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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 24.06.2026 in allen Bereichen

  1. Erste Erfahrung mit dem Zelt

    khyal und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ansonsten ist es aber leider, wie es ist und Kondensation gehört zum Zelten einfach dazu und man muss es irgendwie hinkriegen, damit umzugehen. Maßgeblich positiv beeinflussen kann man das Ganze mit einer geeigneten Stellplatzauswahl. Die typischen Instagram Motive mit Blick auf einen See oder Fluss sind dabei die denkbar schlechtesten Stellplätze, wenn man Kondensation vermeiden will. Je mehr „Dach“ in Form von Bäumen oder Gewächsen über dem Zelt, umso trockener bleibt das Zelt auch innen. Und trotzdem hat man nicht immer die Möglichkeit, einen aus Sicht der Kondensation perfekten Stellplatz zu finden. In solchen Fällen habe ich dann immer einen kleinen Lappen parat, um das Innenzelt nach dem Aufwachen so trocken wie möglich zu wischen. Das gleiche mache ich dann von außen, solange das Zelt noch steht und gespannt ist. Und nach dem Aufbau schüttelt man noch mal kräftig. Viel mehr kann man dann erst mal nicht tun und hat auf jeden Fall schon mal eine Menge Nässe entfernt. Im weiteren Tagesverlauf kann man das Zelt dann in einer Pause aus dem Rucksack holen und in der Sonne oder Wind weiter trocknen lassen.
  2. Országos Kéktúra in Ungarn

