feind als Freud und eisige Abschnitte gehen dafür ziemlich gut. Alles aber definitiv Aufstiegs-Orientiert an der Stelle. Felle: Sind PinSkin oder mit ganz minimalistischem MYOG Adapter und ich lege sie tatsächlich simpel aufeinander. Die Pomoca kriegt man dabei mMn auch ohne das Netzt gut wieder getrennt und der Kleber hält noch wie Tag 1. Harscheisen wiegen für die dünnen Latten (64mm) fast nix (49g) und machen bei besagten eisigen Verhältnissen aber dafür viel aus. LVS hab ich das BD Recon LT - nutze es mit Halterung am Oberkörper. Sonde ist eine leichte Arva - Race 240 aus Carbon (120g) und die Schaufel von EliteClimb (330g) - zerlegt passt das gerade so in die Rückseite meiner MYOG Packs:1 Punkt
-
Ich möchte die Aufmerksamkeit noch auf einen anderen Punkt legen... Es geht manchmal nicht nur darum, ob man fit genug ist, zum weiter wandern oder sich evtl eine beginnende Krankheit dadurch etwass verschlimmert, manchmal geht es auch um deutlich mehr, evtl ein oder 2 "harmlose" kleine Anzeichen übersehen und es endete für diejenigen beim Sport leider mit dem Tod, langfristigen Intensiv-Aufenhalten o.A. Deswegen immer schön bei sich selber und den Wander / Sport-Buddies wachsam bleiben, was evtl Symptome betrifft, naja und fit zu sein in 1.Hilfe, also z.B. noch gut zu wissen, wie das mit Herz-Lungen-Wiederbelebung geht, rettet evtl auch Leben, ich werde das auf jeden Fall demnächst mal wieder auffrischen, da ich gerade einen Fall im Freundeskreis habe, wo diejenige nicht überlebt hätte, wenn da nicht jemand gewesen wäre, der sofort ohne Zögern eingegriffen hat.1 Punkt
-
Verpflegung: Wasserquellen gibt es genug, Brunnen und Wasserläufe, habe nie gefiltert, 2*0,75L Flaschen reichen locker aus. Es gibt im Charmonix Tal genug Supermärkte, in Italien dann in Courmayeur und in der Schweiz in La Fouly und Champex. Eigentlich müssten man daher nur für 2-3 Tage essen schleppen. Ich wollte den Test machen und habe für 7 Tage essen mitgenommen. Wenn man eine GPX auf dem Handy hat wird man feststellen, dass es einige Varianten des Weges gibt. Viele kürzen die Route durch zwei Pässe ab. Einmal über den Col des fours anstatt runter nach Les Chapieux zu laufen, und einmal in der Schweiz über den Fenetre d'Arpette anstatt die nördliche Schleife. Beides ist nur bei gutem Wetter zu empfehlen. Der Abstieg vom Col des fours ins Tal war wirklich eine Augenweide, es war aber auch Top Wetter. Ich kann den Weg durchweg als ungefährlich beschreiben, da ich selbst keine blauen Wege gehe, kann ich das so auch schreiben. Einige wenige Stellen waren auf der schweizer Seite verseilt, aber es war gut machbar. Als Genusswanderer würde ich bei entsprechender Fitness 7 Wandertage für diese Tour veranschlagen, offiziell sind es 11.1 Punkt
-
Das Zauberwort heißt Selbstverantwortung. Institutionen sind (gefühlsmäßig immer häufiger) bemüht, alle Bürger (vor sich selbst) zu schützen und Grenzen immer enger zu ziehen. Am Ende muss jeder selbst wissen, ob er dieses "Spiel" mitspielt. Man könnte gewisse Verbote auch einfach ignorieren? Als Denkanstoß.1 Punkt
-
Geklaute Zelte
wechsel-wild reagierte auf notenblog für Thema
Mir ist noch nie ein Zelt geklaut worden. Hab aber auch noch nie eins besessen. War es das was du hören wolltest @RaulDuke? 😇1 Punkt
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt