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Paul

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Paul hat eine Reaktion von HikeInLaponia erhalten in Leichte "klassische" Fahrradtaschen   
    Zu den dry-lites kann ich sagen, dass diese im Vergleich zu den Ortliebs nicht so robust sind, aber für leichtes Gepäck und bei schonendem Umgang ok. Kann zu der Langlebigkeit nicht so viel sagen, da ich mit diesen bisher nicht viel unterwegs war. Sorgen bereiten mir die aber nicht, flicken kann man die auch irgendwie. Die dry-lites sind definitiv empfindlicher - ich persönlich kann damit aber sehr gut leben und bei den Ortliebs habe ich es auch geschafft Halter abzubrechen und Löcher "rein zu stürzen". (alles möglich und auch zu reparieren.)
    Jedoch sind dry-lites mit 28 Litern keine Alternative zu Ortliebs. Grob geschätzt würde ich sagen, wenn man es schafft sein Zeug in einen Backroller zu pressen, dann reichen die dry-lites. Sollte man also die 40 Liter der Ortliebs brauchen, dann kann man kaum Gewicht einsparen. Erst wenn man das Gefühl hat hier nur einen zu brauchen, dann machen die dry-lites Sinn.
    Bei 40 Liter Volumen am Gepäckträger fallen mir auch keine leichten (geschweige denn ultra leichten) Lösungen ein.
  2. Gefällt mir!
    Natürlich widersprechen sich UL und Vollformat. Denn du bist ja dann nicht mit der leichtestmöglichen Ausrüstung unterwegs. Trotzdem wissen wir natürlich dass das mitführen eines solchen Klotzes viel einfacher ist wenn der Rest der Ausrüstung nichts wiegt. Nichtsdestotrotz ist das Thema hier willkommen. Ich würde aber vorschlagen es in "UL in anderen Sportarten" zu verschieben.
  3. Gefällt mir!
    Du hast nichts kritisiert, du hast nur keine Lust alle Waldgesetze durchzulesen.
    Fakt ist Zelten ist verboten im Wald, es gibt je nach Landeswaldgesetz verschiedene Ausnahmeregelungen und Optionen das irgendwie für z.B. begrenzte Zeit doch zu erlauben, arbeite die doch mal heraus und poste das ergebnis.
     
     
  4. Witzig!
    Paul hat eine Reaktion von Schwefelfell erhalten in Nahrungspulver als leichte Alternative auf Tour?   
    Wenn du ganz schnell umrührst bestimmt
    Bei mir ist es immer so, dass wenn ich es nicht ordentlich shake, dann habe ich Klumpen, in denen das Pulver noch trocken ist.
    Und lange einweichen hat bisher auch nicht geholfen. Wenn ich einen fertigen Shake länger im Rucksack habe, dann setzt sich unten drin etwas ab, was sich nachträglich kaum noch auflöst.
    Der Tip mit den Nüssen ist top, das probiere ich auch mal.
  5. Danke!
    Paul reagierte auf derray in Nahrungspulver als leichte Alternative auf Tour?   
    Hallo FlowerHiker!
    Ich habe mal Bertrand ausprobiert, weil ich es bei einer Veranstaltung geschenkt bekommen habe. Die Nährstoffzusammensetzung sieht wirklich gut aus, Geschmack ist je nach Sorte auch in Ordnung. 
    Nur eine Sache hat mich gestört: Auf der Packung steht, dass man nach einer Portion 3 bis 4 Stunden satt sein soll. Ich habe die Flasche über etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde geleert. Danach war ich höchstens noch für eine weitere Stunde satt.
    Das kann aber auch an der körperlichen Belastung gelegen haben, war auf einer Wanderung mit reichlich Höhenmetern. Hätte ich gelangweilt vorm Computer gehockt, hätte die Portion bestimmt länger gehalten. 