    Sebastiaan reagierte auf waldhummel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Országos Kéktúra in Ungarn Ich möchte an dieser Stelle mal etwas „Werbung“ für das Wandern in Ungarn machen. ;-) Wir waren jetzt insgesamt drei Mal im Urlaub für jeweils zwei Wochen zum Wandern auf dem Kéktúra („Országos Kéktúra“ = Nationale Blaue Tour) und wir sind einfach begeistert. Die Inspiration dazu kam von Christine Thürmer – sie hat den Weg als „anfängertauglich“ beschrieben, und das ist er meiner Meinung nach auch: Der Weg selbst hat so gut wie keine technischen Schwierigkeiten, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser ist sehr einfach. Das Klima ist ähnlich wie bei uns und damit gut einschätzbar. Die Ungarn selbst empfehlen April und Oktober als beste Wanderzeit, weil es tendetiell trocken und von den Temperaturen moderat ist. Der September ist meiner Meinung nach auch empfehlenswert. Überall gibt es Thermalbäder zum Entspannen der müden Muskeln und fantastische Burgen und Schlösser zum besichtigen. Es gibt bis auf den Nordosten keine gefährlichen Tiere (dort soll es ein paar Bären geben) – und das Beste: Wildzelten ist legal! Bei Bedarf findet man auch zahlreiche, teilweise noch sehr günstige Unterkünfte. Bei unseren drei Touren war es auf dem Weg meist recht einsam – es ist also kein Social Trail. Lediglich am Wochenende kann es auf manchen beliebten Abschnitten mal etwas voller sein (die Ungarn sind hauptsächlich Wochenendwanderer). Teil 1: Írott-Kő bis Zirc (345km) Wenn man den Weg von West nach Ost geht, hat man den Vorteil, dass er sich seinem Anspruch nach stetig leicht steigert. Am Anfang ist es sehr flach und es wird dann immer bergiger, mit den Höhepunkten im Mátra- und Bükk-Gebirge. Wir haben den Weg im September 2021 begonnen. Man startet mit einer Art „Prolog“ auf dem 882m hohen Berg Írott-Kő (Geschriebenstein) direkt an der Grenze zu Österreich. Durch die letzten hügeligen Ausläufer der Alpen geht es in das wunderschöne Städtchen Kőszeg (alle Städtchen in Ungarn sind wunderschön…). Danach wandert man ca 4 Tage durch die kleine Ungarische Tiefebene. Hier gibt es viele Wälder und sehr viel Weite, kleine Dörfer und Einsamkeit… ich mochte es sehr, hier zu wandern! In Sárvár gibt es ein Schloß zu besichtigen und ein erstes Thermalbad. Nach Sümeg (tolle Burg) erreicht man das Balaton-Bergland (Bakony). Highlight hier: der Thermalsee von Hévíz! Ein einzigartiges Erlebnis sind auch die Vulkanberge des Tapolca-Beckens (Tapolca: Besichtigung der Seehöhle mit Bootstour einplanen). Man wandert weiter durch das Bakony und besteigt immer wieder höhere Berge mit fantastischer Aussicht (ich hatte noch nicht erwähnt: in Ungarn liebt man Aussichtstürme!). Zirc ist berühmt für seine Zisterzienserabtei. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es auf dieser Tour auch einige „Killer-Strecken“ gab – das waren insgesamt vier mehrere Kilometer lange Asphaltstücke, einmal an einer Hauptverkehrsstraße ohne Seitenstreifen. Aber das gehört halt auch zum Weg. Freunde von Forstautobahnen kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Insgesamt überwiegen aber angenehm zu gehende Wege. Teil 2: Zirc bis Nógrad (325km) Hier waren wir Ende August/Anfang September 2023 unterwegs. Zunächst ging es weiter durch das Bakony Bergland, dann durch andere kleinere Mittelgebirge, die teilweise beachtliche Steigungen aufweisen. Unterwegs lernt man viel über Geschichte, wie z.B. die deutsche Vergangenheit – und Gegenwart – vieler Dörfer, die nach der Vertreibung der Osmanen von deutschen Siedlern wieder aufgebaut wurden. Die „Budapest-Schleife“ führt den Weg höchst elegant durch die Budaer Berge quasi durch die Stadt durch, ohne dass man viel davon merkt. Der 699m hohe Dobogó-kő bietet Aussicht auf die Donau und ist Ausgangspunkt für eine wunderschöne, bergige Etappe nach Visegrád (Burg, Schloss, Donauknie). Nächstes Highlight: man überquert die Donau auf einer Fähre! Anschließend durchwandert man das einsame, wilde Börzsöny-Gebirge – das Gebirge besteht aus den Überresten eines früheren Riesenvulkanes. Man steigt bis auf 938m hoch. Da die Ungarn das Wandern und auch das Skifahren lieben, gibt es hier sogar eine Berghütte („Turistaház“). Teil 3: Nógrad bis Aggtelek (295km) Diesen Teil sind wir jetzt im August 2025 gewandert – hier schon gleich mal der Disclaimer: macht das nicht nach, plant keine Wandertouren in Ungarn im Juli oder August, da Temperaturen jenseits der 35 Grad zu erwarten sind! Wir hatten riesiges Glück, dass wir nur einen Tag mit 35 Grad hatten – im Wald lässt sich das gut aushalten, aber natürlich läuft man genau an diesem Tag in der Mittagszeit mehrere Kilometer über Asphalt durch eine Stadt oder über Felder… wir haben dann eine ausgiebige Pause in einem gemütlichen Café gemacht. Insgesamt war es schon die ganze Zeit sehr warm und schwitzig, aber die anderen Tage eigentlich gut aushaltbar. Von Nógrad wandert man ca 4 Tage durch das Cserhát Bergland – viele Wälder, viel Einsamkeit und die Höhenmeter werden langsam mehr (ca 1000 Hm pro Tag!). Als „Bonus“ durchwandert man das UNESCO-Welterbedorf Hollókő (sehr hübsch – und mal eine noch nicht überlaufende Welterbestätte). Die „Hand Gottes“ ist eine ganz besondere Skulptur mit wunderbarer Aussicht. Noch etwas anstrengender wird es anschließend, wenn man in ca 2 Tagen das Mátra-Gebirge durchwandert. Hier besteigt man den 964 Meter hohen Galya-Tető und den mit 1014m höchsten Berg Ungarns, den Kékés-Tető. Im Mátra gibt es keine Supermärkte, wohl aber touristische Orte mit Restaurants und Imbissen. Nach dem Kékés gibt es für ca 20km keine Siedlungen, kein Wasser und keine touristischen Einrichtungen mehr. Der Weg führt auf einem „Dragonsback“ auf schmalen, alpinen Pfaden über viele spitze Hügel. Sicherlich der technisch anspruchsvollste Teil des Kéktúras. Vom idyllischen Dorf Sámszonháza kann man mit dem Bus in 20 Minuten nach Eger fahren – die Stadt mit der zweitgrößten Kirche des Landes sollte man sich nicht entgehen lassen: es gibt eine riesige Burg, ein freistehendes Minarett (besteigbar!) aus der Türkenzeit, und das einzige noch erhaltene Türkische Bad außerhalb von Budapest (mit speziellem Thermalwasser, das besonders gut für müde Muskeln ist!). Anschließend ist man wieder gut erholt für die Überquerung des Bükk-Gebirges. Das ist Nationalpark und neben dem anschließenden Lázbérci-See das einzige Gebiet, in dem man tatsächlich nicht zelten darf. Da in den letzten Jahren dort vermehrt Bären aus der nahen Slowakei unterwegs waren, empfiehlt sich das für den Rest des Weges ab dort sowieso leider nicht mehr. Wir haben unsere Wanderung dieses Jahr dann in Aggtelek beendet und noch einen Tag damit verbracht, das riesige Höhlensystem dort zu besichtigen (ebenfalls Welterbe und nicht überlaufen!). Wir waren mehr als beeindruckt – ich habe schon einige tolle Höhlen gesehen, aber noch nie so viele so riesige Tropfsteine! Weitere Informationen: https://www.termeszetjaro.hu/de/tour/wanderung/die-blaue-landestour-okt-/23265051/ - der offizielle Wanderführer, auch als App. https://www.kektura.click.hu – sehr gute englischsprachige Informationen von einem Ungarn https://www.kektura.hu/ - die offizielle Webseite mit aktuellen Wegänderungen (auch deutsch und englisch)
  3. Das tut es tatsächlich. Bisher allerdings nur vom "Türenhalter" --- dafür durchs Mesh gern mitten ins offene Auge 😵‍💫 Das alleine wäre allerdings sicher auch noch kein Grund für ein Alternativzelt. Da sehe ich die besagten Anzahl der Heringe und das 20D Silpoly deutlich kritischer. Und klein, nunja, ich bin zum kochen und schlafen drin. Und wenn du mal auswettern musst, regnet es so viel dass es eh kaum Mücken gibt und man lässt die Innen-Türen offen. Meine Luma (XLite RW) ist 62cm breit und nimmst sich was sie braucht an Grundfläche. Das Innenzelt nimmt das gelassen. Aber ja, nix für Klaustrophobiker. Ich bin mit 175 zugegeben auch nicht wirklich der Riese.... Und ganz ehrlich, wenn du mit einem Zelt mal ein gewisse Menge an echtem SCHEISSWETTER durchlebt hast, ergibt sich sowas wie eine freundschaftliche Beziehung die auf echtem Vertrauen aufgebaut ist. Ich mag das Notch
  4. [Suche] SilNylon 6.6 30den 40g/qm

