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Ultraleicht Trekking

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Bauerbyter

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  1. Gefällt mir!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von ultraleichtflo erhalten in Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos   
    oha krass, in der Gegend war ich auch mal, aber nur mit dem Moped.  Ich erinnere mich immer an den Satz: "Wenn dir was passiert, sag dass du nach Thailand willst" (hab das sogar auf laotisch aufgeschrieben) 
    Sehr spannend, bitte berichte uns weiter :-)
  2. Gefällt mir!
    Bauerbyter reagierte auf ultraleichtflo in Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos   
    Habe einen richtig coolen Fluss zum Packrafting in Laos gefunden
     
    Der Fluss läuft ca. 50 km östlich parallel zum Nam Ou River und mündet im Mekong bei Luang Prabang 
    Der Fluss ist durchaus als Rafting River bekannt. Vorallem der untere Teil von Pakseng nach Luang Prabang, wo während der Regenzeit auch Passagen bis Wildwasserstufe IV zu finden sind.
    Der obere Abschnitt dagegen ist dagegen kaum bekannt
    Ich habe 70 km flussaufwärts angefangen, in Vieng Kham 50 km östlich von Nong Khiaw, einem bekannten Touristenspot am Nam Ou. Der Ort gefällt mir persönlich nicht so toll, aber Muang Ngoi 1 Stunde mit dem Longtail flussaufwärts ist einer meiner Lieblingsspots in Laos.
    Ich wollte ursprünglich von Muang Khua den Nam OU in 2-3 Tagen bis Muang Ngoi hinunterpaddeln.
    Aber leider war der Name Out wegen diverser Staudâmme einfach still wie ein See. Und so fuhr ich mit dem local Boot.
    Also habe ich mir stattdessen den ziemlich unbekannten Nam Xueng vorgenommen.
    Es gab ziemlich wenig Informationen über diesen Fluss, besonders nicht über den oberen Teil und es war schwierig überhaupt dort hinzukommen.
    Ich hatte zum ersten Mal vor Jahren von diesem Fluss gehört. Von einen local guide, der sogar deutsch sprach.
    Damals hatte ich aber nur mein Abfibio Nano dabei.
    Jetzt hatte ich das, MRS Alligator 2 S dabei
    Ich bin also erstmal einen Tag vorher den Fluss mit einem Moped erkunden gegangen.
    In Nong Khiaw wollte oder konnte mir keine lokale Reiseagentur weiterhelfen.
    Obwohl sie Kayaktouren anboten.
    Der Weg hin und zurück ging über eine nur teilweise asphaltierte Straße und die Landschaft und die Straße und auch armen staubigen Dörfer haben mich an Nepal erinnert.
    Ich bin dem Fluss ein paar km gefolgt, um einen Eindruck zu bekommen
    Es sah machbar aus und der Fluss schien eine ordentliche Fließgeschwindigkeit zu haben.
    Also fuhr ich zurück nach Nong Kiaw und nahm am nächsten Tag einen local Bus ( was etwas besser war s auf dem Moped, trotzdem schluckte man auch im Bus ordentlich Staub ) wieder nach Vieng Kham, wo ich in einem Guesthouse übernachtete.
    Hier sprach keiner Englisch, sondern nur laotisch oder Vietnamesisch.
    Am nächsten Morgen habe ich mir einen gebratenen Reis mit Gemüse und Schweinefleisch in einer Plastiktüte mitgenommen als Lunchpaket.
    Wo ich übernachten sollte war mir unklar.
    Auf Google Maps oder Maps.me waren keine Orte eingezeichnet, zu klein bzw. namenlos
    Ich hatte eine Mosquito Hängematte von Cocoon und einen Schlafsack dabei.
    In Nordlaos ist es am Tag geschmeidige 30 Grad, aber nachts kühlt es bis  auf 10 Grad runter
    Vielleicht würde ich ja auch in einem Dorf am Fluss ein Guesthouse oder ein Homestay finden oder
    Ich trug mein Packraft hinunter zum Fluss und bereitete es vor.
    Ich hatte nur leichtes Gepäck. Was ich in der Burgtasche und im Fußraum verstaute.
    Mein Hauptgepäck hat ein Freund nach Liang Prabang vorausgebracht, der auch mit Packraft dabei war.
    Aber der hatte sein Packraft zuvor an einem Stacheldraht aufgeschlitzt und dem erschien meine Unternehmen etwas zu riskant
    Das Essen deponierte ich hinter dem Sitz, da es dort am kühlsten zu sein schien.
    Ich kam aber erst um 10:30 los und genau zu der Zeit löste die Sonne die Wolken und Nebel auf 
    Hier gab es jeden Morgen einen dichten mystischen Nebel.
    Für den ersten Tag hatte ich mir vorgenommen etwas die halbe Strecke bis Pakseng zu schaffen. ca. 30 km
    Etwas mulmig war mir schon, so allein auf dem unbekannten Fluss ohne echte WW Erfahrung und ich hatte auch meine aufblasbare Schwimmweste zuhause vergessen...
    Auch weiß man nie ob in dem Gebiet nicht noch irgendwo Streubomben und Minen aus dem Vietnamkrieg liegen.
    Die Flüsse dort dürften wichtige Transportwege des Vietkong für Waffen und Munition gewesen sein. Und Laos ist deshalb heftig von den Anerikanern bombardiert worden
    Der Start war recht rasant unter der Dorfbrücke hindurch, dicht an einem Brückenpfeiler vorbei. Das hatte ich mir am vorherigen Abend gemerkt.
    Der Fluss verlief zuerst sehr kurvig und am Ufer sah ich ein paar Goldwäscher
    Der Fluss hatte hier einen recht niedrigen Wasserstand, so dass ich mich gelegentlich flach auf den Rücken gelegt habe, um nicht aufzusetzen.
    Der Fluss floss zunächst recht gemächlich, ab und zu kleine Stromschnellen





