Saxaddict
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Saxaddict reagierte auf effwee in hexatrek thru 2023[zwischenstand 20.6.23/ stage 1 completed, 27 tage für die ersten 670km]
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Infos vorweg: der Hexatrek ist eine 2022 durch eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufener Fernwanderweg 3034km durch Frankreich, der die französischen Gebirgszüge mit einander verbindet. SportlichE 138.000 höhenmeter (der PCT hat weniger und ist über 1000km länger - just sayin'). der Weg führt in der Sobo-Variante von Wissembourg durch die Vogesen den Jura an den Genfer See,von dort geht es in die Alpen, streift das Mt Blanc Massiv, verlässt den GR 5 und schwenkt durch die Ecrins und die französischen Voralpen, um nördlich von Avignon die Rhone zu überqueren. Westwärts durch das südliche Zentralmassiv. Die Schluchten von Tarn und Ardeche können bekayakt oder bewandert werden (entsprechende Wasserwege sind in der Hexatrek-App markiert) um bei Carcassone sich den Pyrenäen zu nähern, weitere gute 1000 alpine km. Endpunkt ist Hendaye am Atlantik.
Die Hexatrek-Association stellt neben der HP, eine App, sowie einen Discordchannel für Austausch und Informationen zur Verfügung, bedient alle Social Media Kanäle (ausser tiktok, da hat kevin aversionen und er ist zu alt dafür, sagte er bei einem bier in st. hyppolyte - ok, es waren ein paar mehr biere)
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gearlist für den trail: klickklick
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Let's start - die ersten Tage [a.k.a von Wissembourg nach Schirmeck/ La Broque]
Die Sonne scheint, wir stehen am Trailhead an der französisch-deutschen Grenze. Ein Briefkasten, drei Holzpflöcke, die ikongraphisch an die PCT-Trailhead erinnern sollen (immerhin wurde die idee des HT 2020 auf dem PCT geboren), Weinberge, die Touribimmelbahn, die zwischen dem von den Nazis erbauten Deutschen Weintor und Wissembourg pendelt, kommt vorbei während wir, die Namen der HT class of 22 und 23 mit dem finger nachfahren. "Bonjour" und Happy Trails.
Die ersten Schritte wie immer on trail, voller Erwartungspathos und zugleich zwei, drei Schritte. wir lachen, strahlen und schauen und bedeutungsschwer und verschworen an. 3034km durch Frankreich haben so eben begonnen.
Wir laufen zurück nach Wissembourg, pittoresk ist es - wir kennen es bereits aus vielen Weekendern, so ist uns der HT überhaupt auch erst aufgefallen: 2021, eine unbekannte Trailmarkierung, Schnellrecherche. Aha Hexatrek. Okay, kool. direkt auf die Bucketlist. Kein Jahr später stehen wir also auf diesem Trail...
Die Nordvogesen, gehen nach Norden sanft in den Pfälzer Wald über, fallen im Osten seicht in den Oberrheingraben, der im Dunst des Tages vor uns liegt. Der erste Anstieg ist gemacht. Wind rauscht in den Weizenfeldern und Baumkronen. Die ersten Burgen, trutzig auf die Sandsteinformationen der Gipfel geklotzt. Rotbuchenwald ASMR rascheln der Blätter mit jedem Schritt, Kiefernhaine, Besenheide und Brombeere kriechen über den sandigen Boden - die Borke knarzt im Wind, die Nadeln rauschen dürr. Es duftet harzig ubd warm.
Wir lassen es langsamer angehen - 27 km im Wald bei Froensburg ist Schluss für den ersten Tag.
