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Ultraleicht Trekking

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"Der Rucksack wird dann einer, den ich länger benutzen kann."

"Danach ist erstmal Schluss mit dem Rucksack nähen."

... so redet man es sich Rucksack für Rucksack ein, und obwohl man ja auf keinen Fall wollte, kommt dann trotzdem immer wieder einer. Nach inzwischen 6 genähten Rucksäcken bin ich jetzt bei einem angekommen, bei dem ich wieder mal hoffe, dass er das Exemplar "für die Ewigkeit" wird, deswegen möchte ich ihn gerne nochmal vorstellen.

Vor dem Projekt "Rucksack für die Ewigkeit" sah es so aus: ich hatte 2 Ikea Packs genäht und auf Tour getestet, 2 "Waldschneider Packs" und dann noch einen UH Rucksack aus PVC Plane, der mir im Alltag gute Dienste leistet, wo es mir nicht auf die 670gr/m2 ankommt, die das Zeug auf die Waage bringt.

Ich wollte aber gerne nochmal einen verbesserten Version des letzten auf Tour genutzen Rucksacks nähen, und zwar erstmalig aus DxG, um die Stabilität zu erhöhen. Dieser soll dann im Sommer zum Einsatz kommen. Außerdem sollte es wieder ein simpler Rollverschluss á la Drysack sein, weil ich festgestellt habe, dass man den Kompressionsgurt drüber sowieso braucht. Dann noch die Fronttasche etwas weiter hoch und statt Hüftgurt aus 3D Mesh nur noch ein Gurt zum fixieren, außerdem statt Gurtband konsequent nur noch 3mm Kordel mit Linelocs. Die Schultergurte habe ich von auf meine Rückenlänge reduziert wieder nach oben versetzt, weil ich festgestellt habe, dass der Rucksack sonst einfach nach hinten hängt und man Lastenkontrollriemen braucht, und das nervt. Als Wunschgewicht habe ich mir etwas <300g vorgestellt, aber das hat leider nicht geklappt. Als Grundmuster habe ich, mit ein paar kleinen Änderungen, wieder das grandiose Muster vom Waldschneider verwendet - danke dafür! Hier 2 Fotos:

DSC01376-min.thumb.JPG.c4624e15376459329ad60babb631da32.JPGDSC01379-min.thumb.JPG.df8439043c779d4c149c8f6bcc320888.JPG

Materialien und Gewicht:

  • Korpus komplett DxG, 160gr/m2
  • Seitentaschen aus Diamond-Ripstop Nylon, 120gr/m2
  • Fronttasche aus Polyesternetz, 175gr/m2
  • Decklagen der Träger: PU Ripstop-Nylon, 80gr/m2
  • Träger aus dem üblichen 3D Netzgewebe
  • Ergibt dann zusammen ein Gewicht von 372g bei einem Volumen von geschätzten 35  - 40l. Für mich perfekt.

Das Gewicht ist natürlich gut 100g über mein Wunschvorstellung hinausgeschossen, aber für mich noch im Rahmen. Wie könnte man das gleiche, also ähnlich groß und stabil, nun noch leichter hinbekommen (für den nächsten Rucksack, der ja sowieso früher oder später entstehen wird...)? Leider habe ich im Herstellungsprozess im Eifer des Gefechts nie die einzelnen Komponenten gewogen, deswegen ist es schwer die jeweilige Ersparnis einzuschätzen. Mir fiele da folgendes ein:

