Reputationsaktivitäten
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LesPaul hat eine Reaktion von waldradler erhalten in Apex 100 PTX Quantum JackeSoo -
nun hat die Jacke ca 1000km wandern und einige Alltagseinsätze hinter sich und hier die ersten Langzeiterfahrungen:
Es ist eindeutig eine 3-Season Jacke - und zwar Herbst, Winter und Frühling - für den Sommer ist sie eigentlich zu warm.
Shell:
Vom PTX Quantum war ich sehr positiv überrascht. Die Jacke hat nach wie vor kein einziges Loch, keinen Riss, keine einzige Naht hat sich aufgezogen, obwohl ich nie zimperlich mir ihr umgegangen wäre. Erstaunlich robust das Zeug! Leichtere Bushwacking-Einsätze hat sie alle tadellos überstanden. Ich habe sie beim Wandern auch öfter direkt auf der Haut (über Tshirt, u.ä.) getragen und sie fühlt sich für so eine Plastiktüte auch ganz angenehm an. Zudem ist es gut schmutzabweisend und lässt sich sehr gut mit etwas Feuchtem abwischen - praktisch unterwegs.
Isolierung:
APEX 100 hat genau das gemacht, was es sollte. Sehr gute Isolationsleistung. Im Herbst bin ich auch zweimal richtig nass geworden bei ca. 5°C (keine Regenjacke dabei). Da spielt das APEX seine Stärken aus. Sie war irgendwann komplett durchgeweicht und trotz ziemlichem Wind war mir - bei Bewegung - immer warm. Also genau die richtige Wahl für lange Trails, through hikes usw., wo man nur eine Jacke für alle Eventualitäten hat.
Komprimierbarkeit: naja. Soll ja angeblich genauso gut sein wie Daune, das kann ich aber nicht unterschreiben. Vor allem hat es ein wesentlich höheres Rückstellvermögen - man bräuchte schon einen ziemlich guten Kompressionssack, um sie überhaupt richtig klein zu bekommen. Hat mich nie gestört, ich habe sie immer so in den Rucksack geworfen zum "Lückenfüllen". Andererseits war genau dieses Rückstellvermögen auch wieder sehr angenehm, wenn ich die Jacke als Kissen verwendet habe - schläft sich fast wie mit einem echten Kissen =)
Bisher konnte ich noch praktisch keine Abnahme der Wärmeleistung feststellen - daher freue ich mich auf die nächsten 1000km damit!
Der einzige Punkt, den ich ändern würde, wäre der RV. Ich habe im Minimalismuswahn die Abdeckleiste innen hinter dem RV weggelassen. Keine gute Idee, denn da zieht es tatsächlich kalt rein, wenn bei Minusgraden der Wind von vorne kommt.
LG
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von waldradler erhalten in Apex 100 PTX Quantum Jacke@ULgeher: ja, das sind jeweils alle sechs Lagen auf einmal. Also jeweils 3 rechts auf rechts. Das Zeug ist ja super dünn, das ist gar kein Problem, schafft auch jede andere Maschine. Rundungen sind auch kein Problem. Das vorherige Zusammenheften macht das Handling des glitschigen Zeugs deutlich angenehmer (also jeweils 3 = PTX-APEX-PTX), wenn man so viele Lagen aufeinander ordentlich vernähen will. Dann sind es ja nur noch "2" Lagen zu vernähen.
RV ist mit der normalen Maschine reingenäht und sieht von innen so aus:
Erst mit Zickzack annähen, dann einmal umklappen und mit einem Geradstich von außen drüber.
LG P.
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LesPaul hat eine Reaktion von Mia im Zelt erhalten in Apex 100 PTX Quantum JackeEs ist soweit. Nach langer Arbeit endlich feritg: Die 100er Apex Jacke.
Dabei viel rumprobriert und gelernt, diese Einsichten wollte ich mit euch teilen.
