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Ultraleicht Trekking

backpackersimon

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  1. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von eric erhalten in Neues von der Rucksackfront   
    Nachdem ich in der Zwischenzeit Gelegenheit hatte verschiedene Rucksäcke zu nähen und zu testen, bin ich nun bei diesem Modell angelangt.
    Wer aufmerksam hinschaut wird erkennen, dass dieser Pack Merkmale von verschiedenen bekannten Vertretern des UL - Rucksack Genres aufgreift.
    Hier kurz die Eckdaten zusammengefasst:
    Das Packvolumen beträgt circa 35 bis 40 Liter, und bietet damit genug Platz um auch einen dickeren Quilt lose zu packen
      Zusätzliche Features sind die beiden Schultergurttaschen für Brille, Kamera, Snacks oder vor allem Müll (mein primärer Verwendungszweck) und eine Bodentasche aus elastischem Lycra Stoff, in die der Essensvorrat für den Tag gepackt werden kann - oder andere Dinge, die schnell griffbereit sein sollen - z.B. eine Windhose
      Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet.
      Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt
      Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘
      Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg)
      Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L)
      Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen)
      Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen
      Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz
      Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig.
      Das Gewicht beträgt 340g   
    Da ich mehrere Rucksäcke genäht habe, für mich aber nicht so viele brauche sind zwei Rucksäcke dieses Typs zu haben. Bei Interesse gerne PN an mich.
     

     

