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In Schweden im Juli dürftest Du gut ohne zusätzliche Beleuchtung auskommen (in absoluten Notfällen auf Handy/ggf. E-Reader zurückgreifen) und mehr als 1 l Wasser muss man dort auch kaum je mitschleppen. Schau einfach regelmäßig auf der Karte, wann Du wieder an einer Wasserstelle vorbeikommst. Außerdem braucht man nicht unbedingt eine Regenhose, solange es hinreichend warm ist. Die Trekkinghosen sind angenehmer zu tragen und - gerade wenn man sich bewegt - in nullkommanix wieder trocken. Zahnbürste + abgezählte Denttabs + Probierpackung Deo für's Hotel dürfte bei ca. 50 g liegen und passt locker in eine Ziploc-Tüte. Was mir bisher in Deiner Liste fehlt sind ein Windshirt und - insbesondere bei Deinen gesundheitlichen Problemen erwägenswert - Trekkingstöcke (s. Beitrag von fettewalze). Und ansonsten ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!
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Moin! Kannst Du noch ein paar Rahmendaten für die Tour nennen? Geht es in die Berge oder ins Flachland, in den Mittelmeerraum, nach Skandinavien etc.? Ausgebauter Wanderweg oder eher querfeldein? Wann bist Du unterwegs, Juni, Juli, August? Das kann den Bedarf noch kräftig beeinflussen. Angesichts des sehr umfangreichen Medizinbedarfs einschließlich Einlagen und Kniebandage sowie des Stuhl nehme ich an, dass Du körperlich vorgeschädigt bist. Das treibt das Gewicht dann womöglich ein wenig in die Höhe. An Erste Hilfe-Krams solltest Du aber jedenfalls nicht mehr mitnehmen, als Du auch zu benutzen weisst. Wenn Du einige der Ausrüstungsteile für andere mitträgst, dann ist natürlich klar, dass es etwas schwerer wird. Ein paar kleine Hinweise von mir: - Dein Hygieneset fällt ja gigantisch aus, wenn zu den 263 g (für was genau?) noch ein Handtuch und 300 g (viel zu viel, mehr als ein paar ml Flüssigseife wirst Du für 12 Tage kaum brauchen) Seife kommen. Da musst Du ja einiges mehr als Zahncreme/Denttabs+Zahnbürste drin haben. - Kissen könnte leichter sein und ist für viele auch ganz verzichtbar. Schau mal hier http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/308-30g-kopfkissen/?hl=kopfkissen - Schaufel ist zumeist verzichtbar, Stuhl erst recht. Sitzen kann man auf dem Boden, Steinen, Baumstümpfen etc. Falls man aus gesundheitlichen Gründen eine Rückenlehne braucht, tut es womöglich der abgestützte Rucksack - Brauchst Du wirklich ein Messer und noch dazu ein so schweres? - Gasbedarf scheint mir recht hoch, aber ich nutze auch Holz und Spiritus - Wasserfilter ist viel zu schwer und wohl überflüssig, wenn du auch Micropur (ziemlich viel) dabei hast. In vielen Gegenden kann man das Wasser auch ohne Bedenken unbehandelt trinken. Sonst schau Dir mal den Sawyer Mini an - großer Wasserbeutel + Trinkflasche (ziemlich schweres Modell, nimm doch eine leere Colaflasche o. ä.) schaut nach einer sehr trockenen Gegend aus, dazu passen die Mückenschutzsachen dann aber nur bedingt - Buch+E-Reader+Handy+Ladegerät ist eine ganze Menge Gewicht und Ablenkung. Wenn ich unterwegs bin, dann habe ich meist keine Zeit für und keine Lust auf sowas. Deshalb gibt es von mir nur die nötigen Beruhigungsanrufe bzw. SMS und sonst bleibt es bis zur Abfahrt aus. Dann komme ich auch mit einer Ladung hin. - Kopflampe (wäre zB in Lappland im Sommer überflüssig) - Wofür brauchst Du die Ersatzleine und insbesondere den Karabiner? - Wenn Du den Becher als Kochtopf nutzen willst, solltest Du unbedingt einen Deckel mitnehmen! - Kompass gibt es auch in halb so schwer, je nach Route vielleicht auch überflüssig.