    Hab noch ein paar Portionen hier, die ich auch noch nutzen werde. Mische aber auch meine eigenen Shakes. Die sind zwar nicht so auf Nährstoffe getrimmt, aber ich nutze die auch nicht als alleinige Nahrung.
     
    Den muss man nicht nutzen. Einfach eine PET-Flasche mit weiter Öffnung nehmen und falls die Mischung darin klumpen sollte kann man ein paar Nüsse mit rein werfen (die fallen unter Consumables ).
    mfg
    der Ray
  6. Gefällt mir!
    Paul hat eine Reaktion von FlowerHiker erhalten in Nahrungspulver als leichte Alternative auf Tour?   
    Hi,
    nutze ähnliches (Yfood ist zu teuer, 7€ für eine komplette Tagesration ist machbar) auf kürzerenTouren und regelmäßig im Alltag. Immer nur als Teil und nie als alleinige Nahrungsquelle, weil es mir dann doch zu langweilig wurde. Bedenken habe ich da aber nicht.
    Die Handhabung ist unglaublich praktisch und schnell. Insbesondere wenn man keine Begeisterung fürs Kochen hat, ist es eine einfache Form der Ernährung. Nährstoffe auf Touren sind meist angegeben, hatte bisher keine Bedenken und auch keine Probleme. Flüssignahrung ist meistens sehr einfach zu verdauen.
    Nur der Shaker schlägt aufs Gewicht und ganz effizient im Energie pro Gramm Verhältnis ist es auch nicht. Wobei effizientere Mahlzeiten für mich persönlich sehr einseitig/ungesund, ekelig oder kompliziert werden.
    Grüße, Paul.
     
    Edit: Habe mich bei den Preisen komplett verguckt ... Yfood ist im Bereich in dem ich auch kaufe.
  7. Gefällt mir!
    Paul hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Professionelle/ semiprofessionelle Outdoorfotografie beim UL Trekking   
    Genau deswegen habe ich gefragt!
    Wenn jemand eine Behauptung ohne Begründung / Erklärung in den Raum stellt und gleichzeitig anmerkt, dass die Leute, die es nicht verstehen einfach keine Ahnung haben, dann steckt hinter der Aussage oft wenig Wissen. Diese Aussage dient doch nur dazu Scham zu erzeugen, um eine Diskussion zu vermeiden.
    Tja, da mach ich nicht mit
    Die Erklärung was ein "3D Pop" ist und wie der durch eine kleine Blende physikalisch entsteht fände ich jetzt spannend. Was ist denn bitte dieser "3D Pop", den ich mit einem kleinen Sensor so gar nicht erzeugen kann? (Ändert die Blende was am 3D Effekt?) Und warum kann ich das mit kleineren Sensoren nicht?
    Wenn du so viel Ahnung hast und ich nicht (was bei dem Thema garantiert gegeben ist), dann wird es dir doch ein leichtes sein, eine einfache Begründung zu liefern.
  8. Danke!
    Mit das einzige Kriterium widerspricht sich ja irgendwie  Davon abgesehen wollte ich aber auch gar nicht abstreiten, dass größere Sensoren üblicherweise auch einen besseren Dynamikumfang haben. Ich will nur bestreiten, dass der Dynamikumfang, die Detailschärfe und das Gegenlichtverhalten in dem gegebenen Beispiel nur mit einem Kleinbildsensor erreicht werden kann.
    Edit: Mit dem gegebenem Beispiel meine ich nicht die Aufnahmesituation, sondern das fertige, recht kleine, Bild hier, in dem Detailschärfe nunmal nicht wirklich zum Vorschein kommen kann.
    Der größte praktische, oder sagen wir mal kreative Vorteil von größeren Sensoren (wobei so ab 6x6 dann auch wieder passende Objektive ausgehen) ist wohl, dass sich einfacher geringere Schärfeebenen realisieren lassen, bei gleichem Bildwinkel. Auch das kommt bei dem Beispiel aber auf Grund der Bildgröße nicht unbedingt gut rüber.