  2. Gefällt mir!
    backpackersimon reagierte auf TappsiTörtel in SMD - Schlechte Qualität und Made in Bangladesh?   
    Naja, hatte mir vor ca. nem Jahr ein GWC gönnen wollen wegen den vielen guten Stimmen dazu, war aber entsetzt das die Nähte sehr "lockere" Einfachnähte waren und schon bei recht leichtem Zug ins Nylon einschnitten, bei einem Testaufbau habe ich mich dann schon nicht mehr getraut richtig abzuspannen ... habs direkt anstandslos zurück geschickt.
    Einfache Nähte an belasteten abgespannten Bereichen ist einfach ein NoGo ... dann mach ich lieber eine etwas krumme doppelte MYOG-Kappnaht selbst, die hält, auch wenn optisch nicht immer vom feinsten 
    Solch krumme Nähte sind aber dann bei professioneller Produktion auch wieder nicht akzeptabel, schon gar nicht bei den "teureren" Firmen, ein professioneller Näher mit entsprechend passendem Equipment sollte das ja wohl gerade hinkriegen, der hat ja nicht ne 40 Jahre alte Haushalts-Nähmaschine auf dem Küchentisch stehen so wie ich !
  3. Danke!
    backpackersimon hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in GoPro - Stativalternativen   
    Schon mal den Ultrapod von Pedco angeschaut. Kannst du auch am Trekkingstock befestigen (oder am Paddel)
  4. Gefällt mir!
    backpackersimon reagierte auf hmpf in MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug   
    Je besser die Werkzeuge, desto besser das Ergebnis, daher soll hier eine kleine Sammlung von Hilfsmitteln für MYOG Projekte an der Nähmaschine entstehen.
    1           Planung
    1.1         Software zum Erstellen eigener Schnittmuster
    Zwar habe ich 13 Jahre lang Mathe-Unterricht genossen aber dennoch gehören Algebra und Geometrie nicht zu meinen Stärken. Deswegen bin ich auch Geisteswissenschaftler :D. Zum Glück gibt es Software, mit der man dieses Defizit ausgleichen kann.
    Leider kann ich für die Erstellung von Schnittmustern nur kostenpflichtige Software empfehlen, weil ich mit anderen Programmen keine Erfahrung habe und diese auf den Rechner im Digilab der Bibliothek verfügbar sind.
    Zunächst ist da SketchUp von Google. Dieses Programm ist übersichtlich und bietet sich für den Einstieg an. Es lassen sich einfache geometrische Formen einfügen, Längen und Winkel bestimmen. Es ist für MYOG Projekte mit geraden Linien vollkommen ausreichend und die erstellten Modelle lassen sich auch maßstabsgetreu ausdrucken.
    Wesentlich komplexer und daher auch mit mehr Möglichkeiten ausgestattet ist Rhino 3D. Auf dieses Programm hat mich @Andreas K. gebracht und bin ich nachhaltig beeindruckt. Es erfordert m.E. eine intensivere Einarbeitung, dafür lassen sich aber auf professionelle Ergebnisse erzielen.
    1.2         Software zum Skalieren von Vorlagen
    Für viele Projekte liegen Anleitungen mitsamt Schnittmuster vor, die man getrost übernehmen kann. Der große Vorteil hierbei ist, dass bereits alles durchdacht ist und Denkfehler und Schwierigkeiten dokumentiert sind. Weiterhin hat man mit Glück jemanden zum Ansprechen bei Problemen mit der Umsetzung.
    Gerade bei Kleidung und Schlafsystemen gibt es unterschiedliche Größen und es lohnt sich die Vorlage zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein hilfreiches kostenfreies Programm dazu ist Poste Razor Link zu Chip. Hiermit lassen sich Bilder in beliebiger Größe ausdrucken und eine Vorlage auf mehrere Blätter verteilen, die im Anschluss nur noch zusammengeklebt und beschnitten werden müssen.
    1.3         Papiermodelle und Schnittvorlagen
    Nicht immer gelingt es, von einem Bild auf dem platten Bildschirm auf das fertige Projekt in 3D zu schließen. Gerade, wenn nur ein Schnittmuster vorliegt lohnt es sich Papiermodelle im Maßstab von 1:10 anzufertigen. Auf die Idee bin ich durch den Blog von @HAL23562 (Link zu plünnenkreuzer) gekommen.
    Ist der Schnitt dann optimiert bietet es sich an, eine Schablone herzustellen. Zum einen lässt sich schwieriges Material wie dünnes, silikonisiertes Nylon wesentlich besser schneiden und zum anderen geht die Herstellung eines zweiten Modells schneller.
    Wenn die Projekte etwas größer sind, wird dementsprechend mehr Pappe benötigt (falls man nicht wie @Southern Flyer alte Seekarten oder wie @wilbo 150 x 5000 cm Backpapier am Start hat). Anfangs habe ich aus runtergerockten Umzugskartons eine Patch-Work Pappe zusammengebastelt. Inzwischen gehe ich aber zum Fahrradladen um die Ecke, der hat immer riesige Versand Kartons parat und ist froh, wenn er nicht immer die Altpapiertonne stopfen muss. Alternativ war ich auch schon mal beim Möbel-Laden an den Containern und hatte ebenfalls eine riesige Auswahl.
    2           Abmessung und Anzeichnen
    2.1         Gerade Linien
    Damit die Linien auch wirklich gerade werden lohnt sich ein Besuch im Baumarkt, um folgendes zu kaufen:
    Trapez-Kartätsche: wird eigentlich zum Verputzen benutzt und hat eine abgeflache Kante, an der man wunderbar den Stift, den Rollschneider und den Heißschneider entlangführen kann. Ich selbst habe eine 2m lange aus Alu von Obi für 25€ und würde beim nächsten mal auch 2,50m kaufen, da gerade die Schnittkanten bei Tarps so lang sein können.
    Kreuzlinien-Laser: Am Anfang ein Strich und am Ende, dann den Laser angelegt und die Linie nachgezeichnet, das wars. Super praktisch. Kostenpunkt sind 10-25 €. Gibt es manchmal auch beim Discounter.
    Winkel: Alternativ zum Laser gibt es im Baumarkt auch zahlreiche Winkel, in verschiedenen Größen und Materialien, von denen sollte auch einer in den Einkaufswagen
    Neben dem unerlässlichen Zollstock komnmen weitere Messwerkzeuge hinzu: Messschieber (nützlich, um die Nähbreite abzumessen), Geo-Dreieck, 360Grad Winkelmaß (hab ich eigentlich noch nie gebraucht) , extra breiter Messschieber (damit lässt sich gut die Nahtzugabe einzeichen). 
    2.2         Kurven
    Erneut gebührt der Dank @HAL23562 der eine einfache Methode zur Anfertigung von catenary cuts veröffentlicht hat (Link zu plünnenkreuzer). Voraussetzung dafür ist eine vorhandene originalgetreue Schablone. Dazu werden noch Bleischnur, eine Wasserwaage und ein paar Pinnwand – Nadeln benötigt.
    2.3         Anzeichnen
    Für das Anzeichnen selbst sind auch verschiedene Hilfsmittel nötig, da nicht überall die Universal Schneiderkreide (Stichwort für den Onlineshop: Schneiderkreidestift oder Kreidestift, Kosten: 3- 5 €) deutlich zu sehen ist. Gerade bei beschichteten Stoffen muss man nur einmal darüberwischen(wie es bspw. @doman bei der Anfertigung seines Kältebrücken freien Schlafsacks passiert ist) und schon ist nichts mehr zu sehen.
    Für kurze Linien hat sich beim mir ein Stück Seife bewährt, was mit dem Messer angespitzt auch sehr fein malt. Leider ist der Abrieb sehr hoch und die Seife wird schnell unpräzise.
    Wenn die Striche hinterher eh in der Naht verborgen sind, geht auch ein schmaler Edding, der hat bisher auf jeder Beschichtung gehalten.
    Für unbeschichtete Stoffe habe ich in verschiedenen Farben Magic Marker (Kosten: 2 -5 € pro Stück), dessen Füllung an der Luft oxidiert und damit nach einiger Zeit verschwindet. Daher sind diese nicht dafür geeignet, wenn auf die Anzeichnung nicht unmittelbar der Zuschnitt folgt. 
    Für meinen letzten Rucksack habe ich Cordura und Nylon mit PU Beschichtung verwendet, hierbei haben sich Buntstifte aus dem Grundschul-Etui absolut bewährt. 

    Damit der Stoff beim Anzeichen nicht verrutscht, sollte er beschwert werden. Dazu eignet sich alles Mögliche: Reissäcke, Dosen, Kissen, Einmachgläser, Unterlegscheiben M6 (Tipp von @ThomasK), 10 Kg Gewichte vom Flohmarkt (wie @wilbo sie verwendet).
    3           Zuschnitt
    Eine der nervigsten Eigenschafften von dünnem Nylon ist das Ausfransen der Ränder (Hier sieht man, was bei unversiegelten Nähten passieren kann). Gerade, wenn der Stoff noch mehrfach verschoben oder nach dem Zuschnitt noch gelagert wird, lösen sich die Ränder auf und die Schnittkante ist nicht mehr einheitlich gerade. Der Versuch mit dem Feuerzeug, die Kanten zu versiegeln ist bei mir stets gescheitert. Wesentlich besser lässt sich mit einem einfachen Lötkolben arbeiten (gibt es auch oft im Discounter oder massenhaft auf Ebaykleinanzeigen: 10-15 €). Einfach an der Trapezkartätsche entlanggeführt ist die Kante gerade und versiegelt.