Konzept des Schnitts:
Ich habe alle Nähte, die durch alle drei Lagen gehen, an Stellen platziert, an denen sie in der Nähe der maximalen Belastung durch Rucksack und Bewegung liegen und damit die Isolierung bestmöglich fixieren, aber nicht scheuern oder drücken können.
Dafür habe ich den Vorderseiten "Flossen" verpasst, die sich quer unter dem Hüftgurt nach hinten ziehen. Außerdem ziehen sich die Vorderteile über die Schulter nach hinten bis kurz über das Schulterblatt. Damit sind die Auflagestellen der Schultergurte des Rucksacks "eingerahmt" von Kragen-, Ärmel-, und Vorder-Hinterseitennaht.
Die Ärmel haben auf der Unterseite einen nicht isolierten Streifen bekommen.
Alle drei Lagen wurden auf einmal vernäht. Also nicht drei Jacken in einander gesteckt.. Dadurch verrutscht nix und das ganze ist weniger "wabbelig".
Alle Lagen erst mal grob zusammenheften macht die weitere Verarbeitung deutlich einfacher.
Alle Hauptnähte habe ich mit der Overlockmaschine versäubert zusammengenäht.
Gummibändchen als Säume dran
Reißverschluss rein, innen Zickzack, umklappen, von außen nochmal einfachen Geradstich drüber:
Fertig.
Hier nochmal die "Flossen" und die schräg nach hinten gezogene Seitennaht.
Ist keine echte Wendejacke wegen der Overlocknähte innen, kann aber bei High-Visibility Bedarf auch andersrum angezogen werden.
Gesamtkosten für Stoffe etc waren ca. 60€.
LG
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Apex 100 PTX Quantum JackeEs ist soweit. Nach langer Arbeit endlich feritg: Die 100er Apex Jacke.
Dabei viel rumprobriert und gelernt, diese Einsichten wollte ich mit euch teilen.
Konzept des Schnitts:
Ich habe alle Nähte, die durch alle drei Lagen gehen, an Stellen platziert, an denen sie in der Nähe der maximalen Belastung durch Rucksack und Bewegung liegen und damit die Isolierung bestmöglich fixieren, aber nicht scheuern oder drücken können.
Dafür habe ich den Vorderseiten "Flossen" verpasst, die sich quer unter dem Hüftgurt nach hinten ziehen. Außerdem ziehen sich die Vorderteile über die Schulter nach hinten bis kurz über das Schulterblatt. Damit sind die Auflagestellen der Schultergurte des Rucksacks "eingerahmt" von Kragen-, Ärmel-, und Vorder-Hinterseitennaht.
Die Ärmel haben auf der Unterseite einen nicht isolierten Streifen bekommen.
Alle drei Lagen wurden auf einmal vernäht. Also nicht drei Jacken in einander gesteckt.. Dadurch verrutscht nix und das ganze ist weniger "wabbelig".
Alle Lagen erst mal grob zusammenheften macht die weitere Verarbeitung deutlich einfacher.
Alle Hauptnähte habe ich mit der Overlockmaschine versäubert zusammengenäht.
Gummibändchen als Säume dran
Reißverschluss rein, innen Zickzack, umklappen, von außen nochmal einfachen Geradstich drüber:
Fertig.
Hier nochmal die "Flossen" und die schräg nach hinten gezogene Seitennaht.
Ist keine echte Wendejacke wegen der Overlocknähte innen, kann aber bei High-Visibility Bedarf auch andersrum angezogen werden.
Gesamtkosten für Stoffe etc waren ca. 60€.
LG
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von lightweightbaby erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von irispompiris erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidUnd hier die Maße, der Schnitt:
Die Spitze ist 125cm hoch.
Verschiedene Aufbauhöhen sind zwar möglich, bringen aber nix. Am besten steht alles bei dieser Stockhöhe.
Der Boden:
Das ganze dann als 8cm hohe Wanne, Das hab ich jetzt nicht einzeln alles aufgeschrieben, aber das bekommt ja jeder hin.