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Loft ist aber auch nicht alles - außer bei Ray Jardine. Wenn ich mich recht entsinne, dann isoliert Daune bei leichter "Überbefüllung" tatsächlich noch besser als wenn sie voll aufbauschen kann. Gab es da nicht mal einen Artikel zu bei BPL von Richard Nisley? Es gibt also wohl doch einen gewissen theoretischen Mehrnutzen neben der besseren Stabilität und Verteilung.
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Gossamer Gear Trekkingstock-Griffe - hat die schon mal jemand ausprobiert?
sompio antwortete auf Waldkind's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Schau mal hier: http://sticksblog.com/2013/12/29/gg-lt-grips-on-my-bd-acc-poles/ -
Herzlich willkommen im Forum! Ich bin mir sicher, dass Du hier viele gute Tipps bekommen wirst - auch wenn sich Dir manches wahrscheinlich erst im Nachhinein erschließt und zunächst eher abschreckend wirkt. Zur einführenden Lektüre würde ich Dir zunächst mal diese Serie hier empfehlen, die sich explizit auch an Einsteiger richtet und einen recht pragmatischen Zugang einschließlich diverser konkreter Produktempfehlungen bietet: http://www.backpackingnorth.com/ultralight-makeover-putting-it-all-together
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Vielen Dank für die Antworten. Da habe ich schon wieder einiges gelernt - unter anderem, dass meine Beschreibung anscheinend sehr missverständlich war... Ich versuche es also nochmal: Ich plane einen Quilt mit einer echten Fußbox, die auf der Matte liegen oder auch ohne Matte zum Einsatz kommen soll. Allerdings ist mir nicht ganz klar, worin der Vorteil liegen soll, diese rundum mit Isolation zu versehen. Denn überall dort, wo die Beine und Füße aufliegen, wird die Isolation ja ebenso zusammengedrückt, wir unter dem Torso. Natürlich fällt die Auflagefläche im Vergleich dabei kleiner aus. Szenario 1: Ich nutze eine lange Matte. Dann ist die zusätzliche Isoschicht auf der Unterseite der Fußbox überflüssig - es sei denn meine Beine und Füße sind kälteempfindlicher als der Rest des Körpers. Sind sie das? Szenario 2 (Norweger, Basti?): Ich nutze eine Torso-Matte und benötige daher jedenfalls weitere Isolation gegen die Bodenkälte im Bereich der Beine und Füße. Dann bilden sich allerdings jedenfalls in den Bereichen, wo die Beine und Füße die Isoschicht komprimieren, Kältebrücken. Loftende Isolation ist daher hier suboptimal. Ist sie vielleicht trotzdem die leichteste hinreichend komfortable Lösung? Soweit zu meinem Verständnis der Fußbox und der daraus resultierenden Frage. Trotzdem ist die Idee mit der unten schmalen Matte, die ich in meine "Fußbox" schiebe ist auch nicht so übel. Nach erstem Eindruck klingt das vor allem für ruhige (Rücken-)Schläfer interessant, da Bewegungen nur unter dem Quilt aber nicht mit diesem stattfinden. Hmmh...
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Eine Mütze, die bei -10° C und scharfem Wind genauso komfortabel ist, wie bei +10° C und Sonnenschein (dann braucht man vielleicht auch keine mehr...) gibt es nicht. UL ist es meiner Meinung nach gerade, nicht die eine Mütze für alle Bedingungen zu haben, die dann nie so richtig gut passt, sondern ein abgestimmtes System, das flexibel ist und mit dem sich die Bandbreite gut abdecken lässt. Ich würde dabei auch an eine Kombination aus leichter, windabweisender Mütze (Windstopper-Fleece?), Buff und ggf. noch Kapuze denken.
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Liebe Quilt-Nutzer, soweit ich das verstanden habe, sind die Quilt-Fußboxen (soweit vorhanden) immer ähnlich den Fußenden von Schlafsäcken gestaltet, also rundum isoliert. Dabei würde es für die Funktionalität doch ausreichen, sie top-bag-ähnlich auszugestalten, also nur im oberen Bereich Isolation anzubringen und auf der Unterseite darauf zu verzichten. Das habe ich so aber noch nirgends gesehen. Also hat die Rundum-Iso wohl doch eine Funktion. Welche?