Noch mehr Burgen - Wasignstein, Petit Arnsberg, Wittschloessl, Windstein - ich als Kind des Oberen Mittelrheintals, bin geneigt blass, ob der Burgendichte zu werden. Tagesziel ist Niederbronn, da gibt es einen Supermarkt, wir haben in Wissembourg nur für zwei Tage resupped. Nach vielen Burgen, viel Wald, viel sanften auf und ab, sowie erodierten Sandsteinformationen erreichen wir Niederbronn. In der dortigen Bar trinken wir auf die ersten 50km Picon Biere, und weils so lecker ist noch eins... wir wollen von dem Tag nicht mehr viel, ausser aus Niederbronn raus und einen Pennplatz suchen. Den finden wir ein paar hundert Höhenmeter weiter, auf dem Biwakplatz Wasenbourg. Die zwei kleine Bier sind längst ausgeschwitzt, den angetüterten Hochmut haben wir der Realität der Höhenmeter geopfert. Wir genieszen die Aussicht, die auch schon Goethe genossen hat, wundern uns schon nicht mehr wo der alles war, suchen vergeblich den Blick nach Straßbourg über den er dichtete - vielleicht hätten wir auf den Bergfried steigen müssen.
Burgen, Sandsteinfelsformationen, Wald in unterschiedlichen Reihenfolgen und Gewichtungen. Ein Green Tunnel mal Licht, mal dunkel dicht. mal aus Buchen mal aus Kiefern, mal aus Tannen. Da und dort zerharversert, hier und da hat der Wind entschieden, wie der Baumbestand auszusehen hat, ab und an eine Aussicht, wir machen Höhenmeter und gleiten langsam aber sicher in die Haute Vosges - recht unvermittelt stehen wir an Tag 5 über 800 Metern und kratzen an der 900er Marke. Col du Schneeberg. Tags darauf laufen wir bereits auf die beiden höchsten Punkte der Nordvogesen, den Rocher du Mutzig, random sind dicke Felsklötze auf dem Gifpelplateau verteilt, das der Landschaftsgärtner Lothar 1999 nach seinen Vorstellungen umgestaltet hat, Heidelbeere trotzt sich aus den Ritzen, die Sonne steht schon Nachmittagstief, der Blick in weite Breuschtal, gen Süden der Bergkette folgend, ist der Donon - auch 1009m hoch - mit seinem markantem Tempel sichtbar. 10 Trailkm noch. Frustrierend, sind wir doh an dem Tag kaum - 12km dato - voran gekommen. Die 10km ziehen sich - metale Schwerstarbeit - um 20h ish stehe wir auf dem Gipfel. Myriaden von Ausflugstouris haben das Sandsteinplateau zu einer platten Ebene geschliffen, haben ihre Namen, ihre Liebesschwüre, ihren Lieblingsverein oder ihre Klassenfahrt in den weichen Stein geritzt - heute abend ist niemand da (oky, ein Trairunner und eine Wanderin), der Wind trocknet den Schweiß des Aufstiegs, wir grinsen Richtung Norden - das haben wir bereits geschafft, wir schauen ehrfürchtig de Hügelketten gen Süden, das steht uns noch bevor.
Unterhalb des Donon suchen wir uns einen Schlafplatz - es wird kalt die Nacht, der Wind pfeift, trotz tief abgespanntem Zelt und windabgewandter Seite - nur doof wenn der Wind immer wieder dreht. Eo frösteln wir im Windchill und wachen etwas gerädert auf. Aber an Tag 7 steht ein Nearo-Day Plus ein Hotelzimmer... 10ish km to go.
die Aussicht auf Kaffee - also richtigen und nicht Nescafe - und irgendwas Süsses zum tunken beflügelt. Um 11ish sind wir in Schirmeck, bekommen sehr zuvorkommend Hilfe in der Touriinfo und von denen gar ein Zimmer gebooked. Die Zeit, bis wir unser Zimmer beziehen können, verbringen wir eben damit Schnecken, Croissants in Kaffee zu tunken und den Elektrolythehaushalt mit Quiche zufriedenzustellen. Dafür, dass die Doppelgemeinde Schirmeck/ La Broque mit der Nachbarschaft zum KZ Struthof-Natzweiler und dem sogenannten "Sicherungslager Schirmeck-Vorbruck", die beiden bedeutensten Orte elsässischer Erinnerungskultur an den NS-Terror befinden, finden wir keine Druckerzeugnisse diesbezüglich in der Touriinfo, also bemüßigen wir das Internet - und geben unserem Kaffee einen mehr als faden Beigeschmack. Am nächsten Morgen - und das ist das Zynismus der Geschichte - werden wir den Gedenkort Struthof nicht nur erreichen, sondern er ist eben auch Teil unserer Wasserresupp-Strategie.