Nur die Maße von den Meshteilen (ausgerechnet) finde ich nicht mehr =(
Gerade die waren aber ein bisschen tricky..
LG
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LesPaul hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidKlar, die Schnittmuster reiche ich demnächst nach, muss ich erst noch wieder finden.
Verbraucht habe ich etwa 10 lfm Silnylon, 4m Boden, 4m Mesh, 3m Ripsband, 3m Kordel, 8 Linelocs, einen Clip-Lineloc und einen T-Stopper.
Mehr ist eigentlich nicht dran =)
Hat mich alles zusammen etc. etwa 200€ gekostet, würde ich sagen, ist aber eher großzügig gerechnet.
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LesPaul hat eine Reaktion von Idgie erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidUnd hier die Maße, der Schnitt:
Die Spitze ist 125cm hoch.
Verschiedene Aufbauhöhen sind zwar möglich, bringen aber nix. Am besten steht alles bei dieser Stockhöhe.
Der Boden:
Das ganze dann als 8cm hohe Wanne, Das hab ich jetzt nicht einzeln alles aufgeschrieben, aber das bekommt ja jeder hin.
Nur die Maße von den Meshteilen (ausgerechnet) finde ich nicht mehr =(
Gerade die waren aber ein bisschen tricky..
LG
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LesPaul hat eine Reaktion von Idgie erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidKlar, die Schnittmuster reiche ich demnächst nach, muss ich erst noch wieder finden.
Verbraucht habe ich etwa 10 lfm Silnylon, 4m Boden, 4m Mesh, 3m Ripsband, 3m Kordel, 8 Linelocs, einen Clip-Lineloc und einen T-Stopper.
Mehr ist eigentlich nicht dran =)
Hat mich alles zusammen etc. etwa 200€ gekostet, würde ich sagen, ist aber eher großzügig gerechnet.
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LesPaul reagierte auf micha90 in Grundlegende „Designs“Hi!
Eine wirkliche Literatur Quelle kenne ich für so etwas nicht, das wäre wohl schlicht zu umfassend (gleiches gilt für ein Wiki). Man kann schlecht jedes Ausrüstungsteil nach Reihenfolge der Nähschritte auflisten, das wäre vollkommen unübersichtlich.
Ehrlich gesagt kann ich nur sagen: üben! Früher habe ich mir auch oft den Kopf darüber zerbrochen, inzwischen spielt da eine Gewisse Routine mit rein und man bekommt ein Gefühl dafür, was Sinn macht und in welcher Reihenfolge. Es kommt mir nur noch selten vor, dass da so grobe Fehler entstehen, dass ich was wieder auftrennen oder gar komplett neu anfangen müsste.
Bei spezifischen Fragen kann man sich ja meist auch ans Forum wenden
schöne Grüße
Micha
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LesPaul reagierte auf wilbo in nahtdichten und versiegeln... da ich gerade dran bin.
wenn man beim öffnen einer neuen tube nur ein kleines loch pickst, troknet der schraubhals nicht komplett zu.
vg. -wilbo-
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LesPaul reagierte auf _max_ in Neue Marke aufbauen?Also erstmal finde ich die spöttischen Kommentare (typisch deutsch halt) echt uncool und des weiteren sehe ich nicht, warum die Diskussion mit dem Rucksack beginnen soll!? Das ist ein erster! Prototyp, den ich einfach nur für mich gemacht habe, warum sollte ich den hier reinstellen? Sollte ich das Projekt angehen, wäre es ab einem späteren Prototypen durchaus denkbar die Community mit einzubinden, aber jetzt!? Geht's hier um Integrität oder was? Ich wollte einfach nur wissen, ob ihr Bedarf an guter UL-Gear, die es in DE derzeit nicht gibt, habt und was ihr generell von dem Projekt haltet. Nicht mehr und nicht weniger.
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LesPaul reagierte auf Jever in Neue Marke aufbauen?Wir könnten ja mit Namensvorschlägen anfangen. Ich bin für milligrämmchen (extra in kleinbuchatsben da diese weniger wiegen).
