omnom
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omnom hat eine Reaktion von khyal erhalten in Empfehlung für NavigationsappDa ich Single-Trails bevorzuge plane ich meine Touren immer in Komoot, da ich dort anhand der hochgeladenen Fotos schnell sehen kann, wie breit/idyllisch/wild die Wege sind. (Kennt jemand etwas besser geeignetes dafür?)
Dann exportiere ich die gpx und importiere sie in garmin connect und mapy. Auf dem Trail navigiere ich dann im Wesentlichen nur mit der Garmin Uhr, habe aber die Route in der mapy app auf dem Smartphone für all die Fälle, wo mir das Display der Uhr nicht ausreicht, ich mir aber schnell einen gößeren Überblick verschaffen möchte oder nach POI suchen will.
So vebraucht mein Routing insgesamt nur sehr wenig Energie. Kleiner Nachteil: mit derart importierten Routen kann man in mapy kein Routing nutzen, nur die Route auf der Karte anzeigen lassen.
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omnom hat eine Reaktion von Wayne Schlegel erhalten in Empfehlung für NavigationsappDa ich Single-Trails bevorzuge plane ich meine Touren immer in Komoot, da ich dort anhand der hochgeladenen Fotos schnell sehen kann, wie breit/idyllisch/wild die Wege sind. (Kennt jemand etwas besser geeignetes dafür?)
Dann exportiere ich die gpx und importiere sie in garmin connect und mapy. Auf dem Trail navigiere ich dann im Wesentlichen nur mit der Garmin Uhr, habe aber die Route in der mapy app auf dem Smartphone für all die Fälle, wo mir das Display der Uhr nicht ausreicht, ich mir aber schnell einen gößeren Überblick verschaffen möchte oder nach POI suchen will.
So vebraucht mein Routing insgesamt nur sehr wenig Energie. Kleiner Nachteil: mit derart importierten Routen kann man in mapy kein Routing nutzen, nur die Route auf der Karte anzeigen lassen.
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omnom hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Empfehlung für NavigationsappDa ich Single-Trails bevorzuge plane ich meine Touren immer in Komoot, da ich dort anhand der hochgeladenen Fotos schnell sehen kann, wie breit/idyllisch/wild die Wege sind. (Kennt jemand etwas besser geeignetes dafür?)
Dann exportiere ich die gpx und importiere sie in garmin connect und mapy. Auf dem Trail navigiere ich dann im Wesentlichen nur mit der Garmin Uhr, habe aber die Route in der mapy app auf dem Smartphone für all die Fälle, wo mir das Display der Uhr nicht ausreicht, ich mir aber schnell einen gößeren Überblick verschaffen möchte oder nach POI suchen will.
So vebraucht mein Routing insgesamt nur sehr wenig Energie. Kleiner Nachteil: mit derart importierten Routen kann man in mapy kein Routing nutzen, nur die Route auf der Karte anzeigen lassen.
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omnom reagierte auf Gibbon in Zelten mit TeleskopHi,
in der Rhön auf der hohen Geba gibt es Beobachtungsplattformen für Hobby-Astronomen (war selber noch nicht da), Link hier: https://verein-sternenpark-rhoen.de/beobachtungsplattformen-auf-der-hohen-geba/
Generell könnte man in der Rhön Glück mit dunklem Himmel haben, da versucht wird, die künstliche Lichtverschmutzung gering zu halten, siehe hier.
Die hohe Geba liegt am Milseburgweg, falls man mehrere Tage wandern will am Stück.
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omnom hat eine Reaktion von Steynberg erhalten in Zelten mit TeleskopDiese Karte bietet eine gute Orientierung, wo sich Inseln mit weniger Lichtverschmutzung befinden: https://www.lightpollutionmap.info/
EDIT: Rechtsklick auf die Karte und dann die Bortle-Klasse beachten. Niedriger ist besser. 3 dürfte auf dem deutschen Festland der beste Wert sein.
Was für ein Teleskop hast Du denn bekommen?