     
    Präziser und professioneller aber auch teurer ist ein Heißschneider (70-90 €) mit spezieller  (20 - 30 €) Schneidespitze. Damit lässt sich auch Gurtband sehr gut versiegeln. Damit die Spitze nicht wegen der Unterlage abstumpft und die Hitze verlustfreier übertragen wird, empfiehlt sich ein spezieller Schneidefuß, der entweder für 30 Euro erworben oder mit einem U-Profil aus dem Baumarkt für 5 Euro nachgebaut werden kann (Der Dank geht für dieses Idee geht an @doman von crosshammock.com).

     
    Sofern ohne Schneidefuß gearbeitet wird, sollte eine möglichst flache Ebene untergelegt werden. Bei mir sind es einfach zwei Laminatteile vom Sperrmüll. Von @kra kam aber auch noch der Tipp Linoleum-Bodenbelag vom Bodenleger aus dem Restelager zu besorgen.
    Eine weitere Alternative, die @khyal im Nähkoffer hat (aber hauptsächlich Seile damit schneidet), ist eine Lötpistole mit entsprechender Seilschneidespitze. Dieses Set liegt im Preisbereich von 20-30€ und bietet gegenüber dem einfachen Lötkolben den Vorteil, Hitze auf Knopfdruck zu liefern und ergonomisch besser in der Hand zu liegen. (Ein klassischer Brennpeter wird quasi wie ein Stift geführt)
    Für alle anderen Stoffe lohnt sich die Anschaffung einer ordentlichen Schneider-Schere  (> 20€) und eines Rollschneiders (15 -25 €)Gerade mit dem Rollschneider lassen sich Rundungen besser schneiden. Das ist zumindest mein Empfinden. Was besser geeignet ist, hängt eigentlich nur von den Skills und den Vorlieben ab. Damit die Rollschneider-Klinge scharf und das Parkett makellos bleibt, bietet sich eine Schneidematte an (ab 20 €), sonst macht das Schneiden keinen Spaß. Es sollte eine Matte mit mehrere Schichten sein, diese schont die Klinge und die Nerven.

    4           Nähen
    4.1         Fixierung
    Nachdem nun alle Teile natürlich fein säuberlich zugeschnitten sind, kommt die nächste Herausforderung: das eigentliche Nähen. Doch bevor die Nadel den Stoff durchlöchern darf müssen die einzelnen Teile aufeinander fixiert werden.
    Stecknadeln und Wonder Clips: Über lange Zeit haben sich Stecknadeln zum Abstecken bewährt. Sie sind günstig und universal und wenn sie exakt im 90 Grad Winkel zur Naht stecken,  lässt sich auch direkt darüber nähen (auch wenn ich das nicht empfehle, da die Nähmaschine Nadel dadurch Schaden nimmt). Ein gewichtiger Nachteil ist, dass die Nadeln weitere Löcher verursachen und den Stoff unnötig schwächen, deshalb gibt es als Alternative sogenannte Wonder Clips. Mit ihnen lässt sich alles, was am Rand liegt mühelos fixieren ohne den Stoff zu beschädigt. Stecknadeln und Clips sollten in ausreichender Stückzahl vorhanden sein, für einen Quilt habe ich bspw. 50 Clips (15 €) benötigt, damit auch ja nichts verrutscht.

    Klebe– Stift, wenn’s mal rutschig wird: Bei glatten, rutschigen Stoffen hilft es sie vor oder beim Abstecken zusätzlich mit einem Klebestift zu fixieren. Dadurch können beide Stofflagen nicht so einfach gegeneinander verrutschen und die Maschine hat es leichter mit dem Transport. Etwas aufwendiger, dafür genauer hat auch @ULgeher einen Tramplite Klon angefertigt und eine bebilderte Anleitung geliefert.
    Vielfach wird bei der Buffle-Herstellung eines Daunenquilts Maler-Klebeband verwendet, um die Moskitonetz Streifen auf Position zu halten. Beispiele dazu:
    03.2016 Karo Step von @Raeuberin, 02.2018 Querkammern von @bergziege, 01.2018 Karo Step von @Southern Flyer,  06.2019 Karo Step @Jonathan,  11.2019 Schlafsack mit Querkammern von @doman Deshalb sollte auch Maler Klebeband in keinem MYOG-Nähkoffer fehlen.
    4.2         Maschine
    Nadel und Garn: Die richtige Kombination von Nadel, Faden, Stoff und Maschine ist essentiell und eine Wissenschaft für sich. Daher soll an dieser Stelle kein Ratgeber für die richtige Auswahl stehen, sondern nur auf die in diesem Forum geläufigsten Garne eingegangen werden. Als Nadeln wird stets die Microtex Variante (ab 4€ für ein 5er Paket)empfohlen (wie hier von @micha90 in seiner grandiosen Anleitung für einen Kunstfaser Quilt), da diese mit ihrer dünnen Spitze dem Stoff am wenigstens schaden.