    Fortsetzung folgt
     
  3. Gefällt mir!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von laufnaso13 erhalten in Packliste optimieren - nach 5-10 Jahren Nutzung   
    Hey Leute,
    ich war lange nicht mehr so richtig im Forum aktiv und hab auch eigentlich sehr wenig mitbekommen was in der UL Welt so abgeht (Kind bekommen und Co ).
    Ich war allerdings 1-2 mal im Jahr unterwegs aber mit meiner alten Ausrüstung die ich jetzt teilweise seit 10 Jahren habe - damals hat mit @Trekkerling noch geholfen ein paar Gegenstände zu kaufen  Unter anderem ist mein GoLite Rucksack jetzt 10 Jahre alt und den hab ich da schon gebraucht gekauft - aber immer noch sehr zufrieden.
    Ich mache 2 mal im Jahr 5-10 Tage Trips - z.B. gehen wir jedes jahr 6 Tage den Hexatrek entlang und steigen immer wieder da ein wo wir aufgehört haben, ich bin gerade erst von einer Tour zurück von Barr nach Thann. Ich kann die Vogesen nur empfehlen, einfach Hammer. Vorallem auch weil das campen mMn dort einfach erfrischend einfach ist.
    Aber es gibt einfach Ausrüstungsgegenstände die langsam mal einen Ersatz brauchen. Wichtig ist noch, wie ihr seht kommt viel von meiner Ausrüstung vom Decathlon und ich habe keinen Stress Geld auszugeben wo es Sinn macht, bin aber kein Fan von 400€ Jacken und Co, wenn es günstigeren Ersatz gibt der ähnlich gut ist - gute alte 80/20 Mentalität (verstehe wenn das andere gut finden, aber für die paar Tage die ich im Jahr draußen bin ist das für mich ein wenig overkill, meine Meinung):