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LesPaul hat eine Reaktion von questor erhalten in Kleben von Silnylon -
LesPaul hat eine Reaktion von AlphaRay erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule
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LesPaul reagierte auf Daniel_110 in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidDas 70g TPU Nylon kann ich empfehlen. Der Saum kann einfach umgebügelt werden und es ist überhaupt nicht rutschig.
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LesPaul reagierte auf FlorianHomeier in Unsere MYOG-FailsIch glaube, ich habe inzwischen etwa 20 Zelte direkt von der Nähmaschine in die Tonne gekloppt, und diverse weitere im Freundeskreis verschenkt, weil irgendwas kacke geworden ist, aber die Funktion noch da.
Man muss ja unbedingt einfach mal ausprobieren, wie ein 6eck mid ohne cc aussieht, wie "stabil" ein membrane mid ist, wie ein überlappender Eingang ohne zip beim mid aussieht, mal Abspanner wie Tentipi bauen, wie ein einzipbares Dreieck am Eingang vom mid so im Vergleich zum angenähten ist, wie ein cc der am 6eck mid top ist so am 8eck mid ausschaut, mehrere Male wie man ein mid aus silpoly mit feeder und puller in schnell nähen kann, wie ein tensegrity aus Baumwolle aussieht, wie reißfest ein Boden aus mesh ist, ob angenähte beaks am 1p cool sind, welche Fadenlaufrichtungen bei beaks alle so richtig scheixxe aussehen, und nochmal, und nochmal, und so weiter.
Braucht noch jemand diverse Faltbootprototypen, die ein Scheißgeld gekostet haben (für einen habe ich damals meinen VW Bus verkauft, um wasserstrahlgeschnittene Aluteile latzen zu können), aber nur als hässlicher Lampenschirm taugen?
Mein erstes fertiges sof Kajak habe ich abgefackelt, weil es mir so auf den Sack ging. Es wurde posthumen auf "Hindenburg" getauft. Sah toll aus.
Schneeschuhe aus Baumarkt-Alu: Jaa, hab ich auch mal gebaut. Außerdem eine Pulka mit ganz erstaunlichen am-Schnee-haftenbleib-Eigenschaften.
Kleidungsstücke für außerirdische Lebensformen habe ich auch schon viele entworfen...
Ich kann auch nur beipflichten:
Nie aufgeben, nie aufhören zu lernen. Die Anderen kochen auch nur mit Wasser, und die tricks kann man herausfinden.
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LesPaul hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidDer ist mir wieder zu dünn - da muss ich ja wieder ein Groundsheet mitnehmen..
Das ganze Projekt sollte ja ein Langstreckensetup ohne Groundsheet werden. Hinwerfen fertig..
Ich habe festgestellt, dass ich auf längeren Touren immer fauler werde, bzw immer weniger Lust habe mich mit meiner Ausrüstung zu beschäftigen. Die ersten paar Tage finde ich es immer noch recht lustig den Schlafplatz herzurichten, am Gear rumzutüfteln usw. Nach 1-2 Wochen bin ich abends immer so fertig, dass ich alles nur noch hinwerfe und Feierabend. Und genau dafür habe ich das Mid entworfen..
Den 70g PU Poly werde ich mir noch ansehen, alles dünnere ist mir aber zu unzuverlässig auf langer Fahrt..
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LesPaul hat eine Reaktion von waldradler erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidUnd hier die Maße, der Schnitt:
Die Spitze ist 125cm hoch.
Verschiedene Aufbauhöhen sind zwar möglich, bringen aber nix. Am besten steht alles bei dieser Stockhöhe.
Der Boden:
Das ganze dann als 8cm hohe Wanne, Das hab ich jetzt nicht einzeln alles aufgeschrieben, aber das bekommt ja jeder hin.
Nur die Maße von den Meshteilen (ausgerechnet) finde ich nicht mehr =(
Gerade die waren aber ein bisschen tricky..