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omnom hat eine Reaktion von Steynberg erhalten in Zelten mit TeleskopOT: Für alle, die sich unter der Bortle-Skala nichts vorstellen können, enthält der Wikipedia-Artikel eine prima Illustration: https://en.wikipedia.org/wiki/Bortle_scale
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omnom hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Zelten mit TeleskopOT: Für alle, die sich unter der Bortle-Skala nichts vorstellen können, enthält der Wikipedia-Artikel eine prima Illustration: https://en.wikipedia.org/wiki/Bortle_scale
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omnom hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Zelten mit TeleskopOT: Für alle, die sich unter der Bortle-Skala nichts vorstellen können, enthält der Wikipedia-Artikel eine prima Illustration: https://en.wikipedia.org/wiki/Bortle_scale
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omnom reagierte auf Epiphanie in Zelten mit TeleskopOT:
BRESSER Arcturus 60/700 AZ
Zwar ein Anfängerteil aber Galileo hatte auch nix besseres 😉
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omnom hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Zelten mit TeleskopDiese Karte bietet eine gute Orientierung, wo sich Inseln mit weniger Lichtverschmutzung befinden: https://www.lightpollutionmap.info/
EDIT: Rechtsklick auf die Karte und dann die Bortle-Klasse beachten. Niedriger ist besser. 3 dürfte auf dem deutschen Festland der beste Wert sein.
Was für ein Teleskop hast Du denn bekommen?
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omnom hat eine Reaktion von andygogo erhalten in Kurioses am WegesrandAuf meiner letzten Tagestour entdeckt. Ich bin schon tausendmal da in der Gegend gewesen, diesen Seitenweg, auf der die Bank steht, aber noch nie entlanggegangen.
Es ist ein Denkmal für Roye Albrighton, Gründer der Band Nektar: https://de.wikipedia.org/wiki/Nektar_(Band)
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omnom hat eine Reaktion von Roiber erhalten in Kurioses am WegesrandAuf meiner letzten Tagestour entdeckt. Ich bin schon tausendmal da in der Gegend gewesen, diesen Seitenweg, auf der die Bank steht, aber noch nie entlanggegangen.
Es ist ein Denkmal für Roye Albrighton, Gründer der Band Nektar: https://de.wikipedia.org/wiki/Nektar_(Band)
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omnom hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Mesh Base Layer: Eine neue (alte) Sau wird durch's Dorf getriebenIch habe 2 Brynje Netzunterhemden, die schon älter sind und noch in der Version ohne Schulterpolster. Ich bevorzuge auf jeden Fall Kurzarm, da ich meine Temperatur bei Kälte gerne über die Arme reguliere und bergauf gerne die Ärmel hochkrempele, um Kühlung zu ermöglichen.
Die Netzunterhemden finde ich gerade für den Wechsel in kälteren Jahreszeiten zwischen schweißtreibendem Bergauf und normalem auf der Ebene/Bergab ideal, da sie für mich persönlich am besten dafür funktionieren, das Frieren durch ein durchgeschwitztes Unterhemd zu minimieren.
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omnom hat eine Reaktion von Daune erhalten in Mesh Base Layer: Eine neue (alte) Sau wird durch's Dorf getriebenIch habe 2 Brynje Netzunterhemden, die schon älter sind und noch in der Version ohne Schulterpolster. Ich bevorzuge auf jeden Fall Kurzarm, da ich meine Temperatur bei Kälte gerne über die Arme reguliere und bergauf gerne die Ärmel hochkrempele, um Kühlung zu ermöglichen.
Die Netzunterhemden finde ich gerade für den Wechsel in kälteren Jahreszeiten zwischen schweißtreibendem Bergauf und normalem auf der Ebene/Bergab ideal, da sie für mich persönlich am besten dafür funktionieren, das Frieren durch ein durchgeschwitztes Unterhemd zu minimieren.