    1. Zelt. Das ist am wichtigsten, weil das hab ich auf dem Trail einem älterem Engländer überlassen weil seines im Zoll stecken geblieben ist und ich eh auf dauer ein neues wollte (Lanshan 2 Pro). Wie ich mich schon im "Kurze Frage, Kurze Antwort" Thread asugelassen haben, möchte ich ein doppelwandiges Zelt und im Moment denke ich ans X-Mid 2, falls ihr andere Ideen in der Preisklasse habt gerne her damit.
    2. Warme Socken: ich bin jemand der wirklich nicht schnell friert, bin da sehr robust, aber kalte Füße im Schlafsack sind einfach doof Hab diesmal aus Spaß so richtig dicke Wollsocken mitgenommen und war erstaunt  wie sehr ich plötzlich damit geschwitzt habe. Gibt es allerdings Alternativen die vllt nicht so schwer sind? (also nur zum Schlafen)
    3. Oberkörper Layer: Irgendwo hab ich was von Polartec Alpha gelesen? Bin da nicht schlau draus geworden was da jetzt gut ist und was nicht. Macht das Sinn? meine billo Fleece Jacke ist auf jedenfall langsam durch und auch etwas zu kalt für 6 Grad bei Wind und Regen.
    4. Nasse Füße: Wie macht ihr das wenn es 3 Tage durchregnet mit Trailrunnern/minimalschuhen? Meine Füße sehen immer aus wie von ner Wasserleiche.
    5. Ansonsten freue ich mich auch einfach über jeden Tipp.
    Hier meine Packliste: https://lighterpack.com/r/r235ga
     
    Danke schon ein mal  
    Grüße Bauerbyter
  4. Gefällt mir!
    Bauerbyter reagierte auf Blickpunkt in Packliste optimieren - nach 5-10 Jahren Nutzung   
    Ich benutze Schlafsocken von OMM. Sind mit 40 g das Paar immer noch sehr leicht und auch super warm. Das Material ist Alpha Direct sehr ähnlich. Vorteil: man bekommt sie auch gut in Europa und sogar in Deutschland.
    https://theomm.com/de/product/core-tent-sock/
  5. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf realholgi in Packliste optimieren - nach 5-10 Jahren Nutzung   
    Kann ich total nachvollziehen: Ich benutze Apha Socks von Farpointe mit 21g. Superwarm und kuschelig. https://www.garagegrowngear.com/products/alpha-camp-socks-by-farpointe-outdoor-gear
  6. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Sören in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ein Stück Schwammtuch mitnehmen, das Fly von Innen vor dem Abbau damit abwischen, es kräftig durchschütteln, in der Außentasche verstauen und mittags kurz ganz trocknen lassen.
  7. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Wander Schaf in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ja die Chance gibt es und nein,  in USA zu bestellen, wäre eigenartig,  da das Zelt aus Kanada kommt. Was es samt zusätzlicher ungefährer kosten von 110 Euro etwas günstiger macht, als wenn du es in den europäischen Shops bestellst,  die nach einmaliger google Suche bei mir angezeigt werden. Hikerhaus und outdoorline.sk. Die sind auch auf der durston Website als europäische Vertriebspartner aufgelistet. 
     
