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Ultraleicht Trekking

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  1. OT: Keine Ahnung, aber ich denke, dass dürfte auch bei Markenartikel aus diesem und anderen Marktsegementen genau so schlecht sein. Z.b. meine Wanderhose wurde von Salewa für Dynafit in Bangladesh produziert. Nur weil etwas teuer ist, muss das noch nichts über dessen Nachhaltigkeit Aussagen. Das gerade die Outdoorbranche da ein großes Problem hat, war in letzten Jahren ja immer und immer wieder Thema. Ich bezweifle aber, dass sich außer Greenwashing, viel getan hat und Decathlon auch nicht schlechter oder besser ist wie die meisten anderen. Dennoch wichtig dieses Thema ganz allgemein zu adressieren.
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  2. Die sind schon sehr robust und machen einiges mit. Aber was heißt schon dauerhaft? Irgendwann kommt natürlich jede Lösung an seine Grenzen und muss auch mal ersetzt werden. Das wird bei den Noaks Bag nicht anders sein. Es kommt sicherlich immer auch drauf an, wie man mit seinem Material umgeht. Ich hatte längere Zeit eine Nitecore NB10.000, die mit den scharfen Ecken, in einem Noaks Bag. Wenn ich mögliche Problemstellen erkenne, versuche ich, sie bereits im Vorfeld zu entschärfen. In dem Fall habe ich die scharfen Ecken mit feinem Sandpapier leicht entgratet und hatte dann auch mit der Hülle keine Probleme. Eine Schere oder ein Messer würde ich insofern nicht in so einer Hülle transportieren, aber das versteht sich vermutlich auch von selbst. Die Hülle auf dem Foto war über ein Jahr lang meine Transportlösung für Elektronik inklusive Powerbank. Und sie ist immer noch wasserdicht. Probier’s doch einfach mal aus. Der Hersteller hat so ein Set mit 5 Stück in drei verschiedenen Größen (XS, S und M) für circa 15 €, perfekt zum Ausprobieren, finde ich. Und wie schon geschrieben, man kann direkt beim Hersteller versandkostenfrei bestellen.
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  3. Also das kann auch ganz anders laufen, ich war sogar noch was später dran vor ein paar Jahren, konnte einen großen Teil des GR240 ohne Probs laufen, wenn man mal von Zwiscvhenfällen wie "Zeltvertedigung" gegen frei weidende, plötzlich auftauchende Jungstiere, Starkwind, die teilweise etwas herausfordernde Re-Supply-Lage absieht. Echt schön, nix drauf los, ausser an ein paar Touri-Spots wie dem Kanaltunnel usw, naja und dann wurde es mit jeden 100 m immer heftiger mit Eis & Schnee, zuerst habe ich noch versucht durchzuziehen, als ich dann aber über längere Strecke bis Mitte Oberschenkel im Schnee war und keine Besserung oder Umgehung o.A. absehbar war, habe ich abgebrochen und mich rausgearbeitet, dabei haben mir die Vargo Cleats (die Alten Grossen Titan) & stabile Trekkingstöcke echt den Ars** gerettet, ohne wäre das vermutlich übel ausgegangen. In meinem "Stammgebiet" S.Cazorla waren dann keine Schnee/Eis-Probs, aber das liegt ja auch ein paar Hundert m tiefer. btw ich hatte vorher sowohl Klimastatistiken, Langfrist-Vorhersagen studiert, als auch ein örtliches Unternehmen, was dort geführte Touren durch führt usw angerufen, nichts wies darauf hin, von Granada sah das da oben aber mächtig weiß aus, da hätte ich eher auf mein Gefühl vertrauen sollen, als diese Infos, hätte mir einiges Risiko & Stress erspart.
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  4. Mit herzlichen Grüßen von Autor: OT: (Aus dem »bösen« Forum) VG. -wilbo-
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  5. ich habe meine xLite auf beiden Seiten mit "Silicone Seam Grip" eingepinselt. (Auf Amazon heißt das: "McNett GearAid Seam Grip +SIL 28gm Silicone Tent Sealant") Also auf jede Kammer ein paar kurze Streifen aufgetragen. Das funktioniert gut. Seitdem kein Rutschen mehr.
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  6. Danke der Nachfrage. Aufgrund der Sturmwarnungen war es dann nur eine Nacht (d.h. ich habe nicht viel ausprobieren können), und für diese Nacht hatte ich eine ganz andere Lösung: Wg. der Kälte hatte ich meine Schlafsack-Kombi in den Biwaksack gepackt, was das Ganze vermutlich nochmal glatter/rutschiger gemacht hat. Außerdem hatte ich für das Zelt nur eine Stelle gefunden, die seitlich leicht abschüssig war. Letztendlich war dann meine "Verzweiflungslösung", dass ich das Fußende (Schlafsack + Isomatte) in einen großen Müllsack gesteckt. Ergebnis: Schlafkomfort war gut, ich bin mit den Füßen nicht von der Isomatte gerutscht und habe gut geschlafen. Aber natürlich hatte ich dann viel Kondenswasser in dem Bereich, der in den Müllsack eingepackt war. Daraus abgeleitete Erkenntnisse: Wenn ich mit den Füßen auf der Isomatte bleibe, schlafe ich gut, auch bei Sturm Eine Art leichter, atmungsaktiver Fußsack würde helfen, vielleicht ein Netz, oder ein Beutel, den ich tagsüber für andere Sachen nutze Mal sehen, ob ich das weiter verfolge, oder doch noch, wie eigentlich geplant, die Tipps ausprobiere.
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  7. OT: Eigentlich ging's hier in diesem Faden mal um "kleine Myog Basteleien". Und nicht darum, die eigene, unschlagbare Methode, die genau so eine Bastelei überflüssig zu machen scheint, wortreich vorzustellen, @khyal. Wenn man das hier vorgestellte Gebastel nun nicht braucht - einfach mal drüber weg lesen...
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  8. OT: Ist jetzt hier an sich OT, aber als Ergänzung zum Packraft-Handbook finde ich Packrafting - A UK manual von Jason Taylor sehr gut. Wer nicht so den WW-Fokus hat, sondern eher kombinierte Touren mit Trekking und viel offenem Wasser (welches nur scheinbar weniger riskant ist!) in Schottland oder Skandinavien plant, findet da viele gute Infos!
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