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omnom hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Mesh Base Layer: Eine neue (alte) Sau wird durch's Dorf getriebenIch habe 2 Brynje Netzunterhemden, die schon älter sind und noch in der Version ohne Schulterpolster. Ich bevorzuge auf jeden Fall Kurzarm, da ich meine Temperatur bei Kälte gerne über die Arme reguliere und bergauf gerne die Ärmel hochkrempele, um Kühlung zu ermöglichen.
Die Netzunterhemden finde ich gerade für den Wechsel in kälteren Jahreszeiten zwischen schweißtreibendem Bergauf und normalem auf der Ebene/Bergab ideal, da sie für mich persönlich am besten dafür funktionieren, das Frieren durch ein durchgeschwitztes Unterhemd zu minimieren.
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omnom reagierte auf Torridon in Tschechien: Stezka Českem (Nordtrail) - 1000km vom westlichsten zum östlichsten Punkt der tschechischen RepublikDas Bild erinnert mich irgendwie an den E3 in der Slowakei dieses Jahr im September. Muss wohl an der Region liegen. 😁
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omnom reagierte auf Carsten K. in In Treibjagd geraten - und dann?Immer groß machen 😜
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omnom reagierte auf Kemma in Zwischenspiel: Eine Woche auf dem Westweg in der Vorweihnachtszeit – oder wie ich (hoffentlich) vom UH geheilt wurdeRelativ spontan hatte ich mich dazu entschlossen, ein Teilstück des Westwegs zu gehen (von Forbach bis Titisee) – da mein Jahresurlaub abgebaut werden musste, und mich der Westweg schon lange gereizt hatte, aber ich keine Lust hatte mich durch Menschenmassen zu schieben und vor allem meinen Schlafplatz mit ihnen zu teilen. Daher lag nichts näher, als das Ganze im Winter anzugehen, wenn der gemeine Schwarzwald-Wanderer zuhause vorm Kamin sitzen bleibt.
Vorab: Exzellente Entscheidung. Ich hatte – für mich – richtig Glück mit dem Wetter. Die ersten drei Tage gnadenloser Eisregen, Graupel und in den Regenpausen eine dermaßen hohe Luftfeuchtigkeit, dass es auch hätte Regen sein können (das war schön anstrengend und abenteuerlich und hat feine Fotos gegeben); die restlichen dreieinhalb Tage (unerwartet) feinster Sonnenschein den ganzen Tag lang. So sehr, dass ich mir einen Sonnenbrand geholt habe 😊 weil ich nach Studie des Wetterberichts die Sonnencreme gleich rausgeworfen und stattdessen die wasserfesten Überziehhandschuhe eingepackt hatte.
Dass die Regentage am Anfang kamen, war nur gut; andersrum finde ich hätte es etwas auf’s Gemüt gedrückt; aber so war ich noch voller Motivation, gut ausgestattet und das gloomige hat hervorragend zum Nordschwarzwald gepasst; war eine ganz tolle Stimmung und ich habe absolut niemanden die ersten drei Tage auf dem Trail getroffen. Den einzigen Kontakt zu Menschen hatte ich in den Wirtschaften; und da auch meist nur das Personal – dem Schwarzwald macht der milde Winter arg zu schaffen; an Skifahren ist nicht zu denken, auch von den Langlaufloipen, die ich gesehen habe, war maximal eine noch (mit viel gutem Willen) benutzbar).
So war es auch nicht verwunderlich, dass viele Gasthäuser geschlossen hatten.
Da vermutlich jeder außer mir den Westweg schon kennt, werde ich nicht groß auf den Trail selber eingehen, maximal auf die Besonderheit im Winter (der ja jetzt auch keiner war).
Laufbar war der Weg überall, an manchen Stellen war es anstrengend (hüfttiefer Schnee an der Hornisgrinde, in Sumpfgebieten teilweise 20cm hoch das Wasser, so dass ich barfuß durch bin; Schnee war teilweise so angetaut, dass man tief eingesunken ist und jedes Mal eine Wundertüte erwarten konnte – ist darunter Stein, eine Felsspalte oder ein Bach?). Aber an vielen anderen Stellen war es schon fast frühlingshaft schneefrei; und im Hochschwarzwald wieder so schön verharscht, dass man auf dem Schnee gut laufen konnte.