    @Paul Bei gleichem Bildwinkel, also das Bild zeigt sozusagen den gleichen Ausschnitt, und gleichem Motivabstand, ist der Bereich der scharf dargestellt wird abhängig von der Blende und der Sensorgröße. Große Blendenöffnung=kleiner Schärfebereich und großer Sensor=kleiner Schärfebereich. Bei kleinerem Sensor brauchst du also eine größere Blende um auf den selben Schärfebereich zu kommen wie eine Kleinbildkamera mit gegebener Blende. Da ist aber konstruktionsbedingt dann halt irgendwann Schluss. 
    Hier kann man z.B. mal mit ein paar Werten rumspielen: http://www.dofmaster.com/dofjs.html
    Wenn du noch mehr über die physikalischen Hintergründe wissen willst musst du allerdings ein Physikbuch zum Thema Optik befragen, da will ich mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
    Ein "3D Pop" kann jetzt durch einen geringen Schärfebereich entstehen, bzw. hat @milamber ja eigentlich schon gesagt was er unter 3d Pop versteht. Dann gibt es noch die 3D Wirkung von Objektiven, oder wahlweise auch Sensoren (Sigmas Foveon Sensor wurde so was z.B. oft nachgesagt), die unabhängig vom Schärfebereich ist. Da geht es mehr um eine bestimmte Bildwirkung, oft mMn auch nur Gerede, bzw. nur schwer nachvollziehbar, geschweigedenn messbar. Manche Objektive bilden dann angeblich einfach plastischer ab.
     
  9. Danke!
    Der „3D Popp“ wird oft Objektiven mit hohem Microkontrast zugeschrieben. Z.B. bei vielen Zeiss Objektiven. Also mehr eine Objektiveigenschaft. (Natürlich ist ein größerer Sensor hilfreich, je weniger Rauschen, desto besser kommen sicher auch die Kontraste raus.) Bei meinem Sigma 24/1.4 habe ich z.B. auch häufiger den Eindruck, dass das Ergebnis plastischer ist, als das mit dem 16-35/4. 
    Obiges Bild von @milamber zeichnet sich aber mMn nach eher durch gutes Licht, Linienführung, Perspektive und gute Bdbearbeitung (ohne Effekthascherei) aus. 
  10. Gefällt mir!
    Paul hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Trekkingrad   
    Ohne zu schreiben was es leisten soll ist es nicht möglich ein gutes Preis/Leistungsverhältnis zu bekommen.
    Wenn du so gar nicht weißt was du willst, nimm irgendwas billiges, was sich gut anfühlt. Egal mit welchem Rad du startest, bei etwas neuem ist die erste Wahl niemals die letzte.
  11. Witzig!
    Paul reagierte auf Ziz in Baustelle: Tarp/ Zelt und der Rucksack   
    OT: Wenn UL auf Homeopathie trifft.
  12. Gefällt mir!
    Paul reagierte auf Roiber in Minimalismus im Alltag   
    Du meinst, ich hätte Dich falsch verstanden? Das wundert mich!
    Lies Dir Deinen Beitrag doch bitte nochmal genau durch. Und bitte auch meinen nochmal. Ich habe nichts von "auf kleinstem Raum gezwängt" oder "ein Spielzeug bis zum 10. Lebensjahr" geschrieben. Wenn Du zitierst oder Inhalte wiedergibst, bitte richtig zitieren und wiedergeben!
    Du führst zuerst selbst eine Familie, die Du in einem Video gesehen hast, als Bsp. an, die wochenlang mit zwei Kindern und Baby im Van unterwegs ist und dabei auf 1,5 qm Platz je Person kommt. Problemlos, wie Du schreibst. Dann ist es Deines Erachtens aber völlig klar, dass die beiden Kinder in meinem Gegenbeispiel älter sind, schließlich könnten sie sonst ja keine feste Bleibe und weniger Minimalismus einfordern. Das ist reine Mutmaßung. Glaub mir, Du würdest Dich wundern, wie klein Kinder sein können, um etwas einzufordern! Und woher willst Du wissen, wie die Kinder in meinem Beispiel vor der Abfahrt gelebt haben? Dass sie große Räume und alles zu bekommen, was sie sich wünschen, gewöhnt sind und jetzt wieder einfordern, hatte ich nicht geschrieben. Auch das ist reine Mutmaßung Deinerseits.