Unser Zimmer dekorieren wir hikertrashmäßig um -alles gewaschene wird aufgehängt, Schalfi/ Quilt ausgelüftet, der wenige Inhalt der Packs großflächig im Zimmer verteilt, Inseln aus Essen finden sich dazwischen - und wir drapieren uns in das Bett. feels like nearo!
... to be continued (viellicht aber auch erst im oktober, also nach dem trail)
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Saxaddict hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Bikepacking: Ultraleichte "Wegfahrsperre" gesucht (Schloss)?Das mit dem Aushängen der Cantis habe ich auch mal gemacht, bei ner Einkehr im Schwarzwald... Als es dann weiterging, habe sich die Bremshebel erst komisch angefühlt und dann ist mir plötzlich eingefallen, dass die Cantis ausgehängt sind ... zum Glück! früh bemerkt, als es noch relativ flach war und es einen grünstreifen gab, um mit den Füßen zu bremsen. Auf dieser Abfahrt kommt man meist über 70km/h und es gibt Kurven.
Canti-Aushängne mach ich nie wieder ! Und wer das Rad dort klauen wollte, würde es eh einfach fix ins Auto hieven.
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Saxaddict hat eine Reaktion von cafeconleche erhalten in Bikepacking: Ultraleichte "Wegfahrsperre" gesucht (Schloss)?Das mit dem Aushängen der Cantis habe ich auch mal gemacht, bei ner Einkehr im Schwarzwald... Als es dann weiterging, habe sich die Bremshebel erst komisch angefühlt und dann ist mir plötzlich eingefallen, dass die Cantis ausgehängt sind ... zum Glück! früh bemerkt, als es noch relativ flach war und es einen grünstreifen gab, um mit den Füßen zu bremsen. Auf dieser Abfahrt kommt man meist über 70km/h und es gibt Kurven.
Canti-Aushängne mach ich nie wieder ! Und wer das Rad dort klauen wollte, würde es eh einfach fix ins Auto hieven.
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Saxaddict reagierte auf Linkshaenderin in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionOT:
@kai Es geht aber doch überhaupt nicht im dürfen oder nicht dürfen. Die TO hat aus eigenem Antrieb(!) eine Entscheidung getroffen, die persönlichen Verzicht beinhaltet und nicht, weil ihr jemand anderes Flugverbot erteilt hat. Und dabei geht es doch nicht darum, die Fehler anderer Generationen zu kompensieren (was als Individuum ohnehin nicht möglich ist), sondern die Konsequenzen der eigenen Handlungen zu reflektieren und daraus für sich vertretbare Entscheidungen zu treffen. Sie sagt dabei nicht: Wir dürfen nicht mehr fliegen weil wegen Klima, sondern: Ich finde für mich persönlich Langstreckenflüge nicht vertretbar. Andere Menschen konsumieren keine tierischen Produkte, kaufen second-hand, usw. Ihr ihre Entscheidung ausreden zu wollen, finde ich einfach unpassend. Wenn es sich um einen Lebenstraum handeln würde, den sie zurückstellt, dann könnte ich das Ganze verstehen, aber sie schreibt doch selbst, dass dem nicht so ist und sie hier nach Ideen für nähere Wanderziele sucht.
Aber ich schätze, ich nehme das einfach ein bisschen zu persönlich, weil ich es in meinem Leben regelmäßig erlebe, dass Menschen mich dazu überreden wollen, Ausnahmen von meinen Prinzipien zu machen und ich das sehr nervig und unangemessen finde. Daher entschuldige ich mich fürs Überreagieren und OT und klinke mich hier aus.
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Saxaddict reagierte auf Carsten K. in Sichtbarkeit in den BergenNur zum Spaß ein einfaches Bild aus ca. 5 Metern Entfernung von hinten. Einfach deshalb, weil die Person die "Linie" am Baum durchbricht und so leichter zu sehen ist. Ich habe noch welche in die andere Richtung, da ist einfach nichts mehr zu sehen.