  • Decklagen der Träger aus einem leichteren Material, sowas wie Fallschirmseide, PTX Quantum oder (wer's hat :D) teures 22g Nylon
  • Rücken und Boden aus 90g Zeltboden. Hatte ich überlegt, aber weil ich erstmal das DxG testen will, hab ich alles daraus gemacht.
  • Statt Polyesternetz das leichtere 106g Polyamidnetz von Extremtextil. Hatte ich bestellt, wirkte recht filigran, hab mich nicht getraut.
  • Einen leichteren, trotzdem stabilen Stoff für die Seitentaschen. Hab ich bis jetzt noch keine Alternative parat, die mir wirklich gut gefällt.
  • Hüftgurt ganz weglassen: bringt vielleicht nochmal 30g, aber der Tragekomfort leidet doch sehr.
  • fragwürdige Idee: statt französischen Nähten einfache Nähte. Dadurch bekommt man bei gleichem Volumen weniger Stoff. Dürfte aber nur ein recht kleiner Gewichtsvorteil sein, dafür hat man unversäuberte Nähte. Gerade das DxG scheint mir sehr zum Ausfransen zu neigen.
  • Elastische Schnürungen weglassen

Fazit: Bis zum Sommer nähe ich keinen neuen mehr, aber ich befürchte, dass spätestens nach der dann geplanten Tour wieder so einige Ideen im Kopf herumschwirren, was alles anders gemacht werden muss. So gefällt mir der Pack aber erstmal ziemlich gut. Hat noch jemand ne Idee, wie man etwas ähnliches noch leichter hinbekäme ohne auf Volumen oder das DxG, welches mir als Hauptmaterial ziemlich zusagt, zu verzichten?

PS: Die Gurte und Kordeln werden natürlich noch auf die wirklich nötige Länge gekürzt...

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Nebensächlich, aber richtig schöne Farbenwahl. Kenne dein Problem. Habe jetzt zwei Jacken genäht, plante aber schon die dritte, bevor der zweite fertig war. Ich würde bei den französischen Nähten bleiben.

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vor 7 Stunden schrieb Fransen2.0:

Haste den schon bepackt auf Tour getestet ?

Wird dieses Wochenende passieren. Ich habe ihn nur mal mit ein paar Büchern und dem Quilt bepackt, um etwas Gewicht zu simulieren. Soweit vermisse ich den Hüftgurt nicht, und auch die nach oben verlagerten Schultergurte tun was sie sollen, nämlich den Rucksack schön dicht am Körper halten. Sonst war mir der immer etwas nach hinten gekippt, weil überhalb der Schultergurtansätze noch zu viel Gewicht lagerte. Problem beseitigt!

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vor 19 Stunden schrieb Lightlix:

Wird dieses Wochenende passieren. Ich habe ihn nur mal mit ein paar Büchern und dem Quilt bepackt, um etwas Gewicht zu simulieren. Soweit vermisse ich den Hüftgurt nicht, und auch die nach oben verlagerten Schultergurte tun was sie sollen, nämlich den Rucksack schön dicht am Körper halten. Sonst war mir der immer etwas nach hinten gekippt, weil überhalb der Schultergurtansätze noch zu viel Gewicht lagerte. Problem beseitigt!

Bestens. Na dann viel Spaß am Wochenende. Würde mich über einen kleinen Ersten-Test-Bericht freuen :-P

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Am 11.4.2017 at 16:47 schrieb Lightlix:

"Danach ist erstmal Schluss mit dem Rucksack nähen."

Das kannst Du vergessen! ;) es geht IMMER weiter...

Ich bin letzte Woche wieder mit einem Rucksack fertig geworden, als nächstes steht einer für meine Frau an, dann für meine Tochter, und bis dahin ist mir bestimmt was eingefallen was ich an meinem (n) noch besser machen könnte. Es wird also wieder von vorne losgehen. Das ist eine Endlosschleife!!!

PS: das Polyamidnetz mit 106 g/qm ist absolut stabil. Nylon ist einfach reißfester als gleich dicke Polyesterfaser. Dafür nimmt es aber mehr Feuchtigkeit auf.

bearbeitet von Andreas K.

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vor einer Stunde schrieb Andreas K.:

Das kannst Du vergessen! ;) es geht IMMER weiter...

Ich bin letzte Woche wieder mit einem Rucksack fertig geworden, als nächstes steht einer für meine Frau an, dann für meine Tochter, und bis dahin ist mir bestimmt was eingefallen was ich an meinem (n) noch besser machen könnte. Es wird also wieder von vorne losgehen. Das ist eine Endlosschleife!!!