    Du widersprichst Dir außerdem selbst: Du schreibst, die 1,5 qm je Person in Deinem Bsp. stellten für die Kinder kein Problem dar. Aber in meinem Bsp. ist es ein hineinzwängen. In Deinem Bsp. verknüpfst Du Platzreduktion mit Minimalismus. Einen Beitrag später schreibst Du, Minimalismus hieße nicht weniger Raum.
    Um aber auf den Punkt zu kommen: was ich so nicht stehen lassen kann, ist Deine pauschale Aussage, wenn Kinder von Geburt an nichts anderes als Minimalismus kennen würden, sei das kein Aufdrücken, sondern normal. Und das, ohne selbst Erfahrungen mit Kindern zu haben. Sondern weil Du eine Familie kennst, die noch nicht mal minimalistisch lebt, sondern nur wenig konsumiert. Und aufgrund irgendwelcher Videos, die Du Dir angesehen hast. Ganz ehrlich: Was Dir fehlt, ist die praktische Erfahrung, das beurteilen zu können. Daher auch hier wieder: reine Mutmaßung.
     
    Abgesehen von dem grüne-Smoothies-Bsp. habe ich lediglich @AlphaRays Punkte aufgegriffen.
    Was Du ansonsten in Deinem Beitrag schreibst, @milamber, hat Hand und Fuß und das meiste davon würde ich so auch unterschreiben. Ich glaube aber mitnichten, dass wir unterschiedlich über Kinder und Minimalismus denken. Ich hatte ja auch nicht geschrieben, dass ich beides für nicht vereinbar halte. Ich wehre mich nur gegen die Aussage, wenn Kinder das von Geburt an nicht anders kennen, sei das für sie normal! Hierbei wird unterschlagen, dass Kinder nicht nur durch das Umfeld Familie geprägt werden, sondern auch durch das Umfeld darüber hinaus: Freunde, Tagesmutter/Kita/Schule, Stadtteil, Stadt, Gesellschaft. Daher funktioniert das natürlich auch, wenn ein Kind, wie in Deinem Beispiel, in Indien oder Polen aufwächst und sowohl in seinem direkten als auch weitergefassten Umfeld tatsächlich nichts anderes kennt. Wächst es allerdings in einer wohlhabenderen und konsumorientierten Gesellschaft auf, sollte dieser Aspekt bei der Beurteilung der Umsetzbarkeit von Minimalismus in der Familie berücksichtigt werden!
  13. Danke!
    Paul hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    OT: Weil man bei nur 2 Tagen den inneren Schweinehund, bezüglich Kaffee, Warm essen oder auch anderen persönlichen Befindlichkeiten, viel besser überwinden kann. Bei 2 Tagen würde ich wahrscheinlich einfach Trockenfutter essen. Da brauch ich kein Topf, kein Besteck, kein Kocher. Ebenso lässt sich das Wetter viel präziser bestimmen und dadurch auch wieder Gewicht sparen.
  14. Danke!
    Paul hat eine Reaktion von eric erhalten in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    OT: Weil man bei nur 2 Tagen den inneren Schweinehund, bezüglich Kaffee, Warm essen oder auch anderen persönlichen Befindlichkeiten, viel besser überwinden kann. Bei 2 Tagen würde ich wahrscheinlich einfach Trockenfutter essen. Da brauch ich kein Topf, kein Besteck, kein Kocher. Ebenso lässt sich das Wetter viel präziser bestimmen und dadurch auch wieder Gewicht sparen.