  8. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Cullin in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Wenn Fly und Inner getrennt transportiert werden und der Boden trocken ist und auch beim Abbau nichts drauf tropft und es nicht so nass war dass sich das Inner vollgesaugt hat.... dann ja.
    Und natürlich tropft es dich nicht an. 50% des Problems ist ja Kondenswasser nicht nur regen.
    Also ein wenig Vorteil ist es meiner Meinung nach schon, aber trotzdem wirst du mit Feuchtigkeit zu tun haben. Oder du bist irgendwo unterwegs wo es sehr trocken ist. Utah im Sommer zum Beispiel. Da kannst du das Zelt in der Früh zusammen packen und direkt wieder in den Schrank werfen. 
  9. Gefällt mir!
    Bauerbyter reagierte auf theuol in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Das ist nicht meine Erfahrung. Natürlich kommt es auf die spezifischen Umstände drauf an, aber meiner Erfahrung nach ist es so, dass, wenn das Aussenzelt nass ist, auch das Innenzelt zumindest ein wenig nass wird. D.h. jetzt nicht, dass ich doppelwandige Zelte nicht gut finde, ganz im Gegenteil. Doppelwandige Zelte haben weniger Kondensation (bei guter Bauweise ergibt sich eine "Kaminlüftung") und zudem tropft es nicht auf dich drauf, da du durch das Innenzelt geschützt bist. Aber ein wenig nass wird es in der Regel schon. 
  10. Gefällt mir!
    Bauerbyter reagierte auf unsinnierer in Selbstgemachte Trekking-Menüs   
    Ich bin gerade auch dabei, neu in das Thema selbstgemachte Trekkingnahrung mit Hilfe eines Dörrautomaten einzusteigen. Unabhängig davon, ob man ein solch tolles Gerät besitzt, möchte ich noch untenstehende Tipps einbringen.
    Ich habe entdeckt, dass es verschiedene Hülsenfrüchte schon in für uns ideal vorbereiteter Form gibt. Also trocken, nicht aus der Dose und schnellgarend. So gibt es z.B. von Alnatura folgendes:
    Kichererbsen Couscous (wird mit heißem Wasser aufgegossen und 5-10 Minuten quellen gelassen)
    Rote Linsen wie Reis (müssen 5-6 Minuten ziehen in heißem Wasser)
    Lupine geschrotet (5 Minuten köcheln, 10 Minuten quellen)
    Dies alles lässt sich wunderbar mit verschiedenem getrocknetem Gemüse, Soßen, Suppen etc. ergänzen. Im Ergebnis erhält man ein sehr lange sättigendes, proteinreiches Essen.
    Gerade auch für Menschen, die aus verschiedensten Gründen eher auf Weizen (und damit auf herkömmlichen Couscous) verzichten wollen, bietet es sich an z.B. solch einen Kichererbsencouscous mal zu probieren.
  11. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf reiber in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Der von mir genannte Abschnitt geht bis T5-, weshalb ich auch anspruchsvolle Abschnitte erwähnt hatte. Diese  Abschnitte sind nur kurz und gut mit Ketten versichert. Der Rest ist meist T4. Eine grundlegende Bergerfahrung sollte natürlich vorhanden sein und das Wetter sollte auch passen.
    Im Tal würde ich aber nicht biwakieren. Das kann teuer werden.
    Senda Segantini oder VAVM sind zwei unterschiedliche Welten.
    Kesch-Trek wäre noch eine Möglichkeit. Da muss man noch etwas anhängen um 5 Tage zu füllen.
    Bernina-Trek in der selben Ecke. Den kenne ich aber nicht
  12. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Anne in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Für eine Talwanderung ist eher das Verzasca-Tal zu empfehlen, viel schöner als das Maggia-Tal,aber das ist subjektiv.
     
  13. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Patirou in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Nur um es mal gesagt zu haben - der Valle Maggia Höhenweg ist meistens T4 und hat u.a. T5+ stellen. Das ist überhaupt nicht das gleiche wie der vier Quellen Weg (max. T3)...
    https://www.ticino.ch/pdf/infoturistica/Via Alta Vallemaggia - DE.pdf
    Falls es eure erste Bergtour (dafür wäre der Vier-Quellen-Weg ideal) im T4+ Gelände ist - würde ich dringendst davon abraten. Ich sehe einfach den Wiederspruch der 2 verschiedenen Wege und habe daher bedenken.
     
    Für schöne Natur kann ich sonst alles im Graubünden empfehlen - viel abgelegener und einige 3000er die über T3 zu erreichen sind. 
    Hier ein Beispiel was so die gleiche Länge hat:
    https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-25
    Sonst ab Davos gibt es einige coole Sachen wo man sich easy was 4 Tage zusammenstellen kann.
     
