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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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  1. Wie oben erwähnt: ein gewisser Diebstahlschutz auf Campingplätzen - real, vor allem aber gefühlt. Gewicht? Du kannst auch rechteckige Tarps am nicht zerlegten Bike abspannen. Allerdings wiegt eine Carbonstange für Tarps oder Tarptents nur ca. 50g. Da ist nicht wirklich viel zu holen... egal, wie man's konstruiert. Die Idee - Bike als Gestänge - ist also oberflächlich zwar einleuchtend, hält der Analyse allerdings nicht stand... es sei denn, jemand entwickelte ein Konzept, ein halbwegs frei stehendes Zelt nach diesem Prinzip zu bauen. Da könnte vielleicht echte Gewichtseinsparung heraus springen. Mir fällt dazu zwar nichts ein, aber...
  2. Das Zelt gab's - glaube ich - schon einmal und ist jetzt wieder ins Rampenlicht gerückt. Was für das Grundkonzept spricht: ein bisschen Diebstahlschutz auf Campingplätzen... aber man hat für die Dauer des Aufenthalts dort kein Gefährt mehr.
  3. OT: Aber ganz gewiss keinen Parkplatz!
  4. Könnte? Ja, vielleicht. Ich glaube aber nicht, dass die Gewinne sehr groß sein dürften... so dass ganz besondere Prioritäten die Voraussetzung sind, einen solchen Lebensweg zu wählen. Das sieht man übrigens recht häufig bei relativ teuren Nischenprodukten: dass damit kein Vermögen zu verdienen ist, meist nicht einmal ein Durchschnittseinkommen. Die USA weisen nur oberflächlich betrachtet wesentlich mehr Cottages auf als die europäischen Länder. Relativ zur Bevölkerungsgröße dürfte der Vorsprung eher gering sein. Und übrigens: Wer's schon mal erlebt hat, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, weiß in der Regel auch, dass oftmals irgendwann die Leidenschaft gefährdet ist.
  5. @dani Es sind inzwischen so einige UL-Hersteller genannt worden.
  6. OT: Das passiert... #a ... weil nichts im luftleeren Raum existiert, und... #b ... weil manche Leute (insbesondere vehemente Wirtschaftsliberale) ihre eigenen Ansichten für faktisch und gänzlich un-ideologisch halten, was immer und bei allen ein Irrtum ist, und... #c ... weil man sich dennoch vornimmt, sich der Politik zu enthalten - nach der Lektüre einer solchen Seite, wie sie jetzt entstanden ist, aber nicht mehr einsieht, warum man als Einziger schweigen sollte.
  7. OT: Wieso darf hier FDP? Wieso ist alles andere bösartiges 'Moralisieren' oder gleich DDR-Planwirtschaft?
  8. Auf den größeren, bekannten Wegen sehe ich im Sommer schon eine Menge Leute, die mit Zelt unterwegs sind... meist aber sichtbar 'heavy'. Außer meinem eigenen habe ich zumindest auf Campingplätzen noch nie ein Zelt gesehen, das weniger als 1 kg wog. Gelegentlich sind allerdings Hubba Hubba und Konsorten zu bewundern - aber ja, sehr oft im Besitz von Radfahrern, allesamt mit (Straßen-)Reiserädern... also recht typisches Platzpublikum. Wer sich als Bikepacker/Wanderer in den umliegenden Wäldern versteckt, weiß ich natürlich nicht. Andere Bikepacker sehe ich sowieso fast nie.
  9. Bei der etwas unkomfortablen Nutzung als Zweierzelt wäre doch ein Hilleberg Niak durchaus UL... übrigens, heute bei Globi in Bonn für unter € 600 gesehen (Ausstellungsstück oder dergleichen).
  10. Als Biker und als ehemaliger Bogenschütze weiß ich: Carbon bricht zwar immer ohne Vorwarnung... aber ansonsten je nach Typ unterschiedlich. Die nettere Art wäre ein glatter Durchbruch, die fiese eine Zersplitterung längsweise. Selbst wenn ich die Fähigkeit hätte, Zelte zu bauen, würde ich an dieser Stelle fertige Ware von einem anerkannten Spezialisten erwerben.