LG
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LesPaul hat eine Reaktion von waldradler erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule
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LesPaul hat eine Reaktion von momper erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule
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LesPaul reagierte auf Lightlix in Ein allerletzter RucksackGenau wie die beiden Quilts über die ich eben schon geschrieben habe, wurden jetzt auch beide Myog Rucksäcke 2 Wochen lang etwas intensiver als mal kurz am Wochenende benutzt. Kleiner Praxistest hat folgendes ergeben:
Beide Rucksäcke haben gut funktioniert und keine Probleme gemacht. Volumen ist bei beiden Rucksäcken ausreichend, um mit dickem Apex Quilt und Essen für 5-7Tage unterwegs zu sein. Daher eigentlich gut. Tragekomfort bei bis zu ca. 10-12kg war durchweg gut, insbesondere dank des Hüftgurts. 25mm Gurtband ist perfekt: nicht zu dünn, aber immer noch deutlich leichter als irgendwas aus Mesh. Am DxG Pack sind außer Dreck überhaupt keine Nutzungsspuren zu erkennen. Nähte haben alle gehalten, nichts hat sich aufgezogen oder so. Bei längerem Regen hat das DxG natürlich merklich mehr Wasser aufgenommen und in den Rucksack gelassen als das TPU Nylon. Der TPU Nylon/Zeltbodennylon Pack hat sich ebenfalls super bewährt. Insbesondere der Zeltboden als Boden des Rucksacks hatte mir etwas Sorgen gemacht, schließlich wird der Rucksack ja voll beladen mit seinem ganzen Gewicht darauf auf steinigem/spitzem Untergrund abgestellt. Hat aber super gehalten, kein einziges Löchlein. Das Polyamidnetz des TPU Rucksacks hat ein kleines Loch abgekommen, wie weiß ich nicht:
Außerdem hat eine Außentasche des TPU Packs auch ein winziges Loch abbekommen:
Ansonsten ist das TPU Nylon als Material toll, vor allem, weil komplett wasserdicht. Lediglich für die sehr exponierten Außentaschen werde ich wohl etwas stabileres nehmen. Was die Features der Rucksäcke angeht, hat sich fast alles so bewährt: Verschluss über Rolltop und Kordel zum komprimieren ist top. Die Seitentaschen werde ich evtl. beim nächsten Rucksack einfach begradigen, also keine nach vorne abfallende Oberkante. Dadurch könnte man die seitlichen Schnürungen, die eigentlich nur dem Fixieren von Stöckern und Wasserflaschen gedient haben, auf eine einzige (elastische?) Kordel parallel zum Taschenrand weiter oben reduzieren. Die Fronttasche aus Polyamid hat trotz kleinen Materialdefekts den besseren Eindruck als Polyester gemacht. Elastischer, angenehmer in der Hand, leichter, billiger. Die Fronttaschen könnte man durchaus wieder um 20cm oder sogar 20cm in der Höhe kürzen. Mehr brauchts einfach nicht, auch wenn es ganz nett ist, so eine große Fronttasche zu haben. Zusammenfassung: demnächst werde ich nochmal zwei weitere Rucksäcke mit etwas minimalerer Ausstattung und eventuell einem Tick weniger Volumen in Angriff nehmen. Einen aus TPU Nylon und einen eventuell aus X-Pac, mal gucken
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LesPaul hat eine Reaktion von Chobostyle erhalten in Karma Mid I - einwandiges 1p-MidSooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
Konzept:
Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
Materialien:
Outer: 36er Silnylon
Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
Specs:
Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel.
Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
Zeltboden alleine: 239g
Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!)
Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:
Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:
Wie wurde es also gemacht:
Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.
Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.
Die Nähte:
Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:
Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:
Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
Die Spitze:
Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
Die runde Form kommt von diesem Prinzip:
Das Innere:
Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.
Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.
Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:
Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:
Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:
So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).
Absacker:
Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : /
Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
Schönes Wochenende,
Paule