Ich war sehr überrascht von der Qualität der Wege – da ist wirklich extrem wenig Asphalt- und auch Forststraßenanteil; das meiste sind schöne single trails. Manchmal gehen drei Wege ab einer Gabelung ab; der Westweg ist dann meistens der unwegsamste (positiv). Ein bisschen dekadent fand ich es manchmal sogar, dass offensichtlich zusätzlich zu existierenden Verbindungen noch ein schöner Wanderweg ins Grün gezimmert wurde (vielleicht war die Reihenfolge auch anders); und – ich glaube nach Hausach – hat man häufig die Schwarzwaldhochstraße gehört.
Hat andererseits natürlich den Vorteil, dass wenn ich mir im tiefen Schnee ein Bein gebrochen hätte, ich nur die zehn Meter zur Straße hätte robben müssen und schon auf Hilfe treffen (oder überfahren werden).
Landschaftlich ist – auch auf dem Teilstück das ich gelaufen bin – total viel los, von dichten Wäldern über Sumpflandschaften, einem kleinen Stück Heide, zu offenen Bergwiesen und -weiden; im Hochschwarzwald teilweise sagenhafte Aussicht (Alpenblick in die Schweiz hinein!). Und man fühlt sich, zumindest im Winter, hin und wieder richtig allein auf der Welt.
Herrlich.
Prinzipiell ist der Westweg in der Vorweihnachtszeit unverständlich leer. Zum Wochenende wurde es ja wahnsinnig schön, den ganzen Tag Sonnenschein, Temperaturen über Null – und selbst da habe ich nur hin und wieder Menschen unterwegs getroffen; meist auch nur in der Nähe von Ortschaften / Wanderparkplätzen auf den Bänken sitzend; und auf den abgelegenen Teilen des Wegs insgesamt glaube ich zwei.
Regenstimmung im nördlichen Schwarzwald
fragwürdiges Schlafsetup und morgendliche Besucher
Sonnenaufgang vor der Hasemanhütte auf dem Farrenkopf
Meine Wegabschnitte (ich habe nicht die offiziellen Etappen gewählt, sondern immer 20-25km Länge bis zu einer geeigneten Schlafmöglichkeit; Höhenmeter haben sich dann so bis max. 1000 am Tag ergeben):
Tag 1: Bahn von Ulm nach Forbach, Laufen bis Unterstmatt
Tag 2: Schwabenrankhütte
Tag 3: Harkhof
Tag 4: Hasemanhütte
Tag 5: Kolmenhof
Tag 6: zum Kreuz
Tag 7: Titisee (Bahn zurück nach Ulm)
Ich habe dreimal in Pensionen / Gasthäusern übernachtet; davon hatte ich zwei schon von zuhause gebucht, das war aber nur dahingehend notwendig, dass ich jedes Mal der einzige Übernachtungsgast war und somit sichergestellt war, dass überhaupt geöffnet wurde: Für den ersten Tag war ich mangels geeigneter Schutzhütten nicht sicher ob ich draußen schlafen oder einkehren möchte, und hatte auf die Edelfuchslodge spekuliert (ohne zu reservieren), bei der ich dann aber vor verschlossener Tür stand, weil mangels Kundschaft einfach der Laden zu blieb.
Auch in der Alternative (Hochkopf-Stub in Unterstmatt) wurde es knapp – ich musste ein wenig mit der Wirtin diskutieren, da sie vorhatte am nächsten Morgen früh zum Zahnarzt zu fahren, und es daher kein Frühstück gäbe; ich wollte aber nur ein Bett im Trockenen, wir konnten uns dann einigen. Ursprünglich wollte ich am ersten Abend in Hundsrücken auf dem Gelände des Ochsenstalls zelten (die hatten auch wegen Wetter geschlossen; hatten mir aber erlaubt mein Zelt aufzustellen), allerdings stand das Wasser so hoch, dass es in den bathtub meines Notch Li (zugegebenermaßen auch eher Modell Crepes-Pfanne) hineingelaufen wäre. Ich schlafe zwar auf einer Luftmatratze und wäre daher nicht ertrunken, aber mit etwas Pech hätte es mich den Berg runtergespült, und dann hätte ich am nächsten Morgen in Schlafkleidung den ganzen Anstieg noch mal machen dürfen… Ok, ehrlich gesagt hatte ich einfach keine Lust auf zelten im Dauerregen. Daher habe ich spontan die erste Nacht in Unterstmatt in der Pension verbracht.