  15. Danke!
    Paul hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    OT: Weil man bei nur 2 Tagen den inneren Schweinehund, bezüglich Kaffee, Warm essen oder auch anderen persönlichen Befindlichkeiten, viel besser überwinden kann. Bei 2 Tagen würde ich wahrscheinlich einfach Trockenfutter essen. Da brauch ich kein Topf, kein Besteck, kein Kocher. Ebenso lässt sich das Wetter viel präziser bestimmen und dadurch auch wieder Gewicht sparen.
  16. Danke!
    Paul hat eine Reaktion von Gunnar erhalten in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    OT: Weil man bei nur 2 Tagen den inneren Schweinehund, bezüglich Kaffee, Warm essen oder auch anderen persönlichen Befindlichkeiten, viel besser überwinden kann. Bei 2 Tagen würde ich wahrscheinlich einfach Trockenfutter essen. Da brauch ich kein Topf, kein Besteck, kein Kocher. Ebenso lässt sich das Wetter viel präziser bestimmen und dadurch auch wieder Gewicht sparen.
  17. Danke!
    Paul hat eine Reaktion von German Tourist erhalten in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    OT: Weil man bei nur 2 Tagen den inneren Schweinehund, bezüglich Kaffee, Warm essen oder auch anderen persönlichen Befindlichkeiten, viel besser überwinden kann. Bei 2 Tagen würde ich wahrscheinlich einfach Trockenfutter essen. Da brauch ich kein Topf, kein Besteck, kein Kocher. Ebenso lässt sich das Wetter viel präziser bestimmen und dadurch auch wieder Gewicht sparen.
  18. Danke!
    Paul reagierte auf German Tourist in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    @schwyzi: Ich persönlich wollte auf zwei Sachen hinaus:
    Ich glaube in der momentanen Diskussion mit den "Mainstream"-Wanderern die Tendenz auszumachen, dass ULer versuchen zu beschwichtigen. (Tenor: Wir sind ja gar nicht schlimm, Zahnbürstenabsägen finden wir auch lächerlich, die "selbstreinigenden Kräfte" sorgen schon dafür,  dass die polarisierenden Hardliner verstummen ....) Warum müssen wir uns denn alle so lieb haben? Warum nicht zur Radikalität und zum Extrem von UL stehen? UL ist mal für extreme Langstreckentouren konzipiert worden und extreme Touren erfordern auch extreme Maßnahmen. Das ist aber auch keine Widerspruch zum vielbeschworenen HYOH.  Ich fürchte, dass durch diese Weichzeichnerei die Hardliner verprellt wurden und werden. Und egal, wie sehr die Puristen manchmal nerven - ich habe von den vielbeschworenen "lächerlichen" Zahnbürstenabsägern und Feinwaagenverwendern mehr gelernt als von den immer alles besser wissenden Bier-Alpinisten,  die hier außer einem gewissen Unterhaltungswert inhaltlich für mich nichts Wissenswertes beitragen. Wenn die angeblichen "selbstreinigenden Kräfte der UL-Szene" dazu führen, dass die polarisiernden Stimmen verschwinden und wir hier nur noch über weichgespültes UL (Deine 2,5 kg Fotoausrüstung ist schon ok ...) diskutieren, dann sehe ich die Wissensvermittlung und -weiterentwicklung in diesem Forum echt gefährdet. Ich säge mir nach wie vor die Zahnbürste ab und trenne mir die Etiketten aus den Klamotten. Ich wehre mich nur einfach dagegen, dass im Zuge des "UL ist doch gar nicht so schlimm" diese Praktiken in der "Titanhering und Hüftgold"-Diskussion lächerlich gemacht werden. Warum werden die Puristen hier als angeblich polarisiernde Hardliner runtergezogen und gleichzeitig Leute hofiert, die nach eigener Ausage UL lächerlich finden? Die Weiterentwicklung einer Idee findet in den Extremen statt - auch wenn sie dann später durch die breite Masse adaptiert wird.