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Saxaddict reagierte auf skullmonkey in Sichtbarkeit in den BergenAuf vielfachen Wunsch einiger weniger: Ein Suchbild Finde den einen Wanderer mit nem orangenen Helm.
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Saxaddict reagierte auf Jever in Sichtbarkeit in den Bergenund noch ein hübsches Bild, mit Link zum Original unverkleinert....
Hochauflösend: https://i.imgur.com/4SFR8aj.jpg
Es sind 12 Personen im Bild
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Saxaddict reagierte auf Jever in Sichtbarkeit in den BergenDie Imo übelste Aufnahme, die mir bis jetzt vor die Linse kam. Bestes Wetter, kein Nebel und auf 50m Entfernung ist der Kollege schon fast unsichtbar.
und es braucht kaum etwas, um einen deutlichen Unterschied zu erreichen....
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Saxaddict hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in Sichtbarkeit in den BergenIch befürchte, dass dieser Faden bald zu gemacht wird, weil alles gesagt sein wird.... Bevor das der Fall ist, will ich meine Bitte äußern:
Kann es bitte bitte weiter Suchbilder geben und wenn möglich noch mit Spoilerschutz versehene Auflösungsbilder? (Aus mir wird wohl kein Bergretter mehr^^)
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Saxaddict hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Sichtbarkeit in den BergenIch befürchte, dass dieser Faden bald zu gemacht wird, weil alles gesagt sein wird.... Bevor das der Fall ist, will ich meine Bitte äußern:
Kann es bitte bitte weiter Suchbilder geben und wenn möglich noch mit Spoilerschutz versehene Auflösungsbilder? (Aus mir wird wohl kein Bergretter mehr^^)
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Saxaddict hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Sichtbarkeit in den BergenIch befürchte, dass dieser Faden bald zu gemacht wird, weil alles gesagt sein wird.... Bevor das der Fall ist, will ich meine Bitte äußern:
Kann es bitte bitte weiter Suchbilder geben und wenn möglich noch mit Spoilerschutz versehene Auflösungsbilder? (Aus mir wird wohl kein Bergretter mehr^^)
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Saxaddict hat eine Reaktion von moyashi erhalten in Hexatrek, 3.000 km Trail durch FrankreichIch war letzte Woche 5 Tage auf dem Abschnitt von Vif (bei Grenoble) bis Die im Vercors.
Super schöne Strecke und viel Wildleben: die Gemsen sind nur wenige Meter von uns unbeeindruckt auf dem Grad gewandert. Wir glaubten auch einen Yeti gesehen zu haben, aber das war dann nur Eric, ein französischer Fotograph in Ghilliesuit, der uns stolz ein frisches Wolfsfoto gezeigt hat!
Wir waren ohne GPS oder App unterwegs und haben uns für das entsprechende Gebiet das gpx file in refuges.info importiert. Dort waren schon ein paar Quellen als versiegt eingezeichnet, aber es waren noch mehr trocken (die bohren da oben schon Löcher um wieder an Wasser zu kommen).
Wir haben leider kein einziges Hexatrek-Schild gesehen
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Saxaddict hat eine Reaktion von markus.z erhalten in Sichtbarkeit in den BergenIch befürchte, dass dieser Faden bald zu gemacht wird, weil alles gesagt sein wird.... Bevor das der Fall ist, will ich meine Bitte äußern:
Kann es bitte bitte weiter Suchbilder geben und wenn möglich noch mit Spoilerschutz versehene Auflösungsbilder? (Aus mir wird wohl kein Bergretter mehr^^)
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Saxaddict reagierte auf TopperHarley in Hexatrek, 3.000 km Trail durch FrankreichFalls es jemanden interessiert: Der Hexatrek ist im Bereich der Vogesen max. alle 15-20 km markiert. An manchen Tagen habe ich gar kein Schild gesehen. Insbesondere die Abzweigungen vom GR53/GR5 sind überhaupt nicht markiert, da ist man dann auf den gpx-Track angewiesen. Bin teilweise welche davon gelaufen, die waren ganz interessant und versuchten bewusst weniger attraktive Teile des Hauptweges auszusparen. War manchmal allerdings etwas tricky zu finden.