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Leichter Rucksack mit sehr guter(!) Lastübertragung?
sompio antwortete auf ChrisB76's Thema in Ausrüstung
Hab ich wohl vergessen zu posten: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24042311 -
Leichter Rucksack mit sehr guter(!) Lastübertragung?
sompio antwortete auf ChrisB76's Thema in Ausrüstung
OT: Trotzdem sind die Folgen der unterschiedlichen Bewegungsabläufe beim Laufen und Gehen gravierend. Beim Gehen ist man immer mit einem, zeitweise sogar mit beiden Füßen gleichzeitig auf dem Boden. Laufen besteht dagegen aus wechselseitigen Einbeinständen: Man springt mit dem einen Fuß ab, verliert kurzzeitig jeden Bodenkontakt und landet dann auf dem anderen Fuß. Entsprechend ist auch die Belastung beim Laufen eine ganz andere. Beim Aufprall wirken Kräfte im Bereich des achtfachen Körpergewichts. Beim Gehen ist es gerade mal das dreifache Körpergewicht. Da sind die paar Kilo Rucksack mutmaßlich nicht entscheidend. -
Trailstar vs Duomid/Khufu/etc - gibt es echte Vergleichstest
sompio antwortete auf BohnenBub's Thema in Ausrüstung
Hey, probier doch mal, dass Trailstar gänzlich ohne hochgespannten Eingang zu nutzen. Dann kann der Wind auch nicht mehr drunter kommen, als bei Duomid&Co. -
Leichter Rucksack mit sehr guter(!) Lastübertragung?
sompio antwortete auf ChrisB76's Thema in Ausrüstung
OT: OT: Man kann schon über den Vorderfuß gehen, aber auf einer flachen Strecke ohne besondere Anforderungen (zB pieksende Steine oder Pflanzen) ist das nicht besonders sinnvoll und effizient. Manche Apologeten des Vorfußgehens haben da inzwischen dazugelernt: http://www.toesalad.com/articles/barefoot-walking-gait/ Tatsächlich kann man auch beim Laufen mit der Ferse zuerst aufkommen, sogar barfuß, schmerzfrei und für längere Zeit, solange der Fuß dabei in etwa unter dem Körperschwerpunkt aufsetzt und nicht davor. Das kommt auch bei Naturvölkern und lebenslangen Barfüßern vor (http://well.blogs.nytimes.com/2013/01/23/is-there-one-right-way-to-run/). Wenn man eine gewisse Temposchwelle überschreitet, gehen allerdings die meisten Läufer zum Mittel- oder Vorfußlaufen über. Ist alles ein bisschen komplexer als viele Barfüßer glauben wollen. Dicke und gedämpfte Sohlen führen übrigens zu einem insgesamt härteren Auftreten und reduzieren damit zumindest den eventuellen Nutzen der Dämpfung, weil die Dämpfung die sensorische Rückmeldung des Fußes verringert. Weil die Fußnerven also zu wenig informationen über Bodenbeschaffenheit etc. melden, werden die Füße unbewusst härter in den Boden gerammt. Außerdem geht die dickere Sohle meist mit einer gewissen Sprengung einher, die sich auf die gesamte Statik bis in den Rücken hinein auswirkt. Ja, und kippeliger sind sie obendrein und wirken im Falle des Umknickens auch noch als Hebel, die Verletzungen wahrscheinlicher machen und schlimmer ausfallen lassen. P.S.: Falls das hier zu einem Schuhthread mutiert, sollte, wer immer es kann, ihn schnell abspalten. -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
sompio antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Rödsprit ist doch auch nix anderes als Brennspiritus und sollte deshalb keine Probleme machen. Im norwegischen Forum wird die Kombi von Cat-Stove und Rödsprit empfohlen (http://www.fjellforum.no/topic/25985-su ... itbrenner/). Ein gängiges Problem beim Cat-Stove aus Weißblech, über das man hin und wieder mal stolpert, ist, dass er bei längerem Gebrauch wahrscheinlich irgendwann rostig (und damit auch rot ) wird, aber mit der Alu-Variante gehst du dem ja bequem aus dem Weg. Und am Rödsprit liegt das ohnehin nicht. -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
sompio antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Wenn Du einen dritten Stock zur Verfügung hast, kannst du die dem Eingang gegenüberliegende Ecke gleichfalls hochspannen und bei entsprechender Ausrichtung sollte der Wind ganz gut durchziehen. Generell ist für warmes, schwüles Wetter ein höherer Aufbau empfehlenswert, bei dem auch an den Seiten noch ausreichend Spiel für Luftzug ist. Schau dir hier doch mal den "Double standard pitch" und den Lean-to pitch" an: http://dzjow.com/2011/02/18/pitching-op ... trailstar/ -
Genau sowas suche ich auch noch. 1,5-2,5 l und idealerweise müsste der ECA-267 hineinpassen...