  11. OT: In Deutschland ist das Rad ja auch ein beliebtes Verkehrsmittel, und viele Läden leben hauptsächlich davon, dass sie unglaublich kaputte Alltagsräder zur Reparatur bekommen. In Frankreich kannst du diesen Faktor vernachlässigen. Das Fahrrad ist dort fast immer ein Sportgerät - und damit steigt auch der Anteil der Nutzer, die viele Reparaturen selbst beherrschen. Ganz allgemein: Die politische/ethische Dimension hatten wir kürzlich erst bei China-Produkten, wo sie @wanderrentner dann dankenswerter Weise in einen eigenen Thread ausgelagert hat... was ich (im Gegensatz zu einigen Mitgliedern) doppelt begrüßenswert fand: sowohl die Auslagerung als auch das Beleuchten solcher Aspekte. Auf einem anderen Blatt stehen m.E. die praktischen Auswirkungen von Decathlon auf die Infrastruktur - als Tatsache, mit der man zunehmend umgehen muss. Zumindest schon in Frankreich.
  12. Zumindest ich mache die Erfahrung, dass auch z.B. bei Globetrotter viele Mitarbeiter eher leichtere Ausrüstung empfehlen, wenn man sie dazu ermutigt... die sind ja auch großenteils selbst unterwegs, teilweise mit viel minimalistischerer Ausrüstung als beim eigenen Arbeitgeber im Sortiment. Wenn man leichteres Gepäck sucht, denken sie mit. Sie empfehlen vielleicht keinen 700g-Rucksack, wohl aber so was wie einen EXOS (oder verweisen sogar mal aufs Internet). Andererseits bedienen sie natürlich auch gerne Kunden, die das Wort 'robust' in jedem Halbsatz verwenden. Manchmal denke ich aber auch (jetzt kommt die Ketzerei), dass der Bund zwischen den berühmten 'skills' und der UL-Ausrüstung in den Läden, aber auch in Diskussionen überbetont wird - gerade in der heutigen Zeit der ultraleichten Mainstreamware. Skills braucht man vielleicht, um mit einem Mid in Island über die Runden zu kommen... aber nicht mit dem Hubba Hubba NX auf dem Rheinsteig oder in der Provence. Dieses Dogma - UL nur bei entsprechenden 'skills' - schreckt manchen Einsteiger sicherlich ab. Und gern wird es eben von Verkäufern runter gebetet, insbesondere wenn sie das Gefühl haben, ahnungslosere Zeitgenossen vor sich zu haben, die ihren Daunenschlafsack durch die nächste Pfütze schleifen könnten. Das Zelt ist 'empfindlich, mehr sowas für Spezialisten' - ja, was soll das überhaupt heißen? Dass es im Gewitter sofort flach liegt? Oder vielmehr zum Beispiel, dass man die Stangen nicht einschnappen lässt? Letzteres kann sich so ziemlich jeder mühelos einprägen. Rucksäcke ohne Gestell zu packen ist dann auch keine Kunst, die einen Dreiwochenkurs erfordert. Und so weiter...
  13. Im Grunde sind im Thread ja zwei Nutzungsansätze enthalten, @crestfallen. Einerseits geht es um Decathlon für die preiswerte Grundausstattung mit z.T. ziemlich leichter Ausrüstung. Andererseits geht es um Ersatzausrüstung unterwegs, wie von @German Tourist beschrieben. Und da entwickelt sich Decathlon mehr und mehr, dichter und dichter zum internationalen Store-Netzwerk - bald, wie ich sehe, sogar stationär in Australien vertreten. Unter diesem Gesichtspunkt kann es ja Sinn machen, sich mit dem Angebot ein bisschen auszukennen... zumal, wie ich vorhin beschrieb, der Decathlon-Erfolg mit dem Verschwinden anderer Läden einher gehen dürfte. Das muss man nicht gut finden (ich habe ja bereits die negative Seite erlebt). Andererseits stellt es unterwegs eine gewisse Vereinfachung dar. OT: Logistisch könnte das für viele reizvoll sein, vom Portfolio her für mich (auf dem Bike) weniger. Ich bekäme z.B. nicht annähernd die Reifen, die ich mag. Meine Scheibenbremse ließe sich aus dem Sortiment heraus u.U. nicht reparieren. Meine Kette ließe sich nur in manchen Filialen ersetzen, die Kassette scheinbar nirgends usw. Dabei habe ich absichtlich viele Standardteile von Shimano und SRAM am Rad. Dies nur als Beispiel.