Die Wasserversorgung in den Vogesen war übrigens trotz Rekorddürre okay. Nicht toll, aber dadurch, dass ich mir ca. 1 Mio. mögliche Wasserquellen in Osmand markiert habe ging es ganz gut, auch wenn man manchmal etwas mehr schleppen musste. Verdursten muss dort also niemand.
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Saxaddict reagierte auf marieke333 in Hexatrek, 3.000 km Trail durch FrankreichIch habe gerade eine kleine Teilstrecke vom Hexatrek gelaufen. Vom Genfersee nach Landry. Die Streckenwahl fand ich sehr gut. Im Vergleich zum gr5 wurden interessantere und abgelegenere Varianten gewählt. Zelten war gut möglich (wild, angewiesen Bivak oder Camping).
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Saxaddict reagierte auf entwurfung in Umweltgerecht an-/abreisenLKW sind mittlerweile eher schwer zu betrampen. Die meisten Speditionen verbieten das aus versicherungstechnischen Gründen. Trampen funktioniert aber nach wie vor. Ich möchte an der Stelle hitchwiki.org empfehlen. Da gibt es für viele Städte, Rasthöfe und Fährverbindungen gute Tipps.
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Saxaddict reagierte auf dr-nic in Der Eggeweg und warum du ihn vielleicht doch gehen solltestAus der kleinen Diskussion im Impressionen Topic heraus dachte ich es wäre vielleicht ganz gut einen kleinen extra Beitrag über den Eggeweg zu schreiben.
Der Egge Weg. Als Verlängerung des Hermannsweg verläuft er über ca 75km durch das Egge Gebirge. Beide zusammen bilden den Weg "Hermannshöhen". Der E1 folgt dem Eggeweg ebenfalls. Der Weg beginnt an den Externsteinen in Holzhausen und endet in Marsberg. In einer Zeitschrift des Egge Gebirgsvereins las ich, dass es der erste Weg war, der das Siegel "Wanderbares Deutschland" bekommen hat. Das muss lange her sein. Ich weiss nicht was die Kriterien dafür sind, aber heutzutage müsste er das Siegel "Wanderbare Postapokalypse" bekommen. Zumindest nach dem ersten Eindruck.
Wir alle kennen das Spiel. Fichtenmonokultur soweit das Auge reicht. Dann kommt der Borkenkäfer und veranstaltet seine Orgien und lässt es sich gut gehen. Irgendwann kommt ein Sturm vorbei und knickt alles um. Logischerweise rasseln dann die Harvester vom Forstamt durch die Landschaft und machen alles platt.
Ich denke auch, dass die meisten hier diese Anblicke auch kennen und mir waren sie ja auch nicht fremd, aber so krass wie auf den 75km habe ich es noch nicht erlebt und gespürt. Man geht halt auch die meiste Zeit auf dem Kamm und somit hat man einen weiten Blick auf die Verwüstung. Dank der anhaltenden Trockenheit ist alles braun und staubig. Die noch einzeln in der Landschaft rumstehenden Lärchen wirken traurig und verlassen. Die Bäume die um sie rum waren und ihnen Schatten gespendet haben sind nicht mehr da. Auf den Wegen sammeln sich tote Spitzmäuse und Maulwürfe.
Auf der anderen Seite hat man den regionalen Wanderverein, der mit allen Kräften versucht die Gegend attraktiv zu halten. Hut ab. Super gepflegte und top ausgeschilderte Wege. Richtig gute Hütten und viele Informationstafeln zur aktuellen Lage und der Region.
Die Gastronomie ist herzlich und kennt sich mit Wanderern*innen bestens aus. Genau wie die Anwohner*innen. In einem Ort mussten wir nach Wasser fragen und bevor wir die Tür erreichten kam schon eine Frau und meinte "Ich hab euch schon gehört. Gebt her die Flaschen."
In Blankenrode steht die Eggetränke. Zwei Kühlschränke voll mit Getränken und Snacks, eine Ladestation und Sitzecke. Bezahlt werden kann auch per Paypal.