Die zweite Nacht (es hat ungelogen den ganzen Tag durchgeregnet) dann in einer einfachen Schutzhütte, in der ich aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit mein Zelt doch noch aufgestellt habe. Dennoch war am nächsten Morgen mein Schlafsack patschnass und noch mal drei Kilo schwerer.
Nacht drei im Harkhof, das wollte ich unbedingt mal aus Kult-Gründen ausprobieren (natürlich war ich wieder der einzige Gast). Habe mir die kleine „Vesperplatte warm und kalt“ bestellt, die ich komplett verschlungen habe; dazu ein Weißbier – und das ist mir wohl so auf den nüchternen Magen gegangen, dass ich fröhlich ein Stück von dem, was ich für Weichkäse hielt, abbiss – war aber Butter. Habe dann eine Scheibe Brot extra bekommen.
Am nächsten Tag – Samstag, und zum ersten Mal hatte es Sonne! musste ich durch Hausach – dunkel, Menschen, Verkehr und, am schlimmsten, 700 Höhenmeter Abstieg. Meine armen Knie.
Den Edeka hatte ich noch eingeplant, aber da ich von meinen eingepackten Fertigessen mit Mühe und Not bis dahin gerade zwei in mich reingebracht hatte, gabs dort nur ein paar Müsliriegel zu holen. Zum Glück gings dann wieder bergauf, sonst wäre mir kalt geworden; und an dem Tag bin ich tatsächlich in die vollkommene Dunkelheit gelaufen; so dass ich irgendwann nur noch mit Stirnlampe weiterkam. Aber schön war der Wald im Dunkeln, irgendwo hat ganz stilecht ein Käuzchen gehuuuut 😊
In der geplanten Schutzhütte flackerten schon Kerzen, ein Wanderer aus Stuttgart war da (und ein bisschen überrascht, dass so spät noch jemand kommt).
Wir haben ein bisschen gewitzelt (das gute am Wintercamping bei mir ist, dass ich vielleicht auch mal die Chance habe den Sonnenaufgang zu sehen…) dass er schon lange weg ist, wenn ich aufwache. Am nächsten Tag haben wir aber beide ungefähr eine Stunde in die Ferne gestarrt und den wunderschönen Sonnenaufgang über den nebelverhangenen Schwarzwaldtälern bewundert.
Das Wetter blieb konstant sonnig bis zu meiner Abreise in Titisee.
Die vorletzte Nacht hatte ich übrigens (aus Prinzip, damit ich das Zelt nicht umsonst mitschleppe) auf dem WoMo-Stellplatz des Kolmenhofs verbracht. Die Wirtin war total putzig, hat mir sogar eine Wärmeflasche angeboten für die Nacht – es blieb aber sogar über 0°). Ich schlafe echt gerne draußen im Zelt; aber auf dem Trip habe ich mich mit Schutzhütten auch sehr anfreunden können; die sind ja teilweise wirklich luxuriös ausgestattet, und viele liegen so schön nur am Westweg, dass man auch morgens komplett seine Ruhe hat und die Landschaft genießen kann. Das hätte ich nicht erwartet.
Und zum krönenden Abschluss habe ich mich für die letzte Nacht in der ehrwürdigen Pension "zum Kreuz" eingemietet, mit neuem Wellnessbereich und einer Panorama-Sauna, in der ich (natürlich war ich wieder der einzige Gast) den lila-orangefarbenen Sonnenuntergang über dem verschneiten Schwarzwald genießen durfte, um danach im Michelin-bemützten Restaurant mich quer durch die Karte zu futtern.