PS: das Polyamidnetz mit 106 g/qm ist absolut stabil. Nylon ist einfach reißfester als gleich dicke Polyesterfaser. Dafür nimmt es aber mehr Feuchtigkeit auf.

Hehe, das ist mir auch längst klar geworden. Ich trage den jetzt mal 4 Tage und dann hab ich bestimmt die nächsten Verbesserungswünsche :D

Andere Sache, die ich wegen des Polyamids im Kopf hatte, ist die Frage der UV Stabilität. Über Polyamid liest man ja des öfteren dass es eher UV instabil ist. Gibt es damit ein Problem wenn man das schön sonnenexponiert auf der Außenseite als Netztasche über längere Zeiten einsetzt?

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Am 13.4.2017 at 18:45 schrieb Fransen2.0:

Bestens. Na dann viel Spaß am Wochenende. Würde mich über einen kleinen Ersten-Test-Bericht freuen :-P

Na dann mal los: Getestet wurde der Rucksack jetzt das erste Mal gestern und heute auf dem Heidschnuckenweg von Buchholz nach Soltau. Beladen hierbei mit rund 3,2kg zzgl 3l Wasser und vielleicht 1kg Verpflegung, also irgendwas um die 7kg.

Positiv ist mir der Hüftgurt aufgefallen, nachdem ich ja überlegt hatte, diesen einfach wegzulassen. Zeitweise hab ich mal ohne Hüftgurt getragen, und die 30g ist mir das bisschen Gurtband auf jeden Fall wert. Schultergurte waren gewohnt bequem und nicht zu bemängeln. Dass sie dieses Mal etwas dichter beieinander waren, hat sich gelohnt, denn vorher saßen die gerne mal genau über dem Schultergelenk. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, am Donnerstag Abend den noch fehlenden Brustgurt zu ergänzen, geplant aus Kordel, Lineloc und Handschuhhaken, denn ich hatte schlicht keine Kordel mehr über :shock: Den habe ich ein wenig vermisst.

Ansonsten ist mir lediglich die elastische Schnürung an den Seiten aufgefallen: im echten Leben ist der Rucksack dann doch nicht bis ganz oben voll, sodass die Schnürung den oberen Teil des Rucksacks nach unten zieht, was irgendwie blöd aussieht. Daher werde ich, vor allem, weil ich die Schnürung höchstens zum Fixieren von Schirm oder Stöcken wirklich brauche, das nochmal ändern und einfach eine Gummikordel im Zickzack durch die D-Ringe führen, oben dann mit Tanka spannbar.

Mehr Änderungswünsche habe ich für den Moment nicht - aber das waren ja auch nur 1 1/2 Tage auf Tour ;)

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vor 11 Stunden schrieb Lightlix:

Na dann mal los: Getestet wurde der Rucksack jetzt das erste Mal gestern und heute auf dem Heidschnuckenweg von Buchholz nach Soltau. Beladen hierbei mit rund 3,2kg zzgl 3l Wasser und vielleicht 1kg Verpflegung, also irgendwas um die 7kg.

Positiv ist mir der Hüftgurt aufgefallen, nachdem ich ja überlegt hatte, diesen einfach wegzulassen. Zeitweise hab ich mal ohne Hüftgurt getragen, und die 30g ist mir das bisschen Gurtband auf jeden Fall wert. Schultergurte waren gewohnt bequem und nicht zu bemängeln. Dass sie dieses Mal etwas dichter beieinander waren, hat sich gelohnt, denn vorher saßen die gerne mal genau über dem Schultergelenk. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, am Donnerstag Abend den noch fehlenden Brustgurt zu ergänzen, geplant aus Kordel, Lineloc und Handschuhhaken, denn ich hatte schlicht keine Kordel mehr über :shock: Den habe ich ein wenig vermisst.