Das ist schon alles beeindruckend. Im Guten wie im Schlechten. Und vielleicht ist das genau der Grund warum man den Weg gehen sollte, weil er schon fast extrem ist. Und die meisten hier werden den Weg in zwei Tagen gehen können. Deshalb kommen wir nun zur Logistik und dem Erlebten.
Ich bin den Weg mit meinem alten Herren gegangen. Da ich ihn nicht zum Zelten überreden konnte haben wir die beiden Nächte in Gasthäusern verbracht. Die erste Nacht in Bad Driburg im "Braunen Hirsch". Top Küche, super gute Zimmer und sehr nett. Der Laden brummt, obwohl die Stadt an sich eher völlig runtergekommen ist. Die zweite Nacht haben wir in Hardehausen im Haus Varlemann verbracht. Die hatten eigentlich Ruhetag, aber haben uns trotzdem aufgenommen. Auch Essen war kein Problem. Kurz nach unserer Ankunft musste mein Vater leider wegen einem Notfall zu Hause abreisen. Als ich nach einem Taxi zum nächsten Bahnhof gefragt habe (kein Empfang oder funktionierendes Wlan) meinte der Wirt er würde ihn hinfahren. Ich entschloss mich zu bleiben und am nächsten Tag die restlichen 20km bis Marsberg zu Ende zu laufen. Als ich nach dem Frühstück zahlen wollte meinte der Wirt trocken "69 Euro". Äh ja, Übernachtung, Abendessen, Frühstück, zwei Cola, zwei große Pilsetten und Taxi zum Bahnhof. Das alles am Ruhetag. 20 Euro Trinkgeld auf meinen Nacken.
Wie ist der Weg an sich? Er startet spektakulär an den Externsteinen und verläuft dann meist oben auf dem Kamm. Es gibt schon einige Km Singletrail, aber auch natürlich viel Schotterpiste. Die letzten 14km ist es auch gerne mal Asphalt. Da es ein historischer Weg ist bringt es das wohl mit sich. Auf der anderen Seite wird man auch nicht unnötig durch jede Ortschaft an jedem Gasthof vorbeigeschleust, wie es die Top Trails es ja gerne machen (müssen).
Den Weg kann man auch locker mit Zelt oder Biwaksack gehen. Besonders die Asselner Hütte zwischen Hebram Wald und Willebadessen liegt perfekt ab vom Schuss. Auch keine Ballerbutze in der Nähe. Aber auch sonst habe ich viele gute Stellen gesichtet. Auffallend war auch wie wenig Müll rumliegt. Ich habe lediglich zwei Hundekackbeutel voll bekommen. Vielleicht liegst auch daran, dass nicht mehr viele Leute unterwegs sind oder die Rodungsmaschinen ihn in den Boden eingearbeitet haben.
Verpflegung sollte man mitnehmen. Einkaufsmöglichkeiten gibt's meist nur weit ab vom Weg. Genug Wasser mitnehmen. Es gibt keine Quellen und keine Brunnen. Die Menschen in den Ortschaften sind aber sehr hilfsbereit. Wie oben schon erwähnt gibt's in Blankenrode die Eggetränke. Oberhalb von Hardehausen gibt es einen Truckerpuff. Wir haben davon abgesehen dort nach Wasser zu fragen.
In diesem Sinne "Happy sad trails"
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Saxaddict reagierte auf Bergschlumpf in Spitzköpfe/ Elsass Ende SeptemberWas genau habt Ihr in den 4 Tagen denn vor? Campingplatz mit Tagestouren, Strecke laufen etc...
In den Vogesen gibt es sehr viele tolle Plätze, ich komme aus dem Südschwarzwald und bin dort gerne unterwegs, weil es noch etwas weniger überlaufen ist wie der Schwarzwald und wie schon erwähnt die Landschaft teilweise schroffer, da das Wetter immer vom Westen kommt und sich dort austobt bevor es in Schwarzwald kommt. Erinnert mich auch oft an Schottland oder Skandinavien.
Auch ein Eldorado fürs Gleitschirmfliegen, falls Ihr nicht schon fliegt, vlt. auch ein Tandemflug lohnenswert.