    Falls es was vorbereitetes sein soll : unter Schweizmobil in den Filtern nationale/regionale Routen, alles leichte hinausfiltern und dann in den Kantonen Graubünden, Wallis, Bern, Uri suchen (für "deutsch"sprachig). Da findet man schon sehr viele Vorschläge für 4-7 Tage (geht natürlich auch länger oder Teilstücke von längeren).
  14. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf reiber in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Welche Schwierigkeit darf der Weg haben ?
    Via Alta Valle Maggia z.B. Cardada bis zu Capanna Barone. Hat eine paar (kurze) anspruchsvolle Stellen, dafür aber absolut kein Auto oder Motorrad zu hören.
  15. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Anne in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Vorteil der Via Alta Valle Maggia ist, daß ihr bei den Selbstversorgerhütten zelten könnt. Die Etappen sind jedoch zum Teil lang ( 8 h) und fordernd, aber wunderschön.
  16. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Mars in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Vor Jahren habe ich die "harmlose" Variante gemacht, nämlich unten im Maggia Tal. Selbst das ist wunderschön. Vielleicht macht ihr ein paar Tage oben und falls es euch zu viel wird, steigt ihr irgendwie runter - offenbar ist die ganze Strecke 200 km lang.
    Hier noch die Webseite: https://www.viaaltavallemaggia.ch/de 
  17. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf Mars in Vier Quellen Weg - Erfahrung und evtl Biwakieren   
    Schau mal hier: https://www.sac-cas.ch/de/umwelt/bergsport-und-umwelt/campieren-und-biwakieren/
    Der Weg verläuft meist über der Baumgrenze, dem Biwakieren dürfte wenig im Wege stehen, ausser lokalen Naturschutzgebieten (z.B. im Goms, um die Rheinquelle, Gotthardpasshöhe etc). Auch gibt es offenbar Herdenschutzhunde auf der Alp Cavanna. 
    Jedoch: Ihr seid in denselben Tälern wie dem Oberalp, dem Gotthard, dem Furka, Grimsel und dem Nufenen unterwegs. Ohrhörer mit Geräuschkontrolle und solide Ohrstöpsel für die Nacht wären bei mir auf jeden Fall im Gepäck, es sei denn Du willst deine Motorengeräuscherkennungsrate steigern. 
    Diese Pässe sind im Sommer bei Motorradfahrern sehr beliebt, die fahren da auch in Gruppen darüber, manche nehmen sich mehrere Pässe am Tag vor und haben es entsprechend eilig. Also eigentlich verläuft dieser Weg ziemlich oft nahe an all diesen Passstrassen.
    Unter heiler Bergwelt stelle ich mir was anderes vor.
    Auch das Goms ist ein enges Tal, auch dort kann einem Motorradfahrer schon mal die Hand ausrutschen oder die müssen die Hochdrehfähigkeit der Motoren ein letztes Mal testen, bevor es den nächsten Pass hoch geht.  
  18. Gefällt mir!
    Bauerbyter reagierte auf cafeconleche in Trekking in Chile   
    Wenn ihr Torres dem Paine machen wollt, seid ihr inzwischen aber schon recht spät dran mit Buchen. Da muss man im Voraus alle Campings buchen (verteilt auf 2 Betreiber) und anschließend sich ein Permit besorgen.Es ist inzwischen alles sehr reglementiert dort, nur gegen den Uhrzeigersinn, und selbst Kocher nur an ganz bestimmten Plätzen benutzen und so. Und macht nicht den Fehler, nur das „W“ zu laufen, sondern den ganzen Rundweg. Es ist wunderschön und ungeheuer beeindruckend. Wenn ihr dann schon in Puerto Natales seid, guckt euch die Mithodon-Höhle bei Puerto Natales an. Und es gibt noch so einiges mehr: Überreste der alten großen Schaffarmen, noch weiter südlich die Isla de Navarino…