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Welchen Stoff für Zeltverstäkung?
sompio antwortete auf howtnted's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Was würde Ray Jardine tun? 1. Niemals Trekkingstöcke nutzen. 2. Die Stöcke nicht mit ins Tarp nehmen, wo sie nur Platz wegnehmen, sondern das Tarp zwischen ihnen aufhängen. Nicht von Ray Jardine, aber vielleicht trotzdem eine Überlegung wert, wenn du deine Trekkingstöcke unbedingt unter das Tarp stellen willst: Wenn du sie richtigherum verwendest, also mit dem stumpfen Griff nach oben, dann ist das Risiko für das Silnylon erheblich reduziert. Dann kommst braucht es vielleicht nicht einmal Verstärkungen. -
Hofnarr hat ja schon das Wichtigste gesagt, das kann ich alles so nur unterstreichen. Mir scheint das Trailstar für nur eine Person unter normalen Bedingungen beinahe schon überdimensioniert und man braucht natürlich auch etwas Platz, um es aufzubauen. Dafür ist es einmal aufgestellt doch recht zeltähnlich und damit für den Umstieg sicherlich sehr gut geeignet. Schau Dir aber auch mal das MLD Cricket an. Das ist deutlich kleiner und etwas weniger windstabil (Orkanböen im freien Feld verträgt es wohl nicht), aber insbesondere in Kombination mit dem Innenzelt bietet es eine sehr flexible Behausung für mindestens 3 Jahreszeiten. Einen ausführlichen Review mit Beschreibung verschiedener Aufbauvarianten als Tarp oder Fast-Zelt findest Du hier: http://tramplite.com/2013/02/mld-cricket-review.html
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OT: Klingt alles sehr spannend. Immer wieder interessant und lehrreich, deine Berichte zu lesen. Aber zwei Fragen hab ich doch: Hast Du für die Neo-Air schon mal so einen Lochfinder aus dem Fahrradbedarf (z. B. http://www.amazon.de/dp/B001B08VRM/?smi ... 5WEHg) probiert? Wiegt nur ein paar Gramm und funktioniert nach meiner Erfahrung beim Fahrradflicken sehr gut - sofern man dort das Loch nicht schon hören oder ohne Hilfmittel selbst spüren kann. Hast Du keine einigermaßen wasserfesten und ungefütterten Überziehfäustlinge? Die haben meist eine etwas längere Armstulpe, die, über den Regenjackenärmel gezogen, weitgehend verhindert, dass Wasser in den Ärmel läuft.
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Bisher bin ich noch nicht zum ausprobieren gekommen, aber ich wollte es mit diesen hier versuchen: http://www.extremtextil.de/catalog/Kord ... ::897.html Einfach auf der Seite einen kleinen Schlitz einsägen, damit ich die Schnur hineinbekomme, und dann an den Quilt nähen.
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Probier es doch mal hier: http://www.freytagberndt.de/rtc-freytag ... ipper.html
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Umfassend behandelt von Mike C! und mit jeder Menge Kommentaren, so dass auch neuere Methoden behandelt sind: http://www.backpackinglight.com/cgi-bin ... l_cup.html Viel mehr kann man dazu wohl nicht sagen.
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Vielen Dank an Paddelpaul! @Rio: Erledigt.
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Wo gibt es denn 38g SilNylon? Upps, da hast Du natürlich Recht. War ich mit meinen Gedanken wohl schon woanders...
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Ich warte noch auf mein erstes MYOG-Projekt, bei dem mir diese Worte nicht durch den Kopf schwirren. Das Teil sieht ja riesig aus. Und ziemlich cool. Warum hast du dich denn für das etwas schwerere Silnylon mit 50 g/qm statt 38 g/qm entschieden?
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Darf ich noch einmal auf dieses andere Thema zurückkommen??? Hast Du Fotos dazu? Erfahrungen mit verfügbarem Platz, benötigter Stocklänge, (Wind-)Stabilität etc.?