Die Spitzköpfe kann man überschreiten, ist glaub III. Schwierigkeitsgrad, also nichts für Anfänger.
Ansonsten ist die erwähnte Martinswand auch toll, da geht's glaub bei 5+ los mit den Routen
Vom Col de la Schlucht hat es noch den Sentier des Roches, ein Felsenpfad, der aber ähnlich wie im Schwarzwald nur 1,2 schöne, spannende Stellen hat und ansonsten den Namen nicht verdient.
Ihr könnt auch einfach ein Stück vom GR53 laufen der dort entlang führt, bzw. jetzt auch der neue Hexatrek.
Über Schutzhütten, Wasserquellen könnt Ihr Euch hier informieren:
https://www.refuges.info/nav/751/massif/Hautes-Vosges/
Das Baden ist nach meinem letzten Stand leider in den meisten Bergseen verboten.
Für die Kulinarik könnt Ihr nach Ferme Auberges suchen, die Berggasthöfe in den Vogesen, oder einfach nur wie ich meist ein Stück Münsterkäse, Baguette, Flasche Wein, evtl. noch Eclairs, nen schönen Biwakplatz suchen und das Leben wie Gott in Frankreich geniessen.
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Saxaddict reagierte auf Steintanz in Spitzköpfe/ Elsass Ende SeptemberDie Hochvogesen (entlang Route de Cretes) haben mir sehr gut gefallen. Nach Osten häufig steil abfallende, felsige Hänge, mit schönen Seen, oben wirkt es v.a. bei trübem Wetter teils wie skandinavische Fjellregionen, nach Westen hin eher sanft abfallende Wald-/Wiesenhänge. Schöne Ausblicke auf dem Höhenweg über Rheintalebene zum Schwarzwald und mit etwas Glück bis in die schneebedeckten Hochalpen. Interessante Wegverläufe, sogar ein Felsenweg/Klettersteig (Sentier des Roches), hübsche Natur, Gämsen ... quasi eine Mischung aus Mittelgebirge (Hochschwarzwald, Schwäbische Alb und eine Prise Pfälzerwald), Fjell und Allgäu. Gut markiert, Hütten-/Unterkünftenetz meines Wissens auch gut.
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Saxaddict hat eine Reaktion von TopperHarley erhalten in Spitzköpfe/ Elsass Ende SeptemberDer gleichnamige Käse aus Munster stinkt gewaltig, schmeckt aber den meisten besser als er riecht.
Die Gegend da ist auf jeden Fall beliebt für Ausflüge. Geradmer finde ich persönlich etwas zu touristisch, aber Spitzköpfle ist ja ein Stück weg. Wir haben unsere Skitouren meist auf den Hügeln um den Lac de Blachemer gemacht. Der See eignet sich aber auch gut zum Zelten. Ist sehr schön da und es gibt eine kleine steinernde Schutzhütte und sogar ein gepflegtes Plumpsklohäuschen nebenan.
Nicht weit ist auch die Martinsmand, eine beindruckende Wand zum anschauen und auch zum beklettern - dann allerdings nur mit entsprechender Kenntins und Ausrüstung! Da kommt bei 60m hohen Wänden mit Multi-pitch schon alpines feeling auf.
Das Hohneck hat da meine ich den größten Gipfel. Da muss man nicht unbedingt drauf wandern, aber als Panorama ganz nett!
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Saxaddict hat eine Reaktion von FightFor1.5 erhalten in Spitzköpfe/ Elsass Ende SeptemberDer gleichnamige Käse aus Munster stinkt gewaltig, schmeckt aber den meisten besser als er riecht.
Die Gegend da ist auf jeden Fall beliebt für Ausflüge. Geradmer finde ich persönlich etwas zu touristisch, aber Spitzköpfle ist ja ein Stück weg. Wir haben unsere Skitouren meist auf den Hügeln um den Lac de Blachemer gemacht. Der See eignet sich aber auch gut zum Zelten. Ist sehr schön da und es gibt eine kleine steinernde Schutzhütte und sogar ein gepflegtes Plumpsklohäuschen nebenan.