     
    Und als Garn gibt es die Wahl zwischen einem Polyester Garn von Alterfil  (4€) und einem Polyester Garn mit Baumwollkern, beim Hersteller Rasant bekannt unter dem Namen Corespun. Dieses empfiehlt der Profi Waldschneider @Andreas K. in seinen zahlrreichen, detaillierten Anleitungen zur Rucksackherstellung, weil bei Nässe der Kern aufquillt und die Nahtlöcher abdichtet.
    Die Anleitungen von @Andreas K. in chronologischer Reihenfolge: 
    08.15 Ein Rucksack mit Rollverschluss,  12.2015 Ein robuster Rucksack für Wintertouren, 07.2016 und noch ein Rucksack, 07.2016 Und noch ein Rucksack... UPDATE, 09.2016 Ein Rucksack mit Frontöffnung, 01.2018 Ein robuster großvolumiger Rucksack für Wintertouren, 01.2018 Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version Wenn man mehrere Garne zur Auswahl hat und diese sortieren will, kann man einfach wie @ThomasK (Link zum Beitrag) und @ALF (Link zum Beitrag) Nägel auf ein Brett schlagen und die Spulen daraufstecken. @doman empfiehlt, das Garn nicht offen zu lagern, um Verschmutzungen, die die Funktion einschränken zu vermeiden. 
    Einfädler und Fadenschere: um den Faden durch das Nadelöhr zu führen braucht es eine ruhige Hand oder eine Einfädel-Hilfe. Einige Maschinen haben solch ein Teil integriert, ansonsten gibt es Nadeleinfädler, die man im Multiuse auch zum Zeckenentfernen nutzen kann, falls man mal eine Nähmaschine samt Zubehör mit auf Tour nimmt :D.
    Eine scharfe Fadenschere macht richtig Spaß, am Anfang habe ich entweder den integrierten Faden Abschneider oder eine Nagelschere benutzt. Seitdem ich eine Fadenschere habe, freue ich mich auf jedes Nahtende. Wichtig ist dabei, entweder eine mit ab montierbaren Klingen zum Schärfen zu kaufen oder mehrere parat zu haben. Eine stumpfe Schere macht weder beim Stoff, noch beim Faden Spaß. (Die weiße Schere war schnell stumpf und quietscht, die schwarze hält schon länger und lässt sich schleifen) 

    Nahtauftrenner: Ebenfalls unerlässlich ist ein Nahtauftrenner, am besten gleich mehrere, denn ein stumpfer Trenner richtet mehr Schaden an, als er behebt.

    Nähfüße: Grundsätzlich lässt sich alles mit dem Universalfuß der Nähmaschine bewerkstelligen. Welcher Fuß eine sinnvolle Ergänzung ist und arbeitserleichternd wirkt ist abhängig von der Maschine und vom Fuß selber. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Kapper für meine Pfaff 90 gemacht (Hier ein Video zur Funktion von Bernina). Immer wieder kommt die die Frage auf (wie jüngst in diesem Thread) ob ein Obertransportfuß sinnvoll ist. Dies ist eine gute Lösung, wenn kein Geld für eine teurere Maschine mit nativen Obertransport ausgegeben werden soll. Allerdings ist es auch umständlicher damit zu arbeiten, weil er laut rattert, das Sichtfeld auf die fertige Naht versperrt und nur vorwärts nähen kann.

    Stichplatte: Für richtig dünne Stoffe (10D abwärts) kann sich auch eine Geradstichplatte für die Nähmaschine lohnen. Das Loch in der Platte ist genau auf den Geradstich angepasst und der Stoff wird nicht mehr in das Unterfadengehäuße hineingezogen. Leider gibt es diese nicht für jedes Modell, deswegen verweise ich erneut auf die Quilt Anleitung von @micha90, wo jene Platte empfohlen wird.
    Anschiebetisch: Bei langen Nähten, wie sie beim Tarp-, Rucksack- und Quiltbau des Öfteren vorkommen sollen, ist Anschiebetisch sehr nervenschonend. Hierzu benötigt es eigentlich nur eine Stichsäge und ein rechteckiges, ebenes Stück Holz vom Sperrmüll und irgendwas als Füße.


    Weiteres Zubehör für die Maschine: Wenn die Naht exakt werden soll kann man auch einen Seitenanschlag zur Hilfe nehmen, an dem die Stoffkante gleichmäßig entlanggeführt wird. Bei meiner Maschine ist ein Anschlag zum anschrauben mit dabei, es gibt aber auch magnetische Hilfen, die sich auf mechanischen (keine computergesteuerten) Maschinen befestigen lassen.
     
    Reinigung und Wartung: Mit der Zeit sammeln sich allerhand Flusen und Fadenreste an und verstopfen die Mechanik der Maschine, daher sollte sie regelmäßig mit einem Pinsel gereinigt werden. Dazu schraube ich mit einem passenden Schraubendreher oder einer passenden Geldmünze die Stichplatte ab und pinsele alles weg, wo ich rankomme, danach puste ich mit einem Blasebalg, der früher der Objektivreinigung diente hinterher (das mit der Druckluft ist allerdings ein umstrittenes Thema und wird oft abgeraten).
    Bei mechanischen Maschinen darf alle paar Nähstunden ein Tropfen Nähmaschinen Öl nicht fehlen.