Am nächsten Tag ging es nur noch kurz bis Titisee über meist offenes, verschneites Gelände mit richtiger Winterurlaub-Stimmung; im Ort dann ein bisschen Gardasee-Stimmung mit Waffel und Glühwein am Seestrand (aber langsam zog der Himmel wieder zu - ich war ja auch fertig mit der Wanderung), bis ich den stündlich fahrenden Regionalzug zurück nach Ulm genommen habe. Was für eine gelungene Woche.
Ab Tag 4 gab's den Wald auch in sonnig.
Blindensee
Aussicht von der Hohenlochhütte (hier gibt's auch einen Übernachtungs-Pod und eine Komposttoilette!)
Wacken-Stimmung am Brend
Mein "Camp" am Kolmenhof - immerhin mit WC-Häusel. Ja, DCF ist ganz schön durchsichtig... Zum Glück haben sie um 20 Uhr die Scheinwerfer ausgemacht. Aber wie immer war ich der einzige Mensch weit und breit...
Spuren im Schnee und Winterstimmung beim Doldenbühl
Ausrüstung (shame!)
Mit dem Gewicht hatte ich es wirklich ein bisschen vergeigt auf diesem Trip:
Zunächst habe ich wieder mal vergessen, dass ich mir nichts aus Tütennahrung mache und in einem Anflug von „ich krieg nix zu essen weil alles zuhat“-Panik vier schwere Beutel Trekkingnahrung sowie eine insgesamt 400g schwere Wintergas-Kartusche beim globi organisiert habe. Totaler Overkill.
Dann habe ich noch (ist ja Winter) den 1,2 kg StS Altitude II Winterschlafsack eingepackt obwohl ich einen Katabatic Gear Flex 15 besitze (dass 15° Fahrenheit -10°C sind, war mir wohl irgendwie entfallen).
Bei Hoodie und Puffy habe ich dann auch noch mal gediegen zur wärmeren und schwereren Variante gegriffen, zusätzlich zur Mütze noch einen Buff eingepackt und – zack – bin ich mit über 12kg durch den Schwarzwald gepanzert.
Mir tut immer noch die Hüfte weh.
Wenigstens konnte ich endlich die Regenhose, die ich 1000km unausgepackt durch Tschechien geschleppt hatte, zum ersten Mal nutzen. Die und die wasserdichten Überhandschuhe waren die ersten drei Tage echt Gold wert. Ob es die 500g Regenjacke gebraucht hätte, weiß ich nicht; zumal die an Tag 2 auch schon durch war; natürlich auch weil mein Rucksack voll wie ein Schwamm immer schön nachbenetzt hat.
Nachdem ich an Tag 4 in der Schutzhütte einen echten ULer getroffen hatte, war’s mir schon ziemlich peinlich, als ich nach und nach meinen gesamten Hausstand aus meinem Rucksack ausräumen durfte. Zugegeben, der junge Mann war nur für’s Wochenende unterwegs (strahlender Sonnenschein) und mochte nach eigenen Angaben den Winter nicht, da kalt – aber zumindest hat’s bei mir endlich den Schalter so richtig umgelegt, und ich habe mein Setup jetzt komplett umgestellt für die – hoffentlich bald folgende – fehlende Etappe Titisee – Basel und mein Gewicht halbiert:
Schlafsack raus, Quilt rein Zelt raus (so viele Schutzhütten! Wofür brauche ich denn bitte ein Zelt?) Regenjacke raus, Poncho (-Tarp) rein Nie wieder Tütennahrung! An zwei Abenden habe ich außer einem Riegel nichts gegessen, weil ich einfach keine Lust hatte mir eine der mitgebrachten Tüten zu kochen. Das sagt wohl schon alles. Gas-Kocher raus, entweder stoveless oder carbon felt Spirituskocher (für Instantkaffe oder Grüntee reicht das allemal. Und wenn der doch nicht zündet, hab ich halt ein bissel schlechte Laune bis zur nächsten Wirtschaft). Sonstiges Regen-Gear raus sofern die Wettervorhersage stimmt Mit etwas Glück kann ich dann sogar den Rucksack tauschen – ich bin immer noch ein großer Fan des Komforts, den das Osprey Eja-Tragegestell bietet. Allerdings saugt sich das bei Regen dermaßen mit Wasser voll, dass ich noch zwei Tage später immer ordentlich davon angefeuchtet werde. Schwerer wird er dazu noch. Und ich hege langsam die Vermutung, dass meine Hüftschmerzen auch durch das konsequente Verlagern der Last auf den Hüftgurt provoziert werden. Also teste ich mal, wie sich die dann nur noch 5kg Gesamtgewicht in meinem leichten Fotorucksack ohne Hüftgurt tragen lassen.