  14. Kann ich auch. Dieser Grund (für den Unmut) kommt im Thread aber nicht vor. Ich sehe das ja auch gespalten. Einerseits bekomme ich als Bikepacker für wenig Geld einen Rucksack für gelegentliche Wandertouren mit meiner Frau. Andererseits habe ich selbst vor wenigen Wochen in Frankreich erlebt, wie die Decathlon-Allmacht die Infrastruktur verändert. Dass ich an der Ardeche und in den Vorhügeln der Cevennen 100 km zurücklegen musste, um einen Ersatzschlauch fürs MTB zu bekommen - also in purem Mountainbike-Gelände keine Fahrradläden finden konnte -, ist zumindest nach Einschätzung französischer Freunde eine Folge des Decathlon-Erfolgs.
  15. @schrenz Nee... da gibt es schon Unterschiede: Der 50l-Trekkingrucksack von Frilufts wiegt z.B. 540g mehr als der gleich große Jagdrucksack von Decathlon. Auch alle 2P-Zelte von Frilufts sind deutlich schwerer als die leichteren unter den Decathlon-Angeboten (und haben z.T. Fiberglas-Gestänge). Klar schwerer sind m.W. auch die McKinley-Zelte. Andererseits, @Erbswurst: Wenn deine Liste nur solche Decathlon-Artikel enthielte, die schon einigermaßen Richtung UL gingen, wäre sie für manche Mitglieder hier vielleicht einleuchtender. Ja, ich weiß, dass du mit dem Gewicht der Gesamtpackliste argumentierst... aber dennoch. Einfach um des Friedens Willen.
  16. Na, da sind schon Sachen bei, die recht leicht sind... vor allem relativ zum Preis. 960g für einen 50l-Rucksack, der nur €40 kostet? Knapp zwei Kilo für ein Zweipersonenzelt à € 150? Das geht ja schon in die richtige Richtung, insbesondere nämlich für Auszubildende und Studenten. Wichtiger als niedrigstes Base Weight finde ich in dieser Gruppe (und mein eigener Sohn ist Student) die finanzielle Machbarkeit - dass zwischen Tourenidee und Tour keine Geldhürden liegen, die alles auf den Sankt-Nimmerlein-Tag verschieben (womit es dann überhaupt nicht stattfände). Wenn der Gesamtpreis, einschließlich einiger schwererer Teile, dann halbwegs mit dem Partyhotel an der Costa Brava konkurrieren kann, beginnt vielleicht eine lebenslange Leidenschaft. Die schwersten Decathlon-Sachen sind dann eh die billigsten und werden ohne großen Verlustschmerz als erste ausgesondert. Und somit wäre man doch schon auf dem richtigen Weg, oder?
  17. Sex gibt's unter anderem dann, wenn du dich gut abgeschottet hast und dem System relativ unbekannt erscheinst. Das ist eben der größte Renner im Netz, und dein Interesse gilt daher als recht wahrscheinlich. Will sagen: Eine entsprechende Anzeigenflut bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Betroffene sich wie ein Lustmolch durchs Internet bewegt.
  18. @Nando: OT: Schlimm, diese Verbote.
  19. Die hat eben die notwendigen Skills, schätze ich. Ist eine Bergziege.
  20. Normalerweise hätte mir haargenau dasselbe passieren müssen. Durch die spezifischen Erfordernisse des Mountainbikens wurde ich allerdings von vornherein zu (untypischem) Nachdenken vor dem Kauf gezwungen.
  21. Doch, ist es. Guck dir die Schuhe an.
  22. OT: Sind von Shimano - Typenbezeichnung habe ich vergessen. Ziemlich luftig und mit mittelsteifer Sohle. Auf Tagestouren im Siebengebirge fahre ich hingegen mit Halbschuhen... merke aber kaum einen Unterschied. Gut sind höhere Schuhe auf dem Bike allerdings auch, wenn du im Schlamm stecken bleibst, weil du dich verschätzt hast.
  23. Beim Bikepacking habe ich Knöchelschutz - das macht dann, wenn ich mein Bike trage oder sehr steil schiebe, möglicherweise deshalb Sinn, weil das Profil der Schuhe durch rutschige Cleats sowieso fast null und nichtig wird. Was wiederum Trittsicherheit lehrt, da es relativ häufig vorkommt. Beim Wandern brauche ich hohe Schuhe (auch deshalb?) so gut wie nie.
  24. Brauchbarer Trash ist nie da, wenn man ihn braucht. Ein bisschen wie die sprichwörtlichen Felsüberhänge, unter denen jeder angeblich schläft und sich somit das Tarp spart (wogegen ja eine App helfen würde - liest irgendein erfolgsindifferentes Start-up hier mit?).
  25. Verstärkungsfolie ist eingenäht. Deckelfach ist vorhanden. Mama ist noch da, außerdem jetzt auch der Sohn.
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