    Einige Stoffe lassen sich auch komplett Kleben, dazu wird dann noch ein Tapetenroller oder eine Andrückrolle, sowie ein Spatel zum Verteilen des Klebers benötigt. Tipps zum Kleben von silikonisierten Stoffen finden sich hier im Forum und bei Plünnenkreuzer, für Dyneema gibt es hier im Forum auch einen Thread.
    Welche der gezeigten Helferlein findet ihr überflüssig und was fehlt noch in meinem Nähkoffer? 
  5. Danke!
    backpackersimon hat eine Reaktion von ThomasK erhalten in Obertransportfuss- ist er sein Geld wert?   
    @AndreasK hat das schon ganz gut zusammen gefasst. Ich habe auch einen und gerade für dünnes flutschiges Material ist er Gold wert. Verschleiß habe ich bislang nicht wirklich feststellen können. 150€ ist wohl der Preis weil Bernina draufsteht. Meiner ist NoName tut seinen Job aber genauso bezahlt hab ich glaube ich 30€ oder so. 
  6. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von masui_ erhalten in leichter Tarp-Poncho gesucht   
    Gemeint ist wohl einer dieser hier. SilNylon oder Silpoly gibts dort z.B. 
  7. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von ekorn erhalten in [Biete] Verschiedenes: Flat Tarp, DIY Pack, 266er APEX Quilt, Cumulus WindyWendy   
    Quilt ist weg
  8. Gefällt mir!
    backpackersimon reagierte auf paddelpaul in [Biete] MYOG Kram, APEX Reste (versch. Stärken)   
    Hast ne PN (Apex)
  9. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von Miguel_Wo erhalten in [Biete] Verschiedenes: Flat Tarp, DIY Pack, 266er APEX Quilt, Cumulus WindyWendy   
    Um Platz für neue Projekte zu machen sind ein paar Dinge übrig… Vielleicht ist ja was für euch dabei. Als Anhaltspunkt ob euch das Zeug passen könnte - ich bin 194cm groß und eher schlank.
     
    Flat Tarp
    Maße: ~1,5*3m
    Material: SilNylon 55g/qm
    Gewicht: ca. 260g.
    Farbe: Grün
    Abspannpunkte an allen Ecken und Kanten —> 12Stück. Verstärkungen aus gleichem Material aufgeklebt.
    Zustand: Sehr gut - auf ein paar kürzeren Trips im Einsatz.
    Spannleinen sind nicht dabei. Da hat ja jeder seine eigenen Vorlieben… Und ich keine Passenden zur Hand
    Preis: 40€ inklusive Versand

     
    DIY Pack - Rolltop Style
    Volumen: ca. 45Liter
    Material: XPac VX03
    Rückenlänge ~50cm - Da kein Hüftgurt existiert ist dieser Wert weniger bedeutsam.
    Gewicht: ca. 350g
    Ich würde 10kg als Komfortgrenze sehen. 
    Features: Frontmesh Tasche, Shoulder Strap Tasche, Boden-Netztasche, Seitentasche. Austauschbare Kordelzüge. Gurthaken-Top Kompressionsriemen, Befestigung für Stöcke oder Trekkingschirm.
    Kein Hüftgurt
    Zustand: Neuwertig - Abgesehen von ein paar Proben ungetragen - ich hab zu viele Packs
    Preis: 130€ inklusive Versand

     
    DIY 266er APEX Quilt
    Temperaturrating: -6°C
    Gewicht: ca. 900g
    Länge: 2,05m
    Maße Schulterbereich: 135cm
    Style: geschlossene Fußbox
    Befestigung: Elastic Clips
    Zustand: Sehr gut - war unter 10 Nächte im Einsatz und ist perfekt für die ungemütlichen nass-kalten Bedingungen. Inzwischen haben sich auch mehr als genug Quilts angesammelt. Er darf deshalb gehen.
    Preis: 100€ inklusive Versand

    Windjacke Cumulus „WindyWendy“
    Gewicht: ca 55g
    Größe L
    Zustand: gut - Etiketten entfernt - bewähter Begleiter - wird aber inzwischen nicht mehr benutzt. Darf deshalb einem neuen Besitzer dienen.
    Preis: 45€ inkl. Versand