    Weiter im Norden, aber noch viel südlicher als Santiago:
    Wenn ihr Vulkane mögt: relativ einfach kommt man von Pucon aus auf den Villarica, außer er ist gerade zu aktiv. Aber nur mit Führer, und der besteht auf Bergschuhe. 
    Ebenfalls „in der Gegend“ ist die Insel Chiloe mit einem Nationalpark drauf, da kann man hineinwandern und sieht, wenn man zur richtigen Zeit kommt, eine riesige Pinguinkolonie. Nächste Stadt ist Castro oder, auf dem Festland , Puerto Montt.
    Und der Nationalpark Alerce Andino , auch „in der Gegend“, wenn man sich die Entfernungen in Chile anguckt. Es sind zum Schutz der letzten drei 3000 Jahre alten Bäume ( die anderen wurden in Asien zu Zellstoff verarbeitet) nur noch Tagestouren möglich, aber ungeheuer eindrucksvoll. 
    Den mehrtägigen Rundwanderweg circuito de Los condores habe nicht ich gemacht, aber als eindrucksvoll berichtet bekommen.
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    Bauerbyter reagierte auf BohnenBub in Trekking in Chile   
    Hier mal eine grobe Idee für Zentral-Patagonien, die in Kombination aus Wandern und Backpacking große landschaftliche Vielfalt bietet: Ihr fliegt nach Coyhaique, fahrt per Bus nach Puerto Ibanez (auf dem Weg dahin könntet ihr 2-4 Tage Cerro Castillo Traverse wandern) und dann per Boot über den Lago General Carrera / Lago Chelenko nach Chile Chico. Von dort zum Startpunkt der Jeinimeni - Avilés Traverse, die euch in 2-4 Tagen in den Patagonia National Park führt. Von dort per Bus oder Hitch Hike die Carretera Austral runter bis Villa O'Higgins (einen Großteil der Strecke könntet ihr euch in 5-8 Tagen über die Ruta de los Pioneros wandern – die ist allerdings recht einsam und hat eine potentiell knifflige Bach-Querung). Von O'Higgins per Boot über den Lago O'Higgins / Lago San Martin mit Abstecher auf Aussichtspunkte über die Ausläufer des südlichen Inlandeises und die Grenze, die nur fußläufig zu überqueren ist nach Argentinien. Über den Lago del Desierto nach El Chalten laufen (bzw. den Straßenteil hitch hiken). Dort den 3-5 Tage Huemul Circuit machen. Das nötige Equipment (Gurt, Bandschlinge & 2x Stahlkarabiner meine ich) für die zwei Tyrolean Traverses könnt ihr in El Chalten leihen.
    Falls ihr ohnehin auch noch die Torres del Peine Region, Tierra del Fuego etc. sehen wollt, ist El Chalten ein guter Startpunkt, um über El Calafate mit Bus oder Flugzeug weiter zu reisen.
     
    Bei "nur" 4 Wochen, würde ich entsprechend nicht versuchen wollen vom Altiplano und der Atacama im Norden bis nach Patagonien im Süden alles zu sehen, sondern mich auf eine Region festlegen. Sonst kratzt du überall nur an der Oberfläche und hetzt von Flugzeug zu Überlandbus.
  20. Gefällt mir!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Huaraches / Sandalen   
    Das glaube ich nicht dass das passiert. Wie Schuiche schon schreibt ist das relativ wenig reibung und ich hab das Ganze auch schon mit dem Feuerzeug verschmelzt und selbst wenn es dann durchscheuert... zieh ich etwas Schnur nach und mach einen neuen Knoten
    @schuicheich experimentiere mal noch mit der Schnürung, aber bis jetzt finde ich das recht angenehm.
  21. Gefällt mir!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Huaraches / Sandalen   
    So ich habe mir doch mal 3 kleine Platten bestellt zum testen:
    - https://www.extremtextil.de/vibram-sohlenplatte-supernewflex-8868-4mm-schwarz.html
    - https://www.extremtextil.de/vibram-sohlenplatte-supernewflex-8868-6mm-schwarz.html
    - https://www.extremtextil.de/vibram-sohlenplatte-claw-7154-4-5mm-schwarz.html
     