Ansonsten ist mir lediglich die elastische Schnürung an den Seiten aufgefallen: im echten Leben ist der Rucksack dann doch nicht bis ganz oben voll, sodass die Schnürung den oberen Teil des Rucksacks nach unten zieht, was irgendwie blöd aussieht. Daher werde ich, vor allem, weil ich die Schnürung höchstens zum Fixieren von Schirm oder Stöcken wirklich brauche, das nochmal ändern und einfach eine Gummikordel im Zickzack durch die D-Ringe führen, oben dann mit Tanka spannbar.

Mehr Änderungswünsche habe ich für den Moment nicht - aber das waren ja auch nur 1 1/2 Tage auf Tour ;)

Sehr gut. Wenn Du mit dem Rucksack zufrieden bist, was sich auf alle Fälle so liest, würde ich sagen, es ist ein voller Erfolg :-) Das freut mich für Dich. Weiter so ! Denn der ' allerletzte Rucksack ' war es für Dich mit Sicherheit nicht ;-) 

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... war ja klar, dass das mit dem "Schluss mit Rucksäcken" nicht klappt, verdammt!

Aus gegebenem Anlass (im Sommer mit Kumpel, für den UL Neuland ist, in die Pyrenäen...) jetzt doch noch einen Rucksack genäht, und zwar aus 90g Zeltboden und dem 70g schweren TPU Nylon von Extex, welches, abgesehen davon, dass es das nur in schwarz gibt, auf mich einen sehr guten Eindruck macht! Dann noch das leichtere (und wesentlich günstigere!) Polyamidnetz für die Fronttasche, und fertig ist mein bisher leichtester Rucksack: 236g! Sicher sieht man des öfteren noch leichtere Rucksäcke, aber für das Volumen/die Taschen bin ich damit sehr zufrieden. Deswegen wollt ich ihn gern nochmal zeigen:

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Obwohl mir das schwarz nicht so zusagt, ist das Ergebnis optisch ganz in Ordnung, finde ich. Die Optik braucht einen eigentlich ja eh nicht zu interessieren, soll ja funktionieren, aber ehrlicherweise finde ich das schon (auch) wichtig, dass der Pack nicht allzu chaotisch aussieht.

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Schön groß dimensionierte Fronttasche. Das Polyamidnetz macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck, vor allem ist es viel elastischer als das Polyesternetz und hat eine angenehmere Haptik.

Werde dann mal im Sommer rückmelden, wie gut sich das TPU Nylon schlägt. Dass der 90g Zeltbodenstoff unkaputtbar ist, ist ja bekannt. Ansonsten: Verbesserungsvorschläge gern gesehen!

bearbeitet von Lightlix

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vor 20 Minuten schrieb Dr.Matchbox:

Ist das praktisch, dass die Kompressionsschnüre über die Seitentaschen gehen? (Ehrlich gemeinte Frage.)

Nope, das ist in der Tat eher sehr unpraktisch, da hast du Recht. Hab ich garnicht dran gedacht. Der Hintergedanke für diese Art der Schnürung war, dass ich die Schnürung vorne immer überflüssig finde, aber an den Seiten grundsätzlich nützlich, um mal Schirm/Stöcker/Flaschen zu fixieren oder den Fleece schnell dranzuhängen. Hab jetzt gerade den fixen Knoten unten einfach mal durch einen Handschuhhaken ersetzt, was das Problem löst und die ganze Schnürung überhaupt noch viel flexibler macht:

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Simpel zu lösen und wieder zu fixieren, und...

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... man kann im Falle des Falles auch vorne irgendwas fixieren. Limitierend ist im Grunde nur noch die Länge der Kordel, die nicht alles mögliche zulässt. Danke für den Hinweis, wäre wohl sonst so damit los :D

 

bearbeitet von Lightlix

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vor 3 Stunden schrieb Dr.Matchbox:

Danke für die Detailbilder. Wobei das mit dem flexiblen Kordeln gar nicht so verkehrt ist. :) 

Ganz im Gegenteil: viel besser! Vielleicht hänge ich auch noch einen offenen Kordelhaken auf mittlerer Höhe ein, dann könnte man sehr simpel ne Matte/Fleece oder so über dem Frontnetz befestigen.