  10. Gefällt mir!
    backpackersimon reagierte auf Tsunamis in Tipps für Nähmaschinen Anfänger   
    Auf meine Anfänger-Frage hin sind zahlreiche allgemeine Empfehlungen und Hinweise eingegangen, die einen eigenen Thread wert sind. Ähnliches soll zukünftig hier gesammelt werden.
  11. Witzig!
    backpackersimon reagierte auf cergol in Saudoof ist...   
    Wenn man das Zelt fertig genäht hat und zum Schluss noch die ganzen überstehenden Fadenreste versäubert. Schnapp. ..Der Faden ist noch dran,dafür ein Schnitt in der Zeltbahn.
    Es sollen sehr häßliche und laute Worte mit wenig Wertschätzung für den Schneider gefallen sein.
    Neues Zelt mit Elastosilflicken, ts ts ts. . .
  12. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von Stue007 erhalten in Quilts unter 500g - 3-Jahreszeitenmodelle   
    Ich finde die starre 500g Grenze für 3Jahreszeiten auch nicht so ganz sinnvoll. Hängt ja wie @Freierfall richtig festgestellt hat stark von Höhe und anderen Faktoren ab ob das hinhaut. Ich würde auch 400-500g Daune für flexiblen Einsatz in 3Jahreszeiten in unterschiedlichen Höhenlagen anpeilen. Im Sommer ist das aber meistens too much. da sind (mir) teilweise schon 150g Daune zu viel. 
    Der Trend geht zum Zweit-Quilt ... (oder dritt- viert- fünft-) 
    Es ist einfach von März bis November von Nord nach Süd eine zu große Spanne, als dass man das optimal mit einem einzigen Quilt abdecken könnte... 
    Um vom Gewicht unabhängig noch ein paar Modelle zu nennen: 
    Katabatic Gear Sawatch oder Grenadier
    Western Mountaineering Astralite (allerdings "nur" 319g Daune - dafür leichter und "nach oben" flexibler)
    Cumulus Quilt 450
    AsTucas Sestral Quilt APEX 200 oder Foratata (momentan (noch) nicht verfüfbar)
    Mein persönlicher Favorit wäre der Katabatic Gear Sawatch oder ein AsTucas APEX 200  - aber ich nähe mein Equipment selber  
  13. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von felix erhalten in Neues von der Rucksackfront   
    Nachdem ich in der Zwischenzeit Gelegenheit hatte verschiedene Rucksäcke zu nähen und zu testen, bin ich nun bei diesem Modell angelangt.
    Wer aufmerksam hinschaut wird erkennen, dass dieser Pack Merkmale von verschiedenen bekannten Vertretern des UL - Rucksack Genres aufgreift.
    Hier kurz die Eckdaten zusammengefasst:
    Das Packvolumen beträgt circa 35 bis 40 Liter, und bietet damit genug Platz um auch einen dickeren Quilt lose zu packen
      Zusätzliche Features sind die beiden Schultergurttaschen für Brille, Kamera, Snacks oder vor allem Müll (mein primärer Verwendungszweck) und eine Bodentasche aus elastischem Lycra Stoff, in die der Essensvorrat für den Tag gepackt werden kann - oder andere Dinge, die schnell griffbereit sein sollen - z.B. eine Windhose
      Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet.
      Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt
      Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘
      Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg)
      Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L)
      Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen)
      Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen
      Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz
      Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig.
      Das Gewicht beträgt 340g   
    Da ich mehrere Rucksäcke genäht habe, für mich aber nicht so viele brauche sind zwei Rucksäcke dieses Typs zu haben. Bei Interesse gerne PN an mich.
     

     