Was ich ganz groß feiere: Meine Entscheidung in Goretex-Schuhen zu gehen. Die Wege waren wirklich extrem nass, meist bin ich in einer Art Bachlauf gewandert; und drei Tage hat es ja auch noch geregnet. Einmal habe ich es geschafft, die Schuhe innen nass zu bekommen; und zwar über die Zunge (die wohl nicht Goretex ist, sondern sich vollsaugt. Gut gemacht, Lowa!). Sind aber über Nacht wieder getrocknet. In Kombination mit Merinosocken eine perfekte Wahl, auch wenn die Schuhe manchmal innen leicht klamm waren, die Füße waren immer happy und trocken.
Und falls sich jemand fragt, ob es sich lohnt im Winter den Westweg zu gehen: JA.
Schnell noch 'ne Waffel mit Eis am Titisee - und damit mir nicht kalt wird, ein Winzerglühwein dazu.
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omnom reagierte auf wilbo in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadN´Abend!
Ich habe das bei meinem Trapezo-mid einmal getestet, um die schlaffe Diagonale zu straffen. Der Effekt war so mau, dass ich diese Abspann-Methode nicht weiterverfolgt habe.
Der Bereich oberhalb des Abspannpunktes strafft sich nicht wie beim normalen Abspannen, sondern wird in der Fläche eher lockerer nach oben gezogen. Um einen ausreichenden Lifter-Effekt zu erreichen, musste ich die Abspannschnur so weit nach außen abspannen, dass es keinen Vorteil gegenüber der herkömmlichen Abspannung gab. Aufgrund der zusätzlichen Länge fand ich die Stolpergefahr sogar größer als beim normalen Aufbau.
OT: Um einen Schaden am Lifter zu vermeiden, clippe ich lieber einen Handschuh-Haken aus Plastik an den Abspannpunkt. Sollte jemand über die Schnur stolpern, ist nur das Häkchen im Sack.
VG. -wilbo-
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omnom hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadVor kurzem habe ich bei meiner Suche nach Mods für mein Lanshan dieses Video entdeckt und finde das Konzept einer "Catenary-Line" anstatt von Stöcken, um die Lifter anzuheben, ziemlich einleuchtend. Ausprobiert habe ich es noch nicht, habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht und könnt zu Pro/Contra berichten? Danke!
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omnom reagierte auf schwyzi in Hirschhorntalk - sinnvoll oder überflüssiges Gewicht?OT:
Hirschhorn - Talk:
Sorry, could not resist!
Jedesmal, wenn ich die Überschrift lese, hab ich dieses Bild im Kopf! Und das musste da endlich mal raus...
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omnom hat eine Reaktion von schrenz erhalten in Kurioses am WegesrandDas hier habe ich am Wegesrand entdeckt und fand es historisch wertvoll :D
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omnom reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Ich mag ja Sowjetarchitektur ungemein
noch in Kutaisi und Zugdidi
Und in Tbilisi
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omnom reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Zahlreiche Innenhöfe laden zur Erkundung ein - die Holzarchitektur ist beeindruckend!
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omnom reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Unglaublich viele Hauseingänge der Gebäude laden zum Entdecken ein