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Die Kordel (auch für den Verschluss oben und den Brustgurt) ist 3mm Polyamidkordel und die Linelocs sind ganz gewöhnliche Linelocs von Aliexpress. Die von Extex funktionieren aber genauso gut.

Kordel + Lineloc hält bombig, auch wenn man wirklich viel Gewicht reinpackt, da rutscht nix.

bearbeitet von Lightlix

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Genau wie die beiden Quilts über die ich eben schon geschrieben habe, wurden jetzt auch beide Myog Rucksäcke 2 Wochen lang etwas intensiver als mal kurz am Wochenende benutzt. Kleiner Praxistest hat folgendes ergeben:

  • Beide Rucksäcke haben gut funktioniert und keine Probleme gemacht.
  • Volumen ist bei beiden Rucksäcken ausreichend, um mit dickem Apex Quilt und Essen für 5-7Tage unterwegs zu sein. Daher eigentlich gut.
  • Tragekomfort bei bis zu ca. 10-12kg war durchweg gut, insbesondere dank des Hüftgurts. 25mm Gurtband ist perfekt: nicht zu dünn, aber immer noch deutlich leichter als irgendwas aus Mesh.
  • Am DxG Pack sind außer Dreck überhaupt keine Nutzungsspuren zu erkennen. Nähte haben alle gehalten, nichts hat sich aufgezogen oder so.
  • Bei längerem Regen hat das DxG natürlich merklich mehr Wasser aufgenommen und in den Rucksack gelassen als das TPU Nylon.
  • Der TPU Nylon/Zeltbodennylon Pack hat sich ebenfalls super bewährt. Insbesondere der Zeltboden als Boden des Rucksacks hatte mir etwas Sorgen gemacht, schließlich wird der Rucksack ja voll beladen mit seinem ganzen Gewicht darauf auf steinigem/spitzem Untergrund abgestellt. Hat aber super gehalten, kein einziges Löchlein.
  • Das Polyamidnetz des TPU Rucksacks hat ein kleines Loch abgekommen, wie weiß ich nicht:

DSC02960-min.thumb.JPG.51551457a33d4f72adbaa2191d6e9e4b.JPG

  • Außerdem hat eine Außentasche des TPU Packs auch ein winziges Loch abbekommen:

DSC02962-min.thumb.JPG.1ca17c79a6b50011a3d89ea38d3eac20.JPG

  • Ansonsten ist das TPU Nylon als Material toll, vor allem, weil komplett wasserdicht. Lediglich für die sehr exponierten Außentaschen werde ich wohl etwas stabileres nehmen.
  • Was die Features der Rucksäcke angeht, hat sich fast alles so bewährt:
  • Verschluss über Rolltop und Kordel zum komprimieren ist top.
  • Die Seitentaschen werde ich evtl. beim nächsten Rucksack einfach begradigen, also keine nach vorne abfallende Oberkante. Dadurch könnte man die seitlichen Schnürungen, die eigentlich nur dem Fixieren von Stöckern und Wasserflaschen gedient haben, auf eine einzige (elastische?) Kordel parallel zum Taschenrand weiter oben reduzieren.
  • Die Fronttasche aus Polyamid hat trotz kleinen Materialdefekts den besseren Eindruck als Polyester gemacht. Elastischer, angenehmer in der Hand, leichter, billiger.
  • Die Fronttaschen könnte man durchaus wieder um 20cm oder sogar 20cm in der Höhe kürzen. Mehr brauchts einfach nicht, auch wenn es ganz nett ist, so eine große Fronttasche zu haben.

Zusammenfassung: demnächst werde ich nochmal zwei weitere Rucksäcke mit etwas minimalerer Ausstattung und eventuell einem Tick weniger Volumen in Angriff nehmen. Einen aus TPU Nylon und einen eventuell aus X-Pac, mal gucken :D

bearbeitet von Lightlix

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