    Und mir auch mal Schnürsenkel und Bänder mitbestellt um zu testen was mir besser gefällt.
    Hier das erste Ergebnis (etwas staubig nach dem ersten Testrun):

    Die Bindung hab ich von hier übernommen: https://www.youtube.com/watch?v=HF5Ia0n3Ung
    Fazit: Die Supernewflex in 4mm sind recht weich und schlapprig, was nicht schlimm ist wenn man damit auf normalen Untergründen oder durch die Wiese geht. Beim Joggen auf Kies geht es, kann mir aber angenehmeres vorstellen, da mittlere Steine schon recht wehtun (Ich jogge schon länger mit dem 5mm Warriors, die sind tatsächlich ein ganzes Stück härter - Sohlenplatte NewFlex LISK). Aber ich rutsche nicht drauf herum und sie liegen angenehm am Fuß an. Für den ersten Versuch schonmal recht gut
    Bindung: Ich bin ja bis jetzt nur diese  Gewebebänder? von den Shammas gewöhnt aber ich finde diese Art von Schnürbindung genial, hab tatsächlich gerade das Gefühl das ich es einfacher richtig einstellen kann und das mein Fuß bombenfest hält.. werde das noch ein wenig ausprobieren und dann berichten.
    Herstellung: Leider lässt sich das Material nicht gut mit dem Lasercutter schneiden, allerdings sehr einfach mit einer Schere. Ich habe jetzt als Vorlage die Warriors genommen und dann an manchen Stellen noch etwas weggeschnitten. In Zukunft werde ich mir eine Form aus Plexiglas oder Holz auslasern und dann einfach nur noch mit dem Cutter die Sohle drum herum schneiden.  Schneiden und binden hat pro Schuh keine 10 min gedauert.
     
    Nächste Schritte:
    Andere Sohlen ausprobieren Lederbett (das geht mit dem Laser schneiden ^^) andere Schnürung  
  22. Gefällt mir!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Huaraches / Sandalen   
    So ich habe mir doch mal 3 kleine Platten bestellt zum testen:
    - https://www.extremtextil.de/vibram-sohlenplatte-supernewflex-8868-4mm-schwarz.html
    - https://www.extremtextil.de/vibram-sohlenplatte-supernewflex-8868-6mm-schwarz.html
    - https://www.extremtextil.de/vibram-sohlenplatte-claw-7154-4-5mm-schwarz.html
     
    Und mir auch mal Schnürsenkel und Bänder mitbestellt um zu testen was mir besser gefällt.
    Hier das erste Ergebnis (etwas staubig nach dem ersten Testrun):

    Die Bindung hab ich von hier übernommen: https://www.youtube.com/watch?v=HF5Ia0n3Ung
    Fazit: Die Supernewflex in 4mm sind recht weich und schlapprig, was nicht schlimm ist wenn man damit auf normalen Untergründen oder durch die Wiese geht. Beim Joggen auf Kies geht es, kann mir aber angenehmeres vorstellen, da mittlere Steine schon recht wehtun (Ich jogge schon länger mit dem 5mm Warriors, die sind tatsächlich ein ganzes Stück härter - Sohlenplatte NewFlex LISK). Aber ich rutsche nicht drauf herum und sie liegen angenehm am Fuß an. Für den ersten Versuch schonmal recht gut
    Bindung: Ich bin ja bis jetzt nur diese  Gewebebänder? von den Shammas gewöhnt aber ich finde diese Art von Schnürbindung genial, hab tatsächlich gerade das Gefühl das ich es einfacher richtig einstellen kann und das mein Fuß bombenfest hält.. werde das noch ein wenig ausprobieren und dann berichten.
    Herstellung: Leider lässt sich das Material nicht gut mit dem Lasercutter schneiden, allerdings sehr einfach mit einer Schere. Ich habe jetzt als Vorlage die Warriors genommen und dann an manchen Stellen noch etwas weggeschnitten. In Zukunft werde ich mir eine Form aus Plexiglas oder Holz auslasern und dann einfach nur noch mit dem Cutter die Sohle drum herum schneiden.  Schneiden und binden hat pro Schuh keine 10 min gedauert.
     