  14. Danke!
    backpackersimon hat eine Reaktion von RosiRastlos erhalten in GR 11 - Erfahrungen und Lessons Learned   
    Wenn du dir unsicher bist, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass es nicht die richtigen Schuhe für dich für diese Tour sind. Immer auf das eigene Bauchgefühl hören. 
    Persönliche Erfahrungen mit dem Merrell Trailglove 3:
    (Nasser) Fels ist eher unproblematisch. Eher problematisch ist nasses Gras, Schlamm und scharfkantiges grobes Geröll. 
  15. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von J_P erhalten in Quilts unter 500g - 3-Jahreszeitenmodelle   
    Ich finde die starre 500g Grenze für 3Jahreszeiten auch nicht so ganz sinnvoll. Hängt ja wie @Freierfall richtig festgestellt hat stark von Höhe und anderen Faktoren ab ob das hinhaut. Ich würde auch 400-500g Daune für flexiblen Einsatz in 3Jahreszeiten in unterschiedlichen Höhenlagen anpeilen. Im Sommer ist das aber meistens too much. da sind (mir) teilweise schon 150g Daune zu viel. 
    Der Trend geht zum Zweit-Quilt ... (oder dritt- viert- fünft-) 
    Es ist einfach von März bis November von Nord nach Süd eine zu große Spanne, als dass man das optimal mit einem einzigen Quilt abdecken könnte... 
    Um vom Gewicht unabhängig noch ein paar Modelle zu nennen: 
    Katabatic Gear Sawatch oder Grenadier
    Western Mountaineering Astralite (allerdings "nur" 319g Daune - dafür leichter und "nach oben" flexibler)
    Cumulus Quilt 450
    AsTucas Sestral Quilt APEX 200 oder Foratata (momentan (noch) nicht verfüfbar)
    Mein persönlicher Favorit wäre der Katabatic Gear Sawatch oder ein AsTucas APEX 200  - aber ich nähe mein Equipment selber  
  16. Gefällt mir!
    backpackersimon hat eine Reaktion von roli erhalten in GR221 Herbergen-Planung (ink.Vorstellung)   
    Ich bin den Weg ebenfalls dieses Jahr bereits gegangen. Völlig ohne Vorausbuchungen - habe auch nur eine Herberge am Ende des Trails in Anspruch genommen. 
    Allerdings waren wir auch nur zu zweit und durften feststellen, dass manche Herbergen auch im Frühjahr schon ausgebucht waren. 
    Mit einer Gruppe von 3 oder mehr Personen würde ich immer im Voraus buchen. Gerade wenn die Leute nicht draußen schlafen wollen. 
    +1 für den Piratenweg von Deía nach Port de Sóller 
  17. Ich habe das (noch) nicht verstanden
    backpackersimon hat eine Reaktion von gregoreasy erhalten in WM Astralite und ethische Aspekte   
    Wie bereits festgestellt, ist die Herkunft der Daunen auch mit allen Zertifikaten etc. nicht zweifelsfrei belegbar. Hier ist m.M.n. Kein Hersteller glaubwürdiger als der andere. Cumulus hat das wenigstens offengelegt. Wer also hohe Cuin Zahlen haben will sollte damit rechnen, dass die Daune aus Lebendrupf stammen könnte. 
    Ich würde meine Entscheidung unter technischen Aspekten treffen. Hier spricht für mich nichts gegen WM. Die Produkte sind gut - klar bezahlt man ja auch. 
  18. Danke!
    backpackersimon reagierte auf derray in WM Astralite und ethische Aspekte   
    So ganz kann ich deine Schlussfolgerungen nicht nachvollziehen. Gänse können bis zu vier mal lebend gerupft werden, bis sie ihr Schlachtalter erreichen. Hohe Bauschkraftwerte, wie sie gerade im Outdoorbereich immer verfolgt werden, kann man auch nur mit Lebendrupf erreichen, weil die Daunen nach jedem Rupf stärker nachwachsen. Vor ein paar Jahren noch schrieb Cumulus selber:
    Im Gegensatz zu Enten ist bei Gänsen die Nachfrage nach Daunen auch deutlich größer als die nach Gänsefleisch. Die Nachfrage nach Daunen kann ausschließlich mit Todrupf also gar nicht gedeckt werden.
    Stiftung Warentest hat 2013 mal eine Menge der Hersteller von Daunenprodukten und deren Zertifikate getestet. Das Ergebnis:
    Und das die Gänse in Deutschland so günstig sind, liegt das nicht vielleicht daran, dass das Geld schon durch den Verkauf der Daunen mehrfach wieder reingeholt wurde?
    mfg
    der Ray
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    backpackersimon hat eine Reaktion von Southern Flyer erhalten in Neues von der Rucksackfront   
    Nachdem ich in der Zwischenzeit Gelegenheit hatte verschiedene Rucksäcke zu nähen und zu testen, bin ich nun bei diesem Modell angelangt.
    Wer aufmerksam hinschaut wird erkennen, dass dieser Pack Merkmale von verschiedenen bekannten Vertretern des UL - Rucksack Genres aufgreift.
    Hier kurz die Eckdaten zusammengefasst:
    Das Packvolumen beträgt circa 35 bis 40 Liter, und bietet damit genug Platz um auch einen dickeren Quilt lose zu packen
      Zusätzliche Features sind die beiden Schultergurttaschen für Brille, Kamera, Snacks oder vor allem Müll (mein primärer Verwendungszweck) und eine Bodentasche aus elastischem Lycra Stoff, in die der Essensvorrat für den Tag gepackt werden kann - oder andere Dinge, die schnell griffbereit sein sollen - z.B. eine Windhose
      Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet.
      Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt
      Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘
      Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg)
      Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L)
      Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen)
      Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen
      Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz
      Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig.
      Das Gewicht beträgt 340g   
    Da ich mehrere Rucksäcke genäht habe, für mich aber nicht so viele brauche sind zwei Rucksäcke dieses Typs zu haben. Bei Interesse gerne PN an mich.
     

     

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    backpackersimon hat eine Reaktion von rentoo erhalten in Günstige Outdoorsmartphones Q2 2019   
    "Günstig" ist ja immer relativ... 
    bislang war das iPhone SE ja das mit 115g leichteste "Top-Level" Smartphone und erfreut sich einiger Beliebtheit, nach wie vor. 
    -A9 Chip
    - Akkulaufzeit gut, kleiner Akku lässt sich schnell nachladen
    - Kopfhörerbuchse
    - 115g Gewicht
    - griffiges Design
    - kompakte Abmessungen
    - Apple Software (nach wie vor aktuell evtl. demnächst Update auf iOS 13)

    - Kamera liefert akzeptable Ergebnisse (12MP) 
    - keine IP Zertifizierung
    - Display könnte größer sein (bei gleicher Gehäusegröße)
    Gebraucht gibts das Apfelgerät mittlerweile bestimmt auch relativ günstig.
    Angeblich kommt demnächst ein Nachfolger namens XE - dann vermutlich auch mit vollständigem Wetterschutz, aktueller Hardware (Kamera des XR, Chip vom XS, randloses Display, Face ID, ... ) und randlosem Display im kompakten Gehäuse. Wenn das alles so kommt, ist das XE DAS perfekte Outdoorsmartphone. Man darf gespannt bleiben...
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    backpackersimon hat eine Reaktion von zeank erhalten in Günstige Outdoorsmartphones Q2 2019   
    "Günstig" ist ja immer relativ... 
    bislang war das iPhone SE ja das mit 115g leichteste "Top-Level" Smartphone und erfreut sich einiger Beliebtheit, nach wie vor. 
    -A9 Chip
    - Akkulaufzeit gut, kleiner Akku lässt sich schnell nachladen
    - Kopfhörerbuchse
    - 115g Gewicht
    - griffiges Design
    - kompakte Abmessungen
    - Apple Software (nach wie vor aktuell evtl. demnächst Update auf iOS 13)