    @SouthWest hat es gut auf den Punkt gebracht:
    Also sollten wir alles dafür tun, dass dieses "Radikale" oder "Konsequente" in diesem Forum erhalten bleibt und es nicht selbst als lächerlich darstellen. 
     
  19. Danke!
    Paul reagierte auf Stromfahrer in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    Für mich tritt in diesem (wiederholten) Thema als Konsens heraus, dass der Begriff „radikal“ ein Beitrag zu Missverständnissen und unnötigen Auseinandersetzungen leistet – durch seine zwei Bedeutungen (umsetzungsradikal in eigener Sache versus bekehrungsradikal bzw. missionarisch/sektiererisch/militant).
    Ich schlage daher vor, dass wir den mehrdeutigen Begriff „radikales UL“ zugunsten zweier treffenderer Begriffe vermeiden:
    „konsequentes UL“ für die umsetzungsradikale (Ziel-)Orientierung am California baseweight (10 lb, von mir aus auch 5 kg europäisches Baseweight) „missionarisches UL“, für die Sachverhalte, in denen einem User die Deutungshoheit wichtiger erscheint als die eigene Entwicklung. Der Vorschlag ist sicher nicht ausgereift, aber wenn letztere Variante hier im Forum nicht gepflegt wird, macht mich das nicht traurig. Dass dies teilweise mit dem Exodus von Kompetenzträgern verbunden ist, schon.
    Hingegen fände ich es schade, wenn die Teilnehmer an diesem Forum die Fragen nicht mit der Perspektive auf „konsequentes UL“ beantworten würden, weil sie niemand ausgrenzen wollen. Denn wer im UL-Forum nach Empfehlungen fragt, darf UL-Empfehlungen erwarten. Das grenzt niemand aus, der aus solchen Empfehlungen „schwerere“ Schlüsse zieht.
    Insofern stimme ich @German Tourist zu: Konsequent zu sein ist im Sinne dieses Forums.
  20. Gefällt mir!
    Paul reagierte auf German Tourist in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit   
    Das Thema UL scheint nun in der Mitte der Outdoor-Gesellschaft angekommen zu sein. Selbst Globetrotter vermarktet mittlerweile UL-Zelte und das Thema UL wird sogar schon im großen Nachbar-Forum heiß diskutiert. Dort lese ich nun mit Erstaunen von "elitären und ausgrenzungswütigen Idioten", die sich gut zur Karikatur eignen, die nun aber glücklicherweise durch die "selbstreinigenden Kräfte in der UL-Szene" verstummt sind. Wenn dem tatsächlich so wäre - wäre das denn wirklich gut für die Sache "UL"?
    Ich habe in den letzten Jahren eine Vielzahl von hoffnungsfrohen Langstreckenwanderern beraten, die mir alle hoch und heilig versicherten, sie wollten UL unterwegs sein - mit einem Base Weight von 10 kg ... UL scheint mir immer mehr zum Modebegriff ohne rechten Inhalt zu verkommen und die o.g. Beobachtungen verstärken meinen Eindruck. Opfert da nicht gerade die UL-Szene im Kampf um die Akzeptanz des "Otto-Normal-", sprich "Heavy-"Outdoorers nicht einen der wichtigsten Aspekte des UL-Konzepts, nämlich die Radikalität?
    UL bedeutet für mich vor allem eines: immer einen Schritt weiter gehen, das Gewicht radikal und gnadenlos konsequent reduzieren - und eben nicht immer eine Entschuldigung hier und eine Befindlichkeit da akzeptieren. Auch ich als wahrscheinlich weitgewandertstes Forumsmitglied muss mich vor jeder Tour immer wieder an die eigene Nase fassen und meine Packliste neu überdenken. Und ja: Dabei liebe ich die heiß diskutierte Gewichtsgrenze von 5 kg - denn egal, ob ich sie packe oder nicht (ich liege meist ein paar Hundert Gramm drüber) - ich bin froh, dass es sie gibt. Sie ist meine Messlatte, an der ich mich immer wieder reiben kann.