    Ledertramp reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn du keine Catcuts machst dann gibt es halt Falten an der Kante. Hohes "Dehnungsverhalten" kann da nur etwas bringen wenn du die Falten mit Mittelabspannungen rausziehst. Das ist beim Duplex Querlieger aber nicht gegeben. Bei meinem Duplexclon habe ich oben einen Catcut gemacht, an den Seitenkanten zur Tür aber nicht. Da gibt es dann halt Falten (IMHO nicht schlimm). https://flusslinie.de/zweierfirst.html
  5. Erste Erfahrung mit dem Zelt

    khyal reagierte auf Lolaine für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Diese Hundehütte ist schon für die meisten Wanderer nichts. Man kann im Zelt nicht aufrecht sitzen und bei Schmuddelwetter nicht drin kochen, ohne dass man Gefahr läuft, dass das DCF Schaden nimmt. Es wird ein Zelt für eine Radreise gesucht. Dazu ist das Zelt meiner Meinung nach ein No-Go, weil man das übrige Geraffel nicht mal in die Absiden nehmen kann, da sie nicht vorhanden sind. Bei einer längeren Radreise sind die Vorteile des Protrail (leicht und kleines Packmaß) sicher nicht der entscheidende Faktor.
  6. 1 Punkt
    Wir bloggen aktuell auf Wordpress, das find ich an sich super intuitiv und einfach, ABER der (kostenlose) interne Speicher ist begrenzt auf 1GB. Die erreicht man, wenn man über mehrere Jahre/ Reisen bloggt halt schon relativ schnell. Wir waren auf der letzten großen Reise jetzt an dem Punkt, dass wir Bilder extern von Google Photos eingebunden haben, was ultra nervig ist. Günstigster Tarif für mehr Speicher (6GB) liegt dann bei 4€/ Monat.
  7. Hochwertiger Kaffee auch unterwegs

    Blickpunkt reagierte auf Lolaine für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Ein Verzicht bedeutet weniger Geraffel und Planung: UL
  8. Dauert nicht lang und schon ist man da. Und es war eine der besten Touren und eine der billigsten Reisen, die ich je gemacht habe... Die Trekkingplätze kannst Du im Office in Las Palmas vor Ort buchen. Online hatte es bei mir nicht geklappt - das ist aber ein paar Jahre her. Ich habe die Insel 2x durchquert, Nord-Süd und West-Ost. Nur mal so als Idee für den Winter...🤩
  9. Erste Erfahrung mit dem Zelt

    khyal reagierte auf Blickpunkt für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Dann sei mal froh, dass dein Nemo nicht aus DCF ist. Da kann man auch bei geschlossenen Türen reingucken. 😉
  10. Kurioses am Wegesrand

    Linkshaenderin reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der Urgroßvater des Dixiklos (ehemalige 30er Kaserne in der Nähe von Ceillac am GR5)
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