Nicht weit ist auch die Martinsmand, eine beindruckende Wand zum anschauen und auch zum beklettern - dann allerdings nur mit entsprechender Kenntins und Ausrüstung! Da kommt bei 60m hohen Wänden mit Multi-pitch schon alpines feeling auf.
Das Hohneck hat da meine ich den größten Gipfel. Da muss man nicht unbedingt drauf wandern, aber als Panorama ganz nett!
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Saxaddict reagierte auf Konradsky in Ebay Kleinanzeiger BetrügerSehr dreist ist es, dem Käufer ein Paket mit Sendungsverfolgung zu schicken, welches allerdings leer ist. Da das Paket laut Sendungsverfolgung angekommen ist, zahlt Paypal deinen Schaden nicht.
Wenn jemand gerne mit dem normalen Paypal bezahlen möchte, braucht er nur 3% draufrechnen und mir das Geld dann mit Paypal schicken.
Gruss Konrad
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Saxaddict hat eine Reaktion von LaMarmotte erhalten in Kokosmilchpulver-ErsatzDie Zutaten der Liste bekommt man einzeln ja auch ganz gut. Man kann das zu Hause einmal vorkochen und dann die Verhältnisse anpassen und direkt mit den Ramen/Couscous/... im Zipbeutel mischen.
Im Asia-Laden gibt's es das beste Outdoorfressen, von Tapiokanudeln über gefriergetrocknete Shitakepilze
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Saxaddict reagierte auf Konradsky in Kokosmilchpulver-ErsatzIn sehr vielen Ländern ist fettiger Tee eine Delikatesse.
Gruss Konrad
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Saxaddict reagierte auf einar46 in Mein erster selbstgefertigter Rucksack - Geklebt und nicht genäht...Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekt hier im Forum plante ich schon seit einiger Zeit die Herstellung eines eigenen Rucksacks. Da ich mit dem Nähen auf Kriegsfuß stehe, blieb nur das Kleben übrig. Dadurch ergab sich auch sofort das Material, das ich für den Rucksack verwenden wollte: DCF.
Die Bilder zeigen das Ergebnis meiner 1-wöchigen Arbeit, verteilt über die Monate Februar und März. Weil das Nähen wegfiel, musste ich mir für viele Dinge spezielle Klebe-Lösungen einfallen lassen.
Der Rucksack hat ein Fassungsvermögen von 48 Liter und wiegt 375 g. Das Material des Grundkörpers (30 cm x 20 cm x 80 cm) wiegt ganze 47 g.
Wie kommt das (für mich) hohe Gesamt-Gewicht des Rucksacks zustande?
Da ich nicht nähen konnte, musste ich viele Dinge mit Klemm-Schnallen, Blitzverschlüssen ua. Plastikteilen lösen. Dann sind da noch die Gurtbänder, die elast. 3 mm-Kordelschnur für die 3 Netztaschen und das grobmaschige Netzmaterial. Von meinem Regenjacken-Projekt weiß ich, dass das Transferklebeband und das DCF-Reperaturklebeband ganz ordentlich zum Gesamtgewicht beitragen. Aus Sicherheitsgründen verwendete ich hauptsächlich das 2 cm-Transferklebeband. Viele Stellen am Rucksack (Haltepunkte der Hüft- und Schultergurte) verstärkte ich zusätzlich. An den breiten Schultergurten wollte ich auch noch etwas Schnick-Schnack (variable Befestigungsmöglichkeiten für allerlei Zusatzzeugs) haben.
So schaukelte sich das Gesamtgewicht langsam hoch.
Tests müssen jetzt zeigen, ob mein Rucksack den kommenden Outdoor-Belastungen gewachsen ist. Vielleicht kann ich das Gesamtgewicht bei einem der nächsten Rucksäcke (irgendwann) unter 300 g drücken.
Bild 1: Rucksack im Größenvergleich
Bild 2: Rucksack von hinten
Bild 3: Rucksack von vorn
Bild 4: Rucksack von der Seite
In meinem Blog (siehe Signatur) werde ich in den nächsten Tagen eine genaue Beschreibung der einzelnen Herstellungsschritte nachliefern. Ausreichend Bilder sind vorhanden.