    Für dezidierte Langstreckenwanderer ist UL "state of the art", aber die sind sicherlich eine absolute Minderheit im Outdoorbereich. Und auch wenn einige "Hobby-Wanderer" die Vorzüge von UL genießen, ist die Radikalität von UL sicherlich nichts für jedermann. Das liegt aber in der Natur der Sache, denn der Weg zu UL ist anstrengend. Aber wenn UL nun deshalb von Normal-Outdoorern als elitär und damit negativ betrachtet wird, muss sich die UL-Szene dafür schämen? Muss UL wirklich mehrheitsfähig sein? Müssen sich ULer quasi "anbiedern", sich für Titanheringe und Hüftgold entschuldigen?
    UL ist ein radikaler Ansatz und wird daher nie mehrheitsfähig sein. Muss er auch nicht, denn die breite Outdoor-Mehrheit hat einfach ganz andere Bedürfnisse und Wünsche, die UL nicht oder nur wenig befriedigt. Also würde ich auch nicht versuchen, UL durch Zugeständnisse und Begriffsaufweichungen den anderen "schmackhaft" machen zu wollen.
    Auch wenn UL-Hardliner manchmal nerven - ich fände es schade, wenn der UL-Begriff aufgeweicht wird und wir nun alle "ein bisschen UL" sind ....
     
     
  21. Gefällt mir!
    Paul reagierte auf questor in Hochwertiger Kaffee auch unterwegs   
    Bin ich froh, derartige Suchtprobleme nicht zu haben.
    Wo bleiben eigentlich die "Ultraleicht rauchen" Threads? 
  22. Gefällt mir!
    Paul reagierte auf Idgie in Hochwertiger Kaffee auch unterwegs   
    Kaffeepulver in die Tasse, heißes Wasser drauf, setzen lassen, trinken 
  23. Danke!
    Paul reagierte auf SouthWest in Erste Packliste und kleine Vorstellung   
    Southwest hat diesen Beitrag moderiert: Diskussion über Unterhosen und Chafing nach hier ausgelagert.
  24. Gefällt mir!
    Paul hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Navigationslösungen   
    Naja,
    allgemein sind die spezialisierten GPS Geräte im Schnitt und Maximum besser für die Aufgabe geeignet. Ich besitze z.B. noch eins mit resitivem Display, im Zweifel bedien ich das mit nem Stein! Dann können die auch mal größere Stürze ab, sind genauer, verbrauchen weniger Akku und durch die Funktionsarmut weniger Fehleranfällig. Also wenn ich das Optimum will, dann greif ich zum GPS.
    Da es aber selten Sinn macht mit zig hochspezialisiertem Geräten zu laufen, würde ich auch zum Smartphone greifen. Und es sollte auch ein Gerät mit entsprechend hoher Ausfallsicherheit zu haben sein. Ist nur häufig schwierig das Smartphone mit dem besten Kompromiss zu finden. 
  25. Danke!
    Vor allem wurde die Frage aufgeworfen, an welchen Stellen eine Übereinkunft überhaupt (sinnvoll) möglich ist. Wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe wurde bisher genannt: Feuer machen statt Kocher benutzen, Heringe/Tarpstange selber schnitzen statt mitnehmen, Laub in Bodenmulden anstelle von Isomatten, Feuer statt Schlafsack.
    Feuer machen ist vielerorts untersagt und ein Messer, mit dem das allabendliche Heringeschnitzen nicht nervenzehrend wird, wiegt nicht weniger, als leichte Heringe(Häringe?). In wie weit Naturmaterialien eine wünschenswerte Alternative zu Isomatten darstellen, muss jeder für sich entscheiden. Hier scheinen das viele nicht so zu empfinden.
    @ErbswurstAn welchen Stellen hältst eine Mischform denn noch für denkbar?

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