    - Kamera liefert akzeptable Ergebnisse (12MP) 
    - keine IP Zertifizierung
    - Display könnte größer sein (bei gleicher Gehäusegröße)
    Gebraucht gibts das Apfelgerät mittlerweile bestimmt auch relativ günstig.
    Angeblich kommt demnächst ein Nachfolger namens XE - dann vermutlich auch mit vollständigem Wetterschutz, aktueller Hardware (Kamera des XR, Chip vom XS, randloses Display, Face ID, ... ) und randlosem Display im kompakten Gehäuse. Wenn das alles so kommt, ist das XE DAS perfekte Outdoorsmartphone. Man darf gespannt bleiben...
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    backpackersimon reagierte auf dennisdraussen in Ernährt sich hier noch wer ketogen?   
    wenn man sich an den ganzen Schwurbelseiten vorbeigescrollt hat und sich den Wikipediaartikel durchliest ist diese Form der Ernährung schon ok, wenn man sich durchgängig von einem Arzt überwachen lässt. Allerdings sehe ich langsam nicht mehr ein das ich jede Essstörung mitmachen muss.
     
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    backpackersimon reagierte auf JudithM in Vorstellungsthread   
    Hallihallo,
    Nachdem ich als stiller Schmökerer hier viele Tips bekommen habe wollte ich mich kurz vorstellen: Weiblich, ü 50, Lauf- und Wanderbegeistert mit Faible (und leider wegen Family wenig Zeit) fürs Fernwandern. Mein erster richtig längerer Weg war der GR20 in Corsica , auf das Forum kam ich, nachdem ich meinen dafür probeweise gepackten Rucksack gewogen hatte: 15 kg ohne Nahrung! damit wäre ich niemals über die Berge gekommen! Inzwischen habe ich eine gute Mischung zwischen UL, Mehrzweckverwendung und Verzicht:-)...macht richtig Spass, die Planung! meine nächste Tour wird die Rota vicentina, bzw. der Fischerweg in Portugal- freu!
    LG Judith vom westl. Bodensee
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    backpackersimon hat eine Reaktion von BitPoet erhalten in München Venedig im September   
    Zu den Schuhen: es eignet sich grundsätzlich jeder Schuh, in dem du trittsicher unter alpinen Bedingungen gehst - das können abschüssige nasse Grashänge (Profilsohle!), nasser Fels oder loses Geröll sein. Ich würde dir, da du alpin unerfahren bist einen knöchelhohen Wanderschuh empfehlen (unbedingt im Fachgeschäft anprobieren) Abstand würde ich persönlich von schweren Bergstiefeln nehmen (denk daran, dass du sehr lange darin laufen wirst, also eher was atmungsaktives (Goretex ist ne Philosophiefrage -  ich mags nicht)
    Zur Jacke: Eine Regenjacke ist absolut Pflicht !!! Das kann z.B. eine DriDucks für ~20$/€ sein oder eine vom Decathlon, oder ne 3 Lagen Jacke - Hauptsache sie hält dich bei Wind und Regen warm (trocken halten sie alle nicht - bei entsprechender Anstrengung wirst du eben von innen nass) 
    Zum campieren: Weite Teile der Alpen sind Naturschutzgebiete - dort ist es offiziell verboten zu campieren ! Wie immer gilt, wo kein Kläger, da kein Richter - unter Umständen kanns aber teuer werden (siehe den Beitrag von BitPoet)  Ansonsten eben die Wahl des Spots wetterabhängig und mit gesundem Menschenverstand treffen - bei unsicherer/unbeständiger Wetterlage soweit möglich absteigen, weg von Graten oder potentiell Steinschlag gefährdeten Bereichen. Um stealth zu biwakieren (nicht campen) würde ICH ein Tarp nehmen und keineswegs ein Feuer anbrennen. 
    Du kannst von Minusgraden und Schnee bis hin zu 30° und Sonne alles haben, insbesondere in den höheren Lagen kann es in den Alpen jederzeit auch ungemütlich werden. Eine Durchschnittsangabe bringt dir da nichts - Zwiebelprinzip und Wetterbericht sind da on Tour dein Freund. 
    Kunstfaser ist unkomplizierter hat aber mehr Packvolumen und ist bei gleicher ISO schwerer - wäre meine Wahl - Climashield APEX 167 oder 200 je nach dem wie hart gesotten man ist auch 133  je tiefer du übernachtest desto weniger kalt ist es i.d.R. 
    Astucas (Spanische Manufaktur) ist dafür in Europa eine gute Adresse oder auch GramXpert (Manufaktur aus Slowenien). 
    Eine gute GPS App (LocusMapsPro für Android oder Maps3D Pro für iOS) sollte den Zweck erfüllen. Für genug Akkukapazität sorgen - bei Kälte leeren sich Akkus schneller und auch die Bedienbarkeit verschlechtert sich
     
    Das sind alles allgemeine Hinweise und nicht nur auf den Weg München-Venedig bezogen. Darüber hinaus gilt in den Alpen besondere Vorsicht im Umgang mit alpinen Gefahren, d.h. Steinschlag, Wetterstürze, Orientierung bei Nebel und/oder Schnee usw. dazu könnte sich etwas Lektüre und vor allem praktische Erfahrung auf ein zwei Wochenendtouren über Hütten in den Alpen lohnen. Dabei bekommt man auch ein ganz gutes Gespür für die Höhenmeter. 
     
  25. Danke!
    backpackersimon reagierte auf dennisdraussen in Der Zählthread   
    Nein.
     
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