    Nächste Schritte:
    Andere Sohlen ausprobieren Lederbett (das geht mit dem Laser schneiden ^^) andere Schnürung  
  23. Danke!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Huaraches / Sandalen   
    Ich bin Mal so frei, weil in meiner Benachrichtigungsmail waren die URLs drin nur falsch formatiert. (Wenn nicht okay lösche ich wieder )
     



     

     

     
    Danke dafür :-)
  24. Danke!
    Bauerbyter reagierte auf icefreak in Huaraches / Sandalen   
    Könnte die Schnalle vom Brustgurt sein.
    https://www.extremtextil.de/brustgurt-verstellsystem-25mm-20mm-geschlossen.html?number=71087
    Hier allerdings teilbar, also mit Verschluß.
    Das gibt's auch noch, aber geschlitzt:
    https://www.extremtextil.de/sternum-split-bar-geschlitzt-25mm-20mm.html
     
  25. Gefällt mir!
    Bauerbyter hat eine Reaktion von Antonia2020 erhalten in Huaraches / Sandalen   
    Heyho,
    hab schon gehen im Forum gibt es den ein oder anderen, der sich schon Sandalen gebaut hat, ich möchte aber welche bauen mit antirutsch Fußbett und "Bändern".
    Ich jogge jetzt seit einiger zeit mit "Shamma Warriors" und hatte erste längere Trekking Strecken ausprobiert: Lief super. Allerdings war das jetzt eher hügelig als bergig => Erfahrungsbericht nach Juli aus den Vogesen folgt.
    Das hier wird ein fortlaufender Thread mit Fortschritten und Fragen
    Also was habe ich vor
    Nach einiger Recherche hab ich die Luna Leadvill als am einfachsten nachzubauen auserkoren: https://lunasandals.com/collections/bestsellers-overall/products/leadville-trail-1#6777867534394-1
    Für den Pinkopf (welchen an Unterseite der Sohle zwischen den Zehen ist) werde ich etwas Blech ausfräßen, in das man dann das erhitzte Gurtband propft.
    Schablonen: werde ich mit dem Lasercutter schneiden und Materialien die ich direkt mit schneiden kann, schneide ich direkt damit (wer hätte das gedacht )
    Sohlen: Da gibt es echt viel Auswahl und ich bin ein wenig überfragt, was nimmt man da am besten, kennt sich da jemand aus? (newflex, supernexflex...)
    Optionen:
    https://schuhbedarf.de/schuhreparatur/gummi-platten/sohlenplatten/vibram-sohlenplatte-7148-4mm-schwarz.html https://schuhbedarf.de/schuhreparatur/gummi-platten/sohlenplatten/vibram-sohlenplatte-claw-profile-richtungsfrei-7154-4-5mm.html https://schuhbedarf.de/schuhreparatur/gummi-platten/sohlenplatten/vibram-sohlenplatte-supernewflex-8868-4mm.html https://shop.orthopaedie-schuhbedarf.de/Vibram-Platten-8870 <-- Benutzen die Shammas und viele Lunas Fußbett: Die meisten die ich gesehen habe, haben oben so eine "Antirutsch"Matte, weiß jemand was das ist oder was man dafür nehmen kann. Ansonsten wird es eben Leder.
    Schnalle: Weiß jemand wie man diese Schnallen nennt und/oder woher man die bekommt?

    Ich würde gleich eine größere Platte der Sohle kaufen, wer also Lust hat auch welche mitzubauen ist herzlich willkommen
    Danke schon ein mal für eure Hilfe!
     
    Grüße Bauerbyter
     

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